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		<title>NLPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14694</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-03-15T14:39:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Sachebene */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen ist es besser, Botschaften direkt zu hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch Anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist, sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Kongruenz''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
'''''Ziel: explizite Beziehungsaussage ohne Sachinhalt, Ich-Botschaften, Blick in die Zukunft richten'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beziehungsgeschehen gibt es zwei Aspekte: '''''Du-Botschaft''''' (Wie spricht mein Gegenüber mit mir: Formulierung, Tonfall, Mimik, Gestik) und '''''Wir-Botschaft''''' (Wie stehen wir zueinander?). Der Sender transportiert diese Hinweise implizit oder explizit. Erfahre ich Akzeptanz  oder Herabsetzung, Respekt oder Bevormundung? Akzeptiere ich das? Verschiedene Kommunikationspartner können dabei unterschiedliche Charakterzüge aus einem &amp;quot;herauskitzeln&amp;quot;. Durch die Fülle der Beziehungsbotschaften im Leben eines Menschen entsteht sein Selbstbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sender und Empfänger miteinander reden, sind sie auch immer dabei, ihre Beziehung auszuhandeln. Wird die Verhaltensweise des Senders vom Empfänger als stimmig erlebt: Zustimmung. Weder Zustimmung noch Ablehnung: durchgehen lassen und bei Nichtstimmigkeit: Ablehnung. Wird jegliche Reaktion vom Empfänger verweigert: Ignoranz (&amp;quot;Höchststrafe&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrnehmung ist ein Resultat aus dem, was ist und  der Interpretation darauf.  Beziehungsstörungen können entstehen, wenn der Kommunikationspartner  von Dritten ganz anders wahrgenommen wird, als von sich selbst. Die Fähigkeit mit Beziehungsstörungen umzugehen, ist vielen Menschen nicht gegeben. Ein typischer Fehler ist es Beziehungsstörungen auf die Sachebene zu bringen. Dies bedroht die Sachlichkeit. Beide Ebenen drohen zu verstricken, eine ausschließliche Beziehungsklärung ist nötig (was macht die Gespräche einseitig, gereizt, distanziert?) mit dem Ziel wie oben genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Einfluss nehmen, Wirkung erzielen, einen Zustand generieren, der noch nicht ist oder einen umgehen, der vorzufallen droht.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Appellseite gibt es zwei  Aspekte: einen '''''ausdrucksorientierten''''' Sender, der grundsätzlich aussagt, was ist und nicht darauf aus ist, eine Wirkung zu erzielen und einen '''''wirkungsorientierten''''' Sender, der versucht seine Botschaft so zu entwerfen, dass sie für sein Ziel optimal erscheint. Dadurch wird jedoch der authentische  Ausdruck vernachlässigt, der Sender entfremdet sich von sich selbst. Kompromiss:  sagen, was ist ohne den Anderen zu verletzen - sein Anliegen schlüssig vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Appell-'''''Einfluss des Senders auf den Empfänger ist begrenzt''''' z. B. durch die Beziehung der beiden zueinander. Mit jedem Appell begibt sich der Sender in das Revier der Freiheit und Eigeninitiative des anderen. Der Empfänger ist bestrebt, sein Revier zu verteidigen. Weiterhin sind Appelle gegen Ängste unwirksam. Auch können Appelle eigeninitiatives und spontanes Verhalten verhindern. Desweitern sind Appelle, die im Widerspruch zu Überzeugungen des Empfängers stehen, schwer zu einzuhalten. Es folgen evtl. aushalten, Änderung der Überzeugung oder Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Appelle können '''''direkt (offen)''''' oder '''''indirekt (verdeckt)''''' erfolgen. Indirekte Appelle können den Empfänger in ein emotionale Stimmung versetzen, die ihn bereit macht, von sich aus wunschgemäß zu reagieren. Mittel können u.a. sein: Weinen, Selbstmordversuche, Angstzustände, sauer sein, Aggressivität. Vorteil indirekter Appelle ist, dass sie erfolgreicher sein können, da sie subtiler sind und der Sender evtl. nicht die Verantwortung dafür übernehmen muss und abstreiten kann. Welche Möglichkeiten hat der Empfänger, dieses Spiel zu durchkreuzen: in sich hinein hören, welche Gefühle löst das aus? Welches verborgene Ziel hat der Empfänger, das Spiel doch mitzuspielen? Und in der Konsequenz: welche Alternative findet er. Beispielsweise kann er den gehörten Appell direkt machen und zurückfragen, ob der Sender diesen Wunsch äußern wollte (den Wind aus den Segeln nehmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkte Appelle werden z.B. vermieden bei  Selbstoffenbarungsangst, Angst vor Ablehnung, Vermeidung von Verantwortung. '''''Direkte Appelle begünstigen eine gesunde Kommunikation'''''. Erforderlich für einen direkten Appell sind: mit sich selbst klar sein, transparente Information an den Empfänger, damit dieser seine Entscheidung dazu treffen kann und zurücksendet. Mögliche Reaktion des Empfängers: ja oder nein. Auch ein klares Nein an den Sender sollte von ihm wertgeschätzt werden, denn nur die Inhalte werden abgelehnt, nicht aber der Kommunikationsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung/Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell eignet sich zur Analyse konkreter Mitteilungen und zur Aufdeckung einer Vielzahl von Kommunikationsstörungen. Es kann als Bindeglied für eine harmonische Gesprächsführung, zur Vor- und Nachbereitung von Gesprächen genutzt werden, Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Privat in Beziehungen und Familien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Im Berufsalltag: Konflikte vermeiden, Gesprächssituationen analysieren, eigenes  &lt;br /&gt;
Gesprächsverhalten steuern, Kundengespräche, Verhandlungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Psychoanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14693</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-03-15T14:36:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen ist es besser, Botschaften direkt zu hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist, sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Kongruenz''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
'''''Ziel: explizite Beziehungsaussage ohne Sachinhalt, Ich-Botschaften, Blick in die Zukunft richten'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beziehungsgeschehen gibt es zwei Aspekte: '''''Du-Botschaft''''' (Wie spricht mein Gegenüber mit mir: Formulierung, Tonfall, Mimik, Gestik) und '''''Wir-Botschaft''''' (Wie stehen wir zueinander?). Der Sender transportiert diese Hinweise implizit oder explizit. Erfahre ich Akzeptanz  oder Herabsetzung, Respekt oder Bevormundung? Akzeptiere ich das? Verschiedene Kommunikationspartner können dabei unterschiedliche Charakterzüge aus einem &amp;quot;herauskitzeln&amp;quot;. Durch die Fülle der Beziehungsbotschaften im Leben eines Menschen entsteht sein Selbstbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sender und Empfänger miteinander reden, sind sie auch immer dabei, ihre Beziehung auszuhandeln. Wird die Verhaltensweise des Senders vom Empfänger als stimmig erlebt: Zustimmung. Weder Zustimmung noch Ablehnung: durchgehen lassen und bei Nichtstimmigkeit: Ablehnung. Wird jegliche Reaktion vom Empfänger verweigert: Ignoranz (&amp;quot;Höchststrafe&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrnehmung ist ein Resultat aus dem, was ist und  der Interpretation darauf.  Beziehungsstörungen können entstehen, wenn der Kommunikationspartner  von Dritten ganz anders wahrgenommen wird, als von sich selbst. Die Fähigkeit mit Beziehungsstörungen umzugehen, ist vielen Menschen nicht gegeben. Ein typischer Fehler ist es Beziehungsstörungen auf die Sachebene zu bringen. Dies bedroht die Sachlichkeit. Beide Ebenen drohen zu verstricken, eine ausschließliche Beziehungsklärung ist nötig (was macht die Gespräche einseitig, gereizt, distanziert?) mit dem Ziel wie oben genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Einfluss nehmen, Wirkung erzielen, einen Zustand generieren, der noch nicht ist oder einen umgehen, der vorzufallen droht.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Appellseite gibt es zwei  Aspekte: einen '''''ausdrucksorientierten''''' Sender, der grundsätzlich aussagt, was ist und nicht darauf aus ist, eine Wirkung zu erzielen und einen '''''wirkungsorientierten''''' Sender, der versucht seine Botschaft so zu entwerfen, dass sie für sein Ziel optimal erscheint. Dadurch wird jedoch der authentische  Ausdruck vernachlässigt, der Sender entfremdet sich von sich selbst. Kompromiss:  sagen, was ist ohne den Anderen zu verletzen - sein Anliegen schlüssig vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Appell-'''''Einfluss des Senders auf den Empfänger ist begrenzt''''' z. B. durch die Beziehung der beiden zueinander. Mit jedem Appell begibt sich der Sender in das Revier der Freiheit und Eigeninitiative des anderen. Der Empfänger ist bestrebt, sein Revier zu verteidigen. Weiterhin sind Appelle gegen Ängste unwirksam. Auch können Appelle eigeninitiatives und spontanes Verhalten verhindern. Desweitern sind Appelle, die im Widerspruch zu Überzeugungen des Empfängers stehen, schwer zu einzuhalten. Es folgen evtl. aushalten, Änderung der Überzeugung oder Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Appelle können '''''direkt (offen)''''' oder '''''indirekt (verdeckt)''''' erfolgen. Indirekte Appelle können den Empfänger in ein emotionale Stimmung versetzen, die ihn bereit macht, von sich aus wunschgemäß zu reagieren. Mittel können u.a. sein: Weinen, Selbstmordversuche, Angstzustände, sauer sein, Aggressivität. Vorteil indirekter Appelle ist, dass sie erfolgreicher sein können, da sie subtiler sind und der Sender evtl. nicht die Verantwortung dafür übernehmen muss und abstreiten kann. Welche Möglichkeiten hat der Empfänger, dieses Spiel zu durchkreuzen: in sich hinein hören, welche Gefühle löst das aus? Welches verborgene Ziel hat der Empfänger, das Spiel doch mitzuspielen? Und in der Konsequenz: welche Alternative findet er. Beispielsweise kann er den gehörten Appell direkt machen und zurückfragen, ob der Sender diesen Wunsch äußern wollte (den Wind aus den Segeln nehmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkte Appelle werden z.B. vermieden bei  Selbstoffenbarungsangst, Angst vor Ablehnung, Vermeidung von Verantwortung. '''''Direkte Appelle begünstigen eine gesunde Kommunikation'''''. Erforderlich für einen direkten Appell sind: mit sich selbst klar sein, transparente Information an den Empfänger, damit dieser seine Entscheidung dazu treffen kann und zurücksendet. Mögliche Reaktion des Empfängers: ja oder nein. Auch ein klares Nein an den Sender sollte von ihm wertgeschätzt werden, denn nur die Inhalte werden abgelehnt, nicht aber der Kommunikationsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung/Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell eignet sich zur Analyse konkreter Mitteilungen und zur Aufdeckung einer Vielzahl von Kommunikationsstörungen. Es kann als Bindeglied für eine harmonische Gesprächsführung, zur Vor- und Nachbereitung von Gesprächen genutzt werden, Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Privat in Beziehungen und Familien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Im Berufsalltag: Konflikte vermeiden, Gesprächssituationen analysieren, eigenes  &lt;br /&gt;
Gesprächsverhalten steuern, Kundengespräche, Verhandlungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Psychoanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14692</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-03-15T14:36:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen ist es besser, Botschaften direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist, sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Kongruenz''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
'''''Ziel: explizite Beziehungsaussage ohne Sachinhalt, Ich-Botschaften, Blick in die Zukunft richten'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beziehungsgeschehen gibt es zwei Aspekte: '''''Du-Botschaft''''' (Wie spricht mein Gegenüber mit mir: Formulierung, Tonfall, Mimik, Gestik) und '''''Wir-Botschaft''''' (Wie stehen wir zueinander?). Der Sender transportiert diese Hinweise implizit oder explizit. Erfahre ich Akzeptanz  oder Herabsetzung, Respekt oder Bevormundung? Akzeptiere ich das? Verschiedene Kommunikationspartner können dabei unterschiedliche Charakterzüge aus einem &amp;quot;herauskitzeln&amp;quot;. Durch die Fülle der Beziehungsbotschaften im Leben eines Menschen entsteht sein Selbstbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sender und Empfänger miteinander reden, sind sie auch immer dabei, ihre Beziehung auszuhandeln. Wird die Verhaltensweise des Senders vom Empfänger als stimmig erlebt: Zustimmung. Weder Zustimmung noch Ablehnung: durchgehen lassen und bei Nichtstimmigkeit: Ablehnung. Wird jegliche Reaktion vom Empfänger verweigert: Ignoranz (&amp;quot;Höchststrafe&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrnehmung ist ein Resultat aus dem, was ist und  der Interpretation darauf.  Beziehungsstörungen können entstehen, wenn der Kommunikationspartner  von Dritten ganz anders wahrgenommen wird, als von sich selbst. Die Fähigkeit mit Beziehungsstörungen umzugehen, ist vielen Menschen nicht gegeben. Ein typischer Fehler ist es Beziehungsstörungen auf die Sachebene zu bringen. Dies bedroht die Sachlichkeit. Beide Ebenen drohen zu verstricken, eine ausschließliche Beziehungsklärung ist nötig (was macht die Gespräche einseitig, gereizt, distanziert?) mit dem Ziel wie oben genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Einfluss nehmen, Wirkung erzielen, einen Zustand generieren, der noch nicht ist oder einen umgehen, der vorzufallen droht.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Appellseite gibt es zwei  Aspekte: einen '''''ausdrucksorientierten''''' Sender, der grundsätzlich aussagt, was ist und nicht darauf aus ist, eine Wirkung zu erzielen und einen '''''wirkungsorientierten''''' Sender, der versucht seine Botschaft so zu entwerfen, dass sie für sein Ziel optimal erscheint. Dadurch wird jedoch der authentische  Ausdruck vernachlässigt, der Sender entfremdet sich von sich selbst. Kompromiss:  sagen, was ist ohne den Anderen zu verletzen - sein Anliegen schlüssig vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Appell-'''''Einfluss des Senders auf den Empfänger ist begrenzt''''' z. B. durch die Beziehung der beiden zueinander. Mit jedem Appell begibt sich der Sender in das Revier der Freiheit und Eigeninitiative des anderen. Der Empfänger ist bestrebt, sein Revier zu verteidigen. Weiterhin sind Appelle gegen Ängste unwirksam. Auch können Appelle eigeninitiatives und spontanes Verhalten verhindern. Desweitern sind Appelle, die im Widerspruch zu Überzeugungen des Empfängers stehen, schwer zu einzuhalten. Es folgen evtl. aushalten, Änderung der Überzeugung oder Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Appelle können '''''direkt (offen)''''' oder '''''indirekt (verdeckt)''''' erfolgen. Indirekte Appelle können den Empfänger in ein emotionale Stimmung versetzen, die ihn bereit macht, von sich aus wunschgemäß zu reagieren. Mittel können u.a. sein: Weinen, Selbstmordversuche, Angstzustände, sauer sein, Aggressivität. Vorteil indirekter Appelle ist, dass sie erfolgreicher sein können, da sie subtiler sind und der Sender evtl. nicht die Verantwortung dafür übernehmen muss und abstreiten kann. Welche Möglichkeiten hat der Empfänger, dieses Spiel zu durchkreuzen: in sich hinein hören, welche Gefühle löst das aus? Welches verborgene Ziel hat der Empfänger, das Spiel doch mitzuspielen? Und in der Konsequenz: welche Alternative findet er. Beispielsweise kann er den gehörten Appell direkt machen und zurückfragen, ob der Sender diesen Wunsch äußern wollte (den Wind aus den Segeln nehmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkte Appelle werden z.B. vermieden bei  Selbstoffenbarungsangst, Angst vor Ablehnung, Vermeidung von Verantwortung. '''''Direkte Appelle begünstigen eine gesunde Kommunikation'''''. Erforderlich für einen direkten Appell sind: mit sich selbst klar sein, transparente Information an den Empfänger, damit dieser seine Entscheidung dazu treffen kann und zurücksendet. Mögliche Reaktion des Empfängers: ja oder nein. Auch ein klares Nein an den Sender sollte von ihm wertgeschätzt werden, denn nur die Inhalte werden abgelehnt, nicht aber der Kommunikationsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung/Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell eignet sich zur Analyse konkreter Mitteilungen und zur Aufdeckung einer Vielzahl von Kommunikationsstörungen. Es kann als Bindeglied für eine harmonische Gesprächsführung, zur Vor- und Nachbereitung von Gesprächen genutzt werden, Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Privat in Beziehungen und Familien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Im Berufsalltag: Konflikte vermeiden, Gesprächssituationen analysieren, eigenes  &lt;br /&gt;
Gesprächsverhalten steuern, Kundengespräche, Verhandlungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Psychoanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14690</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-15T17:20:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Appellebene */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist, sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Kongruenz''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
'''''Ziel: explizite Beziehungsaussage ohne Sachinhalt, Ich-Botschaften, Blick in die Zukunft richten'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beziehungsgeschehen gibt es zwei Aspekte: '''''Du-Botschaft''''' (Wie spricht mein Gegenüber mit mir: Formulierung, Tonfall, Mimik, Gestik) und '''''Wir-Botschaft''''' (Wie stehen wir zueinander?). Der Sender transportiert diese Hinweise implizit oder explizit. Erfahre ich Akzeptanz  oder Herabsetzung, Respekt oder Bevormundung? Akzeptiere ich das? Verschiedene Kommunikationspartner können dabei unterschiedliche Charakterzüge aus einem &amp;quot;herauskitzeln&amp;quot;. Durch die Fülle der Beziehungsbotschaften im Leben eines Menschen entsteht sein Selbstbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sender und Empfänger miteinander reden, sind sie auch immer dabei, ihre Beziehung auszuhandeln. Wird die Verhaltensweise des Senders vom Empfänger als stimmig erlebt: Zustimmung. Weder Zustimmung noch Ablehnung: durchgehen lassen und bei Nichtstimmigkeit: Ablehnung. Wird jegliche Reaktion vom Empfänger verweigert: Ignoranz (&amp;quot;Höchststrafe&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrnehmung ist ein Resultat aus dem, was ist und  der Interpretation darauf.  Beziehungsstörungen können entstehen, wenn der Kommunikationspartner  von Dritten ganz anders wahrgenommen wird, als von sich selbst. Die Fähigkeit mit Beziehungsstörungen umzugehen, ist vielen Menschen nicht gegeben. Ein typischer Fehler ist es Beziehungsstörungen auf die Sachebene zu bringen. Dies bedroht die Sachlichkeit. Beide Ebenen drohen zu verstricken, eine ausschließliche Beziehungsklärung ist nötig (was macht die Gespräche einseitig, gereizt, distanziert?) mit dem Ziel wie oben genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Einfluss nehmen, Wirkung erzielen, einen Zustand generieren, der noch nicht ist oder einen umgehen, der vorzufallen droht.'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Appellseite gibt es zwei  Aspekte: einen '''''ausdrucksorientierten''''' Sender, der grundsätzlich aussagt, was ist und nicht darauf aus ist, eine Wirkung zu erzielen und einen '''''wirkungsorientierten''''' Sender, der versucht seine Botschaft so zu entwerfen, dass sie für sein Ziel optimal erscheint. Dadurch wird jedoch der authentische  Ausdruck vernachlässigt, der Sender entfremdet sich von sich selbst. Kompromiss:  sagen, was ist ohne den Anderen zu verletzen - sein Anliegen schlüssig vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Appell-'''''Einfluss des Senders auf den Empfänger ist begrenzt''''' z. B. durch die Beziehung der beiden zueinander. Mit jedem Appell begibt sich der Sender in das Revier der Freiheit und Eigeninitiative des anderen. Der Empfänger ist bestrebt, sein Revier zu verteidigen. Weiterhin sind Appelle gegen Ängste unwirksam. Auch können Appelle eigeninitiatives und spontanes Verhalten verhindern. Desweitern sind Appelle, die im Widerspruch zu Überzeugungen des Empfängers stehen, schwer zu einzuhalten. Es folgen evtl. aushalten, Änderung der Überzeugung oder Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Appelle können '''''direkt (offen)''''' oder '''''indirekt (verdeckt)''''' erfolgen. Indirekte Appelle können den Empfänger in ein emotionale Stimmung versetzen, die ihn bereit macht, von sich aus wunschgemäß zu reagieren. Mittel können u.a. sein: Weinen, Selbstmordversuche, Angstzustände, sauer sein, Aggressivität. Vorteil indirekter Appelle ist, dass sie erfolgreicher sein können, da sie subtiler sind und der Sender evtl. nicht die Verantwortung dafür übernehmen muss und abstreiten kann. Welche Möglichkeiten hat der Empfänger, dieses Spiel zu durchkreuzen: in sich hinein hören, welche Gefühle löst das aus? Welches verborgene Ziel hat der Empfänger, das Spiel doch mitzuspielen? Und in der Konsequenz: welche Alternative findet er. Beispielsweise kann er den gehörten Appell direkt machen und zurückfragen, ob der Sender diesen Wunsch äußern wollte (den Wind aus den Segeln nehmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkte Appelle werden z.B. vermieden bei  Selbstoffenbarungsangst, Angst vor Ablehnung, Vermeidung von Verantwortung. '''''Direkte Appelle begünstigen eine gesunde Kommunikation'''''. Erforderlich für einen direkten Appell sind: mit sich selbst klar sein, transparente Information an den Empfänger, damit dieser seine Entscheidung dazu treffen kann und zurücksendet. Mögliche Reaktion des Empfängers: ja oder nein. Auch ein klares Nein an den Sender sollte von ihm wertgeschätzt werden, denn nur die Inhalte werden abgelehnt, nicht aber der Kommunikationsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung/Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell eignet sich zur Analyse konkreter Mitteilungen und zur Aufdeckung einer Vielzahl von Kommunikationsstörungen. Es kann als Bindeglied für eine harmonische Gesprächsführung, zur Vor- und Nachbereitung von Gesprächen genutzt werden, Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Privat in Beziehungen und Familien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Im Berufsalltag: Konflikte vermeiden, Gesprächssituationen analysieren, eigenes  &lt;br /&gt;
Gesprächsverhalten steuern, Kundengespräche, Verhandlungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Psychoanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14689</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14689"/>
				<updated>2015-02-15T16:22:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Beziehungsebene */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist, sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Kongruenz''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
'''''Ziel: explizite Beziehungsaussage ohne Sachinhalt, Ich-Botschaften, Blick in die Zukunft richten'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beziehungsgeschehen gibt es zwei Aspekte: '''''Du-Botschaft''''' (Wie spricht mein Gegenüber mit mir: Formulierung, Tonfall, Mimik, Gestik) und '''''Wir-Botschaft''''' (Wie stehen wir zueinander?). Der Sender transportiert diese Hinweise implizit oder explizit. Erfahre ich Akzeptanz  oder Herabsetzung, Respekt oder Bevormundung? Akzeptiere ich das? Verschiedene Kommunikationspartner können dabei unterschiedliche Charakterzüge aus einem &amp;quot;herauskitzeln&amp;quot;. Durch die Fülle der Beziehungsbotschaften im Leben eines Menschen entsteht sein Selbstbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sender und Empfänger miteinander reden, sind sie auch immer dabei, ihre Beziehung auszuhandeln. Wird die Verhaltensweise des Senders vom Empfänger als stimmig erlebt: Zustimmung. Weder Zustimmung noch Ablehnung: durchgehen lassen und bei Nichtstimmigkeit: Ablehnung. Wird jegliche Reaktion vom Empfänger verweigert: Ignoranz (&amp;quot;Höchststrafe&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrnehmung ist ein Resultat aus dem, was ist und  der Interpretation darauf.  Beziehungsstörungen können entstehen, wenn der Kommunikationspartner  von Dritten ganz anders wahrgenommen wird, als von sich selbst. Die Fähigkeit mit Beziehungsstörungen umzugehen, ist vielen Menschen nicht gegeben. Ein typischer Fehler ist es Beziehungsstörungen auf die Sachebene zu bringen. Dies bedroht die Sachlichkeit. Beide Ebenen drohen zu verstricken, eine ausschließliche Beziehungsklärung ist nötig (was macht die Gespräche einseitig, gereizt, distanziert?) mit dem Ziel wie oben genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung/Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell eignet sich zur Analyse konkreter Mitteilungen und zur Aufdeckung einer Vielzahl von Kommunikationsstörungen. Es kann als Bindeglied für eine harmonische Gesprächsführung, zur Vor- und Nachbereitung von Gesprächen genutzt werden, Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Privat in Beziehungen und Familien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Im Berufsalltag: Konflikte vermeiden, Gesprächssituationen analysieren, eigenes  &lt;br /&gt;
Gesprächsverhalten steuern, Kundengespräche, Verhandlungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Psychoanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-15T16:22:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Beziehungsebene */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist, sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Kongruenz''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
'''Ziel: explizite Beziehungsaussage ohne Sachinhalt, Ich-Botschaften, Blick in die Zukunft richten'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beziehungsgeschehen gibt es zwei Aspekte: '''''Du-Botschaft''''' (Wie spricht mein Gegenüber mit mir: Formulierung, Tonfall, Mimik, Gestik) und '''''Wir-Botschaft''''' (Wie stehen wir zueinander?). Der Sender transportiert diese Hinweise implizit oder explizit. Erfahre ich Akzeptanz  oder Herabsetzung, Respekt oder Bevormundung? Akzeptiere ich das? Verschiedene Kommunikationspartner können dabei unterschiedliche Charakterzüge aus einem &amp;quot;herauskitzeln&amp;quot;. Durch die Fülle der Beziehungsbotschaften im Leben eines Menschen entsteht sein Selbstbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sender und Empfänger miteinander reden, sind sie auch immer dabei, ihre Beziehung auszuhandeln. Wird die Verhaltensweise des Senders vom Empfänger als stimmig erlebt: Zustimmung. Weder Zustimmung noch Ablehnung: durchgehen lassen und bei Nichtstimmigkeit: Ablehnung. Wird jegliche Reaktion vom Empfänger verweigert: Ignoranz (&amp;quot;Höchststrafe&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrnehmung ist ein Resultat aus dem, was ist und  der Interpretation darauf.  Beziehungsstörungen können entstehen, wenn der Kommunikationspartner  von Dritten ganz anders wahrgenommen wird, als von sich selbst. Die Fähigkeit mit Beziehungsstörungen umzugehen, ist vielen Menschen nicht gegeben. Ein typischer Fehler ist es Beziehungsstörungen auf die Sachebene zu bringen. Dies bedroht die Sachlichkeit. Beide Ebenen drohen zu verstricken, eine ausschließliche Beziehungsklärung ist nötig (was macht die Gespräche einseitig, gereizt, distanziert?) mit dem Ziel wie oben genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung/Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell eignet sich zur Analyse konkreter Mitteilungen und zur Aufdeckung einer Vielzahl von Kommunikationsstörungen. Es kann als Bindeglied für eine harmonische Gesprächsführung, zur Vor- und Nachbereitung von Gesprächen genutzt werden, Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Privat in Beziehungen und Familien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Im Berufsalltag: Konflikte vermeiden, Gesprächssituationen analysieren, eigenes  &lt;br /&gt;
Gesprächsverhalten steuern, Kundengespräche, Verhandlungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Psychoanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14687</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14687"/>
				<updated>2015-02-15T13:06:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Anwendung/Einsatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist, sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Kongruenz''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung/Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell eignet sich zur Analyse konkreter Mitteilungen und zur Aufdeckung einer Vielzahl von Kommunikationsstörungen. Es kann als Bindeglied für eine harmonische Gesprächsführung, zur Vor- und Nachbereitung von Gesprächen genutzt werden, Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Privat in Beziehungen und Familien&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Im Berufsalltag: Konflikte vermeiden, Gesprächssituationen analysieren, eigenes  &lt;br /&gt;
Gesprächsverhalten steuern, Kundengespräche, Verhandlungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Psychoanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14686</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-15T13:04:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Bedeutung im NLP */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist, sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Kongruenz''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung/Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell eignet sich zur Analyse konkreter Mitteilungen und zur Aufdeckung einer Vielzahl von Kommunikationsstörungen. Es kann als Bindeglied für eine harmonische Gesprächsführung, zur Vor- und Nachbereitung von Gesprächen genutzt werden, Beispiele:&lt;br /&gt;
- Privat in Beziehungen und Familien. &lt;br /&gt;
- Im Berufsalltag: Konflikte vermeiden, Gesprächssituationen analysieren,  eigenes &lt;br /&gt;
  Gesprächsverhalten steuern, Kundengespräche, Verhandlungen. &lt;br /&gt;
- Psychoanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14685</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-15T12:32:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Selbstoffenbarung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist, sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Kongruenz''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14684</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-15T12:31:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Selbstoffenbarung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist, sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Stimmigkeit''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14683</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14683"/>
				<updated>2015-02-15T12:30:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Selbstoffenbarung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Stimmigkeit''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14682</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14682"/>
				<updated>2015-02-15T12:30:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Selbstoffenbarung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Authentizität, Kongruenz, sich selbst in seinen Aussagen Vertreten, keine Interpretation'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage &amp;quot;sei Du selbst&amp;quot; kann der Sender nur dann umsetzen, wenn er zuerst sich selbst offenbart. Er ist anderen gegenüber in einer Art Prüfungssituation; diese Angst basiert auf der Vermutung einer negativen Einschätzung (&amp;quot;wie sehen mich die anderen?&amp;quot;), gelernt in der Kindheit wenn kindliche Unvollkommenheit mit den Standards der Umwelt zusammentrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompensiert wird dies unter anderem durch '''''Selbstdarstellungstechniken''''' wie '''''Imponiertechniken''''' (die Angst gar nicht erst aufkommen lassen) beispielsweise mit schwer verständlicher Sprache, um Prestige oder Kompetenz zu hervorzuheben. Oder '''''Fassadentechniken''''': etwa durch (implizite) Du-es- man-Botschaften, um nur nicht das &amp;quot;Kind&amp;quot; beim Namen zu nennen oder per Interviewtechnik, um den Anderen zur Selbstoffenbarung herauszufordern, schließlich auch Selbstverkleinerung &amp;quot;fishing for compliments&amp;quot; um sich evtl. vor der Übernahme von Aufgaben zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig und helfend für die Kommunikation ist sich '''''bewusst''''' zu werden, was im inneren Selbst passiert, eine Übereinstimmung von innen und außen zu erzielen ''('''Stimmigkeit''')'' und dies dann '''''mitzuteilen'''''. Diese Offenheit kommt beim Empfänger an, er kann Wertschätzung entgegenbringen und der Sender fühlt sich akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14681</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-15T12:27:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Sachebene */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- genügend oder ungenügend (sind die angeführten Anhaltspunkte für das Thema ausreichend oder muss &lt;br /&gt;
noch anderes betachtet werden?)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14680</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-15T12:22:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Sachebene */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
'''''&lt;br /&gt;
Ziel: Sachlichkeit und Verständlichkeit'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sachlichkeit''''' bedeutet Austausch von Informationen und Argumenten frei von Gefühlen und Manipulationen, ohne Begleitbotschaften, um die eigene Ansicht mit Respekt vor dem Meinungsgegner zu vertreten. &amp;quot;Ganz bei der Sache sein&amp;quot; heißt: die innere Energie steht dem Thema zur Verfügung. Zur Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sollten das &amp;quot;innere&amp;quot; Thema  und das offiziell besprochenen Thema deckungsgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Verständlichkeit''''' steigt durch Übersichtlichkeit, Kürze und zusätzliche Anreize wie sprachliche Bilder, Analogien, Beispiele und Anekdoten. So wird das Gesagte lebendiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht die Sachinformation, dabei geht es um Daten, Fakten und Tatbestände.&lt;br /&gt;
Für den Sender besteht die Herausforderung darin, die Sachverhalte klar und verständlich auszudrücken. Der Empfänger kann dabei drei Kriterien filtern und entsprechend auf dem &amp;quot;Sachohr&amp;quot; reagieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wahr oder unwahr (zutreffend/nicht zutreffend)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- relevant oder irrelevant (sind die aufgeführten Sachverhalte für das besprochene Thema relevant oder nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14679</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-15T12:16:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist: die Klarheit der Kommunikation ist vierdimensional. Mit einer einzigen Nachricht kann man viele Botschaften erhalten, die mitschwingen. Die vier Seiten des Quadrates sind sowohl gleich lang, wie auch gleichwertig - doch in einzelnen Situationen treten die vier Blickwinkel verschieden bedeutsam auf. In kritischen Situationen Botschaften besser direkt hinterfragen, um vierseitige Klarheit zu bekommen.&lt;br /&gt;
Da der Empfänger die Botschaft dekodiert, ist sie zu einem großen Teil sein Werk. Mögliche Störquellen dabei sind: sein Selbstbild, das Bild, das er vom Sender hat sowie ergänzende Vermutungen und Annahmen ohne Rückfragen. &lt;br /&gt;
Weichen für die gelungene Kommunikation sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- klare Wahrnehmung, Interpretationen auf Realität prüfen durch hinterfragen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dialoge sollten auf der Ebene ausgetragen werden, auf die  sie gehören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Explizite Nachrichten senden (implizite können interpretiert werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14678</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14678"/>
				<updated>2015-02-15T12:13:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Details zu den einzelnen Ebenen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Transaktionsanalyse&amp;diff=14677</id>
		<title>Transaktionsanalyse</title>
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				<updated>2015-02-13T16:19:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Eric Berne (1910-1970) entwickelte die Transaktionsanalyse (TA) Mitte der fünfziger Jahre in den USA. Selbst Psychiater mit psychoanalytischer Ausbildung war er unzufrieden mit der Psychotherapie seiner Zeit. Dies animierte ihn zu einer Reihe von Innovationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Er fand ein Verfahren, mit dem Probleme schnell und pragmatisch gelöst wurden.&lt;br /&gt;
* Berater und Klient bestimmen gemeinsam ein Ziel, für dessen Erreichen sie gemeinsam verantwortlich sind. Auf diese Weise gibt es eine (bisher nicht gekannte) Gleichberechtigung beider Seiten.&lt;br /&gt;
* Die Methoden der TA liegen offen - es gibt keine Geheimsprache, kein Geheimwissen, alles muss auch für Laien verständlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methoden und Konzepte der TA sind immer noch sehr populär in zahlreichen Coaching-Situationen: in Beratung, Seelsorge, Erziehung, Erwachsenenbildung und Organisationsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wenn man eine wissenschaftliche Basis für die Transaktionsanalyse sucht, findet man sie in den Erkenntnissen der frühen Neurochirurgie aus den USA.&lt;br /&gt;
Der Neurochirurg Wilder Penfield (1891 - 1976) machte in den 50er Jahren im Rahmen seiner Operationen Versuche an den Schläfenlappen seiner Patienten.&amp;lt;br /&amp;gt; Er reizte mit schwachen elektrischen Impulsen deren Großhirnrinde, und sie, nur örtlich betäubt, machten Aussagen über so hervorgerufene Erinnerungen.&amp;lt;br /&amp;gt; Interessant dabei sind vor allem zwei Dinge: Wiederholte er die Reizung, wiederholte sich auch die Erinnerung und zwar so, dass die Patienten sie förmlich noch einmal durchlebten. Die Patienten sahen sich wie in einem Film; der Einfluss der Sonde war zwingend, d.h., sie konnten die hervorgerufene Erinnerung weder verhindern noch sie beeinflussen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas A. Harris (1910 - 1995), amerikanischer Psychiater, ging davon aus, dass Situationen im Alltag die Funktion der elektrischen Reize übernehmen können. Erlebt ein Mensch etwas, was in er in seiner Vergangenheit ähnlich schon einmal erlebt hat, kommen alte Gefühle wieder hervor. Dieses Wiedererleben aber läuft unterbewusst ab, als Indiz dienen nur die dadurch hervorgerufenen Gefühle, die schwer einzuordnen sind, da ihnen konkrete Inhalte fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselbegriffe der TA ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ich-Zustands-Modell''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle tragen verschiedene Anteile in uns, aus denen heraus wir fühlen, denken, agieren. Diese unterschiedlichen Verhaltensmöglichkeiten und ihre jeweiligen Gefühle, Gedanken und Aktionen wurden von Eric Berne nach dem Kriterium, verhalten wir uns gerade kindhaft, erwachsen oder elternhaft, zugeordnet. Ein solches Verhaltenspaket mit seinen dazugehörigen Gedanken, Gefühlen und Aktionen nannte er Ich-Zustand. Anhand eines Modells (der drei unterschiedlichen Ich-Zustände) beschrieb er die Komplexität eines Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*''Der Eltern-Ich-Zustand''&lt;br /&gt;
: Gefühle, Gedanken und Verhalten, die von Eltern oder anderen Autoritäten imitiert werden, so glaubte Berne, würden sich später in der Handlungsweise eines Menschen als „elternhaft“ feststellen lassen. Oft sind damit Normen, Werte, Haltungen, aber auch komplexe Verhaltensweisen verbunden. Im Eltern-Ich-Zustand gibt es zwei Aspekte: das kritische Eltern-Ich und das fürsorgliche Eltern-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*''Der Erwachsenen-Ich-Zustand''&lt;br /&gt;
: Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen, als unmittelbare Spiegelung auf das, was wir in unserem Inneren und unserer Umwelt gerade erleben: eine konstruktives Handeln, Bedürfnisbefriedigung charakterisiert durch analytisch-logisches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*''Der Kind-Ich-Zustand''&lt;br /&gt;
: Gedanken, Gefühle und Verhalten, die ein Mensch früher einmal hatte, die so sind, wie der Mensch früher einmal war: ursprünglich, spontan, lebhaft, impulsiv – Erfahrungen, die man als Kind mit anderen Menschen und der Umwelt gemacht hat. Kennzeichnend für diesen Zustand sind Hilflosigkeit und Passivität. Im Kindheits-Ich-Zustand gibt es drei Aspekte: das angepasste/hilflose Kind-Ich, das trotzige/rebellische Kind-Ich und das  freie/natürliche Kind-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Grundhaltungen sind erforderlich und von Bedeutung, sie bilden das Ganze eines Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Transaktionen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transaktionen sind alle sichtbaren Zeichen sozialen Austausches. Sie bestehen aus verbalen und nonverbalen Anteilen. Die Auswertung dieser Transaktionen gibt Hinweise auf die Energiebesetzung der Ich-Zustände. Aus einem bestimmten Ich-Zustand heraus wird eine Transaktion ausgesendet, die darauf ausgerichtet ist, von einem bestimmten Ich-Zustand der anderen Person aufgenommen zu werden. Transaktionsarten werden unterschieden, abhängig, ob die Reaktion vom erwarteten Ich-Zustand zurückgeht oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Transaktionen sind '''komplementär''', wenn der Empfänger aus dem Ich-Zustand heraus reagiert, den der Absender „anvisiert“ hat – die Transaktionen verlaufen parallel. Kommunikationsregel: diese Transaktionen können unendlich weitergehen.&lt;br /&gt;
:''Beispiel:''&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Weißt du, wo meine Unterlagen sind?&amp;quot; (Erwachsenen-Ich fragt Erwachsenen-Ich)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ja, dort drüben auf dem Schreibtisch.&amp;quot; (Erwachsenen-Ich antwortet Erwachsenen-Ich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Musst du immer so hysterisch brüllen?&amp;quot; (Eltern-Ich fragt Kind-Ich)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich schreie so laut ich will!&amp;quot; (Kind-Ich antwortet Eltern-Ich) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn die Zielperson nicht aus demselben Ich-Zustand heraus antwortet, in dem sie „angesprochen“ wurde, spricht man von einer '''gekreuzter Transaktion'''. Kommunikationsregel: Die Kommunikation wird durch eine gekreuzte Transaktion unterbrochen.&lt;br /&gt;
:''Beispiel:''&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Weißt du, wo meine Unterlagen sind?&amp;quot; (Erwachsenen-Ich fragt Erwachsenen-Ich)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Keine Ahnung! Pass gefälligst selbst auf deine Sachen auf!&amp;quot; (Eltern-Ich antwortet Kind-Ich) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bei '''verdeckten Transaktionen''' sind meist mehrere Ich-Zustände von zwei Menschen involviert. Es wird eine Botschaft offen, die andere verdeckt gesendet. Die offene Botschaft stellt den Inhaltsaspekt dar, die verdeckte den Beziehungsaspekt der Mitteilung. Kommunikationsregel: Die Kommunikation wird eher von der verdeckten Botschaft bestimmt, als von der offenen.&lt;br /&gt;
:''Beispiel''&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Du nimmst drei Stücke Zucker in deinen Kaffee.&amp;quot; (unterschwellig streng: So viel Zucker ist ungesund.)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ja, manchmal auch vier.&amp;quot; (unterschwellig trotzig. Was geht dich das an?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die vier Grundeinstellungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Transaktionsanalyse gibt es vier mögliche Grundeinstellungen, wie ein Mensch sich und andere betrachtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Ich bin nichts wert, aber du'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressive Grundeinstellung. Menschen in dieser Grundposition haben Minderwertigkeitsgefühle, traurige Stimmung, ziehen sich zurück oder klammern, richten sich nach anderen, die überbetont bewertet werden, meist aus der überangepassten Kind-Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Ich bin etwas wert, du nicht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnhafte Grundeinstellung. Menschen in dieser Position reagieren arrogant, überheblich oder haben eine überzogen fürsorgliche Haltung, sie sind schnell in ihrem Verhalten angreifbar. Sie fühlen sich irrtümlich überlegen, in dem sie herablassend kritisieren oder ungebeten helfen; aus der überkritischen oder überfürsorglichen Eltern-Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. '''Ich bin nichts wert, und du auch nicht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundeinstellung der Sinnlosigkeit. Diese verzweifelte Grundeinstellung kommt in Stresssituationen zum Vorschein. Menschen mit den beiden ersten Grundpositionen können in diese Grundeinstellung abrutschen, wenn z.B. der überbewertete Partner sich abwendet oder der erfolgsgewohnte Helfer sein Versagen realisiert. Ist in allen Ich-Zuständen möglich, außer in der freien Kind-Haltung und im Erwachsenen-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. '''Ich bin etwas wert, und du auch'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Menschen mit dieser Grundposition geben sich und anderen den gleichen Stellenwert, erkennen an, dass andere Menschen anders sind, bewerten bei anderen das Verhalten, jedoch nicht ihren Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Grundeinstellung für uns zutrifft, hat jeder in sehr früher Kindheit (bis 3 Jahre) entschieden, aufgrund der Anerkennung, die er von anderen erhielt und so auf seinen eigenen Wert schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Lebensskript'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der TA geht man davon aus, dass jeder bis zu seinem siebten Lebensjahr einen Plan, ein Skript entwickelt hat, nach dem der Rest des Lebens (unbewusst) gestaltet wird. Die Analyse eines solchen Drehbuchs und dessen positive Beeinflussung sind Ziel und Aufgabe einer Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Games people play ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der TA werden meist nur einzelne Gesprächsausschnitte analysiert, 'Spiele' hingegen sind komplexe Situationen und Bündel von Interaktionen, die immer nach dem gleichen Muster ablaufen. Von jedem in der Kindheit gelernt, um sich im familiären Umfeld durchzusetzen, haben Spiele eine bestimmte Abfolge verdeckter Transaktionen, sie haben ein vorhersagbares Ergebnis und führen oft zu negativen Emotionen (vgl.Berne, S.67ff). &lt;br /&gt;
Um diese Spielsituation aufzudecken und zu analysieren, wird häufig das Dramadreieck nach Stephen Karpman hinzugezogen, das unser Verhalten drei wiederkehrenden Mustern zuordnet:  Täter, Opfer oder Retter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für das NLP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Grundanschauungen der TA stimmen mit dem NLP überein; vor allem das positive Menschenbild und die gegenseitige Akzeptanz als Arbeitsgrundlage werden zum Vergleich herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Bandler sagt dazu: ''&amp;quot;Ich habe TA nie gemocht, weil immer nur das Kind Spaß haben durfte und nur der Erwachsene vernünftig sein konnte. Weil jeder genau die gleichen Teile haben muß, gibt es überhaupt keinen Raum für Individualität. TA ist auch eine in Klassen getrennte Gesellschaft: Mein Erwachsener kann nicht mit deinem Kind sprechen, sondern nur mit deinem Erwachsenen. Das ist nicht fair. (...) Wie viele von Ihnen haben eine &amp;quot;kritische Eltern-Stimme&amp;quot; in sich, die mit Ihnen schimpft(...)? Stellen Sie mal fest, was passiert, wenn Sie die Stimme aus Ihrem linken großen Zeh sprechen lassen...&amp;quot; ''' (Bandler, S.85f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Assoziierte Methoden ==&lt;br /&gt;
Zwei wichtige Konzepte, die angelehnt an die Transaktionsanalyse entwickelt wurden bzw. gemeinsame Ideen haben:&lt;br /&gt;
* Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohen&lt;br /&gt;
* Psychographie nach Fritz, Friedmann und Winkler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: '' Veränderung des subjektiven Erlebens. Fortgeschrittene Methoden des NLP.'' Paderborn 2007, ISBN 3873872714.&lt;br /&gt;
*Berne, Eric: ''Spiele der Erwachsenen''. Hamburg 1970, ISBN 9783499613500.&lt;br /&gt;
*ders.: ''Was sagen Sie, nachdem Sie Guten Tag gesagt haben? Psychologie des menschlichen Verhaltens.'' Frankfurt 1983, ISBN 9783596421923.&lt;br /&gt;
*Friedmann, Dietmar &amp;amp; Fritz, Klaus: ''Denken.Fühlen. Handeln.''' Leonberg 2009, ISBN 978391085728.&lt;br /&gt;
*Harris, Amy B. &amp;amp; Harris, Thomas A.: ''Einmal o.k. Immer o.k. Transaktionsanalyse für den Alltag''. Hamburg 1990, ISBN 9783499187889.&lt;br /&gt;
*Harris, Thomas A.: ''Ich bin o.k. Du bist o.k. Eine Einführung in die Transaktionsanalyse''. Hamburg 1975.&lt;br /&gt;
*Schlegel, Leonhard: ''Die Transaktionale Analyse''. Stuttgart 1995, ISBN 9783825280079. &lt;br /&gt;
*Penfield, Wilder: '' &amp;quot;Memory Mechanism&amp;quot;, American Medical Association. Archives of Neurology and Psychiatry, 67 (1952): 178 -198''.&lt;br /&gt;
*Winkler, Werner: ''Warum sind wir so verschieden? Psychographie als Schlüssel zur Persönlichkeit''. Heidelberg 2005, ISBN 3636062549.&lt;br /&gt;
*Hagehülsmann, Ute: &amp;quot;Transaktionsanalyse. Wie geht denn das?&amp;quot; Paderborn 1992, ISBN 3873870762&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.dgta.de&lt;br /&gt;
*http://www.dsgta.ch/135.html (hier vor allem die sehr umfangreiche Literaturliste)&lt;br /&gt;
*http://www.dgta.de/pdf/was_ist_transaktionsanalyse.pdf&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Transaktionsanalyse&amp;diff=14676</id>
		<title>Transaktionsanalyse</title>
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				<updated>2015-02-13T16:19:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Schlüsselbegriffe der TA */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Eric Berne (1910-1970) entwickelte die Transaktionsanalyse (TA) Mitte der fünfziger Jahre in den USA. Selbst Psychiater mit psychoanalytischer Ausbildung war er unzufrieden mit der Psychotherapie seiner Zeit. Dies animierte ihn zu einer Reihe von Innovationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Er fand ein Verfahren, mit dem Probleme schnell und pragmatisch gelöst wurden.&lt;br /&gt;
* Berater und Klient bestimmen gemeinsam ein Ziel, für dessen Erreichen sie gemeinsam verantwortlich sind. Auf diese Weise gibt es eine (bisher nicht gekannte) Gleichberechtigung beider Seiten.&lt;br /&gt;
* Die Methoden der TA liegen offen - es gibt keine Geheimsprache, kein Geheimwissen, alles muss auch für Laien verständlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methoden und Konzepte der TA sind immer noch sehr populär in zahlreichen Coaching-Situationen: in Beratung, Seelsorge, Erziehung, Erwachsenenbildung und Organisationsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wenn man eine wissenschaftliche Basis für die Transaktionsanalyse sucht, findet man sie in den Erkenntnissen der frühen Neurochirurgie aus den USA.&lt;br /&gt;
Der Neurochirurg Wilder Penfield (1891 - 1976) machte in den 50er Jahren im Rahmen seiner Operationen Versuche an den Schläfenlappen seiner Patienten.&amp;lt;br /&amp;gt; Er reizte mit schwachen elektrischen Impulsen deren Großhirnrinde, und sie, nur örtlich betäubt, machten Aussagen über so hervorgerufene Erinnerungen.&amp;lt;br /&amp;gt; Interessant dabei sind vor allem zwei Dinge: Wiederholte er die Reizung, wiederholte sich auch die Erinnerung und zwar so, dass die Patienten sie förmlich noch einmal durchlebten. Die Patienten sahen sich wie in einem Film; der Einfluss der Sonde war zwingend, d.h., sie konnten die hervorgerufene Erinnerung weder verhindern noch sie beeinflussen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas A. Harris (1910 - 1995), amerikanischer Psychiater, ging davon aus, dass Situationen im Alltag die Funktion der elektrischen Reize übernehmen können. Erlebt ein Mensch etwas, was in er in seiner Vergangenheit ähnlich schon einmal erlebt hat, kommen alte Gefühle wieder hervor. Dieses Wiedererleben aber läuft unterbewusst ab, als Indiz dienen nur die dadurch hervorgerufenen Gefühle, die schwer einzuordnen sind, da ihnen konkrete Inhalte fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselbegriffe der TA ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ich-Zustands-Modell''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle tragen verschiedene Anteile in uns, aus denen heraus wir fühlen, denken, agieren. Diese unterschiedlichen Verhaltensmöglichkeiten und ihre jeweiligen Gefühle, Gedanken und Aktionen wurden von Eric Berne nach dem Kriterium, verhalten wir uns gerade kindhaft, erwachsen oder elternhaft, zugeordnet. Ein solches Verhaltenspaket mit seinen dazugehörigen Gedanken, Gefühlen und Aktionen nannte er Ich-Zustand. Anhand eines Modells (der drei unterschiedlichen Ich-Zustände) beschrieb er die Komplexität eines Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*''Der Eltern-Ich-Zustand''&lt;br /&gt;
: Gefühle, Gedanken und Verhalten, die von Eltern oder anderen Autoritäten imitiert werden, so glaubte Berne, würden sich später in der Handlungsweise eines Menschen als „elternhaft“ feststellen lassen. Oft sind damit Normen, Werte, Haltungen, aber auch komplexe Verhaltensweisen verbunden. Im Eltern-Ich-Zustand gibt es zwei Aspekte: das kritische Eltern-Ich und das fürsorgliche Eltern-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*''Der Erwachsenen-Ich-Zustand''&lt;br /&gt;
: Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen, als unmittelbare Spiegelung auf das, was wir in unserem Inneren und unserer Umwelt gerade erleben: eine konstruktives Handeln, Bedürfnisbefriedigung charakterisiert durch analytisch-logisches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*''Der Kind-Ich-Zustand''&lt;br /&gt;
: Gedanken, Gefühle und Verhalten, die ein Mensch früher einmal hatte, die so sind, wie der Mensch früher einmal war: ursprünglich, spontan, lebhaft, impulsiv – Erfahrungen, die man als Kind mit anderen Menschen und der Umwelt gemacht hat. Kennzeichnend für diesen Zustand sind Hilflosigkeit und Passivität. Im Kindheits-Ich-Zustand gibt es drei Aspekte: das angepasste/hilflose Kind-Ich, das trotzige/rebellische Kind-Ich und das  freie/natürliche Kind-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Grundhaltungen sind erforderlich und von Bedeutung, sie bilden das Ganze eines Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Transaktionen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transaktionen sind alle sichtbaren Zeichen sozialen Austausches. Sie bestehen aus verbalen und nonverbalen Anteilen. Die Auswertung dieser Transaktionen gibt Hinweise auf die Energiebesetzung der Ich-Zustände. Aus einem bestimmten Ich-Zustand heraus wird eine Transaktion ausgesendet, die darauf ausgerichtet ist, von einem bestimmten Ich-Zustand der anderen Person aufgenommen zu werden. Transaktionsarten werden unterschieden, abhängig, ob die Reaktion vom erwarteten Ich-Zustand zurückgeht oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Transaktionen sind '''komplementär''', wenn der Empfänger aus dem Ich-Zustand heraus reagiert, den der Absender „anvisiert“ hat – die Transaktionen verlaufen parallel. Kommunikationsregel: diese Transaktionen können unendlich weitergehen.&lt;br /&gt;
:''Beispiel:''&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Weißt du, wo meine Unterlagen sind?&amp;quot; (Erwachsenen-Ich fragt Erwachsenen-Ich)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ja, dort drüben auf dem Schreibtisch.&amp;quot; (Erwachsenen-Ich antwortet Erwachsenen-Ich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Musst du immer so hysterisch brüllen?&amp;quot; (Eltern-Ich fragt Kind-Ich)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich schreie so laut ich will!&amp;quot; (Kind-Ich antwortet Eltern-Ich) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn die Zielperson nicht aus demselben Ich-Zustand heraus antwortet, in dem sie „angesprochen“ wurde, spricht man von einer '''gekreuzter Transaktion'''. Kommunikationsregel: Die Kommunikation wird durch eine gekreuzte Transaktion unterbrochen.&lt;br /&gt;
:''Beispiel:''&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Weißt du, wo meine Unterlagen sind?&amp;quot; (Erwachsenen-Ich fragt Erwachsenen-Ich)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Keine Ahnung! Pass gefälligst selbst auf deine Sachen auf!&amp;quot; (Eltern-Ich antwortet Kind-Ich) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bei '''verdeckten Transaktionen''' sind meist mehrere Ich-Zustände von zwei Menschen involviert. Es wird eine Botschaft offen, die andere verdeckt gesendet. Die offene Botschaft stellt den Inhaltsaspekt dar, die verdeckte den Beziehungsaspekt der Mitteilung. Kommunikationsregel: Die Kommunikation wird eher von der verdeckten Botschaft bestimmt, als von der offenen.&lt;br /&gt;
:''Beispiel''&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Du nimmst drei Stücke Zucker in deinen Kaffee.&amp;quot; (unterschwellig streng: So viel Zucker ist ungesund.)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ja, manchmal auch vier.&amp;quot; (unterschwellig trotzig. Was geht dich das an?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die vier Grundeinstellungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Transaktionsanalyse gibt es vier mögliche Grundeinstellungen, wie ein Mensch sich und andere betrachtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Ich bin nichts wert, aber du'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressive Grundeinstellung. Menschen in dieser Grundposition haben Minderwertigkeitsgefühle, traurige Stimmung, ziehen sich zurück oder klammern, richten sich nach anderen, die überbetont bewertet werden, meist aus der überangepassten Kind-Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Ich bin etwas wert, du nicht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnhafte Grundeinstellung. Menschen in dieser Position reagieren arrogant, überheblich oder haben eine überzogen fürsorgliche Haltung, sie sind schnell in ihrem Verhalten angreifbar. Sie fühlen sich irrtümlich überlegen, in dem sie herablassend kritisieren oder ungebeten helfen; aus der überkritischen oder überfürsorglichen Eltern-Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. '''Ich bin nichts wert, und du auch nicht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundeinstellung der Sinnlosigkeit. Diese verzweifelte Grundeinstellung kommt in Stresssituationen zum Vorschein. Menschen mit den beiden ersten Grundpositionen können in diese Grundeinstellung abrutschen, wenn z.B. der überbewertete Partner sich abwendet oder der erfolgsgewohnte Helfer sein Versagen realisiert. Ist in allen Ich-Zuständen möglich, außer in der freien Kind-Haltung und im Erwachsenen-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. '''Ich bin etwas wert, und du auch'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Menschen mit dieser Grundposition geben sich und anderen den gleichen Stellenwert, erkennen an, dass andere Menschen anders sind, bewerten bei anderen das Verhalten, jedoch nicht ihren Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Grundeinstellung für uns zutrifft, hat jeder in sehr früher Kindheit (bis 3 Jahre) entschieden, aufgrund der Anerkennung, die er von anderen erhielt und so auf seinen eigenen Wert schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Lebensskript'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der TA geht man davon aus, dass jeder bis zu seinem siebten Lebensjahr einen Plan, ein Skript entwickelt hat, nach dem der Rest des Lebens (unbewusst) gestaltet wird. Die Analyse eines solchen Drehbuchs und dessen positive Beeinflussung sind Ziel und Aufgabe einer Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Games people play ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der TA werden meist nur einzelne Gesprächsausschnitte analysiert, 'Spiele' hingegen sind komplexe Situationen und Bündel von Interaktionen, die immer nach dem gleichen Muster ablaufen. Von jedem in der Kindheit gelernt, um sich im familiären Umfeld durchzusetzen, haben Spiele eine bestimmte Abfolge verdeckter Transaktionen, sie haben ein vorhersagbares Ergebnis und führen oft zu negativen Emotionen (vgl.Berne, S.67ff). &lt;br /&gt;
Um diese Spielsituation aufzudecken und zu analysieren, wird häufig das Dramadreieck nach Stephen Karpman hinzugezogen, das unser Verhalten drei wiederkehrenden Mustern zuordnet:  Täter, Opfer oder Retter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für das NLP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Grundanschauungen der TA stimmen mit dem NLP überein; vor allem das positive Menschenbild und die gegenseitige Akzeptanz als Arbeitsgrundlage werden zum Vergleich herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Bandler sagt dazu: ''&amp;quot;Ich habe TA nie gemocht, weil immer nur das Kind Spaß haben durfte und nur der Erwachsene vernünftig sein konnte. Weil jeder genau die gleichen Teile haben muß, gibt es überhaupt keinen Raum für Individualität. TA ist auch eine in Klassen getrennte Gesellschaft: Mein Erwachsener kann nicht mit deinem Kind sprechen, sondern nur mit deinem Erwachsenen. Das ist nicht fair. (...) Wie viele von Ihnen haben eine &amp;quot;kritische Eltern-Stimme&amp;quot; in sich, die mit Ihnen schimpft(...)? Stellen Sie mal fest, was passiert, wenn Sie die Stimme aus Ihrem linken großen Zeh sprechen lassen...&amp;quot; ''' (Bandler, S.85f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Assoziierte Methoden ==&lt;br /&gt;
Zwei wichtige Konzepte, die angelehnt an die Transaktionsanalyse entwickelt wurden bzw. gemeinsame Ideen haben:&lt;br /&gt;
* Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohen&lt;br /&gt;
* Psychographie nach Fritz, Friedmann und Winkler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: '' Veränderung des subjektiven Erlebens. Fortgeschrittene Methoden des NLP.'' Paderborn 2007, ISBN 3873872714.&lt;br /&gt;
*Berne, Eric: ''Spiele der Erwachsenen''. Hamburg 1970, ISBN 9783499613500.&lt;br /&gt;
*ders.: ''Was sagen Sie, nachdem Sie Guten Tag gesagt haben? Psychologie des menschlichen Verhaltens.'' Frankfurt 1983, ISBN 9783596421923.&lt;br /&gt;
*Friedmann, Dietmar &amp;amp; Fritz, Klaus: ''Denken.Fühlen. Handeln.''' Leonberg 2009, ISBN 978391085728.&lt;br /&gt;
*Harris, Amy B. &amp;amp; Harris, Thomas A.: ''Einmal o.k. Immer o.k. Transaktionsanalyse für den Alltag''. Hamburg 1990, ISBN 9783499187889.&lt;br /&gt;
*Harris, Thomas A.: ''Ich bin o.k. Du bist o.k. Eine Einführung in die Transaktionsanalyse''. Hamburg 1975.&lt;br /&gt;
*Schlegel, Leonhard: ''Die Transaktionale Analyse''. Stuttgart 1995, ISBN 9783825280079. &lt;br /&gt;
*Penfield, Wilder: '' &amp;quot;Memory Mechanism&amp;quot;, American Medical Association. Archives of Neurology and Psychiatry, 67 (1952): 178 -198''.&lt;br /&gt;
*Winkler, Werner: ''Warum sind wir so verschieden? Psychographie als Schlüssel zur Persönlichkeit''. Heidelberg 2005, ISBN 3636062549.&lt;br /&gt;
*Hagehülsmann, Ute: &amp;quot;Transaktionsanalyse. Wie geht denn das?&amp;quot; Paderborn 1992, ISBN 3873870762&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.dgta.de&lt;br /&gt;
*http://www.dsgta.ch/135.html (hier vor allem die sehr umfangreiche Literaturliste)&lt;br /&gt;
*http://www.dgta.de/pdf/was_ist_transaktionsanalyse.pdf&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Transaktionsanalyse&amp;diff=14675</id>
		<title>Transaktionsanalyse</title>
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				<updated>2015-02-13T16:18:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Schlüsselbegriffe der TA */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Eric Berne (1910-1970) entwickelte die Transaktionsanalyse (TA) Mitte der fünfziger Jahre in den USA. Selbst Psychiater mit psychoanalytischer Ausbildung war er unzufrieden mit der Psychotherapie seiner Zeit. Dies animierte ihn zu einer Reihe von Innovationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Er fand ein Verfahren, mit dem Probleme schnell und pragmatisch gelöst wurden.&lt;br /&gt;
* Berater und Klient bestimmen gemeinsam ein Ziel, für dessen Erreichen sie gemeinsam verantwortlich sind. Auf diese Weise gibt es eine (bisher nicht gekannte) Gleichberechtigung beider Seiten.&lt;br /&gt;
* Die Methoden der TA liegen offen - es gibt keine Geheimsprache, kein Geheimwissen, alles muss auch für Laien verständlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methoden und Konzepte der TA sind immer noch sehr populär in zahlreichen Coaching-Situationen: in Beratung, Seelsorge, Erziehung, Erwachsenenbildung und Organisationsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wenn man eine wissenschaftliche Basis für die Transaktionsanalyse sucht, findet man sie in den Erkenntnissen der frühen Neurochirurgie aus den USA.&lt;br /&gt;
Der Neurochirurg Wilder Penfield (1891 - 1976) machte in den 50er Jahren im Rahmen seiner Operationen Versuche an den Schläfenlappen seiner Patienten.&amp;lt;br /&amp;gt; Er reizte mit schwachen elektrischen Impulsen deren Großhirnrinde, und sie, nur örtlich betäubt, machten Aussagen über so hervorgerufene Erinnerungen.&amp;lt;br /&amp;gt; Interessant dabei sind vor allem zwei Dinge: Wiederholte er die Reizung, wiederholte sich auch die Erinnerung und zwar so, dass die Patienten sie förmlich noch einmal durchlebten. Die Patienten sahen sich wie in einem Film; der Einfluss der Sonde war zwingend, d.h., sie konnten die hervorgerufene Erinnerung weder verhindern noch sie beeinflussen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas A. Harris (1910 - 1995), amerikanischer Psychiater, ging davon aus, dass Situationen im Alltag die Funktion der elektrischen Reize übernehmen können. Erlebt ein Mensch etwas, was in er in seiner Vergangenheit ähnlich schon einmal erlebt hat, kommen alte Gefühle wieder hervor. Dieses Wiedererleben aber läuft unterbewusst ab, als Indiz dienen nur die dadurch hervorgerufenen Gefühle, die schwer einzuordnen sind, da ihnen konkrete Inhalte fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselbegriffe der TA ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ich-Zustands-Modell''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle tragen verschiedene Anteile in uns, aus denen heraus wir fühlen, denken, agieren. Diese unterschiedlichen Verhaltensmöglichkeiten und ihre jeweiligen Gefühle, Gedanken und Aktionen wurden von Eric Berne nach dem Kriterium, verhalten wir uns gerade kindhaft, erwachsen oder elternhaft, zugeordnet. Ein solches Verhaltenspaket mit seinen dazugehörigen Gedanken, Gefühlen und Aktionen nannte er Ich-Zustand. Anhand eines Modells (der drei unterschiedlichen Ich-Zustände) beschrieb er die Komplexität eines Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*''Der Eltern-Ich-Zustand''&lt;br /&gt;
: Gefühle, Gedanken und Verhalten, die von Eltern oder anderen Autoritäten imitiert werden, so glaubte Berne, würden sich später in der Handlungsweise eines Menschen als „elternhaft“ feststellen lassen. Oft sind damit Normen, Werte, Haltungen, aber auch komplexe Verhaltensweisen verbunden. Im Eltern-Ich-Zustand gibt es zwei Aspekte: das kritische Eltern-Ich und das fürsorgliche Eltern-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*''Der Erwachsenen-Ich-Zustand''&lt;br /&gt;
: Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen, als unmittelbare Spiegelung auf das, was wir in unserem Inneren und unserer Umwelt gerade erleben: eine konstruktives Handeln, Bedürfnisbefriedigung charakterisiert durch analytisch-logisches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*''Der Kind-Ich-Zustand''&lt;br /&gt;
: Gedanken, Gefühle und Verhalten, die ein Mensch früher einmal hatte, die so sind, wie der Mensch früher einmal war: ursprünglich, spontan, lebhaft, impulsiv – Erfahrungen, die man als Kind mit anderen Menschen und der Umwelt gemacht hat. Kennzeichnend für diesen Zustand sind Hilflosigkeit und Passivität. Im Kindheits-Ich-Zustand gibt es drei Aspekte: das angepasste/hilflose Kind-Ich, das trotzige/rebellische Kind-Ich und das  freies/natürliches Kind-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Grundhaltungen sind erforderlich und von Bedeutung, sie bilden das Ganze eines Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Transaktionen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transaktionen sind alle sichtbaren Zeichen sozialen Austausches. Sie bestehen aus verbalen und nonverbalen Anteilen. Die Auswertung dieser Transaktionen gibt Hinweise auf die Energiebesetzung der Ich-Zustände. Aus einem bestimmten Ich-Zustand heraus wird eine Transaktion ausgesendet, die darauf ausgerichtet ist, von einem bestimmten Ich-Zustand der anderen Person aufgenommen zu werden. Transaktionsarten werden unterschieden, abhängig, ob die Reaktion vom erwarteten Ich-Zustand zurückgeht oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Transaktionen sind '''komplementär''', wenn der Empfänger aus dem Ich-Zustand heraus reagiert, den der Absender „anvisiert“ hat – die Transaktionen verlaufen parallel. Kommunikationsregel: diese Transaktionen können unendlich weitergehen.&lt;br /&gt;
:''Beispiel:''&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Weißt du, wo meine Unterlagen sind?&amp;quot; (Erwachsenen-Ich fragt Erwachsenen-Ich)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ja, dort drüben auf dem Schreibtisch.&amp;quot; (Erwachsenen-Ich antwortet Erwachsenen-Ich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Musst du immer so hysterisch brüllen?&amp;quot; (Eltern-Ich fragt Kind-Ich)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich schreie so laut ich will!&amp;quot; (Kind-Ich antwortet Eltern-Ich) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn die Zielperson nicht aus demselben Ich-Zustand heraus antwortet, in dem sie „angesprochen“ wurde, spricht man von einer '''gekreuzter Transaktion'''. Kommunikationsregel: Die Kommunikation wird durch eine gekreuzte Transaktion unterbrochen.&lt;br /&gt;
:''Beispiel:''&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Weißt du, wo meine Unterlagen sind?&amp;quot; (Erwachsenen-Ich fragt Erwachsenen-Ich)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Keine Ahnung! Pass gefälligst selbst auf deine Sachen auf!&amp;quot; (Eltern-Ich antwortet Kind-Ich) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bei '''verdeckten Transaktionen''' sind meist mehrere Ich-Zustände von zwei Menschen involviert. Es wird eine Botschaft offen, die andere verdeckt gesendet. Die offene Botschaft stellt den Inhaltsaspekt dar, die verdeckte den Beziehungsaspekt der Mitteilung. Kommunikationsregel: Die Kommunikation wird eher von der verdeckten Botschaft bestimmt, als von der offenen.&lt;br /&gt;
:''Beispiel''&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Du nimmst drei Stücke Zucker in deinen Kaffee.&amp;quot; (unterschwellig streng: So viel Zucker ist ungesund.)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ja, manchmal auch vier.&amp;quot; (unterschwellig trotzig. Was geht dich das an?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die vier Grundeinstellungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Transaktionsanalyse gibt es vier mögliche Grundeinstellungen, wie ein Mensch sich und andere betrachtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Ich bin nichts wert, aber du'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressive Grundeinstellung. Menschen in dieser Grundposition haben Minderwertigkeitsgefühle, traurige Stimmung, ziehen sich zurück oder klammern, richten sich nach anderen, die überbetont bewertet werden, meist aus der überangepassten Kind-Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Ich bin etwas wert, du nicht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnhafte Grundeinstellung. Menschen in dieser Position reagieren arrogant, überheblich oder haben eine überzogen fürsorgliche Haltung, sie sind schnell in ihrem Verhalten angreifbar. Sie fühlen sich irrtümlich überlegen, in dem sie herablassend kritisieren oder ungebeten helfen; aus der überkritischen oder überfürsorglichen Eltern-Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. '''Ich bin nichts wert, und du auch nicht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundeinstellung der Sinnlosigkeit. Diese verzweifelte Grundeinstellung kommt in Stresssituationen zum Vorschein. Menschen mit den beiden ersten Grundpositionen können in diese Grundeinstellung abrutschen, wenn z.B. der überbewertete Partner sich abwendet oder der erfolgsgewohnte Helfer sein Versagen realisiert. Ist in allen Ich-Zuständen möglich, außer in der freien Kind-Haltung und im Erwachsenen-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. '''Ich bin etwas wert, und du auch'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Menschen mit dieser Grundposition geben sich und anderen den gleichen Stellenwert, erkennen an, dass andere Menschen anders sind, bewerten bei anderen das Verhalten, jedoch nicht ihren Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Grundeinstellung für uns zutrifft, hat jeder in sehr früher Kindheit (bis 3 Jahre) entschieden, aufgrund der Anerkennung, die er von anderen erhielt und so auf seinen eigenen Wert schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Lebensskript'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der TA geht man davon aus, dass jeder bis zu seinem siebten Lebensjahr einen Plan, ein Skript entwickelt hat, nach dem der Rest des Lebens (unbewusst) gestaltet wird. Die Analyse eines solchen Drehbuchs und dessen positive Beeinflussung sind Ziel und Aufgabe einer Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Games people play ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der TA werden meist nur einzelne Gesprächsausschnitte analysiert, 'Spiele' hingegen sind komplexe Situationen und Bündel von Interaktionen, die immer nach dem gleichen Muster ablaufen. Von jedem in der Kindheit gelernt, um sich im familiären Umfeld durchzusetzen, haben Spiele eine bestimmte Abfolge verdeckter Transaktionen, sie haben ein vorhersagbares Ergebnis und führen oft zu negativen Emotionen (vgl.Berne, S.67ff). &lt;br /&gt;
Um diese Spielsituation aufzudecken und zu analysieren, wird häufig das Dramadreieck nach Stephen Karpman hinzugezogen, das unser Verhalten drei wiederkehrenden Mustern zuordnet:  Täter, Opfer oder Retter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für das NLP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Grundanschauungen der TA stimmen mit dem NLP überein; vor allem das positive Menschenbild und die gegenseitige Akzeptanz als Arbeitsgrundlage werden zum Vergleich herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Bandler sagt dazu: ''&amp;quot;Ich habe TA nie gemocht, weil immer nur das Kind Spaß haben durfte und nur der Erwachsene vernünftig sein konnte. Weil jeder genau die gleichen Teile haben muß, gibt es überhaupt keinen Raum für Individualität. TA ist auch eine in Klassen getrennte Gesellschaft: Mein Erwachsener kann nicht mit deinem Kind sprechen, sondern nur mit deinem Erwachsenen. Das ist nicht fair. (...) Wie viele von Ihnen haben eine &amp;quot;kritische Eltern-Stimme&amp;quot; in sich, die mit Ihnen schimpft(...)? Stellen Sie mal fest, was passiert, wenn Sie die Stimme aus Ihrem linken großen Zeh sprechen lassen...&amp;quot; ''' (Bandler, S.85f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Assoziierte Methoden ==&lt;br /&gt;
Zwei wichtige Konzepte, die angelehnt an die Transaktionsanalyse entwickelt wurden bzw. gemeinsame Ideen haben:&lt;br /&gt;
* Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohen&lt;br /&gt;
* Psychographie nach Fritz, Friedmann und Winkler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: '' Veränderung des subjektiven Erlebens. Fortgeschrittene Methoden des NLP.'' Paderborn 2007, ISBN 3873872714.&lt;br /&gt;
*Berne, Eric: ''Spiele der Erwachsenen''. Hamburg 1970, ISBN 9783499613500.&lt;br /&gt;
*ders.: ''Was sagen Sie, nachdem Sie Guten Tag gesagt haben? Psychologie des menschlichen Verhaltens.'' Frankfurt 1983, ISBN 9783596421923.&lt;br /&gt;
*Friedmann, Dietmar &amp;amp; Fritz, Klaus: ''Denken.Fühlen. Handeln.''' Leonberg 2009, ISBN 978391085728.&lt;br /&gt;
*Harris, Amy B. &amp;amp; Harris, Thomas A.: ''Einmal o.k. Immer o.k. Transaktionsanalyse für den Alltag''. Hamburg 1990, ISBN 9783499187889.&lt;br /&gt;
*Harris, Thomas A.: ''Ich bin o.k. Du bist o.k. Eine Einführung in die Transaktionsanalyse''. Hamburg 1975.&lt;br /&gt;
*Schlegel, Leonhard: ''Die Transaktionale Analyse''. Stuttgart 1995, ISBN 9783825280079. &lt;br /&gt;
*Penfield, Wilder: '' &amp;quot;Memory Mechanism&amp;quot;, American Medical Association. Archives of Neurology and Psychiatry, 67 (1952): 178 -198''.&lt;br /&gt;
*Winkler, Werner: ''Warum sind wir so verschieden? Psychographie als Schlüssel zur Persönlichkeit''. Heidelberg 2005, ISBN 3636062549.&lt;br /&gt;
*Hagehülsmann, Ute: &amp;quot;Transaktionsanalyse. Wie geht denn das?&amp;quot; Paderborn 1992, ISBN 3873870762&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.dgta.de&lt;br /&gt;
*http://www.dsgta.ch/135.html (hier vor allem die sehr umfangreiche Literaturliste)&lt;br /&gt;
*http://www.dgta.de/pdf/was_ist_transaktionsanalyse.pdf&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14674</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-09T16:21:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Die vier Seiten einer Nachricht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
*Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14673</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14673"/>
				<updated>2015-02-09T14:41:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Anwendung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im NLP==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP befasst sich im weitesten Sinne mit menschlicher Kommunikation und speziell lösungsorientiert für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen. Das Vier-Ohren-Modell ergänzt die Vielzahl der im NLP auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung, speziell die Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14672</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-09T14:39:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Die vier Seiten einer Nachricht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14671</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-09T14:38:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Die vier Seiten einer Nachricht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Die vier Seiten einer Nachricht */&lt;/p&gt;
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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14669</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-02-09T14:37:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Die vier Seiten einer Nachricht */&lt;/p&gt;
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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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				<updated>2015-02-09T14:36:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Die vier Seiten einer Nachricht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du wirst es wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Sag mir, was es ist!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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				<updated>2015-02-09T14:28:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Einzelnachweis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du wirst es wissen.&lt;br /&gt;
Appell: 		Sag mir, was es ist!&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&lt;br /&gt;
Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du wirst es wissen.&lt;br /&gt;
Appell: 		Sag mir, was es ist!&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&lt;br /&gt;
Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweis===&lt;br /&gt;
*[1] Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Reinbek bei Hamburg 1981, S. 62 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14665</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14665"/>
				<updated>2015-02-09T14:26:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Die vier Seiten einer Nachricht */&lt;/p&gt;
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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Ich weiß nicht, was es ist.&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du wirst es wissen.&lt;br /&gt;
Appell: 		Sag mir, was es ist!&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:  		Da ist was Grünes.&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung: 	Mir schmeckt das nicht.&lt;br /&gt;
Beziehung:  		Du bist eine miese Köchin!&lt;br /&gt;
Appell: 		Lass das nächste Man das Grüne weg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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				<updated>2015-02-09T14:20:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Die vier Seiten einer Nachricht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann fragt beim Mittagessen: „Was ist denn das Grüne hier in der Soße?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''gesendeten''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:	    Da ist was Grünes.&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung:  Ich weiß nicht, was es ist.&lt;br /&gt;
Beziehung:	    Du wirst es wissen.&lt;br /&gt;
Appell:	            Sag mir, was es ist!&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Seiten der '''''empfangenen''''' Nachricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachebene:	    Da ist was Grünes.&lt;br /&gt;
Selbstoffenbarung:  Mir schmeckt das nicht.&lt;br /&gt;
Beziehung:	    Du bist eine miese Köchin!&lt;br /&gt;
Appell:	            Lass nächstes Mal das Grüne weg!&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau: „Mein Gott, wenn es dir hier nicht schmeckt, kannst du ja woanders essen gehen!“ [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Verwandte Begriffe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]; [[Kongruenz]]; [[Unterschied]]; [[Verzerrung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Verwandte Begriffe */&lt;/p&gt;
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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Kommunikation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Literatur */&lt;/p&gt;
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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*:Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
*:Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14651</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14651"/>
				<updated>2015-02-01T15:44:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]]}}&lt;br /&gt;
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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
:Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
:Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*http://www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
*http://www.vier-ohren-modell.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
:Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
:Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden 1, Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
:www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
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		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
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Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
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Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
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Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=== Literatur ===&lt;br /&gt;
:Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
:Friedemann Schulz von Thun: Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
:www.schulz-von-thun.de&lt;br /&gt;
:www.vier-ohren-modell.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
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Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
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== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
:Walter Simon: GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, ISBN: 978-3897494343&lt;br /&gt;
:Friedemann Schulz von Thun: Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation, ISBN:978-3499174896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
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Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14637</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;--&amp;gt;{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]] 12:23, 25. Jan. 2015 (CET)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;--&amp;gt;{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]] 12:23, 25. Jan. 2015 (CET)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:512px-Vier-Seiten-Modell de.svg.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;--&amp;gt;{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]] 12:23, 25. Jan. 2015 (CET)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstoffenbarung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehungsebene ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellebene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Hinweise &amp;amp; Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details zu den einzelnen Ebenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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				<updated>2015-01-25T11:39:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;--&amp;gt;{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]] 12:23, 25. Jan. 2015 (CET)}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vier-Ohren-Modell&amp;diff=14628</id>
		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-01-25T11:37:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]] 12:23, 25. Jan. 2015 (CET)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uli172</name></author>	</entry>

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		<title>Vier-Ohren-Modell</title>
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				<updated>2015-01-25T11:36:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Uli172: /* Variationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;{InArbeit|--[[Benutzer:Uli172|Uli172]] 12:23, 25. Jan. 2015 (CET)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== '''Einleitung'''==&lt;br /&gt;
Das 4-Ohren-Modell (auch Kommunikationsquadrat, Nachrichtenquadrat oder Vier-Seiten-Modell) ist das bekannteste Modell des Hamburger Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Friedemann Schulz von Thun. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und zeigt,  welche vier Aspekte sich bei der menschlichen Kommunikation ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger einer Nachricht kann aus einer Aussage vier Informationen filtern, welche der Sender bewusst oder unbewusst mitsendet: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Dieser Feststellung folgend hat Schulz von Thun 1981 die vier Seiten einer Nachricht als Quadrat dargestellt. Das Kommunikationsmodell betrachtet beide Seiten der Kommunikation - die Seite des Senders und die Seite des Empfängers. (Der Sender verschlüsselt eine Information und der Empfänger entschlüsselt diese.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Empfängerseite, ist das &amp;quot;4-Ohren-Modell&amp;quot; gemeint. Beim Sender könnte man vom 4-Münder-Modell sprechen. Weiß man um diese vier Kanäle, auf denen Botschaften ausgesendet werden und um die vier Ohren, mit denen Botschaften empfangen werden, fällt es leichter, Missverständnisse aufzuklären – oder vielleicht von vorne herein zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Niveau der Kommunikation sind beide - Sender und Empfänger, doch eindeutige Kommunikation ist eher ein Wunschbild als die Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vier Seiten einer Nachricht==&lt;br /&gt;
Der auf die Sache bezogener Aspekt: der Sachinhalt ( „Worüber ich informiere“). Der auf den Sprecher bezogener Aspekt: was über den Sprecher deutlich wird („Selbstoffenbarung“, „Was ich von mir zu erkennen gebe“). Der auf die Beziehung bezogener Aspekt: was über die Beziehung offenbar wird („Beziehung“, „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe“). Der auf die beabsichtigte Wirkung bezogener Aspekt: dasjenige, zu dem der Empfänger veranlasst werden soll („Appell“, „Wozu ich dich veranlassen möchte“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht kann so zur Beurteilung der Kommunikation eingesetzt werden. Wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen verschieden auslegen und priorisieren, entwickeln sich Unstimmigkeiten und Kontroversen. Das führt zu Fehlschlüssen und in der Folge zum Streit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
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