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		<title>NLPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10347</id>
		<title>Anker</title>
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				<updated>2008-01-27T15:51:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Anker; Ankern; Anchor; Anchors; Anchoring] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankern''' ist der Vorgang des bewusst herbeigeführten Verbindens bestimmter Reize mit bestimmten Reaktionen. Im NLP ist es eine [[Liste der NLP-Grundtechniken|Grundtechnik]], die in fast allen [[Format]]en enthalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Im NLP ist ein '''Anker''' im wesentlichen »eine beliebige [[Repräsentation]] (intern oder extern erzeugt), die eine andere Repräsentation, oder eine Serie von Repräsentationen oder eine [[Strategie]] auslöst. Grundlage beim Ankern ist die Annahme, dass alle Erfahrungen als ›[[Gestalt]]en‹ sinnlicher Information repräsentiert werden. Immer wenn ein Teil einer gewissen Erfahrung wieder eingeführt wird, werden auch andere Teile dieser Erfahrung in einem gewissen Maß reproduziert. Jeder beliebige Teil einer Erfahrung kann also als Anker benutzt werden, um einen anderen Teil dieser Erfahrung auszulösen.«&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Robert B. Dilts, John Grinder, Richard Bandler: Strukturen subjektiver Erfahrung, S. 134, ISBN 3873872293 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Anker werden eingesetzt, um:&lt;br /&gt;
*ressourcenvolle Zustände gezielt herbeiführen zu können, &lt;br /&gt;
*Namen, Begriffe oder Situationen abrufbar zu machen, &lt;br /&gt;
*leichter in der Phantasie an bestimmte ''Zeiten'' zu gehen, oder &lt;br /&gt;
*zurück aus einer Trance in die Gegenwart zu kommen (Gegenwartsanker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Ankern wird die [[klassische Konditionierung]]skette nach [[Pawlow, Iwan Petrowitsch|Pawlow]] durchlaufen, für deren Beschreibung er 1904 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow zeigte, dass nach einer Konditionierung ein neutraler Reiz eine Reaktion hervorruft, die vorher nur durch einen unkonditionierten Reiz ausgelöst werden konnte. Er ersetzte einen unkonditionierten Reiz (Anblick von Futter) für eine unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss) durch einen den konditionierten (=neutralen) Reiz (Glockenton). Indem er regelmäßig kurz vor der Reichung des Futters einen Glockenton erklingen ließ, konnte er nach einigen Malen den Speichelfluss bereits durch den Glockenton auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow machte eine weitere sehr wichtige Entdeckung: Hatte er dem Hund über längere Zeit den konditionierten Reiz allein dargeboten, so verschwand allmählich die konditionierte Reaktion; er nannte diesen Prozess &amp;quot;Löschung&amp;quot;. Wiederholte er nach einiger Zeit das Experiment, so zeigte der Hund nach wesentlich weniger Versuchsdurchführungen wieder die konditionierte Reaktion auf den konditionierten Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Anker können sich abnutzen. Sie werden jedoch nicht gänzlich gelöscht, sondern lediglich gehemmt. ''Abgenutzte'' Anker können in einem verkürzten Prozess wieder ''nachgeladen'' werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie des Ankerns==&lt;br /&gt;
Anker funktioneren nach dem Prinzip '''Neurons that fire together wire together''', also in etwa: ''&amp;quot;Gehirnzellen, die gemeinsam auslösen, verbinden sich untereinander&amp;quot;''.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»...Darüber hinaus verbildlichen die modernen, bildgebenden Hirnforschungsverfahren auf neuronaler Ebene zum Beispiel, weshalb eine der besonders grundlegenden Techniken des NLP funktioniert, nämlich das Ankern. Man weiß heute, dass Neuronen, die gleichzeitig aktiv sind, sich durch Synapsen miteinander verbinden. In der Sprache der Neurosciences heißt das: &amp;quot;Neurons that fire together wire together.&amp;quot; Wenn man also beim Ankern einen bestimmten Zustand des Klienten mit einem spezifischen visuellen, akustischen oder taktilen Reiz oder einem Geruch verknüpft, aktiviert man entsprechende Nervenzellen, die sich dadurch, dass sie gemeinsam aktiv sind, miteinander verbinden. Die neuronale Verknüpfung erklärt, weshalb dann irgendwann beim Auftreten des bestimmten Reizes gleichzeitig der entsprechende Zustand hervorgerufen wird. Auch die Technik des Zusammenführens von dissoziierten Zuständen (Collapsing Anchors) findet hierin ihre neurophysiologische Erklärung...«  &amp;lt;ref&amp;gt;aus dem Artikel 'Kommunikation mit NLP' managerSeminare Heft 96, März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reflex, Assoziation, Anker ===&lt;br /&gt;
Anker müssen von Reflexen und Assoziationen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
*Unbedingte Reflexe sind angeborene, ''nicht inhaltlich zu verstehende'' Verknüpfung eines Reizes (z. B. Hammerschlag aufs Knie) mit einer meist Körperreaktion (Vorstrecken des Beins). Beispiele: Kniesehnenreflex, Lidschlussreflex, Gänsehaut&lt;br /&gt;
*Assoziation (zweipolig): Es gibt eine ''inhaltlich verständliche'' Verknüpfung zwischen dem Reiz und der Reaktion. Zweipoligkeit meint hier die Tatsache, dass zum Verstehen der Reaktion nur der Reiz als bekannt gegeben sein muss.&lt;br /&gt;
*Klassischer Anker (dreipolig): Ein Anker nutzt eine gegebene Assoziation, um die Reaktion ''an einen zusätzlichen Reiz zu knüpfen, der inhaltlich mit der Reaktion vordergründig nichts zu tun haben muss''. Ist der Anker erst einmal installiert, wirkt er zweipolig. Um ihn allerdings setzen zu können, muss der zu ankernde Zustand anderweitig hergestellt werden. Durch unmittelbare Erfahrung, Erinnerung oder Imagination. Diese sind zweipolig und inhaltsorientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können Assoziationen sein, wenn sie in der Gegenwart geprägt werden, ohne dass die Person sich dafür an etwas erinnern muss. Die meisten Anker im NLP sind jedoch dreipolig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sinneskanäle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können über jeden der fünf [[Repräsentationssystem|Sinneskanäle]] installiert werden:&lt;br /&gt;
*''visuelle Anker''&lt;br /&gt;
**Einsatz von Gesten und Mimiken&lt;br /&gt;
**Einnahme von bestimmten Orten auf der Bühne bei bestimmten Themen &lt;br /&gt;
**Einsatz von Symbolen (z. B. auf Uniformen), Bildern und Farben (z. B. auf Werbeplakaten) &lt;br /&gt;
*''auditive Anker''&lt;br /&gt;
** Worte, die besonders betont werden (Lautstärke, Tonhöhe, Sprachgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
** Geräusche, Melodien und akustische Signale (Alarmsirenen der Feuerwehr)&lt;br /&gt;
*''kinästhetische Anker''&lt;br /&gt;
**[[Raumanker]] (z.B. [[Bodenanker]], d.h. das Einnehmen einer bestimmten Position im Raum führt zum geankerten inneren Zustand)&lt;br /&gt;
**gezielte Berührungen - leichter Druck auf das Knie oder einen Punkt am Rücken&lt;br /&gt;
*''olfaktorische Anker'' (Gerüche)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Der Geruch einer erlöschenden Kerze ruft &amp;quot;Weihnachtsstimmung&amp;quot; hervor&lt;br /&gt;
*''gustatorische Anker'' (Geschmack)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Beim Genuss einer bestimmten koffeinhaltigen Limonade summt man eine bestimmte Melodie aus einem Werbespot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kombination mehrerer Sinneskanäle, beispielsweise das Zusammendrücken von Daumen und Zeigefinger (kinästhetischer Kanal) in Kombination mit dem betonten Ausprechen eines passenden Wortes (z.B. p''e''rfectam''e''nte), kann man eindeutige Anker installieren.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Arten von Ankern ===&lt;br /&gt;
* Man kann Anker ''neu setzen'' oder bereits vorhandene nutzen (›stealing‹anchors / Anker ›''stehlen''‹)&lt;br /&gt;
:Beispiel: Man kann einen Anker ''setzen'', bei dem jeman in einen ressourcevollen Zustand geht, wenn man ihm mit der Hand auf die Schulter klopft und zuzwinkert (z.B. Motivation). Oder man kann ihn nutzen, wenn er schon vorhanden ist, also ''stehlen''. &lt;br /&gt;
* ''verdecktes'' oder ''offenes'' Ankern &lt;br /&gt;
:Drückt aus, in welchem Grad die Person, bei der geankert wird, über das Geschehen informiert ist.&lt;br /&gt;
* ''einmal'' oder ''wiederholt''&lt;br /&gt;
:Je häufiger man ankert, desto stärker wird der Anker für gewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf, Kriterien ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip des Ankerns ist, einen spezifischen Reiz zu setzen, wenn ein bestimmter Zustand erlebt wird. Ein guter Anker erfüllt die im nächsten Abschnitt erklärten T.I.G.E.R.-Kriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustand des Ankernden ===&lt;br /&gt;
Der Zustand desjenigen, der den Anker installiert, ist wesentlicher Bestandteil des Ankers. Das Feuern des Ankers erfolgt mit größerer Präzision, wenn sich der Ankernde im gleichen Zustand befindet, wie zum Zeitpunkt der Installation. Über den Zustand des Ankernden bei der Installation läßt sich der Anker auch an die Person des Ankernden binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke des Zustandes des Ankernden läßt sich als [[Sliding Anchor]] installieren und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrnehmung des gewünschten Zustandes ===&lt;br /&gt;
Der Prozess der Installation eines Ankers erfordert die Wahrnehmung des Gegenübers. Soll der Höhepunkt eines Zustandes geankert werden, so geschieht dies nicht zum Zeitpunkt des Höhepunktes der [[Elizitation|Elizitierung]] sondern zum Zeitpunkt des Höhepunktes der physiologischen Reaktionen des Gegenübers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== T.I.G.E.R. ===&lt;br /&gt;
Das Wort '''TIGER''' besteht aus den Anfangsbuchstaben von fünf wichtigen Kriterien für erfolgreiches Ankern (egal ob visuell, auditiv, kinästhetisch,...):&lt;br /&gt;
*'''T'''iming: Den Anker setzen, wenn der zu ankernde Zustand in seinem Maximum erlebt wird. Noch besser - kurz ''vor'' dem Höhepunkt der Empfindung (dadurch wird das Anwachsen des Zustandes mit geankert).&lt;br /&gt;
*'''I'''ntensität: Der zu ankernde Zustand muss eine hohe Intensität der Empfindung haben. Dazu ist es wichtig, den Zustand möglichst umfassend assoziiert zu erleben ([[VAKOG|VAK(OG)]]-Trance). In Dissoziation ist es schwer, intensive Gefühle aufzubauen.&lt;br /&gt;
*'''G'''enauigkeit: Den Anker präzise setzen. Nur wenn der Anker in gleicher Weise reproduziert werden kann, wird er seine volle Wirkung entfalten.&lt;br /&gt;
*'''E'''inzigartigkeit: Um einen Anker erfolgreich zu setzen und wieder benutzen zu können, ist es wichtig, dass der Reiz einen hohen Grad an Einzigartigkeit hat. So würde z.B. ein Händeschütteln als kinästhetischer Anker nicht funktionieren, da dieser Reiz mit Tausenden von anderen Erfahrungen überlagert ist.&lt;br /&gt;
*'''R'''einheit: Nur den gewünschten (positiven) Teil ankern! Dazu sollte der zu ankernde Zustand so rein wie möglich erlebt werden. Ein Beispiel: Jemand möchte den Zustand &amp;quot;Freude&amp;quot; ankern. Er erinnert sich an die Freude, als er seinen Neuwagen zum ersten mal fahren konnte. Später stellte sich dieser Wagen als Montagsauto heraus – was mit viel Ärger verbunden war. Das mischt sich auch an den Gedanken des Neuwagens hinein. Diese Freude ist nicht mehr pur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was''' wird geankert? - Die Gesamt-''Gestalt'' der Wahrnehmung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wo''' wird geankert? - Der Reiz muss spezifisch sein. Normalerweise wird automatisch in allen Sinnessystemen geankert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wie''' wird geankert? - Am besten kurz vor dem Höhepunkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität eines Ankers wird durch das Ausmaß des Ursprungserlebnisses oder/und von der Häufigkeit der Wiederholungen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können &amp;quot;abgenutzt&amp;quot;, umgewandelt oder verstärkt werden. Einen [[Circle Of Excellence]], der immer in unangenehmen Situationen eingesetzt wird, empfiehlt es sich wieder aufzuladen. Sonst &amp;quot;wandelt&amp;quot; er sich langsam in einen [[Stuck State]] Anker! Ist das Ergebnis des CoE allerdings i.d.R. ein Erfolg, stärkt er sich von allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Leben ist voller Anker, sie&lt;br /&gt;
*sind lebenswichtig: z.B. Gewohnheiten &amp;amp;rarr; heißen Topf an den Henkeln anfassen&lt;br /&gt;
*entwickeln bei den Menschen Phantasien: z.B. Hubschrauber fliegt über einem Dorf &amp;amp;rarr; Einsatz der Bundeswehr? Notlandung? Rettungsaktion?&lt;br /&gt;
*sind weniger nützlich: z. B. Prüfungssituationen &amp;amp;rarr; können Wissensleere auslösen&lt;br /&gt;
*erzeugen negative Befindlichkeit (Phobien): z. B. enge Räume &amp;amp;rarr; Platzangst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für einen Anker ist ein bestimmtes lang nicht gehörtes Lied, welches gerade im Autoradio läuft. Es führt unmittelbar dazu, dass man sich in eine Situation zurückversetzt fühlt, in der man das Lied oft und viel gehört hat (erste/bestimmte Liebe, Flirt, Strandparty im Urlaub, Beerdigung, &amp;quot;unser Lied&amp;quot; von Partnern, Feierabendsong im Supermarkt usw.). Hierbei handelt es sich um einen typischen Anker: eine Sinneswahrnehmung (lange nicht gehörtes Lied) führt unmittelbar zu einem emotionalen Zustand (fühlen wie in einer bestimmten Situation &amp;quot;damals&amp;quot;). Ähnliche Verbindungen können visuell, durch eine Berührung, einen Geruch oder einen Geschmack ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr typische gezielt eingesetzte akustische Anker sind Titelmelodien von TV-Serien/TV-Magazinen. Bekannt sind: Bonanza, Lindenstraße, Sesamstraße, Monitor, Spiegel-TV, Tagesschau. Hört man die Melodie, stellt sich bereits ein bestimmtes Gefühl ein, das von der Sendung erzeugt wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eingesetzt werden akustische Anker auch in der Werbung (z.B. Bacardi, Telekom, Marlboro, Langnese). Der Leser prüfe sich, zu welcher Serie/Werbung ihm sofort die Melodie in den Sinn kommt. Das funktioniert so, als auch umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können auch Gegenden, Gebäude, Räume, Plätze in Räumen, Gegenstände oder Kleidungsstücke sein, ebenso wie Menschen oder Tiere (alles kann ein Anker sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zu bestimmten Gelegenheiten beispielsweise geraucht hat, kann es sinnvoll sein, auf dem Weg zum Nichtraucher, diese Gelegenheiten zu meiden oder konsequent umzuankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schnell in einen bestimmten Zustand, wie Kreativität, Meditation, Klarheit kommen will, kann es helfen, immer den selben Ort aufzusuchen, mit immer dem selben Ziel von Kreativität, Meditation, Klarheit. Auch Worte und Gesten sind Anker, beispielsweise in der Meditation das Mantra OM und der Meditationssitz (optimalerweise in bestimmter Kleidung, am besonderen Ort, umgeben mit bestimmten Symbolen und Gerüchen sowie spezieller Musik (VAKOG)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Formate, in denen diese Technik angewendet wird'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankern ist eine der Basistechniken im NLP, die in sehr vielen [[Format]]en vorkommt. &amp;lt;br&amp;gt; Ankerformate sind:&lt;br /&gt;
*[[Re-Anchoring]] (Umankern, Anker »löschen«)&lt;br /&gt;
*[[Collapsing Anchors]] (Anker verschmelzen)&lt;br /&gt;
*[[Sliding Anchor]] (gleitende Anker)&lt;br /&gt;
*[[Stacking Anchors]] (Anker stapeln) Mehrere zusammenpassende Reaktionen werden mit einem Reiz verbunden.&lt;br /&gt;
*[[Chaining Anchors]] (Anker verketten)&lt;br /&gt;
*[[Stealing Anchors]] (Anker stehlen) Vorhandene Reiz-Reaktions-Kombinationen (natürliche Anker) werden erkannt und die bestehenden Anker genutzt.&lt;br /&gt;
*[[Circle of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[State of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[Moment of Excellence]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen ==&lt;br /&gt;
*Entdecken Sie Anker in Ihrem täglichen Umfeld: Welche unterstützen Sie, welche schränken Sie ein? Nutzen Sie die unterstützenden, ändern Sie die einschränkenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Bodenanker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Begriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Swish_Pattern&amp;diff=10345</id>
		<title>Swish Pattern</title>
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				<updated>2008-01-27T15:45:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Anwendung, Einsatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Swish Pattern; Swish] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim '''Swish Pattern''' (swish = sausen, zischen) werden zwei innere Bilder (das Problembild und das Ressourcebild) mit hoher Geschwindigkeit so oft getauscht bzw. überlagert, bis sich diese Prozedur unterhalb der Schwelle des Bewusstseins etabliert hat. Der eingefahrene Reiz-Reaktionsablauf wird dadurch zumindest verwirrt (&amp;amp;rarr; geschwächt: &amp;quot;In dem kurzen Moment zwischen Reiz und Reaktion, liegt Freiheit!&amp;quot;) oder in eine andere (gewünschte) Richtung gelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
1985 in &amp;quot;Using your Brain - for a Change&amp;quot; von [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Der Swish wird eingesetzt, um ungewollte, zwanghafte Verhaltensweisen durch gewollte (zwanghafte) Verhaltensweisen zu ersetzen. Um also:&lt;br /&gt;
*ungewollte, zwanghafte Verhaltensweisen zu unterbrechen und um neue Wahlmöglichkeiten zu bereichern&lt;br /&gt;
*ein sehr motiviertes zwanghaftes Verhalten (Schokoladen''sucht'') auf ein Thema zu übertragen, zu dem man sich wenig motivieren kann (Steuerklärung fertig machen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dauer: 5 Sekunden bis 20 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
===Vorbereitung===&lt;br /&gt;
#Das Problem&lt;br /&gt;
#*Was gibt es, das automatisch abläuft und verändert werden soll?&lt;br /&gt;
#Problembild; Point of no Return&lt;br /&gt;
#*Finden des letzten Bildes, das der Zwangshandlung vorausgeht, also des Punktes, an dem es kein Zurück mehr gibt - nicht vorher, nicht später, genau den Punkt. Evtl. wird der Point of no Return nicht von einem Bild, sondern von einem Geräusch, Gefühl, Geruch oder Geschmack ausgelöst.&lt;br /&gt;
#: -&amp;gt; Dieses Problembild wird assoziiert gesehen.&lt;br /&gt;
#Zielbild&lt;br /&gt;
#*Finden des positiven ressourcevollen Selbstbildes, indem die Person sich selber etwas ressourcevolles, schönes tun sieht (inhaltlich bezieht sich dieses Bild, auf das zu ersetzende Problem-Bild). Das Bild wird richtig schön gemacht (hell, farbig, Ressourcephysiologie der handelnden Person, ...); achte auf die Physiologie des Coachees! &lt;br /&gt;
#: -&amp;gt; Dieses Zielbild wird dissoziiert betrachtet.&lt;br /&gt;
#Öko-Check&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durchführung ===&lt;br /&gt;
Nun kommt der eigentliche Swish:&lt;br /&gt;
#Augen zu!&lt;br /&gt;
#Sieh das Problembild (assoziiert) groß vor dir - und unten links ganz klein das Zielbild (dissoziiert)!&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Swish! (oder &amp;quot;Wusch!&amp;quot; oder &amp;quot;Zisch!&amp;quot;) - Zielbbild groß&amp;quot; begleitet von einer Handbewegung des Coaches, als würde er schnell ein Poster aufziehen. &lt;br /&gt;
#&amp;quot;Augen auf!&amp;quot; Das Zielbild wird groß und hell, das Problembild verschwindet vollständig!&lt;br /&gt;
#wieder nach 1. (3 bis 5 mal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Swish wird erst langsam und dann immer schneller durchlaufen, bis man ihn schließlich in weniger als 2 Sekunden durchläuft! Dann hört man beim Zielbild auf. Wenn der Coachee nicht hinterher kommt - kein Problem, das ist das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Test/Future Pace ===&lt;br /&gt;
*Bitte den Coachee noch einmal, das Problembild vor sich zu sehen und es zu erleben. Wenn es ihm schwer fällt oder ihm egal ist, hat es funktioniert.&lt;br /&gt;
*Bitte den Coachee, eine zukünftige (Problem-)situation vor sich zu sehen und da ressourcevoll durchzugehen.&lt;br /&gt;
*Der Coachee sollte sich, wenn möglich, dem Auslösereiz wieder aussetzen. Solange noch eine Neigung zum alten Verhalten besteht, sollte er den Swish wiederholen (kann die Person alleine machen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die alte Strategie nicht ersetzt wurde, ist vermutlich eine der folgenden Sachen schiefgegangen:&lt;br /&gt;
*Zu wenige Wiederholungen&lt;br /&gt;
*Problembild ist nicht der Point of no Return, sondern davor oder später&lt;br /&gt;
*Zielbild ist nicht attraktiv genug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
*Das Zielbild kann auch aus einer anderen Ecke kommen als von untern links.&lt;br /&gt;
*Der Swish kann auch mit anderen Sinnesrepräsentationen gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier gibt es den Swish als [http://www.landsiedel-seminare.de/nlp/downloads.html Audiofile]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
[http://www.nlp-now.co.uk/nlp_swish.htm Description] in English &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10344</id>
		<title>Anker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10344"/>
				<updated>2008-01-27T15:39:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Anker; Ankern; Anchor; Anchors; Anchoring] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankern''' ist der Vorgang des bewusst herbeigeführten Verbindens bestimmter Reize mit bestimmten Reaktionen. Im NLP ist es eine [[Liste der NLP-Grundtechniken|Grundtechnik]], die in fast allen [[Format]]en enthalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Im NLP ist ein '''Anker''' im wesentlichen »eine beliebige [[Repräsentation]] (intern oder extern erzeugt), die eine andere Repräsentation, oder eine Serie von Repräsentationen oder eine [[Strategie]] auslöst. Grundlage beim Ankern ist die Annahme, dass alle Erfahrungen als ›[[Gestalt]]en‹ sinnlicher Information repräsentiert werden. Immer wenn ein Teil einer gewissen Erfahrung wieder eingeführt wird, werden auch andere Teile dieser Erfahrung in einem gewissen Maß reproduziert. Jeder beliebige Teil einer Erfahrung kann also als Anker benutzt werden, um einen anderen Teil dieser Erfahrung auszulösen.«&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Robert B. Dilts, John Grinder, Richard Bandler: Strukturen subjektiver Erfahrung, S. 134, ISBN 3873872293 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Anker werden eingesetzt, um:&lt;br /&gt;
*ressourcenvolle Zustände gezielt herbeiführen zu können, &lt;br /&gt;
*Namen, Begriffe oder Situationen abrufbar zu machen, &lt;br /&gt;
*leichter in der Phantasie an bestimmte ''Zeiten'' zu gehen, oder &lt;br /&gt;
*zurück aus einer Trance in die Gegenwart zu kommen (Gegenwartsanker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Ankern wird die [[klassische Konditionierung]]skette nach [[Pawlow, Iwan Petrowitsch|Pawlow]] durchlaufen, für deren Beschreibung er 1904 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow zeigte, dass nach einer Konditionierung ein neutraler Reiz eine Reaktion hervorruft, die vorher nur durch einen unkonditionierten Reiz ausgelöst werden konnte. Er ersetzte einen unkonditionierten Reiz (Anblick von Futter) für eine unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss) durch einen den konditionierten (=neutralen) Reiz (Glockenton). Indem er regelmäßig kurz vor der Reichung des Futters einen Glockenton erklingen ließ, konnte er nach einigen Malen den Speichelfluss bereits durch den Glockenton auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow machte eine weitere sehr wichtige Entdeckung: Hatte er dem Hund über längere Zeit den konditionierten Reiz allein dargeboten, so verschwand allmählich die konditionierte Reaktion; er nannte diesen Prozess &amp;quot;Löschung&amp;quot;. Wiederholte er nach einiger Zeit das Experiment, so zeigte der Hund nach wesentlich weniger Versuchsdurchführungen wieder die konditionierte Reaktion auf den konditionierten Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Anker können sich abnutzen. Sie werden jedoch nicht gänzlich gelöscht, sondern lediglich gehemmt. ''Abgenutzte'' Anker können in einem verkürzten Prozess wieder ''nachgeladen'' werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie des Ankerns==&lt;br /&gt;
Anker funktioneren nach dem Prinzip '''Neurons that fire together wire together''', also in etwa: ''&amp;quot;Gehirnzellen, die gemeinsam auslösen, verbinden sich untereinander&amp;quot;''.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»...Darüber hinaus verbildlichen die modernen, bildgebenden Hirnforschungsverfahren auf neuronaler Ebene zum Beispiel, weshalb eine der besonders grundlegenden Techniken des NLP funktioniert, nämlich das Ankern. Man weiß heute, dass Neuronen, die gleichzeitig aktiv sind, sich durch Synapsen miteinander verbinden. In der Sprache der Neurosciences heißt das: &amp;quot;Neurons that fire together wire together.&amp;quot; Wenn man also beim Ankern einen bestimmten Zustand des Klienten mit einem spezifischen visuellen, akustischen oder taktilen Reiz oder einem Geruch verknüpft, aktiviert man entsprechende Nervenzellen, die sich dadurch, dass sie gemeinsam aktiv sind, miteinander verbinden. Die neuronale Verknüpfung erklärt, weshalb dann irgendwann beim Auftreten des bestimmten Reizes gleichzeitig der entsprechende Zustand hervorgerufen wird. Auch die Technik des Zusammenführens von dissoziierten Zuständen (Collapsing Anchors) findet hierin ihre neurophysiologische Erklärung...«  &amp;lt;ref&amp;gt;aus dem Artikel 'Kommunikation mit NLP' managerSeminare Heft 96, März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reflex, Assoziation, Anker ===&lt;br /&gt;
Anker müssen von Reflexen und Assoziationen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
*Unbedingte Reflexe sind angeborene, ''nicht inhaltlich zu verstehende'' Verknüpfung eines Reizes (z. B. Hammerschlag aufs Knie) mit einer meist Körperreaktion (Vorstrecken des Beins). Beispiele: Kniesehnenreflex, Lidschlussreflex, Gänsehaut&lt;br /&gt;
*Assoziation (zweipolig): Es gibt eine ''inhaltlich verständliche'' Verknüpfung zwischen dem Reiz und der Reaktion. Zweipoligkeit meint hier die Tatsache, dass zum Verstehen der Reaktion nur der Reiz als bekannt gegeben sein muss.&lt;br /&gt;
*Klassischer Anker (dreipolig): Ein Anker nutzt eine gegebene Assoziation, um die Reaktion ''an einen zusätzlichen Reiz zu knüpfen, der inhaltlich mit der Reaktion vordergründig nichts zu tun haben muss''. Ist der Anker erst einmal installiert, wirkt er zweipolig. Um ihn allerdings setzen zu können, muss der zu ankernde Zustand anderweitig hergestellt werden. Durch unmittelbare Erfahrung, Erinnerung oder Imagination. Diese sind zweipolig und inhaltsorientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können Assoziationen sein, wenn sie in der Gegenwart geprägt werden, ohne dass die Person sich dafür an etwas erinnern muss. Die meisten Anker im NLP sind jedoch dreipolig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sinneskanäle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können über jeden der fünf [[Repräsentationssystem|Sinneskanäle]] installiert werden:&lt;br /&gt;
*''visuelle Anker''&lt;br /&gt;
**Einsatz von Gesten und Mimiken&lt;br /&gt;
**Einnahme von bestimmten Orten auf der Bühne bei bestimmten Themen &lt;br /&gt;
**Einsatz von Symbolen (z. B. auf Uniformen), Bildern und Farben (z. B. auf Werbeplakaten) &lt;br /&gt;
*''auditive Anker''&lt;br /&gt;
** Worte, die besonders betont werden (Lautstärke, Tonhöhe, Sprachgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
** Geräusche, Melodien und akustische Signale (Alarmsirenen der Feuerwehr)&lt;br /&gt;
*''kinästhetische Anker''&lt;br /&gt;
**[[Raumanker]] (z.B. [[Bodenanker]], d.h. das Einnehmen einer bestimmten Position im Raum führt zum geankerten inneren Zustand)&lt;br /&gt;
**gezielte Berührungen - leichter Druck auf das Knie oder einen Punkt am Rücken&lt;br /&gt;
*''olfaktorische Anker'' (Gerüche)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Der Geruch einer erlöschenden Kerze ruft &amp;quot;Weihnachtsstimmung&amp;quot; hervor&lt;br /&gt;
*''gustatorische Anker'' (Geschmack)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Beim Genuss einer bestimmten koffeinhaltigen Limonade summt man eine bestimmte Melodie aus einem Werbespot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kombination mehrerer Sinneskanäle, beispielsweise das Zusammendrücken von Daumen und Zeigefinger (kinästhetischer Kanal) in Kombination mit dem betonten Ausprechen eines passenden Wortes (z.B. p''e''rfectam''e''nte), kann man eindeutige Anker installieren.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Arten von Ankern ===&lt;br /&gt;
* Man kann Anker ''neu setzen'' oder bereits vorhandene nutzen (›stealing‹anchors / Anker ›''stehlen''‹)&lt;br /&gt;
:Beispiel: Man kann einen Anker ''setzen'', bei dem jeman in einen ressourcevollen Zustand geht, wenn man ihm mit der Hand auf die Schulter klopft und zuzwinkert (z.B. Motivation). Oder man kann ihn nutzen, wenn er schon vorhanden ist, also ''stehlen''. &lt;br /&gt;
* ''verdecktes'' oder ''offenes'' Ankern &lt;br /&gt;
:Drückt aus, in welchem Grad die Person, bei der geankert wird, über das Geschehen informiert ist.&lt;br /&gt;
* ''einmal'' oder ''wiederholt''&lt;br /&gt;
:Je häufiger man ankert, desto stärker wird der Anker für gewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf, Kriterien ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip des Ankerns ist, einen spezifischen Reiz zu setzen, wenn ein bestimmter Zustand erlebt wird. Ein guter Anker erfüllt die im nächsten Abschnitt erklärten T.I.G.E.R.-Kriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustand des Ankernden ===&lt;br /&gt;
Der Zustand desjenigen, der den Anker installiert, ist wesentlicher Bestandteil des Ankers. Das Feuern des Ankers erfolgt mit größerer Präzision, wenn sich der Ankernde im gleichen Zustand befindet, wie zum Zeitpunkt der Installation. Über den Zustand des Ankernden bei der Installation läßt sich der Anker auch an die Person des Ankernden binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke des Zustandes des Ankernden läßt sich als [[Sliding Anchor]] installieren und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrnehmung des gewünschten Zustandes ===&lt;br /&gt;
Der Prozess der Installation eines Ankers erfordert die Wahrnehmung des Gegenübers. Soll der Höhepunkt eines Zustandes geankert werden, so geschieht dies nicht zum Zeitpunkt des Höhepunktes der [[Elizitation|Elizitierung]] sondern zum Zeitpunkt des Höhepunktes der physiologischen Reaktionen des Gegenübers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== T.I.G.E.R. ===&lt;br /&gt;
Das Wort '''TIGER''' besteht aus den Anfangsbuchstaben von fünf wichtigen Kriterien für erfolgreiches Ankern (egal ob visuell, auditiv, kinästhetisch,...):&lt;br /&gt;
*'''T'''iming: Den Anker setzen, wenn der zu ankernde Zustand in seinem Maximum erlebt wird. Noch besser - kurz ''vor'' dem Höhepunkt der Empfindung (dadurch wird das Anwachsen des Zustandes mit geankert).&lt;br /&gt;
*'''I'''ntensität: Der zu ankernde Zustand muss eine hohe Intensität der Empfindung haben. Dazu ist es wichtig, den Zustand möglichst umfassend assoziiert zu erleben ([[VAKOG|VAK(OG)]]-Trance). In Dissoziation ist es schwer, intensive Gefühle aufzubauen.&lt;br /&gt;
*'''G'''enauigkeit: Den Anker präzise setzen. Nur wenn der Anker in gleicher Weise reproduziert werden kann, wird er seine volle Wirkung entfalten.&lt;br /&gt;
*'''E'''inzigartigkeit: Um einen Anker erfolgreich zu setzen und wieder benutzen zu können, ist es wichtig, dass der Reiz einen hohen Grad an Einzigartigkeit hat. So würde z.B. ein Händeschütteln als kinästhetischer Anker nicht funktionieren, da dieser Reiz mit Tausenden von anderen Erfahrungen überlagert ist.&lt;br /&gt;
*'''R'''einheit: Nur den gewünschten (positiven) Teil ankern! Dazu sollte der zu ankernde Zustand so rein wie möglich erlebt werden. Ein Beispiel: Jemand möchte den Zustand &amp;quot;Freude&amp;quot; ankern. Er erinnert sich an die Freude, als er seinen Neuwagen zum ersten mal fahren konnte. Später stellte sich dieser Wagen als Montagsauto heraus – was mit viel Ärger verbunden war. Das mischt sich auch an den Gedanken des Neuwagens hinein. Diese Freude ist nicht mehr pur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was''' wird geankert? - Die Gesamt-''Gestalt'' der Wahrnehmung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wo''' wird geankert? - Der Reiz muss spezifisch sein. Normalerweise wird automatisch in allen Sinnessystemen geankert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wie''' wird geankert? - Am besten kurz vor dem Höhepunkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität eines Ankers wird durch das Ausmaß des Ursprungserlebnisses oder/und von der Häufigkeit der Wiederholungen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können &amp;quot;abgenutzt&amp;quot;, umgewandelt oder verstärkt werden. Einen [[Circle Of Excellence]], der immer in unangenehmen Situationen eingesetzt wird, empfiehlt es sich wieder aufzuladen. Sonst &amp;quot;wandelt&amp;quot; er sich langsam in einen [[Stuck State]] Anker! Ist das Ergebnis des CoE allerdings i.d.R. ein Erfolg, stärkt er sich von allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Leben ist voller Anker, sie&lt;br /&gt;
*sind lebenswichtig: z.B. Gewohnheiten &amp;amp;rarr; heißen Topf an den Henkeln anfassen&lt;br /&gt;
*entwickeln bei den Menschen Phantasien: z.B. Hubschrauber fliegt über einem Dorf &amp;amp;rarr; Einsatz der Bundeswehr? Notlandung? Rettungsaktion?&lt;br /&gt;
*sind weniger nützlich: z. B. Prüfungssituationen &amp;amp;rarr; können Wissensleere auslösen&lt;br /&gt;
*erzeugen negative Befindlichkeit (Phobien): z. B. enge Räume &amp;amp;rarr; Platzangst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für einen Anker ist ein bestimmtes lang nicht gehörtes Lied, welches gerade im Autoradio läuft. Es führt unmittelbar dazu, dass man sich in eine Situation zurückversetzt fühlt, in der man das Lied oft und viel gehört hat (erste/bestimmte Liebe, Flirt, Strandparty im Urlaub, Beerdigung, &amp;quot;unser Lied&amp;quot; von Partnern, Feierabendsong im Supermarkt usw.). Hierbei handelt es sich um einen typischen Anker: eine Sinneswahrnehmung (lange nicht gehörtes Lied) führt unmittelbar zu einem emotionalen Zustand (fühlen wie in einer bestimmten Situation &amp;quot;damals&amp;quot;). Ähnliche Verbindungen können visuell, durch eine Berührung, einen Geruch oder einen Geschmack ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr typische gezielt eingesetzte akustische Anker sind Titelmelodien von TV-Serien/TV-Magazinen. Bekannt sind: Bonanza, Lindenstraße, Sesamstraße, Monitor, Spiegel-TV, Tagesschau. Hört man die Melodie, stellt sich bereits ein bestimmtes Gefühl ein, das von der Sendung erzeugt wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eingesetzt werden akustische Anker auch in der Werbung (z.B. Bacardi, Telekom, Marlboro, Langnese). Der Leser prüfe sich, zu welcher Serie/Werbung ihm sofort die Melodie in den Sinn kommt. Das funktioniert so, als auch umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können auch Gegenden, Gebäude, Räume, Plätze in Räumen, Gegenstände oder Kleidungsstücke sein, ebenso wie Menschen oder Tiere (alles kann ein Anker sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zu bestimmten Gelegenheiten beispielsweise geraucht hat, kann es sinnvoll sein, auf dem Weg zum Nichtraucher, diese Gelegenheiten zu meiden oder konsequent umzuankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schnell in einen bestimmten Zustand, wie Kreativität, Meditation, Klarheit kommen will, kann es helfen, immer den selben Ort aufzusuchen, mit immer dem selben Ziel von Kreativität, Meditation, Klarheit. Auch Worte und Gesten sind Anker, beispielsweise in der Meditation das Mantra OM und der Meditationssitz (optimalerweise in bestimmter Kleidung, am besonderen Ort, umgeben mit bestimmten Symbolen und Gerüchen sowie spezieller Musik (VAKOG)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Formate, in denen diese Technik angewendet wird'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankern ist eine der Basistechniken im NLP, die in sehr vielen [[Format]]en vorkommt. &amp;lt;br&amp;gt; Ankerformate sind:&lt;br /&gt;
*[[Re-Anchoring]] (Umankern, Anker »löschen«)&lt;br /&gt;
*[[Collapsing Anchors]] (Anker verschmelzen)&lt;br /&gt;
*[[Sliding Anchor]] (gleitende Anker)&lt;br /&gt;
*[[Stacking Anchors]] (Anker stapeln) Mehrere zusammenpassende Reaktionen werden mit einem Reiz verbunden.&lt;br /&gt;
*[[Chaining Anchors]] (Anker verketten)&lt;br /&gt;
*[[Stealing Anchors]] (Anker stehlen) Vorhandene Reiz-Reaktions-Kombinationen (natürliche Anker) werden erkannt und die bestehenden Anker genutzt.&lt;br /&gt;
*[[Circle of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[State of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[Moment of Excellence]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen ==&lt;br /&gt;
*Entdecken Sie Anker in Ihrem täglichen Umfeld: Welche unterstützen Sie, welche schränken Sie ein? Nutzen Sie die unterstützenden, ändern Sie die einschränkenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Bodenanker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Begriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basistechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Laborde,_Genie&amp;diff=10333</id>
		<title>Laborde, Genie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Laborde,_Genie&amp;diff=10333"/>
				<updated>2008-01-27T11:18:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: tippo etc.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:LabordeGenie.jpg|right|Laborde Z, Genie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Genie Z. Laborde''' (Ph. D.) hat in der langjährigen Zusammenarbeit mit [[Grinder%2C_John|John Grinder]] reiche Erfahrung in der Anwendung des NLPs gesammelt. Sie ist eine weit über die Grenzen der USA hinaus bekannte NLP-Trainerin im Bereich der Wirtschaft und Organisationen. Zahlreiche bekannte Unternehmen zählen zu ihren Kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wohl bekanntestes Buch ''Influence with Integrity'' ist 1983 erschienen. 1991 wurde es unter dem Titel ''Kompetenz und Integrität'' auch ins Deutsche übersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Influencing With Integrity: Management Skills for Communication and Negotiation. (Erstauflage 1983) ISBN 0961317205  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fine Tune Your Brain: Management Skills for Communication and Negotiation. (1987) ISBN 0961317280 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fine Tune Your Brain: When Everything's Going Right and What to Do When It Isn't. (1988) ISBN 0933347200 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompetenz und Integrität: Die Kommunikationskunst des NLP. (Deutsche Übersetzung Erstauflage 1991) ISBN 3873870320 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehr sehen, mehr hören, mehr fühlen: Praxiskurs Kommunikation. (1997) ISBN 387387301X &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Parent's Guide to Potty Training Your Child: Step-by-step Instructions. (2001) ISBN 0933347243 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.influence-integrity.com Influence with Integrity] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://communicationcoachcertificate.blogspot.com (Blog) Become a communication coach] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://influence-integrity.blogspot.com (Blog) Influence with Integrity] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://nlpforbusiness.blogspot.com (Blog) NLP for Business blog] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Carsten_Gramatke&amp;diff=10313</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Carsten Gramatke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Carsten_Gramatke&amp;diff=10313"/>
				<updated>2008-01-23T21:30:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: Neuer Abschnitt: Jambo!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hallo lieber Carsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin total begeistert von Eurem Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wochenende habe ich einen NLP Kurs gemacht, vorher schon einiges gelesen. Astralreisen finde ich auch sehr interessant.&lt;br /&gt;
Ich bin selbst wiki Fan. Ich habe mit einem Freund das mediwiki etwas erweitert. Du kannst mal auf:&lt;br /&gt;
www.mindXuniversity.org/mfg schauen, wie du die Erweiterung findest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde mich über Feedback freuen. Auch sonst wäre ich am Erfahrungsaustausch über NLP und Wiki interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Schelm|Schelm]] 14:41, 21. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jambo! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Carsten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich wende mich mal an Dich, weil ich in jeder Artikelhistorie deinen Namen lese und Du mir hier am aktivsten scheinst - nichts gegen die anderen. Erstmal Hut ab vor dem was Ihr hier alle auf die Beine gestellt habt und sicherlich noch stellen werdet. Ich selbst bin auf der Suche nach Möglichkeiten, die Formate praktisch anzuwenden und lerne jeden Tag eine Menge hinzu. Ganz zu schweigen von den Nächten, die wirklich die Traumreichsten seit langer langer Zeit waren. &lt;br /&gt;
Im Moment versuche ich gerade mit verschiedenen Techniken mein Lernverhalten zu verbessern. Ich möchte - mein Testgelände sozusagen - gerne eine weitere exotische Sprache lernen (eine spreche ich schon mit sehr mäßigem Erfolg...), von der ich absolut noch nix gehört habe und bei der mich meine Assoziationsfähigkeit im Stich lässt (die mir bei English mehr als geholfen hat) - d. h. bei der es beim Vokabellernen vorrangig auf die Merkfähigkeit für abstrakte Laut- und Buchstabenfolgen und nicht auf Ähnlichkeit mit dem Deutschen ankommt. &lt;br /&gt;
Ich habe verschiedene Sachen durchprobiert, z.B. meine bisherige Lernstrategie elizitiert und versucht eine neue zu ankern. Mit mäßigem Erfolg, aber da fehlt mir wahrscheinlich einfach die Erfahrung und der NLP-Master ;-) Was komischerweise super geklappt hat, war die Swish-Technik, bei der ich immer dachte sie sei &amp;quot;zum Abgewöhnen&amp;quot;. Naja, wie dem auch sei - sicher hast Du in dem Bereich mehr Erfahrung was ich als nächstes ausprobieren könnte. Ich hoffe Du entschuldigst meine vielleicht etwas flapsige Schreibe, ich habe in den letzten Tage meine innere Handbremse etwas lockern können - kann sein, dass ich jetzt etwas &amp;quot;unökologisch&amp;quot; über das Ziel hinaus schieße. Wäre aber toll, deine Ideen, Erfahrungenund oder was auch immer zu dem Thema zu hören.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße, der -[[Benutzer:Launipupatz|Launipupatz]] 22:30, 23. Jan. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10308</id>
		<title>Fast Phobia Cure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10308"/>
				<updated>2008-01-21T22:11:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Schnelle Phobietechnik, Fast Phobia Cure] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''schnelle Phobietechnik''' (engl. ''Fast Phobia Cure'') ist eine Technik zur Auflösung von Phobien. Eine Phobie ist ein unkontrollierbarer Pavlowscher Reflex: Auf einen Reiz (Stimulus) folgt eine automatisch und immer gleich ablaufende Wirkung (Response). Das erzielte &amp;quot;Ergebnis&amp;quot; ist meist negativ besetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Eine Person mit einer Spinnenphobie sieht eine Spinne (Reiz). Daraus folgt eine unkontrollierbare, negativ besetzte kinästhetische Reaktion (Angst/Response).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Dr. [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] fand in den späten 70er Jahren mit seiner &amp;quot;Experimentiergruppe&amp;quot; heraus, dass ein assoziierter Rückwärtslauf mit veränderten [[Submodalität]]en die neurosynaptischen Verbindungen von Reiz und Reaktion löscht. Damit war er in der Lage, Reiz und Reaktion voneinander zu trennen und zu verändern. In weiteren Experimenten mit [[Trauma|traumatisierten]] Phobikern setzte er die [[Wahrnehmungsposition|doppelte Dissoziation]] als direkte Angstsuppressur ein und verwendete das [[Future Pace|Future Pacing]] zur Integration. [[Mulzer, Chris|Chris Mulzer]] entdeckte 1992, daß die Tendenz, ähnliche Phobien anstelle der gerade aufgelösten Phobie einzusetzen durch den [[Selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] verhindert werden kann. Richard Bandler hat die schnelle Phobietechnik in den 90er Jahren in das kinästhetische [[Repräsentationssystem]] übertragen, von Chris Mulzer gibt es eine Variante für das akustische Repräsentationssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Bei jedem negativ besetzten Pavlowschen Reflex, also bei jeder negativ besetzten, automatisch ablaufenden Stimulus/Response Reaktion. Meist entzieht sich der kinästhetische Reflex als Ganzkörperreaktion der Kontrolle der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die klassische Fast Phobia Cure (mit Ressourcenanker) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VORBEREITUNG: ===&lt;br /&gt;
1. Lege einen [[selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] an: Versetze Dein Gegenüber durch das Erinnern an eine positive Situation (sicher, geborgen, voll im Hier und Jetzt) in einen positiven Gefühlszustand. Verstärke dieses positive Gefühl mit Hilfe der Submodalitäten. Ankere dieses Gefühl durch die Stärke des Händedrucks Deines Gegenübers. Je stärker Dein Gegenüber Deine Hand drückt, desto stärker erinnert er das Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anweisungen an dein Gegenüber: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schließe die Augen und setze Dich in ein Kino deiner Wahl. Suche Dir einen Platz in den vorderen 10 Reihen (einfache Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Schwebe aus deinem Körper heraus und nimm den Platz des Vorführers ein. Sieh Dir selbst von da oben aus zu, wie Du die Leinwand beobachtest (doppelte Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das Licht im Kino geht aus und auf der Leinwand siehst Du ein Schwarzweißfoto aus einer Situation ''vor'' dem unangenehmen Ereignis, also eine Situation, in der noch alles ok gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Schwarweißfilm beginnt vorwärts zu laufen und Du kannst aus sicherer Entfernung beobachten, wie Du im Zuschauerraum diesen Film betrachtest, in dem du die Situation durchlebst. Sieh Dich selbst als agierende Person. Sollte die Situation zu unangenehm sein, kannst Du das Bild unscharf werden lassen und/oder den Film schneller laufen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. ''Nach Ende'' der unangenehmen Situation hältst du den Film an. Er wird wieder zu einem Schwarzweisbild, von einer Situation als es wieder ''ok'' ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Begib Dich nun direkt in dieses Bild, sieh, durch Deine eigenen Augen, was Du gesehen hast, als Du die Situation erlebt hast (Assoziieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Lasse den Film in sehr schneller Geschwindigkeit in schwarz-weiß rückwärts zurück zum Anfang laufen. Achte darauf, wie sich alles rückwärts bewegt und auch den Ton rückwärts läuft. Zurück am Anfang des Films, begibst Du Dich wieder aus dem Bild, setzt Dich in den Kinosessel und atmest einmal tief durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Gehe zu Schritt 5 und wiederhole den gesamten Vorgang fünf- bis sechsmal, jedes mal mit schnellerem Filmdurchlauf. &lt;br /&gt;
Wenn Du eine andere Person durch den Prozess begleitest, achte auf subbewusste Signale wie tiefes, erleichtertes Einatmen u.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Teste, ob die Phobie noch vorhanden ist. Bei JA: Ab Schritt 5 wiederholen, bei NEIN: Schritt 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Future Pace:&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinästhetische Phobietechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewegung des Gefühls ermitteln ===&lt;br /&gt;
Finde heraus welches Gefühl die Person in der unangenehmen Situation hat und wie es sich ''bewegt''.&lt;br /&gt;
#Lass die Person an das unangenehme Ereignis denken. Welches Gefühl hat die Person in der unangenehmen Situation.&lt;br /&gt;
#Wo entsteht das Gefühl (z. B. am Anfang der Situation)&lt;br /&gt;
#Wie bewegt es sich?&lt;br /&gt;
#Wo ist sein Maximum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dissoziation ===&lt;br /&gt;
Lasse die Person Ihr Gefühl vor sich sehen. Sodass die Person wahrnimmt wie ''es'' aussieht und sich bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefühl rückwärts ablaufen lassen ===&lt;br /&gt;
Nun lasse das Gefühl rückwärts laufen. Üblicherweise bekommst du hier ein Entspannungssignal (z.B. Lächeln, Verwirrung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Gefühl verstärken ===&lt;br /&gt;
Nun las das Gefühl noch einmal rückwärts ablaufen und am Ende (ehemaliger Anfang) aus dem Körper austreten und wieder dort eintreten, wo es ursprünglich endete... Alles klar??? Du hast jetzt eine Art Rückwärtsenergiekeislauf geschaffen. Und in diesem Kreislauf lässt Du nun weiterhin dieses Gefühl immer schneller und schneller rückwärts kreisen - bis es sich irre schnell dreht und schneller nicht geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assoziation ===&lt;br /&gt;
Schiebe das Gefühl zurück in den Körper und lasse es sich dort weiter sehr schnell rückwärts drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ressourceinstallation ===&lt;br /&gt;
Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Future Pace ===&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Test ===&lt;br /&gt;
Erster Test im Als ob Rahmen: Überlege, wovor Du eine Phobie hast. Sehe Dich und was Du sehen würdest, wenn Du in der Phobiesituation wärst? Welche Wirkung hat das jetzt auf Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Test in der Realität: Kannst Du in der Nähe einen Ort finden, wo Du die Wirkung testen kannst? Teste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Dilts hat u.a. das Modell, dass Allergien Phobien des Immunsystems sind und daher auch mit der Phobietechnik behandelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung Angst, Furcht, Phobie, Panik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angst''' ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich '''Furcht''' meist auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen meist ein ungerichteter Gefühlszustand. Im Deutschen werden &amp;quot;Angst&amp;quot; und &amp;quot;Furcht&amp;quot; allerdings oft synonym verwendet, obwohl es z.B. statt &amp;quot;Angst vor dem Fliegen&amp;quot; eigentlich &amp;quot;Furcht vor dem Fliegen&amp;quot; heißen müsste.&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Krankheit, Unfällen, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahe stehenden Menschen oder vor materiellen Verlusten) und unrealistischer oder übertriebener Angst, wie sie bei den so genannten Angsterkrankungen (=Angststörung) auftritt (z.B. Angst vor Kaufhäusern, Fahrstühlen, Mäusen, Spinnen, anderen Menschen etc.). Wenn Menschen sich wegen Ängsten in Behandlung begeben, dann leiden sie fast immer unter einer Angststörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine '''Phobie''' (altgriech. Phobia: Furcht, Angst ) ist unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, verbunden mit dem übermäßigen und unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden. &lt;br /&gt;
Der Begriff Phobie wird jedoch auch im nichtmedizinischen Sinne für Abneigungen aller Art gebraucht.&lt;br /&gt;
Von Phobien sprechen wir immer dann, wenn wir übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen oder Situationen haben. Darunter fallen beispielsweise Ängste vor Tieren (Spinnen, Mäusen, Hunden), vor Höhen, vor Krankheiten, vor Tunnels, Brücken, Aufzügen, vor geschlossenen Räumen, vor Blut, vor dem Arzt und vor Verkehrsmitteln wie dem Flugzeug. Es gibt nahezu keinen Gegenstand und keine Situation, vor der wir nicht auch Angst entwickeln könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Panik''' ist ein Zustand äußerster Angst vor gegenwärtiger oder angenommener (Lebens-)Gefahr. Das Wort ist vom griechischen Hirtengott Pan abgeleitet, von dem die Sage ging, dass er in der größten Mittagsstille auf einmal ganze Herden zu plötzlicher und anscheinend sinnloser Massenflucht aufjagen könne.&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung einer wirklich oder vermeintlich ernsten Bedrohung kann im Hirn die besonnene Aufmerksamkeit einschränken oder ausschalten zugunsten eines der drei archaischen Notfallprogramme, welches dann ohne bewusste Kontrolle abläuft: Flucht, Kampf oder Starre (flight, fight, or freeze).&lt;br /&gt;
Panikattacken sind gekennzeichnet durch heftige und überwältigende Unruhe oder Furcht. Sie werden begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwitzen, Atemnot, Muskelzittern oder Schwindelgefühlen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Phobie Phobie], [http://de.wikipedia.org/wiki/Angst Angst], [http://de.wikipedia.org/wiki/Panik Panik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
Fast Phobia Cure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: Practitioner Manual&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bretto, Charlotte: Framework for Excellence, A Resource Manual for NLP&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Mulzer, Chris: Workshopunterlagen für den NLP Practitioner ([[Selbstkalibrierender Ressourcenanker]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10307</id>
		<title>Fast Phobia Cure</title>
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				<updated>2008-01-21T22:05:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Schnelle Phobietechnik, Fast Phobia Cure] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''schnelle Phobietechnik''' (engl. ''Fast Phobia Cure'') wird zur Auflösung von Phobien verwendet. Eine Phobie ist ein unkontrollierbarer Pavlowscher Reflex. Auf einen Reiz (Stimulus) folgt eine automatisch und immer gleich ablaufende Wirkung (Response). Das erzielte &amp;quot;Ergebnis&amp;quot; ist meist negativ (kinästhetisch) besetzt. Beispiel: Eine Person mit einer Spinnenphobie sieht eine Spinne (Reiz) daraus folgt eine unkontrollierbare, negativ besetzte kinästhetische Reaktion (Angst/Response).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Dr. [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] fand in den späten 70er Jahren mit seiner &amp;quot;Experimentiergruppe&amp;quot; heraus, dass ein assoziierter Rückwärtslauf mit veränderten Submodalitäten die neurosynaptischen Verbindungen von Reiz und Reaktion löscht. Damit war er in der Lage, Reiz und Reaktion voneinander zu trennen und zu verändern. In weiteren Experimenten mit traumatisierten Phobikern setzte er die doppelte Dissoziation als direkte Angstsuppressur ein und verwendete das [[Future Pace|Future Pacing]] zur Integration. [[Mulzer, Chris|Chris Mulzer]] entdeckte 1992, daß die Tendenz, ähnliche Phobien anstelle der gerade aufgelösten Phobie einzusetzen durch den [[Selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] verhindert werden kann. Richard Bandler hat die schnelle Phobietechnik in den 90er Jahren in das kinästhetische [[Repräsentationssystem]] übertragen, von Chris Mulzer gibt es eine Variante für das akustische Repräsentationssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Bei jedem negativ besetzten Pavlowschen Reflex, also bei jeder negativ besetzten, automatisch ablaufenden Stimulus/Response Reaktion. Meist entzieht sich der kinästhetische Reflex als Ganzkörperreaktion der Kontrolle der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die klassische Fast Phobia Cure (mit Ressourcenanker) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VORBEREITUNG: ===&lt;br /&gt;
1. Lege einen [[selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] an: Versetze Dein Gegenüber durch das Erinnern an eine positive Situation (sicher, geborgen, voll im Hier und Jetzt) in einen positiven Gefühlszustand. Verstärke dieses positive Gefühl mit Hilfe der Submodalitäten. Ankere dieses Gefühl durch die Stärke des Händedrucks Deines Gegenübers. Je stärker Dein Gegenüber Deine Hand drückt, desto stärker erinnert er das Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anweisungen an dein Gegenüber: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schließe die Augen und setze Dich in ein Kino deiner Wahl. Suche Dir einen Platz in den vorderen 10 Reihen (einfache Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Schwebe aus deinem Körper heraus und nimm den Platz des Vorführers ein. Sieh Dir selbst von da oben aus zu, wie Du die Leinwand beobachtest (doppelte Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das Licht im Kino geht aus und auf der Leinwand siehst Du ein Schwarzweißfoto aus einer Situation ''vor'' dem unangenehmen Ereignis, also eine Situation, in der noch alles ok gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Schwarweißfilm beginnt vorwärts zu laufen und Du kannst aus sicherer Entfernung beobachten, wie Du im Zuschauerraum diesen Film betrachtest, in dem du die Situation durchlebst. Sieh Dich selbst als agierende Person. Sollte die Situation zu unangenehm sein, kannst Du das Bild unscharf werden lassen und/oder den Film schneller laufen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. ''Nach Ende'' der unangenehmen Situation hältst du den Film an. Er wird wieder zu einem Schwarzweisbild, von einer Situation als es wieder ''ok'' ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Begib Dich nun direkt in dieses Bild, sieh, durch Deine eigenen Augen, was Du gesehen hast, als Du die Situation erlebt hast (Assoziieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Lasse den Film in sehr schneller Geschwindigkeit in schwarz-weiß rückwärts zurück zum Anfang laufen. Achte darauf, wie sich alles rückwärts bewegt und auch den Ton rückwärts läuft. Zurück am Anfang des Films, begibst Du Dich wieder aus dem Bild, setzt Dich in den Kinosessel und atmest einmal tief durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Gehe zu Schritt 5 und wiederhole den gesamten Vorgang fünf- bis sechsmal, jedes mal mit schnellerem Filmdurchlauf. &lt;br /&gt;
Wenn Du eine andere Person durch den Prozess begleitest, achte auf subbewusste Signale wie tiefes, erleichtertes Einatmen u.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Teste, ob die Phobie noch vorhanden ist. Bei JA: Ab Schritt 5 wiederholen, bei NEIN: Schritt 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Future Pace:&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinästhetische Phobietechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewegung des Gefühls ermitteln ===&lt;br /&gt;
Finde heraus welches Gefühl die Person in der unangenehmen Situation hat und wie es sich ''bewegt''.&lt;br /&gt;
#Lass die Person an das unangenehme Ereignis denken. Welches Gefühl hat die Person in der unangenehmen Situation.&lt;br /&gt;
#Wo entsteht das Gefühl (z. B. am Anfang der Situation)&lt;br /&gt;
#Wie bewegt es sich?&lt;br /&gt;
#Wo ist sein Maximum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dissoziation ===&lt;br /&gt;
Lasse die Person Ihr Gefühl vor sich sehen. Sodass die Person wahrnimmt wie ''es'' aussieht und sich bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefühl rückwärts ablaufen lassen ===&lt;br /&gt;
Nun lasse das Gefühl rückwärts laufen. Üblicherweise bekommst du hier ein Entspannungssignal (z.B. Lächeln, Verwirrung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Gefühl verstärken ===&lt;br /&gt;
Nun las das Gefühl noch einmal rückwärts ablaufen und am Ende (ehemaliger Anfang) aus dem Körper austreten und wieder dort eintreten, wo es ursprünglich endete... Alles klar??? Du hast jetzt eine Art Rückwärtsenergiekeislauf geschaffen. Und in diesem Kreislauf lässt Du nun weiterhin dieses Gefühl immer schneller und schneller rückwärts kreisen - bis es sich irre schnell dreht und schneller nicht geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assoziation ===&lt;br /&gt;
Schiebe das Gefühl zurück in den Körper und lasse es sich dort weiter sehr schnell rückwärts drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ressourceinstallation ===&lt;br /&gt;
Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Future Pace ===&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Test ===&lt;br /&gt;
Erster Test im Als ob Rahmen: Überlege, wovor Du eine Phobie hast. Sehe Dich und was Du sehen würdest, wenn Du in der Phobiesituation wärst? Welche Wirkung hat das jetzt auf Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Test in der Realität: Kannst Du in der Nähe einen Ort finden, wo Du die Wirkung testen kannst? Teste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Dilts hat u.a. das Modell, dass Allergien Phobien des Immunsystems sind und daher auch mit der Phobietechnik behandelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung Angst, Furcht, Phobie, Panik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angst''' ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich '''Furcht''' meist auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen meist ein ungerichteter Gefühlszustand. Im Deutschen werden &amp;quot;Angst&amp;quot; und &amp;quot;Furcht&amp;quot; allerdings oft synonym verwendet, obwohl es z.B. statt &amp;quot;Angst vor dem Fliegen&amp;quot; eigentlich &amp;quot;Furcht vor dem Fliegen&amp;quot; heißen müsste.&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Krankheit, Unfällen, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahe stehenden Menschen oder vor materiellen Verlusten) und unrealistischer oder übertriebener Angst, wie sie bei den so genannten Angsterkrankungen (=Angststörung) auftritt (z.B. Angst vor Kaufhäusern, Fahrstühlen, Mäusen, Spinnen, anderen Menschen etc.). Wenn Menschen sich wegen Ängsten in Behandlung begeben, dann leiden sie fast immer unter einer Angststörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine '''Phobie''' (altgriech. Phobia: Furcht, Angst ) ist unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, verbunden mit dem übermäßigen und unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden. &lt;br /&gt;
Der Begriff Phobie wird jedoch auch im nichtmedizinischen Sinne für Abneigungen aller Art gebraucht.&lt;br /&gt;
Von Phobien sprechen wir immer dann, wenn wir übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen oder Situationen haben. Darunter fallen beispielsweise Ängste vor Tieren (Spinnen, Mäusen, Hunden), vor Höhen, vor Krankheiten, vor Tunnels, Brücken, Aufzügen, vor geschlossenen Räumen, vor Blut, vor dem Arzt und vor Verkehrsmitteln wie dem Flugzeug. Es gibt nahezu keinen Gegenstand und keine Situation, vor der wir nicht auch Angst entwickeln könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Panik''' ist ein Zustand äußerster Angst vor gegenwärtiger oder angenommener (Lebens-)Gefahr. Das Wort ist vom griechischen Hirtengott Pan abgeleitet, von dem die Sage ging, dass er in der größten Mittagsstille auf einmal ganze Herden zu plötzlicher und anscheinend sinnloser Massenflucht aufjagen könne.&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung einer wirklich oder vermeintlich ernsten Bedrohung kann im Hirn die besonnene Aufmerksamkeit einschränken oder ausschalten zugunsten eines der drei archaischen Notfallprogramme, welches dann ohne bewusste Kontrolle abläuft: Flucht, Kampf oder Starre (flight, fight, or freeze).&lt;br /&gt;
Panikattacken sind gekennzeichnet durch heftige und überwältigende Unruhe oder Furcht. Sie werden begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwitzen, Atemnot, Muskelzittern oder Schwindelgefühlen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Phobie Phobie], [http://de.wikipedia.org/wiki/Angst Angst], [http://de.wikipedia.org/wiki/Panik Panik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
Fast Phobia Cure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: Practitioner Manual&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bretto, Charlotte: Framework for Excellence, A Resource Manual for NLP&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Mulzer, Chris: Workshopunterlagen für den NLP Practitioner ([[Selbstkalibrierender Ressourcenanker]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Benutzer:Launipupatz/Fach-Kiswahili&amp;diff=10306</id>
		<title>Benutzer:Launipupatz/Fach-Kiswahili</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Benutzer:Launipupatz/Fach-Kiswahili&amp;diff=10306"/>
				<updated>2008-01-21T22:02:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: Die Seite wurde neu angelegt: '''Fach-Kiswahili''' bezeichnet (positiv formuliert) die Fähigkeit, mit möglichst vielen Fachausdrücken dem inhaltlichen Verständnisprozess Barrieren vorzusetzen, G...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fach-Kiswahili''' bezeichnet (positiv formuliert) die Fähigkeit, mit möglichst vielen Fachausdrücken dem inhaltlichen Verständnisprozess Barrieren vorzusetzen, Gedanken durch gekonnt platzierte Umleitungsschilder im Kreis zu leiten und durch uneindeutige Zweideutigkeiten selbst wässriges Wasser noch zu verwässern. Achtung: Konsequente Anwendung führt unvermeidlich zur Implosion des User-Gehirns, damit zu niedrigen Traffic-rates und sollte schon deswegen vermieden werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10305</id>
		<title>Fast Phobia Cure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10305"/>
				<updated>2008-01-21T22:01:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Historisches */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Schnelle Phobietechnik, Fast Phobia Cure] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''schnelle Phobietechnik''' wird zur Auflösung von Phobien verwendet. Eine Phobie ist ein unkontrollierbarer Pavlowscher Reflex. Auf einen Reiz (Stimulus) folgt eine automatisch und immer gleich ablaufende Wirkung (Response). Das erzielte &amp;quot;Ergebnis&amp;quot; ist meist negativ (kinästhetisch) besetzt. Beispiel: Eine Person mit einer Spinnenphobie sieht eine Spinne (Reiz) daraus folgt eine unkontrollierbare, negativ besetzte kinästhetische Reaktion (Angst/Response).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Dr. [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] fand in den späten 70er Jahren mit seiner &amp;quot;Experimentiergruppe&amp;quot; heraus, dass ein assoziierter Rückwärtslauf mit veränderten Submodalitäten die neurosynaptischen Verbindungen von Reiz und Reaktion löscht. Damit war er in der Lage, Reiz und Reaktion voneinander zu trennen und zu verändern. In weiteren Experimenten mit traumatisierten Phobikern setzte er die doppelte Dissoziation als direkte Angstsuppressur ein und verwendete das [[Future Pace|Future Pacing]] zur Integration. [[Mulzer, Chris|Chris Mulzer]] entdeckte 1992, daß die Tendenz, ähnliche Phobien anstelle der gerade aufgelösten Phobie einzusetzen durch den [[Selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] verhindert werden kann. Richard Bandler hat die schnelle Phobietechnik in den 90er Jahren in das kinästhetische [[Repräsentationssystem]] übertragen, von Chris Mulzer gibt es eine Variante für das akustische Repräsentationssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Bei jedem negativ besetzten Pavlowschen Reflex, also bei jeder negativ besetzten, automatisch ablaufenden Stimulus/Response Reaktion. Meist entzieht sich der kinästhetische Reflex als Ganzkörperreaktion der Kontrolle der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die klassische Fast Phobia Cure (mit Ressourcenanker) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VORBEREITUNG: ===&lt;br /&gt;
1. Lege einen [[selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] an: Versetze Dein Gegenüber durch das Erinnern an eine positive Situation (sicher, geborgen, voll im Hier und Jetzt) in einen positiven Gefühlszustand. Verstärke dieses positive Gefühl mit Hilfe der Submodalitäten. Ankere dieses Gefühl durch die Stärke des Händedrucks Deines Gegenübers. Je stärker Dein Gegenüber Deine Hand drückt, desto stärker erinnert er das Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anweisungen an dein Gegenüber: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schließe die Augen und setze Dich in ein Kino deiner Wahl. Suche Dir einen Platz in den vorderen 10 Reihen (einfache Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Schwebe aus deinem Körper heraus und nimm den Platz des Vorführers ein. Sieh Dir selbst von da oben aus zu, wie Du die Leinwand beobachtest (doppelte Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das Licht im Kino geht aus und auf der Leinwand siehst Du ein Schwarzweißfoto aus einer Situation ''vor'' dem unangenehmen Ereignis, also eine Situation, in der noch alles ok gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Schwarweißfilm beginnt vorwärts zu laufen und Du kannst aus sicherer Entfernung beobachten, wie Du im Zuschauerraum diesen Film betrachtest, in dem du die Situation durchlebst. Sieh Dich selbst als agierende Person. Sollte die Situation zu unangenehm sein, kannst Du das Bild unscharf werden lassen und/oder den Film schneller laufen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. ''Nach Ende'' der unangenehmen Situation hältst du den Film an. Er wird wieder zu einem Schwarzweisbild, von einer Situation als es wieder ''ok'' ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Begib Dich nun direkt in dieses Bild, sieh, durch Deine eigenen Augen, was Du gesehen hast, als Du die Situation erlebt hast (Assoziieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Lasse den Film in sehr schneller Geschwindigkeit in schwarz-weiß rückwärts zurück zum Anfang laufen. Achte darauf, wie sich alles rückwärts bewegt und auch den Ton rückwärts läuft. Zurück am Anfang des Films, begibst Du Dich wieder aus dem Bild, setzt Dich in den Kinosessel und atmest einmal tief durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Gehe zu Schritt 5 und wiederhole den gesamten Vorgang fünf- bis sechsmal, jedes mal mit schnellerem Filmdurchlauf. &lt;br /&gt;
Wenn Du eine andere Person durch den Prozess begleitest, achte auf subbewusste Signale wie tiefes, erleichtertes Einatmen u.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Teste, ob die Phobie noch vorhanden ist. Bei JA: Ab Schritt 5 wiederholen, bei NEIN: Schritt 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Future Pace:&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinästhetische Phobietechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewegung des Gefühls ermitteln ===&lt;br /&gt;
Finde heraus welches Gefühl die Person in der unangenehmen Situation hat und wie es sich ''bewegt''.&lt;br /&gt;
#Lass die Person an das unangenehme Ereignis denken. Welches Gefühl hat die Person in der unangenehmen Situation.&lt;br /&gt;
#Wo entsteht das Gefühl (z. B. am Anfang der Situation)&lt;br /&gt;
#Wie bewegt es sich?&lt;br /&gt;
#Wo ist sein Maximum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dissoziation ===&lt;br /&gt;
Lasse die Person Ihr Gefühl vor sich sehen. Sodass die Person wahrnimmt wie ''es'' aussieht und sich bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefühl rückwärts ablaufen lassen ===&lt;br /&gt;
Nun lasse das Gefühl rückwärts laufen. Üblicherweise bekommst du hier ein Entspannungssignal (z.B. Lächeln, Verwirrung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Gefühl verstärken ===&lt;br /&gt;
Nun las das Gefühl noch einmal rückwärts ablaufen und am Ende (ehemaliger Anfang) aus dem Körper austreten und wieder dort eintreten, wo es ursprünglich endete... Alles klar??? Du hast jetzt eine Art Rückwärtsenergiekeislauf geschaffen. Und in diesem Kreislauf lässt Du nun weiterhin dieses Gefühl immer schneller und schneller rückwärts kreisen - bis es sich irre schnell dreht und schneller nicht geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assoziation ===&lt;br /&gt;
Schiebe das Gefühl zurück in den Körper und lasse es sich dort weiter sehr schnell rückwärts drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ressourceinstallation ===&lt;br /&gt;
Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Future Pace ===&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Test ===&lt;br /&gt;
Erster Test im Als ob Rahmen: Überlege, wovor Du eine Phobie hast. Sehe Dich und was Du sehen würdest, wenn Du in der Phobiesituation wärst? Welche Wirkung hat das jetzt auf Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Test in der Realität: Kannst Du in der Nähe einen Ort finden, wo Du die Wirkung testen kannst? Teste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Dilts hat u.a. das Modell, dass Allergien Phobien des Immunsystems sind und daher auch mit der Phobietechnik behandelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung Angst, Furcht, Phobie, Panik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angst''' ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich '''Furcht''' meist auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen meist ein ungerichteter Gefühlszustand. Im Deutschen werden &amp;quot;Angst&amp;quot; und &amp;quot;Furcht&amp;quot; allerdings oft synonym verwendet, obwohl es z.B. statt &amp;quot;Angst vor dem Fliegen&amp;quot; eigentlich &amp;quot;Furcht vor dem Fliegen&amp;quot; heißen müsste.&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Krankheit, Unfällen, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahe stehenden Menschen oder vor materiellen Verlusten) und unrealistischer oder übertriebener Angst, wie sie bei den so genannten Angsterkrankungen (=Angststörung) auftritt (z.B. Angst vor Kaufhäusern, Fahrstühlen, Mäusen, Spinnen, anderen Menschen etc.). Wenn Menschen sich wegen Ängsten in Behandlung begeben, dann leiden sie fast immer unter einer Angststörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine '''Phobie''' (altgriech. Phobia: Furcht, Angst ) ist unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, verbunden mit dem übermäßigen und unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden. &lt;br /&gt;
Der Begriff Phobie wird jedoch auch im nichtmedizinischen Sinne für Abneigungen aller Art gebraucht.&lt;br /&gt;
Von Phobien sprechen wir immer dann, wenn wir übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen oder Situationen haben. Darunter fallen beispielsweise Ängste vor Tieren (Spinnen, Mäusen, Hunden), vor Höhen, vor Krankheiten, vor Tunnels, Brücken, Aufzügen, vor geschlossenen Räumen, vor Blut, vor dem Arzt und vor Verkehrsmitteln wie dem Flugzeug. Es gibt nahezu keinen Gegenstand und keine Situation, vor der wir nicht auch Angst entwickeln könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Panik''' ist ein Zustand äußerster Angst vor gegenwärtiger oder angenommener (Lebens-)Gefahr. Das Wort ist vom griechischen Hirtengott Pan abgeleitet, von dem die Sage ging, dass er in der größten Mittagsstille auf einmal ganze Herden zu plötzlicher und anscheinend sinnloser Massenflucht aufjagen könne.&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung einer wirklich oder vermeintlich ernsten Bedrohung kann im Hirn die besonnene Aufmerksamkeit einschränken oder ausschalten zugunsten eines der drei archaischen Notfallprogramme, welches dann ohne bewusste Kontrolle abläuft: Flucht, Kampf oder Starre (flight, fight, or freeze).&lt;br /&gt;
Panikattacken sind gekennzeichnet durch heftige und überwältigende Unruhe oder Furcht. Sie werden begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwitzen, Atemnot, Muskelzittern oder Schwindelgefühlen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Phobie Phobie], [http://de.wikipedia.org/wiki/Angst Angst], [http://de.wikipedia.org/wiki/Panik Panik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
Fast Phobia Cure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: Practitioner Manual&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bretto, Charlotte: Framework for Excellence, A Resource Manual for NLP&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Mulzer, Chris: Workshopunterlagen für den NLP Practitioner ([[Selbstkalibrierender Ressourcenanker]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10304</id>
		<title>Fast Phobia Cure</title>
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				<updated>2008-01-21T22:00:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Historisches */ nu aber&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Schnelle Phobietechnik, Fast Phobia Cure] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''schnelle Phobietechnik''' wird zur Auflösung von Phobien verwendet. Eine Phobie ist ein unkontrollierbarer Pavlowscher Reflex. Auf einen Reiz (Stimulus) folgt eine automatisch und immer gleich ablaufende Wirkung (Response). Das erzielte &amp;quot;Ergebnis&amp;quot; ist meist negativ (kinästhetisch) besetzt. Beispiel: Eine Person mit einer Spinnenphobie sieht eine Spinne (Reiz) daraus folgt eine unkontrollierbare, negativ besetzte kinästhetische Reaktion (Angst/Response).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Dr. [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] fand in den späten 70er Jahren mit seiner &amp;quot;Experimentiergruppe&amp;quot; heraus, dass ein assoziierter Rückwärtslauf mit veränderten Submodalitäten die neurosynaptischen Verbindungen von Reiz und Reaktion löscht. Damit war er in der Lage, Reiz und Reaktion voneinander zu trennen und zu verändern. In weiteren Experimenten mit traumatisierten Phobikern setzte er die doppelte Dissoziation als direkte Angstsuppressur ein und verwendete das [[Future Pace|Future Pacing]] zur Integration. [[Mulzer, Chris|Chris Mulzer]] entdeckte 1992, daß die Tendenz, ähnliche Phobien anstelle der gerade aufgelösten Phobie einzusetzen durch den [[Selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] verhindert werden kann. Richard Bandler hat die schnelle Phobietechnik in den 90er Jahren in das kinästhetische Repräsentationssystem übertragen, von Chris Mulzer gibt es eine Variante für das akustische Repräsentationssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Bei jedem negativ besetzten Pavlowschen Reflex, also bei jeder negativ besetzten, automatisch ablaufenden Stimulus/Response Reaktion. Meist entzieht sich der kinästhetische Reflex als Ganzkörperreaktion der Kontrolle der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die klassische Fast Phobia Cure (mit Ressourcenanker) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VORBEREITUNG: ===&lt;br /&gt;
1. Lege einen [[selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] an: Versetze Dein Gegenüber durch das Erinnern an eine positive Situation (sicher, geborgen, voll im Hier und Jetzt) in einen positiven Gefühlszustand. Verstärke dieses positive Gefühl mit Hilfe der Submodalitäten. Ankere dieses Gefühl durch die Stärke des Händedrucks Deines Gegenübers. Je stärker Dein Gegenüber Deine Hand drückt, desto stärker erinnert er das Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anweisungen an dein Gegenüber: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schließe die Augen und setze Dich in ein Kino deiner Wahl. Suche Dir einen Platz in den vorderen 10 Reihen (einfache Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Schwebe aus deinem Körper heraus und nimm den Platz des Vorführers ein. Sieh Dir selbst von da oben aus zu, wie Du die Leinwand beobachtest (doppelte Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das Licht im Kino geht aus und auf der Leinwand siehst Du ein Schwarzweißfoto aus einer Situation ''vor'' dem unangenehmen Ereignis, also eine Situation, in der noch alles ok gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Schwarweißfilm beginnt vorwärts zu laufen und Du kannst aus sicherer Entfernung beobachten, wie Du im Zuschauerraum diesen Film betrachtest, in dem du die Situation durchlebst. Sieh Dich selbst als agierende Person. Sollte die Situation zu unangenehm sein, kannst Du das Bild unscharf werden lassen und/oder den Film schneller laufen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. ''Nach Ende'' der unangenehmen Situation hältst du den Film an. Er wird wieder zu einem Schwarzweisbild, von einer Situation als es wieder ''ok'' ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Begib Dich nun direkt in dieses Bild, sieh, durch Deine eigenen Augen, was Du gesehen hast, als Du die Situation erlebt hast (Assoziieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Lasse den Film in sehr schneller Geschwindigkeit in schwarz-weiß rückwärts zurück zum Anfang laufen. Achte darauf, wie sich alles rückwärts bewegt und auch den Ton rückwärts läuft. Zurück am Anfang des Films, begibst Du Dich wieder aus dem Bild, setzt Dich in den Kinosessel und atmest einmal tief durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Gehe zu Schritt 5 und wiederhole den gesamten Vorgang fünf- bis sechsmal, jedes mal mit schnellerem Filmdurchlauf. &lt;br /&gt;
Wenn Du eine andere Person durch den Prozess begleitest, achte auf subbewusste Signale wie tiefes, erleichtertes Einatmen u.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Teste, ob die Phobie noch vorhanden ist. Bei JA: Ab Schritt 5 wiederholen, bei NEIN: Schritt 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Future Pace:&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinästhetische Phobietechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewegung des Gefühls ermitteln ===&lt;br /&gt;
Finde heraus welches Gefühl die Person in der unangenehmen Situation hat und wie es sich ''bewegt''.&lt;br /&gt;
#Lass die Person an das unangenehme Ereignis denken. Welches Gefühl hat die Person in der unangenehmen Situation.&lt;br /&gt;
#Wo entsteht das Gefühl (z. B. am Anfang der Situation)&lt;br /&gt;
#Wie bewegt es sich?&lt;br /&gt;
#Wo ist sein Maximum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dissoziation ===&lt;br /&gt;
Lasse die Person Ihr Gefühl vor sich sehen. Sodass die Person wahrnimmt wie ''es'' aussieht und sich bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefühl rückwärts ablaufen lassen ===&lt;br /&gt;
Nun lasse das Gefühl rückwärts laufen. Üblicherweise bekommst du hier ein Entspannungssignal (z.B. Lächeln, Verwirrung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Gefühl verstärken ===&lt;br /&gt;
Nun las das Gefühl noch einmal rückwärts ablaufen und am Ende (ehemaliger Anfang) aus dem Körper austreten und wieder dort eintreten, wo es ursprünglich endete... Alles klar??? Du hast jetzt eine Art Rückwärtsenergiekeislauf geschaffen. Und in diesem Kreislauf lässt Du nun weiterhin dieses Gefühl immer schneller und schneller rückwärts kreisen - bis es sich irre schnell dreht und schneller nicht geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assoziation ===&lt;br /&gt;
Schiebe das Gefühl zurück in den Körper und lasse es sich dort weiter sehr schnell rückwärts drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ressourceinstallation ===&lt;br /&gt;
Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Future Pace ===&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Test ===&lt;br /&gt;
Erster Test im Als ob Rahmen: Überlege, wovor Du eine Phobie hast. Sehe Dich und was Du sehen würdest, wenn Du in der Phobiesituation wärst? Welche Wirkung hat das jetzt auf Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Test in der Realität: Kannst Du in der Nähe einen Ort finden, wo Du die Wirkung testen kannst? Teste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Dilts hat u.a. das Modell, dass Allergien Phobien des Immunsystems sind und daher auch mit der Phobietechnik behandelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung Angst, Furcht, Phobie, Panik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angst''' ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich '''Furcht''' meist auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen meist ein ungerichteter Gefühlszustand. Im Deutschen werden &amp;quot;Angst&amp;quot; und &amp;quot;Furcht&amp;quot; allerdings oft synonym verwendet, obwohl es z.B. statt &amp;quot;Angst vor dem Fliegen&amp;quot; eigentlich &amp;quot;Furcht vor dem Fliegen&amp;quot; heißen müsste.&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Krankheit, Unfällen, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahe stehenden Menschen oder vor materiellen Verlusten) und unrealistischer oder übertriebener Angst, wie sie bei den so genannten Angsterkrankungen (=Angststörung) auftritt (z.B. Angst vor Kaufhäusern, Fahrstühlen, Mäusen, Spinnen, anderen Menschen etc.). Wenn Menschen sich wegen Ängsten in Behandlung begeben, dann leiden sie fast immer unter einer Angststörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine '''Phobie''' (altgriech. Phobia: Furcht, Angst ) ist unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, verbunden mit dem übermäßigen und unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden. &lt;br /&gt;
Der Begriff Phobie wird jedoch auch im nichtmedizinischen Sinne für Abneigungen aller Art gebraucht.&lt;br /&gt;
Von Phobien sprechen wir immer dann, wenn wir übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen oder Situationen haben. Darunter fallen beispielsweise Ängste vor Tieren (Spinnen, Mäusen, Hunden), vor Höhen, vor Krankheiten, vor Tunnels, Brücken, Aufzügen, vor geschlossenen Räumen, vor Blut, vor dem Arzt und vor Verkehrsmitteln wie dem Flugzeug. Es gibt nahezu keinen Gegenstand und keine Situation, vor der wir nicht auch Angst entwickeln könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Panik''' ist ein Zustand äußerster Angst vor gegenwärtiger oder angenommener (Lebens-)Gefahr. Das Wort ist vom griechischen Hirtengott Pan abgeleitet, von dem die Sage ging, dass er in der größten Mittagsstille auf einmal ganze Herden zu plötzlicher und anscheinend sinnloser Massenflucht aufjagen könne.&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung einer wirklich oder vermeintlich ernsten Bedrohung kann im Hirn die besonnene Aufmerksamkeit einschränken oder ausschalten zugunsten eines der drei archaischen Notfallprogramme, welches dann ohne bewusste Kontrolle abläuft: Flucht, Kampf oder Starre (flight, fight, or freeze).&lt;br /&gt;
Panikattacken sind gekennzeichnet durch heftige und überwältigende Unruhe oder Furcht. Sie werden begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwitzen, Atemnot, Muskelzittern oder Schwindelgefühlen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Phobie Phobie], [http://de.wikipedia.org/wiki/Angst Angst], [http://de.wikipedia.org/wiki/Panik Panik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
Fast Phobia Cure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: Practitioner Manual&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bretto, Charlotte: Framework for Excellence, A Resource Manual for NLP&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Mulzer, Chris: Workshopunterlagen für den NLP Practitioner ([[Selbstkalibrierender Ressourcenanker]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10303</id>
		<title>Fast Phobia Cure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10303"/>
				<updated>2008-01-21T22:00:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Historisches */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Schnelle Phobietechnik, Fast Phobia Cure] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''schnelle Phobietechnik''' wird zur Auflösung von Phobien verwendet. Eine Phobie ist ein unkontrollierbarer Pavlowscher Reflex. Auf einen Reiz (Stimulus) folgt eine automatisch und immer gleich ablaufende Wirkung (Response). Das erzielte &amp;quot;Ergebnis&amp;quot; ist meist negativ (kinästhetisch) besetzt. Beispiel: Eine Person mit einer Spinnenphobie sieht eine Spinne (Reiz) daraus folgt eine unkontrollierbare, negativ besetzte kinästhetische Reaktion (Angst/Response).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Dr. [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] fand in den späten 70er Jahren mit seiner &amp;quot;Experimentiergruppe&amp;quot; heraus, dass ein assoziierter Rückwärtslauf mit veränderten Submodalitäten die neurosynaptischen Verbindungen von Reiz und Reaktion löscht. Damit war er in der Lage, Reiz und Reaktion voneinander zu trennen und zu verändern. In weiteren Experimenten mit traumatisierten Phobikern setzte er die doppelte Dissoziation als direkte Angstsuppressur ein und verwendete das [[Future Pace|Future Pacing]] zur Integration. [[Mulzer, Chris|Chris Mulzer]] entdeckte 1992, daß die Tendenz, ähnliche Phobien anstelle der gerade aufgelösten Phobie einzusetzen durch den [[selbstkalibrierender Resssourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] verhindert werden kann. Richard Bandler hat die schnelle Phobietechnik in den 90er Jahren in das kinästhetische Repräsentationssystem übertragen, von Chris Mulzer gibt es eine Variante für das akustische Repräsentationssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Bei jedem negativ besetzten Pavlowschen Reflex, also bei jeder negativ besetzten, automatisch ablaufenden Stimulus/Response Reaktion. Meist entzieht sich der kinästhetische Reflex als Ganzkörperreaktion der Kontrolle der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die klassische Fast Phobia Cure (mit Ressourcenanker) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VORBEREITUNG: ===&lt;br /&gt;
1. Lege einen [[selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] an: Versetze Dein Gegenüber durch das Erinnern an eine positive Situation (sicher, geborgen, voll im Hier und Jetzt) in einen positiven Gefühlszustand. Verstärke dieses positive Gefühl mit Hilfe der Submodalitäten. Ankere dieses Gefühl durch die Stärke des Händedrucks Deines Gegenübers. Je stärker Dein Gegenüber Deine Hand drückt, desto stärker erinnert er das Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anweisungen an dein Gegenüber: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schließe die Augen und setze Dich in ein Kino deiner Wahl. Suche Dir einen Platz in den vorderen 10 Reihen (einfache Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Schwebe aus deinem Körper heraus und nimm den Platz des Vorführers ein. Sieh Dir selbst von da oben aus zu, wie Du die Leinwand beobachtest (doppelte Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das Licht im Kino geht aus und auf der Leinwand siehst Du ein Schwarzweißfoto aus einer Situation ''vor'' dem unangenehmen Ereignis, also eine Situation, in der noch alles ok gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Schwarweißfilm beginnt vorwärts zu laufen und Du kannst aus sicherer Entfernung beobachten, wie Du im Zuschauerraum diesen Film betrachtest, in dem du die Situation durchlebst. Sieh Dich selbst als agierende Person. Sollte die Situation zu unangenehm sein, kannst Du das Bild unscharf werden lassen und/oder den Film schneller laufen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. ''Nach Ende'' der unangenehmen Situation hältst du den Film an. Er wird wieder zu einem Schwarzweisbild, von einer Situation als es wieder ''ok'' ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Begib Dich nun direkt in dieses Bild, sieh, durch Deine eigenen Augen, was Du gesehen hast, als Du die Situation erlebt hast (Assoziieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Lasse den Film in sehr schneller Geschwindigkeit in schwarz-weiß rückwärts zurück zum Anfang laufen. Achte darauf, wie sich alles rückwärts bewegt und auch den Ton rückwärts läuft. Zurück am Anfang des Films, begibst Du Dich wieder aus dem Bild, setzt Dich in den Kinosessel und atmest einmal tief durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Gehe zu Schritt 5 und wiederhole den gesamten Vorgang fünf- bis sechsmal, jedes mal mit schnellerem Filmdurchlauf. &lt;br /&gt;
Wenn Du eine andere Person durch den Prozess begleitest, achte auf subbewusste Signale wie tiefes, erleichtertes Einatmen u.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Teste, ob die Phobie noch vorhanden ist. Bei JA: Ab Schritt 5 wiederholen, bei NEIN: Schritt 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Future Pace:&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinästhetische Phobietechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewegung des Gefühls ermitteln ===&lt;br /&gt;
Finde heraus welches Gefühl die Person in der unangenehmen Situation hat und wie es sich ''bewegt''.&lt;br /&gt;
#Lass die Person an das unangenehme Ereignis denken. Welches Gefühl hat die Person in der unangenehmen Situation.&lt;br /&gt;
#Wo entsteht das Gefühl (z. B. am Anfang der Situation)&lt;br /&gt;
#Wie bewegt es sich?&lt;br /&gt;
#Wo ist sein Maximum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dissoziation ===&lt;br /&gt;
Lasse die Person Ihr Gefühl vor sich sehen. Sodass die Person wahrnimmt wie ''es'' aussieht und sich bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefühl rückwärts ablaufen lassen ===&lt;br /&gt;
Nun lasse das Gefühl rückwärts laufen. Üblicherweise bekommst du hier ein Entspannungssignal (z.B. Lächeln, Verwirrung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Gefühl verstärken ===&lt;br /&gt;
Nun las das Gefühl noch einmal rückwärts ablaufen und am Ende (ehemaliger Anfang) aus dem Körper austreten und wieder dort eintreten, wo es ursprünglich endete... Alles klar??? Du hast jetzt eine Art Rückwärtsenergiekeislauf geschaffen. Und in diesem Kreislauf lässt Du nun weiterhin dieses Gefühl immer schneller und schneller rückwärts kreisen - bis es sich irre schnell dreht und schneller nicht geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assoziation ===&lt;br /&gt;
Schiebe das Gefühl zurück in den Körper und lasse es sich dort weiter sehr schnell rückwärts drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ressourceinstallation ===&lt;br /&gt;
Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Future Pace ===&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Test ===&lt;br /&gt;
Erster Test im Als ob Rahmen: Überlege, wovor Du eine Phobie hast. Sehe Dich und was Du sehen würdest, wenn Du in der Phobiesituation wärst? Welche Wirkung hat das jetzt auf Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Test in der Realität: Kannst Du in der Nähe einen Ort finden, wo Du die Wirkung testen kannst? Teste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Dilts hat u.a. das Modell, dass Allergien Phobien des Immunsystems sind und daher auch mit der Phobietechnik behandelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung Angst, Furcht, Phobie, Panik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angst''' ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich '''Furcht''' meist auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen meist ein ungerichteter Gefühlszustand. Im Deutschen werden &amp;quot;Angst&amp;quot; und &amp;quot;Furcht&amp;quot; allerdings oft synonym verwendet, obwohl es z.B. statt &amp;quot;Angst vor dem Fliegen&amp;quot; eigentlich &amp;quot;Furcht vor dem Fliegen&amp;quot; heißen müsste.&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Krankheit, Unfällen, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahe stehenden Menschen oder vor materiellen Verlusten) und unrealistischer oder übertriebener Angst, wie sie bei den so genannten Angsterkrankungen (=Angststörung) auftritt (z.B. Angst vor Kaufhäusern, Fahrstühlen, Mäusen, Spinnen, anderen Menschen etc.). Wenn Menschen sich wegen Ängsten in Behandlung begeben, dann leiden sie fast immer unter einer Angststörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine '''Phobie''' (altgriech. Phobia: Furcht, Angst ) ist unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, verbunden mit dem übermäßigen und unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden. &lt;br /&gt;
Der Begriff Phobie wird jedoch auch im nichtmedizinischen Sinne für Abneigungen aller Art gebraucht.&lt;br /&gt;
Von Phobien sprechen wir immer dann, wenn wir übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen oder Situationen haben. Darunter fallen beispielsweise Ängste vor Tieren (Spinnen, Mäusen, Hunden), vor Höhen, vor Krankheiten, vor Tunnels, Brücken, Aufzügen, vor geschlossenen Räumen, vor Blut, vor dem Arzt und vor Verkehrsmitteln wie dem Flugzeug. Es gibt nahezu keinen Gegenstand und keine Situation, vor der wir nicht auch Angst entwickeln könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Panik''' ist ein Zustand äußerster Angst vor gegenwärtiger oder angenommener (Lebens-)Gefahr. Das Wort ist vom griechischen Hirtengott Pan abgeleitet, von dem die Sage ging, dass er in der größten Mittagsstille auf einmal ganze Herden zu plötzlicher und anscheinend sinnloser Massenflucht aufjagen könne.&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung einer wirklich oder vermeintlich ernsten Bedrohung kann im Hirn die besonnene Aufmerksamkeit einschränken oder ausschalten zugunsten eines der drei archaischen Notfallprogramme, welches dann ohne bewusste Kontrolle abläuft: Flucht, Kampf oder Starre (flight, fight, or freeze).&lt;br /&gt;
Panikattacken sind gekennzeichnet durch heftige und überwältigende Unruhe oder Furcht. Sie werden begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwitzen, Atemnot, Muskelzittern oder Schwindelgefühlen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Phobie Phobie], [http://de.wikipedia.org/wiki/Angst Angst], [http://de.wikipedia.org/wiki/Panik Panik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
Fast Phobia Cure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: Practitioner Manual&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bretto, Charlotte: Framework for Excellence, A Resource Manual for NLP&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Mulzer, Chris: Workshopunterlagen für den NLP Practitioner ([[Selbstkalibrierender Ressourcenanker]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10302</id>
		<title>Fast Phobia Cure</title>
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				<updated>2008-01-21T21:59:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Historisches */  ja, weiß schon, kommt weiter unten - dennoch, denke, der Begriff sollte auch hier aufgelöst werden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Schnelle Phobietechnik, Fast Phobia Cure] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''schnelle Phobietechnik''' wird zur Auflösung von Phobien verwendet. Eine Phobie ist ein unkontrollierbarer Pavlowscher Reflex. Auf einen Reiz (Stimulus) folgt eine automatisch und immer gleich ablaufende Wirkung (Response). Das erzielte &amp;quot;Ergebnis&amp;quot; ist meist negativ (kinästhetisch) besetzt. Beispiel: Eine Person mit einer Spinnenphobie sieht eine Spinne (Reiz) daraus folgt eine unkontrollierbare, negativ besetzte kinästhetische Reaktion (Angst/Response).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Dr. [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] fand in den späten 70er Jahren mit seiner &amp;quot;Experimentiergruppe&amp;quot; heraus, dass ein assoziierter Rückwärtslauf mit veränderten Submodalitäten die neurosynaptischen Verbindungen von Reiz und Reaktion löscht. Damit war er in der Lage, Reiz und Reaktion voneinander zu trennen und zu verändern. In weiteren Experimenten mit traumatisierten Phobikern setzte er die doppelte Dissoziation als direkte Angstsuppressur ein und verwendete das [[Future Pace|Future Pacing]] zur Integration. [[Mulzer, Chris|Chris Mulzer]] entdeckte 1992, daß die Tendenz, ähnliche Phobien anstelle der gerade aufgelösten Phobie einzusetzen durch den [[selbstkalibrierende Resssourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] verhindert werden kann. Richard Bandler hat die schnelle Phobietechnik in den 90er Jahren in das kinästhetische Repräsentationssystem übertragen, von Chris Mulzer gibt es eine Variante für das akustische Repräsentationssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Bei jedem negativ besetzten Pavlowschen Reflex, also bei jeder negativ besetzten, automatisch ablaufenden Stimulus/Response Reaktion. Meist entzieht sich der kinästhetische Reflex als Ganzkörperreaktion der Kontrolle der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die klassische Fast Phobia Cure (mit Ressourcenanker) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VORBEREITUNG: ===&lt;br /&gt;
1. Lege einen [[selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] an: Versetze Dein Gegenüber durch das Erinnern an eine positive Situation (sicher, geborgen, voll im Hier und Jetzt) in einen positiven Gefühlszustand. Verstärke dieses positive Gefühl mit Hilfe der Submodalitäten. Ankere dieses Gefühl durch die Stärke des Händedrucks Deines Gegenübers. Je stärker Dein Gegenüber Deine Hand drückt, desto stärker erinnert er das Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anweisungen an dein Gegenüber: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schließe die Augen und setze Dich in ein Kino deiner Wahl. Suche Dir einen Platz in den vorderen 10 Reihen (einfache Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Schwebe aus deinem Körper heraus und nimm den Platz des Vorführers ein. Sieh Dir selbst von da oben aus zu, wie Du die Leinwand beobachtest (doppelte Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das Licht im Kino geht aus und auf der Leinwand siehst Du ein Schwarzweißfoto aus einer Situation ''vor'' dem unangenehmen Ereignis, also eine Situation, in der noch alles ok gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Schwarweißfilm beginnt vorwärts zu laufen und Du kannst aus sicherer Entfernung beobachten, wie Du im Zuschauerraum diesen Film betrachtest, in dem du die Situation durchlebst. Sieh Dich selbst als agierende Person. Sollte die Situation zu unangenehm sein, kannst Du das Bild unscharf werden lassen und/oder den Film schneller laufen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. ''Nach Ende'' der unangenehmen Situation hältst du den Film an. Er wird wieder zu einem Schwarzweisbild, von einer Situation als es wieder ''ok'' ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Begib Dich nun direkt in dieses Bild, sieh, durch Deine eigenen Augen, was Du gesehen hast, als Du die Situation erlebt hast (Assoziieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Lasse den Film in sehr schneller Geschwindigkeit in schwarz-weiß rückwärts zurück zum Anfang laufen. Achte darauf, wie sich alles rückwärts bewegt und auch den Ton rückwärts läuft. Zurück am Anfang des Films, begibst Du Dich wieder aus dem Bild, setzt Dich in den Kinosessel und atmest einmal tief durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Gehe zu Schritt 5 und wiederhole den gesamten Vorgang fünf- bis sechsmal, jedes mal mit schnellerem Filmdurchlauf. &lt;br /&gt;
Wenn Du eine andere Person durch den Prozess begleitest, achte auf subbewusste Signale wie tiefes, erleichtertes Einatmen u.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Teste, ob die Phobie noch vorhanden ist. Bei JA: Ab Schritt 5 wiederholen, bei NEIN: Schritt 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Future Pace:&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinästhetische Phobietechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewegung des Gefühls ermitteln ===&lt;br /&gt;
Finde heraus welches Gefühl die Person in der unangenehmen Situation hat und wie es sich ''bewegt''.&lt;br /&gt;
#Lass die Person an das unangenehme Ereignis denken. Welches Gefühl hat die Person in der unangenehmen Situation.&lt;br /&gt;
#Wo entsteht das Gefühl (z. B. am Anfang der Situation)&lt;br /&gt;
#Wie bewegt es sich?&lt;br /&gt;
#Wo ist sein Maximum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dissoziation ===&lt;br /&gt;
Lasse die Person Ihr Gefühl vor sich sehen. Sodass die Person wahrnimmt wie ''es'' aussieht und sich bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefühl rückwärts ablaufen lassen ===&lt;br /&gt;
Nun lasse das Gefühl rückwärts laufen. Üblicherweise bekommst du hier ein Entspannungssignal (z.B. Lächeln, Verwirrung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Gefühl verstärken ===&lt;br /&gt;
Nun las das Gefühl noch einmal rückwärts ablaufen und am Ende (ehemaliger Anfang) aus dem Körper austreten und wieder dort eintreten, wo es ursprünglich endete... Alles klar??? Du hast jetzt eine Art Rückwärtsenergiekeislauf geschaffen. Und in diesem Kreislauf lässt Du nun weiterhin dieses Gefühl immer schneller und schneller rückwärts kreisen - bis es sich irre schnell dreht und schneller nicht geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assoziation ===&lt;br /&gt;
Schiebe das Gefühl zurück in den Körper und lasse es sich dort weiter sehr schnell rückwärts drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ressourceinstallation ===&lt;br /&gt;
Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Future Pace ===&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Test ===&lt;br /&gt;
Erster Test im Als ob Rahmen: Überlege, wovor Du eine Phobie hast. Sehe Dich und was Du sehen würdest, wenn Du in der Phobiesituation wärst? Welche Wirkung hat das jetzt auf Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Test in der Realität: Kannst Du in der Nähe einen Ort finden, wo Du die Wirkung testen kannst? Teste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Dilts hat u.a. das Modell, dass Allergien Phobien des Immunsystems sind und daher auch mit der Phobietechnik behandelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung Angst, Furcht, Phobie, Panik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angst''' ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich '''Furcht''' meist auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen meist ein ungerichteter Gefühlszustand. Im Deutschen werden &amp;quot;Angst&amp;quot; und &amp;quot;Furcht&amp;quot; allerdings oft synonym verwendet, obwohl es z.B. statt &amp;quot;Angst vor dem Fliegen&amp;quot; eigentlich &amp;quot;Furcht vor dem Fliegen&amp;quot; heißen müsste.&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Krankheit, Unfällen, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahe stehenden Menschen oder vor materiellen Verlusten) und unrealistischer oder übertriebener Angst, wie sie bei den so genannten Angsterkrankungen (=Angststörung) auftritt (z.B. Angst vor Kaufhäusern, Fahrstühlen, Mäusen, Spinnen, anderen Menschen etc.). Wenn Menschen sich wegen Ängsten in Behandlung begeben, dann leiden sie fast immer unter einer Angststörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine '''Phobie''' (altgriech. Phobia: Furcht, Angst ) ist unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, verbunden mit dem übermäßigen und unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden. &lt;br /&gt;
Der Begriff Phobie wird jedoch auch im nichtmedizinischen Sinne für Abneigungen aller Art gebraucht.&lt;br /&gt;
Von Phobien sprechen wir immer dann, wenn wir übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen oder Situationen haben. Darunter fallen beispielsweise Ängste vor Tieren (Spinnen, Mäusen, Hunden), vor Höhen, vor Krankheiten, vor Tunnels, Brücken, Aufzügen, vor geschlossenen Räumen, vor Blut, vor dem Arzt und vor Verkehrsmitteln wie dem Flugzeug. Es gibt nahezu keinen Gegenstand und keine Situation, vor der wir nicht auch Angst entwickeln könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Panik''' ist ein Zustand äußerster Angst vor gegenwärtiger oder angenommener (Lebens-)Gefahr. Das Wort ist vom griechischen Hirtengott Pan abgeleitet, von dem die Sage ging, dass er in der größten Mittagsstille auf einmal ganze Herden zu plötzlicher und anscheinend sinnloser Massenflucht aufjagen könne.&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung einer wirklich oder vermeintlich ernsten Bedrohung kann im Hirn die besonnene Aufmerksamkeit einschränken oder ausschalten zugunsten eines der drei archaischen Notfallprogramme, welches dann ohne bewusste Kontrolle abläuft: Flucht, Kampf oder Starre (flight, fight, or freeze).&lt;br /&gt;
Panikattacken sind gekennzeichnet durch heftige und überwältigende Unruhe oder Furcht. Sie werden begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwitzen, Atemnot, Muskelzittern oder Schwindelgefühlen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Phobie Phobie], [http://de.wikipedia.org/wiki/Angst Angst], [http://de.wikipedia.org/wiki/Panik Panik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
Fast Phobia Cure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: Practitioner Manual&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bretto, Charlotte: Framework for Excellence, A Resource Manual for NLP&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Mulzer, Chris: Workshopunterlagen für den NLP Practitioner ([[Selbstkalibrierender Ressourcenanker]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Benutzer:Launipupatz&amp;diff=10300</id>
		<title>Benutzer:Launipupatz</title>
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				<updated>2008-01-21T21:44:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin einer dieser neugierigen Laien, die sich gerne durch &amp;quot;Oma&amp;quot;-Fragen usw. (Wehret dem [[Benutzer:Launipupatz/Fach-Kiswahili|Fach-Kiswahili]]!) beteiligen und dabei für sich etwas Klarheit gewinnen und lernen möchten. Die wenige Zeit, die ich bisher autodidaktisch in NLP investiert habe, fand ich bereits sehr lohnend und jetzt will ich natürlich MEHR... Was meinen Nick angeht: Launipupatz ist da wo ich herkomme die Bezeichnung für einen Pflaumenkuchen und einem wunderbaren noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf gute Zusammenarbeit -- der Launi&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Moment_of_Importance&amp;diff=10299</id>
		<title>Moment of Importance</title>
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				<updated>2008-01-21T21:10:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Moment of Importance''' ist ein [[Moment of Excellence]], bei dem der innere Zustand von Wichtig- und Wertvoll-Sein aktiviert wird. Damit ist ein positives Selbstwert-Gefühl im Alltag verfügbar und abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Das Gefühl des persönlichen Wertes ist beeinträchtigt oder belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
*Neutrale Stelle für den [[Anker]] finden&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es für Dich o.k., wenn ich Dich am Knie berühre?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ressource]] finden&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Erinnere Dich an eine Situation in Deinem Leben, in der Du im Vollbesitz Deiner Kräfte und Fähigkeiten warst, in der Du etwas getan oder beigetragen hast, dass etwas Wichtiges zustande gekommen ist, das ohne Deine Mitwirkung oder ohne Deinen Beitrag nicht hätte verwirklicht werden können, etwas was Dich mit Freude und Stolz erfüllt hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Situation vergegenwärtigen&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Gehe mit all Deiner Vorstellung in die Situation hinein. Erlebe Sie noch einmal mit allen Sinnen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Entscheidenden Augenblick ankern&lt;br /&gt;
:Vergegenwärtige Dir noch einmal den entscheidenden Augenblick in dieser Situation. Mache ihn größer und intensiver.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Separator]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Komm jetzt wieder hierher zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Anker]] testen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[%C3%96ko_Check|Öko-Check]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Future_Pace|Future Pace]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Moment_of_Excellence&amp;diff=10298</id>
		<title>Moment of Excellence</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Moment_of_Excellence&amp;diff=10298"/>
				<updated>2008-01-21T21:09:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
Der '''Moment of Excellence''' ist eine besonders ressourcevolle Situation im Leben eines jeden Menschen, eine Situation, wo der oder die Betreffende in hervorragender Verfassung, im Vollbesitz aller Kräfte oder einfach gut drauf war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anker finden ===&lt;br /&gt;
*Körperstelle zum [[Anker]]n festlegen&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Du möchtest gerne einen ressourcevollen Zustand für Dich so fest verankern, dass Du ihn bei Bedarf jederzeit aktivieren kannst. Suche Dir dabei eine gut erreichbare Stelle am Körper aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beste Ressource ===&lt;br /&gt;
*Auswahl von drei Situationen, in denen der Coachee im guten Zustand war.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Finde drei Situationen irgendwann in Deinem Leben, wo Du Dich richtig gut gefühlt hast, oder / und Du in einer exzellenten Verfassung warst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auswahl der besten Situation&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dann wähle von den drei Situationen eine aus, und zwar diejenige, die Dir jetzt am besten gefällt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nacherleben der Situation ===&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Gehe noch einmal in diese Situation hinein und erlebe sie noch einmal mit all Deinen Sinnen. Genieße das wunderbare Gefühl. Was siehst Du in diesem Moment? Welche Geräusche, Klänge, Worte oder Töne hörst Du? Welche Gefühlseindrücke hast Du in diesem Moment? Gibt es vielleicht einen bestimmten Geruch oder Geschmack in diesem Moment?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moment of Excellence und Ankern ===&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Erlebe noch einmal den entscheidenden Augenblick in dieser Situation. Suche Dir den schönsten Moment heraus. Genieße das wunderbare Gefühl ... und mache es stärker.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Physiologie des Moment of Exellence muss an dieser Stelle kommen. Während dieser Situation Anker setzen. Bei starker Reaktion, starke Berührung - bei schwacher Reaktion, schwache Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Separator ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Komm wieder ganz hierher zurück!&amp;quot; Besser: &amp;quot;Was für ein Tag ist heute?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== A - weitere Anker ===&lt;br /&gt;
* Einen Titel für den Moment of Excellence finden und die beobachteten Bewegungen ausführen lassen. &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich habe an Dir ein paar kleine Veränderungen beobachtet.&amp;quot; - beschreiben - &amp;quot;Kannst Du sie jetzt genau so machen und zusätzlich ein Wort finden, welches das Gefühl am besten wieder gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== B - Anker testen ===&lt;br /&gt;
* Ein neutrales Gespräch führen und dabei unauffällig die Stelle berühren. Die Physiologie des Moment of Excellence muss kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Future Pace ===&lt;br /&gt;
*Den Moment of Excellence in der Vorstellung auf eine zukünftige Situation anwenden, um den Anker zu überprüfen und zu festigen.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Gibt es demnächst eine Situation, wo Du diesen Zustand gut gebrauchen kannst? Dann denke jetzt daran.&amp;quot; &lt;br /&gt;
:- Gleichzeitig Anker drücken und Physiologie beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öko-Check ===&lt;br /&gt;
* Dem Coachee bewusst machen, dass der Moment of Excellence nicht in jede Lebenslage passt.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Finde drei Situationen, wo dieser Zustand nicht sinnvoll oder angemessen wäre.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Konfusion&amp;diff=10297</id>
		<title>Konfusion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Konfusion&amp;diff=10297"/>
				<updated>2008-01-21T21:07:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Hinweise &amp;amp; Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Konfusion; Verwirrung]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Den Ursprung des Wortes Konfusion findet man im lateinischen Wort ''confusio''. Das bedeutet: ineinander gegossen oder auch Verwirrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrung bedeutet, dass ihr euch neu organisiert, ihr lernt und verändert euch. Ursache für Verwirrung ist ein zuviel an Informationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im NLP wird Verwirrung bewusst eingesetzt, mit dem Ziel, einen Lernprozess zu ermöglichen, gemäß der Aussage: „Nach der Verwirrung kommt die Klarheit“.&lt;br /&gt;
Verwirrung entwirrt sich, wenn im Prozess ein Ziel bewusst formuliert und der erste der wichtigen Schritte zur Realisierung getan wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Trancearbeit nach [[Erickson%2C_Milton|Milton Erickson]] verwendet man Konfusionstechniken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
*Mehrdeutige Worte: anhaltender Beifall, Gefühle zulassen &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Sätze mit vielen Verneinungen:&lt;br /&gt;
Glücklicherweise weiß ich nicht, wie es nicht sein wird und ich könnte nicht sagen, nicht dabei gewesen zu sein, wenn wir irgendwann nicht von einem Ereignis sprechen, das nicht war.&lt;br /&gt;
*Aneinander gestellte Sätze, dabei beginnt der zweite Satz mit dem letzten Wort des ersten Satzes.&lt;br /&gt;
Auf der Wiese wachsen Ganseblümchen sind meine Lieblingsblumen.&lt;br /&gt;
*undeutlich ausgesprochene Worte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art von Gesprächen stellt das Bewusstsein vor eine unlösbare Aufgabe. Damit kann das Denken zugunsten innerer Prozesse aufgegeben werden. Neue Verbindungen können entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Gedankenvirus&amp;diff=10296</id>
		<title>Gedankenvirus</title>
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				<updated>2008-01-21T21:06:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Thought Virus, Gedankenviren, Mem] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; __NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein '''Gedankenvirus''' ist ein [[Glaubenssatz]], der sich ausschließlich auf andere Glaubenssätze stützt und sich damit der direkten Überprüfbarkeit durch die sinnliche Erfahrung entzieht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen nehmen [[Wirklichkeit]] nicht direkt wahr, sondern sie erstellen Abbilder ([[Repräsentation|Repräsentationen]]) durch ihre Sinne! Um sich zu orientieren, organisieren sie bestimmte Abbilder zu Erfahrungen aus denen sie Regeln ableiten. Diese Regeln sind verallgemeinerte [[Modell (Abbild)|Modelle]] der Welt, Glaubenssätze darüber, wie die Dinge funktionieren und was man darf/kann/sollte/ist. Werden diese Regeln und Annahmen über die Welt, zu Gruppen zusammengefasst, entstehen daraus Glaubenssysteme, komplexe Abbilder der Wirklichkeit (Landkarte). Diese Glaubenssätze basieren zunächst noch auf sinnlicher Erfahrung (&amp;quot;Es ist nicht gut, auf heiße Herdplatten zu fassen!&amp;quot;), später kommen dann Glaubenssätze hinzu, die sich ausschließlich aus anderen Glaubenssätzen herleiten (&amp;quot;Die Welt ist eine Scheibe!&amp;quot;, &amp;quot;Die Ungläubigen müssen vernichtet werden&amp;quot;, ...). Glaubenssätze sind Verallgemeinerungen und basieren nicht auf Logik, sie sind sogar außerordentlich tolerant gegenüber dem Versuch, sie logisch zu wiederlegen und jedes Gegenbeispiel wird zur Ausnahme, die sie problemlos vertragen (&amp;quot;Geld verdirbt den Charakter - naja mein Freund Kurt, der Millionär, ist eine Ausnahme aber ...&amp;quot;) - und sie sind per Definition wahr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaubenssätze, die von den Werten, Erfahrungen, Erwartungen und den inneren Zustand aus denen sie entstanden sind, abgetrennt wurden, werden Gedankenviren. Sie sind nun von allem Überprüfbaren abgeschirmt und bekommen dadurch eine Art Eigenleben. Sie sind nicht mehr wiederlegbar und können auf Menschen mit ähnlichen Hintergrund (Glaubenssätzen) übertragen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem mit Gedankenvieren ist nun, dass:&lt;br /&gt;
# Menschen dazu neigen, diese von der Erfahrung abgekoppelte ''Wahrheit'' mit der Wirklichkeit zu verwechseln&lt;br /&gt;
# sie sehr viel einfacher als normale Glaubenssätze übertragen werden können&lt;br /&gt;
# sie sehr viel widerstandsfähiger gegenüber Anfechtungen sind, als normale Glaubenssätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Gefahr bei Gedankenviren besteht darin, dass sie Epidemien auslösen können. Gedankenviren müssen nicht selber erfahren werden, sondern sie werden verbal übertragen. Dadurch kann die ''Infektion'' sehr schnell erfolgen und auf viele Menschen übergreifen. Außerdem ist das Gedankenvirus gegenüber Logik immun und damit sehr stabil. Drastische Beispiele von Gedankenvirenepidemien gab es ausreichend in der Geschichte: Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Judenverfolgung, (Welt-)Kriege, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an Gedankenviren heranzukommen, ist es notwendig herauszufinden, auf welchen Glaubenssätzen das Gedankenvirus basiert und von welchen Elementen (Werten, Erfahrungen, Erwartungen und innerer Zustand) dieser Glaubenssatz (über die anderen Glaubenssätze) getrennt ist und ihn entweder wieder damit zu verbinden oder die unterstützenden Glaubenssätze, die ja auf Werten, Erfahrungen, Erwartungen oder inneren Zuständen basieren, zu bearbeiten. Für den Umgang mit Glaubenssätzen haben wir im NLP z.B. [[Sleight of Mouth Pattern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Aufdeckung von Memen (und Gedankenviren) und der Eigenimmunisierung empfiehlt V. Birkenbihl die Beantwortung der folgenden 4 Fragen:&lt;br /&gt;
#Halte ich meine Meinung für gut, richtig und wahr?&lt;br /&gt;
#Ist ist die eigene Meinung tugendhaft?&lt;br /&gt;
#Ist das Kernthema ein Tabu?&lt;br /&gt;
#Bin ich intolerant gegenüber der Meinung anderer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Gedankenviren und [[Mem]]e haben starke Ähnlichkeit. Das '''Mem''' bezeichnet in der [[Theorie der Memetik]] eine Idee oder einen Gedanken. Es ist eine (sprachlich kodierte) Informationseinheit, die von Lebewesen erschaffen werden, sich vermehren, verändern und weitergegeben werden können. Es wurde erstmalig 1976 durch den Evolutionsbiologen [[Richard Dawkins]] in seinem Buch „The Selfish Gene“ (deutsch: Das egoistische Gen) in den geistes- und kulturwissenschaftlichen Diskurs eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch ein Mem entwickelt sich zuerst im Fühl- und Denkvermögen eines Individuums und wird durch Kommunikation weiterverbreitet. Durch individuelles Nachdenken und durch Austausch mit anderen Memen entwickeln sie sich weiter. Beispiel: Ein Gerücht, das von einer Person erdacht und mitgeteilt wird, verbreitet sich je nach Brisanzgrad weiter. Es tauchen weitere Varianten des Gerüchtes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept &amp;quot;Mem&amp;quot; ist eine Analogiebildung zur darwinschen Theorie der natürlichen Selektion für den Bereich der Kultur. Grob gesagt bedeutet ein Mem für die kulturelle Entwicklung das Gleiche, wie ein Gen für die biologische Entwicklung und ist als ein hypothetisches Analogon zum Gen zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mem ist eine Gedankeneinheit, die sich vervielfältigen (reproduzieren) lässt und gleichzeitig als Vervielfältiger (Replikator) wirkt. Das heisst, dass das Mem auch aktuell reproduziert wird, also mindestens einmal zu einem gegebenen Zeitpunkt vorhanden ist. Bei der Reproduktion übernimmt ein Anderer einen bestimmten Gedanken, der entsprechend dessen persönlichen Erfahrungs- und Erkenntnisrahmens angepasst wird. Die sprachliche Gestaltung ist dabei nicht wesentlich. Deshalb wäre es besser, von einer Vorstellungseinheit zu sprechen. Es kann sich beispielsweise auch um eine Tonfolge handeln (dadadadaaa - Beginn der 5. Sinfonie Beethovens). Nach Dawkins ist die Replizierbarkeit entscheidend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Andere Wortbedeutung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch ''Programming and Metaprogramming the Human Biocomputer'' vertritt [[John Lilly]] die Theorie, dass es im Gehirn versteckte ''Gedankenviren'' gäbe, die normalerweise subbewusst unter Kontrolle gehalten werden. Im Alltag findet dabei eine Umdeutung durch geeignete Glaubenssätze dahingehend statt, dass solche Gedankenviren folgenlos bleiben. Unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Drogen (LSD, Mescalin, Peote) kann es zur Freisetzung von Gedankenviren kommen, meist mit fatalen Wirkungen. Im LSD-Jargon bezeichnet man eine durch Gedankenviren ausgelöste Strategie als '''Horrortrip.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
:*Lilly, John C.: ''Programming and Metaprogramming in the Human Biocomputer: Theory and Experiments.'' (ISBN 051752757X)&lt;br /&gt;
:*Leary, Timothy; Metzner, Ralph; Alpert, Richard: ''The Psychedelic Experience.'' University Books New York, 1964&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/John_Cunningham_Lilly Wikipedia: Lilly, John C.]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Timothy_Leary Wikipedia: Leary, Timothy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel von Robert Dilts zu [http://nlpuniversitypress.com/html3/TaTi27.html Gedankenvirus] (englisch) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Frame&amp;diff=10295</id>
		<title>Frame</title>
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				<updated>2008-01-21T20:57:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: da hammers&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Framing''' bedeutet, etwas in einen Rahmen zu stellen, ihm Bedeutung zu geben. Bedeutungsgebung ist ein Prozess, der automatisch und unbewusst die ganze Zeit läuft. &lt;br /&gt;
Alles was stattfindet, findet in einem Rahmen statt.&lt;br /&gt;
Diese Rahmen sind nicht objektiv, sondern sie werden subjektiv (bewusst oder unbewusst) von den beteiligten Personen definiert.&lt;br /&gt;
Die definierten Rahmen entsprechen im [[Logische Ebenen|Modell der logischen Ebenen]] der Ebene I: Kontext. Ihre Definition hängt hauptsächlich von den [[Glaubenssatz|Glaubenssätzen]] (Werten und Metaprogrammen) der Ebene IV ab.&lt;br /&gt;
Diese Rahmen bewusst zu definieren, verschiedene Rahmen flexibel nutzen zu können, ist ein Ziel des NLP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im NLP unterscheidet man 12 Frames: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Rahmenmodell|NLP Rahmen Modell]] &lt;br /&gt;
# [[Als Ob Rahmen|Als-Ob-Rahmen]] &lt;br /&gt;
# [[Fee Rahmen|Fee Rahmen, Schutzengel]] &lt;br /&gt;
# Zeit-Raum, Zeitrahmen &lt;br /&gt;
# [[Back Track Frame]] &lt;br /&gt;
# Preframing &lt;br /&gt;
# [[Reframing]] &lt;br /&gt;
# [[Six Step]] Reframe &lt;br /&gt;
# Arbeitsvereinbarung, Experiment &lt;br /&gt;
# Kontrast-Rahmen &lt;br /&gt;
# Relevanz-Herausforderung, Relevanz-Rahmen &lt;br /&gt;
# Yes-Set, Übereinstimmungs-Rahmen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Teile des Als-Ob-Rahmen''&lt;br /&gt;
Konjunktiv • Als-Ob • Stellvertreter • Zeit • Ort • Information • Glauben • Fee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Wann wird es eingesetzt. Wofür eignet es sich besonders gut? Noch einmal das Ziel! Was will man damit erreichen?  &lt;br /&gt;
Am Ende sollte kurz die übliche Dauer der Durchführung stehen, z.B.:&lt;br /&gt;
Dauer: 10-20 min.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen Tipps, wie man Dinge erleichtern kann, was man tut,&lt;br /&gt;
 wenn es nicht funktioniert oder was man versuchen kann, wenn es schiefgeht und Beispiele. --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formate, in denen diese Technik angewendet wird. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
Artikel von Robert Dilts zu [http://nlpuniversitypress.com/html/F33.html Framing] (englisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

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		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Frame&amp;diff=10294</id>
		<title>Frame</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Framing''' bedeutet, etwas in einen Rahmen zu stellen, ihm Bedeutung zu geben. Bedeutungsgebung ist ein Prozess, der automatisch und unbewusst die ganze Zeit läuft. &lt;br /&gt;
Alles was stattfindet, findet in einem Rahmen statt.&lt;br /&gt;
Diese Rahmen sind nicht objektiv, sondern sie werden subjektiv (bewusst oder unbewusst) von den beteiligten Personen definiert.&lt;br /&gt;
Die definierten Rahmen entsprechen im [[Modell der logischen Ebenen]] der Ebene I: Kontext. Ihre Definition hängt hauptsächlich von den [[Glaubenssatz|Glaubenssätzen]] (Werten und Metaprogrammen) der Ebene IV ab.&lt;br /&gt;
Diese Rahmen bewusst zu definieren, verschiedene Rahmen flexibel nutzen zu können, ist ein Ziel des NLP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im NLP unterscheidet man 12 Frames: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Rahmenmodell|NLP Rahmen Modell]] &lt;br /&gt;
# [[Als Ob Rahmen|Als-Ob-Rahmen]] &lt;br /&gt;
# [[Fee Rahmen|Fee Rahmen, Schutzengel]] &lt;br /&gt;
# Zeit-Raum, Zeitrahmen &lt;br /&gt;
# [[Back Track Frame]] &lt;br /&gt;
# Preframing &lt;br /&gt;
# [[Reframing]] &lt;br /&gt;
# [[Six Step]] Reframe &lt;br /&gt;
# Arbeitsvereinbarung, Experiment &lt;br /&gt;
# Kontrast-Rahmen &lt;br /&gt;
# Relevanz-Herausforderung, Relevanz-Rahmen &lt;br /&gt;
# Yes-Set, Übereinstimmungs-Rahmen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Teile des Als-Ob-Rahmen''&lt;br /&gt;
Konjunktiv • Als-Ob • Stellvertreter • Zeit • Ort • Information • Glauben • Fee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Wann wird es eingesetzt. Wofür eignet es sich besonders gut? Noch einmal das Ziel! Was will man damit erreichen?  &lt;br /&gt;
Am Ende sollte kurz die übliche Dauer der Durchführung stehen, z.B.:&lt;br /&gt;
Dauer: 10-20 min.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier stehen Tipps, wie man Dinge erleichtern kann, was man tut,&lt;br /&gt;
 wenn es nicht funktioniert oder was man versuchen kann, wenn es schiefgeht und Beispiele. --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formate, in denen diese Technik angewendet wird. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
Artikel von Robert Dilts zu [http://nlpuniversitypress.com/html/F33.html Framing] (englisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Benutzer:Launipupatz&amp;diff=10258</id>
		<title>Benutzer:Launipupatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Benutzer:Launipupatz&amp;diff=10258"/>
				<updated>2008-01-20T21:42:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin einer dieser neugierigen Laien, die sich gerne durch &amp;quot;Oma&amp;quot;-Fragen usw. beteiligen und dabei für sich etwas Klarheit gewinnen und lernen möchten. Die wenige Zeit, die ich bisher autodidaktisch in NLP investiert habe, fand ich bereits sehr lohnend und jetzt will ich natürlich MEHR... Was meinen Nick angeht: Launipupatz ist da wo ich herkomme die Bezeichnung für einen Pflaumenkuchen und einem wunderbaren noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf gute Zusammenarbeit -- der Launi&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Diskussion:Anker&amp;diff=10257</id>
		<title>Diskussion:Anker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Diskussion:Anker&amp;diff=10257"/>
				<updated>2008-01-20T21:41:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: Danke&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unten steht: &amp;quot;Die sozialen und individuellen Filter können durch die Methoden des NLP bewusst gemacht und nach Bedarf verändert oder transzendiert werden. &amp;quot; =&amp;gt; durch alle Methoden des NLP ? Wenn nicht durch alle, durch welche ?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Andres Sander|Andres Sander]] 17:23, 23. Mär 2006 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Wie ist dieser Abschnitt wohl gemeint? Leider ist er nicht wirklich selbsterklärend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gesetzt oder =&amp;gt; ›gestohlen‹! &lt;br /&gt;
verdeckt oder =&amp;gt; offen! &lt;br /&gt;
einmal oder =&amp;gt; wiederholt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße, --[[Benutzer:Launipupatz|Launipupatz]] 14:48, 19. Jan. 2008 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Hi!&lt;br /&gt;
:*Du kannst einen Anker neu setzten oder einen bestehenden nutzen (stealing Anchors). Wenn jemand zum Beispiel soswieso immer in einen guten Zustand geht wenn etwas bestimmtes geschied, kannst Du dies &amp;quot;stehlen&amp;quot;!&lt;br /&gt;
:*Du kannst sagen, dass Du einen Anker setzt und dann den Anker setzen oder einfach nebenbei, immer wenn Du etwas bestimmtes in dem Anderen hervorrufst ein bestimmtes Wort dazusprechen, anders schauen oder betonen oder den Menschen berühren - dasist dann verdeckt.&lt;br /&gt;
:*Hier geht es einfach darum wie oft Du einen Anker setzt, je häufiger Du ankerst umso stärker wird der Anker üblicherweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:--[[Benutzer:Carsten Gramatke|Carsten]] 16:01, 19. Jan. 2008 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, wieder ein Puzzleteil mehr.&lt;br /&gt;
Grüße, --[[Benutzer:Launipupatz|Launipupatz]] 22:41, 20. Jan. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Selbstkalibrierender_Ressourcenanker&amp;diff=10256</id>
		<title>Selbstkalibrierender Ressourcenanker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Selbstkalibrierender_Ressourcenanker&amp;diff=10256"/>
				<updated>2008-01-20T21:39:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Selbstkalibrierende Ressourcen Anker''' wurde 1996 von [[Mulzer, Chris|Chris Mulzer]], als Ergänzung der bewährten [[Schnelle Phobietechnik|Fast Phobia Cure]] entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
*Der Selbstkalibrierende Ressourcen [[Anker]] dient zur Generalisierung von z.B. guten Gefühlen, die an Stelle der vorher empfundenen negativ Emotionen positioniert wird.&lt;br /&gt;
*Weiterhin dient er als Feedbackmechanismus für den Coach und als Ressourcenquelle für die betroffene Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann in den verschiedenen [[Repräsentationssystem]]en angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Selbstkalibrierender_Ressourcenanker&amp;diff=10255</id>
		<title>Selbstkalibrierender Ressourcenanker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Selbstkalibrierender_Ressourcenanker&amp;diff=10255"/>
				<updated>2008-01-20T21:37:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: ... und dann hören wir mehr ... ;)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Selbstkalibrierende Ressourcen Anker''' wurde 1996 von Chris Mulzer, als Ergänzung der bewährten Fast Phobia Cure entwickelt. &lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
*Der Selbstkalibrierende Ressourcen Anker dient zur Generalisierung von z.B. guten Gefühlen, die an Stelle der vorher empfundenen negativ Emotionen positioniert wird.&lt;br /&gt;
*Weiterhin dient er als Feedbackmechanismus für den Coach und als Ressourcenquelle für die betroffene Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann in den verschiedenen [[Repräsentationssystem]]en angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10254</id>
		<title>Fast Phobia Cure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10254"/>
				<updated>2008-01-20T21:35:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Historisches */ kompliziert, kompliziert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Schnelle Phobietechnik, Fast Phobia Cure] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''schnelle Phobietechnik''' wird zur Auflösung von Phobien verwendet. Eine Phobie ist ein unkontrollierbarer Pavlowscher Reflex. Auf einen Reiz (Stimulus) folgt eine automatisch und immer gleich ablaufende Wirkung (Response). Das erzielte &amp;quot;Ergebnis&amp;quot; ist meist negativ (kinästhetisch) besetzt. Beispiel: Eine Person mit einer Spinnenphobie sieht eine Spinne (Reiz) daraus folgt eine unkontrollierbare, negativ besetzte kinästhetische Reaktion (Angst/Response).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Dr. [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] fand in den späten 70er Jahren mit seiner &amp;quot;Experimentiergruppe&amp;quot; heraus, dass ein assoziierter Rückwärtslauf mit veränderten Submodalitäten die neurosynaptischen Verbindungen von Reiz und Reaktion löscht. Damit war er in der Lage, Reiz und Reaktion voneinander zu trennen und zu verändern. In weiteren Experimenten mit traumatisierten Phobikern setzte er die doppelte Dissoziation als direkte Angstsuppressur ein und verwendete das [[Future Pace|Future Pacing]] zur Integration. [[Mulzer, Chris|Chris Mulzer]] entdeckte 1992, daß die Tendenz, ähnliche Phobien anstelle der gerade aufgelösten Phobie einzusetzen durch den selbstkalibrierenden Ressourcenanker verhindert werden kann. Richard Bandler hat die schnelle Phobietechnik in den 90er Jahren in das kinästhetische Repräsentationssystem übertragen, von Chris Mulzer gibt es eine Variante für das akustische Repräsentationssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Bei jedem negativ besetzten Pavlowschen Reflex, also bei jeder negativ besetzten, automatisch ablaufenden Stimulus/Response Reaktion. Meist entzieht sich der kinästhetische Reflex als Ganzkörperreaktion der Kontrolle der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die klassische Fast Phobia Cure (mit Ressourcenanker) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VORBEREITUNG: ===&lt;br /&gt;
1. Lege einen [[selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] an: Versetze Dein Gegenüber durch das Erinnern an eine positive Situation (sicher, geborgen, voll im Hier und Jetzt) in einen positiven Gefühlszustand. Verstärke dieses positive Gefühl mit Hilfe der Submodalitäten. Ankere dieses Gefühl durch die Stärke des Händedrucks Deines Gegenübers. Je stärker Dein Gegenüber Deine Hand drückt, desto stärker erinnert er das Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anweisungen an dein Gegenüber: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schließe die Augen und setze Dich in ein Kino deiner Wahl. Suche Dir einen Platz in den vorderen 10 Reihen (einfache Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Schwebe aus deinem Körper heraus und nimm den Platz des Vorführers ein. Sieh Dir selbst von da oben aus zu, wie Du die Leinwand beobachtest (doppelte Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das Licht im Kino geht aus und auf der Leinwand siehst Du ein Schwarzweißfoto aus einer Situation ''vor'' dem unangenehmen Ereignis, also eine Situation, in der noch alles ok gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Schwarweißfilm beginnt vorwärts zu laufen und Du kannst aus sicherer Entfernung beobachten, wie Du im Zuschauerraum diesen Film betrachtest, in dem du die Situation durchlebst. Sieh Dich selbst als agierende Person. Sollte die Situation zu unangenehm sein, kannst Du das Bild unscharf werden lassen und/oder den Film schneller laufen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. ''Nach Ende'' der unangenehmen Situation hältst du den Film an. Er wird wieder zu einem Schwarzweisbild, von einer Situation als es wieder ''ok'' ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Begib Dich nun direkt in dieses Bild, sieh, durch Deine eigenen Augen, was Du gesehen hast, als Du die Situation erlebt hast (Assoziieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Lasse den Film in sehr schneller Geschwindigkeit in schwarz-weiß rückwärts zurück zum Anfang laufen. Achte darauf, wie sich alles rückwärts bewegt und auch den Ton rückwärts läuft. Zurück am Anfang des Films, begibst Du Dich wieder aus dem Bild, setzt Dich in den Kinosessel und atmest einmal tief durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Gehe zu Schritt 5 und wiederhole den gesamten Vorgang fünf- bis sechsmal, jedes mal mit schnellerem Filmdurchlauf. &lt;br /&gt;
Wenn Du eine andere Person durch den Prozess begleitest, achte auf subbewusste Signale wie tiefes, erleichtertes Einatmen u.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Teste, ob die Phobie noch vorhanden ist. Bei JA: Ab Schritt 5 wiederholen, bei NEIN: Schritt 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Future Pace:&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinästhetische Phobietechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewegung des Gefühls ermitteln ===&lt;br /&gt;
Finde heraus welches Gefühl die Person in der unangenehmen Situation hat und wie es sich ''bewegt''.&lt;br /&gt;
#Lass die Person an das unangenehme Ereignis denken. Welches Gefühl hat die Person in der unangenehmen Situation.&lt;br /&gt;
#Wo entsteht das Gefühl (z. B. am Anfang der Situation)&lt;br /&gt;
#Wie bewegt es sich?&lt;br /&gt;
#Wo ist sein Maximum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dissoziation ===&lt;br /&gt;
Lasse die Person Ihr Gefühl vor sich sehen. Sodass die Person wahrnimmt wie ''es'' aussieht und sich bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefühl rückwärts ablaufen lassen ===&lt;br /&gt;
Nun lasse das Gefühl rückwärts laufen. Üblicherweise bekommst du hier ein Entspannungssignal (z.B. Lächeln, Verwirrung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Gefühl verstärken ===&lt;br /&gt;
Nun las das Gefühl noch einmal rückwärts ablaufen und am Ende (ehemaliger Anfang) aus dem Körper austreten und wieder dort eintreten, wo es ursprünglich endete... Alles klar??? Du hast jetzt eine Art Rückwärtsenergiekeislauf geschaffen. Und in diesem Kreislauf lässt Du nun weiterhin dieses Gefühl immer schneller und schneller rückwärts kreisen - bis es sich irre schnell dreht und schneller nicht geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assoziation ===&lt;br /&gt;
Schiebe das Gefühl zurück in den Körper und lasse es sich dort weiter sehr schnell rückwärts drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ressourceinstallation ===&lt;br /&gt;
Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Future Pace ===&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Test ===&lt;br /&gt;
Erster Test im Als ob Rahmen: Überlege, wovor Du eine Phobie hast. Sehe Dich und was Du sehen würdest, wenn Du in der Phobiesituation wärst? Welche Wirkung hat das jetzt auf Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Test in der Realität: Kannst Du in der Nähe einen Ort finden, wo Du die Wirkung testen kannst? Teste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Dilts hat u.a. das Modell, dass Allergien Phobien des Immunsystems sind und daher auch mit der Phobietechnik behandelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung Angst, Furcht, Phobie, Panik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angst''' ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich '''Furcht''' meist auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen meist ein ungerichteter Gefühlszustand. Im Deutschen werden &amp;quot;Angst&amp;quot; und &amp;quot;Furcht&amp;quot; allerdings oft synonym verwendet, obwohl es z.B. statt &amp;quot;Angst vor dem Fliegen&amp;quot; eigentlich &amp;quot;Furcht vor dem Fliegen&amp;quot; heißen müsste.&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Krankheit, Unfällen, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahe stehenden Menschen oder vor materiellen Verlusten) und unrealistischer oder übertriebener Angst, wie sie bei den so genannten Angsterkrankungen (=Angststörung) auftritt (z.B. Angst vor Kaufhäusern, Fahrstühlen, Mäusen, Spinnen, anderen Menschen etc.). Wenn Menschen sich wegen Ängsten in Behandlung begeben, dann leiden sie fast immer unter einer Angststörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine '''Phobie''' (altgriech. Phobia: Furcht, Angst ) ist unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, verbunden mit dem übermäßigen und unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden. &lt;br /&gt;
Der Begriff Phobie wird jedoch auch im nichtmedizinischen Sinne für Abneigungen aller Art gebraucht.&lt;br /&gt;
Von Phobien sprechen wir immer dann, wenn wir übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen oder Situationen haben. Darunter fallen beispielsweise Ängste vor Tieren (Spinnen, Mäusen, Hunden), vor Höhen, vor Krankheiten, vor Tunnels, Brücken, Aufzügen, vor geschlossenen Räumen, vor Blut, vor dem Arzt und vor Verkehrsmitteln wie dem Flugzeug. Es gibt nahezu keinen Gegenstand und keine Situation, vor der wir nicht auch Angst entwickeln könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Panik''' ist ein Zustand äußerster Angst vor gegenwärtiger oder angenommener (Lebens-)Gefahr. Das Wort ist vom griechischen Hirtengott Pan abgeleitet, von dem die Sage ging, dass er in der größten Mittagsstille auf einmal ganze Herden zu plötzlicher und anscheinend sinnloser Massenflucht aufjagen könne.&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung einer wirklich oder vermeintlich ernsten Bedrohung kann im Hirn die besonnene Aufmerksamkeit einschränken oder ausschalten zugunsten eines der drei archaischen Notfallprogramme, welches dann ohne bewusste Kontrolle abläuft: Flucht, Kampf oder Starre (flight, fight, or freeze).&lt;br /&gt;
Panikattacken sind gekennzeichnet durch heftige und überwältigende Unruhe oder Furcht. Sie werden begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwitzen, Atemnot, Muskelzittern oder Schwindelgefühlen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Phobie Phobie], [http://de.wikipedia.org/wiki/Angst Angst], [http://de.wikipedia.org/wiki/Panik Panik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
Fast Phobia Cure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: Practitioner Manual&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bretto, Charlotte: Framework for Excellence, A Resource Manual for NLP&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Mulzer, Chris: Workshopunterlagen für den NLP Practitioner ([[Selbstkalibrierender Ressourcenanker]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10253</id>
		<title>Fast Phobia Cure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Fast_Phobia_Cure&amp;diff=10253"/>
				<updated>2008-01-20T21:34:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Historisches */ Links aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Schnelle Phobietechnik, Fast Phobia Cure] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''schnelle Phobietechnik''' wird zur Auflösung von Phobien verwendet. Eine Phobie ist ein unkontrollierbarer Pavlowscher Reflex. Auf einen Reiz (Stimulus) folgt eine automatisch und immer gleich ablaufende Wirkung (Response). Das erzielte &amp;quot;Ergebnis&amp;quot; ist meist negativ (kinästhetisch) besetzt. Beispiel: Eine Person mit einer Spinnenphobie sieht eine Spinne (Reiz) daraus folgt eine unkontrollierbare, negativ besetzte kinästhetische Reaktion (Angst/Response).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Dr. [[Richard Bandler]] fand in den späten 70er Jahren mit seiner &amp;quot;Experimentiergruppe&amp;quot; heraus, dass ein assoziierter Rückwärtslauf mit veränderten Submodalitäten die neurosynaptischen Verbindungen von Reiz und Reaktion löscht. Damit war er in der Lage, Reiz und Reaktion voneinander zu trennen und zu verändern. In weiteren Experimenten mit traumatisierten Phobikern setzte er die doppelte Dissoziation als direkte Angstsuppressur ein und verwendete das [[Future Pacing]] zur Integration. [[Chris Mulzer]] entdeckte 1992, daß die Tendenz, ähnliche Phobien anstelle der gerade aufgelösten Phobie einzusetzen durch den selbstkalibrierenden Ressourcenanker verhindert werden kann. Richard Bandler hat die schnelle Phobietechnik in den 90er Jahren in das kinästhetische Repräsentationssystem übertragen, von Chris Mulzer gibt es eine Variante für das akustische Repräsentationssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Bei jedem negativ besetzten Pavlowschen Reflex, also bei jeder negativ besetzten, automatisch ablaufenden Stimulus/Response Reaktion. Meist entzieht sich der kinästhetische Reflex als Ganzkörperreaktion der Kontrolle der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die klassische Fast Phobia Cure (mit Ressourcenanker) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VORBEREITUNG: ===&lt;br /&gt;
1. Lege einen [[selbstkalibrierender Ressourcenanker|selbstkalibrierenden Ressourcenanker]] an: Versetze Dein Gegenüber durch das Erinnern an eine positive Situation (sicher, geborgen, voll im Hier und Jetzt) in einen positiven Gefühlszustand. Verstärke dieses positive Gefühl mit Hilfe der Submodalitäten. Ankere dieses Gefühl durch die Stärke des Händedrucks Deines Gegenübers. Je stärker Dein Gegenüber Deine Hand drückt, desto stärker erinnert er das Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anweisungen an dein Gegenüber: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Schließe die Augen und setze Dich in ein Kino deiner Wahl. Suche Dir einen Platz in den vorderen 10 Reihen (einfache Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Schwebe aus deinem Körper heraus und nimm den Platz des Vorführers ein. Sieh Dir selbst von da oben aus zu, wie Du die Leinwand beobachtest (doppelte Dissoziation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das Licht im Kino geht aus und auf der Leinwand siehst Du ein Schwarzweißfoto aus einer Situation ''vor'' dem unangenehmen Ereignis, also eine Situation, in der noch alles ok gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Schwarweißfilm beginnt vorwärts zu laufen und Du kannst aus sicherer Entfernung beobachten, wie Du im Zuschauerraum diesen Film betrachtest, in dem du die Situation durchlebst. Sieh Dich selbst als agierende Person. Sollte die Situation zu unangenehm sein, kannst Du das Bild unscharf werden lassen und/oder den Film schneller laufen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. ''Nach Ende'' der unangenehmen Situation hältst du den Film an. Er wird wieder zu einem Schwarzweisbild, von einer Situation als es wieder ''ok'' ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Begib Dich nun direkt in dieses Bild, sieh, durch Deine eigenen Augen, was Du gesehen hast, als Du die Situation erlebt hast (Assoziieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Lasse den Film in sehr schneller Geschwindigkeit in schwarz-weiß rückwärts zurück zum Anfang laufen. Achte darauf, wie sich alles rückwärts bewegt und auch den Ton rückwärts läuft. Zurück am Anfang des Films, begibst Du Dich wieder aus dem Bild, setzt Dich in den Kinosessel und atmest einmal tief durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Gehe zu Schritt 5 und wiederhole den gesamten Vorgang fünf- bis sechsmal, jedes mal mit schnellerem Filmdurchlauf. &lt;br /&gt;
Wenn Du eine andere Person durch den Prozess begleitest, achte auf subbewusste Signale wie tiefes, erleichtertes Einatmen u.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Teste, ob die Phobie noch vorhanden ist. Bei JA: Ab Schritt 5 wiederholen, bei NEIN: Schritt 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Future Pace:&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinästhetische Phobietechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewegung des Gefühls ermitteln ===&lt;br /&gt;
Finde heraus welches Gefühl die Person in der unangenehmen Situation hat und wie es sich ''bewegt''.&lt;br /&gt;
#Lass die Person an das unangenehme Ereignis denken. Welches Gefühl hat die Person in der unangenehmen Situation.&lt;br /&gt;
#Wo entsteht das Gefühl (z. B. am Anfang der Situation)&lt;br /&gt;
#Wie bewegt es sich?&lt;br /&gt;
#Wo ist sein Maximum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dissoziation ===&lt;br /&gt;
Lasse die Person Ihr Gefühl vor sich sehen. Sodass die Person wahrnimmt wie ''es'' aussieht und sich bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefühl rückwärts ablaufen lassen ===&lt;br /&gt;
Nun lasse das Gefühl rückwärts laufen. Üblicherweise bekommst du hier ein Entspannungssignal (z.B. Lächeln, Verwirrung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Gefühl verstärken ===&lt;br /&gt;
Nun las das Gefühl noch einmal rückwärts ablaufen und am Ende (ehemaliger Anfang) aus dem Körper austreten und wieder dort eintreten, wo es ursprünglich endete... Alles klar??? Du hast jetzt eine Art Rückwärtsenergiekeislauf geschaffen. Und in diesem Kreislauf lässt Du nun weiterhin dieses Gefühl immer schneller und schneller rückwärts kreisen - bis es sich irre schnell dreht und schneller nicht geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Assoziation ===&lt;br /&gt;
Schiebe das Gefühl zurück in den Körper und lasse es sich dort weiter sehr schnell rückwärts drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ressourceinstallation ===&lt;br /&gt;
Setze statt des Gefühls der Phobie ein sehr positives Gefühl an die gleiche Stelle. Nutze den Ressourcenanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Future Pace ===&lt;br /&gt;
Transportiere die Wirksamkeit der FPC in mögliche Situationen in der Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Test ===&lt;br /&gt;
Erster Test im Als ob Rahmen: Überlege, wovor Du eine Phobie hast. Sehe Dich und was Du sehen würdest, wenn Du in der Phobiesituation wärst? Welche Wirkung hat das jetzt auf Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Test in der Realität: Kannst Du in der Nähe einen Ort finden, wo Du die Wirkung testen kannst? Teste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Dilts hat u.a. das Modell, dass Allergien Phobien des Immunsystems sind und daher auch mit der Phobietechnik behandelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung Angst, Furcht, Phobie, Panik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angst''' ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich '''Furcht''' meist auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen meist ein ungerichteter Gefühlszustand. Im Deutschen werden &amp;quot;Angst&amp;quot; und &amp;quot;Furcht&amp;quot; allerdings oft synonym verwendet, obwohl es z.B. statt &amp;quot;Angst vor dem Fliegen&amp;quot; eigentlich &amp;quot;Furcht vor dem Fliegen&amp;quot; heißen müsste.&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Krankheit, Unfällen, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahe stehenden Menschen oder vor materiellen Verlusten) und unrealistischer oder übertriebener Angst, wie sie bei den so genannten Angsterkrankungen (=Angststörung) auftritt (z.B. Angst vor Kaufhäusern, Fahrstühlen, Mäusen, Spinnen, anderen Menschen etc.). Wenn Menschen sich wegen Ängsten in Behandlung begeben, dann leiden sie fast immer unter einer Angststörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine '''Phobie''' (altgriech. Phobia: Furcht, Angst ) ist unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, verbunden mit dem übermäßigen und unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden. &lt;br /&gt;
Der Begriff Phobie wird jedoch auch im nichtmedizinischen Sinne für Abneigungen aller Art gebraucht.&lt;br /&gt;
Von Phobien sprechen wir immer dann, wenn wir übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen oder Situationen haben. Darunter fallen beispielsweise Ängste vor Tieren (Spinnen, Mäusen, Hunden), vor Höhen, vor Krankheiten, vor Tunnels, Brücken, Aufzügen, vor geschlossenen Räumen, vor Blut, vor dem Arzt und vor Verkehrsmitteln wie dem Flugzeug. Es gibt nahezu keinen Gegenstand und keine Situation, vor der wir nicht auch Angst entwickeln könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Panik''' ist ein Zustand äußerster Angst vor gegenwärtiger oder angenommener (Lebens-)Gefahr. Das Wort ist vom griechischen Hirtengott Pan abgeleitet, von dem die Sage ging, dass er in der größten Mittagsstille auf einmal ganze Herden zu plötzlicher und anscheinend sinnloser Massenflucht aufjagen könne.&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung einer wirklich oder vermeintlich ernsten Bedrohung kann im Hirn die besonnene Aufmerksamkeit einschränken oder ausschalten zugunsten eines der drei archaischen Notfallprogramme, welches dann ohne bewusste Kontrolle abläuft: Flucht, Kampf oder Starre (flight, fight, or freeze).&lt;br /&gt;
Panikattacken sind gekennzeichnet durch heftige und überwältigende Unruhe oder Furcht. Sie werden begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwitzen, Atemnot, Muskelzittern oder Schwindelgefühlen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch Wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Phobie Phobie], [http://de.wikipedia.org/wiki/Angst Angst], [http://de.wikipedia.org/wiki/Panik Panik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
Fast Phobia Cure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*Bandler, Richard: Practitioner Manual&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bretto, Charlotte: Framework for Excellence, A Resource Manual for NLP&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Mulzer, Chris: Workshopunterlagen für den NLP Practitioner ([[Selbstkalibrierender Ressourcenanker]])&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10252</id>
		<title>Anker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10252"/>
				<updated>2008-01-20T21:14:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Biologie des Ankerns */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Anker; Ankern; Anchor; Anchors; Anchoring] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Ankern''' wird der Vorgang des Verbindens von bestimmten Reizen mit Reaktionen bezeichnet. Ankern ist im NLP eine Basistechnik, die in fast allen NLP-Formaten enthalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Im NLP ist ein '''Anker''' im wesentlichen »eine beliebige [[Repräsentation]] (intern oder extern erzeugt), die eine andere Repräsentation, oder eine Serie von Repräsentationen oder eine [[Strategie]] auslöst. Grundlage beim Ankern ist die Annahme, dass alle Erfahrungen als ›[[Gestalt]]en‹ sinnlicher Information repräsentiert werden. Immer wenn ein Teil einer gewissen Erfahrung wieder eingeführt wird, werden auch andere Teile dieser Erfahrung in einem gewissen Maß reproduziert. Jeder beliebige Teil einer Erfahrung kann also als Anker benutzt werden, um einen anderen Teil dieser Erfahrung auszulösen.«&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Robert B. Dilts, John Grinder, Richard Bandler: Strukturen subjektiver Erfahrung, S. 134, ISBN 3873872293 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Anker werden eingesetzt, um:&lt;br /&gt;
*ressourcenvolle Zustände gezielt herbeiführen zu können, &lt;br /&gt;
*Namen, Begriffe oder Situationen abrufbar zu machen, &lt;br /&gt;
*leichter in der Phantasie an bestimmte ''Zeiten'' zu gehen, oder &lt;br /&gt;
*zurück aus einer Trance in die Gegenwart zu kommen (Gegenwartsanker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Ankern wird die [[klassische Konditionierung]]skette nach [[Pawlow, Iwan Petrowitsch|Pawlow]] durchlaufen, für deren Beschreibung er 1904 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow zeigte, dass nach einer Konditionierung ein neutraler Reiz eine Reaktion hervorruft, die vorher nur durch einen unkonditionierten Reiz ausgelöst werden konnte. Er ersetzte einen unkonditionierten Reiz (Anblick von Futter) für eine unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss) durch einen den konditionierten (=neutralen) Reiz (Glockenton). Indem er regelmäßig kurz vor der Reichung des Futters einen Glockenton erklingen ließ, konnte er nach einigen Malen den Speichelfluss bereits durch den Glockenton auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow machte eine weitere sehr wichtige Entdeckung: Hatte er dem Hund über längere Zeit den konditionierten Reiz allein dargeboten, so verschwand allmählich die konditionierte Reaktion; er nannte diesen Prozess &amp;quot;Löschung&amp;quot;. Wiederholte er nach einiger Zeit das Experiment, so zeigte der Hund nach wesentlich weniger Versuchsdurchführungen wieder die konditionierte Reaktion auf den konditionierten Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Anker können sich abnutzen. Sie werden jedoch nicht gänzlich gelöscht, sondern lediglich gehemmt. ''Abgenutzte'' Anker können in einem verkürzten Prozess wieder ''nachgeladen'' werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie des Ankerns==&lt;br /&gt;
Anker funktioneren nach dem Prinzip '''Neurons that fire together wire together''', also in etwa: ''&amp;quot;Gehirnzellen, die gemeinsam auslösen, verbinden sich untereinander&amp;quot;''.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»...Darüber hinaus verbildlichen die modernen, bildgebenden Hirnforschungsverfahren auf neuronaler Ebene zum Beispiel, weshalb eine der besonders grundlegenden Techniken des NLP funktioniert, nämlich das Ankern. Man weiß heute, dass Neuronen, die gleichzeitig aktiv sind, sich durch Synapsen miteinander verbinden. In der Sprache der Neurosciences heißt das: &amp;quot;Neurons that fire together wire together.&amp;quot; Wenn man also beim Ankern einen bestimmten Zustand des Klienten mit einem spezifischen visuellen, akustischen oder taktilen Reiz oder einem Geruch verknüpft, aktiviert man entsprechende Nervenzellen, die sich dadurch, dass sie gemeinsam aktiv sind, miteinander verbinden. Die neuronale Verknüpfung erklärt, weshalb dann irgendwann beim Auftreten des bestimmten Reizes gleichzeitig der entsprechende Zustand hervorgerufen wird. Auch die Technik des Zusammenführens von dissoziierten Zuständen (Collapsing Anchors) findet hierin ihre neurophysiologische Erklärung...«  &amp;lt;ref&amp;gt;aus dem Artikel 'Kommunikation mit NLP' managerSeminare Heft 96, März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reflex, Assoziation, Anker ===&lt;br /&gt;
Anker müssen von Reflexen und Assoziationen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
*Unbedingte Reflexe sind angeborene, ''nicht inhaltlich zu verstehende'' Verknüpfung eines Reizes (z. B. Hammerschlag aufs Knie) mit einer meist Körperreaktion (Vorstrecken des Beins). Beispiele: Kniesehnenreflex, Lidschlussreflex, Gänsehaut&lt;br /&gt;
*Assoziation (zweipolig): Es gibt eine ''inhaltlich verständliche'' Verknüpfung zwischen dem Reiz und der Reaktion. Zweipoligkeit meint hier die Tatsache, dass zum Verstehen der Reaktion nur der Reiz als bekannt gegeben sein muss.&lt;br /&gt;
*Klassischer Anker (dreipolig): Ein Anker nutzt eine gegebene Assoziation, um die Reaktion ''an einen zusätzlichen Reiz zu knüpfen, der inhaltlich mit der Reaktion vordergründig nichts zu tun haben muss''. Ist der Anker erst einmal installiert, wirkt er zweipolig. Um ihn allerdings setzen zu können, muss der zu ankernde Zustand anderweitig hergestellt werden. Durch unmittelbare Erfahrung, Erinnerung oder Imagination. Diese sind zweipolig und inhaltsorientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können Assoziationen sein, wenn sie in der Gegenwart geprägt werden, ohne dass die Person sich dafür an etwas erinnern muss. Die meisten Anker im NLP sind jedoch dreipolig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sinneskanäle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können über jeden der fünf [[Repräsentationssystem|Sinneskanäle]] installiert werden:&lt;br /&gt;
*''visuelle Anker''&lt;br /&gt;
**Einsatz von Gesten und Mimiken&lt;br /&gt;
**Einnahme von bestimmten Orten auf der Bühne bei bestimmten Themen &lt;br /&gt;
**Einsatz von Symbolen (z. B. auf Uniformen), Bildern und Farben (z. B. auf Werbeplakaten) &lt;br /&gt;
*''auditive Anker''&lt;br /&gt;
** Worte, die besonders betont werden (Lautstärke, Tonhöhe, Sprachgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
** Geräusche, Melodien und akustische Signale (Alarmsirenen der Feuerwehr)&lt;br /&gt;
*''kinästhetische Anker''&lt;br /&gt;
**[[Raumanker]] (z.B. [[Bodenanker]], d.h. das Einnehmen einer bestimmten Position im Raum führt zum geankerten inneren Zustand)&lt;br /&gt;
**gezielte Berührungen - leichter Druck auf das Knie oder einen Punkt am Rücken&lt;br /&gt;
*''olfaktorische Anker'' (Gerüche)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Der Geruch einer erlöschenden Kerze ruft &amp;quot;Weihnachtsstimmung&amp;quot; hervor&lt;br /&gt;
*''gustatorische Anker'' (Geschmack)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Beim Genuss einer bestimmten koffeinhaltigen Limonade summt man eine bestimmte Melodie aus einem Werbespot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kombination mehrerer Sinneskanäle, beispielsweise das Zusammendrücken von Daumen und Zeigefinger (kinästhetischer Kanal) in Kombination mit dem betonten Ausprechen eines passenden Wortes (z.B. p''e''rfectam''e''nte), kann man eindeutige Anker installieren.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Arten von Ankern ===&lt;br /&gt;
* Man kann Anker ''neu setzen'' oder bereits vorhandene nutzen (›stealing‹anchors / Anker ›''stehlen''‹)&lt;br /&gt;
:Beispiel: Man kann einen Anker ''setzen'', bei dem jeman in einen ressourcevollen Zustand geht, wenn man ihm mit der Hand auf die Schulter klopft und zuzwinkert (z.B. Motivation). Oder man kann ihn nutzen, wenn er schon vorhanden ist, also ''stehlen''. &lt;br /&gt;
* ''verdecktes'' oder ''offenes'' Ankern &lt;br /&gt;
:Drückt aus, in welchem Grad die Person, bei der geankert wird, über das Geschehen informiert ist.&lt;br /&gt;
* ''einmal'' oder ''wiederholt''&lt;br /&gt;
:Je häufiger man ankert, desto stärker wird der Anker für gewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf, Kriterien ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip des Ankerns ist, einen spezifischen Reiz zu setzen, wenn ein bestimmter Zustand erlebt wird. Ein guter Anker erfüllt die im nächsten Abschnitt erklärten T.I.G.E.R.-Kriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustand des Ankernden ===&lt;br /&gt;
Der Zustand desjenigen, der den Anker installiert, ist wesentlicher Bestandteil des Ankers. Das Feuern des Ankers erfolgt mit größerer Präzision, wenn sich der Ankernde im gleichen Zustand befindet, wie zum Zeitpunkt der Installation. Über den Zustand des Ankernden bei der Installation läßt sich der Anker auch an die Person des Ankernden binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke des Zustandes des Ankernden läßt sich als [[Sliding Anchor]] installieren und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrnehmung des gewünschten Zustandes ===&lt;br /&gt;
Der Prozess der Installation eines Ankers erfordert die Wahrnehmung des Gegenübers. Soll der Höhepunkt eines Zustandes geankert werden, so geschieht dies nicht zum Zeitpunkt des Höhepunktes der [[Elizitation|Elizitierung]] sondern zum Zeitpunkt des Höhepunktes der physiologischen Reaktionen des Gegenübers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== T.I.G.E.R. ===&lt;br /&gt;
Das Wort '''TIGER''' besteht aus den Anfangsbuchstaben von fünf wichtigen Kriterien für erfolgreiches Ankern (egal ob visuell, auditiv, kinästhetisch,...):&lt;br /&gt;
*'''T'''iming: Den Anker setzen, wenn der zu ankernde Zustand in seinem Maximum erlebt wird. Noch besser - kurz ''vor'' dem Höhepunkt der Empfindung (dadurch wird das Anwachsen des Zustandes mit geankert).&lt;br /&gt;
*'''I'''ntensität: Der zu ankernde Zustand muss eine hohe Intensität der Empfindung haben. Dazu ist es wichtig, den Zustand möglichst umfassend assoziiert zu erleben ([[VAKOG|VAK(OG)]]-Trance). In Dissoziation ist es schwer, intensive Gefühle aufzubauen.&lt;br /&gt;
*'''G'''enauigkeit: Den Anker präzise setzen. Nur wenn der Anker in gleicher Weise reproduziert werden kann, wird er seine volle Wirkung entfalten.&lt;br /&gt;
*'''E'''inzigartigkeit: Um einen Anker erfolgreich zu setzen und wieder benutzen zu können, ist es wichtig, dass der Reiz einen hohen Grad an Einzigartigkeit hat. So würde z.B. ein Händeschütteln als kinästhetischer Anker nicht funktionieren, da dieser Reiz mit Tausenden von anderen Erfahrungen überlagert ist.&lt;br /&gt;
*'''R'''einheit: Nur den gewünschten (positiven) Teil ankern! Dazu sollte der zu ankernde Zustand so rein wie möglich erlebt werden. Ein Beispiel: Jemand möchte den Zustand &amp;quot;Freude&amp;quot; ankern. Er erinnert sich an die Freude, als er seinen Neuwagen zum ersten mal fahren konnte. Später stellte sich dieser Wagen als Montagsauto heraus – was mit viel Ärger verbunden war. Das mischt sich auch an den Gedanken des Neuwagens hinein. Diese Freude ist nicht mehr pur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was''' wird geankert? - Die Gesamt-''Gestalt'' der Wahrnehmung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wo''' wird geankert? - Der Reiz muss spezifisch sein. Normalerweise wird automatisch in allen Sinnessystemen geankert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wie''' wird geankert? - Am besten kurz vor dem Höhepunkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität eines Ankers wird durch das Ausmaß des Ursprungserlebnisses oder/und von der Häufigkeit der Wiederholungen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können &amp;quot;abgenutzt&amp;quot;, umgewandelt oder verstärkt werden. Einen [[Circle Of Excellence]], der immer in unangenehmen Situationen eingesetzt wird, empfiehlt es sich wieder aufzuladen. Sonst &amp;quot;wandelt&amp;quot; er sich langsam in einen [[Stuck State]] Anker! Ist das Ergebnis des CoE allerdings i.d.R. ein Erfolg, stärkt er sich von allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Leben ist voller Anker, sie&lt;br /&gt;
*sind lebenswichtig: z.B. Gewohnheiten &amp;amp;rarr; heißen Topf an den Henkeln anfassen&lt;br /&gt;
*entwickeln bei den Menschen Phantasien: z.B. Hubschrauber fliegt über einem Dorf &amp;amp;rarr; Einsatz der Bundeswehr? Notlandung? Rettungsaktion?&lt;br /&gt;
*sind weniger nützlich: z. B. Prüfungssituationen &amp;amp;rarr; können Wissensleere auslösen&lt;br /&gt;
*erzeugen negative Befindlichkeit (Phobien): z. B. enge Räume &amp;amp;rarr; Platzangst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für einen Anker ist ein bestimmtes lang nicht gehörtes Lied, welches gerade im Autoradio läuft. Es führt unmittelbar dazu, dass man sich in eine Situation zurückversetzt fühlt, in der man das Lied oft und viel gehört hat (erste/bestimmte Liebe, Flirt, Strandparty im Urlaub, Beerdigung, &amp;quot;unser Lied&amp;quot; von Partnern, Feierabendsong im Supermarkt usw.). Hierbei handelt es sich um einen typischen Anker: eine Sinneswahrnehmung (lange nicht gehörtes Lied) führt unmittelbar zu einem emotionalen Zustand (fühlen wie in einer bestimmten Situation &amp;quot;damals&amp;quot;). Ähnliche Verbindungen können visuell, durch eine Berührung, einen Geruch oder einen Geschmack ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr typische gezielt eingesetzte akustische Anker sind Titelmelodien von TV-Serien/TV-Magazinen. Bekannt sind: Bonanza, Lindenstraße, Sesamstraße, Monitor, Spiegel-TV, Tagesschau. Hört man die Melodie, stellt sich bereits ein bestimmtes Gefühl ein, das von der Sendung erzeugt wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eingesetzt werden akustische Anker auch in der Werbung (z.B. Bacardi, Telekom, Marlboro, Langnese). Der Leser prüfe sich, zu welcher Serie/Werbung ihm sofort die Melodie in den Sinn kommt. Das funktioniert so, als auch umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können auch Gegenden, Gebäude, Räume, Plätze in Räumen, Gegenstände oder Kleidungsstücke sein, ebenso wie Menschen oder Tiere (alles kann ein Anker sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zu bestimmten Gelegenheiten beispielsweise geraucht hat, kann es sinnvoll sein, auf dem Weg zum Nichtraucher, diese Gelegenheiten zu meiden oder konsequent umzuankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schnell in einen bestimmten Zustand, wie Kreativität, Meditation, Klarheit kommen will, kann es helfen, immer den selben Ort aufzusuchen, mit immer dem selben Ziel von Kreativität, Meditation, Klarheit. Auch Worte und Gesten sind Anker, beispielsweise in der Meditation das Mantra OM und der Meditationssitz (optimalerweise in bestimmter Kleidung, am besonderen Ort, umgeben mit bestimmten Symbolen und Gerüchen sowie spezieller Musik (VAKOG)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Formate, in denen diese Technik angewendet wird'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankern ist eine der Basistechniken im NLP, die in sehr vielen [[Format]]en vorkommt. &amp;lt;br&amp;gt; Ankerformate sind:&lt;br /&gt;
*[[Re-Anchoring]] (Umankern, Anker »löschen«)&lt;br /&gt;
*[[Collapsing Anchors]] (Anker verschmelzen)&lt;br /&gt;
*[[Sliding Anchor]] (gleitende Anker)&lt;br /&gt;
*[[Stacking Anchors]] (Anker stapeln) Mehrere zusammenpassende Reaktionen werden mit einem Reiz verbunden.&lt;br /&gt;
*[[Chaining Anchors]] (Anker verketten)&lt;br /&gt;
*[[Stealing Anchors]] (Anker stehlen) Vorhandene Reiz-Reaktions-Kombinationen (natürliche Anker) werden erkannt und die bestehenden Anker genutzt.&lt;br /&gt;
*[[Circle of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[State of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[Moment of Excellence]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen ==&lt;br /&gt;
*Entdecken Sie Anker in Ihrem täglichen Umfeld: Welche unterstützen Sie, welche schränken Sie ein? Nutzen Sie die unterstützenden, ändern Sie die einschränkenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Bodenanker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Begriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10251</id>
		<title>Anker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10251"/>
				<updated>2008-01-20T21:12:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Anker; Ankern; Anchor; Anchors; Anchoring] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Ankern''' wird der Vorgang des Verbindens von bestimmten Reizen mit Reaktionen bezeichnet. Ankern ist im NLP eine Basistechnik, die in fast allen NLP-Formaten enthalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Im NLP ist ein '''Anker''' im wesentlichen »eine beliebige [[Repräsentation]] (intern oder extern erzeugt), die eine andere Repräsentation, oder eine Serie von Repräsentationen oder eine [[Strategie]] auslöst. Grundlage beim Ankern ist die Annahme, dass alle Erfahrungen als ›[[Gestalt]]en‹ sinnlicher Information repräsentiert werden. Immer wenn ein Teil einer gewissen Erfahrung wieder eingeführt wird, werden auch andere Teile dieser Erfahrung in einem gewissen Maß reproduziert. Jeder beliebige Teil einer Erfahrung kann also als Anker benutzt werden, um einen anderen Teil dieser Erfahrung auszulösen.«&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Robert B. Dilts, John Grinder, Richard Bandler: Strukturen subjektiver Erfahrung, S. 134, ISBN 3873872293 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Anker werden eingesetzt, um:&lt;br /&gt;
*ressourcenvolle Zustände gezielt herbeiführen zu können, &lt;br /&gt;
*Namen, Begriffe oder Situationen abrufbar zu machen, &lt;br /&gt;
*leichter in der Phantasie an bestimmte ''Zeiten'' zu gehen, oder &lt;br /&gt;
*zurück aus einer Trance in die Gegenwart zu kommen (Gegenwartsanker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Ankern wird die [[klassische Konditionierung]]skette nach [[Pawlow, Iwan Petrowitsch|Pawlow]] durchlaufen, für deren Beschreibung er 1904 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow zeigte, dass nach einer Konditionierung ein neutraler Reiz eine Reaktion hervorruft, die vorher nur durch einen unkonditionierten Reiz ausgelöst werden konnte. Er ersetzte einen unkonditionierten Reiz (Anblick von Futter) für eine unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss) durch einen den konditionierten (=neutralen) Reiz (Glockenton). Indem er regelmäßig kurz vor der Reichung des Futters einen Glockenton erklingen ließ, konnte er nach einigen Malen den Speichelfluss bereits durch den Glockenton auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow machte eine weitere sehr wichtige Entdeckung: Hatte er dem Hund über längere Zeit den konditionierten Reiz allein dargeboten, so verschwand allmählich die konditionierte Reaktion; er nannte diesen Prozess &amp;quot;Löschung&amp;quot;. Wiederholte er nach einiger Zeit das Experiment, so zeigte der Hund nach wesentlich weniger Versuchsdurchführungen wieder die konditionierte Reaktion auf den konditionierten Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Anker können sich abnutzen. Sie werden jedoch nicht gänzlich gelöscht, sondern lediglich gehemmt. ''Abgenutzte'' Anker können in einem verkürzten Prozess wieder ''nachgeladen'' werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie des Ankerns==&lt;br /&gt;
Anker funktioneren nach dem Prinzip '''Neurons that fire together wire together''', also in etwa: ''&amp;quot;Gehirnzellen, die gemeinsam auslösen, verbinden sich untereinander&amp;quot;''.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;...Darüber hinaus verbildlichen die modernen, bildgebenden Hirnforschungsverfahren auf neuronaler Ebene zum Beispiel, weshalb eine der besonders grundlegenden Techniken des NLP funktioniert, nämlich das Ankern. Man weiß heute, dass Neuronen, die gleichzeitig aktiv sind, sich durch Synapsen miteinander verbinden. In der Sprache der Neurosciences heißt das: &amp;quot;Neurons that fire together wire together.&amp;quot; Wenn man also beim Ankern einen bestimmten Zustand des Klienten mit einem spezifischen visuellen, akustischen oder taktilen Reiz oder einem Geruch verknüpft, aktiviert man entsprechende Nervenzellen, die sich dadurch, dass sie gemeinsam aktiv sind, miteinander verbinden. Die neuronale Verknüpfung erklärt, weshalb dann irgendwann beim Auftreten des bestimmten Reizes gleichzeitig der entsprechende Zustand hervorgerufen wird. Auch die Technik des Zusammenführens von dissoziierten Zuständen (Collapsing Anchors) findet hierin ihre neurophysiologische Erklärung...&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;aus dem Artikel 'Kommunikation mit NLP' managerSeminare Heft 96, März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reflex, Assoziation, Anker ===&lt;br /&gt;
Anker müssen von Reflexen und Assoziationen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
*Unbedingte Reflexe sind angeborene, ''nicht inhaltlich zu verstehende'' Verknüpfung eines Reizes (z. B. Hammerschlag aufs Knie) mit einer meist Körperreaktion (Vorstrecken des Beins). Beispiele: Kniesehnenreflex, Lidschlussreflex, Gänsehaut&lt;br /&gt;
*Assoziation (zweipolig): Es gibt eine ''inhaltlich verständliche'' Verknüpfung zwischen dem Reiz und der Reaktion. Zweipoligkeit meint hier die Tatsache, dass zum Verstehen der Reaktion nur der Reiz als bekannt gegeben sein muss.&lt;br /&gt;
*Klassischer Anker (dreipolig): Ein Anker nutzt eine gegebene Assoziation, um die Reaktion ''an einen zusätzlichen Reiz zu knüpfen, der inhaltlich mit der Reaktion vordergründig nichts zu tun haben muss''. Ist der Anker erst einmal installiert, wirkt er zweipolig. Um ihn allerdings setzen zu können, muss der zu ankernde Zustand anderweitig hergestellt werden. Durch unmittelbare Erfahrung, Erinnerung oder Imagination. Diese sind zweipolig und inhaltsorientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können Assoziationen sein, wenn sie in der Gegenwart geprägt werden, ohne dass die Person sich dafür an etwas erinnern muss. Die meisten Anker im NLP sind jedoch dreipolig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sinneskanäle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können über jeden der fünf [[Repräsentationssystem|Sinneskanäle]] installiert werden:&lt;br /&gt;
*''visuelle Anker''&lt;br /&gt;
**Einsatz von Gesten und Mimiken&lt;br /&gt;
**Einnahme von bestimmten Orten auf der Bühne bei bestimmten Themen &lt;br /&gt;
**Einsatz von Symbolen (z. B. auf Uniformen), Bildern und Farben (z. B. auf Werbeplakaten) &lt;br /&gt;
*''auditive Anker''&lt;br /&gt;
** Worte, die besonders betont werden (Lautstärke, Tonhöhe, Sprachgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
** Geräusche, Melodien und akustische Signale (Alarmsirenen der Feuerwehr)&lt;br /&gt;
*''kinästhetische Anker''&lt;br /&gt;
**[[Raumanker]] (z.B. [[Bodenanker]], d.h. das Einnehmen einer bestimmten Position im Raum führt zum geankerten inneren Zustand)&lt;br /&gt;
**gezielte Berührungen - leichter Druck auf das Knie oder einen Punkt am Rücken&lt;br /&gt;
*''olfaktorische Anker'' (Gerüche)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Der Geruch einer erlöschenden Kerze ruft &amp;quot;Weihnachtsstimmung&amp;quot; hervor&lt;br /&gt;
*''gustatorische Anker'' (Geschmack)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Beim Genuss einer bestimmten koffeinhaltigen Limonade summt man eine bestimmte Melodie aus einem Werbespot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kombination mehrerer Sinneskanäle, beispielsweise das Zusammendrücken von Daumen und Zeigefinger (kinästhetischer Kanal) in Kombination mit dem betonten Ausprechen eines passenden Wortes (z.B. p''e''rfectam''e''nte), kann man eindeutige Anker installieren.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Arten von Ankern ===&lt;br /&gt;
* Man kann Anker ''neu setzen'' oder bereits vorhandene nutzen (›stealing‹anchors / Anker ›''stehlen''‹)&lt;br /&gt;
:Beispiel: Man kann einen Anker ''setzen'', bei dem jeman in einen ressourcevollen Zustand geht, wenn man ihm mit der Hand auf die Schulter klopft und zuzwinkert (z.B. Motivation). Oder man kann ihn nutzen, wenn er schon vorhanden ist, also ''stehlen''. &lt;br /&gt;
* ''verdecktes'' oder ''offenes'' Ankern &lt;br /&gt;
:Drückt aus, in welchem Grad die Person, bei der geankert wird, über das Geschehen informiert ist.&lt;br /&gt;
* ''einmal'' oder ''wiederholt''&lt;br /&gt;
:Je häufiger man ankert, desto stärker wird der Anker für gewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf, Kriterien ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip des Ankerns ist, einen spezifischen Reiz zu setzen, wenn ein bestimmter Zustand erlebt wird. Ein guter Anker erfüllt die im nächsten Abschnitt erklärten T.I.G.E.R.-Kriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustand des Ankernden ===&lt;br /&gt;
Der Zustand desjenigen, der den Anker installiert, ist wesentlicher Bestandteil des Ankers. Das Feuern des Ankers erfolgt mit größerer Präzision, wenn sich der Ankernde im gleichen Zustand befindet, wie zum Zeitpunkt der Installation. Über den Zustand des Ankernden bei der Installation läßt sich der Anker auch an die Person des Ankernden binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke des Zustandes des Ankernden läßt sich als [[Sliding Anchor]] installieren und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrnehmung des gewünschten Zustandes ===&lt;br /&gt;
Der Prozess der Installation eines Ankers erfordert die Wahrnehmung des Gegenübers. Soll der Höhepunkt eines Zustandes geankert werden, so geschieht dies nicht zum Zeitpunkt des Höhepunktes der [[Elizitation|Elizitierung]] sondern zum Zeitpunkt des Höhepunktes der physiologischen Reaktionen des Gegenübers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== T.I.G.E.R. ===&lt;br /&gt;
Das Wort '''TIGER''' besteht aus den Anfangsbuchstaben von fünf wichtigen Kriterien für erfolgreiches Ankern (egal ob visuell, auditiv, kinästhetisch,...):&lt;br /&gt;
*'''T'''iming: Den Anker setzen, wenn der zu ankernde Zustand in seinem Maximum erlebt wird. Noch besser - kurz ''vor'' dem Höhepunkt der Empfindung (dadurch wird das Anwachsen des Zustandes mit geankert).&lt;br /&gt;
*'''I'''ntensität: Der zu ankernde Zustand muss eine hohe Intensität der Empfindung haben. Dazu ist es wichtig, den Zustand möglichst umfassend assoziiert zu erleben ([[VAKOG|VAK(OG)]]-Trance). In Dissoziation ist es schwer, intensive Gefühle aufzubauen.&lt;br /&gt;
*'''G'''enauigkeit: Den Anker präzise setzen. Nur wenn der Anker in gleicher Weise reproduziert werden kann, wird er seine volle Wirkung entfalten.&lt;br /&gt;
*'''E'''inzigartigkeit: Um einen Anker erfolgreich zu setzen und wieder benutzen zu können, ist es wichtig, dass der Reiz einen hohen Grad an Einzigartigkeit hat. So würde z.B. ein Händeschütteln als kinästhetischer Anker nicht funktionieren, da dieser Reiz mit Tausenden von anderen Erfahrungen überlagert ist.&lt;br /&gt;
*'''R'''einheit: Nur den gewünschten (positiven) Teil ankern! Dazu sollte der zu ankernde Zustand so rein wie möglich erlebt werden. Ein Beispiel: Jemand möchte den Zustand &amp;quot;Freude&amp;quot; ankern. Er erinnert sich an die Freude, als er seinen Neuwagen zum ersten mal fahren konnte. Später stellte sich dieser Wagen als Montagsauto heraus – was mit viel Ärger verbunden war. Das mischt sich auch an den Gedanken des Neuwagens hinein. Diese Freude ist nicht mehr pur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was''' wird geankert? - Die Gesamt-''Gestalt'' der Wahrnehmung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wo''' wird geankert? - Der Reiz muss spezifisch sein. Normalerweise wird automatisch in allen Sinnessystemen geankert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wie''' wird geankert? - Am besten kurz vor dem Höhepunkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität eines Ankers wird durch das Ausmaß des Ursprungserlebnisses oder/und von der Häufigkeit der Wiederholungen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können &amp;quot;abgenutzt&amp;quot;, umgewandelt oder verstärkt werden. Einen [[Circle Of Excellence]], der immer in unangenehmen Situationen eingesetzt wird, empfiehlt es sich wieder aufzuladen. Sonst &amp;quot;wandelt&amp;quot; er sich langsam in einen [[Stuck State]] Anker! Ist das Ergebnis des CoE allerdings i.d.R. ein Erfolg, stärkt er sich von allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Leben ist voller Anker, sie&lt;br /&gt;
*sind lebenswichtig: z.B. Gewohnheiten &amp;amp;rarr; heißen Topf an den Henkeln anfassen&lt;br /&gt;
*entwickeln bei den Menschen Phantasien: z.B. Hubschrauber fliegt über einem Dorf &amp;amp;rarr; Einsatz der Bundeswehr? Notlandung? Rettungsaktion?&lt;br /&gt;
*sind weniger nützlich: z. B. Prüfungssituationen &amp;amp;rarr; können Wissensleere auslösen&lt;br /&gt;
*erzeugen negative Befindlichkeit (Phobien): z. B. enge Räume &amp;amp;rarr; Platzangst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für einen Anker ist ein bestimmtes lang nicht gehörtes Lied, welches gerade im Autoradio läuft. Es führt unmittelbar dazu, dass man sich in eine Situation zurückversetzt fühlt, in der man das Lied oft und viel gehört hat (erste/bestimmte Liebe, Flirt, Strandparty im Urlaub, Beerdigung, &amp;quot;unser Lied&amp;quot; von Partnern, Feierabendsong im Supermarkt usw.). Hierbei handelt es sich um einen typischen Anker: eine Sinneswahrnehmung (lange nicht gehörtes Lied) führt unmittelbar zu einem emotionalen Zustand (fühlen wie in einer bestimmten Situation &amp;quot;damals&amp;quot;). Ähnliche Verbindungen können visuell, durch eine Berührung, einen Geruch oder einen Geschmack ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr typische gezielt eingesetzte akustische Anker sind Titelmelodien von TV-Serien/TV-Magazinen. Bekannt sind: Bonanza, Lindenstraße, Sesamstraße, Monitor, Spiegel-TV, Tagesschau. Hört man die Melodie, stellt sich bereits ein bestimmtes Gefühl ein, das von der Sendung erzeugt wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eingesetzt werden akustische Anker auch in der Werbung (z.B. Bacardi, Telekom, Marlboro, Langnese). Der Leser prüfe sich, zu welcher Serie/Werbung ihm sofort die Melodie in den Sinn kommt. Das funktioniert so, als auch umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können auch Gegenden, Gebäude, Räume, Plätze in Räumen, Gegenstände oder Kleidungsstücke sein, ebenso wie Menschen oder Tiere (alles kann ein Anker sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zu bestimmten Gelegenheiten beispielsweise geraucht hat, kann es sinnvoll sein, auf dem Weg zum Nichtraucher, diese Gelegenheiten zu meiden oder konsequent umzuankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schnell in einen bestimmten Zustand, wie Kreativität, Meditation, Klarheit kommen will, kann es helfen, immer den selben Ort aufzusuchen, mit immer dem selben Ziel von Kreativität, Meditation, Klarheit. Auch Worte und Gesten sind Anker, beispielsweise in der Meditation das Mantra OM und der Meditationssitz (optimalerweise in bestimmter Kleidung, am besonderen Ort, umgeben mit bestimmten Symbolen und Gerüchen sowie spezieller Musik (VAKOG)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Formate, in denen diese Technik angewendet wird'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankern ist eine der Basistechniken im NLP, die in sehr vielen [[Format]]en vorkommt. &amp;lt;br&amp;gt; Ankerformate sind:&lt;br /&gt;
*[[Re-Anchoring]] (Umankern, Anker »löschen«)&lt;br /&gt;
*[[Collapsing Anchors]] (Anker verschmelzen)&lt;br /&gt;
*[[Sliding Anchor]] (gleitende Anker)&lt;br /&gt;
*[[Stacking Anchors]] (Anker stapeln) Mehrere zusammenpassende Reaktionen werden mit einem Reiz verbunden.&lt;br /&gt;
*[[Chaining Anchors]] (Anker verketten)&lt;br /&gt;
*[[Stealing Anchors]] (Anker stehlen) Vorhandene Reiz-Reaktions-Kombinationen (natürliche Anker) werden erkannt und die bestehenden Anker genutzt.&lt;br /&gt;
*[[Circle of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[State of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[Moment of Excellence]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen ==&lt;br /&gt;
*Entdecken Sie Anker in Ihrem täglichen Umfeld: Welche unterstützen Sie, welche schränken Sie ein? Nutzen Sie die unterstützenden, ändern Sie die einschränkenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Bodenanker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Begriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10250</id>
		<title>Anker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10250"/>
				<updated>2008-01-20T21:12:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Anker; Ankern; Anchor; Anchors; Anchoring] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Ankern''' wird der Vorgang des Verbindens von bestimmten Reizen mit Reaktionen bezeichnet. Ankern ist im NLP eine Basistechnik, die in fast allen NLP-Formaten enthalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Im NLP ist ein '''Anker''' im wesentlichen »eine beliebige [[Repräsentation]] (intern oder extern erzeugt), die eine andere Repräsentation, oder eine Serie von Repräsentationen oder eine [[Strategie]] auslöst. Grundlage beim Ankern ist die Annahme, dass alle Erfahrungen als ›[[Gestalt]]en‹ sinnlicher Information repräsentiert werden. Immer wenn ein Teil einer gewissen Erfahrung wieder eingeführt wird, werden auch andere Teile dieser Erfahrung in einem gewissen Maß reproduziert. Jeder beliebige Teil einer Erfahrung kann also als Anker benutzt werden, um einen anderen Teil dieser Erfahrung auszulösen.«&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Robert B. Dilts, John Grinder, Richard Bandler: Strukturen subjektiver Erfahrung, S. 134, ISBN 3873872293 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Anker werden eingesetzt, um:&lt;br /&gt;
*ressourcenvolle Zustände gezielt herbeiführen zu können, &lt;br /&gt;
*Namen, Begriffe oder Situationen abrufbar zu machen, &lt;br /&gt;
*leichter in der Phantasie an bestimmte ''Zeiten'' zu gehen, oder &lt;br /&gt;
*zurück aus einer Trance in die Gegenwart zu kommen (Gegenwartsanker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Ankern wird die [[klassische Konditionierung]]skette nach [[Pawlow, Iwan Petrowitsch|Pawlow]] durchlaufen, für deren Beschreibung er 1904 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow zeigte, dass nach einer Konditionierung ein neutraler Reiz eine Reaktion hervorruft, die vorher nur durch einen unkonditionierten Reiz ausgelöst werden konnte. Er ersetzte einen unkonditionierten Reiz (Anblick von Futter) für eine unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss) durch einen den konditionierten (=neutralen) Reiz (Glockenton). Indem er regelmäßig kurz vor der Reichung des Futters einen Glockenton erklingen ließ, konnte er nach einigen Malen den Speichelfluss bereits durch den Glockenton auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow machte eine weitere sehr wichtige Entdeckung: Hatte er dem Hund über längere Zeit den konditionierten Reiz allein dargeboten, so verschwand allmählich die konditionierte Reaktion; er nannte diesen Prozess &amp;quot;Löschung&amp;quot;. Wiederholte er nach einiger Zeit das Experiment, so zeigte der Hund nach wesentlich weniger Versuchsdurchführungen wieder die konditionierte Reaktion auf den konditionierten Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Anker können sich abnutzen. Sie werden jedoch nicht gänzlich gelöscht, sondern lediglich gehemmt. ''Abgenutzte'' Anker können in einem verkürzten Prozess wieder ''nachgeladen'' werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie des Ankerns==&lt;br /&gt;
Anker funktioneren nach dem Prinzip '''Neurons that fire together wire together''', also in etwa: ''&amp;quot;Gehirnzellen, die gemeinsam auslösen, verbinden sich untereinander&amp;quot;''.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;...Darüber hinaus verbildlichen die modernen, bildgebenden Hirnforschungsverfahren auf neuronaler Ebene zum Beispiel, weshalb eine der besonders grundlegenden Techniken des NLP funktioniert, nämlich das Ankern. Man weiß heute, dass Neuronen, die gleichzeitig aktiv sind, sich durch Synapsen miteinander verbinden. In der Sprache der Neurosciences heißt das: &amp;quot;Neurons that fire together wire together.&amp;quot; Wenn man also beim Ankern einen bestimmten Zustand des Klienten mit einem spezifischen visuellen, akustischen oder taktilen Reiz oder einem Geruch verknüpft, aktiviert man entsprechende Nervenzellen, die sich dadurch, dass sie gemeinsam aktiv sind, miteinander verbinden. Die neuronale Verknüpfung erklärt, weshalb dann irgendwann beim Auftreten des bestimmten Reizes gleichzeitig der entsprechende Zustand hervorgerufen wird. Auch die Technik des Zusammenführens von dissoziierten Zuständen (Collapsing Anchors) findet hierin ihre neurophysiologische Erklärung...&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;aus dem Artikel 'Kommunikation mit NLP' managerSeminare Heft 96, März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reflex, Assoziation, Anker ===&lt;br /&gt;
Anker müssen von Reflexen und Assoziationen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
*Unbedingte Reflexe sind angeborene, ''nicht inhaltlich zu verstehende'' Verknüpfung eines Reizes (z. B. Hammerschlag aufs Knie) mit einer meist Körperreaktion (Vorstrecken des Beins). Beispiele: Kniesehnenreflex, Lidschlussreflex, Gänsehaut&lt;br /&gt;
*Assoziation (zweipolig): Es gibt eine ''inhaltlich verständliche'' Verknüpfung zwischen dem Reiz und der Reaktion. Zweipoligkeit meint hier die Tatsache, dass zum Verstehen der Reaktion nur der Reiz als bekannt gegeben sein muss.&lt;br /&gt;
*Klassischer Anker (dreipolig): Ein Anker nutzt eine gegebene Assoziation, um die Reaktion ''an einen zusätzlichen Reiz zu knüpfen, der inhaltlich mit der Reaktion vordergründig nichts zu tun haben muss''. Ist der Anker erst einmal installiert, wirkt er zweipolig. Um ihn allerdings setzen zu können, muss der zu ankernde Zustand anderweitig hergestellt werden. Durch unmittelbare Erfahrung, Erinnerung oder Imagination. Diese sind zweipolig und inhaltsorientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können Assoziationen sein, wenn sie in der Gegenwart geprägt werden, ohne dass die Person sich dafür an etwas erinnern muss. Die meisten Anker im NLP sind jedoch dreipolig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sinneskanäle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können über jeden der fünf [[Repräsentationssystem|Sinneskanäle]] installiert werden:&lt;br /&gt;
*''visuelle Anker''&lt;br /&gt;
**Einsatz von Gesten und Mimiken&lt;br /&gt;
**Einnahme von bestimmten Orten auf der Bühne bei bestimmten Themen &lt;br /&gt;
**Einsatz von Symbolen (z. B. auf Uniformen), Bildern und Farben (z. B. auf Werbeplakaten) &lt;br /&gt;
*''auditive Anker''&lt;br /&gt;
** Worte, die besonders betont werden (Lautstärke, Tonhöhe, Sprachgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
** Geräusche, Melodien und akustische Signale (Alarmsirenen der Feuerwehr)&lt;br /&gt;
*''kinästhetische Anker''&lt;br /&gt;
**[[Raumanker]] (z.B. [[Bodenanker]], d.h. das Einnehmen einer bestimmten Position im Raum führt zum geankerten inneren Zustand)&lt;br /&gt;
**gezielte Berührungen - leichter Druck auf das Knie oder einen Punkt am Rücken&lt;br /&gt;
*''olfaktorische Anker'' (Gerüche)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Der Geruch einer erlöschenden Kerze ruft &amp;quot;Weihnachtsstimmung&amp;quot; hervor&lt;br /&gt;
*''gustatorische Anker'' (Geschmack)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Beim Genuss einer bestimmten koffeinhaltigen Limonade summt man eine bestimmte Melodie aus einem Werbespot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kombination mehrerer Sinneskanäle, beispielsweise das Zusammendrücken von Daumen und Zeigefinger (kinästhetischer Kanal) in Kombination mit dem betonten Ausprechen eines passenden Wortes (z.B. p''e''rfectam''e''nte), kann man eindeutige Anker installieren.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Arten von Ankern ===&lt;br /&gt;
* Man kann Anker ''neu setzen'' oder bereits vorhandene nutzen (›stealing‹anchors / Anker ›''stehlen''‹)&lt;br /&gt;
:Beispiel: Man kann einen Anker ''setzen'', bei dem jeman in einen ressourcevollen Zustand geht, wenn man ihm mit der Hand auf die Schulter klopft und zuzwinkert (z.B. Motivation). Oder man kann ihn nutzen, wenn er schon vorhanden ist, also ''stehlen''. &lt;br /&gt;
* ''verdecktes'' oder ''offenes'' Ankern &lt;br /&gt;
:Drückt aus, in welchem Grad die Person, bei der geankert wird, über das Geschehen informiert ist.&lt;br /&gt;
* ''einmal'' oder ''wiederholt''&lt;br /&gt;
:Je häufiger man ankert, desto stärker wird der Anker für gewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf, Kriterien ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip des Ankerns ist, einen spezifischen Reiz zu setzen, wenn ein bestimmter Zustand erlebt wird. Ein guter Anker erfüllt die im nächsten Abschnitt erklärten T.I.G.E.R.-Kriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustand des Ankernden ===&lt;br /&gt;
Der Zustand desjenigen, der den Anker installiert, ist wesentlicher Bestandteil des Ankers. Das Feuern des Ankers erfolgt mit größerer Präzision, wenn sich der Ankernde im gleichen Zustand befindet, wie zum Zeitpunkt der Installation. Über den Zustand des Ankernden bei der Installation läßt sich der Anker auch an die Person des Ankernden binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke des Zustandes des Ankernden läßt sich als [[Sliding Anchor]] installieren und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrnehmung des gewünschten Zustandes ===&lt;br /&gt;
Der Prozess der Installation eines Ankers erfordert die Wahrnehmung des Gegenübers. Soll der Höhepunkt eines Zustandes geankert werden, so geschieht dies nicht zum Zeitpunkt des Höhepunktes der [[Elizitation|Elizitierung]] sondern zum Zeitpunkt des Höhepunktes der physiologischen Reaktionen des Gegenübers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== T.I.G.E.R. ===&lt;br /&gt;
Das Wort '''TIGER''' besteht aus den Anfangsbuchstaben von fünf wichtigen Kriterien für erfolgreiches Ankern (egal ob visuell, auditiv, kinästhetisch,...):&lt;br /&gt;
*'''T'''iming: Den Anker setzen, wenn der zu ankernde Zustand in seinem Maximum erlebt wird. Noch besser - kurz ''vor'' dem Höhepunkt der Empfindung (dadurch wird das Anwachsen des Zustandes mit geankert).&lt;br /&gt;
*'''I'''ntensität: Der zu ankernde Zustand muss eine hohe Intensität der Empfindung haben. Dazu ist es wichtig, den Zustand möglichst umfassend assoziiert zu erleben ([[VAKOG|VAK(OG)]]-Trance). In Dissoziation ist es schwer, intensive Gefühle aufzubauen.&lt;br /&gt;
*'''G'''enauigkeit: Den Anker präzise setzen. Nur wenn der Anker in gleicher Weise reproduziert werden kann, wird er seine volle Wirkung entfalten.&lt;br /&gt;
*'''E'''inzigartigkeit: Um einen Anker erfolgreich zu setzen und wieder benutzen zu können, ist es wichtig, dass der Reiz einen hohen Grad an Einzigartigkeit hat. So würde z.B. ein Händeschütteln als kinästhetischer Anker nicht funktionieren, da dieser Reiz mit Tausenden von anderen Erfahrungen überlagert ist.&lt;br /&gt;
*'''R'''einheit: Nur den gewünschten (positiven) Teil ankern! Dazu sollte der zu ankernde Zustand so rein wie möglich erlebt werden. Ein Beispiel: Jemand möchte den Zustand &amp;quot;Freude&amp;quot; ankern. Er erinnert sich an die Freude, als er seinen Neuwagen zum ersten mal fahren konnte. Später stellte sich dieser Wagen als Montagsauto heraus – was mit viel Ärger verbunden war. Das mischt sich auch an den Gedanken des Neuwagens hinein. Diese Freude ist nicht mehr pur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was''' wird geankert? - Die Gesamt-''Gestalt'' der Wahrnehmung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wo''' wird geankert? - Der Reiz muss spezifisch sein. Normalerweise wird automatisch in allen Sinnessystemen geankert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wie''' wird geankert? - Am besten kurz vor dem Höhepunkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität eines Ankers wird durch das Ausmaß des Ursprungserlebnisses oder/und von der Häufigkeit der Wiederholungen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können &amp;quot;abgenutzt&amp;quot;, umgewandelt oder verstärkt werden. Einen [[Circle Of Excellence]], der immer in unangenehmen Situationen eingesetzt wird, empfiehlt es sich wieder aufzuladen. Sonst &amp;quot;wandelt&amp;quot; er sich langsam in einen [[Stuck State]] Anker! Ist das Ergebnis des CoE allerdings i.d.R. ein Erfolg, stärkt er sich von allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Leben ist voller Anker, sie&lt;br /&gt;
*sind lebenswichtig: z.B. Gewohnheiten &amp;amp;rarr; heißen Topf an den Henkeln anfassen&lt;br /&gt;
*entwickeln bei den Menschen Phantasien: z.B. Hubschrauber fliegt über einem Dorf &amp;amp;rarr; Einsatz der Bundeswehr? Notlandung? Rettungsaktion?&lt;br /&gt;
*sind weniger nützlich: z. B. Prüfungssituationen &amp;amp;rarr; können Wissensleere auslösen&lt;br /&gt;
*erzeugen negative Befindlichkeit (Phobien): z. B. enge Räume &amp;amp;rarr; Platzangst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für einen Anker ist ein bestimmtes lang nicht gehörtes Lied, welches gerade im Autoradio läuft. Es führt unmittelbar dazu, dass man sich in eine Situation zurückversetzt fühlt, in der man das Lied oft und viel gehört hat (erste/bestimmte Liebe, Flirt, Strandparty im Urlaub, Beerdigung, &amp;quot;unser Lied&amp;quot; von Partnern, Feierabendsong im Supermarkt usw.). Hierbei handelt es sich um einen typischen Anker: eine Sinneswahrnehmung (lange nicht gehörtes Lied) führt unmittelbar zu einem emotionalen Zustand (fühlen wie in einer bestimmten Situation &amp;quot;damals&amp;quot;). Ähnliche Verbindungen können visuell, durch eine Berührung, einen Geruch oder einen Geschmack ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr typische gezielt eingesetzte akustische Anker sind Titelmelodien von TV-Serien/TV-Magazinen. Bekannt sind: Bonanza, Lindenstraße, Sesamstraße, Monitor, Spiegel-TV, Tagesschau. Hört man die Melodie, stellt sich bereits ein bestimmtes Gefühl ein, das von der Sendung erzeugt wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eingesetzt werden akustische Anker auch in der Werbung (z.B. Bacardi, Telekom, Marlboro, Langnese). Der Leser prüfe sich, zu welcher Serie/Werbung ihm sofort die Melodie in den Sinn kommt. Das funktioniert so, als auch umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können auch Gegenden, Gebäude, Räume, Plätze in Räumen, Gegenstände oder Kleidungsstücke sein, ebenso wie Menschen oder Tiere (alles kann ein Anker sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zu bestimmten Gelegenheiten beispielsweise geraucht hat, kann es sinnvoll sein, auf dem Weg zum Nichtraucher, diese Gelegenheiten zu meiden oder konsequent umzuankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schnell in einen bestimmten Zustand, wie Kreativität, Meditation, Klarheit kommen will, kann es helfen, immer den selben Ort aufzusuchen, mit immer dem selben Ziel von Kreativität, Meditation, Klarheit. Auch Worte und Gesten sind Anker, beispielsweise in der Meditation das Mantra OM und der Meditationssitz (optimalerweise in bestimmter Kleidung, am besonderen Ort, umgeben mit bestimmten Symbolen und Gerüchen sowie spezieller Musik (VAKOG)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Formate, in denen diese Technik angewendet wird'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankern ist eine der Basistechniken im NLP, die in sehr vielen [[Format]]en vorkommt. &amp;lt;br&amp;gt; Ankerformate sind:&lt;br /&gt;
*[[Re-Anchoring]] (Umankern, Anker »löschen«)&lt;br /&gt;
*[[Collapsing Anchors]] (Anker verschmelzen)&lt;br /&gt;
*[[Sliding Anchor]] (gleitende Anker)&lt;br /&gt;
*[[Stacking Anchors]] (Anker stapeln) Mehrere zusammenpassende Reaktionen werden mit einem Reiz verbunden.&lt;br /&gt;
*[[Chaining Anchors]] (Anker verketten)&lt;br /&gt;
*[[Stealing Anchors]] (Anker stehlen) Vorhandene Reiz-Reaktions-Kombinationen (natürliche Anker) werden erkannt und die bestehenden Anker genutzt.&lt;br /&gt;
*[[Circle of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[State of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[Moment of Excellence]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen ==&lt;br /&gt;
*Entdecken Sie Anker in Ihrem täglichen Umfeld: Welche unterstützen Sie, welche schränken Sie ein? Nutzen Sie die unterstützenden, ändern Sie die einschränkenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Bodenanker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Begriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10249</id>
		<title>Anker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10249"/>
				<updated>2008-01-20T21:11:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Anker; Ankern; Anchor; Anchors; Anchoring] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Ankern''' wird der Vorgang des Verbindens von bestimmten Reizen mit Reaktionen bezeichnet. Ankern ist im NLP eine Basistechnik, die in fast allen NLP-Formaten enthalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Im NLP ist ein '''Anker''' im wesentlichen »eine beliebige [[Repräsentation]] (intern oder extern erzeugt), die eine andere Repräsentation, oder eine Serie von Repräsentationen oder eine [[Strategie]] auslöst. Grundlage beim Ankern ist die Annahme, dass alle Erfahrungen als ›[[Gestalt]]en‹ sinnlicher Information repräsentiert werden. Immer wenn ein Teil einer gewissen Erfahrung wieder eingeführt wird, werden auch andere Teile dieser Erfahrung in einem gewissen Maß reproduziert. Jeder beliebige Teil einer Erfahrung kann also als Anker benutzt werden, um einen anderen Teil dieser Erfahrung auszulösen.«&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Robert B. Dilts, John Grinder, Richard Bandler: Strukturen subjektiver Erfahrung, S. 134, ISBN 3873872293 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Anker werden eingesetzt, um:&lt;br /&gt;
*ressourcenvolle Zustände gezielt herbeiführen zu können, &lt;br /&gt;
*Namen, Begriffe oder Situationen abrufbar zu machen, &lt;br /&gt;
*leichter in der Phantasie an bestimmte ''Zeiten'' zu gehen, oder &lt;br /&gt;
*zurück aus einer Trance in die Gegenwart zu kommen (Gegenwartsanker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Ankern wird die [[klassische Konditionierung]]skette nach [[Pawlow, Iwan Petrowitsch|Pawlow]] durchlaufen, für deren Beschreibung er 1904 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow zeigte, dass nach einer Konditionierung ein neutraler Reiz eine Reaktion hervorruft, die vorher nur durch einen unkonditionierten Reiz ausgelöst werden konnte. Er ersetzte einen unkonditionierten Reiz (Anblick von Futter) für eine unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss) durch einen den konditionierten (=neutralen) Reiz (Glockenton). Indem er regelmäßig kurz vor der Reichung des Futters einen Glockenton erklingen ließ, konnte er nach einigen Malen den Speichelfluss bereits durch den Glockenton auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow machte eine weitere sehr wichtige Entdeckung: Hatte er dem Hund über längere Zeit den konditionierten Reiz allein dargeboten, so verschwand allmählich die konditionierte Reaktion; er nannte diesen Prozess &amp;quot;Löschung&amp;quot;. Wiederholte er nach einiger Zeit das Experiment, so zeigte der Hund nach wesentlich weniger Versuchsdurchführungen wieder die konditionierte Reaktion auf den konditionierten Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Anker können sich abnutzen. Sie werden jedoch nicht gänzlich gelöscht, sondern lediglich gehemmt. ''Abgenutzte'' Anker können in einem verkürzten Prozess wieder ''nachgeladen'' werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie des Ankerns==&lt;br /&gt;
Anker funktioneren nach dem Prinzip '''Neurons that fire together wire together''', also in etwa: ''&amp;quot;Gehirnzellen, die gemeinsam auslösen, verbinden sich untereinander&amp;quot;''.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;...Darüber hinaus verbildlichen die modernen, bildgebenden Hirnforschungsverfahren auf neuronaler Ebene zum Beispiel, weshalb eine der besonders grundlegenden Techniken des NLP funktioniert, nämlich das Ankern. Man weiß heute, dass Neuronen, die gleichzeitig aktiv sind, sich durch Synapsen miteinander verbinden. In der Sprache der Neurosciences heißt das: &amp;quot;Neurons that fire together wire together.&amp;quot; Wenn man also beim Ankern einen bestimmten Zustand des Klienten mit einem spezifischen visuellen, akustischen oder taktilen Reiz oder einem Geruch verknüpft, aktiviert man entsprechende Nervenzellen, die sich dadurch, dass sie gemeinsam aktiv sind, miteinander verbinden. Die neuronale Verknüpfung erklärt, weshalb dann irgendwann beim Auftreten des bestimmten Reizes gleichzeitig der entsprechende Zustand hervorgerufen wird. Auch die Technik des Zusammenführens von dissoziierten Zuständen (Collapsing Anchors) findet hierin ihre neurophysiologische Erklärung...&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;aus dem Artikel 'Kommunikation mit NLP' managerSeminare Heft 96, März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reflex, Assoziation, Anker ===&lt;br /&gt;
Anker müssen von Reflexen und Assoziationen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
*Unbedingte Reflexe sind angeborene, ''nicht inhaltlich zu verstehende'' Verknüpfung eines Reizes (z. B. Hammerschlag aufs Knie) mit einer meist Körperreaktion (Vorstrecken des Beins). Beispiele: Kniesehnenreflex, Lidschlussreflex, Gänsehaut&lt;br /&gt;
*Assoziation (zweipolig): Es gibt eine ''inhaltlich verständliche'' Verknüpfung zwischen dem Reiz und der Reaktion. Zweipoligkeit meint hier die Tatsache, dass zum Verstehen der Reaktion nur der Reiz als bekannt gegeben sein muss.&lt;br /&gt;
*Klassischer Anker (dreipolig): Ein Anker nutzt eine gegebene Assoziation, um die Reaktion ''an einen zusätzlichen Reiz zu knüpfen, der inhaltlich mit der Reaktion vordergründig nichts zu tun haben muss''. Ist der Anker erst einmal installiert, wirkt er zweipolig. Um ihn allerdings setzen zu können, muss der zu ankernde Zustand anderweitig hergestellt werden. Durch unmittelbare Erfahrung, Erinnerung oder Imagination. Diese sind zweipolig und inhaltsorientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können Assoziationen sein, wenn sie in der Gegenwart geprägt werden, ohne dass die Person sich dafür an etwas erinnern muss. Die meisten Anker im NLP sind jedoch dreipolig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sinneskanäle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können über jeden der fünf [[Repräsentationssystem|Sinneskanäle]] installiert werden:&lt;br /&gt;
*''visuelle Anker''&lt;br /&gt;
**Einsatz von Gesten und Mimiken&lt;br /&gt;
**Einnahme von bestimmten Orten auf der Bühne bei bestimmten Themen &lt;br /&gt;
**Einsatz von Symbolen (z. B. auf Uniformen), Bildern und Farben (z. B. auf Werbeplakaten) &lt;br /&gt;
*''auditive Anker''&lt;br /&gt;
** Worte, die besonders betont werden (Lautstärke, Tonhöhe, Sprachgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
** Geräusche, Melodien und akustische Signale (Alarmsirenen der Feuerwehr)&lt;br /&gt;
*''kinästhetische Anker''&lt;br /&gt;
**[[Raumanker]] (z.B. [[Bodenanker]], d.h. das Einnehmen einer bestimmten Position im Raum führt zum geankerten inneren Zustand)&lt;br /&gt;
**gezielte Berührungen - leichter Druck auf das Knie oder einen Punkt am Rücken&lt;br /&gt;
*''olfaktorische Anker'' (Gerüche)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Der Geruch einer erlöschenden Kerze ruft &amp;quot;Weihnachtsstimmung&amp;quot; hervor&lt;br /&gt;
*''gustatorische Anker'' (Geschmack)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Beim Genuss einer bestimmten koffeinhaltigen Limonade summt man eine bestimmte Melodie aus einem Werbespot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kombination mehrerer Sinneskanäle, beispielsweise das Zusammendrücken von Daumen und Zeigefinger (kinästhetischer Kanal) in Kombination mit dem betonten Ausprechen eines passenden Wortes (z.B. p''e''rfectam''e''nte), kann man eindeutige Anker installieren.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Arten von Ankern ===&lt;br /&gt;
* Man kann Anker ''neu setzen'' oder bereits vorhandene nutzen (›stealing‹anchors / Anker ›''stehlen''‹)&lt;br /&gt;
:Beispiel: Man kann einen Anker ''setzen'', bei dem jeman in einen ressourcevollen Zustand geht, wenn man ihm mit der Hand auf die Schulter klopft und zuzwinkert (z.B. Motivation). Oder man kann ihn nutzen, wenn er schon vorhanden ist, also ''stehlen''. &lt;br /&gt;
* ''verdecktes'' oder ''offenes'' Ankern &lt;br /&gt;
:Drückt aus, in welchem Grad die Person, bei der geankert wird, über das Geschehen informiert ist.&lt;br /&gt;
* ''einmal'' oder ''wiederholt''&lt;br /&gt;
:Je häufiger man ankert, desto stärker wird der Anker für gewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf, Kriterien ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip des Ankerns ist, einen spezifischen Reiz zu setzen, wenn ein bestimmter Zustand erlebt wird. Ein guter Anker erfüllt die im nächsten Abschnitt erklärten T.I.G.E.R.-Kriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustand des Ankernden ===&lt;br /&gt;
Der Zustand desjenigen, der den Anker installiert, ist wesentlicher Bestandteil des Ankers. Das Feuern des Ankers erfolgt mit größerer Präzision, wenn sich der Ankernde im gleichen Zustand befindet, wie zum Zeitpunkt der Installation. Über den Zustand des Ankernden bei der Installation läßt sich der Anker auch an die Person des Ankernden binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke des Zustandes des Ankernden läßt sich als [[Sliding Anchor]] installieren und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrnehmung des gewünschten Zustandes ===&lt;br /&gt;
Der Prozess der Installation eines Ankers erfordert die Wahrnehmung des Gegenübers. Soll der Höhepunkt eines Zustandes geankert werden, so geschieht dies nicht zum Zeitpunkt des Höhepunktes der [[Elizitation|Elizitierung]] sondern zum Zeitpunkt des Höhepunktes der physiologischen Reaktionen des Gegenübers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== T.I.G.E.R. ===&lt;br /&gt;
Das Wort '''TIGER''' besteht aus den Anfangsbuchstaben von fünf wichtigen Kriterien für erfolgreiches Ankern (egal ob visuell, auditiv, kinästhetisch,...):&lt;br /&gt;
*'''T'''iming: Den Anker setzen, wenn der zu ankernde Zustand in seinem Maximum erlebt wird. Noch besser - kurz ''vor'' dem Höhepunkt der Empfindung (dadurch wird das Anwachsen des Zustandes mit geankert).&lt;br /&gt;
*'''I'''ntensität: Der zu ankernde Zustand muss eine hohe Intensität der Empfindung haben. Dazu ist es wichtig, den Zustand möglichst umfassend assoziiert zu erleben ([[VAKOG|VAK(OG)]]-Trance). In Dissoziation ist es schwer, intensive Gefühle aufzubauen.&lt;br /&gt;
*'''G'''enauigkeit: Den Anker präzise setzen. Nur wenn der Anker in gleicher Weise reproduziert werden kann, wird er seine volle Wirkung entfalten.&lt;br /&gt;
*'''E'''inzigartigkeit: Um einen Anker erfolgreich zu setzen und wieder benutzen zu können, ist es wichtig, dass der Reiz einen hohen Grad an Einzigartigkeit hat. So würde z.B. ein Händeschütteln als kinästhetischer Anker nicht funktionieren, da dieser Reiz mit Tausenden von anderen Erfahrungen überlagert ist.&lt;br /&gt;
*'''R'''einheit: Nur den gewünschten (positiven) Teil ankern! Dazu sollte der zu ankernde Zustand so rein wie möglich erlebt werden. Ein Beispiel: Jemand möchte den Zustand &amp;quot;Freude&amp;quot; ankern. Er erinnert sich an die Freude, als er seinen Neuwagen zum ersten mal fahren konnte. Später stellte sich dieser Wagen als Montagsauto heraus – was mit viel Ärger verbunden war. Das mischt sich auch an den Gedanken des Neuwagens hinein. Diese Freude ist nicht mehr pur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was''' wird geankert? - Die Gesamt-''Gestalt'' der Wahrnehmung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wo''' wird geankert? - Der Reiz muss spezifisch sein. Normalerweise wird automatisch in allen Sinnessystemen geankert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wie''' wird geankert? - Am besten kurz vor dem Höhepunkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität eines Ankers wird durch das Ausmaß des Ursprungserlebnisses oder/und von der Häufigkeit der Wiederholungen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können &amp;quot;abgenutzt&amp;quot;, umgewandelt oder verstärkt werden. Einen [[Circle Of Excellence]], der immer in unangenehmen Situationen eingesetzt wird, empfiehlt es sich wieder aufzuladen. Sonst &amp;quot;wandelt&amp;quot; er sich langsam in einen [[Stuck State]] Anker! Ist das Ergebnis des CoE allerdings i.d.R. ein Erfolg, stärkt er sich von allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Leben ist voller Anker, sie&lt;br /&gt;
*sind lebenswichtig: z.B. Gewohnheiten &amp;amp;rarr; heißen Topf an den Henkeln anfassen&lt;br /&gt;
*entwickeln bei den Menschen Phantasien: z.B. Hubschrauber fliegt über einem Dorf &amp;amp;rarr; Einsatz der Bundeswehr? Notlandung? Rettungsaktion?&lt;br /&gt;
*sind weniger nützlich: z. B. Prüfungssituationen &amp;amp;rarr; können Wissensleere auslösen&lt;br /&gt;
*erzeugen negative Befindlichkeit (Phobien): z. B. enge Räume &amp;amp;rarr; Platzangst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für einen Anker ist ein bestimmtes lang nicht gehörtes Lied, welches gerade im Autoradio läuft. Es führt unmittelbar dazu, dass man sich in eine Situation zurückversetzt fühlt, in der man das Lied oft und viel gehört hat (erste/bestimmte Liebe, Flirt, Strandparty im Urlaub, Beerdigung, &amp;quot;unser Lied&amp;quot; von Partnern, Feierabendsong im Supermarkt usw.). Hierbei handelt es sich um einen typischen Anker: eine Sinneswahrnehmung (lange nicht gehörtes Lied) führt unmittelbar zu einem emotionalen Zustand (fühlen wie in einer bestimmten Situation &amp;quot;damals&amp;quot;). Ähnliche Verbindungen können visuell, durch eine Berührung, einen Geruch oder einen Geschmack ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr typische gezielt eingesetzte akustische Anker sind Titelmelodien von TV-Serien/TV-Magazinen. Bekannt sind: Bonanza, Lindenstraße, Sesamstraße, Monitor, Spiegel-TV, Tagesschau. Hört man die Melodie, stellt sich bereits ein bestimmtes Gefühl ein, das von der Sendung erzeugt wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eingesetzt werden akustische Anker auch in der Werbung (z.B. Bacardi, Telekom, Marlboro, Langnese). Der Leser prüfe sich, zu welcher Serie/Werbung ihm sofort die Melodie in den Sinn kommt. Das funktioniert so, als auch umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können auch Gegenden, Gebäude, Räume, Plätze in Räumen, Gegenstände oder Kleidungsstücke sein, ebenso wie Menschen oder Tiere (alles kann ein Anker sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zu bestimmten Gelegenheiten beispielsweise geraucht hat, kann es sinnvoll sein, auf dem Weg zum Nichtraucher, diese Gelegenheiten zu meiden oder konsequent umzuankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schnell in einen bestimmten Zustand, wie Kreativität, Meditation, Klarheit kommen will, kann es helfen, immer den selben Ort aufzusuchen, mit immer dem selben Ziel von Kreativität, Meditation, Klarheit. Auch Worte und Gesten sind Anker, beispielsweise in der Meditation das Mantra OM und der Meditationssitz (optimalerweise in bestimmter Kleidung, am besonderen Ort, umgeben mit bestimmten Symbolen und Gerüchen sowie spezieller Musik (VAKOG)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Formate, in denen diese Technik angewendet wird'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankern ist eine der Basistechniken im NLP, die in sehr vielen [[Format]]en vorkommt. &amp;lt;br&amp;gt; Ankerformate sind:&lt;br /&gt;
*[[Re-Anchoring]] (Umankern, Anker »löschen«)&lt;br /&gt;
*[[Collapsing Anchors]] (Anker verschmelzen)&lt;br /&gt;
*[[Sliding Anchor]] (gleitende Anker)&lt;br /&gt;
*[[Stacking Anchors]] (Anker stapeln) Mehrere zusammenpassende Reaktionen werden mit einem Reiz verbunden.&lt;br /&gt;
*[[Chaining Anchors]] (Anker verketten)&lt;br /&gt;
*[[Stealing Anchors]] (Anker stehlen) Vorhandene Reiz-Reaktions-Kombinationen (natürliche Anker) werden erkannt und die bestehenden Anker genutzt.&lt;br /&gt;
*[[Circle of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[State of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[Moment of Excellence]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen ==&lt;br /&gt;
*Entdecken Sie Anker in Ihrem täglichen Umfeld: Welche unterstützen Sie, welche schränken Sie ein? Nutzen Sie die unterstützenden, ändern Sie die einschränkenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Bodenanker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise === &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10248</id>
		<title>Anker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10248"/>
				<updated>2008-01-20T21:10:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: logisch etwas neu geordnet, Erläuterungen rein, ein paar Redundanzen raus, stellenweise OMA-tauglich gemacht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Anker; Ankern; Anchor; Anchors; Anchoring] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Ankern''' wird der Vorgang des Verbindens von bestimmten Reizen mit Reaktionen bezeichnet. Ankern ist im NLP eine Basistechnik, die in fast allen NLP-Formaten enthalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Im NLP ist ein '''Anker''' im wesentlichen »eine beliebige [[Repräsentation]] (intern oder extern erzeugt), die eine andere Repräsentation, oder eine Serie von Repräsentationen oder eine [[Strategie]] auslöst. Grundlage beim Ankern ist die Annahme, dass alle Erfahrungen als ›[[Gestalt]]en‹ sinnlicher Information repräsentiert werden. Immer wenn ein Teil einer gewissen Erfahrung wieder eingeführt wird, werden auch andere Teile dieser Erfahrung in einem gewissen Maß reproduziert. Jeder beliebige Teil einer Erfahrung kann also als Anker benutzt werden, um einen anderen Teil dieser Erfahrung auszulösen.«&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Robert B. Dilts, John Grinder, Richard Bandler: Strukturen subjektiver Erfahrung, S. 134, ISBN 3873872293 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Anker werden eingesetzt, um:&lt;br /&gt;
*ressourcenvolle Zustände gezielt herbeiführen zu können, &lt;br /&gt;
*Namen, Begriffe oder Situationen abrufbar zu machen, &lt;br /&gt;
*leichter in der Phantasie an bestimmte ''Zeiten'' zu gehen, oder &lt;br /&gt;
*zurück aus einer Trance in die Gegenwart zu kommen (Gegenwartsanker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Ankern wird die [[klassische Konditionierung]]skette nach [[Pawlow, Iwan Petrowitsch|Pawlow]] durchlaufen, für deren Beschreibung er 1904 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow zeigte, dass nach einer Konditionierung ein neutraler Reiz eine Reaktion hervorruft, die vorher nur durch einen unkonditionierten Reiz ausgelöst werden konnte. Er ersetzte einen unkonditionierten Reiz (Anblick von Futter) für eine unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss) durch einen den konditionierten (=neutralen) Reiz (Glockenton). Indem er regelmäßig kurz vor der Reichung des Futters einen Glockenton erklingen ließ, konnte er nach einigen Malen den Speichelfluss bereits durch den Glockenton auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow machte eine weitere sehr wichtige Entdeckung: Hatte er dem Hund über längere Zeit den konditionierten Reiz allein dargeboten, so verschwand allmählich die konditionierte Reaktion; er nannte diesen Prozess &amp;quot;Löschung&amp;quot;. Wiederholte er nach einiger Zeit das Experiment, so zeigte der Hund nach wesentlich weniger Versuchsdurchführungen wieder die konditionierte Reaktion auf den konditionierten Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Anker können sich abnutzen. Sie werden jedoch nicht gänzlich gelöscht, sondern lediglich gehemmt. ''Abgenutzte'' Anker können in einem verkürzten Prozess wieder ''nachgeladen'' werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie des Ankerns==&lt;br /&gt;
Anker funktioneren nach dem Prinzip '''Neurons that fire together wire together''', also in etwa: ''&amp;quot;Gehirnzellen, die gemeinsam auslösen, verbinden sich untereinander&amp;quot;''.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;...Darüber hinaus verbildlichen die modernen, bildgebenden Hirnforschungsverfahren auf neuronaler Ebene zum Beispiel, weshalb eine der besonders grundlegenden Techniken des NLP funktioniert, nämlich das Ankern. Man weiß heute, dass Neuronen, die gleichzeitig aktiv sind, sich durch Synapsen miteinander verbinden. In der Sprache der Neurosciences heißt das: &amp;quot;Neurons that fire together wire together.&amp;quot; Wenn man also beim Ankern einen bestimmten Zustand des Klienten mit einem spezifischen visuellen, akustischen oder taktilen Reiz oder einem Geruch verknüpft, aktiviert man entsprechende Nervenzellen, die sich dadurch, dass sie gemeinsam aktiv sind, miteinander verbinden. Die neuronale Verknüpfung erklärt, weshalb dann irgendwann beim Auftreten des bestimmten Reizes gleichzeitig der entsprechende Zustand hervorgerufen wird. Auch die Technik des Zusammenführens von dissoziierten Zuständen (Collapsing Anchors) findet hierin ihre neurophysiologische Erklärung...&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;aus dem Artikel 'Kommunikation mit NLP' managerSeminare Heft 96, März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reflex, Assoziation, Anker ===&lt;br /&gt;
Anker müssen von Reflexen und Assoziationen unterschieden werden:&lt;br /&gt;
*Unbedingte Reflexe sind angeborene, ''nicht inhaltlich zu verstehende'' Verknüpfung eines Reizes (z. B. Hammerschlag aufs Knie) mit einer meist Körperreaktion (Vorstrecken des Beins). Beispiele: Kniesehnenreflex, Lidschlussreflex, Gänsehaut&lt;br /&gt;
*Assoziation (zweipolig): Es gibt eine ''inhaltlich verständliche'' Verknüpfung zwischen dem Reiz und der Reaktion. Zweipoligkeit meint hier die Tatsache, dass zum Verstehen der Reaktion nur der Reiz als bekannt gegeben sein muss.&lt;br /&gt;
*Klassischer Anker (dreipolig): Ein Anker nutzt eine gegebene Assoziation, um die Reaktion ''an einen zusätzlichen Reiz zu knüpfen, der inhaltlich mit der Reaktion vordergründig nichts zu tun haben muss''. Ist der Anker erst einmal installiert, wirkt er zweipolig. Um ihn allerdings setzen zu können, muss der zu ankernde Zustand anderweitig hergestellt werden. Durch unmittelbare Erfahrung, Erinnerung oder Imagination. Diese sind zweipolig und inhaltsorientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können Assoziationen sein, wenn sie in der Gegenwart geprägt werden, ohne dass die Person sich dafür an etwas erinnern muss. Die meisten Anker im NLP sind jedoch dreipolig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sinneskanäle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können über jeden der fünf [[Repräsentationssystem|Sinneskanäle]] installiert werden:&lt;br /&gt;
*''visuelle Anker''&lt;br /&gt;
**Einsatz von Gesten und Mimiken&lt;br /&gt;
**Einnahme von bestimmten Orten auf der Bühne bei bestimmten Themen &lt;br /&gt;
**Einsatz von Symbolen (z. B. auf Uniformen), Bildern und Farben (z. B. auf Werbeplakaten) &lt;br /&gt;
*''auditive Anker''&lt;br /&gt;
** Worte, die besonders betont werden (Lautstärke, Tonhöhe, Sprachgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
** Geräusche, Melodien und akustische Signale (Alarmsirenen der Feuerwehr)&lt;br /&gt;
*''kinästhetische Anker''&lt;br /&gt;
**[[Raumanker]] (z.B. [[Bodenanker]], d.h. das Einnehmen einer bestimmten Position im Raum führt zum geankerten inneren Zustand)&lt;br /&gt;
**gezielte Berührungen - leichter Druck auf das Knie oder einen Punkt am Rücken&lt;br /&gt;
*''olfaktorische Anker'' (Gerüche)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Der Geruch einer erlöschenden Kerze ruft &amp;quot;Weihnachtsstimmung&amp;quot; hervor&lt;br /&gt;
*''gustatorische Anker'' (Geschmack)&lt;br /&gt;
**Beispiel: Beim Genuss einer bestimmten koffeinhaltigen Limonade summt man eine bestimmte Melodie aus einem Werbespot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kombination mehrerer Sinneskanäle, beispielsweise das Zusammendrücken von Daumen und Zeigefinger (kinästhetischer Kanal) in Kombination mit dem betonten Ausprechen eines passenden Wortes (z.B. p''e''rfectam''e''nte), kann man eindeutige Anker installieren.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Arten von Ankern ===&lt;br /&gt;
* Man kann Anker ''neu setzen'' oder bereits vorhandene nutzen (›stealing‹anchors / Anker ›''stehlen''‹)&lt;br /&gt;
:Beispiel: Man kann einen Anker ''setzen'', bei dem jeman in einen ressourcevollen Zustand geht, wenn man ihm mit der Hand auf die Schulter klopft und zuzwinkert (z.B. Motivation). Oder man kann ihn nutzen, wenn er schon vorhanden ist, also ''stehlen''. &lt;br /&gt;
* ''verdecktes'' oder ''offenes'' Ankern &lt;br /&gt;
:Drückt aus, in welchem Grad die Person, bei der geankert wird, über das Geschehen informiert ist.&lt;br /&gt;
* ''einmal'' oder ''wiederholt''&lt;br /&gt;
:Je häufiger man ankert, desto stärker wird der Anker für gewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf, Kriterien ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip des Ankerns ist, einen spezifischen Reiz zu setzen, wenn ein bestimmter Zustand erlebt wird. Ein guter Anker erfüllt die im nächsten Abschnitt erklärten T.I.G.E.R.-Kriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustand des Ankernden ===&lt;br /&gt;
Der Zustand desjenigen, der den Anker installiert, ist wesentlicher Bestandteil des Ankers. Das Feuern des Ankers erfolgt mit größerer Präzision, wenn sich der Ankernde im gleichen Zustand befindet, wie zum Zeitpunkt der Installation. Über den Zustand des Ankernden bei der Installation läßt sich der Anker auch an die Person des Ankernden binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke des Zustandes des Ankernden läßt sich als [[Sliding Anchor]] installieren und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrnehmung des gewünschten Zustandes ===&lt;br /&gt;
Der Prozess der Installation eines Ankers erfordert die Wahrnehmung des Gegenübers. Soll der Höhepunkt eines Zustandes geankert werden, so geschieht dies nicht zum Zeitpunkt des Höhepunktes der [[Elizitation|Elizitierung]] sondern zum Zeitpunkt des Höhepunktes der physiologischen Reaktionen des Gegenübers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== T.I.G.E.R. ===&lt;br /&gt;
Das Wort '''TIGER''' besteht aus den Anfangsbuchstaben von fünf wichtigen Kriterien für erfolgreiches Ankern (egal ob visuell, auditiv, kinästhetisch,...):&lt;br /&gt;
*'''T'''iming: Den Anker setzen, wenn der zu ankernde Zustand in seinem Maximum erlebt wird. Noch besser - kurz ''vor'' dem Höhepunkt der Empfindung (dadurch wird das Anwachsen des Zustandes mit geankert).&lt;br /&gt;
*'''I'''ntensität: Der zu ankernde Zustand muss eine hohe Intensität der Empfindung haben. Dazu ist es wichtig, den Zustand möglichst umfassend assoziiert zu erleben ([[VAKOG|VAK(OG)]]-Trance). In Dissoziation ist es schwer, intensive Gefühle aufzubauen.&lt;br /&gt;
*'''G'''enauigkeit: Den Anker präzise setzen. Nur wenn der Anker in gleicher Weise reproduziert werden kann, wird er seine volle Wirkung entfalten.&lt;br /&gt;
*'''E'''inzigartigkeit: Um einen Anker erfolgreich zu setzen und wieder benutzen zu können, ist es wichtig, dass der Reiz einen hohen Grad an Einzigartigkeit hat. So würde z.B. ein Händeschütteln als kinästhetischer Anker nicht funktionieren, da dieser Reiz mit Tausenden von anderen Erfahrungen überlagert ist.&lt;br /&gt;
*'''R'''einheit: Nur den gewünschten (positiven) Teil ankern! Dazu sollte der zu ankernde Zustand so rein wie möglich erlebt werden. Ein Beispiel: Jemand möchte den Zustand &amp;quot;Freude&amp;quot; ankern. Er erinnert sich an die Freude, als er seinen Neuwagen zum ersten mal fahren konnte. Später stellte sich dieser Wagen als Montagsauto heraus – was mit viel Ärger verbunden war. Das mischt sich auch an den Gedanken des Neuwagens hinein. Diese Freude ist nicht mehr pur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was''' wird geankert? - Die Gesamt-''Gestalt'' der Wahrnehmung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wo''' wird geankert? - Der Reiz muss spezifisch sein. Normalerweise wird automatisch in allen Sinnessystemen geankert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wie''' wird geankert? - Am besten kurz vor dem Höhepunkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität eines Ankers wird durch das Ausmaß des Ursprungserlebnisses oder/und von der Häufigkeit der Wiederholungen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können &amp;quot;abgenutzt&amp;quot;, umgewandelt oder verstärkt werden. Einen [[Circle Of Excellence]], der immer in unangenehmen Situationen eingesetzt wird, empfiehlt es sich wieder aufzuladen. Sonst &amp;quot;wandelt&amp;quot; er sich langsam in einen [[Stuck State]] Anker! Ist das Ergebnis des CoE allerdings i.d.R. ein Erfolg, stärkt er sich von allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Leben ist voller Anker, sie&lt;br /&gt;
*sind lebenswichtig: z.B. Gewohnheiten &amp;amp;rarr; heißen Topf an den Henkeln anfassen&lt;br /&gt;
*entwickeln bei den Menschen Phantasien: z.B. Hubschrauber fliegt über einem Dorf &amp;amp;rarr; Einsatz der Bundeswehr? Notlandung? Rettungsaktion?&lt;br /&gt;
*sind weniger nützlich: z. B. Prüfungssituationen &amp;amp;rarr; können Wissensleere auslösen&lt;br /&gt;
*erzeugen negative Befindlichkeit (Phobien): z. B. enge Räume &amp;amp;rarr; Platzangst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für einen Anker ist ein bestimmtes lang nicht gehörtes Lied, welches gerade im Autoradio läuft. Es führt unmittelbar dazu, dass man sich in eine Situation zurückversetzt fühlt, in der man das Lied oft und viel gehört hat (erste/bestimmte Liebe, Flirt, Strandparty im Urlaub, Beerdigung, &amp;quot;unser Lied&amp;quot; von Partnern, Feierabendsong im Supermarkt usw.). Hierbei handelt es sich um einen typischen Anker: eine Sinneswahrnehmung (lange nicht gehörtes Lied) führt unmittelbar zu einem emotionalen Zustand (fühlen wie in einer bestimmten Situation &amp;quot;damals&amp;quot;). Ähnliche Verbindungen können visuell, durch eine Berührung, einen Geruch oder einen Geschmack ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr typische gezielt eingesetzte akustische Anker sind Titelmelodien von TV-Serien/TV-Magazinen. Bekannt sind: Bonanza, Lindenstraße, Sesamstraße, Monitor, Spiegel-TV, Tagesschau. Hört man die Melodie, stellt sich bereits ein bestimmtes Gefühl ein, das von der Sendung erzeugt wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eingesetzt werden akustische Anker auch in der Werbung (z.B. Bacardi, Telekom, Marlboro, Langnese). Der Leser prüfe sich, zu welcher Serie/Werbung ihm sofort die Melodie in den Sinn kommt. Das funktioniert so, als auch umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können auch Gegenden, Gebäude, Räume, Plätze in Räumen, Gegenstände oder Kleidungsstücke sein, ebenso wie Menschen oder Tiere (alles kann ein Anker sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zu bestimmten Gelegenheiten beispielsweise geraucht hat, kann es sinnvoll sein, auf dem Weg zum Nichtraucher, diese Gelegenheiten zu meiden oder konsequent umzuankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schnell in einen bestimmten Zustand, wie Kreativität, Meditation, Klarheit kommen will, kann es helfen, immer den selben Ort aufzusuchen, mit immer dem selben Ziel von Kreativität, Meditation, Klarheit. Auch Worte und Gesten sind Anker, beispielsweise in der Meditation das Mantra OM und der Meditationssitz (optimalerweise in bestimmter Kleidung, am besonderen Ort, umgeben mit bestimmten Symbolen und Gerüchen sowie spezieller Musik (VAKOG)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='''Formate, in denen diese Technik angewendet wird'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankern ist eine der Basistechniken im NLP, die in sehr vielen [[Format]]en vorkommt. &amp;lt;br&amp;gt; Ankerformate sind:&lt;br /&gt;
*[[Re-Anchoring]] (Umankern, Anker »löschen«)&lt;br /&gt;
*[[Collapsing Anchors]] (Anker verschmelzen)&lt;br /&gt;
*[[Sliding Anchor]] (gleitende Anker)&lt;br /&gt;
*[[Stacking Anchors]] (Anker stapeln) Mehrere zusammenpassende Reaktionen werden mit einem Reiz verbunden.&lt;br /&gt;
*[[Chaining Anchors]] (Anker verketten)&lt;br /&gt;
*[[Stealing Anchors]] (Anker stehlen) Vorhandene Reiz-Reaktions-Kombinationen (natürliche Anker) werden erkannt und die bestehenden Anker genutzt.&lt;br /&gt;
*[[Circle of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[State of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[Moment of Excellence]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungen ==&lt;br /&gt;
*Entdecken Sie Anker in Ihrem täglichen Umfeld: Welche unterstützen Sie, welche schränken Sie ein? Nutzen Sie die unterstützenden, ändern Sie die einschränkenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Bodenanker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10245</id>
		<title>Anker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10245"/>
				<updated>2008-01-19T13:52:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* T.I.G.E.R. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Anker; Ankern; Anchor; Anchors; Anchoring] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im NLP ist ein '''Anker''' im wesentlichen »eine beliebige [[Repräsentation]] (intern oder extern erzeugt), die eine andere Repräsentation, oder eine Serie von Repräsentationen oder eine [[Strategie]] auslöst. Grundlage beim Ankern ist die Annahme, dass alle Erfahrungen als ›[[Gestalt]]en‹ sinnlicher Information repräsentiert werden. Immer wenn ein Teil einer gewissen Erfahrung wieder eingeführt wird, werden auch andere Teile dieser Erfahrung in einem gewissen Maß reproduziert. &lt;br /&gt;
Jeder beliebige Teil einer Erfahrung kann also als Anker benutzt werden, um einen anderen Teil dieser Erfahrung auszulösen.«&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Robert B. Dilts, John Grinder, Richard Bandler: Strukturen subjektiver Erfahrung, S. 134, ISBN 3873872293 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. jede beliebige innere Reaktion (Zustand) kann mit jedem beliebigem inneren und äußeren Reiz verknüpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Ankern''' wird der Vorgang des Verbindens von bestimmten Reizen mit Reaktionen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biologie des Ankerns: '''Neurons that fire together wire together''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;...Darüber hinaus verbildlichen die modernen, bildgebenden Hirnforschungsverfahren auf neuronaler Ebene zum Beispiel, weshalb eine der besonders grundlegenden Techniken des NLP funktioniert, nämlich das Ankern. Man weiß heute, dass Neuronen, die gleichzeitig aktiv sind, sich durch Synapsen miteinander verbinden. In der Sprache der Neurosciences heißt das: &amp;quot;Neurons that fire together wire together.&amp;quot; Wenn man also beim Ankern einen bestimmten Zustand des Klienten mit einem spezifischen visuellen, akustischen oder taktilen Reiz oder einem Geruch verknüpft, aktiviert man entsprechende Nervenzellen, die sich dadurch, dass sie gemeinsam aktiv sind, miteinander verbinden. Die neuronale Verknüpfung erklärt, weshalb dann irgendwann beim Auftreten des bestimmten Reizes gleichzeitig der entsprechende Zustand hervorgerufen wird. Auch die Technik des Zusammenführens von dissoziierten Zuständen (Collapsing Anchors) findet hierin ihre neurophysiologische Erklärung...&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;aus dem Artikel 'Kommunikation mit NLP' managerSeminare Heft 96, März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise ankert man: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Emotionen (z.B. Ressourceanker) • Erinnerungen (z.B. Namen, Begriffe, Situationen) • Zeiten (z.B. Gegenwartsanker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können über jeden der fünf [[Repräsentationssystem|Sinneskanäle]] installiert werden:&lt;br /&gt;
*kinästhetische Anker&lt;br /&gt;
**Raumanker (z.B. Bodenanker, d.h. Positionen im Raum)&lt;br /&gt;
**gezielte Berührungen&lt;br /&gt;
*visuelle Anker&lt;br /&gt;
**Einsatz von Gesten&lt;br /&gt;
**Einnahme von bestimmten Orten (auf der Bühne) bei bestimmten Themen &lt;br /&gt;
**Einsatz von Symbolen, Bildern, Farben&lt;br /&gt;
*auditive Anker&lt;br /&gt;
** Worte, die besonders betont werden (Lautstärke, Tonhöhe, Sprachgeschwindigkeit, ...)&lt;br /&gt;
** Geräusche, Melodien und akustische Signale&lt;br /&gt;
*olfaktorische Anker (Gerüche)&lt;br /&gt;
*gustatorische Anker (Geschmack)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften:&lt;br /&gt;
# gesetzt oder =&amp;gt; ›gestohlen‹!&lt;br /&gt;
# verdeckt oder =&amp;gt; offen!&lt;br /&gt;
# einmal oder =&amp;gt; wiederholt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheide:&lt;br /&gt;
*Unbedingter Reflex = angeborene, unbedingte Reflexe (Kniesehnenreflex, Lidschlussreflex etc.)&lt;br /&gt;
*Assoziation (zweipolig): Es gibt eine inhaltlich verständliche Verknüpfung zwischen dem Reiz und der Reaktion. Zweipoligkeit meint hier die Tatsache, dass zum Verstehen der Reaktion nur der Reiz als bekannt gegeben sein muss.&lt;br /&gt;
*Klassischer Anker (dreipolig): Ein Anker nutzt eine gegebene Assoziation, um die Reaktion an einen zusätzlichen Reiz zu knüpfen, der inhaltlich mit der Reaktion vordergründig nichts zu tun haben muss. Ist der Anker erst einmal installiert, wirkt er zweipolig. Um ihn allerdings setzen zu können, muss der zu ankernde Zustand anderweitig hergestellt werden. Durch unmittelbare Erfahrung, Erinnerung oder Imagination. Diese sind zweipolig und inhaltsorientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können Assoziationen sein, wenn sie in der Gegenwart geprägt werden, ohne dass die Person sich dafür an etwas erinnern muss. Die meisten Anker im NLP sind jedoch dreipolig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankern ist im NLP eine Basistechnik, die in fast allen NLP-Formaten enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zustand des Ankernden ==&lt;br /&gt;
Der Zustand desjenigen, der den Anker installiert, ist wesentlicher Bestandteil des Ankers. Das Feuern des Ankers erfolgt mit größerer Präzision, wenn sich der Ankernde im gleichen Zustand befindet, wie zum Zeitpunkt der Installation. Über den Zustand des Ankernden bei der Installation läßt sich der Anker auch an die Person des Ankernden binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke des Zustandes des Ankernden läßt sich als [[Sliding Anchor]] installieren und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahrnehmung des gewünschten Zustandes ==&lt;br /&gt;
Der Prozess der Installation eines Ankers erfordert die Wahrnehmung des Gegenübers. Soll der Höhepunkt eines Zustandes geankert werden, so geschieht dies nicht zum Zeitpunkt des Höhepunktes der Elizitierung sondern zum Zeitpunkt des Höhepunktes der physiologischen Reaktionen des Gegenübers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Beim Ankern wird die klassische Konditionierungskette, nach [[Pawlow, Iwan Petrowitsch|Pawlow]], durchlaufen, für deren Beschreibung er 1904 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow zeigte, dass nach einer Konditionierung ein neutraler Reiz eine Reaktion hervorruft, die vorher nur durch einen unkonditionierten Reiz ausgelöst werden konnte. Er ersetzte einen unkonditionierten Reiz (Anblick von Futter) für eine unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss) durch einen den konditionierten (=neutralen) Reiz (Glockenton). Indem er regelmäßig kurz vor der Reichung des Futters einen Glockenton erklingen ließ, konnte er nach einigen Malen den Speichelfluss bereits durch den Glockenton auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow machte eine weitere sehr wichtige Entdeckung: Hatte er dem Hund über längere Zeit den konditionierten Reiz allein dargeboten, so verschwand allmählich die konditionierte Reaktion; er nannte diesen Prozess &amp;quot;Löschung&amp;quot;. Wiederholte er nach einiger Zeit das Experiment, so zeigte der Hund nach wesentlich weniger Versuchsdurchführungen wieder die konditionierte Reaktion auf den konditionierten Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Anker können sich abnutzen. Sie werden jedoch nicht gänzlich gelöscht, sondern lediglich gehemmt. ''Abgenutzte'' Anker können in einem verkürzten Prozess wieder ''nachgeladen'' werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Anker werden eingesetzt, um:&lt;br /&gt;
*ressourcenvolle Zustände gezielt herbeiführen zu können, &lt;br /&gt;
*Namen, Begriffe oder Situationen abrufbar zu machen oder &lt;br /&gt;
*leichter in der Phantasie an bestimmte ''Zeiten'' zu gehen oder &lt;br /&gt;
*zurück aus einer Trance in die Gegenwart zu kommen (Gegenwartsanker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entdecken Sie Anker in Ihrem täglichen Umfeld: Welche unterstützen Sie, welche schränken Sie ein? Nutzen Sie die unterstützenden, ändern Sie die einschränkenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf, Kriterien ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip des Ankerns ist, einen spezifischen Reiz zu setzen, wenn ein bestimmter Zustand erlebt wird. Ein guter Anker erfüllt die im nächsten Abschnitt erklärten T.I.G.E.R.-Kriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== T.I.G.E.R. ==&lt;br /&gt;
Das Wort '''TIGER''' besteht aus den Anfangsbuchstaben von fünf wichtigen Kriterien für erfolgreiches Ankern (egal ob visuell, auditiv, kinästhetisch,...):&lt;br /&gt;
*'''T'''iming: Den Anker setzen, wenn der zu ankernde Zustand in seinem Maximum erlebt wird. Noch besser - kurz ''vor'' dem Höhepunkt der Empfindung (dadurch wird das Anwachsen des Zustandes mit geankert).&lt;br /&gt;
*'''I'''ntensität: Der zu ankernde Zustand muss eine hohe Intensität der Empfindung haben. Dazu ist es wichtig, den Zustand möglichst umfassend assoziiert zu erleben ([[VAKOG|VAK(OG)]]-Trance). In Dissoziation ist es schwer, intensive Gefühle aufzubauen.&lt;br /&gt;
*'''G'''enauigkeit: Den Anker präzise setzen. Nur wenn der Anker in gleicher Weise reproduziert werden kann, wird er seine volle Wirkung entfalten.&lt;br /&gt;
*'''E'''inzigartigkeit: Um einen Anker erfolgreich zu setzen und wieder benutzen zu können, ist es wichtig, dass der Reiz einen hohen Grad an Einzigartigkeit hat. So würde z.B. ein Händeschütteln als kinästhetischer Anker nicht funktionieren, da dieser Reiz mit Tausenden von anderen Erfahrungen überlagert ist.&lt;br /&gt;
*'''R'''einheit: Nur den gewünschten (positiven) Teil ankern! Dazu sollte der zu ankernde Zustand so rein wie möglich erlebt werden. Ein Beispiel: Jemand möchte den Zustand &amp;quot;Freude&amp;quot; ankern. Er erinnert sich an die Freude, als er seinen Neuwagen zum ersten mal fahren konnte. Später stellte sich dieser Wagen als Montagsauto heraus – was mit viel Ärger verbunden war. Das mischt sich auch an den Gedanken des Neuwagens hinein. Diese Freude ist nicht mehr pur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was''' wird geankert? - Die Gesamt-''Gestalt'' der Wahrnehmung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wo''' wird geankert? - Der Reiz muss spezifisch sein. Normalerweise wird automatisch in allen Sinnessystemen geankert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wie''' wird geankert? - Am besten kurz vor dem Höhepunkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität eines Ankers wird durch das Ausmaß des Ursprungserlebnisses oder/und von der Häufigkeit der Wiederholungen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können &amp;quot;abgenutzt&amp;quot;, umgewandelt oder verstärkt werden. Einen [[Circle Of Excellence]], der immer in unangenehmen Situationen eingesetzt wird, empfiehlt es sich wieder aufzuladen. Sonst &amp;quot;wandelt&amp;quot; er sich langsam in einen [[Stuck State]] Anker! Ist das Ergebnis des CoE allerdings i.d.R. ein Erfolg, stärkt er sich von allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Leben ist voller Anker, sie&lt;br /&gt;
*sind lebenswichtig: z.B. Gewohnheiten &amp;amp;rarr; heißen Topf an den Henkeln anfassen&lt;br /&gt;
*entwickeln bei den Menschen Phantasien: z.B. Hubschrauber fliegt über einem Dorf &amp;amp;rarr; Einsatz der Bundeswehr? Notlandung? Rettungsaktion?&lt;br /&gt;
*sind weniger nützlich: z. B. Prüfungssituationen &amp;amp;rarr; können Wissensleere auslösen&lt;br /&gt;
*erzeugen negative Befindlichkeit (Phobien): z. B. enge Räume &amp;amp;rarr; Platzangst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für einen Anker ist ein bestimmtes lang nicht gehörtes Lied, welches gerade im Autoradio läuft. Es führt unmittelbar dazu, dass man sich in eine Situation zurückversetzt fühlt, in der man das Lied oft und viel gehört hat (erste/bestimmte Liebe, Flirt, Strandparty im Urlaub, Beerdigung, &amp;quot;unser Lied&amp;quot; von Partnern, Feierabendsong im Supermarkt usw.). Hierbei handelt es sich um einen typischen Anker: eine Sinneswahrnehmung (lange nicht gehörtes Lied) führt unmittelbar zu einem emotionalen Zustand (fühlen wie in einer bestimmten Situation &amp;quot;damals&amp;quot;). Ähnliche Verbindungen können visuell, durch eine Berührung, einen Geruch oder einen Geschmack ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr typische gezielt eingesetzte akustische Anker sind Titelmelodien von TV-Serien/TV-Magazinen. Bekannt sind: Bonanza, Lindenstraße, Sesamstraße, Monitor, Spiegel-TV, Tagesschau. Hört man die Melodie, stellt sich bereits ein bestimmtes Gefühl ein, das von der Sendung erzeugt wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eingesetzt werden akustische Anker auch in der Werbung (z.B. Bacardi, Telekom, Marlboro, Langnese). Der Leser prüfe sich, zu welcher Serie/Werbung ihm sofort die Melodie in den Sinn kommt. Das funktioniert so, als auch umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können auch Gegenden, Gebäude, Räume, Plätze in Räumen, Gegenstände oder Kleidungsstücke sein, ebenso wie Menschen oder Tiere (alles kann ein Anker sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zu bestimmten Gelegenheiten beispielsweise geraucht hat, kann es sinnvoll sein, auf dem Weg zum Nichtraucher, diese Gelegenheiten zu meiden oder konsequent umzuankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schnell in einen bestimmten Zustand kommen will (Kreativität, Meditation, Klarheit), kann es helfen, immer den selben Ort aufzusuchen (mit immer dem selben Ziel von Kreativität, Meditation, Klarheit). Auch Worte und Gesten sind Anker, beispielsweise in der Meditation das OM und der Meditationssitz (optimalerweise in bestimmter Kleidung, am besonderen Ort, umgeben mit bestimmten Symbolen und Gerüchen sowie spezieller Musik (VAKOG)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formate, in denen diese Technik angewendet wird'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Ankern ist eine der Basistechniken im NLP, die in sehr vielen Formaten vorkommt. &amp;lt;br&amp;gt; Ankerformate sind:&lt;br /&gt;
*[[Re-Anchoring]] (Umankern, Anker »löschen«)&lt;br /&gt;
*[[Collapsing Anchors]] (Anker verschmelzen)&lt;br /&gt;
*[[Sliding Anchor]] (gleitende Anker)&lt;br /&gt;
*[[Stacking Anchors]] (Anker stapeln) Mehrere zusammenpassende Reaktionen werden mit einem Reiz verbunden.&lt;br /&gt;
*[[Chaining Anchors]] (Anker verketten)&lt;br /&gt;
*[[Stealing Anchors]] (Anker stehlen) Vorhandene Reiz-Reaktions-Kombinationen (natürliche Anker) werden erkannt und die bestehenden Anker genutzt.&lt;br /&gt;
*[[Circle of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[State of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[Moment of Excellence]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Bodenanker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10244</id>
		<title>Anker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Anker&amp;diff=10244"/>
				<updated>2008-01-19T13:50:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: /* Ablauf, Kriterien */ tippo&amp;amp;style&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Anker; Ankern; Anchor; Anchors; Anchoring] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im NLP ist ein '''Anker''' im wesentlichen »eine beliebige [[Repräsentation]] (intern oder extern erzeugt), die eine andere Repräsentation, oder eine Serie von Repräsentationen oder eine [[Strategie]] auslöst. Grundlage beim Ankern ist die Annahme, dass alle Erfahrungen als ›[[Gestalt]]en‹ sinnlicher Information repräsentiert werden. Immer wenn ein Teil einer gewissen Erfahrung wieder eingeführt wird, werden auch andere Teile dieser Erfahrung in einem gewissen Maß reproduziert. &lt;br /&gt;
Jeder beliebige Teil einer Erfahrung kann also als Anker benutzt werden, um einen anderen Teil dieser Erfahrung auszulösen.«&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Robert B. Dilts, John Grinder, Richard Bandler: Strukturen subjektiver Erfahrung, S. 134, ISBN 3873872293 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D.h. jede beliebige innere Reaktion (Zustand) kann mit jedem beliebigem inneren und äußeren Reiz verknüpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Ankern''' wird der Vorgang des Verbindens von bestimmten Reizen mit Reaktionen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biologie des Ankerns: '''Neurons that fire together wire together''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;...Darüber hinaus verbildlichen die modernen, bildgebenden Hirnforschungsverfahren auf neuronaler Ebene zum Beispiel, weshalb eine der besonders grundlegenden Techniken des NLP funktioniert, nämlich das Ankern. Man weiß heute, dass Neuronen, die gleichzeitig aktiv sind, sich durch Synapsen miteinander verbinden. In der Sprache der Neurosciences heißt das: &amp;quot;Neurons that fire together wire together.&amp;quot; Wenn man also beim Ankern einen bestimmten Zustand des Klienten mit einem spezifischen visuellen, akustischen oder taktilen Reiz oder einem Geruch verknüpft, aktiviert man entsprechende Nervenzellen, die sich dadurch, dass sie gemeinsam aktiv sind, miteinander verbinden. Die neuronale Verknüpfung erklärt, weshalb dann irgendwann beim Auftreten des bestimmten Reizes gleichzeitig der entsprechende Zustand hervorgerufen wird. Auch die Technik des Zusammenführens von dissoziierten Zuständen (Collapsing Anchors) findet hierin ihre neurophysiologische Erklärung...&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;aus dem Artikel 'Kommunikation mit NLP' managerSeminare Heft 96, März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise ankert man: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Emotionen (z.B. Ressourceanker) • Erinnerungen (z.B. Namen, Begriffe, Situationen) • Zeiten (z.B. Gegenwartsanker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können über jeden der fünf [[Repräsentationssystem|Sinneskanäle]] installiert werden:&lt;br /&gt;
*kinästhetische Anker&lt;br /&gt;
**Raumanker (z.B. Bodenanker, d.h. Positionen im Raum)&lt;br /&gt;
**gezielte Berührungen&lt;br /&gt;
*visuelle Anker&lt;br /&gt;
**Einsatz von Gesten&lt;br /&gt;
**Einnahme von bestimmten Orten (auf der Bühne) bei bestimmten Themen &lt;br /&gt;
**Einsatz von Symbolen, Bildern, Farben&lt;br /&gt;
*auditive Anker&lt;br /&gt;
** Worte, die besonders betont werden (Lautstärke, Tonhöhe, Sprachgeschwindigkeit, ...)&lt;br /&gt;
** Geräusche, Melodien und akustische Signale&lt;br /&gt;
*olfaktorische Anker (Gerüche)&lt;br /&gt;
*gustatorische Anker (Geschmack)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften:&lt;br /&gt;
# gesetzt oder =&amp;gt; ›gestohlen‹!&lt;br /&gt;
# verdeckt oder =&amp;gt; offen!&lt;br /&gt;
# einmal oder =&amp;gt; wiederholt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterscheide:&lt;br /&gt;
*Unbedingter Reflex = angeborene, unbedingte Reflexe (Kniesehnenreflex, Lidschlussreflex etc.)&lt;br /&gt;
*Assoziation (zweipolig): Es gibt eine inhaltlich verständliche Verknüpfung zwischen dem Reiz und der Reaktion. Zweipoligkeit meint hier die Tatsache, dass zum Verstehen der Reaktion nur der Reiz als bekannt gegeben sein muss.&lt;br /&gt;
*Klassischer Anker (dreipolig): Ein Anker nutzt eine gegebene Assoziation, um die Reaktion an einen zusätzlichen Reiz zu knüpfen, der inhaltlich mit der Reaktion vordergründig nichts zu tun haben muss. Ist der Anker erst einmal installiert, wirkt er zweipolig. Um ihn allerdings setzen zu können, muss der zu ankernde Zustand anderweitig hergestellt werden. Durch unmittelbare Erfahrung, Erinnerung oder Imagination. Diese sind zweipolig und inhaltsorientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können Assoziationen sein, wenn sie in der Gegenwart geprägt werden, ohne dass die Person sich dafür an etwas erinnern muss. Die meisten Anker im NLP sind jedoch dreipolig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankern ist im NLP eine Basistechnik, die in fast allen NLP-Formaten enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zustand des Ankernden ==&lt;br /&gt;
Der Zustand desjenigen, der den Anker installiert, ist wesentlicher Bestandteil des Ankers. Das Feuern des Ankers erfolgt mit größerer Präzision, wenn sich der Ankernde im gleichen Zustand befindet, wie zum Zeitpunkt der Installation. Über den Zustand des Ankernden bei der Installation läßt sich der Anker auch an die Person des Ankernden binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke des Zustandes des Ankernden läßt sich als [[Sliding Anchor]] installieren und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahrnehmung des gewünschten Zustandes ==&lt;br /&gt;
Der Prozess der Installation eines Ankers erfordert die Wahrnehmung des Gegenübers. Soll der Höhepunkt eines Zustandes geankert werden, so geschieht dies nicht zum Zeitpunkt des Höhepunktes der Elizitierung sondern zum Zeitpunkt des Höhepunktes der physiologischen Reaktionen des Gegenübers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Beim Ankern wird die klassische Konditionierungskette, nach [[Pawlow, Iwan Petrowitsch|Pawlow]], durchlaufen, für deren Beschreibung er 1904 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow zeigte, dass nach einer Konditionierung ein neutraler Reiz eine Reaktion hervorruft, die vorher nur durch einen unkonditionierten Reiz ausgelöst werden konnte. Er ersetzte einen unkonditionierten Reiz (Anblick von Futter) für eine unkonditionierte Reaktion (Speichelfluss) durch einen den konditionierten (=neutralen) Reiz (Glockenton). Indem er regelmäßig kurz vor der Reichung des Futters einen Glockenton erklingen ließ, konnte er nach einigen Malen den Speichelfluss bereits durch den Glockenton auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pawlow machte eine weitere sehr wichtige Entdeckung: Hatte er dem Hund über längere Zeit den konditionierten Reiz allein dargeboten, so verschwand allmählich die konditionierte Reaktion; er nannte diesen Prozess &amp;quot;Löschung&amp;quot;. Wiederholte er nach einiger Zeit das Experiment, so zeigte der Hund nach wesentlich weniger Versuchsdurchführungen wieder die konditionierte Reaktion auf den konditionierten Reiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Anker können sich abnutzen. Sie werden jedoch nicht gänzlich gelöscht, sondern lediglich gehemmt. ''Abgenutzte'' Anker können in einem verkürzten Prozess wieder ''nachgeladen'' werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Anker werden eingesetzt, um:&lt;br /&gt;
*ressourcenvolle Zustände gezielt herbeiführen zu können, &lt;br /&gt;
*Namen, Begriffe oder Situationen abrufbar zu machen oder &lt;br /&gt;
*leichter in der Phantasie an bestimmte ''Zeiten'' zu gehen oder &lt;br /&gt;
*zurück aus einer Trance in die Gegenwart zu kommen (Gegenwartsanker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entdecken Sie Anker in Ihrem täglichen Umfeld: Welche unterstützen Sie, welche schränken Sie ein? Nutzen Sie die unterstützenden, ändern Sie die einschränkenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf, Kriterien ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip des Ankerns ist, einen spezifischen Reiz zu setzen, wenn ein bestimmter Zustand erlebt wird. Ein guter Anker erfüllt die im nächsten Abschnitt erklärten T.I.G.E.R.-Kriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== T.I.G.E.R. ==&lt;br /&gt;
Das Wort '''TIGER''' besteht aus den Anfangsbuchstaben von fünf wichtigen Kriterien für erfolgreiches Ankern (egal ob visuell, auditiv, kinästhetisch,...):&lt;br /&gt;
*'''T'''iming: Den Anker setzen, wenn der zu ankernde Zustand in seinem Maximum erlebt wird. Noch besser - kurz ''vor'' dem Höhepunkt der Empfindung (dadurch wird das Anwachsen des Zustandes mit geankert).&lt;br /&gt;
*'''I'''ntensität: Der zu ankernde Zustand muss eine hohe Intensität der Empfindung haben. Dazu ist es wichtig, den Zustand möglichst umfassend assoziiert zu erleben([[VAKOG|VAK(OG)]]-Trance). In Dissoziation ist es schwer, intensive Gefühle aufzubauen.&lt;br /&gt;
*'''G'''enauigkeit: Den Anker präzise setzen. Nur wenn der Anker in gleicher Weise reproduziert werden kann, wird er seine volle Wirkung entfalten.&lt;br /&gt;
*'''E'''inzigartigkeit: Um einen Anker erfolgreich zu setzen und wieder benutzen zu können, ist es wichtig, dass der Reiz einen hohen Grad an Einzigartigkeit hat. So würde z.B. ein Händeschütteln als kinästhetischer Anker nicht funktionieren, da dieser Reiz mit Tausenden von anderen Erfahrungen überlagert ist.&lt;br /&gt;
*'''R'''einheit: Nur den gewünschten (positiven) Teil ankern! Dazu sollte der zu ankernde Zustand so rein wie möglich erlebt werden. Bsp.: Jemand möchte den Zustand &amp;quot;Freude&amp;quot; ankern. Er erinnert sich an die Freude, als er seinen Neuwagen zum ersten mal fahren konnte. Später stellte sich dieser Wagen als Montagsauto heraus – was mit viel Ärger verbunden war. Das mischt sich auch an den Gedanken des Neuwagens hinein. Diese Freude ist nicht mehr pur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was''' wird geankert? - Die Gesamt-''Gestalt'' der Wahrnehmung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wo''' wird geankert? - Der Reiz muss spezifisch sein. Normalerweise wird automatisch in allen Sinnessystemen geankert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wie''' wird geankert? - Am besten kurz vor dem Höhepunkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität eines Ankers wird durch das Ausmaß des Ursprungserlebnisses oder/und von der Häufigkeit der Wiederholungen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können &amp;quot;abgenutzt&amp;quot;, umgewandelt oder verstärkt werden. Einen [[Circle Of Excellence]], der immer in unangenehmen Situationen eingesetzt wird, empfiehlt es sich wieder aufzuladen. Sonst &amp;quot;wandelt&amp;quot; er sich langsam in einen [[Stuck State]] Anker! Ist das Ergebnis des CoE allerdings i.d.R. ein Erfolg, stärkt er sich von allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Leben ist voller Anker, sie&lt;br /&gt;
*sind lebenswichtig: z.B. Gewohnheiten &amp;amp;rarr; heißen Topf an den Henkeln anfassen&lt;br /&gt;
*entwickeln bei den Menschen Phantasien: z.B. Hubschrauber fliegt über einem Dorf &amp;amp;rarr; Einsatz der Bundeswehr? Notlandung? Rettungsaktion?&lt;br /&gt;
*sind weniger nützlich: z. B. Prüfungssituationen &amp;amp;rarr; können Wissensleere auslösen&lt;br /&gt;
*erzeugen negative Befindlichkeit (Phobien): z. B. enge Räume &amp;amp;rarr; Platzangst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für einen Anker ist ein bestimmtes lang nicht gehörtes Lied, welches gerade im Autoradio läuft. Es führt unmittelbar dazu, dass man sich in eine Situation zurückversetzt fühlt, in der man das Lied oft und viel gehört hat (erste/bestimmte Liebe, Flirt, Strandparty im Urlaub, Beerdigung, &amp;quot;unser Lied&amp;quot; von Partnern, Feierabendsong im Supermarkt usw.). Hierbei handelt es sich um einen typischen Anker: eine Sinneswahrnehmung (lange nicht gehörtes Lied) führt unmittelbar zu einem emotionalen Zustand (fühlen wie in einer bestimmten Situation &amp;quot;damals&amp;quot;). Ähnliche Verbindungen können visuell, durch eine Berührung, einen Geruch oder einen Geschmack ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr typische gezielt eingesetzte akustische Anker sind Titelmelodien von TV-Serien/TV-Magazinen. Bekannt sind: Bonanza, Lindenstraße, Sesamstraße, Monitor, Spiegel-TV, Tagesschau. Hört man die Melodie, stellt sich bereits ein bestimmtes Gefühl ein, das von der Sendung erzeugt wird. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eingesetzt werden akustische Anker auch in der Werbung (z.B. Bacardi, Telekom, Marlboro, Langnese). Der Leser prüfe sich, zu welcher Serie/Werbung ihm sofort die Melodie in den Sinn kommt. Das funktioniert so, als auch umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker können auch Gegenden, Gebäude, Räume, Plätze in Räumen, Gegenstände oder Kleidungsstücke sein, ebenso wie Menschen oder Tiere (alles kann ein Anker sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man zu bestimmten Gelegenheiten beispielsweise geraucht hat, kann es sinnvoll sein, auf dem Weg zum Nichtraucher, diese Gelegenheiten zu meiden oder konsequent umzuankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schnell in einen bestimmten Zustand kommen will (Kreativität, Meditation, Klarheit), kann es helfen, immer den selben Ort aufzusuchen (mit immer dem selben Ziel von Kreativität, Meditation, Klarheit). Auch Worte und Gesten sind Anker, beispielsweise in der Meditation das OM und der Meditationssitz (optimalerweise in bestimmter Kleidung, am besonderen Ort, umgeben mit bestimmten Symbolen und Gerüchen sowie spezieller Musik (VAKOG)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formate, in denen diese Technik angewendet wird'''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Ankern ist eine der Basistechniken im NLP, die in sehr vielen Formaten vorkommt. &amp;lt;br&amp;gt; Ankerformate sind:&lt;br /&gt;
*[[Re-Anchoring]] (Umankern, Anker »löschen«)&lt;br /&gt;
*[[Collapsing Anchors]] (Anker verschmelzen)&lt;br /&gt;
*[[Sliding Anchor]] (gleitende Anker)&lt;br /&gt;
*[[Stacking Anchors]] (Anker stapeln) Mehrere zusammenpassende Reaktionen werden mit einem Reiz verbunden.&lt;br /&gt;
*[[Chaining Anchors]] (Anker verketten)&lt;br /&gt;
*[[Stealing Anchors]] (Anker stehlen) Vorhandene Reiz-Reaktions-Kombinationen (natürliche Anker) werden erkannt und die bestehenden Anker genutzt.&lt;br /&gt;
*[[Circle of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[State of Excellence]]&lt;br /&gt;
*[[Moment of Excellence]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Bodenanker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur === &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Diskussion:Anker</title>
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				<updated>2008-01-19T13:48:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: Klärungsbedarf&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unten steht: &amp;quot;Die sozialen und individuellen Filter können durch die Methoden des NLP bewusst gemacht und nach Bedarf verändert oder transzendiert werden. &amp;quot; =&amp;gt; durch alle Methoden des NLP ? Wenn nicht durch alle, durch welche ?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Andres Sander|Andres Sander]] 17:23, 23. Mär 2006 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften==&lt;br /&gt;
Wie ist dieser Abschnitt wohl gemeint? Leider ist er nicht wirklich selbsterklärend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gesetzt oder =&amp;gt; ›gestohlen‹! &lt;br /&gt;
verdeckt oder =&amp;gt; offen! &lt;br /&gt;
einmal oder =&amp;gt; wiederholt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße, --[[Benutzer:Launipupatz|Launipupatz]] 14:48, 19. Jan. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

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		<title>Benutzer:Launipupatz</title>
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				<updated>2008-01-19T13:44:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Launipupatz: all about lounypoopudz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin einer dieser neugierigen Laien, die sich gerne durch &amp;quot;Oma&amp;quot;-Fragen usw. beteiligen und dabei für sich etwas Klarheit gewinnen und lernen möchten. Die wenige Zeit, die ich bisher autodidaktisch in NLP investiert habe fand ich bereits sehr lohnend und jetzt will ich natürlich MEHR... Was meinen Nick angeht: Launipupatz ist da wo ich herkomme die Bezeichnung für einen Pflaumenkuchen und einem wunderbaren noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf gute Zusammenarbeit -- der Launi&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Launipupatz</name></author>	</entry>

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