Geschrieben von: Markus Melzer 25.08.2009 um 10:12:01
Welcher Typ bist Du?
Welcher Typ bin ich? Ein Ansatz von Dietmar Friedmann.
"typisch Mann - typisch Frau" sind uns Allen bekannte Generalisierungs-Redewendungen. Die Wissenschaft der Psychographie beschäftigt sich mit der Analyse typischer Verhaltensmuster von Individuen. Beispielhaft stellen wir Euch heute einen Ansatz von Dietmar Friedmann vor.
Friedmann unterscheidet den Sachtypen, Handlungstypen und Beziehungstypen.
a.) Sachtyp
Der Sachtyp ist stark auf Wissen fokussiert, er liest viel, analysiert viel, forscht viel und handelt tendenziell wenig. Er hat seine Stärke in geduld-analytisch anspruchsvollen
Berufen. So findet Ihr Sachtypen häufig als Programmierer, Mathematiker oder
auch als Buchhalter.
b.) Handlungstyp
Im
Gegensatz zum Sachtyp, der sich gern ein PDF-Dokument mit der Anleitung
"Wie putze ich richtig" herunterlädt, würde der Handlungstyp einfach
anfangen zu putzen. Er zeigt seine Stärke und Neigung zum Pragmatismus
sehr schnell und kann als absolut zuverlässig eingestuft werden.
Handlungstypen geben dem eigenen Beruf einen hohen Stellenwert, sie
wollen etwas "Schaffen".
c.) Beziehungstyp
Die
Fähigkeit persönliche Beziehungen zu knüpfen ist, wie man leicht
vermuten kann, die Stärke des Beziehungstypen. Er ist weltoffen und an
fast Allem interessiert, ständig entdeckt er seine Begeisterung für
etwas Neues. Wichtig ist ihm natürlich stets die zwischenmenschliche
Komponente. Abwechslung, Phantasie und eher wenig Geduld sind TYPISCH
für den Beziehungstypen.
Das Modell von Friedmann zeigt seine Genialität insbesondere
im Zusammenhang der drei Typen. So ist die Stärke des Handlungstypen (HANDELN),
die Schwäche des Sachtypen, die Stärke des Beziehungstypen (BEZIEHUNGEN), die Schwäche
des Handlungstypen und die Stärke des Sachtypen (WISSEN) die Schwäche des Beziehungstypen.
Somit findet eine ständige Anziehung zwischen den verschiedenen Typen statt.
Dies ist in der folgenden Grafik dargestellt.