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		<title>NLPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Datei:XING 2010.png</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: Dr. Nico Rose&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. Nico Rose&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Nico XING 2010.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: Dr. Nico Rose&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. Nico Rose&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11999</id>
		<title>Praliné-Format</title>
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				<updated>2009-02-04T13:49:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Das Praliné-Format heißt im Englischen auch Godiva Chocolate Pattern.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Praliné-Format ist eine von Richard Bandler erfundene [[Submodalität]]en-Technik. Sie dient der Erzeugung von starker [[Motivation]] bei bisher (noch) ungeliebten Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Submodalitäten-Technik, bei der man die motivierende Wirkung eines sehr angenehmen Bildes an das Bild der noch ungeliebten Aufgabe koppelt. Sie funktioniert am besten, bei klar definierten und zeitlich begrenzten Aufgaben, die man sonst vielleicht als lästig empfindet, z.B. Hausarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Elizitierung des motivierenden Bildes ===&lt;br /&gt;
Mache Dir ein assoziiertes Bild von einer Sache oder einer Aktivität, die Du sehr anziehend/unwiderstehlich findest (Bei machen Menschen z.B. Pralinen, daher der Name des Format; es eignen sich z.B. aber auch andere, als sehr anziehend erlebte Aufgaben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Elizitierung des Bildes der Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Mache ein dissoziiertes Bild von Dir selbst, wie Du etwas machst, für das Du kongruent den Entschluss gefasst hast, dass Du es tun musst/tun willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3) Öko-Check ===&lt;br /&gt;
Gibt es etwas in Dir, das einen Einwand dagegen hat, dass Du es genießt, die Aufgabe zu erfüllen, zu der Du Dich entschlossen hast?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4) Iris-Muster ===&lt;br /&gt;
a) Sieh das Bild der Aufgabe (2) vor Deinem geistigen Auge und schiebe das motivierende Bild (1) direkt dahinter. &lt;br /&gt;
Öffne nun schnell ein kleines Loch im Zentrum des Aufgaben-Bildes (2) so dass Du das Bild durch dieses Loch sehen kannst. &lt;br /&gt;
Öffne das Loch schnell so weit, wie es für Dich nötig ist, um eine vollständige gefühlsmäßige Reaktion auf das motivierende Bild (1) zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Jetzt lass das Loch schnell zugehen, jedoch nur so schnell, wie Du die gefühlsmäßige Reaktion auf das motivierende Bild (1) aufrechterhalten kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Wiederhole die Schritte 4a) und 4b) mehrere Male, so schnell Du kannst. Ziel ist es, dass Gefühl des motivierenden Bildes (1) dauerhaft an das des Aufgaben-Bildes (2) zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5) Test ===&lt;br /&gt;
Schau Dir nun das Aufgaben-Bild (2) erneut an. Fühlst Du Dich dazu hingezogen? Wenn ja: Exit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht:&lt;br /&gt;
- Zurück zu 4) oder&lt;br /&gt;
- Erneuter [[Öko-Check]] (3) oder&lt;br /&gt;
- Anderes motivierendes Bild auswählen (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise ==&lt;br /&gt;
Hier ist - wie so häufig - ein sehr guter Öko-Check gefragt. Selbstverständlich gibt es Dinge, die mehr oder weniger Spaß machen - und wenn klar ist, dass man einfach nur &amp;quot;keinen Bock&amp;quot; auf die Sache hat, ist das Format eine gute Hilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig gibt aber gute (unbewusste) Gründe dafür, dass wir uns nicht zu einer Tätigkeit motivieren können.&lt;br /&gt;
Hier wäre es dann gut zu fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mal angenommen, Du hast Deine Aufgabe komplett erledigt. Darf das überhaupt sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mal angenommen, Du hast Deine Aufgabe komplett erledigt. Welche Konsequenzen hätte das? Sind diese Konsequenzen für Dich annehmbar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eine Beschreibung findet sich unter anderem im Begleitbuch zur Practitioner-Ausbildung von Klaus Grochowiak, das im Eigenverlag veröffentlicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Ziel_von_der_Timeline_nehmen&amp;diff=11998</id>
		<title>Ziel von der Timeline nehmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Ziel_von_der_Timeline_nehmen&amp;diff=11998"/>
				<updated>2009-02-04T13:48:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Ziel von der Timeline nehmen] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel ist es, durch eine [[Submodalität]]en-Arbeit in veralteten Zielen gebundene Energie wieder freizusetzen, in dem man diese symbolisch von der [[Timeline]] nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indikation: Der Klient möchte ein [[Ziel]] erreichen, wirkt aber irgendwie kraftlos, obwohl der Zielerreichung im Grunde nichts im Wege steht. Ein Grund hierfür kann sein, dass noch Energie in nicht mehr realisierbaren Wünschen gebunden ist. Es geht dabei häufig um Kindheitsträume wie z.B.: Profi-Sportler oder Rock-Sänger werden. Aber auch in Dingen wie z.B. einem nicht mehr realisierbaren Kinderwunsch oder einer verpassten Karriere-Chance kann eine Unmenge an Energie gespeichert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
=== 1) Vergangene Timeline nach nicht mehr aktuellen Zielen absuchen ===&lt;br /&gt;
Der Klient soll sich seiner vergangenen Time-Line bewusst werden und dann vom Gegenwartspunkt aus (!) nach obsolet gewordenen Zielen absuchen. Ggfs. auch von der Meta-Position (neben der Timeline gehend) suchen. Bitte nicht assoziiert in die Vergangenheit gehen lassen, da sonst unter Umständen nicht erkannt wird, dass das Ziel nicht mehr relevant ist, weil eine Regression stattfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schau dir Deine Vergangenheit an. Gibt es dort noch Ziele oder Wünsche, von denen du jetzt und heute weisst, dass sie nicht mehr wichtig oder realistisch sind, die aber noch mit Energie geladen sind - oder von denen du dich noch nicht ganz verabschiedet hast?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Symbol für das Ziel kreieren ===&lt;br /&gt;
Falls ja:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte mache dir ein Bild (Film, Symbol, Farbe etc.) von diesem Ziel mit seiner Energie, so dass du weisst, was es für dich bedeutet (hat).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3) Öko-Check ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es irgend etwas oder irgend jemanden in dir, der nicht damit einverstanden ist, dass du dieses Ziel jetzt für immer loslässt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACHTUNG: Zwei Fallstricke&lt;br /&gt;
Hier melden sich häufiger Persönlichkeitsteile, die etwas dagegen haben, dass das Ziel entfernt wird - und die u.U. sehr &amp;quot;unkooperativ&amp;quot;, oder zumindest sehr &amp;quot;schweigsam&amp;quot; sein können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Jüngere, &amp;quot;abgekapselte&amp;quot; Teile, die nicht mitbekommen haben, dass die gesamte Person mittlerweile viel älter ist und die Lebenssituation eine ganz andere ist.&lt;br /&gt;
Hier hilft es i.d.R., diesen Teilen sehr behutsam und liebevoll zu erklären, wie &amp;quot;alt man jetzt schon ist&amp;quot;, welche &amp;quot;Erfahrungen man in der Zwischenzeit gesammelt hat&amp;quot; und &amp;quot;warum das Ziel nicht mehr erreicht werden kann&amp;quot;. Diese Teile reagieren meistens zunächst sehr verwundert oder überrascht, sind dann aber kooperativ.&lt;br /&gt;
Man kann sie dann z.B. symbolisch &amp;quot;aufwachsen lassen&amp;quot; und in die Gesamtpersönlichkeit integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Teile, die Ziele (teilweise oder ganz) von anderen Menschen übernommen haben (Beispiel: Ein Junge versucht, den gescheiterten Traum des Vaters zu vollenden.). Mit diesen Teilen kann man nicht &amp;quot;verhandeln&amp;quot;. Man kann jedoch in einer Art systemischem Ritual das Ziel an den Urheber zurück geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4) Symbol &amp;quot;atomisieren&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stell dir jetzt bitte vor, wie sich das Bild (Film, Symbol) langsam in einzelne Bildpunkte auflöst (sich in eine Energie-Wolke verwandelt; in seine Moleküle zerlegt etc.). Immer weiter und weiter...die Teilchen werden feiner und feiner...bis gar nichts mehr da ist...außer der reinen Energie...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACHTUNG&lt;br /&gt;
Hier kann es nach dem Auflösen zu starken emotionalen Ausbrüchen (vor allem Weinen) kommen. Dies ist nicht weiter tragisch, sondern einfach ein Zeichen dafür, dass &amp;quot;im Zeitraffer&amp;quot; ein Trauer- und Abschiedsprozess durchlaufen wird.&lt;br /&gt;
Hier dem Klienten einfach die nötige Zeit geben, man muss aber nichts Spezielles machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5) Energie aufnehmen oder auf der zukünftigen Timeline verstreuen etc. ===&lt;br /&gt;
Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Energie einfach in den Körper integrieren;&lt;br /&gt;
b) die Energie einem zukünftigen, konkreten Projekt auf der Timeline zuführen;&lt;br /&gt;
c) die Energie unspezifisch auf der zukünftigen Timeline verstreuen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nimm jetzt diese Wolke aus reiner Energie (oder was immer der Klient sieht/spürt) und...&amp;quot; --&amp;gt; a/b/c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6) Future Pace ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt, da dir die ehemals gebundene Energie wieder voll zur Verfügung steht: Wie ist es für dich, wenn du an dein neues Ziel x (bzw. an deine Zukunft etc.) denkst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise ==&lt;br /&gt;
Wenn keine deutliche Verbesserung spürbar ist, zurück zu 3), oder nach weiteren alten Zielen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Ziel_von_der_Timeline_nehmen&amp;diff=11997</id>
		<title>Ziel von der Timeline nehmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Ziel_von_der_Timeline_nehmen&amp;diff=11997"/>
				<updated>2009-02-04T13:47:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Ziel von der Timeline nehmen] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel ist es, durch eine [[Submodalitäten]]-Arbeit in veralteten Zielen gebundene Energie wieder freizusetzen, in dem man diese symbolisch von der [[Timeline]] nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indikation: Der Klient möchte ein [[Ziel]] erreichen, wirkt aber irgendwie kraftlos, obwohl der Zielerreichung im Grunde nichts im Wege steht. Ein Grund hierfür kann sein, dass noch Energie in nicht mehr realisierbaren Wünschen gebunden ist. Es geht dabei häufig um Kindheitsträume wie z.B.: Profi-Sportler oder Rock-Sänger werden. Aber auch in Dingen wie z.B. einem nicht mehr realisierbaren Kinderwunsch oder einer verpassten Karriere-Chance kann eine Unmenge an Energie gespeichert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
=== 1) Vergangene Timeline nach nicht mehr aktuellen Zielen absuchen ===&lt;br /&gt;
Der Klient soll sich seiner vergangenen Time-Line bewusst werden und dann vom Gegenwartspunkt aus (!) nach obsolet gewordenen Zielen absuchen. Ggfs. auch von der Meta-Position (neben der Timeline gehend) suchen. Bitte nicht assoziiert in die Vergangenheit gehen lassen, da sonst unter Umständen nicht erkannt wird, dass das Ziel nicht mehr relevant ist, weil eine Regression stattfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schau dir Deine Vergangenheit an. Gibt es dort noch Ziele oder Wünsche, von denen du jetzt und heute weisst, dass sie nicht mehr wichtig oder realistisch sind, die aber noch mit Energie geladen sind - oder von denen du dich noch nicht ganz verabschiedet hast?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Symbol für das Ziel kreieren ===&lt;br /&gt;
Falls ja:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte mache dir ein Bild (Film, Symbol, Farbe etc.) von diesem Ziel mit seiner Energie, so dass du weisst, was es für dich bedeutet (hat).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3) Öko-Check ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es irgend etwas oder irgend jemanden in dir, der nicht damit einverstanden ist, dass du dieses Ziel jetzt für immer loslässt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACHTUNG: Zwei Fallstricke&lt;br /&gt;
Hier melden sich häufiger Persönlichkeitsteile, die etwas dagegen haben, dass das Ziel entfernt wird - und die u.U. sehr &amp;quot;unkooperativ&amp;quot;, oder zumindest sehr &amp;quot;schweigsam&amp;quot; sein können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Jüngere, &amp;quot;abgekapselte&amp;quot; Teile, die nicht mitbekommen haben, dass die gesamte Person mittlerweile viel älter ist und die Lebenssituation eine ganz andere ist.&lt;br /&gt;
Hier hilft es i.d.R., diesen Teilen sehr behutsam und liebevoll zu erklären, wie &amp;quot;alt man jetzt schon ist&amp;quot;, welche &amp;quot;Erfahrungen man in der Zwischenzeit gesammelt hat&amp;quot; und &amp;quot;warum das Ziel nicht mehr erreicht werden kann&amp;quot;. Diese Teile reagieren meistens zunächst sehr verwundert oder überrascht, sind dann aber kooperativ.&lt;br /&gt;
Man kann sie dann z.B. symbolisch &amp;quot;aufwachsen lassen&amp;quot; und in die Gesamtpersönlichkeit integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Teile, die Ziele (teilweise oder ganz) von anderen Menschen übernommen haben (Beispiel: Ein Junge versucht, den gescheiterten Traum des Vaters zu vollenden.). Mit diesen Teilen kann man nicht &amp;quot;verhandeln&amp;quot;. Man kann jedoch in einer Art systemischem Ritual das Ziel an den Urheber zurück geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4) Symbol &amp;quot;atomisieren&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stell dir jetzt bitte vor, wie sich das Bild (Film, Symbol) langsam in einzelne Bildpunkte auflöst (sich in eine Energie-Wolke verwandelt; in seine Moleküle zerlegt etc.). Immer weiter und weiter...die Teilchen werden feiner und feiner...bis gar nichts mehr da ist...außer der reinen Energie...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACHTUNG&lt;br /&gt;
Hier kann es nach dem Auflösen zu starken emotionalen Ausbrüchen (vor allem Weinen) kommen. Dies ist nicht weiter tragisch, sondern einfach ein Zeichen dafür, dass &amp;quot;im Zeitraffer&amp;quot; ein Trauer- und Abschiedsprozess durchlaufen wird.&lt;br /&gt;
Hier dem Klienten einfach die nötige Zeit geben, man muss aber nichts Spezielles machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5) Energie aufnehmen oder auf der zukünftigen Timeline verstreuen etc. ===&lt;br /&gt;
Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Energie einfach in den Körper integrieren;&lt;br /&gt;
b) die Energie einem zukünftigen, konkreten Projekt auf der Timeline zuführen;&lt;br /&gt;
c) die Energie unspezifisch auf der zukünftigen Timeline verstreuen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nimm jetzt diese Wolke aus reiner Energie (oder was immer der Klient sieht/spürt) und...&amp;quot; --&amp;gt; a/b/c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6) Future Pace ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt, da dir die ehemals gebundene Energie wieder voll zur Verfügung steht: Wie ist es für dich, wenn du an dein neues Ziel x (bzw. an deine Zukunft etc.) denkst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise ==&lt;br /&gt;
Wenn keine deutliche Verbesserung spürbar ist, zurück zu 3), oder nach weiteren alten Zielen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Ziel_von_der_Timeline_nehmen&amp;diff=11996</id>
		<title>Ziel von der Timeline nehmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Ziel_von_der_Timeline_nehmen&amp;diff=11996"/>
				<updated>2009-02-04T13:39:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: Die Seite wurde neu angelegt: {{subst:Format}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Was ist ES in einem Satz? &lt;br /&gt;
 Was ist das Ziel!&lt;br /&gt;
 Auf wen geht ES in welcher Form zurück? &lt;br /&gt;
 Wer entdeckte ES? Gab es ES schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
 --&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Wann wird es eingesetzt. Wofür eignet es sich besonders gut? Noch einmal das Ziel! Was will man damit erreichen?  &lt;br /&gt;
Am Ende sollte kurz die übliche Dauer der Durchführung stehen, z.B.:&lt;br /&gt;
Dauer: 10-20 min.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen die einzelnen Schritte des Formats - d.h. wie man das Format&lt;br /&gt;
durchführt. Das kann mit Unterüberschriften sein. &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Schritt 1 ===&lt;br /&gt;
*dies ist ein Unterpunkt&lt;br /&gt;
*dies noch einer&lt;br /&gt;
**dieser ist eingerückt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tabelle mit Titelzeile gibt man so ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10 %&amp;quot; | Schritt  &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20 %&amp;quot; | Was &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30 %&amp;quot; | Wie  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|A &lt;br /&gt;
|B &lt;br /&gt;
|C &lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen Tipps. &lt;br /&gt;
 Wie kann man Dinge erleichtern. &lt;br /&gt;
 Was tut man,wenn es nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
 Was kann man versuchen, wenn es schiefgeht. &lt;br /&gt;
 Beispiele --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11995</id>
		<title>Praliné-Format</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11995"/>
				<updated>2009-02-04T13:37:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Das Praliné-Format heißt im Englischen auch Godiva Chocolate Pattern.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Praliné-Format ist eine von Richard Bandler erfundene [[Submodalitäten]]-Technik. Sie dient der Erzeugung von starker [[Motivation]] bei bisher (noch) ungeliebten Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Submodalitäten-Technik, bei der man die motivierende Wirkung eines sehr angenehmen Bildes an das Bild der noch ungeliebten Aufgabe koppelt. Sie funktioniert am besten, bei klar definierten und zeitlich begrenzten Aufgaben, die man sonst vielleicht als lästig empfindet, z.B. Hausarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Elizitierung des motivierenden Bildes ===&lt;br /&gt;
Mache Dir ein assoziiertes Bild von einer Sache oder einer Aktivität, die Du sehr anziehend/unwiderstehlich findest (Bei machen Menschen z.B. Pralinen, daher der Name des Format; es eignen sich z.B. aber auch andere, als sehr anziehend erlebte Aufgaben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Elizitierung des Bildes der Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Mache ein dissoziiertes Bild von Dir selbst, wie Du etwas machst, für das Du kongruent den Entschluss gefasst hast, dass Du es tun musst/tun willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3) Öko-Check ===&lt;br /&gt;
Gibt es etwas in Dir, das einen Einwand dagegen hat, dass Du es genießt, die Aufgabe zu erfüllen, zu der Du Dich entschlossen hast?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4) Iris-Muster ===&lt;br /&gt;
a) Sieh das Bild der Aufgabe (2) vor Deinem geistigen Auge und schiebe das motivierende Bild (1) direkt dahinter. &lt;br /&gt;
Öffne nun schnell ein kleines Loch im Zentrum des Aufgaben-Bildes (2) so dass Du das Bild durch dieses Loch sehen kannst. &lt;br /&gt;
Öffne das Loch schnell so weit, wie es für Dich nötig ist, um eine vollständige gefühlsmäßige Reaktion auf das motivierende Bild (1) zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Jetzt lass das Loch schnell zugehen, jedoch nur so schnell, wie Du die gefühlsmäßige Reaktion auf das motivierende Bild (1) aufrechterhalten kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Wiederhole die Schritte 4a) und 4b) mehrere Male, so schnell Du kannst. Ziel ist es, dass Gefühl des motivierenden Bildes (1) dauerhaft an das des Aufgaben-Bildes (2) zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5) Test ===&lt;br /&gt;
Schau Dir nun das Aufgaben-Bild (2) erneut an. Fühlst Du Dich dazu hingezogen? Wenn ja: Exit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht:&lt;br /&gt;
- Zurück zu 4) oder&lt;br /&gt;
- Erneuter [[Öko-Check]] (3) oder&lt;br /&gt;
- Anderes motivierendes Bild auswählen (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise ==&lt;br /&gt;
Hier ist - wie so häufig - ein sehr guter Öko-Check gefragt. Selbstverständlich gibt es Dinge, die mehr oder weniger Spaß machen - und wenn klar ist, dass man einfach nur &amp;quot;keinen Bock&amp;quot; auf die Sache hat, ist das Format eine gute Hilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig gibt aber gute (unbewusste) Gründe dafür, dass wir uns nicht zu einer Tätigkeit motivieren können.&lt;br /&gt;
Hier wäre es dann gut zu fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mal angenommen, Du hast Deine Aufgabe komplett erledigt. Darf das überhaupt sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mal angenommen, Du hast Deine Aufgabe komplett erledigt. Welche Konsequenzen hätte das? Sind diese Konsequenzen für Dich annehmbar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eine Beschreibung findet sich unter anderem im Begleitbuch zur Practitioner-Ausbildung von Klaus Grochowiak, das im Eigenverlag veröffentlicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11994</id>
		<title>Praliné-Format</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11994"/>
				<updated>2009-02-04T13:35:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Das Praliné-Format heißt im Englischen auch Godiva Chocolate Pattern.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Praliné-Format ist eine von Richard Bandler erfundene Submodalitäten-Technik. Sie dient der Erzeugung von starker Motivation bei bisher (noch) ungeliebten Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Submodalitäten-Technik, bei der man die motivierende Wirkung eines sehr angenehmen Bildes an das Bild der noch ungeliebten Aufgabe koppelt. Sie funktioniert am besten, bei klar definierten und zeitlich begrenzten Aufgaben, die man sonst vielleicht als lästig empfindet, z.B. Hausarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Elizitierung des motivierenden Bildes ===&lt;br /&gt;
Mache Dir ein assoziiertes Bild von einer Sache oder einer Aktivität, die Du sehr anziehend/unwiderstehlich findest (Bei machen Menschen z.B. Pralinen, daher der Name des Format; es eignen sich z.B. aber auch andere, als sehr anziehend erlebte Aufgaben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Elizitierung des Bildes der Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Mache ein dissoziiertes Bild von Dir selbst, wie Du etwas machst, für das Du kongruent den Entschluss gefasst hast, dass Du es tun musst/tun willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3) Öko-Check ===&lt;br /&gt;
Gibt es etwas in Dir, das einen Einwand dagegen hat, dass Du es genießt, die Aufgabe zu erfüllen, zu der Du Dich entschlossen hast?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4) Iris-Muster ===&lt;br /&gt;
a) Sieh das Bild der Aufgabe (2) vor Deinem geistigen Auge und schiebe das motivierende Bild (1) direkt dahinter. &lt;br /&gt;
Öffne nun schnell ein kleines Loch im Zentrum des Aufgaben-Bildes (2) so dass Du das Bild durch dieses Loch sehen kannst. &lt;br /&gt;
Öffne das Loch schnell so weit, wie es für Dich nötig ist, um eine vollständige gefühlsmäßige Reaktion auf das motivierende Bild (1) zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Jetzt lass das Loch schnell zugehen, jedoch nur so schnell, wie Du die gefühlsmäßige Reaktion auf das motivierende Bild (1) aufrechterhalten kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Wiederhole die Schritte 4a) und 4b) mehrere Male, so schnell Du kannst. Ziel ist es, dass Gefühl des motivierenden Bildes (1) dauerhaft an das des Aufgaben-Bildes (2) zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5) Test ===&lt;br /&gt;
Schau Dir nun das Aufgaben-Bild (2) erneut an. Fühlst Du Dich dazu hingezogen? Wenn ja: Exit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht:&lt;br /&gt;
- Zurück zu 4) oder&lt;br /&gt;
- Erneuter Ökö-Check (3) oder&lt;br /&gt;
- Anderes motivierendes Bild auswählen (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise ==&lt;br /&gt;
Hier ist - wie so häufig - ein sehr guter Öko-Check gefragt. Selbstverständlich gibt es Dinge, die mehr oder weniger Spaß machen - und wenn klar ist, dass man einfach nur &amp;quot;keinen Bock&amp;quot; auf die Sache hat, ist das Format eine gute Hilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig gibt aber gute (unbewusste) Gründe dafür, dass wir uns nicht zu einer Tätigkeit motivieren können.&lt;br /&gt;
Hier wäre es dann gut zu fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mal angenommen, Du hast Deine Aufgabe komplett erledigt. Darf das überhaupt sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mal angenommen, Du hast Deine Aufgabe komplett erledigt. Welche Konsequenzen hätte das? Sind diese Konsequenzen für Dich annehmbar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eine Beschreibung findet sich unter anderem im Begleitbuch zur Practitioner-Ausbildung von Klaus Grochowiak, das im Eigenverlag veröffentlicht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11993</id>
		<title>Praliné-Format</title>
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				<updated>2009-02-04T13:31:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Das Praliné-Format heißt im Englischen auch Godiva Chocolate Pattern.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Praliné-Format ist eine von Richard Bandler erfundene Submodalitäten-Technik. Sie dient der Erzeugung von starker Motivation bei bisher (noch) ungeliebten Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Submodalitäten-Technik, bei der man die motivierende Wirkung eines sehr angenehmen Bildes an das Bild der noch ungeliebten Aufgabe koppelt. Sie funktioniert am besten, bei klar definierten und zeitlich begrenzten Aufgaben, die man sonst vielleicht als lästig empfindet, z.B. Hausarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Elizitierung des motivierenden Bildes ===&lt;br /&gt;
Mache Dir ein assoziiertes Bild von einer Sache oder einer Aktivität, die Du sehr anziehend/unwiderstehlich findest (Bei machen Menschen z.B. Pralinen, daher der Name des Format; es eignen sich z.B. aber auch andere, als sehr anziehend erlebte Aufgaben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Elizitierung des Bildes der Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Mache ein dissoziiertes Bild von Dir selbst, wie Du etwas machst, für das Du kongruent den Entschluss gefasst hast, dass Du es tun musst/tun willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3) Öko-Check ===&lt;br /&gt;
Gibt es etwas in Dir, das einen Einwand dagegen hat, dass Du es genießt, die Aufgabe zu erfüllen, zu der Du Dich entschlossen hast?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4) Iris-Muster ===&lt;br /&gt;
a) Sieh das Bild der Aufgabe (2) vor Deinem geistigen Auge und schiebe das motivierende Bild (1) direkt dahinter. &lt;br /&gt;
Öffne nun schnell ein kleines Loch im Zentrum des Aufgaben-Bildes (2) so dass Du das Bild durch dieses Loch sehen kannst. &lt;br /&gt;
Öffne das Loch schnell so weit, wie es für Dich nötig ist, um eine vollständige gefühlsmäßige Reaktion auf das motivierende Bild (1) zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Jetzt lass das Loch schnell zugehen, jedoch nur so schnell, wie Du die gefühlsmäßige Reaktion auf das motivierende Bild (1) aufrechterhalten kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Wiederhole die Schritte 4a) und 4b) mehrere Male, so schnell Du kannst. Ziel ist es, dass Gefühl des motivierenden Bildes (1) dauerhaft an das des Aufgaben-Bildes (2) zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5) Test ===&lt;br /&gt;
Schau Dir nun das Aufgaben-Bild (2) erneut an. Fühlst Du Dich dazu hingezogen? Wenn ja: Exit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht:&lt;br /&gt;
- Zurück zu 4) oder&lt;br /&gt;
- Erneuter Ökö-Check (3) oder&lt;br /&gt;
- Anderes motivierendes Bild auswählen (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise ==&lt;br /&gt;
Hier ist - wie so häufig - ein sehr guter Öko-Check gefragt. Selbstverständlich gibt es Dinge, die mehr oder weniger Spaß machen - und wenn klar ist, dass man einfach nur &amp;quot;keinen Bock&amp;quot; auf die Sache hat, ist das Format eine gute Hilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig gibt aber gute (unbewusste) Gründe dafür, dass wir uns nicht zu einer Tätigkeit motivieren können.&lt;br /&gt;
Hier wäre es dann gut zu fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mal angenommen, Du hast Deine Aufgabe komplett erledigt. Darf das überhaupt sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mal angenommen, Du hast Deine Aufgabe komplett erledigt. Welche Konsequenzen hätte das? Sind diese Konsequenzen für Dich annehmbar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11992</id>
		<title>Praliné-Format</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Das Praliné-Format heißt im Englischen auch Godiva Chocolate Pattern.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Praliné-Format ist eine von Richard Bandler erfundene Submodalitäten-Technik. Sie dient der Erzeugung von starker Motivation bei bisher (noch) ungeliebten Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Submodalitäten-Technik, bei der man die motivierende Wirkung eines sehr angenehmen Bildes an das Bild der noch ungeliebten Aufgabe koppelt. Sie funktioniert am besten, bei klar definierten und zeitlich begrenzten Aufgaben, die man sonst vielleicht als lästig empfindet, z.B. Hausarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1) Elizitierung des motivierenden Bildes ===&lt;br /&gt;
Mache Dir ein assoziiertes Bild von einer Sache oder einer Aktivität, die Du sehr anziehend/unwiderstehlich findest (Bei machen Menschen z.B. Pralinen, daher der Name des Format; es eignen sich z.B. aber auch andere, als sehr anziehend erlebte Aufgaben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2) Elizitierung des Bildes der Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Mache ein dissoziiertes Bild von Dir selbst, wie Du etwas machst, für das Du kongruent den Entschluss gefasst hast, dass Du es tun musst/tun willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3) Öko-Check ===&lt;br /&gt;
Gibt es etwas in Dir, das einen Einwand dagegen hat, dass Du es genießt, die Aufgabe zu erfüllen, zu der Du Dich entschlossen hast?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4) Iris-Muster ===&lt;br /&gt;
a) Sieh das Bild der Aufgabe (2) vor Deinem geistigen Auge und schiebe das motivierende Bild (1) direkt dahinter. &lt;br /&gt;
Öffne nun schnell ein kleines Loch im Zentrum des Aufgaben-Bildes (2) so dass Du das Bild durch dieses Loch sehen kannst. &lt;br /&gt;
Öffne das Loch schnell so weit, wie es für Dich nötig ist, um eine vollständige gefühlsmäßige Reaktion auf das motivierende Bild (1) zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Jetzt lass das Loch schnell zugehen, jedoch nur so schnell, wie Du die gefühlsmäßige Reaktion auf das motivierende Bild (1) aufrechterhalten kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Wiederhole die Schritte 4a) und 4b) mehrere Male, so schnell Du kannst. Ziel ist es, dass Gefühl des motivierenden Bildes (1) dauerhaft an das des Aufgaben-Bildes (2) zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5) Test ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen Tipps. &lt;br /&gt;
 Wie kann man Dinge erleichtern. &lt;br /&gt;
 Was tut man,wenn es nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
 Was kann man versuchen, wenn es schiefgeht. &lt;br /&gt;
 Beispiele --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11991</id>
		<title>Praliné-Format</title>
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				<updated>2009-02-04T13:24:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Das Praliné-Format heißt im Englischen auch Godiva Chocolate Pattern.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Praliné-Format ist eine von Richard Bandler erfundene Submodalitäten-Technik. Sie dient der Erzeugung von starker Motivation bei bisher (noch) ungeliebten Aufgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Submodalitäten-Technik, bei der man die motivierende Wirkung eines sehr angenehmen Bildes an das Bild der noch ungeliebten Aufgabe koppelt. Es funktioniert am besten, bei klar definierten und zeitlich begrenzten Aufgaben, die man sonst vielleicht als lästig empfindet, z.B. Hausarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 1 ===&lt;br /&gt;
*dies ist ein Unterpunkt&lt;br /&gt;
*dies noch einer&lt;br /&gt;
**dieser ist eingerückt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen Tipps. &lt;br /&gt;
 Wie kann man Dinge erleichtern. &lt;br /&gt;
 Was tut man,wenn es nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
 Was kann man versuchen, wenn es schiefgeht. &lt;br /&gt;
 Beispiele --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11990</id>
		<title>Praliné-Format</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11990"/>
				<updated>2009-02-04T13:20:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Das Praliné-Format heißt im Englischen auch Godiva Chocolate Pattern.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Praliné-Format ist eine von Richard Bandler erfundene Submodalitäten-Technik. Sie dient der Erzeugung von starker Motivation bei bisher (noch) ungeliebten Aufgaben.&lt;br /&gt;
 --&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Wann wird es eingesetzt. Wofür eignet es sich besonders gut? Noch einmal das Ziel! Was will man damit erreichen?  &lt;br /&gt;
Am Ende sollte kurz die übliche Dauer der Durchführung stehen, z.B.:&lt;br /&gt;
Dauer: 10-20 min.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen die einzelnen Schritte des Formats - d.h. wie man das Format&lt;br /&gt;
durchführt. Das kann mit Unterüberschriften sein. &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Schritt 1 ===&lt;br /&gt;
*dies ist ein Unterpunkt&lt;br /&gt;
*dies noch einer&lt;br /&gt;
**dieser ist eingerückt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tabelle mit Titelzeile gibt man so ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10 %&amp;quot; | Schritt  &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20 %&amp;quot; | Was &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30 %&amp;quot; | Wie  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|A &lt;br /&gt;
|B &lt;br /&gt;
|C &lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen Tipps. &lt;br /&gt;
 Wie kann man Dinge erleichtern. &lt;br /&gt;
 Was tut man,wenn es nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
 Was kann man versuchen, wenn es schiefgeht. &lt;br /&gt;
 Beispiele --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11989</id>
		<title>Praliné-Format</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Pralin%C3%A9-Format&amp;diff=11989"/>
				<updated>2009-02-04T13:11:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: Die Seite wurde neu angelegt: {{subst:Format}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Was ist ES in einem Satz? &lt;br /&gt;
 Was ist das Ziel!&lt;br /&gt;
 Auf wen geht ES in welcher Form zurück? &lt;br /&gt;
 Wer entdeckte ES? Gab es ES schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
 --&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Wann wird es eingesetzt. Wofür eignet es sich besonders gut? Noch einmal das Ziel! Was will man damit erreichen?  &lt;br /&gt;
Am Ende sollte kurz die übliche Dauer der Durchführung stehen, z.B.:&lt;br /&gt;
Dauer: 10-20 min.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen die einzelnen Schritte des Formats - d.h. wie man das Format&lt;br /&gt;
durchführt. Das kann mit Unterüberschriften sein. &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Schritt 1 ===&lt;br /&gt;
*dies ist ein Unterpunkt&lt;br /&gt;
*dies noch einer&lt;br /&gt;
**dieser ist eingerückt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tabelle mit Titelzeile gibt man so ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10 %&amp;quot; | Schritt  &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20 %&amp;quot; | Was &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30 %&amp;quot; | Wie  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|A &lt;br /&gt;
|B &lt;br /&gt;
|C &lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen Tipps. &lt;br /&gt;
 Wie kann man Dinge erleichtern. &lt;br /&gt;
 Was tut man,wenn es nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
 Was kann man versuchen, wenn es schiefgeht. &lt;br /&gt;
 Beispiele --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Ross_Jeffries&amp;diff=10952</id>
		<title>Ross Jeffries</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: /* Leben &amp;amp; Leistung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Leben &amp;amp; Leistung ==&lt;br /&gt;
Ross Jeffries (geb. September 1958) ist ein ehemaliger Comedy-Autor und der Erfinder von &amp;quot;[[Speed Seduction]]&amp;quot; (eine Art professionelle Verführungsmethode), die sich zu einem Großteil aus NLP-Techniken zusammensetzt. Er gilt als der Urvater aller Flirt-Gurus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für das NLP ==&lt;br /&gt;
Jeffries lehrt seine zahlreichen Schüler u.a. die Verwendung von einbetteten Befehlen und analogem Markieren, um Frauen unbewusst in eine erotische Stimmung zu versetzen. Ebenso propagiert er die Elizitierung von Werten während eines Gesprächs, um diese dann auf die eigene Person zu projizieren, so dass die Frau das Gefühl hat, eine Art Seelenverwandten zu treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
Jeffries ist (mit großer Wahrscheinlichkeit) die Vorlage für die Rolle des Flirtgurus Frank &amp;quot;T.J.&amp;quot; Mackey (gespielt von Tom Cruise) in dem Film &amp;quot;Magnolia&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

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		<title>Ross Jeffries</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Leben &amp;amp; Leistung ==&lt;br /&gt;
Ross Jeffries (geb. September 1958) ist ein ehemaliger Comedy-Autor und der Erfinder von &amp;quot;[[Speed Seduction]]&amp;quot;, einer Art professioneller Verführungsmethode, die sich zu einem Großteil aus NLP-Techniken zusammensetzt. Er gilt als der Urvater aller Flirt-Gurus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für das NLP ==&lt;br /&gt;
Jeffries lehrt seine zahlreichen Schüler u.a. die Verwendung von einbetteten Befehlen und analogem Markieren, um Frauen unbewusst in eine erotische Stimmung zu versetzen. Ebenso propagiert er die Elizitierung von Werten während eines Gesprächs, um diese dann auf die eigene Person zu projizieren, so dass die Frau das Gefühl hat, eine Art Seelenverwandten zu treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
Jeffries ist (mit großer Wahrscheinlichkeit) die Vorlage für die Rolle des Flirtgurus Frank &amp;quot;T.J.&amp;quot; Mackey (gespielt von Tom Cruise) in dem Film &amp;quot;Magnolia&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>NLPedia</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [NLP-Lexikon, NLP-Enzyklopädie, NLP-Wiki, NLP Wörterbuch] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; __NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''NLPedia''' (*21.03.2006) ist ein deutschsprachiges NLP Wiki Projekt mit dem Ziel der Förderung und Verbreitung von NLP und dessen Methoden zur Unterstützung von Menschen in ihrer Entwicklung und Veränderung. Es sollen NLP Techniken, Formate und Modelle sowie angrenzende Bereiche (Psychologie, Hypnose, ...) vorgestellt werden. Bei NLPedia gelten alle NLP Richtungen als gleichwertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da NLPedia ein Wiki ist lebt es von der Mitarbeit anderer. Von März 2006 bis Heute ({{CURRENTDAY}}.{{CURRENTMONTH}}.{{CURRENTYEAR}}) entstanden über {{NUMBEROFARTICLES}} [[Spezial:Allpages|Artikel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLPedia basiert, wie Wikipedia, auf der freien Software [http://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki Mediawiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
NLPedia wurde im März 2006 von [[Benutzer:Carsten Gramatke|Carsten Gramatke]] gegründet. Nachdem er immer wieder NLP Begriffe weder im Internet noch in Büchern gefunden hatte, beschloss er ein NLP-Wiki zu gründen. Hier sollte Wissen über NLP zusammengetragen werden. Der Grundgedanke war einfach: Wenn jeder NLP Anwender nur einen Artikel erstellt, erweitert oder verbessert wird NLPedia sehr schnell zu dem, was werden kann - die größte und aktuellste NLP Enzyklopädie weltweit. Auf diese Weise sollte mit wenig Aufwand für den Einzelnen, ein großes kostenloses Werk für alle geschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptautoren der ersten 250 Artikel sind [[Benutzer:Carsten Gramatke|Carsten Gramatke]], [[Benutzer:Sakira Philipp|Sakira Philipp]], [[Benutzer:Ralf Stumpf|Ralf Stumpf]], [[Benutzer:BerndAntonLehmann|Bernd Anton Lehmann]] und [[Benutzer:Chrismulzer|Chris Mulzer]]. Stephan Landsiedel, Klaus Grochowiak und [[Benutzer:PsychoNico|Nico Rose]] haben Teile ihrer Internetseiten für NLPedia beigesteuert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serverseitige Administration und Anpassungen des PHP Codes bekommt NLPedia von [[Benutzer:Martin|Martin Gramatke]] und [[Benutzer:Sascha Ballach|Sascha Ballach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Daten ===&lt;br /&gt;
*Juli 2007: [[Benutzer:Chrismulzer|Chris Mulzer]] machte den Vorschlag und Entwurf für ein neues Logo &lt;br /&gt;
*August 2007: [[Benutzer:Chrismulzer|Chris Mulzer]] machte den Vorschlag und Entwurf für eine [[NLPedia:Suchmaske|Suchmaske]] für NLP-Begriffe zur Websiteeinbindung.&lt;br /&gt;
*September 2007: NLPedia wurde um Audios und Videos erweitert.&lt;br /&gt;
*Oktober 2007: Der [http://www.nlpedia.de/mindmap/ Mindmapgenerator] kam dazu.&lt;br /&gt;
*März 2008: NLPedia wurde um die Möglichkeit [[NLPEDIA:Newsletter|Lern- und Coaching Briefe]] zu abonnieren erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was NLPedia ist ==&lt;br /&gt;
NLPedia ist:&lt;br /&gt;
*ein NLP Wiki, Nachschlagewerk, Lexikon, Wörterbuch...&lt;br /&gt;
*kostenlos.&lt;br /&gt;
*ein Gemeinschaftsprojekt in dem alle NLP Richtungen gleichwertig gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was NLPedia nicht ist ==&lt;br /&gt;
NLPedia ist:&lt;br /&gt;
*keine Werbefläche! (Ausnahme: [[NLPedia:Anbieter|Anbieterseite]])&lt;br /&gt;
*ohne kommerzielle Interessen!&lt;br /&gt;
*nicht der Versuch NLP zu normen, sondern Wissen zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
*kein Forum zum Meinugsaustausch.&lt;br /&gt;
*keine Gesundheitsberatung (das fällt in den Zuständigkeitsbereich von Ärzten, Psychologen, Apothekern, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere NLP Wörterbücher ===&lt;br /&gt;
*[http://www.nlp.at/lexikon_neu/index.htm nlp.at] Das Lexikon von Walter Ötsch!&lt;br /&gt;
*[http://nlpuniversitypress.com/ nlpuniversitypress.com] Die englischsprachige Enzyklopädie von Robert Dilts!&lt;br /&gt;
*[http://www.nlp-glossar.de/ www.nlp-glossar.de] Ein ganz hervorragendes Glossar!&lt;br /&gt;
*[http://www.nlp-neu.de/glossar.htm www.nlp-neu.de] Ein weiteres sehr umfangreiches Glossar!&lt;br /&gt;
*[http://www.bradburyac.mistral.co.uk/ Ein englischsprachiges Glossar]&lt;br /&gt;
*[http://www.nlpedia.ro/ www.nlpedia.ro] Ein rumänischsprachiges NLP Lexikon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonstige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=NLPedia&amp;diff=10917</id>
		<title>NLPedia</title>
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				<updated>2008-03-18T17:01:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [NLP-Lexikon, NLP-Enzyklopädie, NLP-Wiki, NLP Wörterbuch] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; __NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''NLPedia''' (*21.03.2006) ist ein deutschsprachiges NLP Wiki Projekt mit dem Ziel der Förderung und Verbreitung von NLP und dessen Methoden zur Unterstützung von Menschen in ihrer Entwicklung und Veränderung. Es sollen NLP Techniken, Formate und Modelle sowie angrenzende Bereiche (Psychologie, Hypnose, ...) vorgestellt werden. Bei NLPedia gelten alle NLP Richtungen als gleichwertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da NLPedia ein Wiki ist lebt es von der Mitarbeit anderer. Von März 2006 bis Heute ({{CURRENTDAY}}.{{CURRENTMONTH}}.{{CURRENTYEAR}}) entstanden über {{NUMBEROFARTICLES}} [[Spezial:Allpages|Artikel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLPedia basiert, wie Wikipedia, auf der freien Software [http://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki Mediawiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
NLPedia wurde im März 2006 von [[Benutzer:Carsten Gramatke|Carsten Gramatke]] gegründet. Nachdem er immer wieder NLP Begriffe weder im Internet noch in Büchern gefunden hatte, beschloss er ein NLP-Wiki zu gründen. Hier sollte Wissen über NLP zusammengetragen werden. Der Grundgedanke war einfach: Wenn jeder NLP Anwender nur einen Artikel erstellt, erweitert oder verbessert wird NLPedia sehr schnell zu dem, was werden kann - die größte und aktuellste NLP Enzyklopädie weltweit. Auf diese Weise sollte mit wenig Aufwand für den Einzelnen, ein großes kostenloses Werk für alle geschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptautoren der ersten 250 Artikel sind [[Benutzer:Carsten Gramatke|Carsten Gramatke]], [[Benutzer:Sakira Philipp|Sakira Philipp]], [[Benutzer:Ralf Stumpf|Ralf Stumpf]], [[Benutzer:BerndAntonLehmann|Bernd Anton Lehmann]] und [[Benutzer:Chrismulzer|Chris Mulzer]]. Stephan Landsiedel, Klaus Grochowiak und [[Nico Rose]] haben Teile ihrer Internetseiten für NLPedia beigesteuert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serverseitige Administration und Anpassungen des PHP Codes bekommt NLPedia von [[Benutzer:Martin|Martin Gramatke]] und [[Benutzer:Sascha Ballach|Sascha Ballach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Daten ===&lt;br /&gt;
*Juli 2007: [[Benutzer:Chrismulzer|Chris Mulzer]] machte den Vorschlag und Entwurf für ein neues Logo &lt;br /&gt;
*August 2007: [[Benutzer:Chrismulzer|Chris Mulzer]] machte den Vorschlag und Entwurf für eine [[NLPedia:Suchmaske|Suchmaske]] für NLP-Begriffe zur Websiteeinbindung.&lt;br /&gt;
*September 2007: NLPedia wurde um Audios und Videos erweitert.&lt;br /&gt;
*Oktober 2007: Der [http://www.nlpedia.de/mindmap/ Mindmapgenerator] kam dazu.&lt;br /&gt;
*März 2008: NLPedia wurde um die Möglichkeit [[NLPEDIA:Newsletter|Lern- und Coaching Briefe]] zu abonnieren erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was NLPedia ist ==&lt;br /&gt;
NLPedia ist:&lt;br /&gt;
*ein NLP Wiki, Nachschlagewerk, Lexikon, Wörterbuch...&lt;br /&gt;
*kostenlos.&lt;br /&gt;
*ein Gemeinschaftsprojekt in dem alle NLP Richtungen gleichwertig gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was NLPedia nicht ist ==&lt;br /&gt;
NLPedia ist:&lt;br /&gt;
*keine Werbefläche! (Ausnahme: [[NLPedia:Anbieter|Anbieterseite]])&lt;br /&gt;
*ohne kommerzielle Interessen!&lt;br /&gt;
*nicht der Versuch NLP zu normen, sondern Wissen zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
*kein Forum zum Meinugsaustausch.&lt;br /&gt;
*keine Gesundheitsberatung (das fällt in den Zuständigkeitsbereich von Ärzten, Psychologen, Apothekern, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere NLP Wörterbücher ===&lt;br /&gt;
*[http://www.nlp.at/lexikon_neu/index.htm nlp.at] Das Lexikon von Walter Ötsch!&lt;br /&gt;
*[http://nlpuniversitypress.com/ nlpuniversitypress.com] Die englischsprachige Enzyklopädie von Robert Dilts!&lt;br /&gt;
*[http://www.nlp-glossar.de/ www.nlp-glossar.de] Ein ganz hervorragendes Glossar!&lt;br /&gt;
*[http://www.nlp-neu.de/glossar.htm www.nlp-neu.de] Ein weiteres sehr umfangreiches Glossar!&lt;br /&gt;
*[http://www.bradburyac.mistral.co.uk/ Ein englischsprachiges Glossar]&lt;br /&gt;
*[http://www.nlpedia.ro/ www.nlpedia.ro] Ein rumänischsprachiges NLP Lexikon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonstige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Nico_rose.jpg&amp;diff=10908</id>
		<title>Datei:Nico rose.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Nico_rose.jpg&amp;diff=10908"/>
				<updated>2008-03-18T16:23:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: hat eine neue Version von „Bild:Nico rose.jpg“ hochgeladen: Nico Rose&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nico Rose&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Nico_rose.jpg&amp;diff=10905</id>
		<title>Datei:Nico rose.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Nico_rose.jpg&amp;diff=10905"/>
				<updated>2008-03-18T16:19:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: Nico Rose&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nico Rose&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Nico_klein.jpg&amp;diff=10904</id>
		<title>Datei:Nico klein.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Nico_klein.jpg&amp;diff=10904"/>
				<updated>2008-03-18T16:18:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10634</id>
		<title>Eye Movement Integrator</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10634"/>
				<updated>2008-03-11T12:58:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Eye Movement Integrator] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung &amp;amp; Historisches ==&lt;br /&gt;
Der Eye Movement Integrator (EMI) ist ein Format, dessen Ausführung an eine Technik aus dem [[EMDR]] (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) erinnert. In NLP-Kreisen werden Anleihen aus dem EMDR mit Elementen aus der [[Kinesiologie]] verknüpft und seit einigen Jahren unter dem Namen „[[Wingwave]]“ vermarktet. Die Eye Movement Integration wurde aber schon deutlich früher (Ende der 80er) von Connirae und [[Steve Andreas]] populär gemacht und lehnt sich eher an das Konzept der [[Augenzugangshinweis]]e (AZH) im NLP an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass der Klient mit den Augen bestimmte Bewegungen nachvollzieht, die der Coach mit der Hand oder den Zeigefingern vormacht, während der Klient an eine als stressvoll erlebte Situation denkt. Genauer gesagt leitet der Coach den Klienten dazu an, langsam alle möglichen Verbindungen zwischen den im NLP relevanten Augenpositionen nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:emi_grafik.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Coach achtet hierbei vor allem darauf, welche Verbindungslinien in einer flüssigen Bewegung verlaufen bzw. bei welchen Bahnen es ruckelt oder Sprünge in der Bewegung zu sehen sind. Ziel ist es, dass nach der Intervention durch die Übung alle Bahnen flüssig nachvollzogen werden können. Dies geht nämlich erstaunlicherweise mit einem deutlichen Rückgang des wahrgenommenen Stresslevels in der betreffenden Situation einher. Oft reichen dafür wenige Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Das Format eignet sich für eine hohe Bandbreite von belastenden Situationen, egal ob diese bereits konkret erlebt wurden, oder nur als stressvoll antizipiert werden, also z.B. Prüfungsangst, Lampenfieber oder auch leichte Phobien. Aufgrund der Möglichkeit der „Nichtsprachlichkeit“ und des mitunter spielerischen Charakters ist es auch besonders für Kinder geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung ===&lt;br /&gt;
Coach (C) und Klient (K) sitzen sich in ca. einem Meter Abstand gegenüber (manchmal ist es auch besser, wenn der C steht – je nach Größenverhältnis).&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich zunächst, einige Testdurchläufe zu machen. Der C beginnt also, mit seinen Händen oder Fingern Bahnen zu beschreiben, die der K mit den Augen nachvollzieht. Der Kopf des K bleibt dabei ruhig. Die Bewegungen sollten so ausladend sein, dass der K die Augen jeweils „bis zum Anschlag“ in die verschiedenen Positionen (siehe auch Grafik im Newsletter) bringen muss. Der C macht die Bewegungen in einem mittleren Tempo vor. Sie sollten weder ruckartig, noch in Zeitlupe ausgeführt werden. Als Anhaltspunkt: pro Bahn innerlich 21 – 22 – 23 aufsagen).&lt;br /&gt;
Zum „Aufwärmen“ verwendet man häufig auch eine „liegende 8“ als Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elizitieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
C: „Um welche Situation geht es? Magst Du es sagen, oder nicht? Wenn nicht, ist das ok. Mir ist nur wichtig, dass Du genau weißt, um welche Situation es sich handelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check ===&lt;br /&gt;
C: „Ist es ok für Dich, wenn Du diese Situation von nun an anders erlebst? Mit welchem Gefühl würdest Du solche Situation stattdessen gerne erleben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
K: „Wenn Du jetzt an diese Situation denkst: Was gibt es da für Dich zu sehen? Was hörst Du? Und wie fühlt es sich an, in dieser Situation zu sein? Geh mit Deiner Aufmerksamkeit zu dem Punkt Deines Körpers, wo Du das Gefühl am stärksten spüren kannst…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anm.: Hier kann es hilfreich sein, dann die Intensität des negativen Erlebens auf einer Skala von 1-10 oder 1-100 einschätzen zu lassen. Dies dient dann zwischendurch und bei Abschluss als unmittelbare Erfolgskontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Integration ===&lt;br /&gt;
Der C beginnt nun wie oben beschrieben, in mehrfacher Wiederholung alle 15 möglichen Bahnen zwischen den 6 Fixpunkten zu beschreiben, während der K mit den Augen folgt. Der C achtet besonders darauf, welche Bahnen nicht in einer glatten, sondern zerstückelten oder ruckartigen Bewegung verlaufen und wiederholt diese besonders oft. Währenddessen fordert er den K von Zeit zu Zeit auf, mit dem Gefühl in der belastenden Situation zu verweilen – soweit ihm das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Zwischen-)Evaluation ===&lt;br /&gt;
Ausmaß des negativen Erlebens nochmals auf der Skala einschätzen lassen. Wenn in zufriedenstellendem Bereich: Future Pace und Format-Ende. Wenn noch zu hoch: Weiterer Durchgang. Usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis ==&lt;br /&gt;
Die Technik ist sehr einfach zu erlernen und verführt daher zum schnellen Ausprobieren (sie wird in einigen Practitioner-Ausbildungen z.B. schon am 3. oder 4. Wochenende gelehrt). Dies ist unserer Ansicht nach ok, wenn es sich um relativ „harmlose“ Probleme wie z.B. leichte Prüfungsangst, Lampenfieber o.ä. handelt. Auf keinen Fall sollte man sich als Laie jedoch an „echte“ Traumata heranwagen. Dies sollte erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben, die über Mittel und Wege verfügen, einen Klienten zu stabilisieren, wenn dieser z.B. zu stark in das negative Erleben der Ursprungssituation „hineinrutscht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Emi_grafik.jpg&amp;diff=10633</id>
		<title>Datei:Emi grafik.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Emi_grafik.jpg&amp;diff=10633"/>
				<updated>2008-03-11T12:57:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: hat eine neue Version von „Bild:Emi grafik.jpg“ hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(c)Nico Rose&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10632</id>
		<title>Eye Movement Integrator</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10632"/>
				<updated>2008-03-11T12:56:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Eye Movement Integrator] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung &amp;amp; Historisches ==&lt;br /&gt;
Der Eye Movement Integrator (EMI) ist ein Format, dessen Ausführung an eine Technik aus dem [[EMDR]] (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) erinnert. In NLP-Kreisen werden Anleihen aus dem EMDR mit Elementen aus der [[Kinesiologie]] verknüpft und seit einigen Jahren unter dem Namen „[[Wingwave]]“ vermarktet. Die Eye Movement Integration wurde aber schon deutlich früher (Ende der 80er) von Connirae und [[Steve Andreas]] populär gemacht und lehnt sich eher an das Konzept der [[Augenzugangshinweis]]e (AZH) im NLP an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass der Klient mit den Augen bestimmte Bewegungen nachvollzieht, die der Coach mit der Hand oder den Zeigefingern vormacht, während der Klient an eine als stressvoll erlebte Situation denkt. Genauer gesagt leitet der Coach den Klienten dazu an, langsam alle möglichen Verbindungen zwischen den im NLP relevanten Augenpositionen nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:emi_grafik.jpg]]&lt;br /&gt;
Der Coach achtet hierbei vor allem darauf, welche Verbindungslinien in einer flüssigen Bewegung verlaufen bzw. bei welchen Bahnen es ruckelt oder Sprünge in der Bewegung zu sehen sind. Ziel ist es, dass nach der Intervention durch die Übung alle Bahnen flüssig nachvollzogen werden können. Dies geht nämlich erstaunlicherweise mit einem deutlichen Rückgang des wahrgenommenen Stresslevels in der betreffenden Situation einher. Oft reichen dafür wenige Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Das Format eignet sich für eine hohe Bandbreite von belastenden Situationen, egal ob diese bereits konkret erlebt wurden, oder nur als stressvoll antizipiert werden, also z.B. Prüfungsangst, Lampenfieber oder auch leichte Phobien. Aufgrund der Möglichkeit der „Nichtsprachlichkeit“ und des mitunter spielerischen Charakters ist es auch besonders für Kinder geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung ===&lt;br /&gt;
Coach (C) und Klient (K) sitzen sich in ca. einem Meter Abstand gegenüber (manchmal ist es auch besser, wenn der C steht – je nach Größenverhältnis).&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich zunächst, einige Testdurchläufe zu machen. Der C beginnt also, mit seinen Händen oder Fingern Bahnen zu beschreiben, die der K mit den Augen nachvollzieht. Der Kopf des K bleibt dabei ruhig. Die Bewegungen sollten so ausladend sein, dass der K die Augen jeweils „bis zum Anschlag“ in die verschiedenen Positionen (siehe auch Grafik im Newsletter) bringen muss. Der C macht die Bewegungen in einem mittleren Tempo vor. Sie sollten weder ruckartig, noch in Zeitlupe ausgeführt werden. Als Anhaltspunkt: pro Bahn innerlich 21 – 22 – 23 aufsagen).&lt;br /&gt;
Zum „Aufwärmen“ verwendet man häufig auch eine „liegende 8“ als Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elizitieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
C: „Um welche Situation geht es? Magst Du es sagen, oder nicht? Wenn nicht, ist das ok. Mir ist nur wichtig, dass Du genau weißt, um welche Situation es sich handelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check ===&lt;br /&gt;
C: „Ist es ok für Dich, wenn Du diese Situation von nun an anders erlebst? Mit welchem Gefühl würdest Du solche Situation stattdessen gerne erleben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
K: „Wenn Du jetzt an diese Situation denkst: Was gibt es da für Dich zu sehen? Was hörst Du? Und wie fühlt es sich an, in dieser Situation zu sein? Geh mit Deiner Aufmerksamkeit zu dem Punkt Deines Körpers, wo Du das Gefühl am stärksten spüren kannst…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anm.: Hier kann es hilfreich sein, dann die Intensität des negativen Erlebens auf einer Skala von 1-10 oder 1-100 einschätzen zu lassen. Dies dient dann zwischendurch und bei Abschluss als unmittelbare Erfolgskontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Integration ===&lt;br /&gt;
Der C beginnt nun wie oben beschrieben, in mehrfacher Wiederholung alle 15 möglichen Bahnen zwischen den 6 Fixpunkten zu beschreiben, während der K mit den Augen folgt. Der C achtet besonders darauf, welche Bahnen nicht in einer glatten, sondern zerstückelten oder ruckartigen Bewegung verlaufen und wiederholt diese besonders oft. Währenddessen fordert er den K von Zeit zu Zeit auf, mit dem Gefühl in der belastenden Situation zu verweilen – soweit ihm das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Zwischen-)Evaluation ===&lt;br /&gt;
Ausmaß des negativen Erlebens nochmals auf der Skala einschätzen lassen. Wenn in zufriedenstellendem Bereich: Future Pace und Format-Ende. Wenn noch zu hoch: Weiterer Durchgang. Usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis ==&lt;br /&gt;
Die Technik ist sehr einfach zu erlernen und verführt daher zum schnellen Ausprobieren (sie wird in einigen Practitioner-Ausbildungen z.B. schon am 3. oder 4. Wochenende gelehrt). Dies ist unserer Ansicht nach ok, wenn es sich um relativ „harmlose“ Probleme wie z.B. leichte Prüfungsangst, Lampenfieber o.ä. handelt. Auf keinen Fall sollte man sich als Laie jedoch an „echte“ Traumata heranwagen. Dies sollte erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben, die über Mittel und Wege verfügen, einen Klienten zu stabilisieren, wenn dieser z.B. zu stark in das negative Erleben der Ursprungssituation „hineinrutscht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Emi_grafik.jpg&amp;diff=10631</id>
		<title>Datei:Emi grafik.jpg</title>
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				<updated>2008-03-11T12:55:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: (c)Nico Rose&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(c)Nico Rose&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10630</id>
		<title>Eye Movement Integrator</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Eye Movement Integrator] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung &amp;amp; Historisches ==&lt;br /&gt;
Der Eye Movement Integrator (EMI) ist ein Format, dessen Ausführung an eine Technik aus dem [[EMDR]] (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) erinnert. In NLP-Kreisen werden Anleihen aus dem EMDR mit Elementen aus der [[Kinesiologie]] verknüpft und seit einigen Jahren unter dem Namen „[[Wingwave]]“ vermarktet. Die Eye Movement Integration wurde aber schon deutlich früher (Ende der 80er) von Connirae und [[Steve Andreas]] populär gemacht und lehnt sich eher an das Konzept der [[Augenzugangshinweis]]e (AZH) im NLP an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass der Klient mit den Augen bestimmte Bewegungen nachvollzieht, die der Coach mit der Hand oder den Zeigefingern vormacht, während der Klient an eine als stressvoll erlebte Situation denkt. Genauer gesagt leitet der Coach den Klienten dazu an, langsam alle möglichen Verbindungen zwischen den im NLP relevanten Augenpositionen nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
Der Coach achtet hierbei vor allem darauf, welche Verbindungslinien in einer flüssigen Bewegung verlaufen bzw. bei welchen Bahnen es ruckelt oder Sprünge in der Bewegung zu sehen sind. Ziel ist es, dass nach der Intervention durch die Übung alle Bahnen flüssig nachvollzogen werden können. Dies geht nämlich erstaunlicherweise mit einem deutlichen Rückgang des wahrgenommenen Stresslevels in der betreffenden Situation einher. Oft reichen dafür wenige Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Das Format eignet sich für eine hohe Bandbreite von belastenden Situationen, egal ob diese bereits konkret erlebt wurden, oder nur als stressvoll antizipiert werden, also z.B. Prüfungsangst, Lampenfieber oder auch leichte Phobien. Aufgrund der Möglichkeit der „Nichtsprachlichkeit“ und des mitunter spielerischen Charakters ist es auch besonders für Kinder geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung ===&lt;br /&gt;
Coach (C) und Klient (K) sitzen sich in ca. einem Meter Abstand gegenüber (manchmal ist es auch besser, wenn der C steht – je nach Größenverhältnis).&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich zunächst, einige Testdurchläufe zu machen. Der C beginnt also, mit seinen Händen oder Fingern Bahnen zu beschreiben, die der K mit den Augen nachvollzieht. Der Kopf des K bleibt dabei ruhig. Die Bewegungen sollten so ausladend sein, dass der K die Augen jeweils „bis zum Anschlag“ in die verschiedenen Positionen (siehe auch Grafik im Newsletter) bringen muss. Der C macht die Bewegungen in einem mittleren Tempo vor. Sie sollten weder ruckartig, noch in Zeitlupe ausgeführt werden. Als Anhaltspunkt: pro Bahn innerlich 21 – 22 – 23 aufsagen).&lt;br /&gt;
Zum „Aufwärmen“ verwendet man häufig auch eine „liegende 8“ als Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elizitieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
C: „Um welche Situation geht es? Magst Du es sagen, oder nicht? Wenn nicht, ist das ok. Mir ist nur wichtig, dass Du genau weißt, um welche Situation es sich handelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check ===&lt;br /&gt;
C: „Ist es ok für Dich, wenn Du diese Situation von nun an anders erlebst? Mit welchem Gefühl würdest Du solche Situation stattdessen gerne erleben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
K: „Wenn Du jetzt an diese Situation denkst: Was gibt es da für Dich zu sehen? Was hörst Du? Und wie fühlt es sich an, in dieser Situation zu sein? Geh mit Deiner Aufmerksamkeit zu dem Punkt Deines Körpers, wo Du das Gefühl am stärksten spüren kannst…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anm.: Hier kann es hilfreich sein, dann die Intensität des negativen Erlebens auf einer Skala von 1-10 oder 1-100 einschätzen zu lassen. Dies dient dann zwischendurch und bei Abschluss als unmittelbare Erfolgskontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Integration ===&lt;br /&gt;
Der C beginnt nun wie oben beschrieben, in mehrfacher Wiederholung alle 15 möglichen Bahnen zwischen den 6 Fixpunkten zu beschreiben, während der K mit den Augen folgt. Der C achtet besonders darauf, welche Bahnen nicht in einer glatten, sondern zerstückelten oder ruckartigen Bewegung verlaufen und wiederholt diese besonders oft. Währenddessen fordert er den K von Zeit zu Zeit auf, mit dem Gefühl in der belastenden Situation zu verweilen – soweit ihm das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Zwischen-)Evaluation ===&lt;br /&gt;
Ausmaß des negativen Erlebens nochmals auf der Skala einschätzen lassen. Wenn in zufriedenstellendem Bereich: Future Pace und Format-Ende. Wenn noch zu hoch: Weiterer Durchgang. Usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis ==&lt;br /&gt;
Die Technik ist sehr einfach zu erlernen und verführt daher zum schnellen Ausprobieren (sie wird in einigen Practitioner-Ausbildungen z.B. schon am 3. oder 4. Wochenende gelehrt). Dies ist unserer Ansicht nach ok, wenn es sich um relativ „harmlose“ Probleme wie z.B. leichte Prüfungsangst, Lampenfieber o.ä. handelt. Auf keinen Fall sollte man sich als Laie jedoch an „echte“ Traumata heranwagen. Dies sollte erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben, die über Mittel und Wege verfügen, einen Klienten zu stabilisieren, wenn dieser z.B. zu stark in das negative Erleben der Ursprungssituation „hineinrutscht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10629</id>
		<title>Eye Movement Integrator</title>
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				<updated>2008-03-11T12:49:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Eye Movement Integrator] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung &amp;amp; Historisches ==&lt;br /&gt;
Der Eye Movement Integrator (EMI) ist ein Format, dessen Ausführung an eine Technik aus dem [[EMDR]] (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) erinnert. In NLP-Kreisen werden Anleihen aus dem EMDR mit Elementen aus der [[Kinesiologie]] verknüpft und seit einigen Jahren unter dem Namen „Wingwave“ vermarktet. Die Eye Movement Integration wurde aber schon deutlich früher (Ende der 80er) von Connirae und [[Steve Andreas]] populär gemacht und lehnt sich eher an das Konzept der [[Augenzugangshinweis]]e (AZH) im NLP an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass der Klient mit den Augen bestimmte Bewegungen nachvollzieht, die der Coach mit der Hand oder den Zeigefingern vormacht, während der Klient an eine als stressvoll erlebte Situation denkt. Genauer gesagt leitet der Coach den Klienten dazu an, langsam alle möglichen Verbindungen zwischen den im NLP relevanten Augenpositionen nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
Der Coach achtet hierbei vor allem darauf, welche Verbindungslinien in einer flüssigen Bewegung verlaufen bzw. bei welchen Bahnen es ruckelt oder Sprünge in der Bewegung zu sehen sind. Ziel ist es, dass nach der Intervention durch die Übung alle Bahnen flüssig nachvollzogen werden können. Dies geht nämlich erstaunlicherweise mit einem deutlichen Rückgang des wahrgenommenen Stresslevels in der betreffenden Situation einher. Oft reichen dafür wenige Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Das Format eignet sich für eine hohe Bandbreite von belastenden Situationen, egal ob diese bereits konkret erlebt wurden, oder nur als stressvoll antizipiert werden, also z.B. Prüfungsangst, Lampenfieber oder auch leichte Phobien. Aufgrund der Möglichkeit der „Nichtsprachlichkeit“ und des mitunter spielerischen Charakters ist es auch besonders für Kinder geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung ===&lt;br /&gt;
Coach (C) und Klient (K) sitzen sich in ca. einem Meter Abstand gegenüber (manchmal ist es auch besser, wenn der C steht – je nach Größenverhältnis).&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich zunächst, einige Testdurchläufe zu machen. Der C beginnt also, mit seinen Händen oder Fingern Bahnen zu beschreiben, die der K mit den Augen nachvollzieht. Der Kopf des K bleibt dabei ruhig. Die Bewegungen sollten so ausladend sein, dass der K die Augen jeweils „bis zum Anschlag“ in die verschiedenen Positionen (siehe auch Grafik im Newsletter) bringen muss. Der C macht die Bewegungen in einem mittleren Tempo vor. Sie sollten weder ruckartig, noch in Zeitlupe ausgeführt werden. Als Anhaltspunkt: pro Bahn innerlich 21 – 22 – 23 aufsagen).&lt;br /&gt;
Zum „Aufwärmen“ verwendet man häufig auch eine „liegende 8“ als Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elizitieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
C: „Um welche Situation geht es? Magst Du es sagen, oder nicht? Wenn nicht, ist das ok. Mir ist nur wichtig, dass Du genau weißt, um welche Situation es sich handelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check ===&lt;br /&gt;
C: „Ist es ok für Dich, wenn Du diese Situation von nun an anders erlebst? Mit welchem Gefühl würdest Du solche Situation stattdessen gerne erleben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
K: „Wenn Du jetzt an diese Situation denkst: Was gibt es da für Dich zu sehen? Was hörst Du? Und wie fühlt es sich an, in dieser Situation zu sein? Geh mit Deiner Aufmerksamkeit zu dem Punkt Deines Körpers, wo Du das Gefühl am stärksten spüren kannst…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anm.: Hier kann es hilfreich sein, dann die Intensität des negativen Erlebens auf einer Skala von 1-10 oder 1-100 einschätzen zu lassen. Dies dient dann zwischendurch und bei Abschluss als unmittelbare Erfolgskontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Integration ===&lt;br /&gt;
Der C beginnt nun wie oben beschrieben, in mehrfacher Wiederholung alle 15 möglichen Bahnen zwischen den 6 Fixpunkten zu beschreiben, während der K mit den Augen folgt. Der C achtet besonders darauf, welche Bahnen nicht in einer glatten, sondern zerstückelten oder ruckartigen Bewegung verlaufen und wiederholt diese besonders oft. Währenddessen fordert er den K von Zeit zu Zeit auf, mit dem Gefühl in der belastenden Situation zu verweilen – soweit ihm das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Zwischen-)Evaluation ===&lt;br /&gt;
Ausmaß des negativen Erlebens nochmals auf der Skala einschätzen lassen. Wenn in zufriedenstellendem Bereich: Future Pace und Format-Ende. Wenn noch zu hoch: Weiterer Durchgang. Usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis ==&lt;br /&gt;
Die Technik ist sehr einfach zu erlernen und verführt daher zum schnellen Ausprobieren (sie wird in einigen Practitioner-Ausbildungen z.B. schon am 3. oder 4. Wochenende gelehrt). Dies ist unserer Ansicht nach ok, wenn es sich um relativ „harmlose“ Probleme wie z.B. leichte Prüfungsangst, Lampenfieber o.ä. handelt. Auf keinen Fall sollte man sich als Laie jedoch an „echte“ Traumata heranwagen. Dies sollte erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben, die über Mittel und Wege verfügen, einen Klienten zu stabilisieren, wenn dieser z.B. zu stark in das negative Erleben der Ursprungssituation „hineinrutscht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10628</id>
		<title>Eye Movement Integrator</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
Der Eye Movement Integrator (EMI) ist ein Format, dessen Ausführung an eine Technik aus dem [[EMDR]] (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) erinnert. In NLP-Kreisen werden Anleihen aus dem EMDR mit Elementen aus der [[Kinesiologie]] verknüpft und seit einigen Jahren unter dem Namen „Wingwave“ vermarktet. Die Eye Movement Integration wurde aber schon deutlich früher (Ende der 80er) von Connirae und [[Steve Andreas]] populär gemacht und lehnt sich eher an das Konzept der [[Augenzugangshinweis]]e (AZH) im NLP an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass der Klient mit den Augen bestimmte Bewegungen nachvollzieht, die der Coach mit der Hand oder den Zeigefingern vormacht, während der Klient an eine als stressvoll erlebte Situation denkt. Genauer gesagt leitet der Coach den Klienten dazu an, langsam alle möglichen Verbindungen zwischen den im NLP relevanten Augenpositionen nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
Der Coach achtet hierbei vor allem darauf, welche Verbindungslinien in einer flüssigen Bewegung verlaufen bzw. bei welchen Bahnen es ruckelt oder Sprünge in der Bewegung zu sehen sind. Ziel ist es, dass nach der Intervention durch die Übung alle Bahnen flüssig nachvollzogen werden können. Dies geht nämlich erstaunlicherweise mit einem deutlichen Rückgang des wahrgenommenen Stresslevels in der betreffenden Situation einher. Oft reichen dafür wenige Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Das Format eignet sich für eine hohe Bandbreite von belastenden Situationen, egal ob diese bereits konkret erlebt wurden, oder nur als stressvoll antizipiert werden, also z.B. Prüfungsangst, Lampenfieber oder auch leichte Phobien. Aufgrund der Möglichkeit der „Nichtsprachlichkeit“ und des mitunter spielerischen Charakters ist es auch besonders für Kinder geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung ===&lt;br /&gt;
Coach (C) und Klient (K) sitzen sich in ca. einem Meter Abstand gegenüber (manchmal ist es auch besser, wenn der C steht – je nach Größenverhältnis).&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich zunächst, einige Testdurchläufe zu machen. Der C beginnt also, mit seinen Händen oder Fingern Bahnen zu beschreiben, die der K mit den Augen nachvollzieht. Der Kopf des K bleibt dabei ruhig. Die Bewegungen sollten so ausladend sein, dass der K die Augen jeweils „bis zum Anschlag“ in die verschiedenen Positionen (siehe auch Grafik im Newsletter) bringen muss. Der C macht die Bewegungen in einem mittleren Tempo vor. Sie sollten weder ruckartig, noch in Zeitlupe ausgeführt werden. Als Anhaltspunkt: pro Bahn innerlich 21 – 22 – 23 aufsagen).&lt;br /&gt;
Zum „Aufwärmen“ verwendet man häufig auch eine „liegende 8“ als Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elizitieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
C: „Um welche Situation geht es? Magst Du es sagen, oder nicht? Wenn nicht, ist das ok. Mir ist nur wichtig, dass Du genau weißt, um welche Situation es sich handelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check ===&lt;br /&gt;
C: „Ist es ok für Dich, wenn Du diese Situation von nun an anders erlebst? Mit welchem Gefühl würdest Du solche Situation stattdessen gerne erleben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
K: „Wenn Du jetzt an diese Situation denkst: Was gibt es da für Dich zu sehen? Was hörst Du? Und wie fühlt es sich an, in dieser Situation zu sein? Geh mit Deiner Aufmerksamkeit zu dem Punkt Deines Körpers, wo Du das Gefühl am stärksten spüren kannst…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anm.: Hier kann es hilfreich sein, dann die Intensität des negativen Erlebens auf einer Skala von 1-10 oder 1-100 einschätzen zu lassen. Dies dient dann zwischendurch und bei Abschluss als unmittelbare Erfolgskontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Integration ===&lt;br /&gt;
Der C beginnt nun wie oben beschrieben, in mehrfacher Wiederholung alle 15 möglichen Bahnen zwischen den 6 Fixpunkten zu beschreiben, während der K mit den Augen folgt. Der C achtet besonders darauf, welche Bahnen nicht in einer glatten, sondern zerstückelten oder ruckartigen Bewegung verlaufen und wiederholt diese besonders oft. Währenddessen fordert er den K von Zeit zu Zeit auf, mit dem Gefühl in der belastenden Situation zu verweilen – soweit ihm das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Zwischen-)Evaluation ===&lt;br /&gt;
Ausmaß des negativen Erlebens nochmals auf der Skala einschätzen lassen. Wenn in zufriedenstellendem Bereich: Future Pace und Format-Ende. Wenn noch zu hoch: Wieder zu 3). Usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis ==&lt;br /&gt;
Die Technik ist sehr einfach zu erlernen und verführt daher zum schnellen Ausprobieren (sie wird in einigen Practitioner-Ausbildungen z.B. schon am 3. oder 4. Wochenende gelehrt). Dies ist unserer Ansicht nach ok, wenn es sich um relativ „harmlose“ Probleme wie z.B. leichte Prüfungsangst, Lampenfieber o.ä. handelt. Auf keinen Fall sollte man sich als Laie jedoch an „echte“ Traumata heranwagen. Dies sollte erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben, die über Mittel und Wege verfügen, einen Klienten zu stabilisieren, wenn dieser z.B. zu stark in das negative Erleben der Ursprungssituation „hineinrutscht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10627</id>
		<title>Eye Movement Integrator</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10627"/>
				<updated>2008-03-11T12:46:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Eye Movement Integrator] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eye Movement Integrator (EMI) ist ein Format, dessen Ausführung an eine Technik aus dem [[EMDR]] (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) erinnert. In NLP-Kreisen werden Anleihen aus dem EMDR mit Elementen aus der [[Kinesiologie]] verknüpft und seit einigen Jahren unter dem Namen „Wingwave“ vermarktet. Die Eye Movement Integration wurde aber schon deutlich früher (Ende der 80er) von Connirae und [[Steve Andreas]] populär gemacht und lehnt sich eher an das Konzept der [[Augenzugangshinweise]] (AZH) im NLP an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass der Klient mit den Augen bestimmte Bewegungen nachvollzieht, die der Coach mit der Hand oder den Zeigefingern vormacht, während der Klient an eine als stressvoll erlebte Situation denkt. Genauer gesagt leitet der Coach den Klienten dazu an, langsam alle möglichen Verbindungen zwischen den im NLP relevanten Augenpositionen nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
Der Coach achtet hierbei vor allem darauf, welche Verbindungslinien in einer flüssigen Bewegung verlaufen bzw. bei welchen Bahnen es ruckelt oder Sprünge in der Bewegung zu sehen sind. Ziel ist es, dass nach der Intervention durch die Übung alle Bahnen flüssig nachvollzogen werden können. Dies geht nämlich erstaunlicherweise mit einem deutlichen Rückgang des wahrgenommenen Stresslevels in der betreffenden Situation einher. Oft reichen dafür wenige Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Das Format eignet sich für eine hohe Bandbreite von belastenden Situationen, egal ob diese bereits konkret erlebt wurden, oder nur als stressvoll antizipiert werden, also z.B. Prüfungsangst, Lampenfieber oder auch leichte Phobien. Aufgrund der Möglichkeit der „Nichtsprachlichkeit“ und des mitunter spielerischen Charakters ist es auch besonders für Kinder geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung ===&lt;br /&gt;
Coach (C) und Klient (K) sitzen sich in ca. einem Meter Abstand gegenüber (manchmal ist es auch besser, wenn der C steht – je nach Größenverhältnis).&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich zunächst, einige Testdurchläufe zu machen. Der C beginnt also, mit seinen Händen oder Fingern Bahnen zu beschreiben, die der K mit den Augen nachvollzieht. Der Kopf des K bleibt dabei ruhig. Die Bewegungen sollten so ausladend sein, dass der K die Augen jeweils „bis zum Anschlag“ in die verschiedenen Positionen (siehe auch Grafik im Newsletter) bringen muss. Der C macht die Bewegungen in einem mittleren Tempo vor. Sie sollten weder ruckartig, noch in Zeitlupe ausgeführt werden. Als Anhaltspunkt: pro Bahn innerlich 21 – 22 – 23 aufsagen).&lt;br /&gt;
Zum „Aufwärmen“ verwendet man häufig auch eine „liegende 8“ als Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elizitieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
C: „Um welche Situation geht es? Magst Du es sagen, oder nicht? Wenn nicht, ist das ok. Mir ist nur wichtig, dass Du genau weißt, um welche Situation es sich handelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check ===&lt;br /&gt;
C: „Ist es ok für Dich, wenn Du diese Situation von nun an anders erlebst? Mit welchem Gefühl würdest Du solche Situation stattdessen gerne erleben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
K: „Wenn Du jetzt an diese Situation denkst: Was gibt es da für Dich zu sehen? Was hörst Du? Und wie fühlt es sich an, in dieser Situation zu sein? Geh mit Deiner Aufmerksamkeit zu dem Punkt Deines Körpers, wo Du das Gefühl am stärksten spüren kannst…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anm.: Hier kann es hilfreich sein, dann die Intensität des negativen Erlebens auf einer Skala von 1-10 oder 1-100 einschätzen zu lassen. Dies dient dann zwischendurch und bei Abschluss als unmittelbare Erfolgskontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Integration ===&lt;br /&gt;
Der C beginnt nun wie oben beschrieben, in mehrfacher Wiederholung alle 15 möglichen Bahnen zwischen den 6 Fixpunkten zu beschreiben, während der K mit den Augen folgt. Der C achtet besonders darauf, welche Bahnen nicht in einer glatten, sondern zerstückelten oder ruckartigen Bewegung verlaufen und wiederholt diese besonders oft. Währenddessen fordert er den K von Zeit zu Zeit auf, mit dem Gefühl in der belastenden Situation zu verweilen – soweit ihm das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Zwischen-)Evaluation ===&lt;br /&gt;
Ausmaß des negativen Erlebens nochmals auf der Skala einschätzen lassen. Wenn in zufriedenstellendem Bereich: Future Pace und Format-Ende. Wenn noch zu hoch: Wieder zu 3). Usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis ==&lt;br /&gt;
Die Technik ist sehr einfach zu erlernen und verführt daher zum schnellen Ausprobieren (sie wird in einigen Practitioner-Ausbildungen z.B. schon am 3. oder 4. Wochenende gelehrt). Dies ist unserer Ansicht nach ok, wenn es sich um relativ „harmlose“ Probleme wie z.B. leichte Prüfungsangst, Lampenfieber o.ä. handelt. Auf keinen Fall sollte man sich als Laie jedoch an „echte“ Traumata heranwagen. Dies sollte erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben, die über Mittel und Wege verfügen, einen Klienten zu stabilisieren, wenn dieser z.B. zu stark in das negative Erleben der Ursprungssituation „hineinrutscht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10626</id>
		<title>Eye Movement Integrator</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10626"/>
				<updated>2008-03-11T12:44:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Eye Movement Integrator] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eye Movement Integrator (EMI) ist ein Format, dessen Ausführung an eine Technik aus dem EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) erinnert. In NLP-Kreisen werden Anleihen aus dem EMDR mit Elementen aus der Kinesiologie verknüpft und seit einigen Jahren unter dem Namen „Wingwave“ vermarktet. Die Eye Movement Integration wurde aber schon deutlich früher (Ende der 80er) von Connirae und Steve Andreas populär gemacht und lehnt sich eher an das Konzept der Augenzugangshinweise (AZH) im NLP an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht – in Kürze – darum, dass der Klient mit den Augen bestimmte Bewegungen nachvollzieht, die der Coach mit der Hand oder den Zeigefingern vormacht, während der Klient an eine als stressvoll erlebte Situation denkt. Genauer gesagt leitet der Coach den Klienten dazu an, langsam alle möglichen Verbindungen zwischen den im NLP relevanten Augenpositionen nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
Der Coach achtet hierbei vor allem darauf, welche Verbindungslinien in einer flüssigen Bewegung verlaufen bzw. bei welchen Bahnen es ruckelt oder Sprünge in der Bewegung zu sehen sind. Ziel ist es, dass nach der Intervention durch die Übung alle Bahnen flüssig nachvollzogen werden können. Dies geht nämlich erstaunlicherweise mit einem deutlichen Rückgang des wahrgenommenen Stresslevels in der betreffenden Situation einher. Oft reichen dafür wenige Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Das Format eignet sich für eine hohe Bandbreite von belastenden Situationen, egal ob diese bereits konkret erlebt wurden, oder nur als stressvoll antizipiert werden, also z.B. Prüfungsangst, Lampenfieber oder auch leichte Phobien. Aufgrund der Möglichkeit der „Nichtsprachlichkeit“ und des mitunter spielerischen Charakters ist es auch besonders für Kinder geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung ===&lt;br /&gt;
Coach (C) und Klient (K) sitzen sich in ca. einem Meter Abstand gegenüber (manchmal ist es auch besser, wenn der C steht – je nach Größenverhältnis).&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich zunächst, einige Testdurchläufe zu machen. Der C beginnt also, mit seinen Händen oder Fingern Bahnen zu beschreiben, die der K mit den Augen nachvollzieht. Der Kopf des K bleibt dabei ruhig. Die Bewegungen sollten so ausladend sein, dass der K die Augen jeweils „bis zum Anschlag“ in die verschiedenen Positionen (siehe auch Grafik im Newsletter) bringen muss. Der C macht die Bewegungen in einem mittleren Tempo vor. Sie sollten weder ruckartig, noch in Zeitlupe ausgeführt werden. Als Anhaltspunkt: pro Bahn innerlich 21 – 22 – 23 aufsagen).&lt;br /&gt;
Zum „Aufwärmen“ verwendet man häufig auch eine „liegende 8“ als Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elizitieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
C: „Um welche Situation geht es? Magst Du es sagen, oder nicht? Wenn nicht, ist das ok. Mir ist nur wichtig, dass Du genau weißt, um welche Situation es sich handelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check ===&lt;br /&gt;
C: „Ist es ok für Dich, wenn Du diese Situation von nun an anders erlebst? Mit welchem Gefühl würdest Du solche Situation stattdessen gerne erleben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
K: „Wenn Du jetzt an diese Situation denkst: Was gibt es da für Dich zu sehen? Was hörst Du? Und wie fühlt es sich an, in dieser Situation zu sein? Geh mit Deiner Aufmerksamkeit zu dem Punkt Deines Körpers, wo Du das Gefühl am stärksten spüren kannst…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anm.: Hier kann es hilfreich sein, dann die Intensität des negativen Erlebens auf einer Skala von 1-10 oder 1-100 einschätzen zu lassen. Dies dient dann zwischendurch und bei Abschluss als unmittelbare Erfolgskontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Integration ===&lt;br /&gt;
Der C beginnt nun wie oben beschrieben, in mehrfacher Wiederholung alle 15 möglichen Bahnen zwischen den 6 Fixpunkten zu beschreiben, während der K mit den Augen folgt. Der C achtet besonders darauf, welche Bahnen nicht in einer glatten, sondern zerstückelten oder ruckartigen Bewegung verlaufen und wiederholt diese besonders oft. Währenddessen fordert er den K von Zeit zu Zeit auf, mit dem Gefühl in der belastenden Situation zu verweilen – soweit ihm das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Zwischen-)Evaluation ===&lt;br /&gt;
Ausmaß des negativen Erlebens nochmals auf der Skala einschätzen lassen. Wenn in zufriedenstellendem Bereich: Future Pace und Format-Ende. Wenn noch zu hoch: Wieder zu 3). Usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis ==&lt;br /&gt;
Die Technik ist sehr einfach zu erlernen und verführt daher zum schnellen Ausprobieren (sie wird in einigen Practitioner-Ausbildungen z.B. schon am 3. oder 4. Wochenende gelehrt). Dies ist unserer Ansicht nach ok, wenn es sich um relativ „harmlose“ Probleme wie z.B. leichte Prüfungsangst, Lampenfieber o.ä. handelt. Auf keinen Fall sollte man sich als Laie jedoch an „echte“ Traumata heranwagen. Dies sollte erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben, die über Mittel und Wege verfügen, einen Klienten zu stabilisieren, wenn dieser z.B. zu stark in das negative Erleben der Ursprungssituation „hineinrutscht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10625</id>
		<title>Eye Movement Integrator</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Was ist ES in einem Satz? &lt;br /&gt;
 Was ist das Ziel!&lt;br /&gt;
 Auf wen geht ES in welcher Form zurück? &lt;br /&gt;
 Wer entdeckte ES? Gab es ES schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
 --&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Wann wird es eingesetzt. Wofür eignet es sich besonders gut? Noch einmal das Ziel! Was will man damit erreichen?  &lt;br /&gt;
Am Ende sollte kurz die übliche Dauer der Durchführung stehen, z.B.:&lt;br /&gt;
Dauer: 10-20 min.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elizitieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
C: „Um welche Situation geht es? Magst Du es sagen, oder nicht? Wenn nicht, ist das ok. Mir ist nur wichtig, dass Du genau weißt, um welche Situation es sich handelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check ===&lt;br /&gt;
C: „Ist es ok für Dich, wenn Du diese Situation von nun an anders erlebst? Mit welchem Gefühl würdest Du solche Situation stattdessen gerne erleben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
K: „Wenn Du jetzt an diese Situation denkst: Was gibt es da für Dich zu sehen? Was hörst Du? Und wie fühlt es sich an, in dieser Situation zu sein? Geh mit Deiner Aufmerksamkeit zu dem Punkt Deines Körpers, wo Du das Gefühl am stärksten spüren kannst…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anm.: Hier kann es hilfreich sein, dann die Intensität des negativen Erlebens auf einer Skala von 1-10 oder 1-100 einschätzen zu lassen. Dies dient dann zwischendurch und bei Abschluss als unmittelbare Erfolgskontrolle.&lt;br /&gt;
=== Aktivieren der belastenden Situation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;br /&gt;
Coach (C) und Klient (K) sitzen sich in ca. einem Meter Abstand gegenüber (manchmal ist es auch besser, wenn der C steht – je nach Größenverhältnis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbereitung&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich zunächst, einige Testdurchläufe zu machen. Der C beginnt also, mit seinen Händen oder Fingern Bahnen zu beschreiben, die der K mit den Augen nachvollzieht. Der Kopf des K bleibt dabei ruhig. Die Bewegungen sollten so ausladend sein, dass der K die Augen jeweils „bis zum Anschlag“ in die verschiedenen Positionen (siehe auch Grafik im Newsletter) bringen muss. Der C macht die Bewegungen in einem mittleren Tempo vor. Sie sollten weder ruckartig, noch in Zeitlupe ausgeführt werden. Als Anhaltspunkt: pro Bahn innerlich 21 – 22 – 23 aufsagen).&lt;br /&gt;
Zum „Aufwärmen“ verwendet man häufig auch eine „liegende 8“ als Vorgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Beginn der Integration&lt;br /&gt;
Der C beginnt nun wie oben beschrieben, in mehrfacher Wiederholung alle 15 möglichen Bahnen zwischen den 6 Fixpunkten zu beschreiben, während der K mit den Augen folgt. Der C achtet besonders darauf, welche Bahnen nicht in einer glatten, sondern zerstückelten oder ruckartigen Bewegung verlaufen und wiederholt diese besonders oft. Währenddessen fordert er den K von Zeit zu Zeit auf, mit dem Gefühl in der belastenden Situation zu verweilen – soweit ihm das möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) (Zwischen-)Evaluation&lt;br /&gt;
Ausmaß des negativen Erlebens nochmals auf der Skala einschätzen lassen. Wenn in zufriedenstellendem Bereich: Future Pace und Format-Ende. Wenn noch zu hoch: Wieder zu 3). Usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Format eignet sich für eine hohe Bandbreite von belastenden Situationen, egal ob diese bereits konkret erlebt wurden, oder nur als stressvoll antizipiert werden, also z.B. Prüfungsangst, Lampenfieber oder auch leichte Phobien. Aufgrund der Möglichkeit der „Nichtsprachlichkeit“ und des mitunter spielerischen Charakters ist es auch besonders für Kinder geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WICHTIG: Die Technik ist sehr einfach zu erlernen und verführt daher zum schnellen Ausprobieren (sie wird in einigen Practitioner-Ausbildungen z.B. schon am 3. oder 4. Wochenende gelehrt). Dies ist unserer Ansicht nach ok, wenn es sich um relativ „harmlose“ Probleme wie z.B. leichte Prüfungsangst, Lampenfieber o.ä. handelt. Auf keinen Fall sollte man sich als Laie jedoch an „echte“ Traumata heranwagen. Dies sollte erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben, die über Mittel und Wege verfügen, einen Klienten zu stabilisieren, wenn dieser z.B. zu stark in das negative Erleben der Ursprungssituation „hineinrutscht“.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

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		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Eye_Movement_Integrator&amp;diff=10624</id>
		<title>Eye Movement Integrator</title>
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				<updated>2008-03-11T12:29:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: Die Seite wurde neu angelegt: {{subst:Format}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Was ist ES in einem Satz? &lt;br /&gt;
 Was ist das Ziel!&lt;br /&gt;
 Auf wen geht ES in welcher Form zurück? &lt;br /&gt;
 Wer entdeckte ES? Gab es ES schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
 --&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Wann wird es eingesetzt. Wofür eignet es sich besonders gut? Noch einmal das Ziel! Was will man damit erreichen?  &lt;br /&gt;
Am Ende sollte kurz die übliche Dauer der Durchführung stehen, z.B.:&lt;br /&gt;
Dauer: 10-20 min.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen die einzelnen Schritte des Formats - d.h. wie man das Format&lt;br /&gt;
durchführt. Das kann mit Unterüberschriften sein. &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Schritt 1 ===&lt;br /&gt;
*dies ist ein Unterpunkt&lt;br /&gt;
*dies noch einer&lt;br /&gt;
**dieser ist eingerückt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schritt 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tabelle mit Titelzeile gibt man so ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10 %&amp;quot; | Schritt  &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20 %&amp;quot; | Was &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;30 %&amp;quot; | Wie  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|A &lt;br /&gt;
|B &lt;br /&gt;
|C &lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen Tipps. &lt;br /&gt;
 Wie kann man Dinge erleichtern. &lt;br /&gt;
 Was tut man,wenn es nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
 Was kann man versuchen, wenn es schiefgeht. &lt;br /&gt;
 Beispiele --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Johari_Fenster.jpg&amp;diff=10562</id>
		<title>Datei:Johari Fenster.jpg</title>
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				<updated>2008-03-04T21:32:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: hat eine neue Version von „Bild:Johari Fenster.jpg“ hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Johari-Fenster (eigene Darstellung, mit Powerpoint generiert; © Nico Rose)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Datei:Johari_Fenster.jpg&amp;diff=10561</id>
		<title>Datei:Johari Fenster.jpg</title>
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				<updated>2008-03-04T21:30:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: Johari-Fenster (eigene Darstellung, mit Powerpoint generiert; © Nico Rose)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Johari-Fenster (eigene Darstellung, mit Powerpoint generiert; © Nico Rose)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Johari_Fenster&amp;diff=10560</id>
		<title>Johari Fenster</title>
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				<updated>2008-03-04T21:28:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Johari Fenster] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Johari-Fenster (manchmal auch Johari-Gitter) ist eine grafische Veranschaulichung der bewussten und unbewussten Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale von Menschen in der Wahrnehmung zwischen Selbst und Anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham entwickelt. Teile des Vornamens beider Personen wurden zur Namensgebung herangezogen. Mit Hilfe des Johari-Gitter wird häufig der blinde Fleck im Selbstbild einer Person thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Johari_Fenster.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Johari_Fenster&amp;diff=10559</id>
		<title>Johari Fenster</title>
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				<updated>2008-03-04T21:26:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Johari Fenster] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Johari-Fenster (manchmal auch Johari-Gitter) ist eine grafische Veranschaulichung der bewussten und unbewussten Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale von Menschen in der Wahrnehmung zwischen Selbst und Anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham entwickelt. Teile des Vornamens beider Personen wurden zur Namensgebung herangezogen. Mit Hilfe des Johari-Gitter wird häufig der blinde Fleck im Selbstbild einer Person thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Johari_Fenster&amp;diff=10558</id>
		<title>Johari Fenster</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Johari Fenster] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Johari-Fenster (manchmal auch Johari-Gitter) ist eine grafische Veranschaulichung der bewussten und unbewussten Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale von Menschen in der Wahrnehmung zwischen Selbst und Anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham. Die Vornamen dieser beiden Personen wurden zur Namensgebung herangezogen. Mit Hilfe des Johari-Gitter wird häufig der blinde Fleck im Selbstbild einer Person thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Johari_Fenster&amp;diff=10557</id>
		<title>Johari Fenster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Johari_Fenster&amp;diff=10557"/>
				<updated>2008-03-04T21:02:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Johari Fenster] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Johari-Fenster (manchmal auch Johari-Gitter) ist eine grafische Veranschaulichung der bewussten und unbewussten Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale von Menschen in der Wahrnehmung zwischen Selbst und Anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham. Die Vornamen dieser beiden wurde f�r die Namensgebung herangezogen. Mit Hilfe des Johari-Gitter wird häufig der blinde Fleck im Selbstbild einer Person thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Johari_Fenster&amp;diff=10556</id>
		<title>Johari Fenster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Johari_Fenster&amp;diff=10556"/>
				<updated>2008-03-04T21:00:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: Die Seite wurde neu angelegt: {{subst:Begriffsdefinition kurz}}  Das Johari-Fenster (manchmal auch Johari-Gitter) ist eine grafische Veranschaulichung der bewussten und unbewussten Persönlichkeits-...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Johari-Fenster (manchmal auch Johari-Gitter) ist eine grafische Veranschaulichung der bewussten und unbewussten Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale von Menschen in der Wahrnehmung &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]zwischen Selbst und Anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham. Die Vornamen dieser beiden wurde f�r die Namensgebung herangezogen. Mit Hilfe des Johari-Gitter wird häufig der blinde Fleck im Selbstbild einer Person thematisiert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Wohlgeformte_Ziele&amp;diff=10555</id>
		<title>Wohlgeformte Ziele</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Wohlgeformte_Ziele&amp;diff=10555"/>
				<updated>2008-03-04T20:39:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wohlgeformte Ziele] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ziel wird als wohlgeformt bezeichnet, wenn es derart formuliert ist, dass die Umsetzung hochwahrscheinlich ist.&lt;br /&gt;
Im NLP gibt es zwei Akronyme, die die [[Wohlgeformtheitskriterien]] für Ziele definieren, [[SMART]] und [[SPEZI]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Wohlgeformte_Ziele&amp;diff=10554</id>
		<title>Wohlgeformte Ziele</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Wohlgeformte_Ziele&amp;diff=10554"/>
				<updated>2008-03-04T20:33:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: Die Seite wurde neu angelegt: {{subst:Begriffsdefinition kurz}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Wie heißt ES ausserdem?] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?&lt;br /&gt;
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,&lt;br /&gt;
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10490</id>
		<title>Visual Squash</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10490"/>
				<updated>2008-02-24T21:24:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: /* Praxis-Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Teilearbeit, Teilemodell, Arbeit mit Ambivalenz] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist ein Format, das sich an standardisierter Teilearbeit ([[Teilemodell]]) orientiert.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ziel des Visual Squash ist die Lösungsfindung zwischen zwei sich im Konflikt befindenden inneren Teilen bzw. anscheinend entgegengesetzten Interessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Teile werden auf den Händen des Klienten platziert und deren [[Submodalit%C3%A4t|Submodalitäten]] abgefragt. Durch den Kontakt mit und zwischen den beiden Teilen erfolgt die Herausarbeitung der positiven Absicht und das gegenseitige Würdigen der beiden Teile. Durch die [[Kommunikation]] mit den beiden Teilen werden diese auf die Integration vorbereitet, welche dann durch das Zusammenführen der Hände symbolisiert wird. Auf diese Weise entstehen sehr oft neue Verhaltensweisen, bei denen die positive Absicht beider (oder ggf. mehrerer) Teile beachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist sehr gut geeignet, wenn sich zwei Handlungen gegenseitig in die Quere kommen und sich sogar negativ beeinflussen oder blockieren. So tritt manchmal das Gefühl auf, dass, wenn man das &amp;quot;das eine&amp;quot; tut, man doch viel lieber &amp;quot;das andere&amp;quot; tun möchte und umgekehrt. Am Ende tut man keines von beiden wirklich bewusst und ist mit den Gedanken nicht wirklich bei einer der beiden Handlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
*Wo will ich leben - in einer Kleinstadt oder in der Großstadt?&lt;br /&gt;
*Wo will ich meinen Urlaub verbringen - am Meer oder in den Bergen?&lt;br /&gt;
*Wie verbringe ich meinen Abend - zum Sport gehen oder lieber ausruhen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf Situation X - gelassen oder meine Meinung sagen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf einen Streit - einlenken oder abwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf erfolgt in mehreren Schritten, die je nach Notwendigkeit auch in mehreren Schleifen durchlaufen werden oder in ihrer Abfolge und Auslegung variieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Identifizierung des Konfliktes und der ambivalenten Teile==== &lt;br /&gt;
Den inneren Konflikt bzw. die sich anscheinend widersprüchlichen Interessen und damit betroffenen Teile identifizieren.&lt;br /&gt;
*''Kennst du Situationen, wo du dich zwischen zwei Seiten hin- und hergerissen fühlst oder erlebst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herausarbeiten der Submodalitäten====&lt;br /&gt;
Die beiden sich in Konflikt befindenden Teile auf die entsprechende Handfläche platzieren, sich mit ihnen identifizieren und die Submodalitäten beschreiben (der Klient soll die beiden Teile fühlen, hören und sehen können) lassen. &lt;br /&gt;
*''Wie fühlen sich die beiden Teile auf der jeweiligen Hand an? &lt;br /&gt;
*''Ist eine Hand wärmer oder schwerer? &lt;br /&gt;
*''Hat ein Teil eine Farbe oder ist eine Form zu erkennen? &lt;br /&gt;
*''Gibt es ein passendes Symbol für diesen Teil? &lt;br /&gt;
*''Sind Töne oder Stimmen zu hören? &lt;br /&gt;
*''Was sagt der Teil?&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen für beide Teile extra durchführen - erst die Submodalitäten des einen und dann des anderen Teils herausarbeiten und diese Beschreibung später für die Integration verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der positiven Absicht und Würdigung====&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile begrüßen und auf diese Weise den Kontakt herstellen. Jeden der beiden Teile nach seiner positiven Absicht fragen und diesen in der Ich-Form für sich selber sprechen lassen. &lt;br /&gt;
*''Wissen beide Teile voneinander? Kennen sie sich?&lt;br /&gt;
*''Was ist die positive Absicht des jeweiligen Teils? Für welchen Wert steht er?''&lt;br /&gt;
*''Ist ihnen bewusst, dass sie beide Teil eines Ganzen sind, voneinander lernen können und sich vielleicht ergänzen?&lt;br /&gt;
*''Respektieren und akzeptieren sich die beiden Teile schon?&lt;br /&gt;
Anschließend beide Teile würdigen und sich bei ihnen bedanken, dass sie da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der Ressourcen====&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt die vorhandenen Ressourcen der Teile erfragen und herausfinden, welche davon auch für den anderen Teil von Nutzen sein und als Unterstützung dienen könnten. Dabei die Verhandlung der beiden Teile führen und unterstützen.&lt;br /&gt;
*''Hält jeder Teil die positive Absicht bzw. den Wert des Anderen für unterstützenswert?''&lt;br /&gt;
*''Wie könnte eine Kooperation der beiden Teile aussehen?&lt;br /&gt;
*''Was müsste sich verändern, damit die beiden Teile zusammenarbeiten und sich akzeptieren würden?&lt;br /&gt;
*''Wie könnte das gemeinsame Ziel aussehen? (Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]])&lt;br /&gt;
Das Ziel mit den beiden Teilen gemeinsam entwickeln und bei Bedarf notwendige Ressourcen integrieren.&lt;br /&gt;
(Falls einer der beiden Teile noch sehr jung sein sollte, diesen älter werden lassen.)&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile getrennt fragen, ob er den anderen Teil annimmt und anerkennt. Beide Teile sich noch einmal gegenseitig würdigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kooperation und Zusammenführung====&lt;br /&gt;
Die beiden Teile für die Kooperation vorbereiten und zur Integration führen. Hierbei sind die im ersten Schritt erfragten Submodalitäten sowie die Verwendung von [[Milton_Modell_der_Sprache|hypnotischen Sprachmustern]] eine gute Unterstützung.&lt;br /&gt;
'''Zusammenführen der Hände''' &lt;br /&gt;
*Beiden Teilen bewusst machen, dass sie sich respektieren und unterstützen werden, ihre Ziele noch schneller und besser zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Beide Teile befragen, ob sie bereit sind, mit dem anderen Teil zu kooperieren und diesen zu integrieren.&lt;br /&gt;
*Falls &amp;quot;Ja&amp;quot;, die Hände langsam zusammenführen. &lt;br /&gt;
*Sollte es zu einem Stocken während der Zusammenführung kommen, den Grund erfragen.&lt;br /&gt;
*Eventuell gibt es von einem der beiden Teile oder eines bisher nicht beachteten Teils (siehe Variationen) Einwände gegen die Zusammenführung.&lt;br /&gt;
*Bei möglichen Einwänden den Grund erfragen (zurück zu &amp;quot;Erfragen der positiven Absicht und Würdigung&amp;quot;); ggf. notwendige und nützliche Ressourcen erfragen und integrieren.&lt;br /&gt;
''Und während du jetzt ganz langsam wahrnehmen kannst, wie sich deine Hände einander in der für dich richtigen und angenehmen Geschwindigkeit nähern und du dich weiterhin ganz entspannt auf die Kommunikation der beiden Teile konzentrieren kannst, auf genau die Art und Weise, die beiden gut tut, die beide noch näher und näher zusammenbringt. Die beiden ihre Fähigkeiten und ihr vielleicht bisher hier und da verborgenes Potential erkennen können, wirst du vielleicht gleich ganz fasziniert von dem sein, was für Veränderungen in dir stattfinden. Vielleicht kannst du ein Bild oder ein Symbol erkennen, wenn sich deine beiden Hände gleich berühren und somit beide Teile zusammenfinden werden, so schnell, wie du es zulassen kannst und so schnell, wie beide Teile sich annehmen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Integration'''&lt;br /&gt;
*Sobald die Hände zusammengeführt sind, auch hier die Submodalitäten der Integration, des neu entstandenen Teils erfragen (vor allem visuell).&lt;br /&gt;
*''Was für ein Bild oder Symbol könnte für die Integration stehen?&lt;br /&gt;
*''Was könnte die Zusammenführung für dich repräsentieren?&lt;br /&gt;
''Das Bild oder Symbol, was gerade entstanden oder im Entstehen ist, nachdem die beiden Teile in ihrer ganz eigenen Geschwindigkeit zusammengefunden haben, wenn sie verschmelzen und sich gegenseitig akzeptieren. Jenes Bild oder Symbol was sich für dich ergibt und jetzt diesen neuen Teil, den Teil mit den Qualitäten und Fähigkeiten beider zusammen geführter Teile, bedeutet vielleicht...neue Wege, all deine Ziele zu erreichen und gleichzeitig viel mehr von deinem Potential wahrzunehmen und zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Öko-Check====&lt;br /&gt;
Für den [[%C3%96ko_Check|Öko-Check]] die beiden Hände an einer Stelle des Körpers ablegen - wo es am besten passt.&lt;br /&gt;
*''Wie ist das Gefühl unter den Händen?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt es sich an? Ist es gut so?&lt;br /&gt;
*''Brauchst du noch etwas??&lt;br /&gt;
Sollte noch etwas gebraucht werden, nach dem Grund und der möglichen Ressource fragen. Vielleicht meldet sich auch an dieser Stelle noch ein Teil, der Einwände oder Anregungen äußert. Den Prozess wiederholen, bis keine Einwände mehr auftauchen (siehe Variationen).&lt;br /&gt;
Damit ist der Prozess, die Teileverhandlung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Future Pace====&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch eine Situation in der Zukunft vorstellen lassen, in der nun die neue Verhaltensweise integriert erlebt wird.&lt;br /&gt;
*''Wie anders als in der Vergangenheit erlebst du die Situation?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt sich das an?&lt;br /&gt;
*''Wie geht es dir dabei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird der Visual Squash unterschiedlich und in leicht abweichenden Varianten beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach Robert McDonald&lt;br /&gt;
:Nach Robert McDonald &amp;quot;wohnen&amp;quot; die Teile im Körper und werden zunächst dort identifiziert. Anschließend wandern die beiden Teile von ihrem Ursprungsort im Körper in die Hände, wo sie dann (meist als Symbol) sicht- und wahrnehmbar werden. Nach dem Erfragen der positiven Absicht wird beiden Teilen die Notwendigkeit ihrer Kooperation und Zusammenarbeit erläutert - Was die Vorteile sind und was sie dadurch alles erreichen können. Durch das Zusammenführen der Hände erfolgt auch hier die Integration der beiden Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]] (aus &amp;quot;Der große Zauberlehrling&amp;quot; von Alexa Mohl)&lt;br /&gt;
:Die Besonderheit bei Robert Dilts ist die Arbeit mit [[Glaubenssatz|Glaubenssätzen]] innerhalb des Visual Squash. Im Mittelpunkt stehen nicht nur das ambivalente Verhalten der beiden Teile, sondern vor allem die in Konflikt tretenden / stehenden Glaubenssätze, die eben durch die Teile hervorgebracht werden.&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze identifizieren&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze vollständig repräsentieren&lt;br /&gt;
::#Kontakt herstellen&lt;br /&gt;
::#Positive Absicht herausfinden und Anerkennung vermitteln&lt;br /&gt;
::#Gemeinsames Ziel definieren&lt;br /&gt;
::#Ressourcen entdecken&lt;br /&gt;
::#Zustimmung zu Kommunikation und Kooperation einholen&lt;br /&gt;
::#Integrieren&lt;br /&gt;
::#Testen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante mit weiteren sich meldenden Teilen&lt;br /&gt;
:Vielleicht meldet sich während des Prozesses ein zusätzlicher Teil, der mit der neuen Konstellation nicht zufrieden ist oder weitere Tipps und Anregungen hat. Sollte dieser Teil sich zeigen, ihn bitten, sich zu gedulden und die derzeit anstehende Integration zu beenden. Diesem &amp;quot;neuen&amp;quot; Teil weiterhin die Möglichkeit bieten, auch diesen Prozess mit ihm auf der einen Hand und den beiden eben zueinander gefundenen und integrierten Teilen auf der anderen Hand zu durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Darauf achten, dass die Bestimmung und Charakterisierung der Teile positiv vorgenommen und die positive Absicht des Verhaltens erfragt wird. Ggf. kann man [[Reframing|Reframen]]. Sag der eine Teil beispielsweise &amp;quot;Ich will machen können, was ich will!&amp;quot; und könnte dies auf den anderen Teil negativ wirken, kann man dies reframen in &amp;quot;Das heißt, Du stehst für Selbstbestimmung!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Sich bei den beteiligten Teilen bedanken und diese einander würdigen und akzeptieren lassen.&lt;br /&gt;
*Darauf achten, ob weitere Teile innerhalb des Prozesses auftauchen und diese entsprechend einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis-Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Thema''': &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwiespältigkeit bzgl. der beruflichen Entwicklung: &lt;br /&gt;
Lieber &amp;quot;viel Geld verdienen&amp;quot; (z.B. Unternehmensberatung) oder &amp;quot;was Soziales&amp;quot; (Therapie, Coaching etc.) machen?&lt;br /&gt;
Impliziter Glaubenssatz vorher: Beides zusammen geht nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen benennen ===&lt;br /&gt;
Nach ein paar einleitenden Worten bat mich der Coach, nochmal zu benennen, was die beiden Alternativen für mich bedeuten. Anschließend wurde ich gebeten, die Augen zu schließen, und mittels verschiedener Milton-Muster wurde eine (zunächst) leichte Trance eingeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole finden ===&lt;br /&gt;
Nun sollte ich die beiden Alternativen symbolisch jeweils in eine meiner Hände nehmen, die am Anfang locker und geöffnet auf meinen Oberschenkeln plaziert waren. Mein Unbewusstes konnte dabei entscheiden, was in welche Hand kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trance-Phase: Annäherung der Hände ===&lt;br /&gt;
Nun begann eine - in meinem subjektiven Erleben - lange und intensive Trance-Phase. Der Coach verwendete Suggestionen, mit denen er mein Unbewusstes aufforderte, meine Hände aufeinander zu zu bewegen, genau in dem Maße, wie sich die Pole meiner Berufsalternativen aufeinander zubewegen wollten. Dabei spiegelte er in regelmäßigen Abständen verbal die Mikro-Bewegungen meiner Arme (kleine, ruckartige Bewegungen u.ä. ) und Hände (z.B. Zucken in den Fingern), fragte mich manchmal, was ich gerade erlebe und spiegelte diese Aussagen ebenfalls zurück (während dieser Zeit hatte ich häufiger das Gefühl, eine Hand sei leichter bzw. schwerer, als die andere, sie bewegten sich laut dem Feedback der Zuschauer auch auf verschiedenen Höhen oder unterschiedlich schnell).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss: Berührung der Hände ===&lt;br /&gt;
Die Formulierungen wiederholte er so lange, bis sich meine Hände nach einem mir ewig erscheinenden Zeitraum tatsächlich berührten. Ich erwachte auch ohne Suggestion sofort aus der Trance, und hatte für mich eine gute Lösung gefunden &lt;br /&gt;
(Anmerkung: auf Öko-Check &amp;amp; Future Pace wurde hier verzichtet, gehört eigentlich dazu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ergebnis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich entschlossen: Sollte ich mich bei einer Firma bewerben, werde ich mir auf jeden Fall in den Vertrag schreiben lassen, dass ich nebenbei als Coach und Trainer selbständig tätig sein darf. Nun könnte man sagen: &amp;quot;Da hätte ich auch so drauf kommen können&amp;quot;. War aber damals nicht so. Für mich hatte sich das irgendwie ausgeschlossen. Durch die Trance haben sich die Gegensätze integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Längerfristige Folge'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zwei Wochen später habe ich mich extrem kurzfristig noch für eine NLP-Trainer-Ausbildung angemeldet, die mir vor dem Prozess aus finanziellen Gründen derzeit nicht machbar erschien. Auch hier ist etwas in mir gereift, ich habe eine viable Lösung dafür gefunden. Der Ausbildung ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Teilemodell]]&lt;br /&gt;
*[[Six_Step|Six Step]]&lt;br /&gt;
*[[Parts_Party|Parts Party]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard / Grinder, John: Reframing. Junfernmann Verlag, Paderborn 2005 (8. Auflage). ISBN 3-87387-228-5&lt;br /&gt;
*Mohl, Alexa: Der große Zauberlehrling - Teil 1, Kapitel 5 Teilearbeit. Junfernmann Verlag, Paderborn 2006. ISBN 3-87387-615-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
http://www.comprehensive-knowledge.de/unterlagen/Visual%20Squash.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10489</id>
		<title>Visual Squash</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10489"/>
				<updated>2008-02-24T21:23:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: /* Abschluss: Berührung der Hände */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Teilearbeit, Teilemodell, Arbeit mit Ambivalenz] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist ein Format, das sich an standardisierter Teilearbeit ([[Teilemodell]]) orientiert.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ziel des Visual Squash ist die Lösungsfindung zwischen zwei sich im Konflikt befindenden inneren Teilen bzw. anscheinend entgegengesetzten Interessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Teile werden auf den Händen des Klienten platziert und deren [[Submodalit%C3%A4t|Submodalitäten]] abgefragt. Durch den Kontakt mit und zwischen den beiden Teilen erfolgt die Herausarbeitung der positiven Absicht und das gegenseitige Würdigen der beiden Teile. Durch die [[Kommunikation]] mit den beiden Teilen werden diese auf die Integration vorbereitet, welche dann durch das Zusammenführen der Hände symbolisiert wird. Auf diese Weise entstehen sehr oft neue Verhaltensweisen, bei denen die positive Absicht beider (oder ggf. mehrerer) Teile beachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist sehr gut geeignet, wenn sich zwei Handlungen gegenseitig in die Quere kommen und sich sogar negativ beeinflussen oder blockieren. So tritt manchmal das Gefühl auf, dass, wenn man das &amp;quot;das eine&amp;quot; tut, man doch viel lieber &amp;quot;das andere&amp;quot; tun möchte und umgekehrt. Am Ende tut man keines von beiden wirklich bewusst und ist mit den Gedanken nicht wirklich bei einer der beiden Handlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
*Wo will ich leben - in einer Kleinstadt oder in der Großstadt?&lt;br /&gt;
*Wo will ich meinen Urlaub verbringen - am Meer oder in den Bergen?&lt;br /&gt;
*Wie verbringe ich meinen Abend - zum Sport gehen oder lieber ausruhen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf Situation X - gelassen oder meine Meinung sagen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf einen Streit - einlenken oder abwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf erfolgt in mehreren Schritten, die je nach Notwendigkeit auch in mehreren Schleifen durchlaufen werden oder in ihrer Abfolge und Auslegung variieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Identifizierung des Konfliktes und der ambivalenten Teile==== &lt;br /&gt;
Den inneren Konflikt bzw. die sich anscheinend widersprüchlichen Interessen und damit betroffenen Teile identifizieren.&lt;br /&gt;
*''Kennst du Situationen, wo du dich zwischen zwei Seiten hin- und hergerissen fühlst oder erlebst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herausarbeiten der Submodalitäten====&lt;br /&gt;
Die beiden sich in Konflikt befindenden Teile auf die entsprechende Handfläche platzieren, sich mit ihnen identifizieren und die Submodalitäten beschreiben (der Klient soll die beiden Teile fühlen, hören und sehen können) lassen. &lt;br /&gt;
*''Wie fühlen sich die beiden Teile auf der jeweiligen Hand an? &lt;br /&gt;
*''Ist eine Hand wärmer oder schwerer? &lt;br /&gt;
*''Hat ein Teil eine Farbe oder ist eine Form zu erkennen? &lt;br /&gt;
*''Gibt es ein passendes Symbol für diesen Teil? &lt;br /&gt;
*''Sind Töne oder Stimmen zu hören? &lt;br /&gt;
*''Was sagt der Teil?&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen für beide Teile extra durchführen - erst die Submodalitäten des einen und dann des anderen Teils herausarbeiten und diese Beschreibung später für die Integration verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der positiven Absicht und Würdigung====&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile begrüßen und auf diese Weise den Kontakt herstellen. Jeden der beiden Teile nach seiner positiven Absicht fragen und diesen in der Ich-Form für sich selber sprechen lassen. &lt;br /&gt;
*''Wissen beide Teile voneinander? Kennen sie sich?&lt;br /&gt;
*''Was ist die positive Absicht des jeweiligen Teils? Für welchen Wert steht er?''&lt;br /&gt;
*''Ist ihnen bewusst, dass sie beide Teil eines Ganzen sind, voneinander lernen können und sich vielleicht ergänzen?&lt;br /&gt;
*''Respektieren und akzeptieren sich die beiden Teile schon?&lt;br /&gt;
Anschließend beide Teile würdigen und sich bei ihnen bedanken, dass sie da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der Ressourcen====&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt die vorhandenen Ressourcen der Teile erfragen und herausfinden, welche davon auch für den anderen Teil von Nutzen sein und als Unterstützung dienen könnten. Dabei die Verhandlung der beiden Teile führen und unterstützen.&lt;br /&gt;
*''Hält jeder Teil die positive Absicht bzw. den Wert des Anderen für unterstützenswert?''&lt;br /&gt;
*''Wie könnte eine Kooperation der beiden Teile aussehen?&lt;br /&gt;
*''Was müsste sich verändern, damit die beiden Teile zusammenarbeiten und sich akzeptieren würden?&lt;br /&gt;
*''Wie könnte das gemeinsame Ziel aussehen? (Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]])&lt;br /&gt;
Das Ziel mit den beiden Teilen gemeinsam entwickeln und bei Bedarf notwendige Ressourcen integrieren.&lt;br /&gt;
(Falls einer der beiden Teile noch sehr jung sein sollte, diesen älter werden lassen.)&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile getrennt fragen, ob er den anderen Teil annimmt und anerkennt. Beide Teile sich noch einmal gegenseitig würdigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kooperation und Zusammenführung====&lt;br /&gt;
Die beiden Teile für die Kooperation vorbereiten und zur Integration führen. Hierbei sind die im ersten Schritt erfragten Submodalitäten sowie die Verwendung von [[Milton_Modell_der_Sprache|hypnotischen Sprachmustern]] eine gute Unterstützung.&lt;br /&gt;
'''Zusammenführen der Hände''' &lt;br /&gt;
*Beiden Teilen bewusst machen, dass sie sich respektieren und unterstützen werden, ihre Ziele noch schneller und besser zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Beide Teile befragen, ob sie bereit sind, mit dem anderen Teil zu kooperieren und diesen zu integrieren.&lt;br /&gt;
*Falls &amp;quot;Ja&amp;quot;, die Hände langsam zusammenführen. &lt;br /&gt;
*Sollte es zu einem Stocken während der Zusammenführung kommen, den Grund erfragen.&lt;br /&gt;
*Eventuell gibt es von einem der beiden Teile oder eines bisher nicht beachteten Teils (siehe Variationen) Einwände gegen die Zusammenführung.&lt;br /&gt;
*Bei möglichen Einwänden den Grund erfragen (zurück zu &amp;quot;Erfragen der positiven Absicht und Würdigung&amp;quot;); ggf. notwendige und nützliche Ressourcen erfragen und integrieren.&lt;br /&gt;
''Und während du jetzt ganz langsam wahrnehmen kannst, wie sich deine Hände einander in der für dich richtigen und angenehmen Geschwindigkeit nähern und du dich weiterhin ganz entspannt auf die Kommunikation der beiden Teile konzentrieren kannst, auf genau die Art und Weise, die beiden gut tut, die beide noch näher und näher zusammenbringt. Die beiden ihre Fähigkeiten und ihr vielleicht bisher hier und da verborgenes Potential erkennen können, wirst du vielleicht gleich ganz fasziniert von dem sein, was für Veränderungen in dir stattfinden. Vielleicht kannst du ein Bild oder ein Symbol erkennen, wenn sich deine beiden Hände gleich berühren und somit beide Teile zusammenfinden werden, so schnell, wie du es zulassen kannst und so schnell, wie beide Teile sich annehmen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Integration'''&lt;br /&gt;
*Sobald die Hände zusammengeführt sind, auch hier die Submodalitäten der Integration, des neu entstandenen Teils erfragen (vor allem visuell).&lt;br /&gt;
*''Was für ein Bild oder Symbol könnte für die Integration stehen?&lt;br /&gt;
*''Was könnte die Zusammenführung für dich repräsentieren?&lt;br /&gt;
''Das Bild oder Symbol, was gerade entstanden oder im Entstehen ist, nachdem die beiden Teile in ihrer ganz eigenen Geschwindigkeit zusammengefunden haben, wenn sie verschmelzen und sich gegenseitig akzeptieren. Jenes Bild oder Symbol was sich für dich ergibt und jetzt diesen neuen Teil, den Teil mit den Qualitäten und Fähigkeiten beider zusammen geführter Teile, bedeutet vielleicht...neue Wege, all deine Ziele zu erreichen und gleichzeitig viel mehr von deinem Potential wahrzunehmen und zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Öko-Check====&lt;br /&gt;
Für den [[%C3%96ko_Check|Öko-Check]] die beiden Hände an einer Stelle des Körpers ablegen - wo es am besten passt.&lt;br /&gt;
*''Wie ist das Gefühl unter den Händen?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt es sich an? Ist es gut so?&lt;br /&gt;
*''Brauchst du noch etwas??&lt;br /&gt;
Sollte noch etwas gebraucht werden, nach dem Grund und der möglichen Ressource fragen. Vielleicht meldet sich auch an dieser Stelle noch ein Teil, der Einwände oder Anregungen äußert. Den Prozess wiederholen, bis keine Einwände mehr auftauchen (siehe Variationen).&lt;br /&gt;
Damit ist der Prozess, die Teileverhandlung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Future Pace====&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch eine Situation in der Zukunft vorstellen lassen, in der nun die neue Verhaltensweise integriert erlebt wird.&lt;br /&gt;
*''Wie anders als in der Vergangenheit erlebst du die Situation?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt sich das an?&lt;br /&gt;
*''Wie geht es dir dabei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird der Visual Squash unterschiedlich und in leicht abweichenden Varianten beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach Robert McDonald&lt;br /&gt;
:Nach Robert McDonald &amp;quot;wohnen&amp;quot; die Teile im Körper und werden zunächst dort identifiziert. Anschließend wandern die beiden Teile von ihrem Ursprungsort im Körper in die Hände, wo sie dann (meist als Symbol) sicht- und wahrnehmbar werden. Nach dem Erfragen der positiven Absicht wird beiden Teilen die Notwendigkeit ihrer Kooperation und Zusammenarbeit erläutert - Was die Vorteile sind und was sie dadurch alles erreichen können. Durch das Zusammenführen der Hände erfolgt auch hier die Integration der beiden Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]] (aus &amp;quot;Der große Zauberlehrling&amp;quot; von Alexa Mohl)&lt;br /&gt;
:Die Besonderheit bei Robert Dilts ist die Arbeit mit [[Glaubenssatz|Glaubenssätzen]] innerhalb des Visual Squash. Im Mittelpunkt stehen nicht nur das ambivalente Verhalten der beiden Teile, sondern vor allem die in Konflikt tretenden / stehenden Glaubenssätze, die eben durch die Teile hervorgebracht werden.&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze identifizieren&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze vollständig repräsentieren&lt;br /&gt;
::#Kontakt herstellen&lt;br /&gt;
::#Positive Absicht herausfinden und Anerkennung vermitteln&lt;br /&gt;
::#Gemeinsames Ziel definieren&lt;br /&gt;
::#Ressourcen entdecken&lt;br /&gt;
::#Zustimmung zu Kommunikation und Kooperation einholen&lt;br /&gt;
::#Integrieren&lt;br /&gt;
::#Testen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante mit weiteren sich meldenden Teilen&lt;br /&gt;
:Vielleicht meldet sich während des Prozesses ein zusätzlicher Teil, der mit der neuen Konstellation nicht zufrieden ist oder weitere Tipps und Anregungen hat. Sollte dieser Teil sich zeigen, ihn bitten, sich zu gedulden und die derzeit anstehende Integration zu beenden. Diesem &amp;quot;neuen&amp;quot; Teil weiterhin die Möglichkeit bieten, auch diesen Prozess mit ihm auf der einen Hand und den beiden eben zueinander gefundenen und integrierten Teilen auf der anderen Hand zu durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Darauf achten, dass die Bestimmung und Charakterisierung der Teile positiv vorgenommen und die positive Absicht des Verhaltens erfragt wird. Ggf. kann man [[Reframing|Reframen]]. Sag der eine Teil beispielsweise &amp;quot;Ich will machen können, was ich will!&amp;quot; und könnte dies auf den anderen Teil negativ wirken, kann man dies reframen in &amp;quot;Das heißt, Du stehst für Selbstbestimmung!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Sich bei den beteiligten Teilen bedanken und diese einander würdigen und akzeptieren lassen.&lt;br /&gt;
*Darauf achten, ob weitere Teile innerhalb des Prozesses auftauchen und diese entsprechend einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis-Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thema: Zwiespältigkeit bzgl. der beruflichen Entwicklung: &lt;br /&gt;
Lieber &amp;quot;viel Geld verdienen&amp;quot; (z.B. Unternehmensberatung) oder &amp;quot;was Soziales&amp;quot; (Therapie, Coaching etc.) machen?&lt;br /&gt;
Impliziter Glaubenssatz vorher: Beides zusammen geht nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen benennen ===&lt;br /&gt;
Nach ein paar einleitenden Worten bat mich der Coach, nochmal zu benennen, was die beiden Alternativen für mich bedeuten. Anschließend wurde ich gebeten, die Augen zu schließen, und mittels verschiedener Milton-Muster wurde eine (zunächst) leichte Trance eingeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole finden ===&lt;br /&gt;
Nun sollte ich die beiden Alternativen symbolisch jeweils in eine meiner Hände nehmen, die am Anfang locker und geöffnet auf meinen Oberschenkeln plaziert waren. Mein Unbewusstes konnte dabei entscheiden, was in welche Hand kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trance-Phase: Annäherung der Hände ===&lt;br /&gt;
Nun begann eine - in meinem subjektiven Erleben - lange und intensive Trance-Phase. Der Coach verwendete Suggestionen, mit denen er mein Unbewusstes aufforderte, meine Hände aufeinander zu zu bewegen, genau in dem Maße, wie sich die Pole meiner Berufsalternativen aufeinander zubewegen wollten. Dabei spiegelte er in regelmäßigen Abständen verbal die Mikro-Bewegungen meiner Arme (kleine, ruckartige Bewegungen u.ä. ) und Hände (z.B. Zucken in den Fingern), fragte mich manchmal, was ich gerade erlebe und spiegelte diese Aussagen ebenfalls zurück (während dieser Zeit hatte ich häufiger das Gefühl, eine Hand sei leichter bzw. schwerer, als die andere, sie bewegten sich laut dem Feedback der Zuschauer auch auf verschiedenen Höhen oder unterschiedlich schnell).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss: Berührung der Hände ===&lt;br /&gt;
Die Formulierungen wiederholte er so lange, bis sich meine Hände nach einem mir ewig erscheinenden Zeitraum tatsächlich berührten. Ich erwachte auch ohne Suggestion sofort aus der Trance, und hatte für mich eine gute Lösung gefunden &lt;br /&gt;
(Anmerkung: auf Öko-Check &amp;amp; Future Pace wurde hier verzichtet, gehört eigentlich dazu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ergebnis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich entschlossen: Sollte ich mich bei einer Firma bewerben, werde ich mir auf jeden Fall in den Vertrag schreiben lassen, dass ich nebenbei als Coach und Trainer selbständig tätig sein darf. Nun könnte man sagen: &amp;quot;Da hätte ich auch so drauf kommen können&amp;quot;. War aber damals nicht so. Für mich hatte sich das irgendwie ausgeschlossen. Durch die Trance haben sich die Gegensätze integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Längerfristige Folge'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zwei Wochen später habe ich mich extrem kurzfristig noch für eine NLP-Trainer-Ausbildung angemeldet, die mir vor dem Prozess aus finanziellen Gründen derzeit nicht machbar erschien. Auch hier ist etwas in mir gereift, ich habe eine viable Lösung dafür gefunden. Der Ausbildung ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Teilemodell]]&lt;br /&gt;
*[[Six_Step|Six Step]]&lt;br /&gt;
*[[Parts_Party|Parts Party]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard / Grinder, John: Reframing. Junfernmann Verlag, Paderborn 2005 (8. Auflage). ISBN 3-87387-228-5&lt;br /&gt;
*Mohl, Alexa: Der große Zauberlehrling - Teil 1, Kapitel 5 Teilearbeit. Junfernmann Verlag, Paderborn 2006. ISBN 3-87387-615-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
http://www.comprehensive-knowledge.de/unterlagen/Visual%20Squash.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10488</id>
		<title>Visual Squash</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10488"/>
				<updated>2008-02-24T21:23:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: /* Abschluss: Berührung der Hände */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Teilearbeit, Teilemodell, Arbeit mit Ambivalenz] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist ein Format, das sich an standardisierter Teilearbeit ([[Teilemodell]]) orientiert.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ziel des Visual Squash ist die Lösungsfindung zwischen zwei sich im Konflikt befindenden inneren Teilen bzw. anscheinend entgegengesetzten Interessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Teile werden auf den Händen des Klienten platziert und deren [[Submodalit%C3%A4t|Submodalitäten]] abgefragt. Durch den Kontakt mit und zwischen den beiden Teilen erfolgt die Herausarbeitung der positiven Absicht und das gegenseitige Würdigen der beiden Teile. Durch die [[Kommunikation]] mit den beiden Teilen werden diese auf die Integration vorbereitet, welche dann durch das Zusammenführen der Hände symbolisiert wird. Auf diese Weise entstehen sehr oft neue Verhaltensweisen, bei denen die positive Absicht beider (oder ggf. mehrerer) Teile beachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist sehr gut geeignet, wenn sich zwei Handlungen gegenseitig in die Quere kommen und sich sogar negativ beeinflussen oder blockieren. So tritt manchmal das Gefühl auf, dass, wenn man das &amp;quot;das eine&amp;quot; tut, man doch viel lieber &amp;quot;das andere&amp;quot; tun möchte und umgekehrt. Am Ende tut man keines von beiden wirklich bewusst und ist mit den Gedanken nicht wirklich bei einer der beiden Handlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
*Wo will ich leben - in einer Kleinstadt oder in der Großstadt?&lt;br /&gt;
*Wo will ich meinen Urlaub verbringen - am Meer oder in den Bergen?&lt;br /&gt;
*Wie verbringe ich meinen Abend - zum Sport gehen oder lieber ausruhen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf Situation X - gelassen oder meine Meinung sagen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf einen Streit - einlenken oder abwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf erfolgt in mehreren Schritten, die je nach Notwendigkeit auch in mehreren Schleifen durchlaufen werden oder in ihrer Abfolge und Auslegung variieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Identifizierung des Konfliktes und der ambivalenten Teile==== &lt;br /&gt;
Den inneren Konflikt bzw. die sich anscheinend widersprüchlichen Interessen und damit betroffenen Teile identifizieren.&lt;br /&gt;
*''Kennst du Situationen, wo du dich zwischen zwei Seiten hin- und hergerissen fühlst oder erlebst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herausarbeiten der Submodalitäten====&lt;br /&gt;
Die beiden sich in Konflikt befindenden Teile auf die entsprechende Handfläche platzieren, sich mit ihnen identifizieren und die Submodalitäten beschreiben (der Klient soll die beiden Teile fühlen, hören und sehen können) lassen. &lt;br /&gt;
*''Wie fühlen sich die beiden Teile auf der jeweiligen Hand an? &lt;br /&gt;
*''Ist eine Hand wärmer oder schwerer? &lt;br /&gt;
*''Hat ein Teil eine Farbe oder ist eine Form zu erkennen? &lt;br /&gt;
*''Gibt es ein passendes Symbol für diesen Teil? &lt;br /&gt;
*''Sind Töne oder Stimmen zu hören? &lt;br /&gt;
*''Was sagt der Teil?&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen für beide Teile extra durchführen - erst die Submodalitäten des einen und dann des anderen Teils herausarbeiten und diese Beschreibung später für die Integration verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der positiven Absicht und Würdigung====&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile begrüßen und auf diese Weise den Kontakt herstellen. Jeden der beiden Teile nach seiner positiven Absicht fragen und diesen in der Ich-Form für sich selber sprechen lassen. &lt;br /&gt;
*''Wissen beide Teile voneinander? Kennen sie sich?&lt;br /&gt;
*''Was ist die positive Absicht des jeweiligen Teils? Für welchen Wert steht er?''&lt;br /&gt;
*''Ist ihnen bewusst, dass sie beide Teil eines Ganzen sind, voneinander lernen können und sich vielleicht ergänzen?&lt;br /&gt;
*''Respektieren und akzeptieren sich die beiden Teile schon?&lt;br /&gt;
Anschließend beide Teile würdigen und sich bei ihnen bedanken, dass sie da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der Ressourcen====&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt die vorhandenen Ressourcen der Teile erfragen und herausfinden, welche davon auch für den anderen Teil von Nutzen sein und als Unterstützung dienen könnten. Dabei die Verhandlung der beiden Teile führen und unterstützen.&lt;br /&gt;
*''Hält jeder Teil die positive Absicht bzw. den Wert des Anderen für unterstützenswert?''&lt;br /&gt;
*''Wie könnte eine Kooperation der beiden Teile aussehen?&lt;br /&gt;
*''Was müsste sich verändern, damit die beiden Teile zusammenarbeiten und sich akzeptieren würden?&lt;br /&gt;
*''Wie könnte das gemeinsame Ziel aussehen? (Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]])&lt;br /&gt;
Das Ziel mit den beiden Teilen gemeinsam entwickeln und bei Bedarf notwendige Ressourcen integrieren.&lt;br /&gt;
(Falls einer der beiden Teile noch sehr jung sein sollte, diesen älter werden lassen.)&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile getrennt fragen, ob er den anderen Teil annimmt und anerkennt. Beide Teile sich noch einmal gegenseitig würdigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kooperation und Zusammenführung====&lt;br /&gt;
Die beiden Teile für die Kooperation vorbereiten und zur Integration führen. Hierbei sind die im ersten Schritt erfragten Submodalitäten sowie die Verwendung von [[Milton_Modell_der_Sprache|hypnotischen Sprachmustern]] eine gute Unterstützung.&lt;br /&gt;
'''Zusammenführen der Hände''' &lt;br /&gt;
*Beiden Teilen bewusst machen, dass sie sich respektieren und unterstützen werden, ihre Ziele noch schneller und besser zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Beide Teile befragen, ob sie bereit sind, mit dem anderen Teil zu kooperieren und diesen zu integrieren.&lt;br /&gt;
*Falls &amp;quot;Ja&amp;quot;, die Hände langsam zusammenführen. &lt;br /&gt;
*Sollte es zu einem Stocken während der Zusammenführung kommen, den Grund erfragen.&lt;br /&gt;
*Eventuell gibt es von einem der beiden Teile oder eines bisher nicht beachteten Teils (siehe Variationen) Einwände gegen die Zusammenführung.&lt;br /&gt;
*Bei möglichen Einwänden den Grund erfragen (zurück zu &amp;quot;Erfragen der positiven Absicht und Würdigung&amp;quot;); ggf. notwendige und nützliche Ressourcen erfragen und integrieren.&lt;br /&gt;
''Und während du jetzt ganz langsam wahrnehmen kannst, wie sich deine Hände einander in der für dich richtigen und angenehmen Geschwindigkeit nähern und du dich weiterhin ganz entspannt auf die Kommunikation der beiden Teile konzentrieren kannst, auf genau die Art und Weise, die beiden gut tut, die beide noch näher und näher zusammenbringt. Die beiden ihre Fähigkeiten und ihr vielleicht bisher hier und da verborgenes Potential erkennen können, wirst du vielleicht gleich ganz fasziniert von dem sein, was für Veränderungen in dir stattfinden. Vielleicht kannst du ein Bild oder ein Symbol erkennen, wenn sich deine beiden Hände gleich berühren und somit beide Teile zusammenfinden werden, so schnell, wie du es zulassen kannst und so schnell, wie beide Teile sich annehmen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Integration'''&lt;br /&gt;
*Sobald die Hände zusammengeführt sind, auch hier die Submodalitäten der Integration, des neu entstandenen Teils erfragen (vor allem visuell).&lt;br /&gt;
*''Was für ein Bild oder Symbol könnte für die Integration stehen?&lt;br /&gt;
*''Was könnte die Zusammenführung für dich repräsentieren?&lt;br /&gt;
''Das Bild oder Symbol, was gerade entstanden oder im Entstehen ist, nachdem die beiden Teile in ihrer ganz eigenen Geschwindigkeit zusammengefunden haben, wenn sie verschmelzen und sich gegenseitig akzeptieren. Jenes Bild oder Symbol was sich für dich ergibt und jetzt diesen neuen Teil, den Teil mit den Qualitäten und Fähigkeiten beider zusammen geführter Teile, bedeutet vielleicht...neue Wege, all deine Ziele zu erreichen und gleichzeitig viel mehr von deinem Potential wahrzunehmen und zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Öko-Check====&lt;br /&gt;
Für den [[%C3%96ko_Check|Öko-Check]] die beiden Hände an einer Stelle des Körpers ablegen - wo es am besten passt.&lt;br /&gt;
*''Wie ist das Gefühl unter den Händen?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt es sich an? Ist es gut so?&lt;br /&gt;
*''Brauchst du noch etwas??&lt;br /&gt;
Sollte noch etwas gebraucht werden, nach dem Grund und der möglichen Ressource fragen. Vielleicht meldet sich auch an dieser Stelle noch ein Teil, der Einwände oder Anregungen äußert. Den Prozess wiederholen, bis keine Einwände mehr auftauchen (siehe Variationen).&lt;br /&gt;
Damit ist der Prozess, die Teileverhandlung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Future Pace====&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch eine Situation in der Zukunft vorstellen lassen, in der nun die neue Verhaltensweise integriert erlebt wird.&lt;br /&gt;
*''Wie anders als in der Vergangenheit erlebst du die Situation?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt sich das an?&lt;br /&gt;
*''Wie geht es dir dabei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird der Visual Squash unterschiedlich und in leicht abweichenden Varianten beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach Robert McDonald&lt;br /&gt;
:Nach Robert McDonald &amp;quot;wohnen&amp;quot; die Teile im Körper und werden zunächst dort identifiziert. Anschließend wandern die beiden Teile von ihrem Ursprungsort im Körper in die Hände, wo sie dann (meist als Symbol) sicht- und wahrnehmbar werden. Nach dem Erfragen der positiven Absicht wird beiden Teilen die Notwendigkeit ihrer Kooperation und Zusammenarbeit erläutert - Was die Vorteile sind und was sie dadurch alles erreichen können. Durch das Zusammenführen der Hände erfolgt auch hier die Integration der beiden Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]] (aus &amp;quot;Der große Zauberlehrling&amp;quot; von Alexa Mohl)&lt;br /&gt;
:Die Besonderheit bei Robert Dilts ist die Arbeit mit [[Glaubenssatz|Glaubenssätzen]] innerhalb des Visual Squash. Im Mittelpunkt stehen nicht nur das ambivalente Verhalten der beiden Teile, sondern vor allem die in Konflikt tretenden / stehenden Glaubenssätze, die eben durch die Teile hervorgebracht werden.&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze identifizieren&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze vollständig repräsentieren&lt;br /&gt;
::#Kontakt herstellen&lt;br /&gt;
::#Positive Absicht herausfinden und Anerkennung vermitteln&lt;br /&gt;
::#Gemeinsames Ziel definieren&lt;br /&gt;
::#Ressourcen entdecken&lt;br /&gt;
::#Zustimmung zu Kommunikation und Kooperation einholen&lt;br /&gt;
::#Integrieren&lt;br /&gt;
::#Testen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante mit weiteren sich meldenden Teilen&lt;br /&gt;
:Vielleicht meldet sich während des Prozesses ein zusätzlicher Teil, der mit der neuen Konstellation nicht zufrieden ist oder weitere Tipps und Anregungen hat. Sollte dieser Teil sich zeigen, ihn bitten, sich zu gedulden und die derzeit anstehende Integration zu beenden. Diesem &amp;quot;neuen&amp;quot; Teil weiterhin die Möglichkeit bieten, auch diesen Prozess mit ihm auf der einen Hand und den beiden eben zueinander gefundenen und integrierten Teilen auf der anderen Hand zu durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Darauf achten, dass die Bestimmung und Charakterisierung der Teile positiv vorgenommen und die positive Absicht des Verhaltens erfragt wird. Ggf. kann man [[Reframing|Reframen]]. Sag der eine Teil beispielsweise &amp;quot;Ich will machen können, was ich will!&amp;quot; und könnte dies auf den anderen Teil negativ wirken, kann man dies reframen in &amp;quot;Das heißt, Du stehst für Selbstbestimmung!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Sich bei den beteiligten Teilen bedanken und diese einander würdigen und akzeptieren lassen.&lt;br /&gt;
*Darauf achten, ob weitere Teile innerhalb des Prozesses auftauchen und diese entsprechend einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis-Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thema: Zwiespältigkeit bzgl. der beruflichen Entwicklung: &lt;br /&gt;
Lieber &amp;quot;viel Geld verdienen&amp;quot; (z.B. Unternehmensberatung) oder &amp;quot;was Soziales&amp;quot; (Therapie, Coaching etc.) machen?&lt;br /&gt;
Impliziter Glaubenssatz vorher: Beides zusammen geht nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen benennen ===&lt;br /&gt;
Nach ein paar einleitenden Worten bat mich der Coach, nochmal zu benennen, was die beiden Alternativen für mich bedeuten. Anschließend wurde ich gebeten, die Augen zu schließen, und mittels verschiedener Milton-Muster wurde eine (zunächst) leichte Trance eingeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole finden ===&lt;br /&gt;
Nun sollte ich die beiden Alternativen symbolisch jeweils in eine meiner Hände nehmen, die am Anfang locker und geöffnet auf meinen Oberschenkeln plaziert waren. Mein Unbewusstes konnte dabei entscheiden, was in welche Hand kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trance-Phase: Annäherung der Hände ===&lt;br /&gt;
Nun begann eine - in meinem subjektiven Erleben - lange und intensive Trance-Phase. Der Coach verwendete Suggestionen, mit denen er mein Unbewusstes aufforderte, meine Hände aufeinander zu zu bewegen, genau in dem Maße, wie sich die Pole meiner Berufsalternativen aufeinander zubewegen wollten. Dabei spiegelte er in regelmäßigen Abständen verbal die Mikro-Bewegungen meiner Arme (kleine, ruckartige Bewegungen u.ä. ) und Hände (z.B. Zucken in den Fingern), fragte mich manchmal, was ich gerade erlebe und spiegelte diese Aussagen ebenfalls zurück (während dieser Zeit hatte ich häufiger das Gefühl, eine Hand sei leichter bzw. schwerer, als die andere, sie bewegten sich laut dem Feedback der Zuschauer auch auf verschiedenen Höhen oder unterschiedlich schnell).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss: Berührung der Hände ===&lt;br /&gt;
Die Formulierungen wiederholte er so lange, bis sich meine Hände nach einem mir ewig erscheinenden Zeitraum tatsächlich berührten. Ich erwachte auch ohne Suggestion sofort aus der Trance, und hatte für mich eine gute Lösung gefunden &lt;br /&gt;
(Anmerkung: auf Öko-Check &amp;amp; Future Pace wurde hier verzichtet, gehört eigentlich dazu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ergebnis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich entschlossen: Sollte ich mich bei einer Firma bewerben, werde ich mir auf jeden Fall in den Vertrag schreiben lassen, dass ich nebenbei als Coach und Trainer selbständig tätig sein darf. Nun könnte man sagen: &amp;quot;Da hätte ich auch so drauf kommen können&amp;quot;. War aber damals nicht so. Für mich hatte sich das irgendwie ausgeschlossen. Durch die Trance haben sich die Gegensätze integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Längerfristige Folge'''&lt;br /&gt;
Etwa zwei Wochen später habe ich mich extrem kurzfristig noch für eine NLP-Trainer-Ausbildung angemeldet, die mir vor dem Prozess aus finanziellen Gründen derzeit nicht machbar erschien. Auch hier ist etwas in mir gereift, ich habe eine viable Lösung dafür gefunden. Der Ausbildung ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Teilemodell]]&lt;br /&gt;
*[[Six_Step|Six Step]]&lt;br /&gt;
*[[Parts_Party|Parts Party]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard / Grinder, John: Reframing. Junfernmann Verlag, Paderborn 2005 (8. Auflage). ISBN 3-87387-228-5&lt;br /&gt;
*Mohl, Alexa: Der große Zauberlehrling - Teil 1, Kapitel 5 Teilearbeit. Junfernmann Verlag, Paderborn 2006. ISBN 3-87387-615-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
http://www.comprehensive-knowledge.de/unterlagen/Visual%20Squash.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10487</id>
		<title>Visual Squash</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10487"/>
				<updated>2008-02-24T21:22:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: /* Abschluss: Berührung derHände */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Teilearbeit, Teilemodell, Arbeit mit Ambivalenz] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist ein Format, das sich an standardisierter Teilearbeit ([[Teilemodell]]) orientiert.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ziel des Visual Squash ist die Lösungsfindung zwischen zwei sich im Konflikt befindenden inneren Teilen bzw. anscheinend entgegengesetzten Interessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Teile werden auf den Händen des Klienten platziert und deren [[Submodalit%C3%A4t|Submodalitäten]] abgefragt. Durch den Kontakt mit und zwischen den beiden Teilen erfolgt die Herausarbeitung der positiven Absicht und das gegenseitige Würdigen der beiden Teile. Durch die [[Kommunikation]] mit den beiden Teilen werden diese auf die Integration vorbereitet, welche dann durch das Zusammenführen der Hände symbolisiert wird. Auf diese Weise entstehen sehr oft neue Verhaltensweisen, bei denen die positive Absicht beider (oder ggf. mehrerer) Teile beachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist sehr gut geeignet, wenn sich zwei Handlungen gegenseitig in die Quere kommen und sich sogar negativ beeinflussen oder blockieren. So tritt manchmal das Gefühl auf, dass, wenn man das &amp;quot;das eine&amp;quot; tut, man doch viel lieber &amp;quot;das andere&amp;quot; tun möchte und umgekehrt. Am Ende tut man keines von beiden wirklich bewusst und ist mit den Gedanken nicht wirklich bei einer der beiden Handlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
*Wo will ich leben - in einer Kleinstadt oder in der Großstadt?&lt;br /&gt;
*Wo will ich meinen Urlaub verbringen - am Meer oder in den Bergen?&lt;br /&gt;
*Wie verbringe ich meinen Abend - zum Sport gehen oder lieber ausruhen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf Situation X - gelassen oder meine Meinung sagen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf einen Streit - einlenken oder abwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf erfolgt in mehreren Schritten, die je nach Notwendigkeit auch in mehreren Schleifen durchlaufen werden oder in ihrer Abfolge und Auslegung variieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Identifizierung des Konfliktes und der ambivalenten Teile==== &lt;br /&gt;
Den inneren Konflikt bzw. die sich anscheinend widersprüchlichen Interessen und damit betroffenen Teile identifizieren.&lt;br /&gt;
*''Kennst du Situationen, wo du dich zwischen zwei Seiten hin- und hergerissen fühlst oder erlebst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herausarbeiten der Submodalitäten====&lt;br /&gt;
Die beiden sich in Konflikt befindenden Teile auf die entsprechende Handfläche platzieren, sich mit ihnen identifizieren und die Submodalitäten beschreiben (der Klient soll die beiden Teile fühlen, hören und sehen können) lassen. &lt;br /&gt;
*''Wie fühlen sich die beiden Teile auf der jeweiligen Hand an? &lt;br /&gt;
*''Ist eine Hand wärmer oder schwerer? &lt;br /&gt;
*''Hat ein Teil eine Farbe oder ist eine Form zu erkennen? &lt;br /&gt;
*''Gibt es ein passendes Symbol für diesen Teil? &lt;br /&gt;
*''Sind Töne oder Stimmen zu hören? &lt;br /&gt;
*''Was sagt der Teil?&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen für beide Teile extra durchführen - erst die Submodalitäten des einen und dann des anderen Teils herausarbeiten und diese Beschreibung später für die Integration verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der positiven Absicht und Würdigung====&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile begrüßen und auf diese Weise den Kontakt herstellen. Jeden der beiden Teile nach seiner positiven Absicht fragen und diesen in der Ich-Form für sich selber sprechen lassen. &lt;br /&gt;
*''Wissen beide Teile voneinander? Kennen sie sich?&lt;br /&gt;
*''Was ist die positive Absicht des jeweiligen Teils? Für welchen Wert steht er?''&lt;br /&gt;
*''Ist ihnen bewusst, dass sie beide Teil eines Ganzen sind, voneinander lernen können und sich vielleicht ergänzen?&lt;br /&gt;
*''Respektieren und akzeptieren sich die beiden Teile schon?&lt;br /&gt;
Anschließend beide Teile würdigen und sich bei ihnen bedanken, dass sie da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der Ressourcen====&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt die vorhandenen Ressourcen der Teile erfragen und herausfinden, welche davon auch für den anderen Teil von Nutzen sein und als Unterstützung dienen könnten. Dabei die Verhandlung der beiden Teile führen und unterstützen.&lt;br /&gt;
*''Hält jeder Teil die positive Absicht bzw. den Wert des Anderen für unterstützenswert?''&lt;br /&gt;
*''Wie könnte eine Kooperation der beiden Teile aussehen?&lt;br /&gt;
*''Was müsste sich verändern, damit die beiden Teile zusammenarbeiten und sich akzeptieren würden?&lt;br /&gt;
*''Wie könnte das gemeinsame Ziel aussehen? (Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]])&lt;br /&gt;
Das Ziel mit den beiden Teilen gemeinsam entwickeln und bei Bedarf notwendige Ressourcen integrieren.&lt;br /&gt;
(Falls einer der beiden Teile noch sehr jung sein sollte, diesen älter werden lassen.)&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile getrennt fragen, ob er den anderen Teil annimmt und anerkennt. Beide Teile sich noch einmal gegenseitig würdigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kooperation und Zusammenführung====&lt;br /&gt;
Die beiden Teile für die Kooperation vorbereiten und zur Integration führen. Hierbei sind die im ersten Schritt erfragten Submodalitäten sowie die Verwendung von [[Milton_Modell_der_Sprache|hypnotischen Sprachmustern]] eine gute Unterstützung.&lt;br /&gt;
'''Zusammenführen der Hände''' &lt;br /&gt;
*Beiden Teilen bewusst machen, dass sie sich respektieren und unterstützen werden, ihre Ziele noch schneller und besser zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Beide Teile befragen, ob sie bereit sind, mit dem anderen Teil zu kooperieren und diesen zu integrieren.&lt;br /&gt;
*Falls &amp;quot;Ja&amp;quot;, die Hände langsam zusammenführen. &lt;br /&gt;
*Sollte es zu einem Stocken während der Zusammenführung kommen, den Grund erfragen.&lt;br /&gt;
*Eventuell gibt es von einem der beiden Teile oder eines bisher nicht beachteten Teils (siehe Variationen) Einwände gegen die Zusammenführung.&lt;br /&gt;
*Bei möglichen Einwänden den Grund erfragen (zurück zu &amp;quot;Erfragen der positiven Absicht und Würdigung&amp;quot;); ggf. notwendige und nützliche Ressourcen erfragen und integrieren.&lt;br /&gt;
''Und während du jetzt ganz langsam wahrnehmen kannst, wie sich deine Hände einander in der für dich richtigen und angenehmen Geschwindigkeit nähern und du dich weiterhin ganz entspannt auf die Kommunikation der beiden Teile konzentrieren kannst, auf genau die Art und Weise, die beiden gut tut, die beide noch näher und näher zusammenbringt. Die beiden ihre Fähigkeiten und ihr vielleicht bisher hier und da verborgenes Potential erkennen können, wirst du vielleicht gleich ganz fasziniert von dem sein, was für Veränderungen in dir stattfinden. Vielleicht kannst du ein Bild oder ein Symbol erkennen, wenn sich deine beiden Hände gleich berühren und somit beide Teile zusammenfinden werden, so schnell, wie du es zulassen kannst und so schnell, wie beide Teile sich annehmen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Integration'''&lt;br /&gt;
*Sobald die Hände zusammengeführt sind, auch hier die Submodalitäten der Integration, des neu entstandenen Teils erfragen (vor allem visuell).&lt;br /&gt;
*''Was für ein Bild oder Symbol könnte für die Integration stehen?&lt;br /&gt;
*''Was könnte die Zusammenführung für dich repräsentieren?&lt;br /&gt;
''Das Bild oder Symbol, was gerade entstanden oder im Entstehen ist, nachdem die beiden Teile in ihrer ganz eigenen Geschwindigkeit zusammengefunden haben, wenn sie verschmelzen und sich gegenseitig akzeptieren. Jenes Bild oder Symbol was sich für dich ergibt und jetzt diesen neuen Teil, den Teil mit den Qualitäten und Fähigkeiten beider zusammen geführter Teile, bedeutet vielleicht...neue Wege, all deine Ziele zu erreichen und gleichzeitig viel mehr von deinem Potential wahrzunehmen und zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Öko-Check====&lt;br /&gt;
Für den [[%C3%96ko_Check|Öko-Check]] die beiden Hände an einer Stelle des Körpers ablegen - wo es am besten passt.&lt;br /&gt;
*''Wie ist das Gefühl unter den Händen?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt es sich an? Ist es gut so?&lt;br /&gt;
*''Brauchst du noch etwas??&lt;br /&gt;
Sollte noch etwas gebraucht werden, nach dem Grund und der möglichen Ressource fragen. Vielleicht meldet sich auch an dieser Stelle noch ein Teil, der Einwände oder Anregungen äußert. Den Prozess wiederholen, bis keine Einwände mehr auftauchen (siehe Variationen).&lt;br /&gt;
Damit ist der Prozess, die Teileverhandlung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Future Pace====&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch eine Situation in der Zukunft vorstellen lassen, in der nun die neue Verhaltensweise integriert erlebt wird.&lt;br /&gt;
*''Wie anders als in der Vergangenheit erlebst du die Situation?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt sich das an?&lt;br /&gt;
*''Wie geht es dir dabei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird der Visual Squash unterschiedlich und in leicht abweichenden Varianten beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach Robert McDonald&lt;br /&gt;
:Nach Robert McDonald &amp;quot;wohnen&amp;quot; die Teile im Körper und werden zunächst dort identifiziert. Anschließend wandern die beiden Teile von ihrem Ursprungsort im Körper in die Hände, wo sie dann (meist als Symbol) sicht- und wahrnehmbar werden. Nach dem Erfragen der positiven Absicht wird beiden Teilen die Notwendigkeit ihrer Kooperation und Zusammenarbeit erläutert - Was die Vorteile sind und was sie dadurch alles erreichen können. Durch das Zusammenführen der Hände erfolgt auch hier die Integration der beiden Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]] (aus &amp;quot;Der große Zauberlehrling&amp;quot; von Alexa Mohl)&lt;br /&gt;
:Die Besonderheit bei Robert Dilts ist die Arbeit mit [[Glaubenssatz|Glaubenssätzen]] innerhalb des Visual Squash. Im Mittelpunkt stehen nicht nur das ambivalente Verhalten der beiden Teile, sondern vor allem die in Konflikt tretenden / stehenden Glaubenssätze, die eben durch die Teile hervorgebracht werden.&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze identifizieren&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze vollständig repräsentieren&lt;br /&gt;
::#Kontakt herstellen&lt;br /&gt;
::#Positive Absicht herausfinden und Anerkennung vermitteln&lt;br /&gt;
::#Gemeinsames Ziel definieren&lt;br /&gt;
::#Ressourcen entdecken&lt;br /&gt;
::#Zustimmung zu Kommunikation und Kooperation einholen&lt;br /&gt;
::#Integrieren&lt;br /&gt;
::#Testen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante mit weiteren sich meldenden Teilen&lt;br /&gt;
:Vielleicht meldet sich während des Prozesses ein zusätzlicher Teil, der mit der neuen Konstellation nicht zufrieden ist oder weitere Tipps und Anregungen hat. Sollte dieser Teil sich zeigen, ihn bitten, sich zu gedulden und die derzeit anstehende Integration zu beenden. Diesem &amp;quot;neuen&amp;quot; Teil weiterhin die Möglichkeit bieten, auch diesen Prozess mit ihm auf der einen Hand und den beiden eben zueinander gefundenen und integrierten Teilen auf der anderen Hand zu durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Darauf achten, dass die Bestimmung und Charakterisierung der Teile positiv vorgenommen und die positive Absicht des Verhaltens erfragt wird. Ggf. kann man [[Reframing|Reframen]]. Sag der eine Teil beispielsweise &amp;quot;Ich will machen können, was ich will!&amp;quot; und könnte dies auf den anderen Teil negativ wirken, kann man dies reframen in &amp;quot;Das heißt, Du stehst für Selbstbestimmung!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Sich bei den beteiligten Teilen bedanken und diese einander würdigen und akzeptieren lassen.&lt;br /&gt;
*Darauf achten, ob weitere Teile innerhalb des Prozesses auftauchen und diese entsprechend einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis-Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thema: Zwiespältigkeit bzgl. der beruflichen Entwicklung: &lt;br /&gt;
Lieber &amp;quot;viel Geld verdienen&amp;quot; (z.B. Unternehmensberatung) oder &amp;quot;was Soziales&amp;quot; (Therapie, Coaching etc.) machen?&lt;br /&gt;
Impliziter Glaubenssatz vorher: Beides zusammen geht nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen benennen ===&lt;br /&gt;
Nach ein paar einleitenden Worten bat mich der Coach, nochmal zu benennen, was die beiden Alternativen für mich bedeuten. Anschließend wurde ich gebeten, die Augen zu schließen, und mittels verschiedener Milton-Muster wurde eine (zunächst) leichte Trance eingeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole finden ===&lt;br /&gt;
Nun sollte ich die beiden Alternativen symbolisch jeweils in eine meiner Hände nehmen, die am Anfang locker und geöffnet auf meinen Oberschenkeln plaziert waren. Mein Unbewusstes konnte dabei entscheiden, was in welche Hand kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trance-Phase: Annäherung der Hände ===&lt;br /&gt;
Nun begann eine - in meinem subjektiven Erleben - lange und intensive Trance-Phase. Der Coach verwendete Suggestionen, mit denen er mein Unbewusstes aufforderte, meine Hände aufeinander zu zu bewegen, genau in dem Maße, wie sich die Pole meiner Berufsalternativen aufeinander zubewegen wollten. Dabei spiegelte er in regelmäßigen Abständen verbal die Mikro-Bewegungen meiner Arme (kleine, ruckartige Bewegungen u.ä. ) und Hände (z.B. Zucken in den Fingern), fragte mich manchmal, was ich gerade erlebe und spiegelte diese Aussagen ebenfalls zurück (während dieser Zeit hatte ich häufiger das Gefühl, eine Hand sei leichter bzw. schwerer, als die andere, sie bewegten sich laut dem Feedback der Zuschauer auch auf verschiedenen Höhen oder unterschiedlich schnell).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss: Berührung der Hände ===&lt;br /&gt;
Die Formulierungen wiederholte er so lange, bis sich meine Hände nach einem mir ewig erscheinenden Zeitraum tatsächlich berührten. Ich erwachte auch ohne Suggestion sofort aus der Trance, und hatte für mich eine gute Lösung gefunden &lt;br /&gt;
(Anmerkung: auf Öko-Check &amp;amp; Future Pace wurde hier verzichtet, gehört eigentlich dazu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ergebnis'''&lt;br /&gt;
Ich habe mich entschlossen: Sollte ich mich bei einer Firma bewerben, werde ich mir auf jeden Fall in den Vertrag schreiben lassen, dass ich nebenbei als Coach und Trainer selbständig tätig sein darf. Nun könnte man sagen: &amp;quot;Da hätte ich auch so drauf kommen können&amp;quot;. War aber damals nicht so. Für mich hatte sich das irgendwie ausgeschlossen. Durch die Trance haben sich die Gegensätze integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Längerfristige Folge'''&lt;br /&gt;
Etwa zwei Wochen später habe ich mich extrem kurzfristig noch für eine NLP-Trainer-Ausbildung angemeldet, die mir vor dem Prozess aus finanziellen Gründen derzeit nicht machbar erschien. Auch hier ist etwas in mir gereift, ich habe eine viable Lösung dafür gefunden. Der Ausbildung ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Teilemodell]]&lt;br /&gt;
*[[Six_Step|Six Step]]&lt;br /&gt;
*[[Parts_Party|Parts Party]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard / Grinder, John: Reframing. Junfernmann Verlag, Paderborn 2005 (8. Auflage). ISBN 3-87387-228-5&lt;br /&gt;
*Mohl, Alexa: Der große Zauberlehrling - Teil 1, Kapitel 5 Teilearbeit. Junfernmann Verlag, Paderborn 2006. ISBN 3-87387-615-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
http://www.comprehensive-knowledge.de/unterlagen/Visual%20Squash.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10486</id>
		<title>Visual Squash</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10486"/>
				<updated>2008-02-24T21:20:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: /* Trance-Phase: Annäherung der Hände */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Teilearbeit, Teilemodell, Arbeit mit Ambivalenz] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist ein Format, das sich an standardisierter Teilearbeit ([[Teilemodell]]) orientiert.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ziel des Visual Squash ist die Lösungsfindung zwischen zwei sich im Konflikt befindenden inneren Teilen bzw. anscheinend entgegengesetzten Interessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Teile werden auf den Händen des Klienten platziert und deren [[Submodalit%C3%A4t|Submodalitäten]] abgefragt. Durch den Kontakt mit und zwischen den beiden Teilen erfolgt die Herausarbeitung der positiven Absicht und das gegenseitige Würdigen der beiden Teile. Durch die [[Kommunikation]] mit den beiden Teilen werden diese auf die Integration vorbereitet, welche dann durch das Zusammenführen der Hände symbolisiert wird. Auf diese Weise entstehen sehr oft neue Verhaltensweisen, bei denen die positive Absicht beider (oder ggf. mehrerer) Teile beachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist sehr gut geeignet, wenn sich zwei Handlungen gegenseitig in die Quere kommen und sich sogar negativ beeinflussen oder blockieren. So tritt manchmal das Gefühl auf, dass, wenn man das &amp;quot;das eine&amp;quot; tut, man doch viel lieber &amp;quot;das andere&amp;quot; tun möchte und umgekehrt. Am Ende tut man keines von beiden wirklich bewusst und ist mit den Gedanken nicht wirklich bei einer der beiden Handlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
*Wo will ich leben - in einer Kleinstadt oder in der Großstadt?&lt;br /&gt;
*Wo will ich meinen Urlaub verbringen - am Meer oder in den Bergen?&lt;br /&gt;
*Wie verbringe ich meinen Abend - zum Sport gehen oder lieber ausruhen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf Situation X - gelassen oder meine Meinung sagen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf einen Streit - einlenken oder abwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf erfolgt in mehreren Schritten, die je nach Notwendigkeit auch in mehreren Schleifen durchlaufen werden oder in ihrer Abfolge und Auslegung variieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Identifizierung des Konfliktes und der ambivalenten Teile==== &lt;br /&gt;
Den inneren Konflikt bzw. die sich anscheinend widersprüchlichen Interessen und damit betroffenen Teile identifizieren.&lt;br /&gt;
*''Kennst du Situationen, wo du dich zwischen zwei Seiten hin- und hergerissen fühlst oder erlebst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herausarbeiten der Submodalitäten====&lt;br /&gt;
Die beiden sich in Konflikt befindenden Teile auf die entsprechende Handfläche platzieren, sich mit ihnen identifizieren und die Submodalitäten beschreiben (der Klient soll die beiden Teile fühlen, hören und sehen können) lassen. &lt;br /&gt;
*''Wie fühlen sich die beiden Teile auf der jeweiligen Hand an? &lt;br /&gt;
*''Ist eine Hand wärmer oder schwerer? &lt;br /&gt;
*''Hat ein Teil eine Farbe oder ist eine Form zu erkennen? &lt;br /&gt;
*''Gibt es ein passendes Symbol für diesen Teil? &lt;br /&gt;
*''Sind Töne oder Stimmen zu hören? &lt;br /&gt;
*''Was sagt der Teil?&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen für beide Teile extra durchführen - erst die Submodalitäten des einen und dann des anderen Teils herausarbeiten und diese Beschreibung später für die Integration verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der positiven Absicht und Würdigung====&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile begrüßen und auf diese Weise den Kontakt herstellen. Jeden der beiden Teile nach seiner positiven Absicht fragen und diesen in der Ich-Form für sich selber sprechen lassen. &lt;br /&gt;
*''Wissen beide Teile voneinander? Kennen sie sich?&lt;br /&gt;
*''Was ist die positive Absicht des jeweiligen Teils? Für welchen Wert steht er?''&lt;br /&gt;
*''Ist ihnen bewusst, dass sie beide Teil eines Ganzen sind, voneinander lernen können und sich vielleicht ergänzen?&lt;br /&gt;
*''Respektieren und akzeptieren sich die beiden Teile schon?&lt;br /&gt;
Anschließend beide Teile würdigen und sich bei ihnen bedanken, dass sie da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der Ressourcen====&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt die vorhandenen Ressourcen der Teile erfragen und herausfinden, welche davon auch für den anderen Teil von Nutzen sein und als Unterstützung dienen könnten. Dabei die Verhandlung der beiden Teile führen und unterstützen.&lt;br /&gt;
*''Hält jeder Teil die positive Absicht bzw. den Wert des Anderen für unterstützenswert?''&lt;br /&gt;
*''Wie könnte eine Kooperation der beiden Teile aussehen?&lt;br /&gt;
*''Was müsste sich verändern, damit die beiden Teile zusammenarbeiten und sich akzeptieren würden?&lt;br /&gt;
*''Wie könnte das gemeinsame Ziel aussehen? (Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]])&lt;br /&gt;
Das Ziel mit den beiden Teilen gemeinsam entwickeln und bei Bedarf notwendige Ressourcen integrieren.&lt;br /&gt;
(Falls einer der beiden Teile noch sehr jung sein sollte, diesen älter werden lassen.)&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile getrennt fragen, ob er den anderen Teil annimmt und anerkennt. Beide Teile sich noch einmal gegenseitig würdigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kooperation und Zusammenführung====&lt;br /&gt;
Die beiden Teile für die Kooperation vorbereiten und zur Integration führen. Hierbei sind die im ersten Schritt erfragten Submodalitäten sowie die Verwendung von [[Milton_Modell_der_Sprache|hypnotischen Sprachmustern]] eine gute Unterstützung.&lt;br /&gt;
'''Zusammenführen der Hände''' &lt;br /&gt;
*Beiden Teilen bewusst machen, dass sie sich respektieren und unterstützen werden, ihre Ziele noch schneller und besser zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Beide Teile befragen, ob sie bereit sind, mit dem anderen Teil zu kooperieren und diesen zu integrieren.&lt;br /&gt;
*Falls &amp;quot;Ja&amp;quot;, die Hände langsam zusammenführen. &lt;br /&gt;
*Sollte es zu einem Stocken während der Zusammenführung kommen, den Grund erfragen.&lt;br /&gt;
*Eventuell gibt es von einem der beiden Teile oder eines bisher nicht beachteten Teils (siehe Variationen) Einwände gegen die Zusammenführung.&lt;br /&gt;
*Bei möglichen Einwänden den Grund erfragen (zurück zu &amp;quot;Erfragen der positiven Absicht und Würdigung&amp;quot;); ggf. notwendige und nützliche Ressourcen erfragen und integrieren.&lt;br /&gt;
''Und während du jetzt ganz langsam wahrnehmen kannst, wie sich deine Hände einander in der für dich richtigen und angenehmen Geschwindigkeit nähern und du dich weiterhin ganz entspannt auf die Kommunikation der beiden Teile konzentrieren kannst, auf genau die Art und Weise, die beiden gut tut, die beide noch näher und näher zusammenbringt. Die beiden ihre Fähigkeiten und ihr vielleicht bisher hier und da verborgenes Potential erkennen können, wirst du vielleicht gleich ganz fasziniert von dem sein, was für Veränderungen in dir stattfinden. Vielleicht kannst du ein Bild oder ein Symbol erkennen, wenn sich deine beiden Hände gleich berühren und somit beide Teile zusammenfinden werden, so schnell, wie du es zulassen kannst und so schnell, wie beide Teile sich annehmen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Integration'''&lt;br /&gt;
*Sobald die Hände zusammengeführt sind, auch hier die Submodalitäten der Integration, des neu entstandenen Teils erfragen (vor allem visuell).&lt;br /&gt;
*''Was für ein Bild oder Symbol könnte für die Integration stehen?&lt;br /&gt;
*''Was könnte die Zusammenführung für dich repräsentieren?&lt;br /&gt;
''Das Bild oder Symbol, was gerade entstanden oder im Entstehen ist, nachdem die beiden Teile in ihrer ganz eigenen Geschwindigkeit zusammengefunden haben, wenn sie verschmelzen und sich gegenseitig akzeptieren. Jenes Bild oder Symbol was sich für dich ergibt und jetzt diesen neuen Teil, den Teil mit den Qualitäten und Fähigkeiten beider zusammen geführter Teile, bedeutet vielleicht...neue Wege, all deine Ziele zu erreichen und gleichzeitig viel mehr von deinem Potential wahrzunehmen und zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Öko-Check====&lt;br /&gt;
Für den [[%C3%96ko_Check|Öko-Check]] die beiden Hände an einer Stelle des Körpers ablegen - wo es am besten passt.&lt;br /&gt;
*''Wie ist das Gefühl unter den Händen?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt es sich an? Ist es gut so?&lt;br /&gt;
*''Brauchst du noch etwas??&lt;br /&gt;
Sollte noch etwas gebraucht werden, nach dem Grund und der möglichen Ressource fragen. Vielleicht meldet sich auch an dieser Stelle noch ein Teil, der Einwände oder Anregungen äußert. Den Prozess wiederholen, bis keine Einwände mehr auftauchen (siehe Variationen).&lt;br /&gt;
Damit ist der Prozess, die Teileverhandlung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Future Pace====&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch eine Situation in der Zukunft vorstellen lassen, in der nun die neue Verhaltensweise integriert erlebt wird.&lt;br /&gt;
*''Wie anders als in der Vergangenheit erlebst du die Situation?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt sich das an?&lt;br /&gt;
*''Wie geht es dir dabei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird der Visual Squash unterschiedlich und in leicht abweichenden Varianten beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach Robert McDonald&lt;br /&gt;
:Nach Robert McDonald &amp;quot;wohnen&amp;quot; die Teile im Körper und werden zunächst dort identifiziert. Anschließend wandern die beiden Teile von ihrem Ursprungsort im Körper in die Hände, wo sie dann (meist als Symbol) sicht- und wahrnehmbar werden. Nach dem Erfragen der positiven Absicht wird beiden Teilen die Notwendigkeit ihrer Kooperation und Zusammenarbeit erläutert - Was die Vorteile sind und was sie dadurch alles erreichen können. Durch das Zusammenführen der Hände erfolgt auch hier die Integration der beiden Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]] (aus &amp;quot;Der große Zauberlehrling&amp;quot; von Alexa Mohl)&lt;br /&gt;
:Die Besonderheit bei Robert Dilts ist die Arbeit mit [[Glaubenssatz|Glaubenssätzen]] innerhalb des Visual Squash. Im Mittelpunkt stehen nicht nur das ambivalente Verhalten der beiden Teile, sondern vor allem die in Konflikt tretenden / stehenden Glaubenssätze, die eben durch die Teile hervorgebracht werden.&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze identifizieren&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze vollständig repräsentieren&lt;br /&gt;
::#Kontakt herstellen&lt;br /&gt;
::#Positive Absicht herausfinden und Anerkennung vermitteln&lt;br /&gt;
::#Gemeinsames Ziel definieren&lt;br /&gt;
::#Ressourcen entdecken&lt;br /&gt;
::#Zustimmung zu Kommunikation und Kooperation einholen&lt;br /&gt;
::#Integrieren&lt;br /&gt;
::#Testen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante mit weiteren sich meldenden Teilen&lt;br /&gt;
:Vielleicht meldet sich während des Prozesses ein zusätzlicher Teil, der mit der neuen Konstellation nicht zufrieden ist oder weitere Tipps und Anregungen hat. Sollte dieser Teil sich zeigen, ihn bitten, sich zu gedulden und die derzeit anstehende Integration zu beenden. Diesem &amp;quot;neuen&amp;quot; Teil weiterhin die Möglichkeit bieten, auch diesen Prozess mit ihm auf der einen Hand und den beiden eben zueinander gefundenen und integrierten Teilen auf der anderen Hand zu durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Darauf achten, dass die Bestimmung und Charakterisierung der Teile positiv vorgenommen und die positive Absicht des Verhaltens erfragt wird. Ggf. kann man [[Reframing|Reframen]]. Sag der eine Teil beispielsweise &amp;quot;Ich will machen können, was ich will!&amp;quot; und könnte dies auf den anderen Teil negativ wirken, kann man dies reframen in &amp;quot;Das heißt, Du stehst für Selbstbestimmung!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Sich bei den beteiligten Teilen bedanken und diese einander würdigen und akzeptieren lassen.&lt;br /&gt;
*Darauf achten, ob weitere Teile innerhalb des Prozesses auftauchen und diese entsprechend einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis-Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thema: Zwiespältigkeit bzgl. der beruflichen Entwicklung: &lt;br /&gt;
Lieber &amp;quot;viel Geld verdienen&amp;quot; (z.B. Unternehmensberatung) oder &amp;quot;was Soziales&amp;quot; (Therapie, Coaching etc.) machen?&lt;br /&gt;
Impliziter Glaubenssatz vorher: Beides zusammen geht nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen benennen ===&lt;br /&gt;
Nach ein paar einleitenden Worten bat mich der Coach, nochmal zu benennen, was die beiden Alternativen für mich bedeuten. Anschließend wurde ich gebeten, die Augen zu schließen, und mittels verschiedener Milton-Muster wurde eine (zunächst) leichte Trance eingeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole finden ===&lt;br /&gt;
Nun sollte ich die beiden Alternativen symbolisch jeweils in eine meiner Hände nehmen, die am Anfang locker und geöffnet auf meinen Oberschenkeln plaziert waren. Mein Unbewusstes konnte dabei entscheiden, was in welche Hand kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trance-Phase: Annäherung der Hände ===&lt;br /&gt;
Nun begann eine - in meinem subjektiven Erleben - lange und intensive Trance-Phase. Der Coach verwendete Suggestionen, mit denen er mein Unbewusstes aufforderte, meine Hände aufeinander zu zu bewegen, genau in dem Maße, wie sich die Pole meiner Berufsalternativen aufeinander zubewegen wollten. Dabei spiegelte er in regelmäßigen Abständen verbal die Mikro-Bewegungen meiner Arme (kleine, ruckartige Bewegungen u.ä. ) und Hände (z.B. Zucken in den Fingern), fragte mich manchmal, was ich gerade erlebe und spiegelte diese Aussagen ebenfalls zurück (während dieser Zeit hatte ich häufiger das Gefühl, eine Hand sei leichter bzw. schwerer, als die andere, sie bewegten sich laut dem Feedback der Zuschauer auch auf verschiedenen Höhen oder unterschiedlich schnell).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss: Berührung derHände ===&lt;br /&gt;
Die Formulierungen wiederholte er so lange, bis sich meine Hände nach einem mir ewig erscheinenden Zeitraum tatsächlich berührten. Ich erwachte auch ohne Suggestion sofort aus der Trance, und hatte für mich eine gute Lösung gefunden. &lt;br /&gt;
(Anmerkung: auf Öko-Check &amp;amp; Future Pace wurde hier verzichtet, gehört eigentlich dazu)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ergebnis'''&lt;br /&gt;
Ich habe mich entschlossen: Sollte ich mich bei einer Firma bewerben, werde ich mir auf jeden Fall in den Vertrag schreiben lassen, dass ich nebenbei als Coach und Trainer selbständig tätig sein darf. Nun könnte man sagen: &amp;quot;Da hätte ich auch so drauf kommen können&amp;quot;. War aber eben nicht so. Für mich hatte sich das irgendwie ausgeschlossen. Durch die Trance haben sich die Gegensätze integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''längerfristige Folge'''&lt;br /&gt;
Etwa zwei Wochen später habe ich mich extrem kurzfristig noch für eine NLP-Trainer-Ausbildung angemeldet, die mir vor dem Prozess aus finanziellen Gründen derzeit nicht machbar erschien. Auch hier ist etwas in mir gereift, ich habe eine viable Lösung dafür gefunden. Der erste Ausbildungsblock ist bereits Geschichte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Teilemodell]]&lt;br /&gt;
*[[Six_Step|Six Step]]&lt;br /&gt;
*[[Parts_Party|Parts Party]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard / Grinder, John: Reframing. Junfernmann Verlag, Paderborn 2005 (8. Auflage). ISBN 3-87387-228-5&lt;br /&gt;
*Mohl, Alexa: Der große Zauberlehrling - Teil 1, Kapitel 5 Teilearbeit. Junfernmann Verlag, Paderborn 2006. ISBN 3-87387-615-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
http://www.comprehensive-knowledge.de/unterlagen/Visual%20Squash.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10484</id>
		<title>Visual Squash</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Visual_Squash&amp;diff=10484"/>
				<updated>2008-02-24T21:19:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: /* Hinweise &amp;amp; Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Teilearbeit, Teilemodell, Arbeit mit Ambivalenz] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist ein Format, das sich an standardisierter Teilearbeit ([[Teilemodell]]) orientiert.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ziel des Visual Squash ist die Lösungsfindung zwischen zwei sich im Konflikt befindenden inneren Teilen bzw. anscheinend entgegengesetzten Interessen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Teile werden auf den Händen des Klienten platziert und deren [[Submodalit%C3%A4t|Submodalitäten]] abgefragt. Durch den Kontakt mit und zwischen den beiden Teilen erfolgt die Herausarbeitung der positiven Absicht und das gegenseitige Würdigen der beiden Teile. Durch die [[Kommunikation]] mit den beiden Teilen werden diese auf die Integration vorbereitet, welche dann durch das Zusammenführen der Hände symbolisiert wird. Auf diese Weise entstehen sehr oft neue Verhaltensweisen, bei denen die positive Absicht beider (oder ggf. mehrerer) Teile beachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Visual Squash ist sehr gut geeignet, wenn sich zwei Handlungen gegenseitig in die Quere kommen und sich sogar negativ beeinflussen oder blockieren. So tritt manchmal das Gefühl auf, dass, wenn man das &amp;quot;das eine&amp;quot; tut, man doch viel lieber &amp;quot;das andere&amp;quot; tun möchte und umgekehrt. Am Ende tut man keines von beiden wirklich bewusst und ist mit den Gedanken nicht wirklich bei einer der beiden Handlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
*Wo will ich leben - in einer Kleinstadt oder in der Großstadt?&lt;br /&gt;
*Wo will ich meinen Urlaub verbringen - am Meer oder in den Bergen?&lt;br /&gt;
*Wie verbringe ich meinen Abend - zum Sport gehen oder lieber ausruhen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf Situation X - gelassen oder meine Meinung sagen?&lt;br /&gt;
*Wie reagiere ich auf einen Streit - einlenken oder abwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf erfolgt in mehreren Schritten, die je nach Notwendigkeit auch in mehreren Schleifen durchlaufen werden oder in ihrer Abfolge und Auslegung variieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Identifizierung des Konfliktes und der ambivalenten Teile==== &lt;br /&gt;
Den inneren Konflikt bzw. die sich anscheinend widersprüchlichen Interessen und damit betroffenen Teile identifizieren.&lt;br /&gt;
*''Kennst du Situationen, wo du dich zwischen zwei Seiten hin- und hergerissen fühlst oder erlebst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herausarbeiten der Submodalitäten====&lt;br /&gt;
Die beiden sich in Konflikt befindenden Teile auf die entsprechende Handfläche platzieren, sich mit ihnen identifizieren und die Submodalitäten beschreiben (der Klient soll die beiden Teile fühlen, hören und sehen können) lassen. &lt;br /&gt;
*''Wie fühlen sich die beiden Teile auf der jeweiligen Hand an? &lt;br /&gt;
*''Ist eine Hand wärmer oder schwerer? &lt;br /&gt;
*''Hat ein Teil eine Farbe oder ist eine Form zu erkennen? &lt;br /&gt;
*''Gibt es ein passendes Symbol für diesen Teil? &lt;br /&gt;
*''Sind Töne oder Stimmen zu hören? &lt;br /&gt;
*''Was sagt der Teil?&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen für beide Teile extra durchführen - erst die Submodalitäten des einen und dann des anderen Teils herausarbeiten und diese Beschreibung später für die Integration verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der positiven Absicht und Würdigung====&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile begrüßen und auf diese Weise den Kontakt herstellen. Jeden der beiden Teile nach seiner positiven Absicht fragen und diesen in der Ich-Form für sich selber sprechen lassen. &lt;br /&gt;
*''Wissen beide Teile voneinander? Kennen sie sich?&lt;br /&gt;
*''Was ist die positive Absicht des jeweiligen Teils? Für welchen Wert steht er?''&lt;br /&gt;
*''Ist ihnen bewusst, dass sie beide Teil eines Ganzen sind, voneinander lernen können und sich vielleicht ergänzen?&lt;br /&gt;
*''Respektieren und akzeptieren sich die beiden Teile schon?&lt;br /&gt;
Anschließend beide Teile würdigen und sich bei ihnen bedanken, dass sie da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erfragen der Ressourcen====&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt die vorhandenen Ressourcen der Teile erfragen und herausfinden, welche davon auch für den anderen Teil von Nutzen sein und als Unterstützung dienen könnten. Dabei die Verhandlung der beiden Teile führen und unterstützen.&lt;br /&gt;
*''Hält jeder Teil die positive Absicht bzw. den Wert des Anderen für unterstützenswert?''&lt;br /&gt;
*''Wie könnte eine Kooperation der beiden Teile aussehen?&lt;br /&gt;
*''Was müsste sich verändern, damit die beiden Teile zusammenarbeiten und sich akzeptieren würden?&lt;br /&gt;
*''Wie könnte das gemeinsame Ziel aussehen? (Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]])&lt;br /&gt;
Das Ziel mit den beiden Teilen gemeinsam entwickeln und bei Bedarf notwendige Ressourcen integrieren.&lt;br /&gt;
(Falls einer der beiden Teile noch sehr jung sein sollte, diesen älter werden lassen.)&lt;br /&gt;
Jeden der beiden Teile getrennt fragen, ob er den anderen Teil annimmt und anerkennt. Beide Teile sich noch einmal gegenseitig würdigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kooperation und Zusammenführung====&lt;br /&gt;
Die beiden Teile für die Kooperation vorbereiten und zur Integration führen. Hierbei sind die im ersten Schritt erfragten Submodalitäten sowie die Verwendung von [[Milton_Modell_der_Sprache|hypnotischen Sprachmustern]] eine gute Unterstützung.&lt;br /&gt;
'''Zusammenführen der Hände''' &lt;br /&gt;
*Beiden Teilen bewusst machen, dass sie sich respektieren und unterstützen werden, ihre Ziele noch schneller und besser zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Beide Teile befragen, ob sie bereit sind, mit dem anderen Teil zu kooperieren und diesen zu integrieren.&lt;br /&gt;
*Falls &amp;quot;Ja&amp;quot;, die Hände langsam zusammenführen. &lt;br /&gt;
*Sollte es zu einem Stocken während der Zusammenführung kommen, den Grund erfragen.&lt;br /&gt;
*Eventuell gibt es von einem der beiden Teile oder eines bisher nicht beachteten Teils (siehe Variationen) Einwände gegen die Zusammenführung.&lt;br /&gt;
*Bei möglichen Einwänden den Grund erfragen (zurück zu &amp;quot;Erfragen der positiven Absicht und Würdigung&amp;quot;); ggf. notwendige und nützliche Ressourcen erfragen und integrieren.&lt;br /&gt;
''Und während du jetzt ganz langsam wahrnehmen kannst, wie sich deine Hände einander in der für dich richtigen und angenehmen Geschwindigkeit nähern und du dich weiterhin ganz entspannt auf die Kommunikation der beiden Teile konzentrieren kannst, auf genau die Art und Weise, die beiden gut tut, die beide noch näher und näher zusammenbringt. Die beiden ihre Fähigkeiten und ihr vielleicht bisher hier und da verborgenes Potential erkennen können, wirst du vielleicht gleich ganz fasziniert von dem sein, was für Veränderungen in dir stattfinden. Vielleicht kannst du ein Bild oder ein Symbol erkennen, wenn sich deine beiden Hände gleich berühren und somit beide Teile zusammenfinden werden, so schnell, wie du es zulassen kannst und so schnell, wie beide Teile sich annehmen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Integration'''&lt;br /&gt;
*Sobald die Hände zusammengeführt sind, auch hier die Submodalitäten der Integration, des neu entstandenen Teils erfragen (vor allem visuell).&lt;br /&gt;
*''Was für ein Bild oder Symbol könnte für die Integration stehen?&lt;br /&gt;
*''Was könnte die Zusammenführung für dich repräsentieren?&lt;br /&gt;
''Das Bild oder Symbol, was gerade entstanden oder im Entstehen ist, nachdem die beiden Teile in ihrer ganz eigenen Geschwindigkeit zusammengefunden haben, wenn sie verschmelzen und sich gegenseitig akzeptieren. Jenes Bild oder Symbol was sich für dich ergibt und jetzt diesen neuen Teil, den Teil mit den Qualitäten und Fähigkeiten beider zusammen geführter Teile, bedeutet vielleicht...neue Wege, all deine Ziele zu erreichen und gleichzeitig viel mehr von deinem Potential wahrzunehmen und zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Öko-Check====&lt;br /&gt;
Für den [[%C3%96ko_Check|Öko-Check]] die beiden Hände an einer Stelle des Körpers ablegen - wo es am besten passt.&lt;br /&gt;
*''Wie ist das Gefühl unter den Händen?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt es sich an? Ist es gut so?&lt;br /&gt;
*''Brauchst du noch etwas??&lt;br /&gt;
Sollte noch etwas gebraucht werden, nach dem Grund und der möglichen Ressource fragen. Vielleicht meldet sich auch an dieser Stelle noch ein Teil, der Einwände oder Anregungen äußert. Den Prozess wiederholen, bis keine Einwände mehr auftauchen (siehe Variationen).&lt;br /&gt;
Damit ist der Prozess, die Teileverhandlung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Future Pace====&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch eine Situation in der Zukunft vorstellen lassen, in der nun die neue Verhaltensweise integriert erlebt wird.&lt;br /&gt;
*''Wie anders als in der Vergangenheit erlebst du die Situation?&lt;br /&gt;
*''Wie fühlt sich das an?&lt;br /&gt;
*''Wie geht es dir dabei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird der Visual Squash unterschiedlich und in leicht abweichenden Varianten beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach Robert McDonald&lt;br /&gt;
:Nach Robert McDonald &amp;quot;wohnen&amp;quot; die Teile im Körper und werden zunächst dort identifiziert. Anschließend wandern die beiden Teile von ihrem Ursprungsort im Körper in die Hände, wo sie dann (meist als Symbol) sicht- und wahrnehmbar werden. Nach dem Erfragen der positiven Absicht wird beiden Teilen die Notwendigkeit ihrer Kooperation und Zusammenarbeit erläutert - Was die Vorteile sind und was sie dadurch alles erreichen können. Durch das Zusammenführen der Hände erfolgt auch hier die Integration der beiden Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante nach [[Dilts%2C_Robert|Robert Dilts]] (aus &amp;quot;Der große Zauberlehrling&amp;quot; von Alexa Mohl)&lt;br /&gt;
:Die Besonderheit bei Robert Dilts ist die Arbeit mit [[Glaubenssatz|Glaubenssätzen]] innerhalb des Visual Squash. Im Mittelpunkt stehen nicht nur das ambivalente Verhalten der beiden Teile, sondern vor allem die in Konflikt tretenden / stehenden Glaubenssätze, die eben durch die Teile hervorgebracht werden.&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze identifizieren&lt;br /&gt;
::#Widersprüchliche Glaubenssätze vollständig repräsentieren&lt;br /&gt;
::#Kontakt herstellen&lt;br /&gt;
::#Positive Absicht herausfinden und Anerkennung vermitteln&lt;br /&gt;
::#Gemeinsames Ziel definieren&lt;br /&gt;
::#Ressourcen entdecken&lt;br /&gt;
::#Zustimmung zu Kommunikation und Kooperation einholen&lt;br /&gt;
::#Integrieren&lt;br /&gt;
::#Testen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Variante mit weiteren sich meldenden Teilen&lt;br /&gt;
:Vielleicht meldet sich während des Prozesses ein zusätzlicher Teil, der mit der neuen Konstellation nicht zufrieden ist oder weitere Tipps und Anregungen hat. Sollte dieser Teil sich zeigen, ihn bitten, sich zu gedulden und die derzeit anstehende Integration zu beenden. Diesem &amp;quot;neuen&amp;quot; Teil weiterhin die Möglichkeit bieten, auch diesen Prozess mit ihm auf der einen Hand und den beiden eben zueinander gefundenen und integrierten Teilen auf der anderen Hand zu durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Darauf achten, dass die Bestimmung und Charakterisierung der Teile positiv vorgenommen und die positive Absicht des Verhaltens erfragt wird. Ggf. kann man [[Reframing|Reframen]]. Sag der eine Teil beispielsweise &amp;quot;Ich will machen können, was ich will!&amp;quot; und könnte dies auf den anderen Teil negativ wirken, kann man dies reframen in &amp;quot;Das heißt, Du stehst für Selbstbestimmung!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Sich bei den beteiligten Teilen bedanken und diese einander würdigen und akzeptieren lassen.&lt;br /&gt;
*Darauf achten, ob weitere Teile innerhalb des Prozesses auftauchen und diese entsprechend einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis-Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thema: Zwiespältigkeit bzgl. der beruflichen Entwicklung: &lt;br /&gt;
Lieber &amp;quot;viel Geld verdienen&amp;quot; (z.B. Unternehmensberatung) oder &amp;quot;was Soziales&amp;quot; (Therapie, Coaching etc.) machen?&lt;br /&gt;
Impliziter Glaubenssatz vorher: Beides zusammen geht nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen benennen ===&lt;br /&gt;
Nach ein paar einleitenden Worten bat mich der Coach, nochmal zu benennen, was die beiden Alternativen für mich bedeuten. Anschließend wurde ich gebeten, die Augen zu schließen, und mittels verschiedener Milton-Muster wurde eine (zunächst) leichte Trance eingeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbole finden ===&lt;br /&gt;
Nun sollte ich die beiden Alternativen symbolisch jeweils in eine meiner Hände nehmen, die am Anfang locker und geöffnet auf meinen Oberschenkeln plaziert waren. Mein Unbewusstes konnte dabei entscheiden, was in welche Hand kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trance-Phase: Annäherung der Hände ===&lt;br /&gt;
Nun begann eine - in meinem subjektiven Erleben - lange und intensive Trance-Phase. Der Coach verwendete Suggestionen, mit denen er mein Unbewusstes aufforderte, meine Hände aufeinander zu zu bewegen, genau in dem Maße, wie sich die Pole meiner Berufsalternativen aufeinander zubewegen wollten. Dabei spiegelte er in regelmäßigen Abständen verbal die Micro-Bewegungen meiner Arme (kleine, ruckartige Bewegungen u.ä. ) und Hände (z.B. Zucken in den Fingern), fragte mich manchmal, was ich gerade erlebe und spiegelte diese Aussagen ebenfalls zurück (während dieser Zeit hatte ich häufiger das Gefühl, eine Hand sei leichter bzw. schwerer, als die andere, sie bewegten sich laut dem Feedback der Zuschauer auch auf verschiedenen Höhen oder unterschiedlich schnell).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss: Berührung derHände ===&lt;br /&gt;
Die Formulierungen wiederholte er so lange, bis sich meine Hände nach einem mir ewig erscheinenden Zeitraum tatsächlich berührten. Ich erwachte auch ohne Suggestion sofort aus der Trance, und hatte für mich eine gute Lösung gefunden. &lt;br /&gt;
(Anmerkung: auf Öko-Check &amp;amp; Future Pace wurde hier verzichtet, gehört eigentlich dazu)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ergebnis'''&lt;br /&gt;
Ich habe mich entschlossen: Sollte ich mich bei einer Firma bewerben, werde ich mir auf jeden Fall in den Vertrag schreiben lassen, dass ich nebenbei als Coach und Trainer selbständig tätig sein darf. Nun könnte man sagen: &amp;quot;Da hätte ich auch so drauf kommen können&amp;quot;. War aber eben nicht so. Für mich hatte sich das irgendwie ausgeschlossen. Durch die Trance haben sich die Gegensätze integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''längerfristige Folge'''&lt;br /&gt;
Etwa zwei Wochen später habe ich mich extrem kurzfristig noch für eine NLP-Trainer-Ausbildung angemeldet, die mir vor dem Prozess aus finanziellen Gründen derzeit nicht machbar erschien. Auch hier ist etwas in mir gereift, ich habe eine viable Lösung dafür gefunden. Der erste Ausbildungsblock ist bereits Geschichte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Teilemodell]]&lt;br /&gt;
*[[Six_Step|Six Step]]&lt;br /&gt;
*[[Parts_Party|Parts Party]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard / Grinder, John: Reframing. Junfernmann Verlag, Paderborn 2005 (8. Auflage). ISBN 3-87387-228-5&lt;br /&gt;
*Mohl, Alexa: Der große Zauberlehrling - Teil 1, Kapitel 5 Teilearbeit. Junfernmann Verlag, Paderborn 2006. ISBN 3-87387-615-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
http://www.comprehensive-knowledge.de/unterlagen/Visual%20Squash.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Six_Step&amp;diff=10478</id>
		<title>Six Step</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Six_Step&amp;diff=10478"/>
				<updated>2008-02-24T21:03:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: /* Teil zurückgeben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Six-Step; Six-Step-Reframe; Six Step Reframing; S.S.R.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Six Step''' ist ein ursprünglich sechsschrittiges Verfahren zur Erzielung von Verhaltensänderungen unter Berücksichtigung des [[Teilemodell]]s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Six Step arbeitet mit der Annahme, dass es unbewusste Teile in uns gibt, die ein unerwünschtes Verhalten auslösen, diese Auslösung jedoch ihre Berechtigung und ihren Sinn hat und ihm eine [[Grundannahmen des NLP|positive Absicht]] zugrunde liegt. Das unerwünschte Verhalten verfolgt eine bestimmte, bisher nicht bewusste Funktion - diese kann jedoch auch von einem anderen, nicht als störend empfundenen Verhalten erfüllt werden. Anhand dieses Modells wird nun versucht, die Funktion des Verhaltens (Absicht) vom gezeigten Verhalten zu trennen und dann das Verhalten zu verändern, bei Würdigung der Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren des [[Reframing]]s bestand ursprünglich aus sechs Schritten. Inzwischen wird es, je nach Quelle in 3 bis 9 Schritte unterteilt (und selbst beim sechsschrittigen Six-Step sind die Schritte nicht einheitlich festgelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Six Step ist eine Art universeller Syptomauflöser, er kann fast überall eingesetzt werden (Beispiele: Fingernagelkauen, chronischer Geldmangel, Krankheiten, Phobien, Beziehungsprobleme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Der Six Step wurde von Bandler und Grinder in den 70er Jahren entwickelt. Six Step Refraiming wurde als eine &amp;quot;Ersatzstrategie&amp;quot; für eine hypnotische Induktion entwickelt. Hypnotische Induktionen waren in den 70er Jahren nur niedergelassenen Medizinern und Psychologen erlaubt. Bandler und Grinder wollten die Technik der hypnotischen Verhandlung von Persönlichkeitsteilen auch Anwendern ausserhalb dieser Berufsgruppen zur Verfügung stellen und entwickelten ein Kontextualraster und den hypnotischen Prozess, ohne jemals das Wort ''Trance'' oder ''Hypnose'' dabei zu verwenden. Am effektivsten wirkt Refraiming jedoch (immer noch) als hypnotische Interaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
Im folgenden wird der Teil, der für das Problem verantwortlich ist, mit &amp;quot;ES&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Problem identifizieren ===&lt;br /&gt;
*Was ist das [[Problem]]? &lt;br /&gt;
*Was tut ES? Was macht ES, das du tun musst aber eigentlich nicht willst? &lt;br /&gt;
*Wie heißt ES? (Der Name sollte positiv oder neutral sein und Freiheit ermöglichen, also nicht &amp;quot;Druck&amp;quot; sondern eher &amp;quot;Ausgleich&amp;quot; oder &amp;quot;Petra&amp;quot;!) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Kommunikation etablieren, Ja/Nein Signale klären ===&lt;br /&gt;
*Freundliche Begrüßung des ES: &amp;quot;Hallo!&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du bereit im Hier und Jetzt mit mir im Bewusstsein zu kommunizieren?&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du derjenige Teil, der für mein Verhalten verantwortlich ist?&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
*(Ist ES männlich oder weiblich oder eben ES? Wie sieht ES aus?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Positive Absicht herausarbeiten ===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Hast du eine positive Absicht?&amp;quot; (- &amp;quot;Bist du bereit sie mitzuteilen?&amp;quot;; &amp;quot;Wie ist sie?&amp;quot;).&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du bereit - für eine begrenzte Zeit - Neue Wege des Verhaltens zu versuchen, die deine positive Absicht mindestens genau so gut oder besser erfüllen?&amp;quot; (Kein Teil kann bei vollem Verstand dieses Angebot ablehnen!)&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Kreativen Teil einbinden, Neue Wege suchen ===&lt;br /&gt;
*Kreativen Teil begrüßen.&lt;br /&gt;
*Kreativen Teil bitten mit ES Kontakt aufzunehmen und ES mit vielen Ideen für Verhaltensalternativen zu seiner positiven Absicht zu versorgen.&lt;br /&gt;
*ES bitten nach drei guten Angeboten (Neuen Wegen) Stopp zu sagen.&lt;br /&gt;
*Vereinbarung mit ES, über die Dauer des Neue Wege ausprobierens, treffen. (Am Ende der Zeit werden ES und Bewusstsein zusammenkommen und über das weitere Vorgehen beraten.)&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Öko Check, Teilekonferenz ===&lt;br /&gt;
*Gibt es andere Teile, die jetzt noch etwas sagen möchten - etwas, was den neuen Wegen entgegensteht?&lt;br /&gt;
*Wenn andere Teile gehört werden wollen, Vereinbarung treffen, wann dies geschieht, ggf. sofort klären.&lt;br /&gt;
*Wenn Teile mit den neuen Wegen gar nicht einverstanden sind -&amp;gt; zurück zu Schritt 4 und weitere Wege suchen.&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Vereinbarung, Integration, Future pace ===&lt;br /&gt;
*Mit ES die Vereinbarung treffen, dass ES sich, im Rahmen der besprochenen Zeit, genauso selbständig, kraftvoll und zuverlässig für die Neuen Wege einsetzt, wie ES dies mit dem alten Verhalten getan hat.&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
*[[Future Pace]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
Eine andere Aufteilung der 6 Schritte sieht so aus:&lt;br /&gt;
#Kontakt mit Unterbewusstsein etablieren&lt;br /&gt;
#Ja / nein Signale herausfinden&lt;br /&gt;
#Verhalten und positive Absicht trennen&lt;br /&gt;
#Neue Wahlmöglichkeiten entdecken&lt;br /&gt;
#[[Öko Check]]&lt;br /&gt;
#[[Future Pace]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variation dieser NLP-Technik kann bei Mitarbeiterbesprechungen zur Anwendung kommen:&lt;br /&gt;
# Thema und Rahmen festlegen&lt;br /&gt;
# Rapport herstellen, Bereitschaft zum Thema klären&lt;br /&gt;
# Positive Absicht bisheriger Ansätze&lt;br /&gt;
# Neue Wege (Lösungsmöglichkeiten) kreativ suchen (&amp;gt;3 Stück)&lt;br /&gt;
# Klären der Folgen der neuen Lösungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
# Verantwortung für Umsetzung festlegen (Wer, was,wie, bis wann?); Future pace&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systemische Elemente: Umgang mit destruktiven Teilen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche NLP beachtet als lösungsorientierte Individualpsychologie systemische Zusammenhänge (systemische Verstrickungen wie Fremdgefühle, übernommene Glaubenssätze etc.) nicht. Sind solche Phänomene vorhanden, werden jedoch nicht erkannt bzw. in einer Intervention nicht berücksichtigt, so ist das Scheitern i.d.R. vorprogrammiert. &lt;br /&gt;
Daher ist es hilfreich, sich als NLPler auch mit den verschiedenen Konzepten der Systemischen Therapie (insbesondere Aufstellungsarbeit) auseinander zu setzen, um Strategien für den Umgang mit o.g. Symptomen zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel''': &lt;br /&gt;
Ein Klient möchte ein störendes Verhalten ändern. Der Berater entschließt sich zur Durchführung eines 6-Step-Reframing. Im ursprünglichen NLP wird im Rahmen der Teilearbeit u.a. gelehrt, dass ein jeder Teil (incl. seiner Glaubenssätze) innerhalb einer Person mit ein wenig liebevoller Zuwendung zur Kooperation bereit sein wird und selbstverständlich auch immer eine positive Absicht hat, welche dann utilisiert werden kann. &lt;br /&gt;
Aber was tun, wenn der störende Teil eines Klienten trotz Würdigung nicht zur Kooperation bereit ist? Oder auf die Frage nach der Absicht so etwas sagt, wie: „Ich möchte, dass Du Sch….. frisst!“ (Ja, so etwas gibt es!). Ohne systemische Kenntnisse ist der Berater hier wahrscheinlich geneigt, den Klienten zu bitten, den Teil einfach noch ein wenig liebevoller zu würdigen. Oder nachzufragen, was denn wohl die positive Absicht hinter dem Sch… fressen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Teils feststellen ===&lt;br /&gt;
Stattdessen kann es hier sinnvoll sein, von einem systemischen Phänomen auszugehen. Mann könnte den Klienten also fragen: &lt;br /&gt;
„Wenn Du nochmal in Dich hineinspürst: Ist das überhaupt ein Teil von Dir?“ &lt;br /&gt;
I.d.R. bekommt der Klient recht schnell ein Gefühl/Bild o.ä. dafür, wie die Antwort lautet, und bei einem Fall, wie oben geschildert, lautet sie i.d.R.: „Nein!“. Stattdessen wurde er von einer anderen Person übernommen. &lt;br /&gt;
Nun geht es darum, zu identifizieren, von wem der Teil übernommen wurde. In den meisten Fällen handelt es sich um Personen aus dem engeren Familiensystem: Vater, Mutter, Großeltern, Geschwisterteile (Achtung: es kann sich auch um verstorbene Personen handeln, die der Klient niemals kennen gelernt hat…), aber es können vereinzelt auch andere Menschen auftauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Teils verifizieren ===&lt;br /&gt;
Wenn Klient oder Berater nicht direkt eine Intuition haben, so ist es hilfreich, wenn der Klient die verschiedenen Alternativen probeweise laut ausspricht, also z.B.: „Du bist ein Teil von meinem Vater!“ oder „Du gehörst zu meiner Großmutter!“. Der Klient wird i.d.R. wiederum schnell ein Gefühl/Bild o.ä. entwickeln, welche Alternative stimmig ist. Der Berater sollte hier zusätzlich sehr genau die Physiologie beachten und evtl. zur Absicherung noch eine Gegenprobe machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teil zurückgeben ===&lt;br /&gt;
Ist der Fremd-Teil dann eindeutig identifiziert, so kann der Klient diesen in einer Art Ritual an die Ursprungsperson zurückgeben. Hierzu kann er sich die entsprechende Person (möglichst bildlich) vorstellen, um dann laut und mit fester Stimme auszusprechen (als Beispiel hier Tochter an Vater): &lt;br /&gt;
„Ich bin Deine Tochter und Du bist mein Vater. Und sollte ich aus Liebe* zu Dir bewusst oder unbewusst (''Anmerkung 1'' s.u.) zugestimmt haben, diesen Teil von Dir zu übernehmen, so nehme ich diese Entscheidung hiermit zurück – und ich entscheide neu. Der Teil verlässt nun meinen Körper, meinen Geist und mein Energiesystem! In allen Zeiten, Räumen und Dimensionen! (''Anmerkung 2'' s.u.) JETZT…“ &lt;br /&gt;
Hierbei kann es hilfreich sein, wenn der Klient sich entsprechend des Geschehens ein Bild oder einen Film von der Rückgabe des Teils macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check/Einwandbehandlung ===&lt;br /&gt;
Anschließend sollte – wie nach jeder Intervention – ein Öko-Check durchgeführt werden, um evtl. Einwände zu hören. Es kann z.B. passieren, dass der Klient merkt, dass die Ursprungsperson den Teil partout nicht zurücknehmen will. Oft hilft es dann, die Ursprungsperson nochmal deutlich auf das Leid aufmerksam zu machen, was sie dem Klienten durch die Übergabe des Teils zugefügt hat, um dann zu fragen, ob das wirklich ihre Absicht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frei gewordenen Platz füllen ===&lt;br /&gt;
Anschließend sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, die beim Klienten entstandene Lücke zu füllen, indem ein neuer, positiver Teil installiert wird. Man kann dem Klienten hier auch suggerieren, dass dies unbewusst und von selbst („Und du kannst dich überraschen lassen, was schon bald an der Stelle entstehen kann, wo bis jetzt…“ etc.) geschieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anmerkung 1'':Die Übernahme von fremden Teilen/Gefühlen/Glaubenssätzen geschieht in vielen Fällen schön im frühesten Kindesalter und daher häufig aus der unbedingten kindlichen Liebe heraus, z.B. um unbewusst einen Elternteil zu entlasten. Es kann aber auch andere Gründe geben. Die esoterisch veranlagten Personen unter Euch können im Übrigen auch mal nachspüren, ob das Ganze schon vor der Geburt (also noch im Mutterleib) passiert ist, oder sogar vor der Empfängnis (sprich: aus einem anderen Leben stammt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anmerkung 2'': Der Esoterik vollkommen Abgeneigte können diesen Satz natürlich auch weglassen, aber man sollte ihn besser mitsprechen. Man kann ja nie wissen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxistipps ==&lt;br /&gt;
*Als Gesprächsrahmen hat sich das [[Rahmenmodell]] bewährt&lt;br /&gt;
*Zu Beginn kann es helfen, das Teilemodell und die Annahme der &amp;quot;positiven Absicht&amp;quot; zu erläutern.&lt;br /&gt;
*Da es sich um ein Tranceformat handelt, kann es hilfreich sein einen [[Anker|Gegenwartsanker]] zu setzen, den man nach Ende des Formats aktiviert.&lt;br /&gt;
*Da es sich um ein Tranceformat handelt, erinnert sich der Coachee evtl. nach dem Six Step nicht mehr an das, was er erlebt hat, eine Mitschrifft des Coaches, der wesentlichen Dinge, kann helfen: [[Media:Six-step.pdf|Mitschrift]]&lt;br /&gt;
*Manchmal sind Menschen nicht bereit, diesem Teil ihres Selbsts, der sie so lange gequält hat, freundlich zu begegnen. In dem Fall ist Vorarbeit zu leisten (Ressourcen, Modell der positiven Absicht erläutern, ...).&lt;br /&gt;
*Da viele Menschen mit ihren inneren Teilen nie zuvor Kontakt hatten, kann es sein, dass diese beim ersten Kontakt nicht sehr freundlich sind. Da hilft nur geduldige freundliche Zuwendung.&lt;br /&gt;
*Es kann sein, dass ES nicht mit Worten sondern über innere Bilder, Geräusche oder Gefühle antwortet. Warte auf eindeutige Signale - nicht raten. Wenn etwas unklar ist, frage nach!&lt;br /&gt;
*Wenn ES behauptet keine positive Absicht zu haben, ist es am Besten der Person, das Prinzip der [[Positive Absicht|positiven Absicht]] zu erklären. ES hört mit und ist danach i.d.R. bereit seine positive Absicht preiszugeben. Ansonsten: fragen, unter welchen Bedingungen ES bereit wäre, die positive Absicht mitzuteilen.&lt;br /&gt;
*Wenn die positive Absicht zu einschränkend ist oder nicht positiv -&amp;gt; [[chunking|chunk up]], was ist die Absicht hinter der Absicht?&lt;br /&gt;
*Dies Format kann völlig inhaltsfrei durchgeführt werden, d.h. es müssen weder das Problem noch die inneren Dialoge offen gelegt werden. Es ist allerdings leichter das Format durchzuführen, wenn man nach jedem Satz die Person bittet, den innerlich gesagten Satz und die Antwort mitzuteilen. Auf die Weise lässt sich ein &amp;quot;Steckenbleiben&amp;quot; verhindern, wenn andere Sätze innerlich gesagt wurden, als es die Vorgabe war.&lt;br /&gt;
*Insbesondere bei Krankheit oder anderen wichtigen Dingen, sollten die Neuen Wege offen gelegt und vom Bewusstsein beurteilt werden, um eine Symptomverschiebung zu vermeiden.&lt;br /&gt;
*Es kann sein, dass ES innerhalb der &amp;quot;Probezeit&amp;quot; nicht bereit ist, das alte Verhalten zu aufzugeben -&amp;gt; das kann i.d.R. akzeptiert werden, Hauptsache es wird das neue Verhalten ausprobiert.&lt;br /&gt;
*Getroffene Vereinbarungen mit inneren Teilen sollten auf jeden Fall eingehalten werden.&lt;br /&gt;
*Das Bewusstsein sollte sich stets im Klaren sein, dass es der Chef aller Teile ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bandler, Richard/Grinder, John: ''Reframing: Neuro-Linguistic Programming and the Transformation of Meaning.'' Real People Press, Moab, Utah, 1982 (ISBN 0911226257)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Six_Step&amp;diff=10477</id>
		<title>Six Step</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Six_Step&amp;diff=10477"/>
				<updated>2008-02-24T21:03:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: /* Frei gewordenen Platz füllen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Six-Step; Six-Step-Reframe; Six Step Reframing; S.S.R.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Six Step''' ist ein ursprünglich sechsschrittiges Verfahren zur Erzielung von Verhaltensänderungen unter Berücksichtigung des [[Teilemodell]]s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Six Step arbeitet mit der Annahme, dass es unbewusste Teile in uns gibt, die ein unerwünschtes Verhalten auslösen, diese Auslösung jedoch ihre Berechtigung und ihren Sinn hat und ihm eine [[Grundannahmen des NLP|positive Absicht]] zugrunde liegt. Das unerwünschte Verhalten verfolgt eine bestimmte, bisher nicht bewusste Funktion - diese kann jedoch auch von einem anderen, nicht als störend empfundenen Verhalten erfüllt werden. Anhand dieses Modells wird nun versucht, die Funktion des Verhaltens (Absicht) vom gezeigten Verhalten zu trennen und dann das Verhalten zu verändern, bei Würdigung der Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren des [[Reframing]]s bestand ursprünglich aus sechs Schritten. Inzwischen wird es, je nach Quelle in 3 bis 9 Schritte unterteilt (und selbst beim sechsschrittigen Six-Step sind die Schritte nicht einheitlich festgelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Six Step ist eine Art universeller Syptomauflöser, er kann fast überall eingesetzt werden (Beispiele: Fingernagelkauen, chronischer Geldmangel, Krankheiten, Phobien, Beziehungsprobleme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Der Six Step wurde von Bandler und Grinder in den 70er Jahren entwickelt. Six Step Refraiming wurde als eine &amp;quot;Ersatzstrategie&amp;quot; für eine hypnotische Induktion entwickelt. Hypnotische Induktionen waren in den 70er Jahren nur niedergelassenen Medizinern und Psychologen erlaubt. Bandler und Grinder wollten die Technik der hypnotischen Verhandlung von Persönlichkeitsteilen auch Anwendern ausserhalb dieser Berufsgruppen zur Verfügung stellen und entwickelten ein Kontextualraster und den hypnotischen Prozess, ohne jemals das Wort ''Trance'' oder ''Hypnose'' dabei zu verwenden. Am effektivsten wirkt Refraiming jedoch (immer noch) als hypnotische Interaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
Im folgenden wird der Teil, der für das Problem verantwortlich ist, mit &amp;quot;ES&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Problem identifizieren ===&lt;br /&gt;
*Was ist das [[Problem]]? &lt;br /&gt;
*Was tut ES? Was macht ES, das du tun musst aber eigentlich nicht willst? &lt;br /&gt;
*Wie heißt ES? (Der Name sollte positiv oder neutral sein und Freiheit ermöglichen, also nicht &amp;quot;Druck&amp;quot; sondern eher &amp;quot;Ausgleich&amp;quot; oder &amp;quot;Petra&amp;quot;!) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Kommunikation etablieren, Ja/Nein Signale klären ===&lt;br /&gt;
*Freundliche Begrüßung des ES: &amp;quot;Hallo!&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du bereit im Hier und Jetzt mit mir im Bewusstsein zu kommunizieren?&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du derjenige Teil, der für mein Verhalten verantwortlich ist?&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
*(Ist ES männlich oder weiblich oder eben ES? Wie sieht ES aus?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Positive Absicht herausarbeiten ===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Hast du eine positive Absicht?&amp;quot; (- &amp;quot;Bist du bereit sie mitzuteilen?&amp;quot;; &amp;quot;Wie ist sie?&amp;quot;).&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du bereit - für eine begrenzte Zeit - Neue Wege des Verhaltens zu versuchen, die deine positive Absicht mindestens genau so gut oder besser erfüllen?&amp;quot; (Kein Teil kann bei vollem Verstand dieses Angebot ablehnen!)&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Kreativen Teil einbinden, Neue Wege suchen ===&lt;br /&gt;
*Kreativen Teil begrüßen.&lt;br /&gt;
*Kreativen Teil bitten mit ES Kontakt aufzunehmen und ES mit vielen Ideen für Verhaltensalternativen zu seiner positiven Absicht zu versorgen.&lt;br /&gt;
*ES bitten nach drei guten Angeboten (Neuen Wegen) Stopp zu sagen.&lt;br /&gt;
*Vereinbarung mit ES, über die Dauer des Neue Wege ausprobierens, treffen. (Am Ende der Zeit werden ES und Bewusstsein zusammenkommen und über das weitere Vorgehen beraten.)&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Öko Check, Teilekonferenz ===&lt;br /&gt;
*Gibt es andere Teile, die jetzt noch etwas sagen möchten - etwas, was den neuen Wegen entgegensteht?&lt;br /&gt;
*Wenn andere Teile gehört werden wollen, Vereinbarung treffen, wann dies geschieht, ggf. sofort klären.&lt;br /&gt;
*Wenn Teile mit den neuen Wegen gar nicht einverstanden sind -&amp;gt; zurück zu Schritt 4 und weitere Wege suchen.&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Vereinbarung, Integration, Future pace ===&lt;br /&gt;
*Mit ES die Vereinbarung treffen, dass ES sich, im Rahmen der besprochenen Zeit, genauso selbständig, kraftvoll und zuverlässig für die Neuen Wege einsetzt, wie ES dies mit dem alten Verhalten getan hat.&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
*[[Future Pace]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
Eine andere Aufteilung der 6 Schritte sieht so aus:&lt;br /&gt;
#Kontakt mit Unterbewusstsein etablieren&lt;br /&gt;
#Ja / nein Signale herausfinden&lt;br /&gt;
#Verhalten und positive Absicht trennen&lt;br /&gt;
#Neue Wahlmöglichkeiten entdecken&lt;br /&gt;
#[[Öko Check]]&lt;br /&gt;
#[[Future Pace]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variation dieser NLP-Technik kann bei Mitarbeiterbesprechungen zur Anwendung kommen:&lt;br /&gt;
# Thema und Rahmen festlegen&lt;br /&gt;
# Rapport herstellen, Bereitschaft zum Thema klären&lt;br /&gt;
# Positive Absicht bisheriger Ansätze&lt;br /&gt;
# Neue Wege (Lösungsmöglichkeiten) kreativ suchen (&amp;gt;3 Stück)&lt;br /&gt;
# Klären der Folgen der neuen Lösungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
# Verantwortung für Umsetzung festlegen (Wer, was,wie, bis wann?); Future pace&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systemische Elemente: Umgang mit destruktiven Teilen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche NLP beachtet als lösungsorientierte Individualpsychologie systemische Zusammenhänge (systemische Verstrickungen wie Fremdgefühle, übernommene Glaubenssätze etc.) nicht. Sind solche Phänomene vorhanden, werden jedoch nicht erkannt bzw. in einer Intervention nicht berücksichtigt, so ist das Scheitern i.d.R. vorprogrammiert. &lt;br /&gt;
Daher ist es hilfreich, sich als NLPler auch mit den verschiedenen Konzepten der Systemischen Therapie (insbesondere Aufstellungsarbeit) auseinander zu setzen, um Strategien für den Umgang mit o.g. Symptomen zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel''': &lt;br /&gt;
Ein Klient möchte ein störendes Verhalten ändern. Der Berater entschließt sich zur Durchführung eines 6-Step-Reframing. Im ursprünglichen NLP wird im Rahmen der Teilearbeit u.a. gelehrt, dass ein jeder Teil (incl. seiner Glaubenssätze) innerhalb einer Person mit ein wenig liebevoller Zuwendung zur Kooperation bereit sein wird und selbstverständlich auch immer eine positive Absicht hat, welche dann utilisiert werden kann. &lt;br /&gt;
Aber was tun, wenn der störende Teil eines Klienten trotz Würdigung nicht zur Kooperation bereit ist? Oder auf die Frage nach der Absicht so etwas sagt, wie: „Ich möchte, dass Du Sch….. frisst!“ (Ja, so etwas gibt es!). Ohne systemische Kenntnisse ist der Berater hier wahrscheinlich geneigt, den Klienten zu bitten, den Teil einfach noch ein wenig liebevoller zu würdigen. Oder nachzufragen, was denn wohl die positive Absicht hinter dem Sch… fressen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Teils feststellen ===&lt;br /&gt;
Stattdessen kann es hier sinnvoll sein, von einem systemischen Phänomen auszugehen. Mann könnte den Klienten also fragen: &lt;br /&gt;
„Wenn Du nochmal in Dich hineinspürst: Ist das überhaupt ein Teil von Dir?“ &lt;br /&gt;
I.d.R. bekommt der Klient recht schnell ein Gefühl/Bild o.ä. dafür, wie die Antwort lautet, und bei einem Fall, wie oben geschildert, lautet sie i.d.R.: „Nein!“. Stattdessen wurde er von einer anderen Person übernommen. &lt;br /&gt;
Nun geht es darum, zu identifizieren, von wem der Teil übernommen wurde. In den meisten Fällen handelt es sich um Personen aus dem engeren Familiensystem: Vater, Mutter, Großeltern, Geschwisterteile (Achtung: es kann sich auch um verstorbene Personen handeln, die der Klient niemals kennen gelernt hat…), aber es können vereinzelt auch andere Menschen auftauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Teils verifizieren ===&lt;br /&gt;
Wenn Klient oder Berater nicht direkt eine Intuition haben, so ist es hilfreich, wenn der Klient die verschiedenen Alternativen probeweise laut ausspricht, also z.B.: „Du bist ein Teil von meinem Vater!“ oder „Du gehörst zu meiner Großmutter!“. Der Klient wird i.d.R. wiederum schnell ein Gefühl/Bild o.ä. entwickeln, welche Alternative stimmig ist. Der Berater sollte hier zusätzlich sehr genau die Physiologie beachten und evtl. zur Absicherung noch eine Gegenprobe machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teil zurückgeben ===&lt;br /&gt;
Ist der Fremd-Teil dann eindeutig identifiziert, so kann der Klient diesen in einer Art Ritual an die Ursprungsperson zurückgeben. Hierzu kann er sich die entsprechende Person (möglichst bildlich) vorstellen, um dann laut und mit fester Stimme auszusprechen (als Beispiel hier Tochter an Vater): &lt;br /&gt;
„Ich bin Deine Tochter und Du bist mein Vater. Und sollte ich aus Liebe* zu Dir bewusst oder unbewusst (''Anmerkung 1'' s.u.) zugestimmt haben, diesen Teil von Dir zu übernehmen, so nehme ich diese Entscheidung hiermit zurück – und ich entscheide neu. Der Teil verlässt nun meinen Körper, meinen Geist und mein Energiesystem! In allen Zeiten, Räumen und Dimensionen!(''Anmerkung 2'' s.u.) JETZT…“ &lt;br /&gt;
Hierbei kann es hilfreich sein, wenn der Klient sich entsprechend des Geschehens ein Bild oder einen Film von der Rückgabe des Teils macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check/Einwandbehandlung ===&lt;br /&gt;
Anschließend sollte – wie nach jeder Intervention – ein Öko-Check durchgeführt werden, um evtl. Einwände zu hören. Es kann z.B. passieren, dass der Klient merkt, dass die Ursprungsperson den Teil partout nicht zurücknehmen will. Oft hilft es dann, die Ursprungsperson nochmal deutlich auf das Leid aufmerksam zu machen, was sie dem Klienten durch die Übergabe des Teils zugefügt hat, um dann zu fragen, ob das wirklich ihre Absicht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frei gewordenen Platz füllen ===&lt;br /&gt;
Anschließend sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, die beim Klienten entstandene Lücke zu füllen, indem ein neuer, positiver Teil installiert wird. Man kann dem Klienten hier auch suggerieren, dass dies unbewusst und von selbst („Und du kannst dich überraschen lassen, was schon bald an der Stelle entstehen kann, wo bis jetzt…“ etc.) geschieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anmerkung 1'':Die Übernahme von fremden Teilen/Gefühlen/Glaubenssätzen geschieht in vielen Fällen schön im frühesten Kindesalter und daher häufig aus der unbedingten kindlichen Liebe heraus, z.B. um unbewusst einen Elternteil zu entlasten. Es kann aber auch andere Gründe geben. Die esoterisch veranlagten Personen unter Euch können im Übrigen auch mal nachspüren, ob das Ganze schon vor der Geburt (also noch im Mutterleib) passiert ist, oder sogar vor der Empfängnis (sprich: aus einem anderen Leben stammt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anmerkung 2'': Der Esoterik vollkommen Abgeneigte können diesen Satz natürlich auch weglassen, aber man sollte ihn besser mitsprechen. Man kann ja nie wissen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxistipps ==&lt;br /&gt;
*Als Gesprächsrahmen hat sich das [[Rahmenmodell]] bewährt&lt;br /&gt;
*Zu Beginn kann es helfen, das Teilemodell und die Annahme der &amp;quot;positiven Absicht&amp;quot; zu erläutern.&lt;br /&gt;
*Da es sich um ein Tranceformat handelt, kann es hilfreich sein einen [[Anker|Gegenwartsanker]] zu setzen, den man nach Ende des Formats aktiviert.&lt;br /&gt;
*Da es sich um ein Tranceformat handelt, erinnert sich der Coachee evtl. nach dem Six Step nicht mehr an das, was er erlebt hat, eine Mitschrifft des Coaches, der wesentlichen Dinge, kann helfen: [[Media:Six-step.pdf|Mitschrift]]&lt;br /&gt;
*Manchmal sind Menschen nicht bereit, diesem Teil ihres Selbsts, der sie so lange gequält hat, freundlich zu begegnen. In dem Fall ist Vorarbeit zu leisten (Ressourcen, Modell der positiven Absicht erläutern, ...).&lt;br /&gt;
*Da viele Menschen mit ihren inneren Teilen nie zuvor Kontakt hatten, kann es sein, dass diese beim ersten Kontakt nicht sehr freundlich sind. Da hilft nur geduldige freundliche Zuwendung.&lt;br /&gt;
*Es kann sein, dass ES nicht mit Worten sondern über innere Bilder, Geräusche oder Gefühle antwortet. Warte auf eindeutige Signale - nicht raten. Wenn etwas unklar ist, frage nach!&lt;br /&gt;
*Wenn ES behauptet keine positive Absicht zu haben, ist es am Besten der Person, das Prinzip der [[Positive Absicht|positiven Absicht]] zu erklären. ES hört mit und ist danach i.d.R. bereit seine positive Absicht preiszugeben. Ansonsten: fragen, unter welchen Bedingungen ES bereit wäre, die positive Absicht mitzuteilen.&lt;br /&gt;
*Wenn die positive Absicht zu einschränkend ist oder nicht positiv -&amp;gt; [[chunking|chunk up]], was ist die Absicht hinter der Absicht?&lt;br /&gt;
*Dies Format kann völlig inhaltsfrei durchgeführt werden, d.h. es müssen weder das Problem noch die inneren Dialoge offen gelegt werden. Es ist allerdings leichter das Format durchzuführen, wenn man nach jedem Satz die Person bittet, den innerlich gesagten Satz und die Antwort mitzuteilen. Auf die Weise lässt sich ein &amp;quot;Steckenbleiben&amp;quot; verhindern, wenn andere Sätze innerlich gesagt wurden, als es die Vorgabe war.&lt;br /&gt;
*Insbesondere bei Krankheit oder anderen wichtigen Dingen, sollten die Neuen Wege offen gelegt und vom Bewusstsein beurteilt werden, um eine Symptomverschiebung zu vermeiden.&lt;br /&gt;
*Es kann sein, dass ES innerhalb der &amp;quot;Probezeit&amp;quot; nicht bereit ist, das alte Verhalten zu aufzugeben -&amp;gt; das kann i.d.R. akzeptiert werden, Hauptsache es wird das neue Verhalten ausprobiert.&lt;br /&gt;
*Getroffene Vereinbarungen mit inneren Teilen sollten auf jeden Fall eingehalten werden.&lt;br /&gt;
*Das Bewusstsein sollte sich stets im Klaren sein, dass es der Chef aller Teile ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bandler, Richard/Grinder, John: ''Reframing: Neuro-Linguistic Programming and the Transformation of Meaning.'' Real People Press, Moab, Utah, 1982 (ISBN 0911226257)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Six_Step&amp;diff=10476</id>
		<title>Six Step</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Six_Step&amp;diff=10476"/>
				<updated>2008-02-24T21:02:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Six-Step; Six-Step-Reframe; Six Step Reframing; S.S.R.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Six Step''' ist ein ursprünglich sechsschrittiges Verfahren zur Erzielung von Verhaltensänderungen unter Berücksichtigung des [[Teilemodell]]s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Six Step arbeitet mit der Annahme, dass es unbewusste Teile in uns gibt, die ein unerwünschtes Verhalten auslösen, diese Auslösung jedoch ihre Berechtigung und ihren Sinn hat und ihm eine [[Grundannahmen des NLP|positive Absicht]] zugrunde liegt. Das unerwünschte Verhalten verfolgt eine bestimmte, bisher nicht bewusste Funktion - diese kann jedoch auch von einem anderen, nicht als störend empfundenen Verhalten erfüllt werden. Anhand dieses Modells wird nun versucht, die Funktion des Verhaltens (Absicht) vom gezeigten Verhalten zu trennen und dann das Verhalten zu verändern, bei Würdigung der Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren des [[Reframing]]s bestand ursprünglich aus sechs Schritten. Inzwischen wird es, je nach Quelle in 3 bis 9 Schritte unterteilt (und selbst beim sechsschrittigen Six-Step sind die Schritte nicht einheitlich festgelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Six Step ist eine Art universeller Syptomauflöser, er kann fast überall eingesetzt werden (Beispiele: Fingernagelkauen, chronischer Geldmangel, Krankheiten, Phobien, Beziehungsprobleme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Der Six Step wurde von Bandler und Grinder in den 70er Jahren entwickelt. Six Step Refraiming wurde als eine &amp;quot;Ersatzstrategie&amp;quot; für eine hypnotische Induktion entwickelt. Hypnotische Induktionen waren in den 70er Jahren nur niedergelassenen Medizinern und Psychologen erlaubt. Bandler und Grinder wollten die Technik der hypnotischen Verhandlung von Persönlichkeitsteilen auch Anwendern ausserhalb dieser Berufsgruppen zur Verfügung stellen und entwickelten ein Kontextualraster und den hypnotischen Prozess, ohne jemals das Wort ''Trance'' oder ''Hypnose'' dabei zu verwenden. Am effektivsten wirkt Refraiming jedoch (immer noch) als hypnotische Interaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
Im folgenden wird der Teil, der für das Problem verantwortlich ist, mit &amp;quot;ES&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Problem identifizieren ===&lt;br /&gt;
*Was ist das [[Problem]]? &lt;br /&gt;
*Was tut ES? Was macht ES, das du tun musst aber eigentlich nicht willst? &lt;br /&gt;
*Wie heißt ES? (Der Name sollte positiv oder neutral sein und Freiheit ermöglichen, also nicht &amp;quot;Druck&amp;quot; sondern eher &amp;quot;Ausgleich&amp;quot; oder &amp;quot;Petra&amp;quot;!) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Kommunikation etablieren, Ja/Nein Signale klären ===&lt;br /&gt;
*Freundliche Begrüßung des ES: &amp;quot;Hallo!&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du bereit im Hier und Jetzt mit mir im Bewusstsein zu kommunizieren?&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du derjenige Teil, der für mein Verhalten verantwortlich ist?&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
*(Ist ES männlich oder weiblich oder eben ES? Wie sieht ES aus?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Positive Absicht herausarbeiten ===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Hast du eine positive Absicht?&amp;quot; (- &amp;quot;Bist du bereit sie mitzuteilen?&amp;quot;; &amp;quot;Wie ist sie?&amp;quot;).&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du bereit - für eine begrenzte Zeit - Neue Wege des Verhaltens zu versuchen, die deine positive Absicht mindestens genau so gut oder besser erfüllen?&amp;quot; (Kein Teil kann bei vollem Verstand dieses Angebot ablehnen!)&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Kreativen Teil einbinden, Neue Wege suchen ===&lt;br /&gt;
*Kreativen Teil begrüßen.&lt;br /&gt;
*Kreativen Teil bitten mit ES Kontakt aufzunehmen und ES mit vielen Ideen für Verhaltensalternativen zu seiner positiven Absicht zu versorgen.&lt;br /&gt;
*ES bitten nach drei guten Angeboten (Neuen Wegen) Stopp zu sagen.&lt;br /&gt;
*Vereinbarung mit ES, über die Dauer des Neue Wege ausprobierens, treffen. (Am Ende der Zeit werden ES und Bewusstsein zusammenkommen und über das weitere Vorgehen beraten.)&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Öko Check, Teilekonferenz ===&lt;br /&gt;
*Gibt es andere Teile, die jetzt noch etwas sagen möchten - etwas, was den neuen Wegen entgegensteht?&lt;br /&gt;
*Wenn andere Teile gehört werden wollen, Vereinbarung treffen, wann dies geschieht, ggf. sofort klären.&lt;br /&gt;
*Wenn Teile mit den neuen Wegen gar nicht einverstanden sind -&amp;gt; zurück zu Schritt 4 und weitere Wege suchen.&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Vereinbarung, Integration, Future pace ===&lt;br /&gt;
*Mit ES die Vereinbarung treffen, dass ES sich, im Rahmen der besprochenen Zeit, genauso selbständig, kraftvoll und zuverlässig für die Neuen Wege einsetzt, wie ES dies mit dem alten Verhalten getan hat.&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
*[[Future Pace]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
Eine andere Aufteilung der 6 Schritte sieht so aus:&lt;br /&gt;
#Kontakt mit Unterbewusstsein etablieren&lt;br /&gt;
#Ja / nein Signale herausfinden&lt;br /&gt;
#Verhalten und positive Absicht trennen&lt;br /&gt;
#Neue Wahlmöglichkeiten entdecken&lt;br /&gt;
#[[Öko Check]]&lt;br /&gt;
#[[Future Pace]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variation dieser NLP-Technik kann bei Mitarbeiterbesprechungen zur Anwendung kommen:&lt;br /&gt;
# Thema und Rahmen festlegen&lt;br /&gt;
# Rapport herstellen, Bereitschaft zum Thema klären&lt;br /&gt;
# Positive Absicht bisheriger Ansätze&lt;br /&gt;
# Neue Wege (Lösungsmöglichkeiten) kreativ suchen (&amp;gt;3 Stück)&lt;br /&gt;
# Klären der Folgen der neuen Lösungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
# Verantwortung für Umsetzung festlegen (Wer, was,wie, bis wann?); Future pace&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systemische Elemente: Umgang mit destruktiven Teilen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche NLP beachtet als lösungsorientierte Individualpsychologie systemische Zusammenhänge (systemische Verstrickungen wie Fremdgefühle, übernommene Glaubenssätze etc.) nicht. Sind solche Phänomene vorhanden, werden jedoch nicht erkannt bzw. in einer Intervention nicht berücksichtigt, so ist das Scheitern i.d.R. vorprogrammiert. &lt;br /&gt;
Daher ist es hilfreich, sich als NLPler auch mit den verschiedenen Konzepten der Systemischen Therapie (insbesondere Aufstellungsarbeit) auseinander zu setzen, um Strategien für den Umgang mit o.g. Symptomen zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel''': &lt;br /&gt;
Ein Klient möchte ein störendes Verhalten ändern. Der Berater entschließt sich zur Durchführung eines 6-Step-Reframing. Im ursprünglichen NLP wird im Rahmen der Teilearbeit u.a. gelehrt, dass ein jeder Teil (incl. seiner Glaubenssätze) innerhalb einer Person mit ein wenig liebevoller Zuwendung zur Kooperation bereit sein wird und selbstverständlich auch immer eine positive Absicht hat, welche dann utilisiert werden kann. &lt;br /&gt;
Aber was tun, wenn der störende Teil eines Klienten trotz Würdigung nicht zur Kooperation bereit ist? Oder auf die Frage nach der Absicht so etwas sagt, wie: „Ich möchte, dass Du Sch….. frisst!“ (Ja, so etwas gibt es!). Ohne systemische Kenntnisse ist der Berater hier wahrscheinlich geneigt, den Klienten zu bitten, den Teil einfach noch ein wenig liebevoller zu würdigen. Oder nachzufragen, was denn wohl die positive Absicht hinter dem Sch… fressen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Teils feststellen ===&lt;br /&gt;
Stattdessen kann es hier sinnvoll sein, von einem systemischen Phänomen auszugehen. Mann könnte den Klienten also fragen: &lt;br /&gt;
„Wenn Du nochmal in Dich hineinspürst: Ist das überhaupt ein Teil von Dir?“ &lt;br /&gt;
I.d.R. bekommt der Klient recht schnell ein Gefühl/Bild o.ä. dafür, wie die Antwort lautet, und bei einem Fall, wie oben geschildert, lautet sie i.d.R.: „Nein!“. Stattdessen wurde er von einer anderen Person übernommen. &lt;br /&gt;
Nun geht es darum, zu identifizieren, von wem der Teil übernommen wurde. In den meisten Fällen handelt es sich um Personen aus dem engeren Familiensystem: Vater, Mutter, Großeltern, Geschwisterteile (Achtung: es kann sich auch um verstorbene Personen handeln, die der Klient niemals kennen gelernt hat…), aber es können vereinzelt auch andere Menschen auftauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Teils verifizieren ===&lt;br /&gt;
Wenn Klient oder Berater nicht direkt eine Intuition haben, so ist es hilfreich, wenn der Klient die verschiedenen Alternativen probeweise laut ausspricht, also z.B.: „Du bist ein Teil von meinem Vater!“ oder „Du gehörst zu meiner Großmutter!“. Der Klient wird i.d.R. wiederum schnell ein Gefühl/Bild o.ä. entwickeln, welche Alternative stimmig ist. Der Berater sollte hier zusätzlich sehr genau die Physiologie beachten und evtl. zur Absicherung noch eine Gegenprobe machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teil zurückgeben ===&lt;br /&gt;
Ist der Fremd-Teil dann eindeutig identifiziert, so kann der Klient diesen in einer Art Ritual an die Ursprungsperson zurückgeben. Hierzu kann er sich die entsprechende Person (möglichst bildlich) vorstellen, um dann laut und mit fester Stimme auszusprechen (als Beispiel hier Tochter an Vater): &lt;br /&gt;
„Ich bin Deine Tochter und Du bist mein Vater. Und sollte ich aus Liebe* zu Dir bewusst oder unbewusst (''Anmerkung 1'' s.u.) zugestimmt haben, diesen Teil von Dir zu übernehmen, so nehme ich diese Entscheidung hiermit zurück – und ich entscheide neu. Der Teil verlässt nun meinen Körper, meinen Geist und mein Energiesystem! In allen Zeiten, Räumen und Dimensionen!(''Anmerkung 2'' s.u.) JETZT…“ &lt;br /&gt;
Hierbei kann es hilfreich sein, wenn der Klient sich entsprechend des Geschehens ein Bild oder einen Film von der Rückgabe des Teils macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check/Einwandbehandlung ===&lt;br /&gt;
Anschließend sollte – wie nach jeder Intervention – ein Öko-Check durchgeführt werden, um evtl. Einwände zu hören. Es kann z.B. passieren, dass der Klient merkt, dass die Ursprungsperson den Teil partout nicht zurücknehmen will. Oft hilft es dann, die Ursprungsperson nochmal deutlich auf das Leid aufmerksam zu machen, was sie dem Klienten durch die Übergabe des Teils zugefügt hat, um dann zu fragen, ob das wirklich ihre Absicht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frei gewordenen Platz füllen ===&lt;br /&gt;
Anschließend sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, die beim Klienten entstandene Lücke zu füllen, indem ein neuer, positiver Teil installiert wird. Man kann dem Klienten hier auch suggerieren, dass dies unbewusst und von selbst („Und du kannst dich überraschen lassen, was schon bald an der Stelle entstehen kann, wo bis jetzt…“ etc.) geschieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anmerkung 1'':Die Übernahme von fremden Teilen/Gefühlen/Glaubenssätzen geschieht in vielen Fällen schön im frühesten Kindesalter und daher häufig aus der unbedingten kindlichen Liebe heraus, z.B. um unbewusst einen Elternteil zu entlasten. Es kann aber auch andere Gründe geben. Die esoterisch veranlagten Personen unter Euch können im Übrigen auch mal nachspüren, ob das Ganze schon vor der Geburt (also noch im Mutterleib) passiert ist, oder sogar vor der Empfängnis (sprich: aus einem anderen Leben stammt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anmerkung 2'': Der Esoterik vollkommen Abgeneigte können diesen Satz natürlich auch weglassen, aber man sollte ihn besser mitsprechen. Man kann ja nie wissen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxistipps ==&lt;br /&gt;
*Als Gesprächsrahmen hat sich das [[Rahmenmodell]] bewährt&lt;br /&gt;
*Zu Beginn kann es helfen, das Teilemodell und die Annahme der &amp;quot;positiven Absicht&amp;quot; zu erläutern.&lt;br /&gt;
*Da es sich um ein Tranceformat handelt, kann es hilfreich sein einen [[Anker|Gegenwartsanker]] zu setzen, den man nach Ende des Formats aktiviert.&lt;br /&gt;
*Da es sich um ein Tranceformat handelt, erinnert sich der Coachee evtl. nach dem Six Step nicht mehr an das, was er erlebt hat, eine Mitschrifft des Coaches, der wesentlichen Dinge, kann helfen: [[Media:Six-step.pdf|Mitschrift]]&lt;br /&gt;
*Manchmal sind Menschen nicht bereit, diesem Teil ihres Selbsts, der sie so lange gequält hat, freundlich zu begegnen. In dem Fall ist Vorarbeit zu leisten (Ressourcen, Modell der positiven Absicht erläutern, ...).&lt;br /&gt;
*Da viele Menschen mit ihren inneren Teilen nie zuvor Kontakt hatten, kann es sein, dass diese beim ersten Kontakt nicht sehr freundlich sind. Da hilft nur geduldige freundliche Zuwendung.&lt;br /&gt;
*Es kann sein, dass ES nicht mit Worten sondern über innere Bilder, Geräusche oder Gefühle antwortet. Warte auf eindeutige Signale - nicht raten. Wenn etwas unklar ist, frage nach!&lt;br /&gt;
*Wenn ES behauptet keine positive Absicht zu haben, ist es am Besten der Person, das Prinzip der [[Positive Absicht|positiven Absicht]] zu erklären. ES hört mit und ist danach i.d.R. bereit seine positive Absicht preiszugeben. Ansonsten: fragen, unter welchen Bedingungen ES bereit wäre, die positive Absicht mitzuteilen.&lt;br /&gt;
*Wenn die positive Absicht zu einschränkend ist oder nicht positiv -&amp;gt; [[chunking|chunk up]], was ist die Absicht hinter der Absicht?&lt;br /&gt;
*Dies Format kann völlig inhaltsfrei durchgeführt werden, d.h. es müssen weder das Problem noch die inneren Dialoge offen gelegt werden. Es ist allerdings leichter das Format durchzuführen, wenn man nach jedem Satz die Person bittet, den innerlich gesagten Satz und die Antwort mitzuteilen. Auf die Weise lässt sich ein &amp;quot;Steckenbleiben&amp;quot; verhindern, wenn andere Sätze innerlich gesagt wurden, als es die Vorgabe war.&lt;br /&gt;
*Insbesondere bei Krankheit oder anderen wichtigen Dingen, sollten die Neuen Wege offen gelegt und vom Bewusstsein beurteilt werden, um eine Symptomverschiebung zu vermeiden.&lt;br /&gt;
*Es kann sein, dass ES innerhalb der &amp;quot;Probezeit&amp;quot; nicht bereit ist, das alte Verhalten zu aufzugeben -&amp;gt; das kann i.d.R. akzeptiert werden, Hauptsache es wird das neue Verhalten ausprobiert.&lt;br /&gt;
*Getroffene Vereinbarungen mit inneren Teilen sollten auf jeden Fall eingehalten werden.&lt;br /&gt;
*Das Bewusstsein sollte sich stets im Klaren sein, dass es der Chef aller Teile ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bandler, Richard/Grinder, John: ''Reframing: Neuro-Linguistic Programming and the Transformation of Meaning.'' Real People Press, Moab, Utah, 1982 (ISBN 0911226257)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Six_Step&amp;diff=10475</id>
		<title>Six Step</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Six_Step&amp;diff=10475"/>
				<updated>2008-02-24T20:58:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PsychoNico: /* Systemische Elemente: Umgang mit destruktiven Teilen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Six-Step; Six-Step-Reframe; Six Step Reframing; S.S.R.] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Six Step''' ist ein ursprünglich sechsschrittiges Verfahren zur Erzielung von Verhaltensänderungen unter Berücksichtigung des [[Teilemodell]]s. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Six Step arbeitet mit der Annahme, dass es unbewusste Teile in uns gibt, die ein unerwünschtes Verhalten auslösen, diese Auslösung jedoch ihre Berechtigung und ihren Sinn hat und ihm eine [[Grundannahmen des NLP|positive Absicht]] zugrunde liegt. Das unerwünschte Verhalten verfolgt eine bestimmte, bisher nicht bewusste Funktion - diese kann jedoch auch von einem anderen, nicht als störend empfundenen Verhalten erfüllt werden. Anhand dieses Modells wird nun versucht, die Funktion des Verhaltens (Absicht) vom gezeigten Verhalten zu trennen und dann das Verhalten zu verändern, bei Würdigung der Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren des [[Reframing]]s bestand ursprünglich aus sechs Schritten. Inzwischen wird es, je nach Quelle in 3 bis 9 Schritte unterteilt (und selbst beim sechsschrittigen Six-Step sind die Schritte nicht einheitlich festgelegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Six Step ist eine Art universeller Syptomauflöser, er kann fast überall eingesetzt werden (Beispiele: Fingernagelkauen, chronischer Geldmangel, Krankheiten, Phobien, Beziehungsprobleme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Der Six Step wurde von Bandler und Grinder in den 70er Jahren entwickelt. Six Step Refraiming wurde als eine &amp;quot;Ersatzstrategie&amp;quot; für eine hypnotische Induktion entwickelt. Hypnotische Induktionen waren in den 70er Jahren nur niedergelassenen Medizinern und Psychologen erlaubt. Bandler und Grinder wollten die Technik der hypnotischen Verhandlung von Persönlichkeitsteilen auch Anwendern ausserhalb dieser Berufsgruppen zur Verfügung stellen und entwickelten ein Kontextualraster und den hypnotischen Prozess, ohne jemals das Wort ''Trance'' oder ''Hypnose'' dabei zu verwenden. Am effektivsten wirkt Refraiming jedoch (immer noch) als hypnotische Interaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
Im folgenden wird der Teil, der für das Problem verantwortlich ist, mit &amp;quot;ES&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Problem identifizieren ===&lt;br /&gt;
*Was ist das [[Problem]]? &lt;br /&gt;
*Was tut ES? Was macht ES, das du tun musst aber eigentlich nicht willst? &lt;br /&gt;
*Wie heißt ES? (Der Name sollte positiv oder neutral sein und Freiheit ermöglichen, also nicht &amp;quot;Druck&amp;quot; sondern eher &amp;quot;Ausgleich&amp;quot; oder &amp;quot;Petra&amp;quot;!) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Kommunikation etablieren, Ja/Nein Signale klären ===&lt;br /&gt;
*Freundliche Begrüßung des ES: &amp;quot;Hallo!&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du bereit im Hier und Jetzt mit mir im Bewusstsein zu kommunizieren?&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du derjenige Teil, der für mein Verhalten verantwortlich ist?&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
*(Ist ES männlich oder weiblich oder eben ES? Wie sieht ES aus?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Positive Absicht herausarbeiten ===&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Hast du eine positive Absicht?&amp;quot; (- &amp;quot;Bist du bereit sie mitzuteilen?&amp;quot;; &amp;quot;Wie ist sie?&amp;quot;).&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Bist du bereit - für eine begrenzte Zeit - Neue Wege des Verhaltens zu versuchen, die deine positive Absicht mindestens genau so gut oder besser erfüllen?&amp;quot; (Kein Teil kann bei vollem Verstand dieses Angebot ablehnen!)&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Kreativen Teil einbinden, Neue Wege suchen ===&lt;br /&gt;
*Kreativen Teil begrüßen.&lt;br /&gt;
*Kreativen Teil bitten mit ES Kontakt aufzunehmen und ES mit vielen Ideen für Verhaltensalternativen zu seiner positiven Absicht zu versorgen.&lt;br /&gt;
*ES bitten nach drei guten Angeboten (Neuen Wegen) Stopp zu sagen.&lt;br /&gt;
*Vereinbarung mit ES, über die Dauer des Neue Wege ausprobierens, treffen. (Am Ende der Zeit werden ES und Bewusstsein zusammenkommen und über das weitere Vorgehen beraten.)&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Öko Check, Teilekonferenz ===&lt;br /&gt;
*Gibt es andere Teile, die jetzt noch etwas sagen möchten - etwas, was den neuen Wegen entgegensteht?&lt;br /&gt;
*Wenn andere Teile gehört werden wollen, Vereinbarung treffen, wann dies geschieht, ggf. sofort klären.&lt;br /&gt;
*Wenn Teile mit den neuen Wegen gar nicht einverstanden sind -&amp;gt; zurück zu Schritt 4 und weitere Wege suchen.&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Vereinbarung, Integration, Future pace ===&lt;br /&gt;
*Mit ES die Vereinbarung treffen, dass ES sich, im Rahmen der besprochenen Zeit, genauso selbständig, kraftvoll und zuverlässig für die Neuen Wege einsetzt, wie ES dies mit dem alten Verhalten getan hat.&lt;br /&gt;
*Bedanken!&lt;br /&gt;
*[[Future Pace]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
Eine andere Aufteilung der 6 Schritte sieht so aus:&lt;br /&gt;
#Kontakt mit Unterbewusstsein etablieren&lt;br /&gt;
#Ja / nein Signale herausfinden&lt;br /&gt;
#Verhalten und positive Absicht trennen&lt;br /&gt;
#Neue Wahlmöglichkeiten entdecken&lt;br /&gt;
#[[Öko Check]]&lt;br /&gt;
#[[Future Pace]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variation dieser NLP-Technik kann bei Mitarbeiterbesprechungen zur Anwendung kommen:&lt;br /&gt;
# Thema und Rahmen festlegen&lt;br /&gt;
# Rapport herstellen, Bereitschaft zum Thema klären&lt;br /&gt;
# Positive Absicht bisheriger Ansätze&lt;br /&gt;
# Neue Wege (Lösungsmöglichkeiten) kreativ suchen (&amp;gt;3 Stück)&lt;br /&gt;
# Klären der Folgen der neuen Lösungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
# Verantwortung für Umsetzung festlegen (Wer, was,wie, bis wann?); Future pace&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systemische Elemente: Umgang mit destruktiven Teilen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche NLP beachtet als lösungsorientierte Individualpsychologie systemische Zusammenhänge (systemische Verstrickungen wie Fremdgefühle, übernommene Glaubenssätze etc.) nicht. Sind solche Phänomene vorhanden, werden jedoch nicht erkannt bzw. in einer Intervention nicht berücksichtigt, so ist das Scheitern i.d.R. vorprogrammiert. &lt;br /&gt;
Daher ist es hilfreich, sich als NLPler auch mit den verschiedenen Konzepten der Systemischen Therapie (insbesondere Aufstellungsarbeit) auseinander zu setzen, um Strategien für den Umgang mit o.g. Symptomen zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel''': &lt;br /&gt;
Ein Klient möchte ein störendes Verhalten ändern. Der Berater entschließt sich zur Durchführung eines 6-Step-Reframing. Im ursprünglichen NLP wird im Rahmen der Teilearbeit u.a. gelehrt, dass ein jeder Teil (incl. seiner Glaubenssätze) innerhalb einer Person mit ein wenig liebevoller Zuwendung zur Kooperation bereit sein wird und selbstverständlich auch immer eine positive Absicht hat, welche dann utilisiert werden kann. &lt;br /&gt;
Aber was tun, wenn der störende Teil eines Klienten trotz Würdigung nicht zur Kooperation bereit ist? Oder auf die Frage nach der Absicht so etwas sagt, wie: „Ich möchte, dass Du Sch….. frisst!“ (Ja, so etwas gibt es!). Ohne systemische Kenntnisse ist der Berater hier wahrscheinlich geneigt, den Klienten zu bitten, den Teil einfach noch ein wenig liebevoller zu würdigen. Oder nachzufragen, was denn wohl die positive Absicht hinter dem Sch… fressen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Teils feststellen ===&lt;br /&gt;
Stattdessen kann es hier sinnvoll sein, von einem systemischen Phänomen auszugehen. Mann könnte den Klienten also fragen: &lt;br /&gt;
„Wenn Du nochmal in Dich hineinspürst: Ist das überhaupt ein Teil von Dir?“ &lt;br /&gt;
I.d.R. bekommt der Klient recht schnell ein Gefühl/Bild o.ä. dafür, wie die Antwort lautet, und bei einem Fall, wie oben geschildert, lautet sie i.d.R.: „Nein!“. Stattdessen wurde er von einer anderen Person übernommen. &lt;br /&gt;
Nun geht es darum, zu identifizieren, von wem der Teil übernommen wurde. In den meisten Fällen handelt es sich um Personen aus dem engeren Familiensystem: Vater, Mutter, Großeltern, Geschwisterteile (Achtung: es kann sich auch um verstorbene Personen handeln, die der Klient niemals kennen gelernt hat…), aber es können vereinzelt auch andere Menschen auftauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Teils verifizieren ===&lt;br /&gt;
Wenn Klient oder Berater nicht direkt eine Intuition haben, so ist es hilfreich, wenn der Klient die verschiedenen Alternativen probeweise laut ausspricht, also z.B.: „Du bist ein Teil von meinem Vater!“ oder „Du gehörst zu meiner Großmutter!“. Der Klient wird i.d.R. wiederum schnell ein Gefühl/Bild o.ä. entwickeln, welche Alternative stimmig ist. Der Berater sollte hier zusätzlich sehr genau die Physiologie beachten und evtl. zur Absicherung noch eine Gegenprobe machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teil zurückgeben ===&lt;br /&gt;
Ist der Fremd-Teil dann eindeutig identifiziert, so kann der Klient diesen in einer Art Ritual an die Ursprungsperson zurückgeben. Hierzu kann er sich die entsprechende Person (möglichst bildlich) vorstellen, um dann laut und mit fester Stimme auszusprechen (als Beispiel hier Tochter an Vater): &lt;br /&gt;
„Ich bin Deine Tochter und Du bist mein Vater. Und sollte ich aus Liebe* zu Dir bewusst oder unbewusst* zugestimmt haben, diesen Teil von Dir zu übernehmen, so nehme ich diese Entscheidung hiermit zurück – und ich entscheide neu. Der Teil verlässt nun meinen Körper, meinen Geist und mein Energiesystem! In allen Zeiten, Räumen und Dimensionen!** JETZT…“ &lt;br /&gt;
Hierbei kann es hilfreich sein, wenn der Klient sich entsprechend des Geschehens ein Bild oder einen Film von der Rückgabe des Teils macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check/Einwandbehandlung ===&lt;br /&gt;
Anschließend sollte – wie nach jeder Intervention – ein Öko-Check durchgeführt werden, um evtl. Einwände zu hören. Es kann z.B. passieren, dass der Klient merkt, dass die Ursprungsperson den Teil partout nicht zurücknehmen will. Oft hilft es dann, die Ursprungsperson nochmal deutlich auf das Leid aufmerksam zu machen, was sie dem Klienten durch die Übergabe des Teils zugefügt hat, um dann zu fragen, ob das wirklich ihre Absicht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frei gewordenen Platz füllen ===&lt;br /&gt;
Anschließend sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, die beim Klienten entstandene Lücke zu füllen, indem ein neuer, positiver Teil installiert wird. Man kann dem Klienten hier auch suggerieren, dass dies unbewusst und von selbst („Und du kannst dich überraschen lassen, was schon bald an der Stelle entstehen kann, wo bis jetzt…“ etc.) geschieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Übernahme von fremden Teilen/Gefühlen/Glaubenssätzen geschieht in vielen Fällen schön im frühesten Kindesalter und daher häufig aus der unbedingten kindlichen Liebe heraus, z.B. um unbewusst einen Elternteil zu entlasten. Es kann aber auch andere Gründe geben. Die esoterisch veranlagten Personen unter Euch können im Übrigen auch mal nachspüren, ob das Ganze schon vor der Geburt (also noch im Mutterleib) passiert ist, oder sogar vor der Empfängnis (sprich: aus einem anderen Leben stammt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Der Esoterik vollkommen Abgeneigte können diesen Satz natürlich auch weglassen, aber man sollte ihn besser mitsprechen. Man kann ja nie wissen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxistipps ==&lt;br /&gt;
*Als Gesprächsrahmen hat sich das [[Rahmenmodell]] bewährt&lt;br /&gt;
*Zu Beginn kann es helfen, das Teilemodell und die Annahme der &amp;quot;positiven Absicht&amp;quot; zu erläutern.&lt;br /&gt;
*Da es sich um ein Tranceformat handelt, kann es hilfreich sein einen [[Anker|Gegenwartsanker]] zu setzen, den man nach Ende des Formats aktiviert.&lt;br /&gt;
*Da es sich um ein Tranceformat handelt, erinnert sich der Coachee evtl. nach dem Six Step nicht mehr an das, was er erlebt hat, eine Mitschrifft des Coaches, der wesentlichen Dinge, kann helfen: [[Media:Six-step.pdf|Mitschrift]]&lt;br /&gt;
*Manchmal sind Menschen nicht bereit, diesem Teil ihres Selbsts, der sie so lange gequält hat, freundlich zu begegnen. In dem Fall ist Vorarbeit zu leisten (Ressourcen, Modell der positiven Absicht erläutern, ...).&lt;br /&gt;
*Da viele Menschen mit ihren inneren Teilen nie zuvor Kontakt hatten, kann es sein, dass diese beim ersten Kontakt nicht sehr freundlich sind. Da hilft nur geduldige freundliche Zuwendung.&lt;br /&gt;
*Es kann sein, dass ES nicht mit Worten sondern über innere Bilder, Geräusche oder Gefühle antwortet. Warte auf eindeutige Signale - nicht raten. Wenn etwas unklar ist, frage nach!&lt;br /&gt;
*Wenn ES behauptet keine positive Absicht zu haben, ist es am Besten der Person, das Prinzip der [[Positive Absicht|positiven Absicht]] zu erklären. ES hört mit und ist danach i.d.R. bereit seine positive Absicht preiszugeben. Ansonsten: fragen, unter welchen Bedingungen ES bereit wäre, die positive Absicht mitzuteilen.&lt;br /&gt;
*Wenn die positive Absicht zu einschränkend ist oder nicht positiv -&amp;gt; [[chunking|chunk up]], was ist die Absicht hinter der Absicht?&lt;br /&gt;
*Dies Format kann völlig inhaltsfrei durchgeführt werden, d.h. es müssen weder das Problem noch die inneren Dialoge offen gelegt werden. Es ist allerdings leichter das Format durchzuführen, wenn man nach jedem Satz die Person bittet, den innerlich gesagten Satz und die Antwort mitzuteilen. Auf die Weise lässt sich ein &amp;quot;Steckenbleiben&amp;quot; verhindern, wenn andere Sätze innerlich gesagt wurden, als es die Vorgabe war.&lt;br /&gt;
*Insbesondere bei Krankheit oder anderen wichtigen Dingen, sollten die Neuen Wege offen gelegt und vom Bewusstsein beurteilt werden, um eine Symptomverschiebung zu vermeiden.&lt;br /&gt;
*Es kann sein, dass ES innerhalb der &amp;quot;Probezeit&amp;quot; nicht bereit ist, das alte Verhalten zu aufzugeben -&amp;gt; das kann i.d.R. akzeptiert werden, Hauptsache es wird das neue Verhalten ausprobiert.&lt;br /&gt;
*Getroffene Vereinbarungen mit inneren Teilen sollten auf jeden Fall eingehalten werden.&lt;br /&gt;
*Das Bewusstsein sollte sich stets im Klaren sein, dass es der Chef aller Teile ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bandler, Richard/Grinder, John: ''Reframing: Neuro-Linguistic Programming and the Transformation of Meaning.'' Real People Press, Moab, Utah, 1982 (ISBN 0911226257)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PsychoNico</name></author>	</entry>

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