<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Carolin.mallmann</id>
		<title>NLPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://nlpportal.org/nlpedia/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Carolin.mallmann"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Carolin.mallmann"/>
		<updated>2026-04-09T23:00:10Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.25.1</generator>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Transderivationale_Suche&amp;diff=15532</id>
		<title>Transderivationale Suche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Transderivationale_Suche&amp;diff=15532"/>
				<updated>2019-12-20T08:40:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolin.mallmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Transderivationale Ableitung, Transderivationaler Ableitungsprozess, Transderivational Search] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''transderivationale Suche''' bezeichnet man üblicherweise einen unbewussten Suchvorgang, bei dem aus der [[Oberflächenstruktur]] eines Satzes mögliche [[Tiefenstruktur]]en der eigenen Erfahrung abgeleitet werden. Die transderivationale Suche ist ein bestimmter Umkehrprozess zur [[Transformationsgrammatik]], der Grundlage des [[Miltonmodell]]s ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Bedeutung (A) als Suchprozess nach einer spezifischen Tiefenstruktur, wird der Begriff auch für (B) eine kinästhetische Erinnerungs-Strategie verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (A) Suchprozess nach einer spezifischen Tiefenstruktur ===&lt;br /&gt;
Die erste Bedeutung stammt aus der Linguistik und wurde von Bandler und Grinder zur Beschreibung der Wirkungsweise der Sprachmuster des Milton-Modells verwendet. Ein Beispiel ist die Verwendung einer Metapher. Bei einer Person, die eine Geschichte hört, läuft folgender Prozess ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die Person hört die Worte der Geschichte (eine Oberflächenstruktur) und&lt;br /&gt;
#&amp;quot;versteht&amp;quot; die Bedeutung der Geschichte. Diese Bedeutung enthält keinen direkten Bezug auf die Person selbst.&lt;br /&gt;
#Sie entwickelt eine parallelle Deutung, die in das Welt-Modell der Person &amp;quot;passt&amp;quot;, die für ihr Leben bedeutungsvoll ist (und damit einen inneren Zustand in dieser Person aktiviert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Sie hören eine Geschichte. Sie werden in den Sätzen nicht direkt erwähnt und es wird auch in der Tiefenstruktur (des Sprechers) kein Bezug auf Sie genommen. Trotzdem findet in Ihnen ein Prozess statt, der einen Bezugsindex zur Verfügung stellt und den Worten die gleiche Bedeutung verleiht, als ob sie direkt an Sie gerichtet wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transderivationale Suchprozesse können durch alle Sprachmuster des Milton-Modells ausgelöst werden. Das Modell der transderivationalen Suche erklärt die Wirkungsweise einer &amp;quot;kunstvoll vagen&amp;quot; Sprache: &amp;quot;wie Menschen sprachlichen Äußerungen eine spezifische Bedeutung geben, die in den Worten selbst nicht enthalten ist. ... Bandler und Grinder vertraten nun die These, dass der Empfänger einer solchen Botschaft Erfahrungen aus seinem Gedächtnisspeicher reaktivieren muss. Nur so sei er in der Lage, dem Satz&amp;quot; (der Geschichte) &amp;quot;überhaupt eine Bedeutung zuzuschreiben&amp;quot;. Der Zweck therapeutischer Metaphern ist es, den (bewussten oder unbewussten) Prozess der Ableitungssuche für therapeutische Zwecke in Gang zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (B) Kinästhetische Erinnerungs-Strategie. ===&lt;br /&gt;
Der Begriff transderivationale Suche wird im NLP auch als kinästhetische Erinnerungs-Strategie definiert. Ausgehend von einem körperlich erlebten inneren Zustand (mit den entsprechenden Gefühlen) wird in der Vergangenheit eine Referenz-Erfahrung gesucht, wo genau dieser Zustand erlebt wurde. Diese Methode findet im NLP oft Anwendung, um Ressourcen zu aktivieren. Kinästhetische Erinnerungs-Strategien werden auch bei der Neuprägung eingesetzt, um das ursprünglichen Prägungs-Erlebnis (oft in der frühen Kindheit) ausfindig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
Quelle: Seminarunterlagen erstellt von [[Benutzer:Sascha Ballach|Sascha Ballach]] zur Practitionerausbildung 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel von Robert Dilts über [http://nlpuniversitypress.com/html3/TkTz48.html Transderivationale Suche] (englisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolin.mallmann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Transderivationale_Suche&amp;diff=15531</id>
		<title>Transderivationale Suche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Transderivationale_Suche&amp;diff=15531"/>
				<updated>2019-12-20T08:39:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolin.mallmann: /* Erläuterung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [Transderivationale Ableitung, Transderivationaler Ableitungsprozess, Transderivational Search] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''transderivationale Suche''' bezeichnet man üblicherweise einen unbewussten Suchvorgang, bei dem aus der [[Oberflächenstruktur]] eines Satzes mögliche [[Tiefenstruktur]]en der eigenen Erfahrung abgeleitet werden. Die transderivationale Suche ist ein bestimmter Umkehrprozess zur [[Transformationsgrammatik]], der grundlage des [[Miltonmodell]]s ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Bedeutung (A) als Suchprozess nach einer spezifischen Tiefenstruktur, wird der Begriff auch für (B) eine kinästhetische Erinnerungs-Strategie verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (A) Suchprozess nach einer spezifischen Tiefenstruktur ===&lt;br /&gt;
Die erste Bedeutung stammt aus der Linguistik und wurde von Bandler und Grinder zur Beschreibung der Wirkungsweise der Sprachmuster des Milton-Modells verwendet. Ein Beispiel ist die Verwendung einer Metapher. Bei einer Person, die eine Geschichte hört, läuft folgender Prozess ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die Person hört die Worte der Geschichte (eine Oberflächenstruktur) und&lt;br /&gt;
#&amp;quot;versteht&amp;quot; die Bedeutung der Geschichte. Diese Bedeutung enthält keinen direkten Bezug auf die Person selbst.&lt;br /&gt;
#Sie entwickelt eine parallelle Deutung, die in das Welt-Modell der Person &amp;quot;passt&amp;quot;, die für ihr Leben bedeutungsvoll ist (und damit einen inneren Zustand in dieser Person aktiviert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Sie hören eine Geschichte. Sie werden in den Sätzen nicht direkt erwähnt und es wird auch in der Tiefenstruktur (des Sprechers) kein Bezug auf Sie genommen. Trotzdem findet in Ihnen ein Prozess statt, der einen Bezugsindex zur Verfügung stellt und den Worten die gleiche Bedeutung verleiht, als ob sie direkt an Sie gerichtet wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transderivationale Suchprozesse können durch alle Sprachmuster des Milton-Modells ausgelöst werden. Das Modell der transderivationalen Suche erklärt die Wirkungsweise einer &amp;quot;kunstvoll vagen&amp;quot; Sprache: &amp;quot;wie Menschen sprachlichen Äußerungen eine spezifische Bedeutung geben, die in den Worten selbst nicht enthalten ist. ... Bandler und Grinder vertraten nun die These, dass der Empfänger einer solchen Botschaft Erfahrungen aus seinem Gedächtnisspeicher reaktivieren muss. Nur so sei er in der Lage, dem Satz&amp;quot; (der Geschichte) &amp;quot;überhaupt eine Bedeutung zuzuschreiben&amp;quot;. Der Zweck therapeutischer Metaphern ist es, den (bewussten oder unbewussten) Prozess der Ableitungssuche für therapeutische Zwecke in Gang zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (B) Kinästhetische Erinnerungs-Strategie. ===&lt;br /&gt;
Der Begriff transderivationale Suche wird im NLP auch als kinästhetische Erinnerungs-Strategie definiert. Ausgehend von einem körperlich erlebten inneren Zustand (mit den entsprechenden Gefühlen) wird in der Vergangenheit eine Referenz-Erfahrung gesucht, wo genau dieser Zustand erlebt wurde. Diese Methode findet im NLP oft Anwendung, um Ressourcen zu aktivieren. Kinästhetische Erinnerungs-Strategien werden auch bei der Neuprägung eingesetzt, um das ursprünglichen Prägungs-Erlebnis (oft in der frühen Kindheit) ausfindig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
Quelle: Seminarunterlagen erstellt von [[Benutzer:Sascha Ballach|Sascha Ballach]] zur Practitionerausbildung 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel von Robert Dilts über [http://nlpuniversitypress.com/html3/TkTz48.html Transderivationale Suche] (englisch) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolin.mallmann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Sleight_of_Mouth_Pattern&amp;diff=15530</id>
		<title>Sleight of Mouth Pattern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Sleight_of_Mouth_Pattern&amp;diff=15530"/>
				<updated>2019-12-20T07:55:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolin.mallmann: /* Anwendung, Einsatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [SoM] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sleight of Mouth Pattern''' sind sprachliche Konstrukte zur Lockerung und Veränderung von Glaubenssätzen. Da Glaubenssätze sehr stabil sind, gegenüber direktem Widerspruch („x stimmt nicht!“ - Antwort: „Doch!“), arbeiten die Sleight of Mouth subtiler, oft eingebettet in Fragen. Sie eignen sich insbesondere im Einsatz gegen &amp;quot;wenn-dann&amp;quot; (Ursache-Wirkung) und &amp;quot;...bedeutet...&amp;quot; (Komplexe Äquivalenz) Glaubenssätze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Die 14 Sleight of Mouth Patterns wurden Anfang der 80er Jahre von [[Dilts, Robert|Robert Dilts]] beschrieben. Sie sind das Ergebnis des Modellierens verbaler Strukturen von Platon, Sokrates, Jesus, Abraham Lincoln, Mohandas Gandhi, Clarence Darrow, Shakespeare's Mark Anthony, Milton Erickson und Richard Bandler. Dilts erkannte, dass diese Menschen bestimmte sehr effektive verbale Strukturen nutzten, um andere Menschen zu überzeugen und ihre Glaubenssätze und Glaubenssysteme zu beeinflussen. Der Begriff &amp;quot;Sleight of Mouth&amp;quot; wurde von &amp;quot;Sleight of Hand&amp;quot;, was Fingerfertigkeit beim Kartenspiel bedeutet, abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Sleight of Mouth Patterns werden eingesetzt, um Glaubenssätze zu verändern und um in Gesprächen schlagfertig zu (re)agieren. Im Einsatz gegen &amp;quot;wenn-dann&amp;quot; und &amp;quot;...bedeutet...&amp;quot; Glaubenssätze sind sie besonders wirkungsvoll. Sie verneinen nicht einfach die Aussagen (Glaubenssätze sind in der Regel nicht logisch widerlegbar), sondern ähnlich dem TaiChi in der Kampfkunst nehmen sie die Energie des Glaubenssatzes auf und leiten diese in eine andere Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;wenn-dann&amp;quot; Glaubenssätze folgen der Struktur Ursache -&amp;gt; Wirkung. Zwischen einer Ursache und einer Wirkung wird ein Kausalzusammenhang unterstellt. &lt;br /&gt;
:Schlüsselworte sind: &amp;quot;wenn...dann&amp;quot;; &amp;quot;weil...&amp;quot;; &amp;quot;..also..&amp;quot;; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;...bedeutet...&amp;quot; Strukturen nennt man komplexe Äquivalenz. Hierbei wird einem (beobachteten oder unterstellten) Verhalten/Phänomen eine Bedeutung unterstellt/gleichgesetzt. &amp;quot;Dass NLP von Marketingleuten verwendet wird, zeigt/bedeutet/verrät/beweist, dass es der Manipulation dient!&amp;quot;; &amp;quot;Würdest du mich lieben, würdest du Knoblauch mögen!&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Schlüsselworte sind: &amp;quot;...zeigt...&amp;quot;; &amp;quot;...bedeutet...&amp;quot;; &amp;quot;...verrät...&amp;quot;; &amp;quot;...da...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sleight of Mouth Pattern erfordern einen stabilen Rapport, da sie sonst zur reinen Provokation verkommen können.&lt;br /&gt;
Manche Sleight of Mouth Pattern setzen am gesamten Glaubenssatz an, andere an der Ursache oder der Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 14 Sleight of Mouth Pattern von Dilts heißen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Intention (Positive Absicht), Redefine (Umdefinition), Consequence (Konsequenz), Chunk Down (Spezifizieren), Chunk Up (Verallgemeinern), Counter Example (Gegenbeispiel), Analogie (Metapher), Apply to self (Selbstanwendung), Another Outcome (Anderes Ziel), Hierarchy of Criteria (Kriterienhierarchie), Change Frame Size (Anderer Kontext), Meta Frame (Andere Wahrnehmungsposition), Model of the World (Modell der Welt) und Reality Strategy (Realitätsstrategie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan = 5 | '''Dilts 14 Sleight of Mouth Pattern'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;12 %&amp;quot; | Name&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40 %&amp;quot; | Erklärung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;38 %&amp;quot; | Beispiel &amp;lt;br&amp;gt; (&amp;quot;Dass du jetzt erst kommst, zeigt, dass es dir nicht wichtig ist!&amp;quot;)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Intention''' &amp;lt;br&amp;gt;(Positive Absicht) &lt;br /&gt;
|Finde die positive Absicht hinter dem Glaubenssatz. Danach kannst Du mit der Absicht weiterarbeiten.&lt;br /&gt;
|Du möchtest, dass ich pünktlich bin?! / Was möchtest du eigentlich sagen?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Redefine''' &amp;lt;br&amp;gt;(Umdefinition)&lt;br /&gt;
|Ersetze mindestens ein Wort durch ein anderes, das etwas Ähnliches bedeutet, wodurch der Satz(teil) eine andere Bedeutung erhält.&lt;br /&gt;
|Dass ich jetzt hier bin, zeigt Dir, dass es mir nicht wichtig ist?!&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|rowspan = 2 | '''Consequence''' &amp;lt;br&amp;gt;(Konsequenz)&lt;br /&gt;
|rowspan = 2 | Fordere den Glaubenssatz heraus, indem du die (positive oder negative) Konsequenz der Aussage (oder die durch sie erfolgte Verallgemeinerung) formulierst.&lt;br /&gt;
|Das heißt, wenn ich mal wieder etwas zu wichtig nehme, komme ich einfach etwas später und es löst sich...&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Wenn das stimmt, sollte ich jetzt wieder gehen...&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Chunk Down''' &amp;lt;br&amp;gt;(Spezifizieren)&lt;br /&gt;
|Spezifiziere. (Was genau ist es?) -&amp;gt; Die Verallgemeinerung durch den Glaubenssatz wird aufgelöst. &lt;br /&gt;
|Innerhalb welchen Zeitfensters hätte ich denn ankommen müssen, damit es mir noch wichtig wäre? / Deine Kritik an meinem Verhalten lässt sich bestimmt noch präziser formulieren... &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Chunk Up''' &amp;lt;br&amp;gt; (Verallgemeinern)&lt;br /&gt;
|Verallgemeinere den Glaubenssatz. -&amp;gt; Die Beziehung der Glaubenssatzteile wird aufgelöst.&lt;br /&gt;
|Du meinst, alle Menschen, die sich verspäten, zeigen damit, dass ihnen etwas nicht wichtig ist?! &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Analogie''' &amp;lt;br&amp;gt;(Metapher; &amp;lt;br&amp;gt;Chunk Sideways)&lt;br /&gt;
|Metaphern sind Geschichten, in denen die Beziehung zwischen den Elementen zu Beginn der Metapher, die gleiche Struktur hat, wie die ursprüngliche Aussage. Dann wird diese Beziehung durch die Metapher verändert, sodass die Beziehung am Ende neu gesehen werden kann.&lt;br /&gt;
|1901 glaubte Gottlieb Daimler &amp;quot;Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten – allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Counter Example''' &amp;lt;br&amp;gt;(Gegenbeispiel)&lt;br /&gt;
|Formuliere zum Glaubenssatz ein Gegenbeispiel, eine Ausnahme der Regel. (Sei dabei nachdenklich.)&lt;br /&gt;
|Neulich, als du zu spät zu unserem Treffen kamst... - heißt das, es war Dir nicht wichtig?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Apply to self''' &amp;lt;br&amp;gt;(Selbstanwendung)&lt;br /&gt;
|Die Aussage des Glaubenssatzes (Beziehung und Kriterien) wird auf den Glaubenssatz selbst angewendet. War die Aussage abwertend, wird der Glaubenssatz selbst abgewertet, war sie positiv, wird positiv verstärkt.&lt;br /&gt;
|Der Satz &amp;quot;Dass du...!&amp;quot; ist nicht wichtig!&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Outcome''' &amp;lt;br&amp;gt;(anderes Ziel)&lt;br /&gt;
|Ausrichtung auf ein lohnenderes Ziel. Formuliere ein relevantes Ziel, eine andere lohnende Möglichkeit.&lt;br /&gt;
|Anstatt von der Zeit meines Ankommens auf die Bedeutung dieser Sache für mich zu schließen, würde ich viel lieber mit dir über eine Idee sprechen, die mir auf dem Weg hierher in den Sinn kam.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Hierarchy of Criteria''' &amp;lt;br&amp;gt;(Kriterienhierarchie)&lt;br /&gt;
|Verändere die Aussage auf ein höheres Kriterium hin. -&amp;gt; Der ursprüngliche Glaubenssatz erhält eine geringere Bedeutung. &lt;br /&gt;
|Pünktlichkeit mag wichtig sein, aber ist es nicht noch wichtiger, dass wir uns auf unser gemeinsames Ziel konzentrieren!?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Reality Strategy''' &amp;lt;br&amp;gt;(Realitätsstrategie)&lt;br /&gt;
|Hinterfrage die Herkunft des Glaubenssatzes (&amp;quot;Woher genau weißt du, dass der Glaubenssatz wahr ist?&amp;quot;). -&amp;gt; Bezweifeln der Quelle/Autorität&lt;br /&gt;
|Wie kommst du zu dieser Annahme? / Woher weißt Du das?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Meta Frame''' &amp;lt;br&amp;gt;(Andere Wahrnehmungsposition)&lt;br /&gt;
|Beurteile das Gesagte aus Sicht eines (scheinbar) unbeteiligten Beobachters. - Wende die Aussage des Glaubenssatzes auf die Person an, formuliere einen Glaubenssatz über den Glaubenssatz.&lt;br /&gt;
|Wenn man dich so reden hört, könnte man glauben, dir sei Pünktlichkeit wichtiger als unser Thema...&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Model of the World''' &amp;lt;br&amp;gt;(Modell der Welt)&lt;br /&gt;
|Relativiere die Aussage aus Sicht eines anderen Weltmodells. -&amp;gt; Relativieren der Aussage &lt;br /&gt;
|Ist dir mal aufgefallen, welche hohe Bedeutung die Deutschen ihrem Ego und der Zeit geben?! Sie werden sogar ärgerlich, wenn sie nur 5 Minuten warten müssen und machen danach anderen ein schlechtes Gewissen - anstatt einfach glücklich zu sein...&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Change Frame Size''' &amp;lt;br&amp;gt;(Anderer Kontext)&lt;br /&gt;
|Verändere das Umfeld oder/und den Rahmen, in dem die Aussage steht, den Zeitrahmen, die Anzahl von Menschen oder die Perspektive.&lt;br /&gt;
|Was sind 5 Minuten im Vergleich zur Ewigkeit! / In Costa Rica hätte man mich für unangenehm pünktlich gehalten...&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Im folgenden Text von R.Bandler (''Veränderung des subjektiven Erlebens, S.42f (gekürzt)'') finden sich zahlreiche Sleight of Mouth Pattern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Ein Vater zerrte seine Tochter buchstäblich im Polizeigriff in meine Praxis, schubste sie in den Sessel und knurrte:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Setz' dich!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stimmt irgendetwas nicht?&amp;quot; fragte ich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Mädchen ist eine kleine Hure!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich brauche keine Hure; warum haben Sie sie hergebracht?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein! So habe ich das nicht gemeint -&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer ist dieses Mädchen?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Tochter.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben aus Ihrer Tochter eine Hure gemacht?!!!!!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein! Sie verstehen mich falsch!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann haben Sie sie hier zu mir gebracht! Wie widerlich!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, nein! Sie verstehen alles falsch.&amp;quot;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, dann erklären Sie mir das mal.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich befürchte einfach, dass ihr allerlei schreckliche Dinge passieren werden.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, wenn Sie ihr dieses Gewerbe beibringen, ist das auch gerecht­fertigt!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, sehen Sie, das ist so -&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, was wollen Sie denn von mir? Was möchten Sie denn?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begann er, all das zu beschreiben, was er wollte. Als er fertig war, sagte ich: &amp;quot;Sie haben sie im Polizeigriff hergebracht und sie her­umgestoßen. So behandelt man Prostituierte; das bringen Sie ihr bei!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ich möchte sie zwingen................ &amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, 'Zwang' - ihr also beibringen, dass Männer Frauen dadurch kon­trollieren, dass sie sie herum schubsen, herumkommandieren, körperli­che Gewalt anwenden und sie damit zwingen, Dinge gegen ihren Wil­len zu tun. So machen die Zuhälter das. Das einzige, was noch übrig bleibt, ist, Geld dafür zu verlangen.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, das tue ich doch gar nicht. Sie hat mit ihrem Freund ge­schlafen. &amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hat sie Geld von ihm verlangt?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein. &amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Liebt sie ihn?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dafür ist sie zu jung.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hat sie Sie nicht geliebt, als sie noch ein kleines Mädchen war?&amp;quot;.... In ihm steigt ein Bild hoch, wie es damals war, als sie noch ein kleines Mädchen war und auf Papas Knie saß. Mit diesem Bild können Sie alte grantige Männer fast immer kriegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich möchte Sie etwas fragen. Schauen Sie Ihre Tochter an. Möchten Sie nicht, dass sie Liebe empfinden und sexuelles Erleben genießen kann? Die moralischen Vorstellungen der Welt haben sich geändert, und Sie müssen das nicht befürworten. Aber wie würde es Ihnen gefal­len, wenn Ihre Tochter nur die Art von Umgang mit Männern erlernen würde, die Sie demonstriert haben, als Sie sie hierher brachten? Und wenn sie warten würde, bis sie fünfundzwanzig ist und dann einen Mann heiratet, der sie schlägt, sie herumschubst, sie missbraucht und sie zwingt, Dinge gegen ihren Willen zu tun?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber sie könnte einen Fehler machen, und das wird ihr wehtun.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist möglich. In zwei Jahren könnte dieser Junge sie wie eine heiße Kartoffel fallen lassen und sich aus dem Staub machen. Und wenn sie dann traurig und einsam ist, dann hat sie niemanden, an den sie sich wenden kann, denn Sie werden ihr zutiefst verhasst sein. Wenn sie zu Ihnen käme, würden Sie nur sagen: 'Das habe ich dir ja gesagt!'. Auch wenn sie es in dieser Zeit fertig bringt, auszugehen und auch jemanden anderen zu finden und eine wirkliche Beziehung aufzubauen, wird sie trotzdem nie zu Ihnen kommen und Ihnen ihre Kinder - Ihre Enkel­kinder - zeigen. Denn sie wird sich erinnern, was Sie mit ihr gemacht haben, und sie wird nicht wollen, dass ihre Kinder das lernen...&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist es nicht wichtiger, dass sie lernt, liebevolle Beziehungen zu haben? Oder soll sie lernen, die Moralvorstellungen von irgendeinem Kerl zu übernehmen, der sie herum schubsen kann? So machen es näm­lich die Zuhälter.&amp;quot;   &amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*Robert Dilts über [http://nlpuniversitypress.com/html3/SiSm17.html Sleight of Mouth]&lt;br /&gt;
*Ausführliche deutschsprachige Erklärung der [http://www.com-factory-kis.ch/pdf/sleight_of_mouth_muster.pdf Sleight of Mouth Pattern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolin.mallmann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Sleight_of_Mouth_Pattern&amp;diff=15529</id>
		<title>Sleight of Mouth Pattern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Sleight_of_Mouth_Pattern&amp;diff=15529"/>
				<updated>2019-12-20T07:47:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolin.mallmann: /* Historisches */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [SoM] &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sleight of Mouth Pattern''' sind sprachliche Konstrukte zur Lockerung und Veränderung von Glaubenssätzen. Da Glaubenssätze sehr stabil sind, gegenüber direktem Widerspruch („x stimmt nicht!“ - Antwort: „Doch!“), arbeiten die Sleight of Mouth subtiler, oft eingebettet in Fragen. Sie eignen sich insbesondere im Einsatz gegen &amp;quot;wenn-dann&amp;quot; (Ursache-Wirkung) und &amp;quot;...bedeutet...&amp;quot; (Komplexe Äquivalenz) Glaubenssätze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Die 14 Sleight of Mouth Patterns wurden Anfang der 80er Jahre von [[Dilts, Robert|Robert Dilts]] beschrieben. Sie sind das Ergebnis des Modellierens verbaler Strukturen von Platon, Sokrates, Jesus, Abraham Lincoln, Mohandas Gandhi, Clarence Darrow, Shakespeare's Mark Anthony, Milton Erickson und Richard Bandler. Dilts erkannte, dass diese Menschen bestimmte sehr effektive verbale Strukturen nutzten, um andere Menschen zu überzeugen und ihre Glaubenssätze und Glaubenssysteme zu beeinflussen. Der Begriff &amp;quot;Sleight of Mouth&amp;quot; wurde von &amp;quot;Sleight of Hand&amp;quot;, was Fingerfertigkeit beim Kartenspiel bedeutet, abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung, Einsatz ==&lt;br /&gt;
Sleight of Mouth Pattern werden eingesetzt, um Glaubenssätze zu verändern und um in Gesprächen schlagfertig zu (re)agieren. Im Einsatz gegen &amp;quot;wenn-dann&amp;quot; und &amp;quot;...bedeutet...&amp;quot; Glaubenssätze sind sie besonders wirkungsvoll. Sie verneinen nicht einfach die Aussagen (Glaubenssätze sind in der Regel nicht logisch widerlegbar), sondern ähnlich dem TaiChi in der Kampfkunst nehmen sie die Energie des Glaubenssatzes auf und leiten diese in eine andere Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;wenn-dann&amp;quot; Glaubenssätze folgen der Struktur Ursache -&amp;gt; Wirkung. Zwischen einer Ursache und einer Wirkung wird ein Kausalzusammenhang unterstellt. &lt;br /&gt;
:Schlüsselworte sind: &amp;quot;wenn...dann&amp;quot;; &amp;quot;weil...&amp;quot;; &amp;quot;..also..&amp;quot;; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;...bedeutet...&amp;quot; Strukturen nennt man komplexe Äquivalenz. Hierbei wird einem (beobachteten oder unterstellten) Verhalten/Phänomen eine Bedeutung unterstellt/gleichgesetzt. &amp;quot;Das NLP von Marketingleuten verwendet wird, zeigt/bedeutet/verrät/beweist, dass es der Manipulation dient!&amp;quot;; &amp;quot;Würdest du mich lieben, würdest du Knoblauch mögen!&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Schlüsselworte sind: &amp;quot;...zeigt...&amp;quot;; &amp;quot;...bedeutet...&amp;quot;; &amp;quot;...verrät...&amp;quot;; &amp;quot;...da...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sleight of Mouth Pattern erfordern einen stabilen Rapport, da sie sonst zur reinen Provokation verkommen können.&lt;br /&gt;
Manche Sleight of Mouth Pattern setzen am gesamten Glaubenssatz an, andere an der Ursache oder der Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 14 Sleight of Mouth Pattern von Dilts heißen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Intention (Positive Absicht), Redefine (Umdefinition), Consequence (Konsequenz), Chunk Down (Spezifizieren), Chunk Up (Verallgemeinern), Counter Example (Gegenbeispiel), Analogie (Metapher), Apply to self (Selbstanwendung), Another Outcome (Anderes Ziel), Hierarchy of Criteria (Kriterienhierarchie), Change Frame Size (Anderer Kontext), Meta Frame (Andere Wahrnehmungsposition), Model of the World (Modell der Welt) und Reality Strategy (Realitätsstrategie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan = 5 | '''Dilts 14 Sleight of Mouth Pattern'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;12 %&amp;quot; | Name&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;40 %&amp;quot; | Erklärung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;38 %&amp;quot; | Beispiel &amp;lt;br&amp;gt; (&amp;quot;Dass du jetzt erst kommst, zeigt, dass es dir nicht wichtig ist!&amp;quot;)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Intention''' &amp;lt;br&amp;gt;(Positive Absicht) &lt;br /&gt;
|Finde die positive Absicht hinter dem Glaubenssatz. Danach kannst Du mit der Absicht weiterarbeiten.&lt;br /&gt;
|Du möchtest, dass ich pünktlich bin?! / Was möchtest du eigentlich sagen?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Redefine''' &amp;lt;br&amp;gt;(Umdefinition)&lt;br /&gt;
|Ersetze mindestens ein Wort durch ein anderes, das etwas ähnliches bedeutet, wodurch der Satz(teil) eine andere Bedeutung erhält.&lt;br /&gt;
|Dass ich jetzt hier bin, zeigt Dir, dass es mir nicht wichtig ist?!&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|rowspan = 2 | '''Consequence''' &amp;lt;br&amp;gt;(Konsequenz)&lt;br /&gt;
|rowspan = 2 | Fordere den Glaubenssatz heraus, indem du die (positive oder negative) Konsequenz der Aussage (oder die durch sie erfolgte Verallgemeinerung) formulierst.&lt;br /&gt;
|Das heißt, wenn ich mal wieder etwas zu wichtig nehme, komme ich einfach etwas später und es löst sich...&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Wenn das stimmt, sollte ich jetzt wieder gehen...&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Chunk Down''' &amp;lt;br&amp;gt;(Spezifizieren)&lt;br /&gt;
|Spezifiziere. (Was genau ist es?) -&amp;gt; Die Verallgemeinerung durch den Glaubenssatz wird aufgelöst. &lt;br /&gt;
|Innerhalb welchen Zeitfensters hätte ich denn ankommen müssen, damit es mir noch wichtig wäre? / Deine Kritik an meinem Verhalten lässt sich bestimmt noch präziser formulieren... &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Chunk Up''' &amp;lt;br&amp;gt; (Verallgemeinern)&lt;br /&gt;
|Verallgemeinere den Glaubenssatz. -&amp;gt; Die Beziehung der Glaubenssatzteile wird aufgelöst.&lt;br /&gt;
|Du meinst, alle Menschen, die sich verspäten, zeigen damit, dass ihnen etwas nicht wichtig ist?! &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Analogie''' &amp;lt;br&amp;gt;(Metapher; &amp;lt;br&amp;gt;Chunk Sideways)&lt;br /&gt;
|Metaphern sind Geschichten, in denen die Beziehung zwischen den Elementen zu Beginn der Metapher, die gleiche Struktur hat, wie die ursprüngliche Aussage. Dann wird diese Beziehung durch die Metapher verändert, so dass die Beziehung am Ende neu gesehen werden kann.&lt;br /&gt;
|1901 glaubte Gottlieb Daimler &amp;quot;Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten – allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Counter Example''' &amp;lt;br&amp;gt;(Gegenbeispiel)&lt;br /&gt;
|Formuliere zum Glaubenssatz ein Gegenbeispiel, eine Ausnahme der Regel. (Sei dabei nachdenklich.)&lt;br /&gt;
|Neulich, als du zu spät zu unserem Treffen kamst... - heißt das, es war Dir nicht wichtig?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Apply to self''' &amp;lt;br&amp;gt;(Selbstanwendung)&lt;br /&gt;
|Die Aussage des Glaubenssatzes (Beziehung und Kriterien) wird auf den Glaubenssatz selbst angewendet. War die Aussage abwertend, wird der Glaubenssatz selbst abgewertet, war sie positiv, wird positiv verstärkt.&lt;br /&gt;
|Der Satz &amp;quot;Dass du...!&amp;quot; ist nicht wichtig!&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Outcome''' &amp;lt;br&amp;gt;(anderes Ziel)&lt;br /&gt;
|Ausrichtung auf ein lohnenderes Ziel. Formuliere ein relevantes Ziel, eine andere lohnende Möglichkeit.&lt;br /&gt;
|Anstatt von der Zeit meines Ankommen auf die Bedeutung dieser Sache für mich zu schließen, würde ich viel lieber mit dir über eine Idee sprechen, die mir auf dem Weg hierher in den Sinn kam.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Hierarchy of Criteria''' &amp;lt;br&amp;gt;(Kriterienhierarchie)&lt;br /&gt;
|Verändere die Aussage auf ein höheres Kriterium hin. -&amp;gt; Der ursprüngliche Glaubenssatz erhält eine geringere Bedeutung. &lt;br /&gt;
|Pünktlichkeit mag wichtig sein, aber ist es nicht noch wichtiger, dass wir uns auf unser gemeinsames Ziel konzentrieren!?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Reality Strategy''' &amp;lt;br&amp;gt;(Realitätsstrategie)&lt;br /&gt;
|Hinterfrage die Herkunft des Glaubenssatzes (&amp;quot;Woher genau weißt du, dass der Glaubenssatz wahr ist?&amp;quot;). -&amp;gt; Bezweifeln der Quelle/Autorität&lt;br /&gt;
|Wie kommst du zu dieser Annahme? / Woher weißt Du das?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Meta Frame''' &amp;lt;br&amp;gt;(Andere Wahrnehmungsposition)&lt;br /&gt;
|Beurteile das Gesagte aus Sicht eines (scheinbar) unbeteiligten Beobachters. - Wende die Aussage des Glaubenssatzes auf die Person an, formuliere einen Glaubenssatz über den Glaubenssatz.&lt;br /&gt;
|Wenn man dich so reden hört, könnte man glauben, dir sei Pünktlichkeit wichtiger als unser Thema...&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Model of the World''' &amp;lt;br&amp;gt;(Modell der Welt)&lt;br /&gt;
|Relativiere die Aussage aus Sicht eines anderen Weltmodells. -&amp;gt; Relativieren der Aussage &lt;br /&gt;
|Ist dir mal aufgefallen, welche hohe Bedeutung die Deutschen ihrem Ego und der Zeit geben?! Sie werden sogar ärgerlich, wenn sie nur 5 Minuten warten müssen und machen danach anderen ein schlechtes Gewissen - anstatt einfach glücklich zu sein...&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|'''Change Frame Size''' &amp;lt;br&amp;gt;(Anderer Kontext)&lt;br /&gt;
|Verändere das Umfeld oder/und den Rahmen, in dem die Aussage steht, den Zeitrahmen, die Anzahl von Menschen oder die Perspektive.&lt;br /&gt;
|Was sind 5 Minuten im Vergleich zur Ewigkeit! / In Costa Rica hätte man mich für unangenehm pünktlich gehalten...&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise &amp;amp; Beispiele ==&lt;br /&gt;
Im folgenden Text von R.Bandler (''Veränderung des subjektiven Erlebens, S.42f (gekürzt)'') finden sich zahlreiche Sleight of Mouth Pattern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Ein Vater zerrte seine Tochter buchstäblich im Polizeigriff in meine Praxis, schubste sie in den Sessel und knurrte:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Setz' dich!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stimmt irgendetwas nicht?&amp;quot; fragte ich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses Mädchen ist eine kleine Hure!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich brauche keine Hure; warum haben Sie sie hergebracht?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein! So habe ich das nicht gemeint -&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer ist dieses Mädchen?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Tochter.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben aus Ihrer Tochter eine Hure gemacht?!!!!!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein! Sie verstehen mich falsch!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann haben Sie sie hier zu mir gebracht! Wie widerlich!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, nein! Sie verstehen alles falsch.&amp;quot;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, dann erklären Sie mir das mal.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich befürchte einfach, dass ihr allerlei schreckliche Dinge passieren werden.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, wenn Sie ihr dieses Gewerbe beibringen, ist das auch gerecht­fertigt!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, sehen Sie, das ist so -&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, was wollen Sie denn von mir? Was möchten Sie denn?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begann er, all das zu beschreiben, was er wollte. Als er fertig war, sagte ich: &amp;quot;Sie haben sie im Polizeigriff hergebracht und sie her­umgestoßen. So behandelt man Prostituierte; das bringen Sie ihr bei!&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ich möchte sie zwingen................ &amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, 'Zwang' - ihr also beibringen, dass Männer Frauen dadurch kon­trollieren, dass sie sie herum schubsen, herumkommandieren, körperli­che Gewalt anwenden und sie damit zwingen, Dinge gegen ihren Wil­len zu tun. So machen die Zuhälter das. Das einzige, was noch übrig bleibt, ist, Geld dafür zu verlangen.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, das tue ich doch gar nicht. Sie hat mit ihrem Freund ge­schlafen. &amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hat sie Geld von ihm verlangt?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein. &amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Liebt sie ihn?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dafür ist sie zu jung.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hat sie Sie nicht geliebt, als sie noch ein kleines Mädchen war?&amp;quot;.... In ihm steigt ein Bild hoch, wie es damals war, als sie noch ein kleines Mädchen war und auf Papas Knie saß. Mit diesem Bild können Sie alte grantige Männer fast immer kriegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich möchte Sie etwas fragen. Schauen Sie Ihre Tochter an. Möchten Sie nicht, dass sie Liebe empfinden und sexuelles Erleben genießen kann? Die moralischen Vorstellungen der Welt haben sich geändert, und Sie müssen das nicht befürworten. Aber wie würde es Ihnen gefal­len, wenn Ihre Tochter nur die Art von Umgang mit Männern erlernen würde, die Sie demonstriert haben, als Sie sie hierher brachten? Und wenn sie warten würde, bis sie fünfundzwanzig ist und dann einen Mann heiratet, der sie schlägt, sie herumschubst, sie missbraucht und sie zwingt, Dinge gegen ihren Willen zu tun?&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber sie könnte einen Fehler machen, und das wird ihr wehtun.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist möglich. In zwei Jahren könnte dieser Junge sie wie eine heiße Kartoffel fallen lassen und sich aus dem Staub machen. Und wenn sie dann traurig und einsam ist, dann hat sie niemanden, an den sie sich wenden kann, denn Sie werden ihr zutiefst verhasst sein. Wenn sie zu Ihnen käme, würden Sie nur sagen: 'Das habe ich dir ja gesagt!'. Auch wenn sie es in dieser Zeit fertig bringt, auszugehen und auch jemanden anderen zu finden und eine wirkliche Beziehung aufzubauen, wird sie trotzdem nie zu Ihnen kommen und Ihnen ihre Kinder - Ihre Enkel­kinder - zeigen. Denn sie wird sich erinnern, was Sie mit ihr gemacht haben, und sie wird nicht wollen, dass ihre Kinder das lernen...&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist es nicht wichtiger, dass sie lernt, liebevolle Beziehungen zu haben? Oder soll sie lernen, die Moralvorstellungen von irgendeinem Kerl zu übernehmen, der sie herum schubsen kann? So machen es näm­lich die Zuhälter.&amp;quot;   &amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
*Robert Dilts über [http://nlpuniversitypress.com/html3/SiSm17.html Sleight of Mouth]&lt;br /&gt;
*Ausführliche deutschsprachige Erklärung der [http://www.com-factory-kis.ch/pdf/sleight_of_mouth_muster.pdf Sleight of Mouth Pattern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolin.mallmann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Lucas_Derks&amp;diff=15528</id>
		<title>Lucas Derks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Lucas_Derks&amp;diff=15528"/>
				<updated>2019-12-18T09:18:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolin.mallmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                           [[Datei:Lucas_A.C..jpeg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucas Derks wurde am 19.11.1950 in der niederländischen Gemeinde Oosterbeek geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein Sozialpsychologe, NLP-Lehrtrainer, NLP-Forscher und Autor mehrerer NLP-Bücher, der besonders mit seinem Modell des [https://nlp-zentrum-berlin.de/ausbildungen-seminare/ausbildungen/soziales-panorama sozialen Panoramas] national wie international großes Ansehen erlangt hat; so werden seine Diagnostik- und Interventionsformen bereits weltweit in NLP-Kursen unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1968 studierte Derks Grafikdesign und schloss 1973 sein weiteres Studium „Bildende Kunst“ an der Kunstakademie ab. In den darauffolgenden drei Jahren war er als Kunstdozent in den Fächern Zeichnen und Malen tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 begann sein Studium der Sozialpsychologie, dass er im Jahre 1982 abschloss. Während dieses Studiums kam Derks zum ersten Mal mit NLP in Kontakt, und zwar mit dem Werk von Bandler und Grinder. So absolvierte Derks 1983 am „New York Training Institute for NLP“ seine Ausbildung zum NLP-Practitioner und 2 Jahre später folgte am „Institute for Elcletical Psychology“ in Nijmegen die Ausbildung zum NLP-Master.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 80er Jahre widmete sich Derks ausschließlich dem NLP und beschäftigte sich diesbezüglich mit Lehr- und Forschungsaktivitäten.&lt;br /&gt;
Lucas Derks ist Autor einiger Bücher zum Thema NLP, er verfasste zahllose Artikel in internationalen Fachzeitschriften und führt seit Ende der 80er Jahre regelmäßig NLP-Ausbildungen  sowohl in der Wirtschaft als auch in internationalen Ausbildungsinstituten durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1993 widmete sich Derks besonders der mentalen Repräsentation sozialer Beziehungen. Im Fokus seiner Forschungsarbeiten steht die Verbindung zwischen dem pragmatisch orientierten Feld des NLP sowie den Fragestellungen der Sozialpsychologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt erhielt Derks mit seinem Werk zum sozialen Panorama weltweit großes Ansehen, so ist z.B. in Deutschland das „Soziale Panorama“ Bestandteil des „Advanced-NLP-Master-Curriculums“ vom DVNLP. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derks geht im „Sozialen Panorama“ der Frage nach, wie Menschen interne Systeme wie Partnerschaft, Familie oder Gruppierungen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.: Geheime Psychologie. Een theoretische basis voor de therapiemethode van Bandler en Grinder, William James Foundation, Amsterdam (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L. &amp;amp; Goldblatt, R.: The Feedforward Conception of Consciousness. A Bridge between Therapeutic Practice and Experimental Psychology, The William James Foundation, Amsterdam (1985)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.: Creativiteitsmanagement, een praktische handleiding voor het begeleiden van creatief werk (1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.: Psychotherapie. Een kwestie van wennen, William James Foundation, Amsterdam (1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.&amp;amp; Sinclair, J.D.: Racing the Turbo Brain, William James Foundation, Amsterdam (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L. &amp;amp; Hollander, J. &amp;amp; Meijer, A.: Neuro-Linguïstisch Programmeren in Nederland, Servire, Utrecht (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.: De postume colleges van Herman Blaas, in Knipselscheer, Amsterdam (1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.: The Social Panorama Model: Social Psychology meets NLP (1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.: Das Spiel sozialer Beziehungen - NLP und die Struktur zwischenmenschlicher Erfahrung. Mit einem Geleitwort von Wolfgang Walker. Klett-Cotta, Stuttgart (2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L. &amp;amp; Hollander, J.: Essenties van NLP. Sleutels tot persoonlijke verandering., Servire, Utrecht (1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.: Spoken in de kop; de sociaal panorama gids (1999)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.: Sociale Denkpatronen - NLP en het veranderen van onbewust sociaal gedrag, Servire, Utrecht (2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.: Social Panoramas - Changing the Unconscious Landscape with NLP and Psychotherapy. Crown House Publishing (2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	Derks, L.: Innerlijk Zonnestelsel(2009), Uitgeverij Debutto,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	•	www.socialpanorama.com Internetpräsenz Lucas Derks mit weiteren Informationen zum „Sozialen Panorama“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolin.mallmann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Aaron_Beck&amp;diff=15527</id>
		<title>Aaron Beck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Aaron_Beck&amp;diff=15527"/>
				<updated>2019-12-18T09:04:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolin.mallmann: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* US-Amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker, Professor&lt;br /&gt;
* Ur-Vater der „Kognitiven Verhaltens-Therapie“&lt;br /&gt;
* Geboren 18. Juli 1921 in Providnce, Rhode Issland&lt;br /&gt;
* Jüdische Eltern (Vorfahren der Eltern waren Anfang des 20. Jahrhunderts aus Russland eingewandert)&lt;br /&gt;
* Seine Kindheit wurde geprägt von seinen schweren Krankheiten.&lt;br /&gt;
* Deshalb hat er in den ersten Schuljahren einiges an Schulbildung versäumt.&lt;br /&gt;
* Selbst- und Fremd-Einschätzung: &amp;quot;Das Gefühl, dumm zu sein!&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1942 Studium an der Brown University – Wechsel zu Yale University&lt;br /&gt;
* 1946 Promotion als Psychiater&lt;br /&gt;
* Begann als Psychoanalytiker zu arbeiten. - Hauptschwerpunkt „Depressionen“.&lt;br /&gt;
* 1954 Dozent an der University of Pennsylvania Medical School, Arbeitet dort mehr als 40 Jahren.&lt;br /&gt;
* 1959 Titel als Professor&lt;br /&gt;
* Von 1960 bis 1964 Entwicklung der „Kognitiven Verhaltenstherapie“&lt;br /&gt;
* 1976/1977 war er Präsident der Society für Psychotherapy Research&lt;br /&gt;
* 2006 erhielt er den Albert Lasker Award for Clinical Medical Researcch&lt;br /&gt;
* 2011 den Prinz-Mahidol-Preis&lt;br /&gt;
* Derzeit ist er Professor Emeritus am Psychopatholgischen Institut der University of Pennsylvania&lt;br /&gt;
* Mitglied des Scientific Advisory Boards der False Memoriy Syndrome Foundation&lt;br /&gt;
* Seine Tochter Judit S. Beck, führt sein Lebenswerk durch Veröffentlichung von weiteren Büchern fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urheber/Mitbegründer der &amp;quot;Kognitiven Verhaltenstherapie&amp;quot;: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aarron Beck stellte bei seiner Arbeit als Psychoanalytiker enttäuschend fest, dass er dadurch bei den,&lt;br /&gt;
an Depression erkrankten Patienten, nicht den gewünschten Erfolg hatte.&lt;br /&gt;
Er kam dadurch zu seiner schlussfolgernden Erkenntnis: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Der Mensch reagiert weniger auf  objektive Gegebenheiten, als viel mehr auf Interpretationen  &lt;br /&gt;
+ muss daher seine kognitiven Denkmuster verändern!&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dieser beruflichen Erfahrung heraus und auf der Basis der „klassischen Verhaltenstherapie“, &lt;br /&gt;
die auf den Grundlagen von „behavioristischen Lerntheorien“ begründet, entwickelte&lt;br /&gt;
* Aaron Beck seine „Kognitive Therapie“ aufgrund seines Erfahrungswertes zum Thema „Depressionen“.&lt;br /&gt;
* Durch Albert Ellis entstand etwa zeitgleich die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT).&lt;br /&gt;
Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit der „Kognitiven Verhaltenstherapie“!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung &amp;quot;der Kognitiven Verhaltenstherapie&amp;quot; nach Beck für das NLP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Becks psychologische Grundannahmen:'''&lt;br /&gt;
* Psychische Störungen sind die Folge von fehlerhaften Informationsverarbeitungsprozessen &lt;br /&gt;
in Bezug des Kognitiven d.h.im Wahrnehmen, Erkennen, Begreifen, Urteilen und Abschließen.&lt;br /&gt;
* Die bereits meist seit der Kindheit entwickelten Überzeugungen (Schemata) prägen die  &lt;br /&gt;
automatischen, situationsspezifischen Gedanken (Kognitionen).&lt;br /&gt;
* Schemata in Bezug auf die 3 kognitive Triade (Denkinhalte) sind:&lt;br /&gt;
1. In Bezug auf sich selbst        &lt;br /&gt;
2. Umwelt +                     &lt;br /&gt;
3. Auf die eigene Zukunft.&lt;br /&gt;
* Durch die negative Bewertung/Interpretation kommt es zu einer Bestätigung der dysfunktionalen Überzeugungen.  &lt;br /&gt;
Diesen Vorgang nennt Beck „Kognitive Verzerrung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhaltensveränderung durch NLP ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aaron Beck hat beweisführend bekräftigt, dass Verhaltensveränderungen bei den Denk- und &lt;br /&gt;
Betrachtungsweisen des Menschen anfängt! &lt;br /&gt;
Für eine erfolgreiche und nachhaltige Verhaltensveränderung bietet NLP effektive Methoden/Formate an. &lt;br /&gt;
Um hier einige zu benennen, eine kleine Übersicht:&lt;br /&gt;
* Ressourenvolle ziel- und lösungsorientierte Fragen&lt;br /&gt;
* Assoziiert/dissoziiert&lt;br /&gt;
* Reframing&lt;br /&gt;
* NLP- Grundannahmend&lt;br /&gt;
* Für stabilisierungsaktive Ressourcen: Diverse Ankertechniken wie Circle of Excellence&lt;br /&gt;
* Zielorientierte Einstellung: Timeline-Techniken  und vieles mehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der &amp;quot;Kognitiven Verhaltenstherapie&amp;quot; == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kognitive Verhaltenstherapie präsentiert sich derzeit nicht nur als erfolgreiche, &lt;br /&gt;
sondern auch als ausgesprochen dynamische Therapieform!&lt;br /&gt;
(Buch: Wolf-Ulrich Scholz: „Neuere Strömungen und Ansätze in der Kognitiven Verhaltenstherapie.   &lt;br /&gt;
Konzepte – Methoden – Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aaron T. Beck: Cognitive Therapy and the Emotional Disorders. Intl Universities Press, 1975. ISBN 0-8236-0990-1.&lt;br /&gt;
* Clark, D.A., Beck, A.T., Alford, B.A.,(1999)  Scientific Foundations of Cognitive Theory and Therapy of Depression. New York, Wiley, 1999.  ISBN 0-471-18970-7.&lt;br /&gt;
* Aaron T. Beck: Kognitive Therapie der Depression. Herausgegeben von Martin Hautzinger. Aus dem Amerikanischen von Gisela  Bronder. 3. Auflage. Beltz, Weinheim u. a. 2004 (Beltz-Taschenbuch: Psychologie), ISBN 3-407-33023-5.&lt;br /&gt;
* Herman Hobmair, Sophia Althenthan u. a.: Pädagogik/Psychologie für die berufliche Oberstufe. Band 3. Stam, Köln 2006, ISBN 3-427-05027-0.&lt;br /&gt;
* Beate Wilken: Methoden der kognitiven Umstrukturierung. Ein Leitfaden für die psychotherapeutische Praxis. 5. aktualisierte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2010 (Urban-Taschenbücher 466), ISBN 78-3-17-021324-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Literatur von und über Aaron T. Beck im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
* Aaron T. Beck (Memento vom 14. März 2008 im Internet Archive)  Offizielle Seite an der Universität von Pennsylvania&lt;br /&gt;
* Beck Institute for Cognitive Therapy and Research&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise (Wikipedia) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank Wills: Kognitive Therapie nach Aaron T. Beck. Therapeutische Skills kompakt. S. 11-18 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).&lt;br /&gt;
psychotherapyresearch.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolin.mallmann</name></author>	</entry>

	</feed>