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		<title>NLPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Nested Loops</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Roman Maciejewski: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Nested Loops, Nested Loop] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Nested Loops''' [nested, engl.: verschachtelt, adj. loop(s), engl.: Schleife(n) f(pl), Schlaufe(n) f(pl)] werden verschachtelte Geschichten oder Stories bezeichnet. Wobei in der Verschachtelung eine Suggestion, ein Lernziel oder eine Veränderung eingebettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Bewusstsein, das sich an sequentieller Präsentation von Inhalten orientiert, liebt das Unterbewusste in der Verarbeitung die Verschachtelung. Sie können dies einfach feststellen, indem Sie vor dem Einschlafen an ein bestimmtes Thema denken. Dieses Thema werden Sie dann beim Aufwachen als Erstes wieder erinnern. Denken Sie an zwei bestimmte Geschichten, werden diese am Morgen in umgekehrter Reihenfolge erinnert. Nested Loops sind ein Vermittlungsmedium für Kommunikatoren und kein Bestandteil des Modells von NLP. [[Bandler%2C_Richard|Dr. Richard Bandler]] vermittelt in seinem &amp;quot;Trainer Training&amp;quot; zwar die Grundlagen der Nested Loops (three in - three out), vermerkt aber explizit, dass es sich um einen Trainerskill handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eleganz der Vermittlung von Inhalten durch Nested Loops ist, dass der Zuhörer durch interessante Geschichten aufmerksam ist und gefesselt zuhört, während auf einer separat installierten Ebene (über [[Analoges_Markieren|analoges Markieren]], [[Sleight_of_Mouth_Pattern|Sleigh of Mouth]], [[Pointerverweise]], [[Dialektfärbungen]] usw.) das Unterbewusste direkt angesprochen werden kann. &lt;br /&gt;
Dadurch nimmt der Zuhörer sie wie die Geschichten konzentriert und positiv aufmerksam auf. Nach dem Schließen einer Geschichte erwartet der Zuhörer, dass die weiteren Geschichten nach gleichem Muster geschlossen werden. Er denkt dadurch nicht über die empfangene Suggestion oder Botschaft nach. Die Suggestion oder Botschaft wirkt im Unbewussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Nested Loops bestehen aus mehreren interessanten Geschichten, die ineinander verschachtelt sind, und einer Suggestion oder Botschaft. Ein Beispiel liefert Richard Bandlers &amp;quot;three in - three out&amp;quot;: Denken Sie sich 3 Geschichten aus und merken Sie sich die Geschichten. Starten Sie mit dem Erzählen der ersten Geschichte. Wenn Sie wahrnehmen (sensory acuity), dass der Zuhörer die kinästhetische Reaktion zeigt, die Sie elizitieren wollen, ankern Sie diese Reaktion und beginnen mit der zweiten Geschichte. Entsprechend fahren Sie fort, bis Sie die dritte Geschichte erzählt haben. Dann lassen Sie innerhalb der dritten Geschichte Ihre Suggestion einfließen und schließen die dritte Geschichte ab. Danach schließen Sie das offene Ende der zweiten Geschichte, gefolgt von der ersten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie können jeder Geschichte einen Finger zuordnen und den Inhalt der Geschichte am zugehörigen Finger visualisieren. Das nennt man die kinästhetische Fingermnemotechnik.&amp;lt;br&amp;gt;(bei: Laborde, Genie Z.: ''Influencing with Integrity.'' Syntony Publishing, Palo Alto, 1984, S. 89 ff). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:NestedLoopsVisualisiert.JPG|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
*: '''Loop 1 auf:''' Ich war vor einem Jahr auf einem NLP Kongress und traf dort den Sohn von Richard Bandler. Der erzählte mir, sein Vater habe ihm als Kind immer Bücher vorgelesen. Wenn ich mich recht erinnere, war das eine Alice im Wunderland und an das andere kann ich mich beim besten Willen nicht, ... Jedenfalls habe ich mich mit ihm für den nächsten Abend verabredet. Vorher habe ich mir noch überlegt, ob ich ihm ein Geschenk mitbringen sollte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*: '''Loop 2 auf:''' ...das mit dem Schenken hat mir meine Oma beigebracht. Sie sagte immer: &amp;quot;Bringe was Kleines mit, dann kriegst du was Großes.&amp;quot; Sie hatte immer solche Sprüche drauf. Wenn wir sie nach der Schule besucht haben, gab es Limonade und gute Ratschläge ... so ein Konzentrat, das mit Wasser aufgefüllt wurde (Ambiguität)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*: '''Loop 3 auf:''' ...mir fällt der Name gerade nicht ein. Meine Mitschülerin Annett jedenfalls hat sich eine Flasche dieses Sirups einmal auf unserer Klassenfahrt nach Rumänien über ihr Kleid gekippt. Wir fuhren damals nach .... herrje, wie heisst sie denn jetzt... (Ambiguität), die Hauptstadt von Rumänien...? Wir waren jedenfalls im Sommer da und es war saugutes Wetter. Ich liebe dieses heisse Wetter, im Sommer, wenn die Gefühle... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitte: ... wie damals auf Wangerooge. Da hatten wir in den Sommerferien meist solches Wetter. Denn (kausale Verknüpfung) auf Wangerooge hatte ich meine erste große Liebe. Damals, und ich erinnere mich so gerne an meine erste Liebe, meine Jugend und all die positiven Gefühle...damals... wer kennt das denn nicht, manchmal, wenn WIR uns einen Augenblick unbeobachtet wähnen, wenn UNSERE Gedanken zurückschweifen, an die wunderbaren Gefühle in der Vergangenheit, dann kannst DU... (Änderung des [[Referentieller_Index|referentiellen Index]]) Hier kann jetzt z. B. eine Trance eingeschoben werden. Dann gehts rückwärts: ...wie bin ich jetzt ausgerechnet auf Wangeroge und meine erste Liebe gekommen (Lead out...)? Ach, ich  weiß nicht mehr, jedenfalls hatte ich damals eine Menge an Glücksgefühlen... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*:''' Loop 3 zu:''' ... wie Annett jedenfalls, die sich damals ihr Kleid klebrig gemacht hatte. Und am Ende unserer Klassenfahrt klebte Ihre heimliche Liebe in Rumänien auch noch dran, ... in Bukarest, der Hauptstadt... jetzt fällt mir das Alles wieder ein. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, die weniger mit dem klebrigen Getränkesirup zu tun hatte. Wie das Leben manchmal so spielt, TriTop, den gibt es ja heute wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*: '''Loop 2 zu:''' Auch so ein Spruch, den meine patente Oma drauf hatte, die immer für alles einen guten Rat hatte: Sirup klebt, so wie die Liebe manchmal an Plätze fällt, wo man sie am wenigsten vermutet. Das Herz leitet. (Instruktives Paradoxon nach [[Erickson%2C_Milton_H.|M. H. Erickson]] und regressiver Pointer nach Loop 3) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*: '''Loop 1 zu:''' Dem Sohn von Richard Bandler jedenfalls habe ich dann doch nichts gekauft. Wir haben uns noch ganz intensiv über das zweite Buch unterhalten, das ihm sein Vater immer vorlas: Der kleine Prinz. Hat Richard Bandler eigentlich überhaupt einen Sohn? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Ja, hat er, und eine Tochter... Der Sohn heißt Jay, die Tochter... Anm.: Chris Mulzer)&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie daran interessiert sind, wie komplex und vielschichtig ineinander verschachtelt die Loopstruktur eines dreitägigen Workshops sein kann, können Sie es sich [[Media:Salesloop.pdf|hier ansehen]]. Eine Aufzeichnung des gesamten Workshops gibt es hier: [http://shop.kikidan.com/product_info.php/products_id/16 Workshop zur Loopstruktur].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
This is the way [http://carmine.net/articles/skills/NestedLoopsinTrain.htm Carmine Baffa] does it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roman Maciejewski</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=IBAL&amp;diff=10184</id>
		<title>IBAL</title>
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				<updated>2008-01-05T13:41:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Roman Maciejewski: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Installation Based Accelerated Learning] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBAL (Installation Based Accelerated Learning) ist ein von [[Chris Mulzer]] 1996 entwickeltes Verfahren des beschleunigten Lernens. [[Die Lehrinhalte werden in n Einheiten aufgeteilt, die einer Verhaltensstrategie von n Schritten entsprechen.]] Bitte für &amp;quot;Dummies&amp;quot; erklären. Für jeden der Schritte wird eine [[homomorphe Metapher]] gestaltet, deren Höhepunkt dem kinästhetischen Testkriterium des Verhaltensschrittes entspricht. Die Installtation der Strategieeinheit erfolgt nach dem Schema der Installation mit [[nested Loops]]. Hier ein schematischer Überblick über die Technik der vier Verhaltensschritte innerhalb einer gedachten Strategie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:IBAL.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschleunigtes Lernen entwickelt sich durch die Technik, die subbewusste Installation vollständig vorzunehmen, bei der Demonstration etwas wegzulassen und dann bei der Erklärung zu den Übungen noch mehr Information zu löschen. Es erfolgt ein subbewusster Substitutionsprozess, bei dem bewusstes Wissen durch unbewusst Gelerntes ergänzt wird. Die Bereiche des Gelöschten werden von Strategieinstallation zu Strategieinstallation im Workshop immer grösser, das Bewusste lernt immer mehr, sich auf das Unbewusste zu beziehen. Man lernt, intuitiv zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Setting: ===&lt;br /&gt;
Im Setting holt der Trainer die Teilnehmer vom Tagesgeschehen ab und schafft eine einheitliche Basis für das Thema. Ziel ist die einheitliche &amp;quot;Stimmungslage&amp;quot; der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Installation: ===&lt;br /&gt;
Die Installation der Inhalte erfolgt mit der Technik der [[nested Loops | nested Loops]]. Eine Vertiefung erfolgt durch Demonstration, die weitere Vertiefung durch gesteuertes Üben der Teilnehmer. Durch die mehrfache Wiederholung des Basisinhaltes mit unterschiedlicher Stimulation der Submodalitäten [[(Layering) Beispiel?]] ergibt sich eine subbewusste Generalisierung des Inhalts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Lead Out / Integration: ===&lt;br /&gt;
Damit die Inhalte noch besser generalisiert bzw. integriert werden, empfielt sich am Ende einer Installation eine kurze, tranceartige &amp;quot;Integrationssequenz&amp;quot; mit positiven Suggestionen zum Inhalt bzw. eine thematisch angepasste hypnotische Metapher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roman Maciejewski</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Selbstkalibrierender_Ressourcenanker&amp;diff=9129</id>
		<title>Selbstkalibrierender Ressourcenanker</title>
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				<updated>2007-10-03T22:49:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Roman Maciejewski: Die Seite wurde neu angelegt: DER „ Selbstkalibrierende Ressourcen Anker“ wurde 1996 von Chris Mulzer, als Ergänzung der bewährten Fast Phobia Cure entwickelt. Anwendung: •	Der Selbstkalibri...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;DER „ Selbstkalibrierende Ressourcen Anker“ wurde 1996 von Chris Mulzer, als Ergänzung der bewährten Fast Phobia Cure entwickelt. Anwendung:&lt;br /&gt;
•	Der Selbstkalibrierende Ressourcen Anker dient zur Generalisierung von z.B. guten Gefühlen, die an Stelle der vorher empfundenen negativ Emotionen positioniert wird.&lt;br /&gt;
•	Weiterhin dient er als Feedbackmechanismus für den Coach und als Ressourcenquelle für die betroffene Person.&lt;br /&gt;
Er kann in den verschiedenen [http://www.nlpedia.de/wiki/Repr%C3%A4sentationssystem Repräsentationssystemen] angewendet werden.&lt;br /&gt;
Weiter Ausführungen folgen in Kürze.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roman Maciejewski</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Milton_H._Erickson&amp;diff=8946</id>
		<title>Milton H. Erickson</title>
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				<updated>2007-09-28T18:30:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Roman Maciejewski: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Milton H. Erickson''' gilt als Begründer der modernen [[Hypnose]] ([[Hypnotherapie]]) und ist ein wichtiger Lehrer (= [[Modell]]) von [[Bandler, Richard|Bandler]] und [[Grinder, John|Grinder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der amerikanische Psychologe und Psychiater Milton Hyland Erickson wurd am 5. Dezember 1901 in Aurum Nevada geboren. Bis zu seinem Tod am 25.März 1980 war er maßgeblich an der Entwicklung der modernen Hypnose beteiligt, und prägte deren Einsatz und Verbreitung in der Psychotherapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milton H. Erickson, der in Schulzeiten auch „Dictionary“ als Spitzname trug (Er war Legastheniker) galt damals lange Zeit als zurück geblieben. Während er mit weiteren acht Geschwistern bei seinen Eltern Albert (norwegischer Einwanderer) und Clara Erickson (aus Neu-England) aufwuchs, erkrankte er kurz nach seinem Highschool Abschluss 1919 an Kinderlähmung. Nachdem er im Zusammenhang mit seiner Erkrankung ins Koma fiel, sah es so aus, als wenn er die Krankheit nicht überleben würde.&lt;br /&gt;
Nach einigen Tagen jedoch kam er wieder zu Bewusstsein und war Hals abwärts gelähmt. In den darauf folgenden Monaten, in denen er unfähig zu sprechen und durch seine Lähmung ans Bett gefesselt war, beobachtete er seine Umgebung ganz genau. Er beobachtete wie seine kleine Schwester laufen lernte, und beobachtete den Prozess den sie vom Krabbelstadium bis hin zu den ersten Gehversuchen unternahm. Er lernte wie die Menschen in seiner Umgebung verbal und non- verbal kommunizierten und ließ seine Erkenntnisse darüber in seine spätere Arbeit mit einfließen.&lt;br /&gt;
Auf Grund seiner enormen Willensstärke und diversen Anstrengungen die er unternahm (hierzu zählte auch eine 1.200 Meilen lange Kanufahrt trotz noch bestehender Lähmungen) gelang es Milton H. Erickson wieder ohne Unterarm Gehstützen zu laufen. Nur ein leichtes Hinken auf der rechten Seite blieb bestehen.&lt;br /&gt;
Auf der Universität in Wisconsin kam Milton im zweiten Jahr in Kontakt mit Hypnose. Er war sofort fasziniert von den Möglichkeiten der Hypnose und erarbeitete unterschiedliche Techniken und erforschte die Einflussmöglichkeiten von Menschen, und besann sich auf die Erfahrungen die er während seiner Lähmung gemacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner ersten Ehe 1925 gingen drei Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 schloss er sein Psychologie Studium mit Master of Arts ab und einem Doktor der Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 – 1934 arbeitete er in den verschiedensten Positionen, bis hin zum leitenden Psychiater des Worcester State Hospitals in Massachusetts. Dort erforschte er weiter an den Einsatzmöglichkeiten der Hypnose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 lernte Milton nach seiner Scheidung, seine spätere Frau Betty kennen, die er 1936 heiratete und mit ihr fünf Kinder zeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 erhielt er die Approbation als Facharzt für Psychiatrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 bis 1948 hatte er eine ordentliche Professur für Psychiatrie an der medizinischen Fakultät der Wayne State Universität in Detroit, Michigan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 bekam Milton einen anaphylaktischen Schock nach einer Tetanus Impfung und überlebt nur knapp. In dessen Folge bekam er eine schwere Allergie gegen Pollen, die ihn zum Umzug in das mildere Klima von Phoenix (Arizona) zwang, wo er eine private Praxis eröffnete. Es traten weitere Allergien gegen Hausstaub und verschiedene Lebensmittel auf. Er betrieb deshalb seine Praxis direkt von Zuhause aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 erkrankte Milton erneut an Kinderlähmung in Verbindung mit einer Muskeldystrophie. Er ging nach Maryland und arbeitete, soweit es sein Zustand zuließ, an seinen schriftstellerischen Tätigkeiten und seinen Vortragsreisen. Während dieser Zeit arbeitete er eng mit Jan Haley, [http://www.nlpedia.de/wiki/Bateson%2C_Gregory Gregory Bateson], Margaret Mead und [http://fr.wikipedia.org/wiki/John_Weakland John Weakland] zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde von Erickson die Amerikanische Gesellschaft für Klinische Hypnose gegründet und er übernahm den Vorsitz dieser Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 gründete er das [http://asch.net/search/search_site.asp American Journal of Clinical Hypnosis], das er bis 1968 heraus gab. Nach der zunehmenden Verschlechterung seines Gesundheitszustandes  gab er bis 1974 seine Vortrags- und Reisetätigkeit, sowie sein private Praxis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 erkrankte er zum dritten Mal an Kinderlähmung, die ihn mit Muskelschwund und starken Schmerzzuständen heimsuchte. Seit dem war er an den Rollstuhl gefesselt und bekam eine halbseitige Gesichtslähmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. März 1980 starb Milton Erickson in seinem Haus in Phoenix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank Erickson kam die Hypnose in der Psychiatrie wieder vermehrt zum Einsatz. Da sie durch die Ablehnung [http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/FreudSigmund/index.html Sigmund Freuds] lange Zeit in den Hintergrund gerückt wurde.&lt;br /&gt;
Milton Ericksons neuer Ansatz zur Individualität jedes einzelnen Patienten, war ein Kontrast zu den bis dahin üblichen standardisierten und autoritären Methoden der Hypnose. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [http://mp3.swr.de/swr2/eckpunkt/podcast/swr2_leben_20070328_der_meister_der_geschichten.6444m.mp3 Podcast vom SWR] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roman Maciejewski</name></author>	</entry>

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