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		<title>NLPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Kriterium&amp;diff=13529</id>
		<title>Kriterium</title>
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				<updated>2012-05-04T21:39:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Calia: Umleitung auf Logische Ebenen durch neuen Beitrag ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
Bei '''Kriterien''' handelt es sich um Maßstäbe die Menschen heranziehen um Beurteilung und Entscheidungen von Dingen, Situationen oder Lebewesen durchzuführen. Sie dienen ebenfalls dazu, den Fortschritt oder den Erfolg einer Situation  einzustufen. So führt zum Beispiel die Anwendung des Kriteriums &amp;quot;konservativ&amp;quot; auf eine Situation, Familie oder ein Produkt zu einer ganz anderen Beurteilungen und Schlussfolgerungen als die Anwendung des Kriteriums &amp;quot;anpassungsfreudig&amp;quot;. &amp;lt;ref name=&amp;quot;criteria&amp;quot;&amp;gt;Robert Dilts: [http://nlpuniversitypress.com/html/ConCy37.html Criteria] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriterien können sich auf  unterschiedliche [[Logische Ebenen]] beziehen. Da darunter auch die Ebene der Werte und Glaubenssätze fällt, liegt die Versuchung nahe Kriterien und Werte fälschlicherweise synonym zu verwenden. Kriterien können hierarchisch aufgebaut sein, wobei der Aufbau pro Person individuell im Verlauf des Lebens festgelegt wird und wird zum Beispiel durch die Kultur beeinflusst. Die am wichtigsten betrachtete hierarchische Ebene der Kriterien kann als ''Kernkriterien''&amp;lt;ref name=&amp;quot;core criteria&amp;quot;&amp;gt;Robert Dilts: [http://nlpuniversitypress.com/html/ConCy24.html Core Criteria] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;criteria&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterienbeurteilung (Criterial Equivalence)&amp;lt;ref name=&amp;quot;criteria equivalence&amp;quot;&amp;gt;Robert Dilts: [http://nlpuniversitypress.com/html/ConCy39.html Criterial Equivalence] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Um zu beurteilen, ob durch ein Kriterien angestrebte üblicherweise recht unscharf definiertes Ziel oder Wert erreicht wurde, muss das Kriterium messbar gemacht werden. Mittels einer Beurteilung der aktuellen Situation werden Beweise gesammelt wodurch ein Kriterium als erfüllt oder nicht erfüllt eingestuft werden kann. Diese Bewertung, wann ein und das selbe Kriterium erfüllt ist, kann bei jedem Menschen unterschiedlich ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Denke an ein wichtiges zu erreichendes Kriterium (z.B. Flexibilität, Gesundheit, Einzigartigkeit)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Woran kannst du feststellen, dass das Kriterium erfüllt ist? Kannst du es sehen? Hören? Fühlen? Hängt die Beurteilung ausschließlich von dir selbst ab oder benötigst du Bestätigung von ausserhalb, zum Beispiel von einer anderen Person oder über eine objektives Messverfahren?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kriterienhierarchie&amp;lt;ref name=&amp;quot;criteria hierarchy&amp;quot;&amp;gt;Robert Dilts: [http://nlpuniversitypress.com/html/H19.html Hierarchy of Criteria] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Kriterien können in hierarchischer Abhängigkeit zueinander stehen. In der Hierarchie übergeordnete Kriterien übersteuern dabei die ihnen jeweils untergeordneten Kriterien. Ein übergeordnetes Kriterium kann zum Beispiel ermittelt werden, indem Gegenbeispiele für untergeordnete Kriterien gesucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ermittlung einer konkreten Hierarchie kann die Fragestellung wie folgt aussehen:&lt;br /&gt;
# ''Gibt es etwas, was du tun möchtest, jedoch bis jetzt nicht getan hast? Was hindert dich daran?''&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Ich würde nie mein Fahrzeug auf Behindertenparkplatz abstellen''&amp;quot;&lt;br /&gt;
#: (Kriterium: Regeln befolgen)&lt;br /&gt;
# ''Was könnte dich dazu bewegen, es trotzdem zu tun?'' (Gegenbeispiel)&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Wenn das der einzige freie Parkplatz wäre und und ich sehr dringend in einem nahegelegenen Geschäft etwas erledigen müsste und das Geschäft gleich Sperrstunde hätte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
#: (Höheres Kriterium: hohe Notwendigkeit in einer Krisensituation)&lt;br /&gt;
# ''Wann würdest du es trotzdem nicht machen?'' (Gegenbeispiel)&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Wenn in der Nähe ein Polizist stehen würde.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
#: (Noch höheres Kriterium: Angst vor Strafe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Logische Ebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Calia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Reimprinting&amp;diff=13223</id>
		<title>Reimprinting</title>
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				<updated>2011-05-29T16:10:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Calia: /* Entwicklung */ Link auf &amp;quot;Leichen bluten doch&amp;quot;-Geschichte hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}} &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[Re Imprinting, Reimprint, Re-Imprinting, Re-Imprint, Neuprägung, Neu-Prägung, Umprägung, Wieder-Prägung, Wiederprägung]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von [[Dilts, Robert|Robert B. Dilts]] entwickeltes [[Intervention]]sformat, um [[Glaubenssatz|Glaubenssätze]] ([[logische Ebenen|logische Ebenen IV bis VI!]]) zu verändern. Beim Reimprinting wird die gegenwärtige Wirkung ([[Repräsentation]]) eines [[SEE|S.E.E.]] ([[Prägung]], [[Imprint]]) dadurch verändert, dass man die [[Wahrnehmungsposition|Positionen]] aller Beteiligten ([[SEA|S.E.A.]]) einnimmt und neu [[Ressource|ressourcevoll]] erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reimprinting-Format von [[Dilts, Robert|Robert B. Dilts]] geht auf eine Zusammenarbeit mit [[Timothy Leary]] zurück. Das Format wurde erstmals in Dilts Buch ''Identität, Glaubenssysteme und Gesundheit'' veröffentlicht. Dort beschreibt er als auslösende Idee seine Feststellung, dass er vielen Menschen mit den bisher bekannten NLP-Methoden nicht helfen konnte, weil deren Glaubenssätze dagegen standen. Er illustriert dies mit der berühmten ''[[Metapher#Leichen-Starre|Leichen bluten doch]]''-Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Reimprinting'''–Format entstand vor dem Hintergrund der [[Logische Ebenen|logischen Ebenen]] und der darin enthaltenen Idee, dass eine [[Veränderung]] auf einer bestimmten Ebene durch eine [[Intervention]] von der darübergelegenen Ebene ausgelöst wird. Für eine Veränderung auf der Ebene [[Identität]] muss man also auf der Ebene [[Zugehörigkeit]] arbeiten. Im Reimprinting arbeitet NLP erstmals(?) in einem [[System]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Idee==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reimprinting nutzt das Konzept der [[Prägung]] (von Konrad Lorenz). Demnach geschehen diese Prägungen in Signifikanten Emotionalen Ereignissen (S.E.E.) auf der Ebene &amp;quot;Zugehörigkeit&amp;quot;, welche &amp;quot;eingespeichert&amp;quot; (internal repräsentiert) werden. Im ''Re''-Imprinting wird diese Speicherung verändert, indem das S.E.E. noch einmal ressourcevoll erlebt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vorgehen lässt sich sehr viel sagen, es existieren zwei komplette Bücher zum Thema und der Artikel von Dilts in der NLP-Enzyklopädie umfasst 5 1/2 Spalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundschritte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Thema definieren und auslösendes [[SEE|S.E.E.]] identifizieren.&lt;br /&gt;
#S.E.E. aus allen [[SEA|S.E.A.]]-[[Wahrnehmungsposition|Positionen]] erleben und [[Reframing|reframen]] ([[Positive Absicht]])&lt;br /&gt;
#Aus einer [[Meta-Position]] allen S.E.A. [[Ressource]]n geben... zuletzt dem [[Jüngeres Selbst|jüngeren Selbst]]&lt;br /&gt;
#und das S.E.E. neu erleben (verschiedene Positionen möglich!)&lt;br /&gt;
#Integration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Links==&lt;br /&gt;
*Dilts, Robert B: Identität, Glaubenssysteme und Gesundheit ISBN 3873870304&lt;br /&gt;
*Besser-Sigmund, Cora: Du mußt nicht bleiben wie Du bist&lt;br /&gt;
*NLP-Enzyklopedie: [http://nlpuniversitypress.com/html3/R30.html nlpuniversitypress.com/html3/R30.html]&lt;br /&gt;
*Wörterbuch des NLP: [http://www.nlp.at/lexikon_neu/show.php?input=181 www.nlp.at/lexikon_neu/show.php?input=181]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Calia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Re-Anchoring&amp;diff=13222</id>
		<title>Re-Anchoring</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Re-Anchoring&amp;diff=13222"/>
				<updated>2011-05-29T15:57:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Calia: /* Ablauf */ Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
Beim '''Re-Anchoring''' (dt. Umankern) wird ein bestehender [[Anker]] mit einer neuen Reaktion (Zielzustand) verbunden und die bisherige Reaktion auf den ursprünglichen Reiz dabei überschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Re-Anchoring sind u.a. [[Collapsing Anchors]], [[schnelle Phobietechnik]] oder [[Swish]] geeignete Techniken, um unerwünschte Anker zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine negative Reaktion auf eine positive Reaktion umankern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ablauf===&lt;br /&gt;
# Ermitteln des Reizes, der dazugehörigen unerwünschten Reaktion sowie der neuen erwünschten Reaktion ([[Ressource]])&lt;br /&gt;
# Der Coach überlegt sich für den Reiz verschiedene Steigerungsstufen, mit denen er später in einer Geschichte den Coachee langsam konfrontieren wird&lt;br /&gt;
# Aufbau der erwünschten Reaktion (Zielzustand) mittels [[VAKOG|VAK]]&lt;br /&gt;
# (Optional) Setzen eines kinästhetischen Ankers um den Coachee gegeben falls beim ressourcevollen Zustand zu unterstützen&lt;br /&gt;
# Der Coachee hat ab jetzt die Aufgabe, sich im ersten Schritt definierten ressourcevollen Zustand stark aufrecht zu erhalten&lt;br /&gt;
# Der Coach erzählt dem Coachee eine fiktive Geschichte, in der er den die unerwünschte Reaktion auslösen Reiz zunächst in sehr geringer, dann in sich immer steigernder Intensität einführt (Reiz einschleichen), bis die Reaktion auf den Reiz nur noch der neuen erwünschten Reaktion entspricht, der ressourcevolle Zustand beibehalten wird und keine Elemente der bisherigen unerwünschten Reaktion auftreten (Reiz umankern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen zum letzten Schritt:&lt;br /&gt;
*Beim ersten Einführen des Reizes sollte dieser lediglich &amp;quot;fast&amp;quot; angesprochen werden, danach ganz leicht wie von weit weg kommend, bis dieser immer näher kommt und immer intensiver wird.&lt;br /&gt;
*Falls der Coachee Schwierigkeiten mit der Erhaltung des ressourcevollen Zustandes hat, kann ihn der Coach mit dem vorher gesetzten Anker sowie durch die Verwendung passender Worte des Ressourcezustandes unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel===&lt;br /&gt;
# Den Coachee überkommen unangenehme Gefühle, wenn er ein bestimmtes Lied hört. Er möchte stattdessen angenehme Gefühle beim Hören desselben Liedes fühlen. Als ressourcevoller Zustand werden die angenehmen Gefühle des Coachees beim Radfahren in der Natur verwendet.&lt;br /&gt;
# Der Coach überlegt sich, ohne dem Coachee etwas darüber mitzuteilen, verschiedene Intensitätsstufen des Reizes um sie später in einer fiktiven Geschichte einzuführen.&lt;br /&gt;
# Der Coach baut gemeinsam mit dem Coachee den erwünschten ressourcevollen Zustand anhand der Ressource des Coachees &amp;quot;Radfahren in der Natur&amp;quot; auf, indem sich der Coachee diese Ressource vorstellt ([[VAKOG|V]], z.B. sich selbst Radfahren sehen oder assoziiert das Rad und die Umgebung betrachten), die passenden Geräusche hört ([[VAKOG|A]], z.B. die Geräusche des Rades, andere Radfahrer und Passanten die er antrifft, den Wind und das Rascheln der Blätter) sowie die Empfindungen ([[VAKOG|K]], z.B. den Wind, die Sonne oder die Kühle auf seiner Haut) der ressourcevollen Situationen fühlt.&lt;br /&gt;
# Optional setzt der Coach einen kinästhetischen Anker, um im Bedarfsfall den Ressourcezustand leichter zurückzuholen und einen [[Stuck_State|Stuck]] beim Coachee zu vermeiden.&lt;br /&gt;
# Der Coachee hat ab jetzt die Aufgabe, sich in diesem ressourcevollen Zustand zu halten. Sollte er dies beim Einführen eines Reizes nicht schaffen und drohen in den Stuck zu wechseln, kann ihn der Coach über den vorher gesetzten kinästhetischen Anker unterstützen.&lt;br /&gt;
# Der Coach erzählt eine fiktive Geschichte, die er sich vorher überlegt hat und führt dabei langsam den sich intensiver werdenden Reiz, bis nur noch der ressourcevolle Zustand vorherrscht, z.B.:&lt;br /&gt;
## Der Coachee ist zuhause in seinem Wohnzimmer und nähert sich langsam einem Radio, greift mit seiner Hand danach um es einzuschalten, doch er überlegt es sich in letzter Sekunde anders und entscheidet sich für ein Buch auf seiner Couch (die Erwartungshaltung des Coachees, sogleich das betreffende Lied zu hören wurde nicht erfüllt, führte jedoch den Reiz bereits langsam ein)&lt;br /&gt;
## Beim Buchlesen entscheidet er sich, den Fernseher einzuschalten. Der gewählte Musiksender kündigt soeben das betreffenden Lied ein, doch bevor es ausgestrahlt wird, folgt zuerst eine Werbepause. Der Coachee schaltet den Fernseher aus und entscheidet sich, draußen einen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
## Draußen hört er in der Ferne vorbeifahrende Autos und vernimmt aus einem weiter weg entfernten kurz das betreffende Lied, bevor es wieder leiser wird und verschwindet, während das Fahrzeug wegfährt.&lt;br /&gt;
## Er setzt seinen Spaziergang fort und hört aus einem offenen Fenster auf der anderen Straßenseite leise sein Lied während er an dem Haus vorbeigeht.&lt;br /&gt;
## Er gelangt an einer Straße wo er auf der Ampel warten muss. Aus dem offenen Fenster eines der ebenfalls dort wartenden Fahrzeuge hört er sein Lied. Nach einer Weile schaltet die Ampel der Fahrzeuge auf Grün und das Lied verstummt in der Ferne. Alternativ könnte das Lied zu Ende gehen oder der Lenker könnte den Sender umschalten.&lt;br /&gt;
## Er trifft bei seinem Spaziergang auf ein parkendes Fahrzeug wo ein Lied gerade zuende geht und seines angekündigt wird und anfängt zu spielen.&lt;br /&gt;
## Während er weitergeht trifft er auf ein paar Jugendliche, die um einen Ghettoblaster versammelt sind und sich unterhalten. Während er auf die grüne Ampel wartet um die Straße zu überqueren, spielt das Radio sein Lied.&lt;br /&gt;
## Er kehrt nach Hause zurück und schaltet den Fernseher ein, sein Lied wird gespielt.&lt;br /&gt;
## Wenn er den Fernseher ausschaltet, vernimmt er das Lied aus einem der Nachbarfenster.&lt;br /&gt;
## Er schaltet deinen Radio ein und hört sein Lied.&lt;br /&gt;
## Ihm fällt sein Lied ein und er summt es vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine positive Reaktion auf eine negative Reaktion umankern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ablauf===&lt;br /&gt;
# Ermitteln des Reizes (Gegenstand der Begierde) und der dazugehörigen unerwünschten Reaktion.&lt;br /&gt;
# Den Reiz auf Stufe 10 bringen&lt;br /&gt;
## Feststellen, wo sich der aktuelle Reiz auf einer Skala von 1 bis 10 befindet, wobei 1 absolut keine Anziehungskraft bis abstoßend und 10 eine fast unausstehliche Anziehungskraft bzw. Begierde symbolisiert). Handelt es sich bei dem Reiz um einen physischen Gegenstand, so kann dieses Vorgehen erleichtert werden, indem der Reiz vor den Coachee platziert wird.&lt;br /&gt;
## Falls der Reiz auf weniger als 10 eingestuft wurde, werden Faktoren und Eigenschaften gesammelt und dem Reiz hinzugefügt, bis er mit 10 beurteilt wird.&lt;br /&gt;
# Aufbauen einer neuen aversen (erwünschten) Reaktion, die die bisherige unerwünschte Reaktion ersetzen soll&lt;br /&gt;
## Durch Erfragen werden Faktoren und Eigenschaften ermittelt, die sich verändern müssten, damit der Reiz in seiner Attraktivität von 10 auf 8 sinkt.&lt;br /&gt;
## Dieses Vorgehen wird für ein Absenken der Attraktivität auf Stufe 5, 3, 2 und schließlich 1 wiederholt.&lt;br /&gt;
## Bei Attraktivitätsstufe des Reizes von 2 bzw. 1 wird der Reiz zum Beispiel durch ein heran schieben an den Coachee intensiviert. Erfolgt die neue Reaktion, z.B. durch das Wegschieben des Gegenstandes, ist das Umankern abgeschlossen. Ansonsten sind weitere Faktoren für ein Absenken der Attraktivität des Reizes zu sammeln und das Vorgehen zu wiederholen, bis der Reiz an Anziehungskraft verloren hat und sich auf Stufe 2 oder 1 befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel===&lt;br /&gt;
# Den Coachee überkommen unangenehme Gefühle, wenn er ein bestimmtes Lied hört. Er möchte stattdessen angenehme Gefühle beim Hören desselben Liedes fühlen. Als ressourcevoller Zustand werden die angenehmen Gefühle des Coachees beim Radfahren in der Natur verwendet.&lt;br /&gt;
# Der Coach überlegt sich, ohne dem Coachee etwas darüber mitzuteilen, verschiedene Intensitätsstufen des Reizes um sie später in einer fiktiven Geschichte einzuführen.&lt;br /&gt;
# Der Coach baut gemeinsam mit dem Coachee den erwünschten ressourcevollen Zustand anhand der Ressource des Coachees &amp;quot;Radfahren in der Natur&amp;quot; auf, indem sich der Coachee diese Ressource vorstellt ([[VAKOG|V]], z.B. sich selbst Radfahren sehen oder assoziiert das Rad und die Umgebung betrachten), die passenden Geräusche hört ([[VAKOG|A]], z.B. die Geräusche des Rades, andere Radfahrer und Passanten die er antrifft, den Wind und das Rascheln der Blätter) sowie die Empfindungen ([[VAKOG|K]], z.B. den Wind, die Sonne oder die Kühle auf seiner Haut) der ressourcevollen Situationen fühlt.&lt;br /&gt;
# Optional setzt der Coach einen kinästhetischen Anker, um im Bedarfsfall den Ressourcezustand leichter zurückzuholen und einen [[Stuck_State|Stuck]] beim Coachee zu vermeiden.&lt;br /&gt;
# Der Coachee hat ab jetzt die Aufgabe, sich in diesem ressourcevollen Zustand zu halten. Sollte er dies beim Einführen eines Reizes nicht schaffen und drohen in den Stuck zu wechseln, kann ihn der Coach über den vorher gesetzten kinästhetischen Anker unterstützen.&lt;br /&gt;
# Der Coach erzählt eine fiktive Geschichte, die er sich vorher überlegt hat und führt dabei langsam den sich intensiver werdenden Reiz, bis nur noch der ressourcevolle Zustand vorherrscht, z.B.:&lt;br /&gt;
## Der Coachee ist zuhause in seinem Wohnzimmer und nähert sich langsam einem Radio, greift mit seiner Hand danach um es einzuschalten, doch er überlegt es sich in letzter Sekunde anders und entscheidet sich für ein Buch auf seiner Couch (die Erwartungshaltung des Coachees, sogleich das betreffende Lied zu hören wurde nicht erfüllt, führte jedoch den Reiz bereits langsam ein)&lt;br /&gt;
## Beim Buchlesen entscheidet er sich, den Fernseher einzuschalten. Der gewählte Musiksender kündigt soeben das betreffenden Lied ein, doch bevor es ausgestrahlt wird, folgt zuerst eine Werbepause. Der Coachee schaltet den Fernseher aus und entscheidet sich, draußen einen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
## Draußen hört er in der Ferne vorbeifahrende Autos und vernimmt aus einem weiter weg entfernten kurz das betreffende Lied, bevor es wieder leiser wird und verschwindet, während das Fahrzeug wegfährt.&lt;br /&gt;
## Er setzt seinen Spaziergang fort und hört aus einem offenen Fenster auf der anderen Straßenseite leise sein Lied während er an dem Haus vorbeigeht.&lt;br /&gt;
## Er gelangt an einer Straße wo er auf der Ampel warten muss. Aus dem offenen Fenster eines der ebenfalls dort wartenden Fahrzeuge hört er sein Lied. Nach einer Weile schaltet die Ampel der Fahrzeuge auf Grün und das Lied verstummt in der Ferne. Alternativ könnte das Lied zu Ende gehen oder der Lenker könnte den Sender umschalten.&lt;br /&gt;
## Er trifft bei seinem Spaziergang auf ein parkendes Fahrzeug wo ein Lied gerade zuende geht und seines angekündigt wird und anfängt zu spielen.&lt;br /&gt;
## Während er weitergeht trifft er auf ein paar Jugendliche, die um einen Ghettoblaster versammelt sind und sich unterhalten. Während er auf die grüne Ampel wartet um die Straße zu überqueren, spielt das Radio sein Lied.&lt;br /&gt;
## Er kehrt nach Hause zurück und schaltet den Fernseher ein, sein Lied wird gespielt.&lt;br /&gt;
## Wenn er den Fernseher ausschaltet, vernimmt er das Lied aus einem der Nachbarfenster.&lt;br /&gt;
## Er schaltet deinen Radio ein und hört sein Lied.&lt;br /&gt;
## Ihm fällt sein Lied ein und er summt es vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Virgina Satir: [[Reanchoring_Couples|Re-Anchoring Couples]] (''Umankerung-Paare'') bzw. Desensibilisierung&lt;br /&gt;
* Carsten Gramatke: NLP-Practitioner Handbuch, Teil II, 2. Auflage, März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Calia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Re-Anchoring&amp;diff=13221</id>
		<title>Re-Anchoring</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Re-Anchoring&amp;diff=13221"/>
				<updated>2011-05-28T22:46:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Calia: Eine positive Reaktion auf eine negative Reaktion umankern: Beispiel hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
Beim '''Re-Anchoring''' (dt. Umankern) wird ein bestehender [[Anker]] mit einer neuen Reaktion (Zielzustand) verbunden und die bisherige Reaktion auf den ursprünglichen Reiz dabei überschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Re-Anchoring sind u.a. [[Collapsing Anchors]], [[schnelle Phobietechnik]] oder [[Swish]] geeignete Techniken, um unerwünschte Anker zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine negative Reaktion auf eine positive Reaktion umankern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ablauf===&lt;br /&gt;
# Ermitteln des Reizes, der dazugehörigen unerwünschten Reaktion sowie der neuen erwünschten Reaktion ([[Ressource]])&lt;br /&gt;
# Der Coach überlegt sich für den Reiz verschiedene Steigerungsstufen, mit denen er später in einer Geschichte den Coachee langsam konfrontieren wird&lt;br /&gt;
# Aufbau der erwünschten Reaktion (Zielzustand) mittels [[VAKOG|VAK]]&lt;br /&gt;
# Setzen eines kinästhetischen Ankers um den Coachee gegeben falls beim ressourcevollen Zustand zu unterstützen (optional)&lt;br /&gt;
# Der Coachee hat ab jetzt die Aufgabe, sich im ersten Schritt definierten ressourcevollen Zustand stark aufrecht zu erhalten&lt;br /&gt;
# Der Coach erzählt dem Coach eine fiktive Geschichte, in der er den die unerwünschte Reaktion auslösen Reiz zunächst in sehr geringer, dann in sich immer steigernder Intensität einführt (Reiz einschleichen), bis die Reaktion auf den Reiz nur noch der neuen erwünschten Reaktion entspricht, der ressourcevolle Zustand beibehalten wird und keine Elemente der bisherigen unerwünschten Reaktion auftreten (Reiz umankern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen zum letzten Schritt:&lt;br /&gt;
*Beim ersten Einführen des Reizes sollte dieser lediglich &amp;quot;fast&amp;quot; angesprochen werden, danach ganz leicht wie von weit weg kommend, bis dieser immer näher kommt und immer intensiver wird.&lt;br /&gt;
*Falls der Coachee Schwierigkeiten mit der Erhaltung des ressourcevollen Zustandes hat, kann ihn der Coach mit dem vorher gesetzten Anker sowie durch die Verwendung passender Worte des Ressourcezustandes unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel===&lt;br /&gt;
# Den Coachee überkommen unangenehme Gefühle, wenn er ein bestimmtes Lied hört. Er möchte stattdessen angenehme Gefühle beim Hören desselben Liedes fühlen. Als ressourcevoller Zustand werden die angenehmen Gefühle des Coachees beim Radfahren in der Natur verwendet.&lt;br /&gt;
# Der Coach überlegt sich, ohne dem Coachee etwas darüber mitzuteilen, verschiedene Intensitätsstufen des Reizes um sie später in einer fiktiven Geschichte einzuführen.&lt;br /&gt;
# Der Coach baut gemeinsam mit dem Coachee den erwünschten ressourcevollen Zustand anhand der Ressource des Coachees &amp;quot;Radfahren in der Natur&amp;quot; auf, indem sich der Coachee diese Ressource vorstellt ([[VAKOG|V]], z.B. sich selbst Radfahren sehen oder assoziiert das Rad und die Umgebung betrachten), die passenden Geräusche hört ([[VAKOG|A]], z.B. die Geräusche des Rades, andere Radfahrer und Passanten die er antrifft, den Wind und das Rascheln der Blätter) sowie die Empfindungen ([[VAKOG|K]], z.B. den Wind, die Sonne oder die Kühle auf seiner Haut) der ressourcevollen Situationen fühlt.&lt;br /&gt;
# Optional setzt der Coach einen kinästhetischen Anker, um im Bedarfsfall den Ressourcezustand leichter zurückzuholen und einen [[Stuck_State|Stuck]] beim Coachee zu vermeiden.&lt;br /&gt;
# Der Coachee hat ab jetzt die Aufgabe, sich in diesem ressourcevollen Zustand zu halten. Sollte er dies beim Einführen eines Reizes nicht schaffen und drohen in den Stuck zu wechseln, kann ihn der Coach über den vorher gesetzten kinästhetischen Anker unterstützen.&lt;br /&gt;
# Der Coach erzählt eine fiktive Geschichte, die er sich vorher überlegt hat und führt dabei langsam den sich intensiver werdenden Reiz, bis nur noch der ressourcevolle Zustand vorherrscht, z.B.:&lt;br /&gt;
## Der Coachee ist zuhause in seinem Wohnzimmer und nähert sich langsam einem Radio, greift mit seiner Hand danach um es einzuschalten, doch er überlegt es sich in letzter Sekunde anders und entscheidet sich für ein Buch auf seiner Couch (die Erwartungshaltung des Coachees, sogleich das betreffende Lied zu hören wurde nicht erfüllt, führte jedoch den Reiz bereits langsam ein)&lt;br /&gt;
## Beim Buchlesen entscheidet er sich, den Fernseher einzuschalten. Der gewählte Musiksender kündigt soeben das betreffenden Lied ein, doch bevor es ausgestrahlt wird, folgt zuerst eine Werbepause. Der Coachee schaltet den Fernseher aus und entscheidet sich, draußen einen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
## Draußen hört er in der Ferne vorbeifahrende Autos und vernimmt aus einem weiter weg entfernten kurz das betreffende Lied, bevor es wieder leiser wird und verschwindet, während das Fahrzeug wegfährt.&lt;br /&gt;
## Er setzt seinen Spaziergang fort und hört aus einem offenen Fenster auf der anderen Straßenseite leise sein Lied während er an dem Haus vorbeigeht.&lt;br /&gt;
## Er gelangt an einer Straße wo er auf der Ampel warten muss. Aus dem offenen Fenster eines der ebenfalls dort wartenden Fahrzeuge hört er sein Lied. Nach einer Weile schaltet die Ampel der Fahrzeuge auf Grün und das Lied verstummt in der Ferne. Alternativ könnte das Lied zu Ende gehen oder der Lenker könnte den Sender umschalten.&lt;br /&gt;
## Er trifft bei seinem Spaziergang auf ein parkendes Fahrzeug wo ein Lied gerade zuende geht und seines angekündigt wird und anfängt zu spielen.&lt;br /&gt;
## Während er weitergeht trifft er auf ein paar Jugendliche, die um einen Ghettoblaster versammelt sind und sich unterhalten. Während er auf die grüne Ampel wartet um die Straße zu überqueren, spielt das Radio sein Lied.&lt;br /&gt;
## Er kehrt nach Hause zurück und schaltet den Fernseher ein, sein Lied wird gespielt.&lt;br /&gt;
## Wenn er den Fernseher ausschaltet, vernimmt er das Lied aus einem der Nachbarfenster.&lt;br /&gt;
## Er schaltet deinen Radio ein und hört sein Lied.&lt;br /&gt;
## Ihm fällt sein Lied ein und er summt es vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine positive Reaktion auf eine negative Reaktion umankern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ablauf===&lt;br /&gt;
# Ermitteln des Reizes (Gegenstand der Begierde) und der dazugehörigen unerwünschten Reaktion.&lt;br /&gt;
# Den Reiz auf Stufe 10 bringen&lt;br /&gt;
## Feststellen, wo sich der aktuelle Reiz auf einer Skala von 1 bis 10 befindet, wobei 1 absolut keine Anziehungskraft bis abstoßend und 10 eine fast unausstehliche Anziehungskraft bzw. Begierde symbolisiert). Handelt es sich bei dem Reiz um einen physischen Gegenstand, so kann dieses Vorgehen erleichtert werden, indem der Reiz vor den Coachee platziert wird.&lt;br /&gt;
## Falls der Reiz auf weniger als 10 eingestuft wurde, werden Faktoren und Eigenschaften gesammelt und dem Reiz hinzugefügt, bis er mit 10 beurteilt wird.&lt;br /&gt;
# Aufbauen einer neuen aversen (erwünschten) Reaktion, die die bisherige unerwünschte Reaktion ersetzen soll&lt;br /&gt;
## Durch Erfragen werden Faktoren und Eigenschaften ermittelt, die sich verändern müssten, damit der Reiz in seiner Attraktivität von 10 auf 8 sinkt.&lt;br /&gt;
## Dieses Vorgehen wird für ein Absenken der Attraktivität auf Stufe 5, 3, 2 und schließlich 1 wiederholt.&lt;br /&gt;
## Bei Attraktivitätsstufe des Reizes von 2 bzw. 1 wird der Reiz zum Beispiel durch ein heran schieben an den Coachee intensiviert. Erfolgt die neue Reaktion, z.B. durch das Wegschieben des Gegenstandes, ist das Umankern abgeschlossen. Ansonsten sind weitere Faktoren für ein Absenken der Attraktivität des Reizes zu sammeln und das Vorgehen zu wiederholen, bis der Reiz an Anziehungskraft verloren hat und sich auf Stufe 2 oder 1 befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel===&lt;br /&gt;
# Den Coachee überkommen unangenehme Gefühle, wenn er ein bestimmtes Lied hört. Er möchte stattdessen angenehme Gefühle beim Hören desselben Liedes fühlen. Als ressourcevoller Zustand werden die angenehmen Gefühle des Coachees beim Radfahren in der Natur verwendet.&lt;br /&gt;
# Der Coach überlegt sich, ohne dem Coachee etwas darüber mitzuteilen, verschiedene Intensitätsstufen des Reizes um sie später in einer fiktiven Geschichte einzuführen.&lt;br /&gt;
# Der Coach baut gemeinsam mit dem Coachee den erwünschten ressourcevollen Zustand anhand der Ressource des Coachees &amp;quot;Radfahren in der Natur&amp;quot; auf, indem sich der Coachee diese Ressource vorstellt ([[VAKOG|V]], z.B. sich selbst Radfahren sehen oder assoziiert das Rad und die Umgebung betrachten), die passenden Geräusche hört ([[VAKOG|A]], z.B. die Geräusche des Rades, andere Radfahrer und Passanten die er antrifft, den Wind und das Rascheln der Blätter) sowie die Empfindungen ([[VAKOG|K]], z.B. den Wind, die Sonne oder die Kühle auf seiner Haut) der ressourcevollen Situationen fühlt.&lt;br /&gt;
# Optional setzt der Coach einen kinästhetischen Anker, um im Bedarfsfall den Ressourcezustand leichter zurückzuholen und einen [[Stuck_State|Stuck]] beim Coachee zu vermeiden.&lt;br /&gt;
# Der Coachee hat ab jetzt die Aufgabe, sich in diesem ressourcevollen Zustand zu halten. Sollte er dies beim Einführen eines Reizes nicht schaffen und drohen in den Stuck zu wechseln, kann ihn der Coach über den vorher gesetzten kinästhetischen Anker unterstützen.&lt;br /&gt;
# Der Coach erzählt eine fiktive Geschichte, die er sich vorher überlegt hat und führt dabei langsam den sich intensiver werdenden Reiz, bis nur noch der ressourcevolle Zustand vorherrscht, z.B.:&lt;br /&gt;
## Der Coachee ist zuhause in seinem Wohnzimmer und nähert sich langsam einem Radio, greift mit seiner Hand danach um es einzuschalten, doch er überlegt es sich in letzter Sekunde anders und entscheidet sich für ein Buch auf seiner Couch (die Erwartungshaltung des Coachees, sogleich das betreffende Lied zu hören wurde nicht erfüllt, führte jedoch den Reiz bereits langsam ein)&lt;br /&gt;
## Beim Buchlesen entscheidet er sich, den Fernseher einzuschalten. Der gewählte Musiksender kündigt soeben das betreffenden Lied ein, doch bevor es ausgestrahlt wird, folgt zuerst eine Werbepause. Der Coachee schaltet den Fernseher aus und entscheidet sich, draußen einen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
## Draußen hört er in der Ferne vorbeifahrende Autos und vernimmt aus einem weiter weg entfernten kurz das betreffende Lied, bevor es wieder leiser wird und verschwindet, während das Fahrzeug wegfährt.&lt;br /&gt;
## Er setzt seinen Spaziergang fort und hört aus einem offenen Fenster auf der anderen Straßenseite leise sein Lied während er an dem Haus vorbeigeht.&lt;br /&gt;
## Er gelangt an einer Straße wo er auf der Ampel warten muss. Aus dem offenen Fenster eines der ebenfalls dort wartenden Fahrzeuge hört er sein Lied. Nach einer Weile schaltet die Ampel der Fahrzeuge auf Grün und das Lied verstummt in der Ferne. Alternativ könnte das Lied zu Ende gehen oder der Lenker könnte den Sender umschalten.&lt;br /&gt;
## Er trifft bei seinem Spaziergang auf ein parkendes Fahrzeug wo ein Lied gerade zuende geht und seines angekündigt wird und anfängt zu spielen.&lt;br /&gt;
## Während er weitergeht trifft er auf ein paar Jugendliche, die um einen Ghettoblaster versammelt sind und sich unterhalten. Während er auf die grüne Ampel wartet um die Straße zu überqueren, spielt das Radio sein Lied.&lt;br /&gt;
## Er kehrt nach Hause zurück und schaltet den Fernseher ein, sein Lied wird gespielt.&lt;br /&gt;
## Wenn er den Fernseher ausschaltet, vernimmt er das Lied aus einem der Nachbarfenster.&lt;br /&gt;
## Er schaltet deinen Radio ein und hört sein Lied.&lt;br /&gt;
## Ihm fällt sein Lied ein und er summt es vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Virgina Satir: [[Reanchoring_Couples|Re-Anchoring Couples]] (''Umankerung-Paare'') bzw. Desensibilisierung&lt;br /&gt;
* Carsten Gramatke: NLP-Practitioner Handbuch, Teil II, 2. Auflage, März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Calia</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Re-Anchoring&amp;diff=13220</id>
		<title>Re-Anchoring</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Re-Anchoring&amp;diff=13220"/>
				<updated>2011-05-28T22:22:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Calia: Artikel erweitert und überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
Beim '''Re-Anchoring''' (dt. Umankern) wird ein bestehender [[Anker]] mit einer neuen Reaktion (Zielzustand) verbunden und die bisherige Reaktion auf den ursprünglichen Reiz dabei überschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Re-Anchoring sind u.a. [[Collapsing Anchors]], [[schnelle Phobietechnik]] oder [[Swish]] geeignete Techniken, um unerwünschte Anker zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine negative Reaktion auf eine positive Reaktion umankern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ablauf===&lt;br /&gt;
# Ermitteln des Reizes, der dazugehörigen unerwünschten Reaktion sowie der neuen erwünschten Reaktion ([[Ressource]])&lt;br /&gt;
# Der Coach überlegt sich für den Reiz verschiedene Steigerungsstufen, mit denen er später in einer Geschichte den Coachee langsam konfrontieren wird&lt;br /&gt;
# Aufbau der erwünschten Reaktion (Zielzustand) mittels [[VAKOG|VAK]]&lt;br /&gt;
# Setzen eines kinästhetischen Ankers um den Coachee gegeben falls beim ressourcevollen Zustand zu unterstützen (optional)&lt;br /&gt;
# Der Coachee hat ab jetzt die Aufgabe, sich im ersten Schritt definierten ressourcevollen Zustand stark aufrecht zu erhalten&lt;br /&gt;
# Der Coach erzählt dem Coach eine fiktive Geschichte, in der er den die unerwünschte Reaktion auslösen Reiz zunächst in sehr geringer, dann in sich immer steigernder Intensität einführt (Reiz einschleichen), bis die Reaktion auf den Reiz nur noch der neuen erwünschten Reaktion entspricht, der ressourcevolle Zustand beibehalten wird und keine Elemente der bisherigen unerwünschten Reaktion auftreten (Reiz umankern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen zum letzten Schritt:&lt;br /&gt;
*Beim ersten Einführen des Reizes sollte dieser lediglich &amp;quot;fast&amp;quot; angesprochen werden, danach ganz leicht wie von weit weg kommend, bis dieser immer näher kommt und immer intensiver wird.&lt;br /&gt;
*Falls der Coachee Schwierigkeiten mit der Erhaltung des ressourcevollen Zustandes hat, kann ihn der Coach mit dem vorher gesetzten Anker sowie durch die Verwendung passender Worte des Ressourcezustandes unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel===&lt;br /&gt;
# Den Coachee überkommen unangenehme Gefühle, wenn er ein bestimmtes Lied hört. Er möchte stattdessen angenehme Gefühle beim Hören desselben Liedes fühlen. Als ressourcevoller Zustand werden die angenehmen Gefühle des Coachees beim Radfahren in der Natur verwendet.&lt;br /&gt;
# Der Coach überlegt sich, ohne dem Coachee etwas darüber mitzuteilen, verschiedene Intensitätsstufen des Reizes um sie später in einer fiktiven Geschichte einzuführen.&lt;br /&gt;
# Der Coach baut gemeinsam mit dem Coachee den erwünschten ressourcevollen Zustand anhand der Ressource des Coachees &amp;quot;Radfahren in der Natur&amp;quot; auf, indem sich der Coachee diese Ressource vorstellt ([[VAKOG|V]], z.B. sich selbst Radfahren sehen oder assoziiert das Rad und die Umgebung betrachten), die passenden Geräusche hört ([[VAKOG|A]], z.B. die Geräusche des Rades, andere Radfahrer und Passanten die er antrifft, den Wind und das Rascheln der Blätter) sowie die Empfindungen ([[VAKOG|K]], z.B. den Wind, die Sonne oder die Kühle auf seiner Haut) der ressourcevollen Situationen fühlt.&lt;br /&gt;
# Optional setzt der Coach einen kinästhetischen Anker, um im Bedarfsfall den Ressourcezustand leichter zurückzuholen und einen [[Stuck_State|Stuck]] beim Coachee zu vermeiden.&lt;br /&gt;
# Der Coachee hat ab jetzt die Aufgabe, sich in diesem ressourcevollen Zustand zu halten. Sollte er dies beim Einführen eines Reizes nicht schaffen und drohen in den Stuck zu wechseln, kann ihn der Coach über den vorher gesetzten kinästhetischen Anker unterstützen.&lt;br /&gt;
# Der Coach erzählt eine fiktive Geschichte, die er sich vorher überlegt hat und führt dabei langsam den sich intensiver werdenden Reiz, bis nur noch der ressourcevolle Zustand vorherrscht, z.B.:&lt;br /&gt;
## Der Coachee ist zuhause in seinem Wohnzimmer und nähert sich langsam einem Radio, greift mit seiner Hand danach um es einzuschalten, doch er überlegt es sich in letzter Sekunde anders und entscheidet sich für ein Buch auf seiner Couch (die Erwartungshaltung des Coachees, sogleich das betreffende Lied zu hören wurde nicht erfüllt, führte jedoch den Reiz bereits langsam ein)&lt;br /&gt;
## Beim Buchlesen entscheidet er sich, den Fernseher einzuschalten. Der gewählte Musiksender kündigt soeben das betreffenden Lied ein, doch bevor es ausgestrahlt wird, folgt zuerst eine Werbepause. Der Coachee schaltet den Fernseher aus und entscheidet sich, draußen einen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
## Draußen hört er in der Ferne vorbeifahrende Autos und vernimmt aus einem weiter weg entfernten kurz das betreffende Lied, bevor es wieder leiser wird und verschwindet, während das Fahrzeug wegfährt.&lt;br /&gt;
## Er setzt seinen Spaziergang fort und hört aus einem offenen Fenster auf der anderen Straßenseite leise sein Lied während er an dem Haus vorbeigeht.&lt;br /&gt;
## Er gelangt an einer Straße wo er auf der Ampel warten muss. Aus dem offenen Fenster eines der ebenfalls dort wartenden Fahrzeuge hört er sein Lied. Nach einer Weile schaltet die Ampel der Fahrzeuge auf Grün und das Lied verstummt in der Ferne. Alternativ könnte das Lied zu Ende gehen oder der Lenker könnte den Sender umschalten.&lt;br /&gt;
## Er trifft bei seinem Spaziergang auf ein parkendes Fahrzeug wo ein Lied gerade zuende geht und seines angekündigt wird und anfängt zu spielen.&lt;br /&gt;
## Während er weitergeht trifft er auf ein paar Jugendliche, die um einen Ghettoblaster versammelt sind und sich unterhalten. Während er auf die grüne Ampel wartet um die Straße zu überqueren, spielt das Radio sein Lied.&lt;br /&gt;
## Er kehrt nach Hause zurück und schaltet den Fernseher ein, sein Lied wird gespielt.&lt;br /&gt;
## Wenn er den Fernseher ausschaltet, vernimmt er das Lied aus einem der Nachbarfenster.&lt;br /&gt;
## Er schaltet deinen Radio ein und hört sein Lied.&lt;br /&gt;
## Ihm fällt sein Lied ein und er summt es vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine positive Reaktion auf eine negative Reaktion umankern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ablauf===&lt;br /&gt;
# Ermitteln des Reizes (Gegenstand der Begierde) und der dazugehörigen unerwünschten Reaktion.&lt;br /&gt;
# Den Reiz auf Stufe 10 bringen&lt;br /&gt;
## Feststellen, wo sich der aktuelle Reiz auf einer Skala von 1 bis 10 befindet, wobei 1 absolut keine Anziehungskraft bis abstoßend und 10 eine fast unausstehliche Anziehungskraft bzw. Begierde symbolisiert). Handelt es sich bei dem Reiz um einen physischen Gegenstand, so kann dieses Vorgehen erleichtert werden, indem der Reiz vor den Coachee platziert wird.&lt;br /&gt;
## Falls der Reiz auf weniger als 10 eingestuft wurde, werden Faktoren und Eigenschaften gesammelt und dem Reiz hinzugefügt, bis er mit 10 beurteilt wird.&lt;br /&gt;
# Aufbauen einer neuen aversen (erwünschten) Reaktion, die die bisherige unerwünschte Reaktion ersetzen soll&lt;br /&gt;
## Durch Erfragen werden Faktoren und Eigenschaften ermittelt, die sich verändern müssten, damit der Reiz in seiner Attraktivität von 10 auf 8 sinkt.&lt;br /&gt;
## Dieses Vorgehen wird für ein Absenken der Attraktivität auf Stufe 5, 3, 2 und schließlich 1 wiederholt.&lt;br /&gt;
## Bei Attraktivitätsstufe des Reizes von 2 bzw. 1 wird der Reiz zum Beispiel durch ein heran schieben an den Coachee intensiviert. Erfolgt die neue Reaktion, z.B. durch das Wegschieben des Gegenstandes, ist das Umankern abgeschlossen. Ansonsten sind weitere Faktoren für ein Absenken der Attraktivität des Reizes zu sammeln und das Vorgehen zu wiederholen, bis der Reiz an Anziehungskraft verloren hat und sich auf Stufe 2 oder 1 befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Virgina Satir: [[Reanchoring_Couples|Re-Anchoring Couples]] (''Umankerung-Paare'') bzw. Desensibilisierung&lt;br /&gt;
* Carsten Gramatke: NLP-Practitioner Handbuch, Teil II, 2. Auflage, März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Calia</name></author>	</entry>

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