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		<title>NLPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Core_Transformation&amp;diff=15385</id>
		<title>Core Transformation</title>
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				<updated>2016-02-24T15:53:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Core-Transformation] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Core Transformation''' bietet eine hervorragende Problemlösung/Zielerreichung auf spiritueller Basis. Sie ist eine sehr effektive und tiefreichende NLP-Technik. Möglichkeiten der Anwendung sind:&lt;br /&gt;
*Lösen von einem Gefühl, einem Glaubenssatz oder einem Verhalten, &lt;br /&gt;
*Erleben von &amp;quot;Seinszuständen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Core Transformation wurde von Steve und Connirae Andreas entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist der Core-Zustand? ==&lt;br /&gt;
Connirae unterscheidet fünf Seinszustände, die sie Core-Zustände nennt. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1. Ruhen im Sein&lt;br /&gt;
:2. Innerer Friede&lt;br /&gt;
:3. Liebe&lt;br /&gt;
:4. Okay-Sein&lt;br /&gt;
:5. Einssein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch hat seine eigenen Formulierungen für Core-Zustände, die sich mit den oberen decken oder denen ähnlich sind. Core-Zustände sind im Vergleich zu Gefühlen kontextunabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Woran erkenne ich den Core-Zustand? ==&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um Seins-Zustände, bei denen weder etwas getan noch von außen etwas passieren muss. &lt;br /&gt;
*Sie können zu jedem Zeitpunkt unabhängig von äußeren Umständen erlebt werden. Sie haben keine äußeren Ursachen, wie z.B.:&amp;quot;Ich freue mich, weil das geschehen ist.”.&lt;br /&gt;
*Sie sind nicht reflexiv, wie z.B. &amp;quot;Ich liebe mich.&amp;quot;. &lt;br /&gt;
*Sie enthalten keine spezifischen Gefühle, wie z.B. liebevoll, glücklich, friedlich. &lt;br /&gt;
*Sie beinhalten ein spürbares körperliches Erleben, welches die ganze Person ergreift. &lt;br /&gt;
*Sie sind der Endpunkt in einer Kette von “sich noch besser fühlen”. Auf die Fragen: “Was könnte noch wichtiger sein?”, gibt es keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie erreiche ich den Core-Zustand? ==&lt;br /&gt;
Die Core-Transformation umfasst die gleich folgenden 10 Schritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man nur den Core-Zustand entdecken und genießen, reichen die Schritte 1 -4. Möchte man eine tiefere Transformation des Ausgangsproblems erreichen, ist der ganze Prozess durchzuführen: Schritte 1-10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die Übung öfter durchgeführt haben, werden Sie vielleicht merken, dass einzelne Punkte verkürzt oder zusammengefasst werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erstmalige Durchführung empfehle ich Ihnen, die Übung zusammen mit einer anderen Person Ihres Vertrauens durchzuführen, die Sie durch die einzelnen Schritte formal und anhand eines Beispieles führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0. Entspannen Sie sich nach einer von Ihnen bevorzugten Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Wählen Sie einen Teil (Belief, Gefühl, Reaktion), mit dem Sie arbeiten möchten. Spüren Sie (oder sehen, hören) diesen Teil und heißen Sie ihn willkommen. Z.B. Angst.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Würdigen Sie die positive Absicht dieses Teils und fragen Sie ihn: „Was willst du?“ Z.B. Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Fragen Sie ihn dann weiter: „Wenn du (beabsichtigtes Ergebnis des vorangegangenen Schritts) voll und ganz erreicht hast, was möchtest du dann dadurch erreichen, das dir noch wichtiger ist?“ Dieser Schritt wird sooft wiederholt bis ein Endziel = Core-Zustand erreicht ist. (Die Abfolge der verschiedenen Antworten wird &amp;quot;Ergebniskette&amp;quot; genannt. Z.B. Angst - Aufmerksamkeit - Handlung - Sicherheit - Vertrauen - Liebe - Begeisterung - Einssein.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Nehmen Sie sich jetzt Zeit, den Core-Zustand zu genießen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Transformieren Sie die Ergebniskette mit Hilfe des Core-Zustandes. Dies können Sie erreichen, indem Sie sich eine der beiden nachfolgenden Fragen stellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Generell: „Wenn Sie den Core-Zustand (benennen) bereits als Ausgangspunkt hätten, als Ihre natürliche Art in der Welt zu sein, was verändert das?“ Z.B. Ich würde neugierig und offen in die Welt gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Spezifisch: „Wie transformiert/bereichert dieser bereits als natürlicher Ausgangspunkt bestehende Core-Zustand (benennen) Ihr beabsichtigtes Ergebnis/Antwort (benennen)?“ Dies wird nacheinander für alle Ergebnisse/Antworten der Ergebniskette/Antwortkette durchgeführt und zwar zuerst das Ergebnis/die Antwort, das/die genau vor dem Core-Zustand kam und dann das nächste usw. bis zum erstgenannten Ergebnis/Antwort. Z.B. (Anwendung für &amp;quot;Einssein&amp;quot; und die o.g. Kette). Für Begeisterung - sie wird noch tiefer, Für Liebe - sie wird noch schöner und leuchtender, für Vertrauen - dann wüsste ich wir gehören alle zusammen und es gibt immer jemanden, der mich unterstützt, Für Sicherheit - dann brauche ich gar keine Sicherheit - dann weiß ich, dass meine Handlungen zum Erfolg führen, Für Aufmerksamkeit - dann kann ich ruhig wahrnehmen und beobachten, was ist, Für Angst - dann empfinde ich Liebe und habe Vertrauen in mich, in das Leben und in meinen Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Hinsichtlich des ursprünglichen Kontextes: „Wie transformiert der bereits als Seinszustand etablierte Core-Zustand (benennen) den ursprünglichen Kontext, in dem Sie das Gefühl/Belief/Reaktion (benennen) bisher gelebt haben?“&lt;br /&gt;
z.B. bzgl. des o.g. Beispiels. Dann weiß ich, dass ich Erfolg haben werde, es braucht nur seine Zeit und die gebe ich mir.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Lassen Sie nun diesen Teil erwachsen werden: Hierzu gibt es drei Schritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Fragen Sie den Teil nach seinem Alter. z.B. 3 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Fragen Sie den Teil „Möchtest du in den Genuss all der Vorteile kommen, die sich ergeben, wenn du dich durch die Zeit bis zu deinem derzeitigen Lebensalter entwickelst, wobei der Core-Zustand (benennen) vollständig präsent ist?“ z.b. Jaaaaa!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) „Lassen Sie es nun zu, dass Sie sich von Ihrem jetzigen Alter (z.B. 3 jahre) durch die Zeit bis zu Ihrem derzeitigen Lebensalter entwickeln, wobei der Core-Zustand (benennen) in jedem Augenblick der Zeit präsent ist.“ Was verändert das für Sie? Z.B. Dann hätte ich mir in jeder Situation meine eigene Meinung gebildet und mir mein eigenes Denken erlaubt bis heute und ich empfinde mich als eigenständige Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Integrieren Sie nun den erwachsen gewordenen Teil vollständig in Ihrem Körper: „Achten Sie darauf, wo sich der erwachsen gewordene Teil befindet und lassen Sie ihn vollständig in ihren Körper fließen und ihn dann vollständig bis in jede Zelle hinein vom Core-Zustand durchdringen.“ Wie fühlt sich das an? z.b. wundervoll, phantastisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Transformieren Sie die Ergebniskette mit Hilfe des erwachsen gewordenen Teils: Wie 5. mit dem Unterschied, dass nun der Teil erwachsen ist und zugleich Ihren Körper vollständig ausfüllt.&lt;br /&gt;
z.B. Für Begeisterung - dann wird Sie tiefer, Für Liebe - dann gehe ich in die Verantwortung usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Entdecken Sie, ob es Teile gibt, die dagegen sind, dass der Core-Zustand gelebt wird: „Hat irgendein Teil in Ihnen etwas dagegen, das der Core-Zustand (benennen) als natürliche Art zu sein da ist?“ Falls ja, führen Sie die Schritte 1-8 mit diesem Teil durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Generalisierung der Time Line. Dies geschieht in drei Schritten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) „Visualisieren Sie Ihre Zeitlinie und lassen Sie sich zurück bis in die Vergangenheit treiben, bis unmittelbar vor Ihrer Empfängnis. Bewegen Sie sich nun, während Sie Ihr Core-Zustand (benennen) durchstrahlt durch die Zeit vorwärts und lassen Sie den Core-Zustand (benennen) jeden Augenblick der Erfahrung bis hin zur Gegenwart transformieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Visualisieren Sie, wie Sie sich weiter in Ihre Zukunft hinein bewegen und Ihr Core-Zustand in diese hineinfließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)Vollziehen Sie a) + b) mehrmals, und zwar jedes Mal schneller und kommen Sie dann wieder ganz in der Gegenwart an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Core-Zustand und den phantastischen Veränderungen die sich nun leicht und selbstverständlich in Ihrem Leben und Ihren Alltag ergeben werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Weg zur inneren Quelle&amp;quot; von Connirae &amp;amp; Tamara Andreas, Junfermann, ISBN 3873871408&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
Link zu Core Transformation (englisch): http://nlpuniversitypress.com/html/ConCy24.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=NLP&amp;diff=14621</id>
		<title>NLP</title>
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				<updated>2014-12-13T21:48:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[Neurolinguistisches Programmieren; Neuro-Linguistisches Programmieren; Neurolinguistische Programmierung] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
''&amp;quot;NLP is a usermanual for your brain!&amp;quot;'' &amp;lt;small&amp;gt;[[Bandler, Richard|Richard Bandler]]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Entwickler des '''NLP''' definierten NLP in ihrem Buch &amp;quot;NLP Vol. 1&amp;quot; als &amp;quot;The Study of the Structure of Subjective Experience&amp;quot; - das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Dilts, John Grinder, Richard Bandler and Judith deLozier: ''Neuro-Linguistic Programming: Volume I - The Study of the Structure of Subjective Experience''. Cupertino: Meta Publications 1980, deutsche Übersetzung: ''Strukturen subjektiver Erfahrung - Ihre Erforschung und Veränderung durch NLP''. Paderborn: Junfermann 1994;&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Richard Bandler]] definiert NLP auch heute noch genauso: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Neuro-Linguistic Programming™ is &amp;quot;The Study of the Structure of Subjective Experience and what can be calculated from it.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Bandler, [http://www.purenlp.com/nlpfaqr.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel dabei ist, mehr Kontrolle über das eigene subjektive Erleben und das subjektive Erleben anderer zu bekommen, um es auf eigene Ziele und Werte hin ausrichten und organisieren zu können: &lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Ich möchte, daß sie herausfinden, wie Sie lernen können, Ihr eigenes Erleben zu verändern, um etwas Kontrolle über das zu bekommen was in Ihrem Gehirn tatsächlich passiert.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Bandler: ''Veränderung des subjektiven Erlebens. Fortgeschrittene Methoden des NLP.'' Paderborn: Junfermann 1995, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP ist ein Lerninstrument, keine Therapierichtung. Es geht darum, wie das Gehirn funktioniert; wie Lernen, Emotionen, innere Vorstellungen und Sprache funktionieren und welche Wirkungen sie aufeinander haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;It's important to emphasize that NLP is an educational tool, not a form of therapy. We don't do therapy. We teach people some things about how their brains function and they use this information in order to change.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Bandler, [http://www.purenlp.com/nlpfaqr.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und obwohl es gerade das nicht ist, heißt es oft, NLP sei nichts weiter als eine offene Sammlung besonders erfolgreicher und schneller Methoden zur Veränderung des subjektiven Erlebens und der Erzielung besonderer Leistungen. Bandler selber sagt dazu:&lt;br /&gt;
''&amp;quot;NLP is an attitude and a methodology, not the trail of techniques it leaves behind.&amp;quot;'' &amp;lt;small&amp;gt;[[Bandler, Richard|Richard Bandler]]&amp;lt;/small&amp;gt; ([http://www.nlpcds.co.uk/main/bandler%20quotes.htm], [http://www.meta4education.co.uk/Bandler.pdf])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu verstehen, dass NLP eine Art &amp;quot;Metamodell subjektiver Modellbildungsprozesse&amp;quot; ist, also ein Modell darüber, wie Menschen ihre eigenen Landkarten der Welt anfertigen und verändern können. Das was meistens NLP genannt wird, sind jedoch nur Anwendungen aber nicht die Grundhaltung. John LaValle schreibt dazu:&lt;br /&gt;
''&amp;quot;For example, someone learns NLP and develops their skill at communicating more effectively and perhaps even learns a &amp;quot;technique&amp;quot; in NLP and now uses that in their own practice. Then they profess they are practitioners of NLP or use NLP in their practice. While part of this may be true, part of it is misleading. If they've learned &amp;quot;anchoring&amp;quot;, and use that, what they are using it with is NOT NLP. The anchoring that comes from NLP is called anchoring. NLP is composed of more than just that.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;LaValle, [http://www.nlpisnottherapy.com/]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP ist weder eine Wissenschaft noch eine Theorie, sondern ein pragmatisches Modell subjektiven Erlebens, das wiederum selbst aus Modellen oder - mithilfe einer Analogie ausgedrückt - Landkarten der Wirklichkeit (inklusive der Vergangenheit und der Zukunft) besteht. Als formales Modell subjektiver Modellbildungsprozesse ist NLP ein Meta-Modell menschlicher Erfahrung und damit eine pragmatische Epistemologie. Die NLP-Entwickler erheben keinerlei Wahrheitsanspruch für ihr Modell, sondern möchten es allein an seinen Resultaten gemessen und beurteilt sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Dilts unterscheidet drei Ebenen des NLP-Modells: NLP (Epistemologie), NLP (Methodologie) und NLP (Technologie)&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Dilts: ''Neuro-Linguistic Programming''. In: Robert Dilts, Judith DeLozier: ''Encyclopedia of Systemic NLP and New Coding''. Scotts Valley, CA: NLP University Press 2000, S. 849[http://www.nlpuniversitypress.com/html2/N15.html] &amp;lt;/ref&amp;gt;. NLP (Epistemologie) beinhaltet dabei grundsätzliche Unterscheidungen darüber, wie Menschen Modelle der Welt bilden; NLP (Methodologie) beinhaltet eine Methode, diejenigen Modelle, auf denen exzellentes Tun anderer Menschen beruht, zu erkunden, nachzubilden und lehrbar zu machen; diese Methode nennt sich &amp;quot;Modelling&amp;quot; oder systematisches &amp;quot;Lernen am Modell&amp;quot;; und NLP (Technologie) schließlich beinhaltet Techniken und Verfahrensweisen, die NLP-Praktiker im Zuge solcher Modellierungsprozesse gefunden und systematisiert haben (z.B. die Phobiebehandlung). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man NLP auf seine eigene Definition anwendet, könnte man (provokativ) sagen: NLP ist eine von Bandler, Grinder und einigen andere Entwicklern ([[Robert Dilts]], [[Leslie Cameron]], [[Judith DeLozier]], [[David Gordon]]) geschaffene Zusammenstellung von Glaubenssätzen darüber, wie subjektive Erfahrung organisiert ist und wie sie sich verändern läßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
Erfolgreiche Methoden aus verschiedenen Psychologierichtungen (vor allem [[Gestalttherapie|Gestalt-]], Familien-, [[Hypnotherapie]]) wurden übernommen ([[Modelling|modelliert]]), ggf. verändert, mit anderen kombiniert oder auch neu erfunden (z.B. [[Augenzugangshinweis]]e).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NLP ist eine Methode glücklicher zu leben und schneller zu Erfolgen zu kommen. Hierzu wird Einfluss auf die Art, wie wir die Welt und unser Leben sehen, genommen, ausgehend davon, dass wir uns irgendwie/-wann dafür entschieden haben. „Menschen reagieren nicht auf die [[Realität]] sondern auf ihr [[Modell (Abbild)|Abbild]] der Realität!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über ein detailliertes Studium erfolgreichen Handelns in allen [[Logische_Ebenen|logischen Ebenen]] und Sinneswahrnehmungen inkl. Submodalitäten ist durch [[Modelling|Modellieren]] ein sehr schnelles [[Lernen]] und Verändern möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Element ist das Verfügbarmachen von [[Ressource]]n durch [[Anker]]n ([[Circle Of Excellence]], [[Reanchoring]]), Umdefinieren ([[Reimprinting]], [[Change History]], [[Time Line]],..)… &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem hat [[Kommunikation]] mit mir selbst und anderen einen wichtigen Stellenwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Das Neuro-Linguistische-Programmieren wurde in den 1970er Jahren in Sao Paulo/Kalifornien von dem Studenten [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] und dem Linguistikprofessor [[Grinder, John|John Grinder]] entwickelt. Es startete als Modellingprojekt ohne das Ziel eine neue Psychologie- oder Therapierichtung zu schaffen. Als Ergebnis des Modellierens der Arbeitsweisen von [[Satir, Virginia|Virinia Satir]], [[Perls, Fritz|Fritz Perls]] und  [[Erickson, Milton H.|Milton H. Erikson]] wurden die ersten Werkzeuge erfolgreicher Kurzzeitinterventionsarbeit, aus denen später das NLP hervorging, beschrieben. Der Name NLP entstand erst Jahre später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere für NLP wichtige Personen waren: Hans Vaihinger, Alfred Korzybski, Gregory Bateson, Noam Chomsky, Paul Watzlawick, Moshe Feldenkrais. In der 2. Generation sind es: Robert Dilts, Judith DeLozier, Leslie Cameron-Bandler, David Gordon, Charles Faulkner, Ted James, Steve und Connirae Andreas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elemente des NLP ==&lt;br /&gt;
Im NLP können wir die wesentlichen Elemente einteilen in Wurzeln (Was war vorher), Grundhaltung (Die Art auf die Dinge zu schauen), Modelle (Zugrundeliegende Systematik), Techniken (Elemente), Formate (Komplexere Interventionen bestehend aus Elementen, oder anderen Formaten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten 4 Elemente (Wurzeln, Grundhaltung, Modelle, Techniken) sind seit 30 Jahren kaum verändert worden, Formate werden jeden Tag hinzuerfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wurzeln ===&lt;br /&gt;
NLP basiert auf folgenden Richtungen und Werken:&lt;br /&gt;
* Die Philosophie des Als-Ob (Hans Vaihinger)&lt;br /&gt;
* Konstruktivismus (Mitarbeiter des Mental Research Institute in Palo Alto u.a. Paul Watzlawick)&lt;br /&gt;
* Kommunikationsforschung und Linguistik (Alfred Korzybski, Gregory Bateson, Noam Chomsky)&lt;br /&gt;
* Modelling&lt;br /&gt;
* Familientherapie (Virginia Satir)&lt;br /&gt;
* Gestalttherapie (Fritz Perls)&lt;br /&gt;
* Hypnosetherapie (Milton H. Erickson)&lt;br /&gt;
* Pawlows Arbeiten über konditionierte Reflexe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundhaltung ===&lt;br /&gt;
Die Haltung des NLP spiegelt sich in den NLP Grundannahmen wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Grundannahmen sind:&lt;br /&gt;
* Die Landkarte ist nicht das Gebiet. (Wir können die Wirklichkeit nicht wahrnehmen und machen uns vereinfachte Abbilder.)&lt;br /&gt;
* Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Mensch hat sein eigenes berechtigtes Modell der Welt (Die Landkarten sind subjektiv, wir wissen nicht welche Landkarte ''richtig'' ist.)&lt;br /&gt;
* Menschen orientieren sich bei ihrem Handeln an ihrer &amp;quot;geistigen Landkarte&amp;quot; und nicht an der Welt selbst. Menschen reagieren nicht auf die [[Realität]] sondern auf ihr [[Modell (Abbild)|Abbild]] der Realität!&lt;br /&gt;
* Menschen treffen zu jedem Zeitpunkt, die beste, ihnen mögliche Wahl. (Was auch immer jemand tut, er tat es weil es ihm als die beste Wahl erschien.)&lt;br /&gt;
* Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde.&lt;br /&gt;
* Jedes Verhalten ist in irgendeinem Kontext nützlich.&lt;br /&gt;
* Es gibt keine schlechten Menschen, es gibt nur schlechte Zustände.&lt;br /&gt;
* Geist, Körper und Umwelt bilden ein einheitliches System.(Alles beeinflusst alles. Wenn wir ein Teil verändern, verändern wir alles.)&lt;br /&gt;
* Die Fähigkeit den PROZESS zu verändern, mit dem wir die Realität wahrnehmen, ist oft wertvoller, als den INHALT unserer Erfahrung der Realität zu verändern.&lt;br /&gt;
* Menschen besitzen bereits alle Ressourcen, die sie für eine Veränderung benötigen.&lt;br /&gt;
* Was ein Mensch erreichen kann, kann prinzipiell jeder erreichen&lt;br /&gt;
* Man kann nicht nicht kommunizieren.&lt;br /&gt;
* Die Bedeutung Deiner Kommunikation liegt in der Reaktion, die Du erhältst. &lt;br /&gt;
* Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, tue etwas anderes.&lt;br /&gt;
* Wahlmöglichkeiten sind besser als keine Wahlmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
* Es gibt kein Versagen, es gibt nur Feedback.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugrunde liegt also eine systemische humanistisch konstruktivistische Weltsicht (Der Mensch ist gut, sein Weltbild subjektiv, alles beeinflusst alles), in der man Veränderungen am Besten ressource- und zielorientiert unter Berücksichtigung des Gesamtsystems durchführt. In vielen Fällen reicht es, die Sichtweise auf die Dinge zu verändern. Wesentliches Veränderungsmedium ist Sprache/Kommunikation. Man kann von Anderen lernen (Modelling). Das Leben eines Menschen ist umso besser, je flexibler er ist und umso mehr Wahlmöglichkeiten er hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modelle ===&lt;br /&gt;
Bandler, Grinder und Dilts haben folgenden Modelle beschrieben:&lt;br /&gt;
* [[Metamodell]]&lt;br /&gt;
* [[Miltonmodell]]&lt;br /&gt;
* [[Logische Ebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es noch die Formeln für Veränderung von Dilts:&lt;br /&gt;
* Gegenwärtiger Zustand + Ressource = Erwünschter Zustand&lt;br /&gt;
* Teilen -&amp;gt; Verändern -&amp;gt; Vereinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Techniken ===&lt;br /&gt;
Techniken sind die Grundelemente, die in den meisten Interventionen enthalten sind:&lt;br /&gt;
* [[Modelling]]&lt;br /&gt;
* [[Rapport]], Pacing/Leading&lt;br /&gt;
* [[Anker]]n&lt;br /&gt;
* [[Sleight of Mouth Pattern|Sleight of mouth]]&lt;br /&gt;
* [[Submodalität]]enveränderung&lt;br /&gt;
* [[Framing]], insbesondere [[Reframing]] und Als-Ob-Rahmen&lt;br /&gt;
* [[Ökocheck]]&lt;br /&gt;
* [[Future Pace]]&lt;br /&gt;
* Test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Formate ===&lt;br /&gt;
...das sind die anderen 90% dieses Wikis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
NLP ist geeignet für:&lt;br /&gt;
* Unterstützung anderer in ihrem Veränderungsprozess - Coaching/Therapie &lt;br /&gt;
* Das Erlangen sehr guter Leistungen durch gezieltes Übernehmen von Denk- und/oder Verhaltensmustern - Modelling&lt;br /&gt;
* Methoden zur Selbstbestimmung der eigenen Gefühle - Statemanagement &lt;br /&gt;
* Erreichung von Zielen durch Einsatz von Sprache und nonverbalem Verhalten - Verhandlungen/Kommunikation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP wird eingesetzt in:&lt;br /&gt;
* Beratung, Coaching und Therapie&lt;br /&gt;
* Selbstmanagement (Ressourcen, Emotionen, Ziele, Kommunikation)&lt;br /&gt;
* Sales, Marketing&lt;br /&gt;
* Führung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NLP-Kritik==&lt;br /&gt;
Auch zum NLP gibt es - wie zu allen Methoden - Kritik.&lt;br /&gt;
Typischerweise kommt die Kritik aus 6 Richtungen:&lt;br /&gt;
* Kritik an der Allmachtsphantasie (Alles ist möglich)&lt;br /&gt;
* Kritik am humanistischen Ansatz (Der Mensch an sich ist gut, seine Absichten positiv)&lt;br /&gt;
* Kritik am konstuktivistischen Ansatz (Jeder lebt in seiner eigenen Wirklichkeit)&lt;br /&gt;
* Kritik an fehlenden wissenschaftlichen Unterbau und Beweis - Pseudowissenschaftlichkeit&lt;br /&gt;
* Kritik an der Person Richard Bandlers (von unsympathisch über Drogen bis zu Mord)&lt;br /&gt;
* Kontakt mit schlecht ausgebildeten NLPlern, deren Tun mit NLP gleichgesetzt wird&lt;br /&gt;
* NLP bekennt sich offen zur Manipulation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr hierzu im Artikel [[NLP-Kritik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Joseph O´Connor &amp;amp; John Seymour, NLP: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung, Freiburg i. Breisgau 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung NLP bei Wikipedia.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=NLP&amp;diff=14620</id>
		<title>NLP</title>
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				<updated>2014-12-10T21:06:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[Neurolinguistisches Programmieren; Neuro-Linguistisches Programmieren; Neurolinguistische Programmierung] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
''&amp;quot;NLP is a usermanual for your brain!&amp;quot;'' &amp;lt;small&amp;gt;[[Bandler, Richard|Richard Bandler]]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Entwickler des '''NLP''' definierten NLP in ihrem Buch &amp;quot;NLP Vol. 1&amp;quot; als &amp;quot;The Study of the Structure of Subjective Experience&amp;quot; - das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Dilts, John Grinder, Richard Bandler and Judith deLozier: ''Neuro-Linguistic Programming: Volume I - The Study of the Structure of Subjective Experience''. Cupertino: Meta Publications 1980, deutsche Übersetzung: ''Strukturen subjektiver Erfahrung - Ihre Erforschung und Veränderung durch NLP''. Paderborn: Junfermann 1994;&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Richard Bandler]] definiert NLP auch heute noch genauso: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Neuro-Linguistic Programming™ is &amp;quot;The Study of the Structure of Subjective Experience and what can be calculated from it.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Bandler, [http://www.purenlp.com/nlpfaqr.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel dabei ist, mehr Kontrolle über das eigene subjektive Erleben und das subjektive Erleben anderer zu bekommen, um es auf eigene Ziele und Werte hin ausrichten und organisieren zu können: &lt;br /&gt;
: ''&amp;quot;Ich möchte, daß sie herausfinden, wie Sie lernen können, Ihr eigenes Erleben zu verändern, um etwas Kontrolle über das zu bekommen was in Ihrem Gehirn tatsächlich passiert.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Bandler: ''Veränderung des subjektiven Erlebens. Fortgeschrittene Methoden des NLP.'' Paderborn: Junfermann 1995, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP ist ein Lerninstrument, keine Therapierichtung. Es geht darum, wie das Gehirn funktioniert; wie Lernen, Emotionen, innere Vorstellungen und Sprache funktionieren und welche Wirkungen sie aufeinander haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;It's important to emphasize that NLP is an educational tool, not a form of therapy. We don't do therapy. We teach people some things about how their brains function and they use this information in order to change.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Bandler, [http://www.purenlp.com/nlpfaqr.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und obwohl es gerade das nicht ist, heißt es oft, dass NLP nichts weiter als eine offene Sammlung besonders erfolgreicher und schneller Methoden zur Veränderung des subjektiven Erlebens und der Erzielung besonderer Leistungen sei. Bandler selber sagt dazu:&lt;br /&gt;
''&amp;quot;NLP is an attitude and a methodology, not the trail of techniques it leaves behind.&amp;quot;'' &amp;lt;small&amp;gt;[[Bandler, Richard|Richard Bandler]]&amp;lt;/small&amp;gt; ([http://www.nlpcds.co.uk/main/bandler%20quotes.htm], [http://www.meta4education.co.uk/Bandler.pdf])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu verstehen, dass NLP eine Art &amp;quot;Metamodell subjektiver Modellbildungsprozesse&amp;quot; ist, also ein Modell darüber, wie Menschen ihre eigenen Landkarten der Welt anfertigen und verändern können. Das was meistens NLP genannt wird, sind jedoch nur Anwendungen aber nicht die Grundhaltung. John LaValle schreibt dazu:&lt;br /&gt;
''&amp;quot;For example, someone learns NLP and develops their skill at communicating more effectively and perhaps even learns a &amp;quot;technique&amp;quot; in NLP and now uses that in their own practice. Then they profess they are practitioners of NLP or use NLP in their practice. While part of this may be true, part of it is misleading. If they've learned &amp;quot;anchoring&amp;quot;, and use that, what they are using it with is NOT NLP. The anchoring that comes from NLP is called anchoring. NLP is composed of more than just that.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;LaValle, [http://www.nlpisnottherapy.com/]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP ist weder eine Wissenschaft noch eine Theorie, sondern ein pragmatisches Modell subjektiven Erlebens, das wiederum selbst aus Modellen oder - mithilfe einer Analogie ausgedrückt - Landkarten der Wirklichkeit (inklusive der Vergangenheit und der Zukunft) besteht. Als formales Modell subjektiver Modellbildungsprozesse ist NLP ein Meta-Modell menschlicher Erfahrung und damit eine pragmatische Epistemologie. Die NLP-Entwickler erheben keinerlei Wahrheitsanspruch für ihr Modell, sondern möchten es allein an seinen Resultaten gemessen und beurteilt sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Dilts unterscheidet drei Ebenen des NLP-Modells: NLP (Epistemologie), NLP (Methodologie) und NLP (Technologie)&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Dilts: ''Neuro-Linguistic Programming''. In: Robert Dilts, Judith DeLozier: ''Encyclopedia of Systemic NLP and New Coding''. Scotts Valley, CA: NLP University Press 2000, S. 849[http://www.nlpuniversitypress.com/html2/N15.html] &amp;lt;/ref&amp;gt;. NLP (Epistemologie) beinhaltet dabei grundsätzliche Unterscheidungen darüber, wie Menschen Modelle der Welt bilden; NLP (Methodologie) beinhaltet eine Methode, diejenigen Modelle, auf denen exzellentes Tun anderer Menschen beruht, zu erkunden, nachzubilden und lehrbar zu machen; diese Methode nennt sich &amp;quot;Modelling&amp;quot; oder systematisches &amp;quot;Lernen am Modell&amp;quot;; und NLP (Technologie) schließlich beinhaltet Techniken und Verfahrensweisen, die NLP-Praktiker im Zuge solcher Modellierungsprozesse gefunden und systematisiert haben (z.B. die Phobiebehandlung). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man NLP auf seine eigene Definition anwendet, könnte man (provokativ) sagen: NLP ist eine von Bandler, Grinder und einigen andere Entwicklern ([[Robert Dilts]], [[Leslie Cameron]], [[Judith DeLozier]], [[David Gordon]]) geschaffene Zusammenstellung von Glaubenssätzen darüber, wie subjektive Erfahrung organisiert ist und wie sie sich verändern läßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
Erfolgreiche Methoden aus verschiedenen Psychologierichtungen (vor allem [[Gestalttherapie|Gestalt-]], Familien-, [[Hypnotherapie]]) wurden übernommen ([[Modelling|modelliert]]), ggf. verändert, mit anderen kombiniert oder auch neu erfunden (z.B. [[Augenzugangshinweis]]e).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
NLP ist eine Methode glücklicher zu leben und schneller zu Erfolgen zu kommen. Hierzu wird Einfluss auf die Art, wie wir die Welt und unser Leben sehen, genommen, ausgehend davon, dass wir uns irgendwie/-wann dafür entschieden haben. „Menschen reagieren nicht auf die [[Realität]] sondern auf ihr [[Modell (Abbild)|Abbild]] der Realität!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über ein detailliertes Studium erfolgreichen Handelns in allen [[Logische_Ebenen|logischen Ebenen]] und Sinneswahrnehmungen inkl. Submodalitäten ist durch [[Modelling|Modellieren]] ein sehr schnelles [[Lernen]] und Verändern möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Element ist das Verfügbarmachen von [[Ressource]]n durch [[Anker]]n ([[Circle Of Excellence]], [[Reanchoring]]), Umdefinieren ([[Reimprinting]], [[Change History]], [[Time Line]],..)… &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem hat [[Kommunikation]] mit mir selbst und anderen einen wichtigen Stellenwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
Das Neuro-Linguistische-Programmieren wurde in den 1970er Jahren in Sao Paulo/Kalifornien von dem Studenten [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] und dem Linguistikprofessor [[Grinder, John|John Grinder]] entwickelt. Es startete als Modellingprojekt ohne das Ziel eine neue Psychologie- oder Therapierichtung zu schaffen. Als Ergebnis des Modellierens der Arbeitsweisen von [[Satir, Virginia|Virinia Satir]], [[Perls, Fritz|Fritz Perls]] und  [[Erickson, Milton H.|Milton H. Erikson]] wurden die ersten Werkzeuge erfolgreicher Kurzzeitinterventionsarbeit, aus denen später das NLP hervorging, beschrieben. Der Name NLP entstand erst Jahre später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere für NLP wichtige Personen waren: Hans Vaihinger, Alfred Korzybski, Gregory Bateson, Noam Chomsky, Paul Watzlawick, Moshe Feldenkrais. In der 2. Generation sind es: Robert Dilts, Judith DeLozier, Leslie Cameron-Bandler, David Gordon, Charles Faulkner, Ted James, Steve und Connirae Andreas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elemente des NLP ==&lt;br /&gt;
Im NLP können wir die wesentlichen Elemente einteilen in Wurzeln (Was war vorher), Grundhaltung (Die Art auf die Dinge zu schauen), Modelle (Zugrundeliegende Systematik), Techniken (Elemente), Formate (Komplexere Interventionen bestehend aus Elementen, oder anderen Formaten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten 4 Elemente (Wurzeln, Grundhaltung, Modelle, Techniken) sind seit 30 Jahren kaum verändert worden, Formate werden jeden Tag hinzuerfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wurzeln ===&lt;br /&gt;
NLP basiert auf folgenden Richtungen und Werken:&lt;br /&gt;
* Die Philosophie des Als-Ob (Hans Vaihinger)&lt;br /&gt;
* Konstruktivismus (Mitarbeiter des Mental Research Institute in Palo Alto u.a. Paul Watzlawick)&lt;br /&gt;
* Kommunikationsforschung und Linguistik (Alfred Korzybski, Gregory Bateson, Noam Chomsky)&lt;br /&gt;
* Modelling&lt;br /&gt;
* Familientherapie (Virginia Satir)&lt;br /&gt;
* Gestalttherapie (Fritz Perls)&lt;br /&gt;
* Hypnosetherapie (Milton H. Erickson)&lt;br /&gt;
* Pawlows Arbeiten über konditionierte Reflexe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundhaltung ===&lt;br /&gt;
Die Haltung des NLP spiegelt sich in den NLP Grundannahmen wieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Grundannahmen sind:&lt;br /&gt;
* Die Landkarte ist nicht das Gebiet. (Wir können die Wirklichkeit nicht wahrnehmen und machen uns vereinfachte Abbilder.)&lt;br /&gt;
* Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Mensch hat sein eigenes berechtigtes Modell der Welt (Die Landkarten sind subjektiv, wir wissen nicht welche Landkarte ''richtig'' ist.)&lt;br /&gt;
* Menschen orientieren sich bei ihrem Handeln an ihrer &amp;quot;geistigen Landkarte&amp;quot; und nicht an der Welt selbst. Menschen reagieren nicht auf die [[Realität]] sondern auf ihr [[Modell (Abbild)|Abbild]] der Realität!&lt;br /&gt;
* Menschen treffen zu jedem Zeitpunkt, die beste, ihnen mögliche Wahl. (Was auch immer jemand tut, er tat es weil es ihm als die beste Wahl erschien.)&lt;br /&gt;
* Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde.&lt;br /&gt;
* Jedes Verhalten ist in irgendeinem Kontext nützlich.&lt;br /&gt;
* Es gibt keine schlechten Menschen, es gibt nur schlechte Zustände.&lt;br /&gt;
* Geist, Körper und Umwelt bilden ein einheitliches System.(Alles beeinflusst alles. Wenn wir ein Teil verändern, verändern wir alles.)&lt;br /&gt;
* Die Fähigkeit den PROZESS zu verändern, mit dem wir die Realität wahrnehmen, ist oft wertvoller, als den INHALT unserer Erfahrung der Realität zu verändern.&lt;br /&gt;
* Menschen besitzen bereits alle Ressourcen, die sie für eine Veränderung benötigen.&lt;br /&gt;
* Was ein Mensch erreichen kann, kann prinzipiell jeder erreichen&lt;br /&gt;
* Man kann nicht nicht kommunizieren.&lt;br /&gt;
* Die Bedeutung Deiner Kommunikation liegt in der Reaktion, die Du erhältst. &lt;br /&gt;
* Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, tue etwas anderes.&lt;br /&gt;
* Wahlmöglichkeiten sind besser als keine Wahlmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
* Es gibt kein Versagen, es gibt nur Feedback.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugrunde liegt also eine systemische humanistisch konstruktivistische Weltsicht (Der Mensch ist gut, sein Weltbild subjektiv, alles beeinflusst alles), in der man Veränderungen am Besten ressource- und zielorientiert unter Berücksichtigung des Gesamtsystems durchführt. In vielen Fällen reicht es, die Sichtweise auf die Dinge zu verändern. Wesentliches Veränderungsmedium ist Sprache/Kommunikation. Man kann von Anderen lernen (Modelling). Das Leben eines Menschen ist umso besser, je flexibler er ist und umso mehr Wahlmöglichkeiten er hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modelle ===&lt;br /&gt;
Bandler, Grinder und Dilts haben folgenden Modelle beschrieben:&lt;br /&gt;
* [[Metamodell]]&lt;br /&gt;
* [[Miltonmodell]]&lt;br /&gt;
* [[Logische Ebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es noch die Formeln für Veränderung von Dilts:&lt;br /&gt;
* Gegenwärtiger Zustand + Ressource = Erwünschter Zustand&lt;br /&gt;
* Teilen -&amp;gt; Verändern -&amp;gt; Vereinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Techniken ===&lt;br /&gt;
Techniken sind die Grundelemente, die in den meisten Interventionen enthalten sind:&lt;br /&gt;
* [[Modelling]]&lt;br /&gt;
* [[Rapport]], Pacing/Leading&lt;br /&gt;
* [[Anker]]n&lt;br /&gt;
* [[Sleight of Mouth Pattern|Sleight of mouth]]&lt;br /&gt;
* [[Submodalität]]enveränderung&lt;br /&gt;
* [[Framing]], insbesondere [[Reframing]] und Als-Ob-Rahmen&lt;br /&gt;
* [[Ökocheck]]&lt;br /&gt;
* [[Future Pace]]&lt;br /&gt;
* Test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Formate ===&lt;br /&gt;
...das sind die anderen 90% dieses Wikis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
NLP ist geeignet für:&lt;br /&gt;
* Unterstützung anderer in ihrem Veränderungsprozess - Coaching/Therapie &lt;br /&gt;
* Das Erlangen sehr guter Leistungen durch gezieltes Übernehmen von Denk- und/oder Verhaltensmustern - Modelling&lt;br /&gt;
* Methoden zur Selbstbestimmung der eigenen Gefühle - Statemanagement &lt;br /&gt;
* Erreichung von Zielen durch Einsatz von Sprache und nonverbalem Verhalten - Verhandlungen/Kommunikation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NLP wird eingesetzt in:&lt;br /&gt;
* Beratung, Coaching und Therapie&lt;br /&gt;
* Selbstmanagement (Ressourcen, Emotionen, Ziele, Kommunikation)&lt;br /&gt;
* Sales, Marketing&lt;br /&gt;
* Führung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NLP-Kritik==&lt;br /&gt;
Auch zum NLP gibt es - wie zu allen Methoden - Kritik.&lt;br /&gt;
Typischerweise kommt die Kritik aus 6 Richtungen:&lt;br /&gt;
* Kritik an der Allmachtsphantasie (Alles ist möglich)&lt;br /&gt;
* Kritik am humanistischen Ansatz (Der Mensch an sich ist gut, seine Absichten positiv)&lt;br /&gt;
* Kritik am konstuktivistischen Ansatz (Jeder lebt in seiner eigenen Wirklichkeit)&lt;br /&gt;
* Kritik an fehlenden wissenschaftlichen Unterbau und Beweis - Pseudowissenschaftlichkeit&lt;br /&gt;
* Kritik an der Person Richard Bandlers (von unsympathisch über Drogen bis zu Mord)&lt;br /&gt;
* Kontakt mit schlecht ausgebildeten NLPlern, deren Tun mit NLP gleichgesetzt wird&lt;br /&gt;
* NLP bekennt sich offen zur Manipulation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr hierzu im Artikel [[NLP-Kritik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Joseph O´Connor &amp;amp; John Seymour, NLP: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung, Freiburg i. Breisgau 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung NLP bei Wikipedia.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Logical_level_alignment&amp;diff=14615</id>
		<title>Logical level alignment</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Logical_level_alignment&amp;diff=14615"/>
				<updated>2014-10-17T22:53:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Integration der logischen Ebenen, logische Ebenen alignment] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Logical level alignment''' wird die Ausrichtung auf ein Ziel auf allen [[logische Ebenen|logischen Ebenen]] erlebt. Durch das Erleben des Zielzustandes im [[Als Ob Rahmen]] wird auf jeder Ebene eine starke [[Ressource]] aufgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Formates werden in Bezug auf den Zielzustand die logischen Ebenen in folgender Reihenfolge assoziiert durchlaufen: Kontext -&amp;gt; Verhalten -&amp;gt; Fähigkeiten -&amp;gt; Glaubenssätze -&amp;gt; Identität -&amp;gt; Zugehörigkeit -&amp;gt; Identität -&amp;gt; Glaubenssätze -&amp;gt; Fähigkeiten -&amp;gt; Verhalten -&amp;gt; Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise werden Ziele nur auf einer oder wenigen logischen Ebenen formuliert und angestrebt (meistens Verhalten). Das Besondere am Logical level alignment ist das ''Erleben'' des Zielzustandes ''auf allen logischen Ebenen'', wobei auf dem Weg zurück von VI nach I, die Erfahrungen aus den darüberliegenden Ebenen in die jeweilige aktuelle Ebene mit integriert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Mit Boden-Ankern oder in der Vorstellung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thema definieren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ausgangspunkt ist ein Ziel, z.B. etwas, was man haben, tun oder können möchte.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wie ist Dein Ziel, das Du gern erforschen willst? Stelle Dir eine konkrete Situation vor, in der Du dieses Ziel bereits erreicht hast.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wähle Dir hier im Raum eine Linie aus, auf der Du bequem sechs Schritte gehen kannst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Kontext (Umwelt) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee beschreibt auf der ersten Position die Zeit und Umgebung in der Situation.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gehe an den ersten Platz, die Ebene der Zeit und Umgebung. Während Du jetzt hier an dieser Stelle stehst, möchte ich Dich bitten, dass Du an die Situation denkst und daran, wo Du sein wirst. Beschreibe die Umgebung, wie es um Dich herum aussieht, wer anwesend ist? Wo befindest Du Dich? Bist Du allein oder mit anderen? Welches Datum haben wir?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Verhalten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee beschreibt auf der zweiten Position sein konkretes Verhalten in der Situation.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gehe auf den zweiten Platz, die Ebene des Verhaltens. Was genau tust Du, wenn Du an dem Ort und der Zeit bist? Dein Verhalten ist das, was andere an Dir wahrnehmen könnten, wie z.B. Stehen, Sitzen, Reden, Schweigen und Hören. Was ist Dein spezielles Verhalten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Fähigkeiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee beschreibt auf der dritten Position die Fähigkeiten, die er in der Situation zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gehe auf den dritten Platz, die Ebene der Fähigkeiten. Welche Fähigkeiten hast Du zur Verfügung, was tust Du innerlich, um das Verhalten zu ermöglichen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Glaubenssätze und Werte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee beschreibt auf der vierten Position, was ihm wichtig ist, wenn er in der betreffenden Situation agiert.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gehe nun einen weiteren Schritt nach vorn, auf die Ebene der Glaubenssätze und Werte. Was ist Dir wichtig? Was denkst Du, wenn Du diese Fähigkeiten einsetzt für dieses Verhalten in dieser Situation? Wofür und warum tust Du, was Du tust?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Identität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee macht auf der fünften Position eine Aussage über seine Identität.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Dann mag ich Dich bitten, einen weiteren Schritt nach vorn zu machen, auf die Ebene der Identität. Was denkt diese Person über sich selbst, die diese Werte hat, diese Fähigkeiten einsetzt und dieses Verhalten in dieser Situation hat? Ich bin ... ! Gibt es eine Metapher oder ein Symbol?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Zugehörigkeit und Spiritualität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee findet auf der sechsten Position eine Metapher für das Eingebundensein in ein größeres Ganzes.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Und jetzt mache noch einen Schritt nach vorn auf deine Ebene Zugehörigkeit und der Spiritualität. Wenn es etwas Größeres gäbe, in das Du Dich eingebunden oder als dessen Teil Du Dich fühlst, was wäre das für Dich? Oder von welcher größeren Idee bist Du ein Teil?&lt;br /&gt;
...Und Du kannst es einfach genießen, dieses Größere zu spüren, diese ganze Energie und Kraft, die Dir das gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ressourcen zurücktragen in allen Ebenen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee trägt die Ressourcen von oben in jede der darunterliegenden Ebenen, die so mit Ressourcen angereichert werden.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Und jetzt drehe Dich um und nimm diese Kraft und Energie mit, wenn Du gleich wieder einen Schritt machst, wieder auf die Ebene der Identität.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Und wenn Du jetzt wieder auf der '''Ebene der Identität''' stehst, in die Du nun diese Energie und Kraft mitgebracht hast und wieder ...(vorherige Antwort zu Identität benennen) bist, gibt es etwas, was sich ändert? Beachte, wie Deine Erfahrung auf der spirituellen Ebene, diese Ebene bereichert.&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Dann möchte ich Dich bitten, all das (benennen) mitzunehmen und, wenn Du jetzt einen Schritt vorwärts machst, es auf die '''Ebene der Glaubenssätze und Werte''' zu tragen. Was ändert sich hier? Gibt es vielleicht noch andere Werte, die hinzukommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Dann möchte ich Dich jetzt bitten, all die Energie von diesen Ebenen und auch die neuen Werte (benennen) mitzunehmen, einen Schritt vorwärts zu machen und alles in die '''Ebene der Fähigkeiten''' hineinzutragen. Was ändert sich dadurch auf dieser Ebene. Gibt es vielleicht noch andere Fähigkeiten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gehe jetzt wieder einen Schritt nach vorn und nimm alles mit, was Du weiter oben gefunden hast und trage es in die '''Ebene des Verhaltens'''. Was ändert sich hier?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Mache noch einen Schritt und nimm alles mit auf die '''Ebene des Kontextes'''... und spüre wie sich diese Ebene Deiner physischen Umwelt verändert und erweitert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Und nun spüre all das ganz deutlich und stelle Dir ein paar Schlüsselsituationen oder -orte in der Zukunft vor, in die Du diese Energie und dieses neues Wissen und Handeln hinüber nimmst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann dieses Format auch mit einem '''Problem''' beginnen. Hier ändert sich die Fragestellung bei den ersten sechs Schritten dahingehend, dass erforscht wird, welche Umgebung, welches Verhalten usw. gut wäre, damit der Coachee in der Problemsituation erfolgreich sein kann. D.h. die Fragestellung ändert sich in &amp;quot;Was hättest Du gebraucht ...?&amp;quot; oder ähnlich. Im letzten Schritt erlebt der Coachee dann die Situation mit all den Ressourcen neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*eventuell Stichworte markieren und am Boden platzieren&lt;br /&gt;
*So weit in alle Ebenen tragen lassen, bis eine neue Qualität entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
Link zu Level alignment process: http://nlpuniversitypress.com/html2/LmLz12.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Logical_level_alignment&amp;diff=14578</id>
		<title>Logical level alignment</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Logical_level_alignment&amp;diff=14578"/>
				<updated>2014-08-31T12:00:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Integration der logischen Ebenen, logische Ebenen alignment] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Logical level alignment''' wird die Ausrichtung auf ein Ziel auf allen [[logische Ebenen|logischen Ebenen]] erlebt. Durch das Erleben des Zielzustandes im [[Als Ob Rahmen]] wird auf jeder Ebene eine starke [[Ressource]] aufgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Formates werden in Bezug auf den Zielzustand die logischen Ebenen in folgender Reihenfolge assoziiert durchlaufen: Kontext -&amp;gt; Verhalten -&amp;gt; Fähigkeiten -&amp;gt; Glaubenssätze -&amp;gt; Identität -&amp;gt; Zugehörigkeit -&amp;gt; Identität -&amp;gt; Glaubenssätze -&amp;gt; Fähigkeiten -&amp;gt; Verhalten -&amp;gt; Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise werden Ziele nur auf einer oder wenigen logischen Ebenen formuliert und angestrebt (meistens Verhalten). Das Besondere am Logical level alignment ist das ''Erleben'' des Zielzustandes ''auf allen logischen Ebenen'', wobei auf dem Weg zurück von VI nach I, die Erfahrungen aus den darüberliegenden Ebenen in die jeweilige aktuelle Ebene mit integriert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Mit Boden-Ankern oder in der Vorstellung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thema definieren ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ausgangspunkt ist ein Ziel, z.B. etwas, was man haben, tun oder können möchte.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wie ist Dein Ziel, das Du gern erforschen willst? Stelle Dir eine konkrete Situation vor, in der Du dieses Ziel bereits erreicht hast.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wähle Dir hier im Raum eine Linie aus, auf der Du bequem sechs Schritte gehen kannst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Kontext (Umwelt) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee beschreibt auf der ersten Position die Zeit und Umgebung in der Situation.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gehe an den ersten Platz, die Ebene der Zeit und Umgebung. Während Du jetzt hier an dieser Stelle stehst, möchte ich Dich bitten, dass Du an die Situation denkst und daran, wo Du sein wirst. Beschreibe die Umgebung, wie es um Dich herum aussieht, wer anwesend ist? Wo befindest Du Dich? Bist Du allein oder mit anderen? Welches Datum haben wir?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Verhalten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee beschreibt auf der zweiten Position sein konkretes Verhalten in der Situation.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gehe auf den zweiten Platz, die Ebene des Verhaltens. Was genau tust Du, wenn Du an dem Ort und der Zeit bist? Dein Verhalten ist das, was andere an Dir wahrnehmen könnten, wie z.B. Stehen, Sitzen, Reden, Schweigen und Hören. Was ist Dein spezielles Verhalten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Fähigkeiten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee beschreibt auf der dritten Position die Fähigkeiten, die er in der Situation zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gehe auf den dritten Platz, die Ebene der Fähigkeiten. Welche Fähigkeiten hast Du zur Verfügung, was tust Du innerlich, um das Verhalten zu ermöglichen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Glaubenssätze und Werte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee beschreibt auf der vierten Position, was ihm wichtig ist, wenn er in der betreffenden Situation agiert.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gehe nun einen weiteren Schritt nach vorn, auf die Ebene der Glaubenssätze und Werte. Was ist Dir wichtig? Was denkst Du, wenn Du diese Fähigkeiten einsetzt für dieses Verhalten in dieser Situation? Wofür und warum tust Du, was Du tust?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Identität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee macht auf der fünften Position eine Aussage über seine Identität.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Dann mag ich Dich bitten, einen weiteren Schritt nach vorn zu machen, auf die Ebene der Identität. Was denkt diese Person über sich selbst, die diese Werte hat, diese Fähigkeiten einsetzt und dieses Verhalten in dieser Situation hat? Ich bin ... ! Gibt es eine Metapher oder ein Symbol?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ebene Zugehörigkeit und Spiritualität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee findet auf der sechsten Position eine Metapher für das Eingebundensein in ein größeres Ganzes.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Und jetzt mache noch einen Schritt nach vorn auf deine Ebene Zugehörigkeit und der Spiritualität. Wenn es etwas Größeres gäbe, in das Du Dich eingebunden oder als dessen Teil Du Dich fühlst, was wäre das für Dich? Oder von welcher größeren Idee bist Du ein Teil?&lt;br /&gt;
...Und Du kannst es einfach genießen, dieses Größere zu spüren, diese ganze Energie und Kraft, die Dir das gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ressourcen zurücktragen in allen Ebenen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Coachee trägt die Ressourcen von oben in jede der darunterliegenden Ebenen, die so mit Ressourcen angereichert werden.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Und jetzt drehe Dich um und nimm diese Kraft und Energie mit, wenn Du gleich wieder einen Schritt machst, wieder auf die Ebene der Identität.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Und wenn Du jetzt wieder auf der '''Ebene der Identität''' stehst, in die Du nun diese Energie und Kraft mitgebracht hast und wieder ...(vorherige Antwort zu Identität benennen) bist, gibt es etwas, was sich ändert? Beachte, wie Deine Erfahrung auf der spirituellen Ebene, diese Ebene bereichert.&amp;quot; &lt;br /&gt;
*&amp;quot;Dann möchte ich Dich bitten, all das (benennen) mitzunehmen und, wenn Du jetzt einen Schritt vorwärts machst, es auf die '''Ebene der Glaubenssätze und Werte''' zu tragen. Was ändert sich hier? Gibt es vielleicht noch andere Werte, die hinzukommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Dann möchte ich Dich jetzt bitten, all die Energie von diesen Ebenen und auch die neuen Werte (benennen) mitzunehmen, einen Schritt vorwärts zu machen und alles in die '''Ebene der Fähigkeiten''' hineinzutragen. Was ändert sich dadurch auf dieser Ebene. Gibt es vielleicht noch andere Fähigkeiten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Gehe jetzt wieder einen Schritt nach vorn und nimm alles mit, was Du weiter oben gefunden hast und trage es in die '''Ebene des Verhaltens'''. Was ändert sich hier?&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Mache noch einen Schritt und nimm alles mit auf die '''Ebene des Kontextes'''... und spüre wie sich diese Ebene Deiner pysischen Umwelt verändert und erweitert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Und nun spüre all das ganz deutlich und stelle Dir ein paar Schlüsselsituationen oder -orte in der Zukunft vor, in die Du diese Energie und dieses neues Wissen und Handeln hinüber nimmst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann dieses Format auch mit einem '''Problem''' beginnen. Hier ändert sich die Fragestellung bei den ersten sechs Schritten dahingehend, dass erforscht wird, welche Umgebung, welches Verhalten usw. gut wäre, damit der Coachee in der Problemsituation erfolgreich sein kann. D.h. die Fragestellung ändert sich in &amp;quot;Was hättest Du gebraucht ...?&amp;quot; oder ähnlich. Im letzten Schritt erlebt der Coachee dann die Situation mit all den Ressourcen neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*eventuell Stichworte markieren und am Boden platzieren&lt;br /&gt;
*So weit in alle Ebenen tragen lassen, bis eine neue Qualität entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
Link zu Level alignment process: http://nlpuniversitypress.com/html2/LmLz12.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Transformationsgrammatik&amp;diff=14576</id>
		<title>Transformationsgrammatik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Transformationsgrammatik&amp;diff=14576"/>
				<updated>2014-08-31T00:12:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [generative Transformationsgrammatik] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; __NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der '''Transformationsgrammatik''' wurde von [[Noam Chomsky|Avram Noam Chomsky]] entwickelt. Noam Chomsky ist Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fragte: Wie kann ein Sprecher einer beliebigen Sprache mit einer endlichen Anzahl von Regeln eine unendliche Anzahl von Sätzen produzieren und wie kann ein Hörer Sätze verstehen, die er zuvor nie gehört hat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ging davon aus, dass wir mit unserer Sprache ''nach bestimmten Regeln'' Erfahrungen codieren. Diese Regeln zu beschreiben ist Aufgabe der Transformationsgrammatik. Werden diese Regeln bei der Transformation verletzt, erscheint uns ein Satz fehlgeformt - im Gegensatz zum ''wohlgeformten'' Satz, der nach der Transformation syntaktisch und semantisch korrekt ist. Eine weitere Bedeutung der Wohlgeformtheit hat 3 Komponenten: syntaktisch korrekt, semantisch korrekt und die Oberflächenstruktur gibt ausreichend die Tiefenstuktur wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess beginnt mit einem Erzeugungsteil, der [[Tiefenstruktur]]en erzeugt, die im Transformationsteil nach einzelsprachlich unterschiedlichen Transformationen (z. B. englisch, deutsch) in die [[Oberflächenstruktur]]en überführt werden. Beim Hörer erfährt das Gesprochene dann zunächst eine phonologische und eine semantische Interpretation. Die Basis dieser Grammatik ist syntaktisch. Eine solche Transformationsgrammatik liefert also für jeden Satz, den sie generiert, eine Tiefen- und eine Oberflächenstruktur sowie die Bedeutung und die lautliche Realisation. Der Hörer eines Satzes muss nun nach den selben Regeln wieder decodieren, diesen Prozess nennt man ''Derivation'' (Oberflächenstruktur -&amp;gt; Tiefenstruktur). Den evtl. anschließenden Prozess der Verbindung der Tiefenstruktur mit der eigenen Erfahrung bezeichnet man als [[transderivationale Suche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der generativen Transformationsgrammatik geht davon aus, dass jedem Satz (Oberflächenstruktur) eine Tiefenstruktur (die vollständige sprachliche Formulierung der Erfahrung dessen, was zum Ausdruck gebracht werden soll) zugrunde liegt. Sie enthält alle Informationen, die für die semantische Interpretation des Satzes wichtig sind. Damit ist die Tiefenstruktur als gesprochener Satz sehr lang. Um im Gespräch übersichtliche Sätze bilden zu können, kürzen wir diese Tiefenstruktur ab und erzeugen mittels Löschungen, Verallgemeinerungen und Verzerrungen eine vereinfachte Version unserer Gedanken. Diesen Prozess nennt Chomsky Transformation, das erzeugte Ergebnis ist, wie gesagt die Oberflächenstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat eine Oberflächenstruktur mehrere mögliche Tiefenstrukturen spricht man von [[Ambiguität]] (Mehrdeutigkeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der Transformationsgrammatik wurde von Noam Chomsky mehrfach überarbeitet. Es bildete unter anderem auch die Basis für das [[Metamodell]] im [[NLP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elemente der Transformationsgrammatik:&lt;br /&gt;
: Permutationstransformation&lt;br /&gt;
: Tilgungstranformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
siehe auch: [http://de.wikipedia.org/wiki/Generative_Transformationsgrammatik Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Gregory_Bateson&amp;diff=14256</id>
		<title>Gregory Bateson</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Gregory_Bateson&amp;diff=14256"/>
				<updated>2014-05-02T10:36:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: /* Leben &amp;amp; Leistung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Bild:Gregory-bateson.jpg|right|Greory Bateson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben &amp;amp; Leistung ==&lt;br /&gt;
'''Gregory Bateson'''&lt;br /&gt;
(9.Mai 1904 - 4. Juli 1980)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregory Bateson ist geistiger Mitbegründer des NLP. Er wurde am 9. Mai 1904 in Grantchester (England) als dritter Sohn des Pionier-Genetikers William Bateson geboren. Ab 1922 studierte er an der Universität von Cambridge Zoologie und später Anthropologie. Sein erstes Studium beendete er 1925. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 30er Jahren betrieb er Feldforschungen in Neu-Guinea. Dort schrieb er sein Buch “ A Survey of the Problems suggested bye a Composite Picture of the Culture of a New Guinea Tribe drawn from Three Points of View”, welches 1936 veröffentlicht wurde. Danach arbeitete er als Ethnologe, wobei im Mittelpunkt Fragen der Evolutionstheorie standen.  Ab 1942 war er zusammen mit Norbert Wiener und John Von Neumann an den ersten Entwicklungen der Kybernetik und der Informationstheorie beteiligt. Dieses Wissenschaftsfeld half ihm neue Erkenntnisse über die zwischenmenschliche Kommunikation zu gewinnen, an der er eine sehr lange Zeit reges Interesse bekundete. In den Wirren des zweiten Weltkriegs arbeitete er in der ganzen Welt für das Office of Strategic Services. Die Länder, die er dabei bereiste waren: China, Burma, Ceylon und Indien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurde er Gast-Professor für Anthropologie an der Harvard University. Danach arbeitete er am „Langley Porter Neuropsychiatrie Institute“ in San Francisco sowie am „Palo Alto Veterans Administation Hospital“, wo er die „double bind-Theorie“ entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1963 bis 1964 war er als Direktor des “ Communication Research Institute“ in St. Thomas, U.S. Virgin Islands und von 1964 bis 1972 in dem  „Oceanic Institute“ in Hawaii beschäftigt. Während dieser Zeit studierte er Kommunikationswissenschaften. &lt;br /&gt;
Gregory Bateson befasste sich mit vielen Wissenschaften. Insbesondere interessierte er sich für Zoologie, Psychologie, Anthropologie und Ethnologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bateson folgte interessiert die Studien von Richard Bandler und John Grinder. Bekannt wurde er u.a. durch sein Modell der vier (bzw. fünf) Lernebenen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bateson schrieb über die Arbeit von Bandler und Grinder: &amp;quot;Sie haben sich den Problemen gestellt, denen wir damals gegenüberstanden ... Sie haben Instrumente, die wir nicht hatten - oder von denen wir nicht wussten, wie wir sie benutzen sollten. Ihnen ist es gelungen, die Linguistik zur Basis einer Theorie und gleichzeitig zu einem Therapiewerkzeug zu machen. ... Möge es gehört werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregory Bateson starb am 4 Juli 1980 in San Francisco im Alter von 76 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für das NLP ==&lt;br /&gt;
Gregory Bateson kann wohl als eines der ursprünglichen vier Modelle des NLP gelten, auch wenn der Modeling-Prozess nie systematisch dokumentiert wurde&amp;lt;ref&amp;gt;John Grinder, Carmen Bostic St. Clair: ''Whispering in the Wind''. Scotts Valley, Calif: J&amp;amp;C Publications, S. 93-94; &amp;lt;/ref&amp;gt;. Besonders [[Dilts, Robert|Robert B. Dilts]] und [[John Grinder]] sind stark vom ihm beeinflußt. Die [[Logische Ebenen|Logischen Ebenen]] gehen auf Bateson zurück und die [[Ebenen des Lernens]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gregory Bateson: ''Die logischen Kategorien von Lernen und Kommunikation.'' In: Gregory Bateson: ''Ökologie des Geistes''. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1999, S.362-399&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 lehrte Bateson am Kresge College, wo auch John Grinder Assistenzprofessor für Linguistik war. Zu dieser Zeit bot Richard Bandler am Kresge College einen Gestalt-Workshop an&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Walker: ''Abenteuer Kommunikation. Bateson, Perls und die Anfänge des NLP''. Stuttgart 1996, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1974, als Bandler und Grinder gerade das &amp;quot;Meta-Modell&amp;quot; entwickelten und Bateson an Manuskripten für seine Bücher &amp;quot;Geist und Natur&amp;quot; und &amp;quot;Wo Engel zögern&amp;quot; schrieb, waren Bandler und Bateson sogar Nachbarn &amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Walker: ''Abenteuer Kommunikation ...'' , S. 37 und John Grinder, Carmen Bostic St. Clair:'' Whispering in the Wind''. Scotts Valley, Calif: J&amp;amp;C Publications, S. 93-94, FN 35&amp;lt;/ref&amp;gt;, und Bateson schrieb ein Vorwort für das erste &amp;quot;NLP-Buch&amp;quot;, das das [[Meta-Modell]] enthielt, &amp;quot;Struktur der Magie I&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Richard Bandler/John Grinder: ''Metasprache und Psychotherapie. Die Struktur der Magie I''. Paderborn  1994, S. 13-15&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bateson machte Bandler und Grinder auf Milton Erickson aufmerksam und schlug den beiden vor, sich anzuschauen, was Erickson eigentlich genau machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Walker: ''Abenteuer Kommunikation ...'' , S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dem NLP zugrundeliegende epistemologische Grundidee, daß Menschen ihre Modelle im wesentlichen aus Unterscheidungen bauen, haben die NLP-Gründer von Gregory Bateson übernommen: &amp;quot;Was vom Territorium gelangt in die Karte? (...) Was in die Karte kommt, sind Unterschiede. (...) Ein Unterschied, der durch die Zeit auftritt, wird Veränderung genannt. (...) Was wir ... mit Information meinen ... ist ein Unterschied, der einen Unterschied ausmacht.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Gregory Bateson: ''Vorlesung zum Nineteenth Annual Korzybski Memorial'', gehalten am 9. Januar 1970; abgedruckt als ''&amp;quot;Form, Substanz und Differenz&amp;quot;'' in Gregory Bateson: ''Ökologie des Geistes''. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1999, S. 576-597 (580, 582)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Robert Dilts´ Konzept der Logischen Ebenen der Veränderung gehen mindestens zwei weitere NLP-Konzepte auf den Einfluß von Gregory Bateson zurück: (1) das Konzept der [[Wahrnehmungspositionen]], das von Batesons Konzept der &amp;quot;doppelten Beschreibung&amp;quot; bzw. &amp;quot;Mehrfachbeschreibung&amp;quot; inspiriert wurde&amp;lt;ref&amp;gt;John Grinder, Judith DeLozier: ''Der Reigen der Daimonen''. Paderborn 1995; Gregory Bateson: ''&amp;quot;Vielfältige Versionen der Welt&amp;quot;'' und &amp;quot;''Vielfältige Versionen von Beziehungen&amp;quot;'', in: Gregory Bateson: ''Geist und Natur'', Frankfurt/M.: Suhrkamp 1987, S. 86-112 und S. 163-180.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und (2) der [[Ökocheck]], ein Bestandteil jeder NLP-Veränderungstechnik, mit dessen Hilfe man überprüfen kann, wie sich die Veränderung eines eigenen Handlungsmusters auf andere Lebensbereiche auswirken könnte und was all dies für die davon betroffenen Mitmenschen im privaten und beruflichen Kontext bedeuten würde&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Grochowiak: ''Öko-Check''[http://www.cnlpa.de/presse/oekolog.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke und Schriften ==&lt;br /&gt;
* Gregory Bateson: ''Ökologie des Geistes''. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1999&lt;br /&gt;
* Gregory Bateson: ''Geist und Natur''. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1987 &lt;br /&gt;
* Gregory Bateson und Mary Catherine Bateson: ''Wo Engel zögern. Unterwegs zu einer Epistemologie des Heiligen''. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Bandler/John Grinder: ''Metasprache und Psychotherapie. Die Struktur der Magie I''. Paderborn  1994&lt;br /&gt;
* Mary Catherine Bateson: ''Mit den Augen einer Tochter. Meine Erinnerung and Margaret Mead und Gregory Bateson''. Reinbek 1986&lt;br /&gt;
* John Grinder, Judith DeLozier: ''Der Reigen der Daimonen''. Paderborn 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Terry McClendon: ''The Wild Days. Über die Anfänge des NLP 1972-1981''. Paderborn 2003&lt;br /&gt;
* Wolfgang Walker: ''Abenteuer Kommunikation. Bateson, Perls und die Anfänge des NLP''. Stuttgart 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.oikos.org/baten.htm&lt;br /&gt;
* http://www.mnsu.edu/emuseum/information/biography/abcde/bateson_gregory.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.anthrobase.com/Dic/eng/pers/bateson_gregory.htm&lt;br /&gt;
* http://www.nlp-trainings-tille.de/nlp/lexikon/bateson-gregory-396.html&lt;br /&gt;
* http://www.qualitycontacts.net/main.cfm?dssid=3352&amp;amp;dsmid=33738&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biographischer Artikel der wikipedia: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gregory_Bateson de.wikipedia.org/wiki/Gregory_Bateson]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie|Bateson]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Lernen&amp;diff=14004</id>
		<title>Lernen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Lernen&amp;diff=14004"/>
				<updated>2013-11-22T13:47:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: /* Hinweise &amp;amp; Beispiele */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lernen''' bezeichnet den Prozess, des sich aneignens von Verhaltensweisen oder Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
Das Ziel des Lernens ist es, eine Fertigkeit möglichst von dem Bereich der unbewussten Kompetenz heraus auszuführen, sodass sie sich bewusst mit anderen Dingen befassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ebenen des Lernens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Bateson, Gregory|Gregory Bateson]] gibt es vier Ebenen des Lernens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Bateson-Ebenen.jpg|left|framed|Ralf Stumpf, Die Bateson-Ebenen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unbewusste Inkompetenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sie wissen etwas nicht und wissen nicht, dass sie es nicht wissen.&lt;br /&gt;
*Wenn sie noch nie Auto gefahren sind, wissen sie auch nicht, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewusste Inkompetenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sie üben eine bestimmte Fertigkeit, aber sie sind noch nicht kompetent.&lt;br /&gt;
*Sie wollen Auto fahren lernen. Sie achten bewusst auf alle Instrumente im Auto, kuppeln und schalten, beobachten die Straße. Sie bleiben lieber in den Seitenstraßen, erschrecken Radfahrer und ihr Auto leidet mit ihrer Fahrweise.&lt;br /&gt;
*Kinder freuen sich meistens noch auf dieser Stufe, Erwachsene haben oft Angst vor ihr, denn es bedeutet, dass sie etwas noch nicht können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewusste Kompetenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sie verfügen über eine Fertigkeit, die noch nicht voll ausgereift ist.&lt;br /&gt;
*Mit voller Konzentration fahren Sie das Auto, dabei fügen sich wichtige Kleinigkeiten zu einem Ganzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unbewusste Kompetenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ihre Fertigkeit ist zur Gewohnheit geworden.&lt;br /&gt;
*Sie fahren automatisch Auto. Ihr Kopf wird frei für andere Dinge wie Radio hören, Gespräche oder sie genießen einfach die Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph O’Connor]] ergänzt die Stufen des Lernens noch durch eine fünfte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meisterschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Meisterschaft beinhaltet eine ästhetische Dimension – Meisterschaft ist effizient und außerdem wunderbar anzuschauen. Wenn sie Meisterschaft erlangt haben, müssen sie nichts mehr versuchen, alles fließt ihnen in einem ständigen Fluss zu. Sie kommen in einem „Flow – Zustand“. Es kostet Zeit und Mühe dahin zu kommen, aber die Ergebnisse haben etwas Zauberhaftes. Sie merken gleich, wenn sie einem Meister zu schauen, denn bei ihm sieht alles einfach aus, selbst wenn sie nicht jede Facette dieser Fertigkeit schätzen&amp;quot;.'' -&amp;lt;small&amp;gt;Joseph O’ Connor &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verlernen geht von 4 nach 2.&lt;br /&gt;
*Umlernen geht von 4 nach 2 und von 2 wieder nach 4, mit mehr Wahlmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
*Der Unterschied zwischen guten und schlechten Lernern liegt unter anderem darin wie sie mit Frustsitutionen umgehen. Gute Lerner machen immer weiter, schlechte Lerner geben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnelles Lernen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit des Lernens kann durch guten Unterricht oder / und beschleunigtes Lernen ([[Modelling]]) abgekürzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Guter Unterricht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Unterricht gibt ein Lehrer, der &lt;br /&gt;
*Sie in einen guten emotionalen Zustand bringt und Sie in einem Zustand hoher Motivation hält,&lt;br /&gt;
*den Stoff in leicht verdauliche Einheiten gliedert,&lt;br /&gt;
*Sie ständig kleine Erfolgserlebnisse erfahren lässt,&lt;br /&gt;
*Ihre intellektuelle Neugier auf das Thema weckt und befriedigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modelling ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim '''beschleunigten Lernen''' geht man vom Stadium 1 (unbewusste Inkompetenz) zu Stufe 4 (unbewusste Kompetenz). Im NLP ist [[Modelling]] eine Art dieses Lernens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfaches und generatives Lernen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernen auf der einfachen Ebene ist Versuch und Irrtum mit oder ohne Anleitung. Sie gehen durch die Schleifen des Lernens. Sobald eine Fertigkeit zur Gewohnheit geworden ist, hört man theoretisch mit Lernen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generatives Lernen ist Lernen auf zwei Ebenen. „Dabei beziehen wir unsere Überzeugungen und Annahmen über das Thema / Problem in die Feedbackschleife mit ein. Aufgrund der Rückmeldung, die wir auf unser Handeln hin bekommen, hinterfragen wir unsere Annahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lernschleife ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Lernschleife.jpg|left|framed|Ralf Stumpf, Die Lernschleife]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birkenbiehl: Stroh im Kopf - ISBN 3636072277&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Metaprogramm&amp;diff=14003</id>
		<title>Metaprogramm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Metaprogramm&amp;diff=14003"/>
				<updated>2013-11-21T20:20:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: /* Historisches */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Metaprogramme; Meta-Programme; Sorting Styles] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meta-Programme''' sind übergeordnete Programme (Kontrollinstanzen), die steuern, welche Informationen aus der unbewussten Wahrnehmung den Weg in unser Bewusstsein finden. Da sie festlegen, worauf wir achten, bestimmen sie typische Muster im Denken eines Menschen. Metaprogramme sind Teil unserer unbewussten [[Filter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metaprogramme werden aufgrund unserer Erfahrungen und Lernprozesse geprägt, können im Gegensatz zu den neurologischen Filtern durch Methoden des NLP bewusst gemacht und nach Bedarf verändert werden. Von anderen erlernten Filterinstanzen, wie Werte und Glaubenssätze, unterscheiden sie sich dadurch, dass sie inhaltsfrei nur die Form vorgeben, auf die jemand reagiert - also nicht, ob etwas gut oder schlecht ist, falsch oder richtig (dies ist das Feld der Glaubenssätzte und Werte) sondern lediglich, ob es von Interesse ist. Jemand mit dem Metaprogramm &amp;quot;Gegenwart&amp;quot; wird eher auf Themen reagieren, die Erleben in den Vordergrund stellen, als auf Themen von einer sichere Rente in 35 Jahren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metaprogramme gehören zur [[logische Ebenen|IV. logischen Ebene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metaprogramme können an Kontext gebunden sein. Jemand kann z.B. im familiären Kontext zu einem starken WIR neigen, dagegen im beruflichen Umfeld aufs ICH gehen. Die einzelnen Metaprogramme sind nicht besser oder schlechter als andere, jede Art Dinge zu sehen, hat ihre Vorteile in bestimmten Kontexten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unzählige Metaprogramme, über 60 typische wurden von Leslie Cameron-Bandler beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Die Entdeckung der Meta-Programme geht auf die &amp;quot;psychologischen Typen&amp;quot; von C.G. Jung zurück (1923). Er ging davon aus, dass jedes Individuum eine Präferenz hat, die Dinge wahrzunehmen und zu beurteilen. Er unterschied in jeweils zwei Arten des Wahrnehmens und Beurteilens - die Sinneswahrnehmung und die intuitive Wahrnehmung sowie die analytische Beurteilung und die gefühlsmäßige Beurteilung. Später erweiterte er diese beiden um eine weitere Präferenz, der Art, ob ein Mensch eher Aussenwelt oder Innenwelt orientiert ist, also eher extrovertiert oder introvertiert. Aus der Kombination der Wahrnehmungs-, Beurteilungs- und Orientierungsmuster ergaben sich acht Grundtypen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungsche Typenlehre wurde in den 40er Jahren von Isabell Briggs-Myers und Katherine Myers erweitert zu den Myers-Briggs-Typen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt tausende Metaprogramme, hier eine kleine Auswahl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 style=&amp;quot;background-color:#f0f0fc;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan = 5 | '''Metaprogramme'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20 %&amp;quot; | Name&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40 %&amp;quot; | Erklärung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40 %&amp;quot; | Frage&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Motivation: Hin zu - weg von&lt;br /&gt;
|Manche Menschen fühlen sich eher dadurch motiviert, dass sie sich zu etwas hingezogen fühlen, andere wollen eher unangenehmen Dingen entfliehen.&lt;br /&gt;
|Zieht es Dich zu etwas Positivem hin oder willst Du etwas vermeiden?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bezugsrahmen: Intern - Extern&lt;br /&gt;
|Bildest Du Deine Urteile und Entscheidungen aus Dir heraus oder abhängig davon, was andere denken?&lt;br /&gt;
|Machst Du Deine Entscheidungen davon abhängig, wie Du die Dinge siehst oder was andere denken (könnten)?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Menschen - Dinge&lt;br /&gt;
|Der Fokus kann auf Personen oder auf Sachen gerichtet sein.&lt;br /&gt;
|Achtest Du eher auf Menschen (weil sie spannend sind) oder auf Dinge (vielleicht weil Dir Menschen unberechenbar erscheinen)?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Proaktiv - Reaktiv - Inaktiv&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Handelst Du von Dir aus oder reagierst Du oder bist Du eher der Typ der die Dinge aussitzt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gleichheit - Unterschied&lt;br /&gt;
|Bei vergleichbaren Dingen liegt der Fokus auf den Gemeinsamkeiten oder auf den Unterschieden.&lt;br /&gt;
|Achtest Du auf das, was Du mit jemandem gemeinsam hast oder auf eure Unterschiede?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Möglichkeit - Notwendigkeit&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Achtest Du auf Möglichkeiten und siehst, was geht oder fühlst Du Dich verpflichtet?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Global - Spezifisch/Detail&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Willst Du Überblick oder es ganz genau wissen?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Chancen - Risiken&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Achtest Du eher auf Möglichkeiten oder Gefahren?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Zeiterleben: In Time - Through time&lt;br /&gt;
|Die Timeline mancher Menschen geht durch sie selber hindurch, sie befinden sozusagen in der Zeit. Bei anderen Menschen verläuft sie am Körper vorbei.&lt;br /&gt;
|Lebst Du in der Zeit (assoziiert) = Gegenwart oder außerhalb (dissoziiert) = Vergangenheit/Zukunft?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zeitorientierung: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Zeitlos&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Ist Dir ein Zeitaspekt wichtiger als die anderen und wenn ja welcher?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Primärinteressen: Menschen, Ort, Aktivität, Dinge, Informationen&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Worauf fokussierst Du? Ist ein gutes Restaurant eines, in dem interessante Menschen sind oder ist es an einem besonderen Ort, oder wird dort nebenbei etwas aufgeführt oder kann man dort gut essen oder erfährt man dort Neues?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Selbst - Andere: Ich - Du - Wir&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Worum geht es Dir? Um Dich - um andere - um uns?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|dissoziiert (denkend) – assoziiert (fühlend)&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Bist Du eher ein Denker/Außenstehender oder ein &amp;quot;Fühler&amp;quot;/Beteiligter?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|beurteilend – wahrnehmend&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Sind die Dinge &amp;quot;gut&amp;quot; oder &amp;quot;schlecht&amp;quot;, &amp;quot;falsch&amp;quot; oder &amp;quot;richtig&amp;quot; oder eben so, wie sie sind?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perfektion – Optimierung&lt;br /&gt;
|Manche Menschen streben nach Perfektion, andere streben ein optimales Verhältnis von Ergebnis/Aufwand an. Manche wollen gleich ein perfektes Ergebnis, egal wie hoch der Aufwand ist. Andere wollen sich schrittweise an die Perfektion heranarbeiten. Und wieder anderen reicht der erste Schritt, die Grundlage. &lt;br /&gt;
|Wann ist etwas für Dich fertig? Wie gut muß das Ergebnis sein? Und gibt es Zwischenschritte?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vollendung: Anfang - Mitte - Abschluß&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Bist Du eher jemand, der gern Neues beginnt oder einer, der in laufende Projekte einsteigt oder eher der, der die Dinge zu Ende bringt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vollständigkeit&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Wie viele Informationen brauchst Du, bis Du eine (wichtige) Entscheidung treffen kannst?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Träumer - Realist - Kritiker&lt;br /&gt;
|Der Fokus kann auf eigenen oder fremden Ideen liegen, auf der Umsetzung dieser Ideen oder auf den Problemen, die bei der Umsetzung oder danach vielleicht entstehen können.&lt;br /&gt;
|Liegt Dein Fokus auf dem, was sein könnte, darauf es umzusetzten oder achtest Du auf das, was schiefgehen könnte?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ernst – spielerisch&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Bist Du eher ernst oder gehst Du das Leben spielerisch an?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|strukturiert – unstrukturiert/chaotisch&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Bist Du eher strukturiert oder chaotisch?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diskussion (bekannt &amp;amp; falsch) – Dialog (neu &amp;amp; gut)&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Bist Du mehr der &amp;quot;kenn ich alles schon&amp;quot;-Typ oder eher der etwas leichtgläubigere begeisterungsfähige Typ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Herausforderung / Leichtigkeit&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|Heißt Wachstum für Dich, dass es schwer geht und Du Dich anstrengen musst oder ist es fun?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reaktion auf Stress: Emotional - Flexibel - Kognitiv&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beschreibe eine Aufgabe, bei der es Schwierigkeiten gab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Regelstruktur:&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;Meine/Meine&amp;lt;BR&amp;gt; Meine/- &amp;lt;BR&amp;gt; Keine/Meine &amp;lt;BR&amp;gt; Meine/Deine&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Welche Regeln gelten inbezug auf mich und andere:&amp;lt;BR&amp;gt;Meine/Meine: Meine Regeln gelten für mich und meine Regeln gelten für dich&amp;lt;BR&amp;gt;Meine/-: Meine Regeln gelten für mich und um deine Regeln kümmere ich mich nicht.&amp;lt;BR&amp;gt;Keine/Meine: Ich haben keine Richtlinien oder sie sind mir nicht bewusst, aber du bist ohne weiteres bereit anderen Regeln weiterzugeben&amp;lt;BR&amp;gt;Meine/Deine: du gehst davon aus, dass du und jeder andere seine unabhängigen Regeln hat. Du gehtst von einer &amp;quot;Jedem das Seine&amp;quot;-Perspektive aus.&lt;br /&gt;
|Wie kannst du deinen Erfolg verbessern und wie kann jemand anders seinen Erfolg verbessern ? Je nachdem wie du die erste und die 2. Frage beantwortes bzw nicht beantwortest kannst du erkenne welches Muster vorliegt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Convincer-Kanal:&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;Sehen&amp;lt;BR&amp;gt;Hören&amp;lt;BR&amp;gt;Lesen&amp;lt;BR&amp;gt;Tun&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Sehen: muss Beweise sehen&amp;lt;BR&amp;gt;Hören: muss etwas hören&amp;lt;BR&amp;gt;Lesen: muss etwas lesen&amp;lt;BR&amp;gt;Tun: muss etwas tun&lt;br /&gt;
|Woran erkennst du dass jemand anderer seine Arbeit gut macht?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Convincer-Modus:&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;Mehrere Beispiele&amp;lt;BR&amp;gt;Automatisch&amp;lt;BR&amp;gt;Konsistent&amp;lt;BR&amp;gt;Zeit&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mehrere Beispiele: Braucht eine bestimmte Anzahl von Beispiele &amp;lt;BR&amp;gt;Automatisch: Braucht wenig Information &amp;lt;BR&amp;gt;Konsistent: ist nie völlig überzeugt&amp;lt;BR&amp;gt;Zeit: muss eine bestimmte Zeit Informationen sammeln&lt;br /&gt;
|Wie oft muss etwas geschehen bis du überzeugt bist?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|geplant – spontan&lt;br /&gt;
|Manche Menschen handeln vorwiegend spontan, andere verwenden viel Zeit um Ihr Leben zu planen.&lt;br /&gt;
|Kaufst Du spontan, was Dich gerade interessiert oder wieweit planst Du Deine Einkäufe vorab mit Listen? Richtst Du Deine Freizeitaktivitäten -spontan- nach dem Wetter oder bestimmt das Wetter Deine Kleidung - weil Du an Deinem Freizeitplan festhälst?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch eine weitere ungeordnete Liste weiterer Metaprogramme:&lt;br /&gt;
*konkret – metaphorisch&lt;br /&gt;
*entweder/oder – sowohl als auch&lt;br /&gt;
*Unabhängigkeit - Nähe - Team / Kooperation&lt;br /&gt;
*Entscheidungs-Sort: Sieht richtig aus, klingt richtig, fühlt sich richtig an, riecht gut, schmeckt richtig, macht Sinn.&lt;br /&gt;
*aktiv – reflektiv&lt;br /&gt;
*Modaloperator: müssen – sollen – wollen – können – dürfen - … (+ Neg. + Konj. + Neg. Konj.)&lt;br /&gt;
*Quantität – Qualität&lt;br /&gt;
*einzeln - gemeinsam - führen - unterordnen&lt;br /&gt;
*bewahren – verändern&lt;br /&gt;
*simultan – sequentiell&lt;br /&gt;
*aufnehmen – abgeben&lt;br /&gt;
*haben - sein&lt;br /&gt;
*Best Case - Worst Case&lt;br /&gt;
*[[Leary-Schaltkreise|Leary: I – II – III – IV]]&lt;br /&gt;
*Friedmann: Erkenntnistyp – Handlungstyp – Beziehungstyp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Die Komplexität von Metaprogrammen wird vielleicht an folgendem Beispiel von Peter recht gut deutlich:&lt;br /&gt;
Peter nimmt andere Menschen vor allem dann wahr, wenn sie eine Frau sind. Frauen nimmt er dann an besten wahr, wenn sie etwa 1,70m groß sind und eine bestimmte Oberweite nicht nur überschreiten, sondern diese auch gern zeigen. Er nimmt diese Auswahl von Menschen besonders dann wahr, wenn sie große Augen (am besten blau) und einen breiten Mund haben - ok, genug Klischees, dennoch zeigt dieses Beispiel recht gut, wie komplex Metaprogramme aufgebaut sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metaprogramme werden von Glaubessätzen gestützt und wenn man Peter (der mit seinem Metaprogramm immer nur die &amp;quot;falschen&amp;quot; Frauen kenngelernt hat) fragt, warum er sich denn nicht einmal anderen Frauen zuwendet, sagt er meist: &amp;quot;Würde ich ja, aber die anderen sind langweilig...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Meister nahm zwei Stöcke und legte sie in Form eines T auf den Boden. Dann fragte er den Schüler:&amp;quot;Was siehst du?&amp;quot; &amp;quot;Den Buchstaben T&amp;quot;, antwortete der. &amp;quot;Genauso habe ich es mir vorgestellt&amp;quot;, sagte der Meister. &amp;quot;Es gibt von sich aus keinen Buchstaben T; das T ist die Bedeutung, die du ihm gibst. Was du vor dir siehst, sind zwei abgebrochene Äste in Form von Stöcken.&amp;quot;'' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;--Antony de Mello - Zeiten des Glücks &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
*''[[LAB_Profile|LAB Profile]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
*''Tad James / Wyatt Woodsmall: Time Line - NLP-Konzepte'' - Junfermann - ISBN 3873870312 - In diesem Buch geht es um Konzepte, die als wichtige Elemente der subjektiven Erfahrung eines Menschen zu seiner Kernpersönlichkeit beitragen: Time Lines (Zeitlinien), Meta-Programme und Werte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tests ===&lt;br /&gt;
*''Myers-Briggs''&lt;br /&gt;
*''MPVI - Meta Programms and Values Inventory (Tad James, dt. Hrsg. Klaus Marwitz)''&lt;br /&gt;
*''Nautilus - Personal Scorecard ((Engel, dt. Hrsg. Klaus Marwitz)''&lt;br /&gt;
*''[[LAB_Profile|LAB]]''&lt;br /&gt;
*''Metaprofilanalyse'' ((Jaap Hollander, dt. Wilma Pokorny-van Lochem)''&lt;br /&gt;
*''Strategieanalyse'' ((Wilma Pokorny-van Lochem''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
Link zu Meta Programms: http://nlpuniversitypress.com/html2/MdMe26.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Online-Metaprogrammtest:&lt;br /&gt;
http://www.busypeoplecoaching.at/online-coaching/&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Problem&amp;diff=14000</id>
		<title>Problem</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Problem&amp;diff=14000"/>
				<updated>2013-11-19T13:03:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Problem''' ist etwas: das man hat, aber nicht haben möchte &amp;lt;ref&amp;gt;Je nachdem, ob man etwas hat und haben möchte, ergeben sich die folgenden 4 Zuordnungen:&amp;lt;br&amp;gt; Problem: etwas, das man hat, aber nicht haben möchte. &amp;lt;br&amp;gt; Ziel: etwas, das man nicht hat, aber haben möchte. &amp;lt;br&amp;gt; Ressource: etwas, das man hat und haben möchte. &amp;lt;br&amp;gt; Angst: etwas, das man nicht hat, und nicht haben möchte (aber befürchtet, es zu bekommen).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Oder &amp;quot;Ein Problem ist ein Ziel, dass auf dem Kopf steht!&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;nach Seymour und O'Connor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Problem zu haben, muss man bereit sein, einiges an Energie aufzuwenden:&lt;br /&gt;
:Man muss dem Ist Zustand, einen wichtigen Soll Zustand gegenüberstellen.&lt;br /&gt;
:Dann muss man den Unterschied zum Ist Zustand herausarbeiten, diesen negativ bewerten. &lt;br /&gt;
:Diesen negativ bewerteten Unterschied muss man sehr ernst nehmen um dabei schlechte Gefühle zu entwickeln.&lt;br /&gt;
:Als nächstes verfolgt man am besten unpassende Strategien mit ebenfalls viel Ernst, damit man das Problem bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Paul Watzlawick]] gilt:&lt;br /&gt;
:Problem = Schwierigkeit + unpassende Lösung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Probleme sind eine Schwierigkeit plus unpassende Lösung:&lt;br /&gt;
:Schwierigkeit + unpassende Lösung = negative [[Emotion]] (Problem)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wenn die Lösung zum Problem wird&amp;quot; (Watzlawick) Lass die Lösung weg und probiere etwas anderes! Welche [[Ressource]] brauchst Du, damit Du die (unpassende) Lösung weglassen kannst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Problem besteht, muss folgendes erfüllt sein&amp;lt;ref&amp;gt; nach [[Ralf Stumpf]]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Beständigkeit: Es geht nicht von alleine weg&lt;br /&gt;
*Widerstand: Man will es nicht haben&lt;br /&gt;
*negative Emotion: Man fühlt sich schlecht&lt;br /&gt;
*Sinnlosigkeit: Hätte es einen Sinn, wäre es ja kein Problem sondern eine Aufgabe&lt;br /&gt;
*Unpassende Lösung: Denn hätte man eine Lösung, wärs ja nicht mehr da...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treffen höchstens 4 der obengenannten 5 Punkte zu, handelt es sich nicht um ein Problem, sondern höchstens um eine Schwierigkeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösungsansätze von Problemen:&lt;br /&gt;
* annehmen/genießen (Reframing, Statemanagement)&lt;br /&gt;
* umdefinieren/ihnen einen Sinn geben (Reframing)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;umdrehen&amp;quot; und zu einem (Zwischen-)Ziel machen (Zielearbeit)&lt;br /&gt;
* die (unpassende) Lösung weglassen (Musterunterbrechung)&lt;br /&gt;
* suchen und vergrößern hilfreicher Ressourcen zur Erreichung besserer Zustände&lt;br /&gt;
* kontextualisieren&lt;br /&gt;
* und natürlich Metamodellfragen (WAS GENAU ist das Problem? Woher weißt Du, dass es existiert?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Metamodell&amp;diff=13879</id>
		<title>Metamodell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Metamodell&amp;diff=13879"/>
				<updated>2013-10-14T22:35:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: /* Nominalisierung (Nominalization) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
Ein Metamodell beschreibt ein übergeordnetes Modell (deshalb Meta). In der Linguistik und im NLP versteht man Sprache als individuelles Abbild (Modell) der Welt. Das '''Metamodell der Sprache''' ist aus diesem Verständnis heraus ein Modell des Modells '''[[Sprache]]'''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ziel des Metamodells ist es, das Modell der Wirklichkeit eines Menschen so zu erweitern, dass er mehr und vor allem bessere Wahlmöglichkeiten bekommt. Oder anders gesagt &amp;quot;''die Syntax explizit zu machen, wie Menschen Veränderungen vermeiden und somit, wie man ihnen helfen sollte, sich zu ändern.''&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Gregory Bateson in der Einführung zu &amp;quot;Metasprache und Psychotherapie&amp;quot; von R. Bandler und J. Grinder&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Metamodell der Sprache hat seinen Ursprung bei [[Korzybski%2C_Alfred|Alfred Korzybski]] und [[Chomsky%2C_Noam|Noam Chomsky]]. Korzybski (1879-1950) hatte schon 1938 ein Sprachmodell entwickelt, das er '''Neuro Linguistic Training''' nannte. Er beobachtete, dass die zwei Formen des Verbs &amp;quot;sein&amp;quot; (das &amp;quot;ist&amp;quot; der Identität und das &amp;quot;ist&amp;quot; der Aussage) strukturelle Probleme hervorrufen. Z.B. hat der Satz &amp;quot;Der Mantel ist rot.&amp;quot; keinen Beobachter und findet in einer abstrakten Welt statt. Wer sieht den Mantel in welchem Rot? Noam Chomsky bezog sich auf diese Beobachtungen und definierte in verschiedenen und oft überarbeiteten Versionen das Modell der ''[[Transformationsgrammatik]]''. [[Grinder%2C_John|John Grinder]] legte mit seiner Dissertation zum Thema ''Deletions'', die er auf der Basis  von Chomskys Werken schrieb, den Grund für die Entwicklung des MetaModells der Sprache. Bandler und Grinder suchten nach Möglichkeiten, mit dem tranformationsgrammatikalischen Modell von Chomsky auf der Basis der Dissertation John Grinders Sprachmuster herauszufinden, die für den Erfolg bedeutender Therapeuten verantwortlich waren. Das angewendete Procedere beschreibt [[Bandler%2C_Richard|Richard Bandler]] dann in seiner Dissertation: ''The Structure of Magic.'' Das Metamodell war das erste NLP-Werkzeug, das Bandler und Grinder Mitte der 70er Jahre entwickelten. (vgl.: Grochowiak, Heiligentag: ''Die Magie des Fragens'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser (sprachliches) Bild von der Welt entsteht mit Hilfe dreier, universeller Gestaltungsprozesse: Generalisierung, Tilgung und Verzerrung. Menschen kommunizieren mit sich selber (Bewußtsein) und miteinander unter Einsatz von [[Sprache]]. Das gesprochene ist, eine verkürtzte Darstellung des inneren Erlebens. Die vollständige sprachliche Repräsentation dessen was kommuniziert werden soll, bezeichnet man als '''[[Tiefenstruktur]]'''. Durch die oben genannten Gestaltungsprozesse (Generalisierung, Tilgung und Verzerrung) erfolgt eine geeignete Verarbeitung (Transformation), die dann in der kommunizierten Sprache, der '''[[Oberflächenstruktur]]''', ihren Ausdruck findet. Die Regeln dieser Transformation werden in der [[Transformationsgrammatik]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Hörende über einen anderen Erlebnishintergrund verfügt als der Sprecher, kommt es bei der Rückübersetzung, der Derivation (Oberflächenstruktur -&amp;gt; Tiefenstruktur), oft zu interpretatorischen Missverständnissen. In der Regel sind sich die Kommunizierenden nicht bewusst, dass ein solches Problem besteht. Erst wenn es zu Problemen kommt, bemerkt man, dass man &amp;quot;irgendwie aneinander vorbeigeredet&amp;quot; hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentliche Metamodell besteht aus einer Reihe von Gruppen der Wohlgeformtheitsverletznungen und Fragen mit denen man aus der Oberflächenstruktur mehr über die zugrundeliegende Tiefenstruktur erfährt. Mit den Metamodellfragen werden die Generalisierungen, Tilgungen und Verzerrungen, die von der Tiefenstruktur zur Oberflächenstruktur geführt haben, an den wichtigen Stellen bewußt und rückgängig gemacht. Dies bringt mehr Eindeutigkeit und Klarheit in die Kommunikation und ist insbesondere für Prozesse von Bedeutung, in denen eindeutige [[Kommunikation]] wichtig ist (z.B. Therapie, Führung, Zielearbeit, Training...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man sprachliche Äußerungen mit dem Metamodell beleuchten, empfiehlt sich die Äußerung in der folgenden Reihenfolge zu hinterfragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Generalisierung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Verzerrung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Tilgung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen hat zur Folge, dass die Tiefenstruktur zielgerichteter erreicht werden kann, ohne dass eine Informationsüberflutung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Metamodell der Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sprachliche Konstruktionen, die ein genaueres Hinterfragen im Sinne des Metamodells erfordern, um Informationen über die subjektive Wirklichkeit zu erhalten. Diese werden Klassen (Generalisierung, Tilgung und Verzerrung) und Unterklassen zugeordnet. Leider ist die Klassenzuordnung innerhalb dieses Modells nicht wirklich eindeutig und variiert von Autor zu Autor. Einige &amp;quot;Wohlgeformtheitsverletzungen&amp;quot; sind im Folgenden dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===A) Tilgungen (Deletions)===&lt;br /&gt;
=====Einfache Tilgungen (Simple Deletion)=====&lt;br /&gt;
:Es fehlen Informationen in der Aussage.&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': Ich freue mich.&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Worüber''' freust du dich?&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': Ich brauche mich nicht mehr zu fürchten.&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Wovor''' brauchst du dich nicht mehr zu fürchten?&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfragen:''' Wer..., Was..., Wen bzw. was..., Wem..., Vor wem..., Von wem..., Bezüglich was..., usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Unspezifisches Verb (Unspecified Verb)=====&lt;br /&gt;
:Alle Verben sind mehr oder weniger unspezifisch. Bei Verben muss der Hörer, um den Satz zu verstehen, die Bedeutung ergänzen. In vielen Sätzen ist das unproblematisch, in anderen werden wesentliche Inhalte getilgt. Der Satz „Ich liebe Dich!“ hat wahrscheinlich fast so viele Bedeutungen wie Sprecher. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:In der Metamodellfrage werden fehlende Angaben (Kontext) erfragt oder der Prozess untersucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beispielverben: lieben, verletzen, wissen, angreifen, erleben, verstehen…&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Ich leide!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Wie genau''' leidest Du? '''Worunter''' leidest du? '''Wann genau''' leidest du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Vergleichstilung (Comparative Deletion)=====&lt;br /&gt;
:Beim Vergleichen muss der Zuhörer das Vergleichsobjekt selbst einsetzen, um dem Inhalt eine Bedeutung zu geben. &lt;br /&gt;
:In der Metamodellfrage wird der Vergleichswert herausgefunden und präzisiert. &lt;br /&gt;
:Schlüsselworte: besser, weniger, mehr, leichter, ruhiger... &lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Das Produkt ist zu teuer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Im Vergleich wozu''' ist das Produkt zu teuer ?&lt;br /&gt;
:'''Beispiel:''': &amp;quot;Ich lerne langsam.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Im Vergleich mit wem''' lernen sie langsam?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fehlender Referenzindex (Lack of Referential Index)=====&lt;br /&gt;
:Es fehlt die Angabe, auf was und/oder auf wen sich das Gesagte bezieht.&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Das kann doch nicht sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage:''' '''Was genau''' kann nicht sein?&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfragen''': Wer genau..., Welcher genau..., Was genau..., Wo genau... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Nominalisierung|Nominalisierung (Nominalization)]]=====&lt;br /&gt;
:Nominalisierungen sind aus Verben und Adjektiven abgeleitete Substantive. Sie sind „geronnene“ Prozesse. Eine Nominalisierung ist ein Hauptwort, das man nicht anfassen kann. Nominalisierungen sind „Bedeutungsblasen“, Worte die vorgeben etwas zu bedeuten, allerdings ihre Bedeutung nicht offenlegen. Um eine Nominalisierung wieder in einen Prozess zu wandeln, wird das Substantiv auf das zugrunde liegende Verb oder Adjektiv zurück geführt und hinterfragt. Die Bedeutung gewinnt man zurück, in dem man nach ihr fragt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebe, Hoffnung, Freiheit,  Streit, Reichtum, Gesundheit, Erfolg... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Beispiel:''' Ich habe eine Depression. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage:''' Woran erkennst Du eine Depression? Was bedeutet Depression für Dich? '''Wie''' erlebst Du das, wenn Du Dich '''depressiv fühlst'''? '''Wie''' machst Du das, das Du Dich '''depressiv fühlst'''?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===B) [[Verzerrung|Verzerrungen (Distortion)]]===&lt;br /&gt;
=====Ursache-Wirkung (Cause-Effect)=====&lt;br /&gt;
:Es wird behauptet, dass X -&amp;gt; Y auslöst. Ziel ist es den Ursache-Wirkungszusammenhang aufzulösen und damit Wahlmöglichkeiten zu schaffen.&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Sein zu spät kommen macht mich wütend!&amp;quot;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': Wie genau führt das Verhalten von X dazu, dass Du Dich wütend fühlst? &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
::Wenn X sich so verhält, was genau geschieht in Deinem Inneren, bevor Du Dich wütend fühlst?&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umgekehrte Ursache und Wirkung (Reverse Cause-Effect)=====&lt;br /&gt;
:Eine Person behauptet, dass ihr Verhalten für den Zustand und Verhalten einer anderen Person verantwortlich ist. Hier wird entweder die Verknüpfung angezweifelt oder die Annahme, dass es keine Wahlmöglichkeit für den anderen gab. &lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Meinetwegen fühlt er sich schlecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': Was genau glaubst Du hast Du gemacht, dass er sich schlecht fühlt?&lt;br /&gt;
::Du hast getan was möglich war, aber er hat seine Reaktion immer noch selbst gewählt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Milton_Modell_der_Sprache#Gedanken_lesen|Gedankenlesen (Mind Reading)]]=====&lt;br /&gt;
:Beim Gedankenlesen wird von einer Person behauptet zu wissen, was eine andere Person denkt oder fühlt. Bei der Metamodellfrage geht es darum herauszufinden aufgrund welcher Wahrnehmung jemand ''Gedanken liest.''&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Mein Kollege mag mich nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Woher weißt Du das?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Umgekehrtes Gedankenlesen (Reverse Mind Reading)'''&lt;br /&gt;
:Eine Person nimmt an, dass jemand anderes seine Gedanken lesen könne und deshalb dieser sich auch entsprechend verhalten müssse.&lt;br /&gt;
::'''Beispiel:''' &amp;quot;Er sollte wissen, das ich das nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::'''Metamodellfrage:''' '''Woher sollte er das wissen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Komplexe Äquivalenz/Bedeutungs-Zuordnung (Complex Equivalence)=====&lt;br /&gt;
:Es wird behauptet, dass ein Ereignis X Y bedeutet. Bei der Metamodellfrage wird der Kausalzusammenhang in Frage gestellt oder ein Gegenbeispiel erzeugt. Wodurch X und Y wieder voneinander getrennt werden.&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Du liebst mich nicht mehr, weil Du mir keine Blumen mehr mitbringst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': Also Blumen bedeuten Liebe und keine Blumen bedeuten keine Liebe?&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfragen allgemein''': &lt;br /&gt;
::Woher weißt Du, dass X Y bedeutet? &lt;br /&gt;
::Muss X denn automatisch Y bedeuten? &lt;br /&gt;
::Was könnte X denn noch bedeuten? &lt;br /&gt;
::Hast Du niemals X, ohne dass es Y bedeutet hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Miltonmodell#Gruppe_4:_Vorannahmen_.28Pr.C3.A4suppositionen.29|Vorannahmen (Presuppositions)]]=====&lt;br /&gt;
:Präsupposition sind stillschweigende Vorannahmen - '''Glaubenssätze''' - des Sprechers, die in einer Aussage enthalten sind, aber nicht explizit ausgesprochen werden und dem Sprecher oft nicht bewusst sind. &lt;br /&gt;
:Die Formulierung &amp;quot;Du sollst keine anderen Götter neben mir haben&amp;quot; aus den Zehn Geboten der Bibel enthält die Präsupposition, dass es andere Götter gibt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Du bist genauso egoistisch wie dein Vater.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': Woher weißt Du, dass mein Vater egoistisch ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===C) Verallgemeinerungen (Generalization)===&lt;br /&gt;
=====Universalquantoren (Universal quantifiers)=====&lt;br /&gt;
:Der Sprecher übersetzt einzelne Erfahrungen in eine immer und überall geltende Regel. &lt;br /&gt;
:Universalquantifikatoren werden durch ein Gegenbeispiel oder durch Betonung des gebrauchten Universalquantifikators hinterfragt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Schlüsselworte''': alle, nie, keiner, dauernd, niemand, immer, ewig, jeder, man &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Beispiele''': &amp;quot;''Alle'' Männer wollen ''immer'' nur das Eine!&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': Kenne sie wirklich '''keinen einzigen Mann''', der zumindest ab und zu einmal an etwas anderes denkt? '''Alle Männer'''? '''Immer'''?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Generalisierter Referenzindex ====&lt;br /&gt;
:Hier wird eine Aussage über alle Elemente getroffen, jedoch ohne den Universalquantifikatior zu nennen. Der Umgang mit diesem Sprachmuster entspricht dem des Universalquantifikatiors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele''': &amp;quot;Deutsche sind risikoscheu!&amp;quot;&lt;br /&gt;
'''Metamodellfrage''': Kennen sie wirklich keinen einzigen Deutschen, der zumindest ab und zu einmal etwas Risiko eingeht? Alle Deutschen? Immer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Modaloperatoren (Modal operators)=====&lt;br /&gt;
:'''Modaloperator der Notwendigkeit'''&lt;br /&gt;
::Beim Modaloperator der Notwendigkeit wird etwas als notwendig kommuniziert, ohne die dahinter liegende Konsequenz anzugeben. &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
::'''Schlüsselworte:''' müssen, sollen, notwendig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
::'''Beispiel:''' &amp;quot;Wer A sagt, ''muss'' auch B sagen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::'''Metamodellfrage:''' Was befürchten sie, würde sonst passieren ? Was würde sonst passieren ?&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Modaloperator der Möglichkeit'''&lt;br /&gt;
::'''Schlüsselworte:''' können, wollen, dürfen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
::'''Beispiel:''' &amp;quot;Ich kann das lernen.&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
::'''Metamodellfrage:''' - Die Modaloperatoren der Möglichkeit lassen Wahlmöglichkeiten und werden meistens nicht hinterfragt&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Voranstellen des Wortes NICHT, werden Modaloperatoren der Möglichkeit zur Ummöglichkeit (nicht können, nicht wollen, nicht dürfen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verlorener Performativ (Lost Performative)=====&lt;br /&gt;
:Unterschlagen des Urhebers. Es wird ein Urteil formuliert, ohne zu erwähnen, um wessen Urteil es sich handelt.  &lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Es ist besser keine Gefühle zu zeigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfragen''': Wer genau sagt das? &lt;br /&gt;
::Wie kommst du darauf? &lt;br /&gt;
::Wessen Meinung ist das? &lt;br /&gt;
::Wer erlebt das so?&lt;br /&gt;
::Hast du selbst die Erfahrung gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Milton Modell der Sprache]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bandler, Richard / Grinder, John: ''The Structure of Magic Vol. 1+2'' Science and Behaviour Books, Palo Alto, 1975 (ISBN 0831400447 + ISBN 0831400498)&lt;br /&gt;
:* Chomsky, Noam: ''Aspects of the Theory of Syntax'', 1965, (ISBN 0262530074)&lt;br /&gt;
:* Chomsky, Noam: ''Syntactic Structures'', 1959 (ISBN 3110172798)&lt;br /&gt;
:* Chomsky, Noam: ''Language and Mind.'' Harcourt Brace &amp;amp; World, Inc., New York 1968 (ISBN 052167493X); dt.: ''Sprache und Geist.'' Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999, (ISBN 3518276190)&lt;br /&gt;
:* Grochowiak, Klaus / Heiligtag, Stefan: ''Die Magie des Fragens.''Junfermann Verlag, Paderborn 2002 (ISBN 3873874989)&lt;br /&gt;
:* Korzybski, Alfred: ''Science and Sanity: An Introduction to Non-Aristotelian Systems and General Semantics'' Institute of general Semantics, New Jersey, 1933 (ISBN 0937298018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pdf über [http://www.nlp-institut.ch/fileadmin/user_upload/Dateien/PDF/hypnotalk_und_schlaue_fragen.pdf Milton und Metamodell (ab Seite 20)] von Ronald Amsler&lt;br /&gt;
*Link zu Metamodell (englisch): http://nlpuniversitypress.com/html2/MdMe03.html und folgende Seiten&lt;br /&gt;
*Beispiel für Löschungen http://www.telescopictext.com/ Klick auf die grauen Wörter :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Preframe&amp;diff=13856</id>
		<title>Preframe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Preframe&amp;diff=13856"/>
				<updated>2013-09-20T08:09:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: /* Erläuterung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Preframing] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Preframe oder Preframing bedeutet wörtlich &amp;quot;Vor-Rahmen&amp;quot; oder das Verb &amp;quot;vor-rahmen&amp;quot; und meint einem zukünftigen Ereignis bereits Etikett zu geben wie es wahrgenommen werden soll.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterung ==&lt;br /&gt;
Ein Preframe (wörtlich „Vor-Rahmen“) ist in der Regel ein Teil eines Rahmens oder eine Art „Prophezeiung“ für eine Aktivität oder Aktion (z.B. Das wird Spaß machen). Er wird meist verwendet um eine Erwartungshaltung zu beim Empfänger zu installieren. Zum einen erhöht sich auf diese Weise die Wahrscheinlichkeit, dass die zukünftigen Ereignisse genauso wie prophezeit wahrgenommen werden. Zum anderen kann häufig mithilfe des Preframes von zukünftig negativ empfundenen Inhalten abgelenkt werden. Es wird somit zu einem Reframe für zukünftige Ereignisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein Beispiel:'''&lt;br /&gt;
Bei NLP-Trainings kann es bei den Teilnehmern häufig zu verwirrten Zuständen und mentaler Überlastung kommen. Wenn sie nicht darauf vorbereitet sind, können sie sich ggf. nicht sicher fühlen oder verlieren das Vertrauen in den Prozess. Mithilfe des folgendenden Preframes für die Teilnehmer kann dem vorgebeugt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„An einem gewissen Punkt, werdet Ihr vielleicht Verwirrung oder mentale Überlastung erleben. Das ist dann ein großartiges Zeichen, das Euer Gehirn den Horizont erweitert in dem er Eure gewohnte Welt verlässt und sich aufmacht zu neuen Welten, neuen Ideen, neuen Möglichkeiten und neuen Zuständen.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preframes können auch verwendet werden, um Menschen dahingehend zu beeinflussen wie sie eine Sache oder Person  zum ersten Mal wahrnehmen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zum Beispiel:''' &lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
Bevor der Redner zu seiner Präsentation auf die Bühne geht, wird er vom Moderator mit einem Preframe vorgestellt: ''&amp;quot;Es kommt nicht oft vor, dass wir einen Helden hier bei uns haben. Darf ich vorstellen ...&amp;quot;'' Auf diese Weise wird die Erwartungshaltung des Publikums in eine bestimmte Richtung gelenkt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem gut sich bewußt zu machen, dass bei einer Begegnung z.B. zweier Menschen alle früheren Interaktionen, Erfahrungen und Verhalten zu Preframes werden können. So wurde zum Beispiel durch Interpretation des früheren Verhaltens eine Entscheidung darüber gefällt, ob eine Person vertrauenswürdig ist und bis zu welchem Grad deren Ideen berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
„Das wird großartig!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du wirst es schaffen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir werden uns alle verstehen und eine tolle Zeit haben!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie werden sehen, dass ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Durch meine 10 jährige Erfahrung auf dem Gebiet kann ich Ihnen mit Sicherheit sagen, dass ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es wird ganz leicht gehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
[[Frame]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Reframing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Metamodell&amp;diff=13806</id>
		<title>Metamodell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Metamodell&amp;diff=13806"/>
				<updated>2013-06-12T05:19:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Flankengott: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
Ein Metamodell beschreibt ein übergeordnetes Modell (deshalb Meta). In der Linguistik und im NLP versteht man Sprache als individuelles Abbild (Modell) der Welt. Das '''Metamodell der Sprache''' ist aus diesem Verständnis heraus ein Modell des Modells '''[[Sprache]]'''. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ziel des Metamodells ist es, das Modell der Wirklichkeit eines Menschen so zu erweitern, dass er mehr und vor allem bessere Wahlmöglichkeiten bekommt. Oder anders gesagt &amp;quot;''die Syntax explizit zu machen, wie Menschen Veränderungen vermeiden und somit, wie man ihnen helfen sollte, sich zu ändern.''&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Gregory Bateson in der Einführung zu &amp;quot;Metasprache und Psychotherapie&amp;quot; von R. Bandler und J. Grinder&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Metamodell der Sprache hat seinen Ursprung bei [[Korzybski%2C_Alfred|Alfred Korzybski]] und [[Chomsky%2C_Noam|Noam Chomsky]]. Korzybski (1879-1950) hatte schon 1938 ein Sprachmodell entwickelt, das er '''Neuro Linguistic Training''' nannte. Er beobachtete, dass die zwei Formen des Verbs &amp;quot;sein&amp;quot; (das &amp;quot;ist&amp;quot; der Identität und das &amp;quot;ist&amp;quot; der Aussage) strukturelle Probleme hervorrufen. Z.B. hat der Satz &amp;quot;Der Mantel ist rot.&amp;quot; keinen Beobachter und findet in einer abstrakten Welt statt. Wer sieht den Mantel in welchem Rot? Noam Chomsky bezog sich auf diese Beobachtungen und definierte in verschiedenen und oft überarbeiteten Versionen das Modell der ''[[Transformationsgrammatik]]''. [[Grinder%2C_John|John Grinder]] legte mit seiner Dissertation zum Thema ''Deletions'', die er auf der Basis  von Chomskys Werken schrieb, den Grund für die Entwicklung des MetaModells der Sprache. Bandler und Grinder suchten nach Möglichkeiten, mit dem tranformationsgrammatikalischen Modell von Chomsky auf der Basis der Dissertation John Grinders Sprachmuster herauszufinden, die für den Erfolg bedeutender Therapeuten verantwortlich waren. Das angewendete Procedere beschreibt [[Bandler%2C_Richard|Richard Bandler]] dann in seiner Dissertation: ''The Structure of Magic.'' Das Metamodell war das erste NLP-Werkzeug, das Bandler und Grinder Mitte der 70er Jahre entwickelten. (vgl.: Grochowiak, Heiligentag: ''Die Magie des Fragens'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser (sprachliches) Bild von der Welt entsteht mit Hilfe dreier, universeller Gestaltungsprozesse: Generalisierung, Tilgung und Verzerrung. Menschen kommunizieren mit sich selber (Bewußtsein) und miteinander unter Einsatz von [[Sprache]]. Das gesprochene ist, eine verkürtzte Darstellung des inneren Erlebens. Die vollständige sprachliche Repräsentation dessen was kommuniziert werden soll, bezeichnet man als '''[[Tiefenstruktur]]'''. Durch die oben genannten Gestaltungsprozesse (Generalisierung, Tilgung und Verzerrung) erfolgt eine geeignete Verarbeitung (Transformation), die dann in der kommunizierten Sprache, der '''[[Oberflächenstruktur]]''', ihren Ausdruck findet. Die Regeln dieser Transformation werden in der [[Transformationsgrammatik]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Hörende über einen anderen Erlebnishintergrund verfügt als der Sprecher, kommt es bei der Rückübersetzung, der Derivation (Oberflächenstruktur -&amp;gt; Tiefenstruktur), oft zu interpretatorischen Missverständnissen. In der Regel sind sich die Kommunizierenden nicht bewusst, dass ein solches Problem besteht. Erst wenn es zu Problemen kommt, bemerkt man, dass man &amp;quot;irgendwie aneinander vorbeigeredet&amp;quot; hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentliche Metamodell besteht aus einer Reihe von Gruppen der Wohlgeformtheitsverletznungen und Fragen mit denen man aus der Oberflächenstruktur mehr über die zugrundeliegende Tiefenstruktur erfährt. Mit den Metamodellfragen werden die Generalisierungen, Tilgungen und Verzerrungen, die von der Tiefenstruktur zur Oberflächenstruktur geführt haben, an den wichtigen Stellen bewußt und rückgängig gemacht. Dies bringt mehr Eindeutigkeit und Klarheit in die Kommunikation und ist insbesondere für Prozesse von Bedeutung, in denen eindeutige [[Kommunikation]] wichtig ist (z.B. Therapie, Führung, Zielearbeit, Training...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man sprachliche Äußerungen mit dem Metamodell beleuchten, empfiehlt sich die Äußerung in der folgenden Reihenfolge zu hinterfragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Generalisierung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Verzerrung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Tilgung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen hat zur Folge, dass die Tiefenstruktur zielgerichteter erreicht werden kann, ohne dass eine Informationsüberflutung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Metamodell der Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sprachliche Konstruktionen, die ein genaueres Hinterfragen im Sinne des Metamodells erfordern, um Informationen über die subjektive Wirklichkeit zu erhalten. Diese werden Klassen (Generalisierung, Tilgung und Verzerrung) und Unterklassen zugeordnet. Leider ist die Klassenzuordnung innerhalb dieses Modells nicht wirklich eindeutig und variiert von Autor zu Autor. Einige &amp;quot;Wohlgeformtheitsverletzungen&amp;quot; sind im Folgenden dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===A) Tilgungen (Deletions)===&lt;br /&gt;
=====Einfache Tilgungen (Simple Deletion)=====&lt;br /&gt;
:Es fehlen Informationen in der Aussage.&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': Ich freue mich.&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Worüber''' freust du dich?&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': Ich brauche mich nicht mehr zu fürchten.&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Wovor''' brauchst du dich nicht mehr zu fürchten?&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfragen:''' Wer..., Was..., Wen bzw. was..., Wem..., Vor wem..., Von wem..., Bezüglich was..., usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Unspezifisches Verb (Unspecified Verb)=====&lt;br /&gt;
:Alle Verben sind mehr oder weniger unspezifisch. Bei Verben muss der Hörer, um den Satz zu verstehen, die Bedeutung ergänzen. In vielen Sätzen ist das unproblematisch, in anderen werden wesentliche Inhalte getilgt. Der Satz „Ich liebe Dich!“ hat wahrscheinlich fast so viele Bedeutungen wie Sprecher. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:In der Metamodellfrage werden fehlende Angaben (Kontext) erfragt oder der Prozess untersucht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beispielverben: lieben, verletzen, wissen, angreifen, erleben, verstehen…&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Ich leide!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Wie genau''' leidest Du? '''Worunter''' leidest du? '''Wann genau''' leidest du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Vergleichstilung (Comparative Deletion)=====&lt;br /&gt;
:Beim Vergleichen muss der Zuhörer das Vergleichsobjekt selbst einsetzen, um dem Inhalt eine Bedeutung zu geben. &lt;br /&gt;
:In der Metamodellfrage wird der Vergleichswert herausgefunden und präzisiert. &lt;br /&gt;
:Schlüsselworte: besser, weniger, mehr, leichter, ruhiger... &lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Das Produkt ist zu teuer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Im Vergleich wozu''' ist das Produkt zu teuer ?&lt;br /&gt;
:'''Beispiel:''': &amp;quot;Ich lerne langsam.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Im Vergleich mit wem''' lernen sie langsam?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fehlender Referenzindex (Lack of Referential Index)=====&lt;br /&gt;
:Es fehlt die Angabe, auf was und/oder auf wen sich das Gesagte bezieht.&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Das kann doch nicht sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage:''' '''Was genau''' kann nicht sein?&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfragen''': Wer genau..., Welcher genau..., Was genau..., Wo genau... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Nominalisierung|Nominalisierung (Nominalization)]]=====&lt;br /&gt;
:Nominalisierungen sind aus Verben und Adjektiven abgeleitete Substantive. Sie sind „geronnene“ Prozesse. Einen Nominalisierung ist ein Hauptwort, das man nicht anfassen kann. Nominalisierungen sind „Bedeutungsblasen“, Worte die vorgeben etwas zu bedeuten, allerdings ihre Bedeutung nicht offenlegen. Um eine Nominalisierung wieder in einen Prozess zu wandeln, wird das Substantiv auf das zugrunde liegende Verb oder Adjektiv zurück geführt und hinterfragt. Die Bedeutung gewinnt man zurück, in dem man nach ihr fragt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebe, Hoffnung, Freiheit,  Streit, Reichtum, Gesundheit, Erfolg... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Beispiel:''' Ich habe eine Depression. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage:''' Woran erkennst Du eine Depression? Was bedeutet Depression für Dich? '''Wie''' erlebst Du das, wenn Du Dich '''depressiv fühlst'''? '''Wie''' machst Du das, das Du Dich '''depressiv fühlst'''?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===B) [[Verzerrung|Verzerrungen (Distortion)]]===&lt;br /&gt;
=====Ursache-Wirkung (Cause-Effect)=====&lt;br /&gt;
:Es wird behauptet, dass X -&amp;gt; Y auslöst. Ziel ist es den Ursache-Wirkungszusammenhang aufzulösen und damit Wahlmöglichkeiten zu schaffen.&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Sein zu spät kommen macht mich wütend!&amp;quot;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': Wie genau führt das Verhalten von X dazu, dass Du Dich wütend fühlst? &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
::Wenn X sich so verhält, was genau geschieht in Deinem Inneren, bevor Du Dich wütend fühlst?&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umgekehrte Ursache und Wirkung (Reverse Cause-Effect)=====&lt;br /&gt;
:Eine Person behauptet, dass ihr Verhalten für den Zustand und Verhalten einer anderen Person verantwortlich ist. Hier wird entweder die Verknüpfung angezweifelt oder die Annahme, dass es keine Wahlmöglichkeit für den anderen gab. &lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Meinetwegen fühlt er sich schlecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': Was genau glaubst Du hast Du gemacht, dass er sich schlecht fühlt?&lt;br /&gt;
::Du hast getan was möglich war, aber er hat seine Reaktion immer noch selbst gewählt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Milton_Modell_der_Sprache#Gedanken_lesen|Gedankenlesen (Mind Reading)]]=====&lt;br /&gt;
:Beim Gedankenlesen wird von einer Person behauptet zu wissen, was eine andere Person denkt oder fühlt. Bei der Metamodellfrage geht es darum herauszufinden aufgrund welcher Wahrnehmung jemand ''Gedanken liest.''&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Mein Kollege mag mich nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': '''Woher weißt Du das?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Umgekehrtes Gedankenlesen (Reverse Mind Reading)'''&lt;br /&gt;
:Eine Person nimmt an, dass jemand anderes seine Gedanken lesen könne und deshalb dieser sich auch entsprechend verhalten müssse.&lt;br /&gt;
::'''Beispiel:''' &amp;quot;Er sollte wissen, das ich das nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::'''Metamodellfrage:''' '''Woher sollte er das wissen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Komplexe Äquivalenz/Bedeutungs-Zuordnung (Complex Equivalence)=====&lt;br /&gt;
:Es wird behauptet, dass ein Ereignis X Y bedeutet. Bei der Metamodellfrage wird der Kausalzusammenhang in Frage gestellt oder ein Gegenbeispiel erzeugt. Wodurch X und Y wieder voneinander getrennt werden.&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Du liebst mich nicht mehr, weil Du mir keine Blumen mehr mitbringst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': Also Blumen bedeuten Liebe und keine Blumen bedeuten keine Liebe?&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfragen allgemein''': &lt;br /&gt;
::Woher weißt Du, dass X Y bedeutet? &lt;br /&gt;
::Muss X denn automatisch Y bedeuten? &lt;br /&gt;
::Was könnte X denn noch bedeuten? &lt;br /&gt;
::Hast Du niemals X, ohne dass es Y bedeutet hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Miltonmodell#Gruppe_4:_Vorannahmen_.28Pr.C3.A4suppositionen.29|Vorannahmen (Presuppositions)]]=====&lt;br /&gt;
:Präsupposition sind stillschweigende Vorannahmen - '''Glaubenssätze''' - des Sprechers, die in einer Aussage enthalten sind, aber nicht explizit ausgesprochen werden und dem Sprecher oft nicht bewusst sind. &lt;br /&gt;
:Die Formulierung &amp;quot;Du sollst keine anderen Götter neben mir haben&amp;quot; aus den Zehn Geboten der Bibel enthält die Präsupposition, dass es andere Götter gibt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Du bist genauso egoistisch wie dein Vater.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': Woher weißt Du, dass mein Vater egoistisch ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===C) Verallgemeinerungen (Generalization)===&lt;br /&gt;
=====Universalquantoren (Universal quantifiers)=====&lt;br /&gt;
:Der Sprecher übersetzt einzelne Erfahrungen in eine immer und überall geltende Regel. &lt;br /&gt;
:Universalquantifikatoren werden durch ein Gegenbeispiel oder durch Betonung des gebrauchten Universalquantifikators hinterfragt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Schlüsselworte''': alle, nie, keiner, dauernd, niemand, immer, ewig, jeder, man &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Beispiele''': &amp;quot;''Alle'' Männer wollen ''immer'' nur das Eine!&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfrage''': Kenne sie wirklich '''keinen einzigen Mann''', der zumindest ab und zu einmal an etwas anderes denkt? '''Alle Männer'''? '''Immer'''?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Generalisierter Referenzindex ====&lt;br /&gt;
:Hier wird eine Aussage über alle Elemente getroffen, jedoch ohne den Universalquantifikatior zu nennen. Der Umgang mit diesem Sprachmuster entspricht dem des Universalquantifikatiors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele''': &amp;quot;Deutsche sind risikoscheu!&amp;quot;&lt;br /&gt;
'''Metamodellfrage''': Kennen sie wirklich keinen einzigen Deutschen, der zumindest ab und zu einmal etwas Risiko eingeht? Alle Deutschen? Immer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Modaloperatoren (Modal operators)=====&lt;br /&gt;
:'''Modaloperator der Notwendigkeit'''&lt;br /&gt;
::Beim Modaloperator der Notwendigkeit wird etwas als notwendig kommuniziert, ohne die dahinter liegende Konsequenz anzugeben. &amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
::'''Schlüsselworte:''' müssen, sollen, notwendig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
::'''Beispiel:''' &amp;quot;Wer A sagt, ''muss'' auch B sagen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
::'''Metamodellfrage:''' Was befürchten sie, würde sonst passieren ? Was würde sonst passieren ?&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''Modaloperator der Möglichkeit'''&lt;br /&gt;
::'''Schlüsselworte:''' können, wollen, dürfen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
::'''Beispiel:''' &amp;quot;Ich kann das lernen.&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
::'''Metamodellfrage:''' - Die Modaloperatoren der Möglichkeit lassen Wahlmöglichkeiten und werden meistens nicht hinterfragt&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Voranstellen des Wortes NICHT, werden Modaloperatoren der Möglichkeit zur Ummöglichkeit (nicht können, nicht wollen, nicht dürfen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verlorener Performativ (Lost Performative)=====&lt;br /&gt;
:Unterschlagen des Urhebers. Es wird ein Urteil formuliert, ohne zu erwähnen, um wessen Urteil es sich handelt.  &lt;br /&gt;
:'''Beispiel''': &amp;quot;Es ist besser keine Gefühle zu zeigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:'''Metamodellfragen''': Wer genau sagt das? &lt;br /&gt;
::Wie kommst du darauf? &lt;br /&gt;
::Wessen Meinung ist das? &lt;br /&gt;
::Wer erlebt das so?&lt;br /&gt;
::Hast du selbst die Erfahrung gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Milton Modell der Sprache]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bandler, Richard / Grinder, John: ''The Structure of Magic Vol. 1+2'' Science and Behaviour Books, Palo Alto, 1975 (ISBN 0831400447 + ISBN 0831400498)&lt;br /&gt;
:* Chomsky, Noam: ''Aspects of the Theory of Syntax'', 1965, (ISBN 0262530074)&lt;br /&gt;
:* Chomsky, Noam: ''Syntactic Structures'', 1959 (ISBN 3110172798)&lt;br /&gt;
:* Chomsky, Noam: ''Language and Mind.'' Harcourt Brace &amp;amp; World, Inc., New York 1968 (ISBN 052167493X); dt.: ''Sprache und Geist.'' Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999, (ISBN 3518276190)&lt;br /&gt;
:* Grochowiak, Klaus / Heiligtag, Stefan: ''Die Magie des Fragens.''Junfermann Verlag, Paderborn 2002 (ISBN 3873874989)&lt;br /&gt;
:* Korzybski, Alfred: ''Science and Sanity: An Introduction to Non-Aristotelian Systems and General Semantics'' Institute of general Semantics, New Jersey, 1933 (ISBN 0937298018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pdf über [http://www.nlp-institut.ch/fileadmin/user_upload/Dateien/PDF/hypnotalk_und_schlaue_fragen.pdf Milton und Metamodell (ab Seite 20)] von Ronald Amsler&lt;br /&gt;
*Link zu Metamodell (englisch): http://nlpuniversitypress.com/html2/MdMe03.html und folgende Seiten&lt;br /&gt;
*Beispiel für Löschungen http://www.telescopictext.com/ Klick auf die grauen Wörter :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Flankengott</name></author>	</entry>

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